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AMslcktfrsdeul schon gewürdigt, die Lurch ilyr rast^ i d loses Dirken dem deutschen Namen die fsohe -21dV I ft.ifei
ailles gab dorVor- H.b von den furcht-
Die Bee nachmittags
Allen Mitteilung unseren । Großvater,
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Lich, 16. Jan. Bei äußerst re< - * - Gier bte S
Landkreis Gießen.
Tie Bürgermeifterwahl in Lich.
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♦* Wer Zucker für Bienenvölker benötiot, hat die- bei dem Lebensmittelamt, Zimmer 13, sofort, spätestens aber bis z«.... anzumelden. NährveS siehe Dnzeig-ntell.
Att» Stadt an- Land.
Gießen, den 18. Jan. 1921.
Rrichrgründungrstlern.
Gießen, den 18. Jan. 1921.
ANdeut scher Verband. Eine Stunde ^völkischer und nationaler Erbauung dursten alle diejenigen erleben, die am letzten Samstag dem Vortrage von & Grube beiwobnten. Ausgehrnd
Q|stannadir hmiy
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im 25. Lebe
N idda, 17. Jan. Dank der Emigung aller hiesigen Partrivor stände u D Bereu lsl,itun- gen loiutte gestern abcreo im GMnbrinus hier eilte für andere Gemeinden vor bildliche gemeinsame Nelchsgründungsfeter statt inde.i, bt? i on allen Schichten der Bevölkerung »ehr gut besucht war und einen erhebenden Deebaus nalym. Die Xieitimg der Feier fragte der hiesige Turnverern übernommen, dem die übrigen Beeeine gerne chrc 'Dliituirliuig zugchagt h-ft!.m. Nach einem Eröf- irungsnbarsch, geipielt vom Niddaer Orchester, b> grüßte der BorsitzeiDe des Tnrnverems Dr. met>. Fritz 51 o a> die große Versammlung und schillerte die Bedeutung der Einigung Tentschlands vor 50 Jahren, die schon vorher über ein halbes Jahrhundert von ben Besten des Vaterlandes eifrigst erstrebt worden sei. Hierbei. gedachte er eingehend der großen Verdi?irst- des Turnvaters Jahn. Ein Prolog, der die Zustande unseres Vater Landes vor, während und nach dem Weltkriege tu ties- emvfirn treue Worte kleidete, be; faßt vom Geh Justizmk Römheld, wu.de ri drucksvoll von Lchvamtsassessor Lauck'I ardt Borget ogen. Gemeinsame Gesänge der Fest^er ammlu. g ivechfelten nun mit wohlgeschulten Chören der hcestgen beiden Gesangvereine ab. Fränlein H a u b a ch von hier sang mit gutem 2Jort ag eine Dfozatt-Arre aus „11 Re vostore". Zwei 9Jbu)lemegen des Turn- vereöns Nidda führten säMrerige uebumgen an Reck und Barren <ms, die stürm-ischm Beifall Ijer» vor riefen. Tcn GLanMvikt der Feier a.er bildete unstreitig die Festrede des Professors Bender aus Fvcvnkfurst a. M., eines aus Düngen gebürtigen, in Turner- und Spvrtkreisen weit bekannten eckftcn Deutschen. In gUkhenLev B.'geisteinng l?ab der Festrck er tjirrft einen geschichtlichen' llcber- blick über tue Entwickelung des ErnheitSgcdanbens des deutschen Volkes, feine Semamrngm und Verfolgungen in den beiden vorigen J-ahri)under:en uni) feiner Verwirklichung vor 50 Jahren. Dann führte er den Zuhörern die Segnungen der Erm- gung bis zum Beginn des Weltkn?ges vor jimt) schließlbch die Nvmx'-.frigKi der Efttt-ett Teuft ch- lvnds geoade in der jeßegen schweren Zeit und in der Zukmrst. Seme Worte gingen tttr ju Ser» zcn und riefen eine solch.' Begeisterung hervor, daß sich Dte ganze Ver'mnmlnng et.inrühg erhob, als „Vater Bender" die Mhirung ausrief: „Jecer Denische muß gegen den Sckm-achfneden von Versailles energisch protestieren und es a s feine heilige Pflicht evahten, am. Wtedera u f- ban des Vaterlandes aus allen Säften mitzachelfen und dazu mit betaut.ajen, daß bie vor »u Jahren geschaffene deutsche Eütheit nicht durch Gewalt und Trug unserer Feind.' zerriften wird." Still leistete jeder Anwesende diesen Eid. Mit Tank für bte ergreifende Rede schloß Dr Fritz Koch die Feier.
Adreßbuch 1921 Wir machen darauf aufmerksam, daß das neu bearbeitete alphabetische Einwohner- und Firmenver- zeichnis in den Buchstaben
K bis O
am 19. und 20. Januar während der üblichen Geschäftszeit in der Geschäftsstelle des Adreßbuch-Berlages, Schul- strahe Nr. 7, zu jedermanns Einsicht offen liegt. Später verlangte Berichtigungen und Änderungen können nicht mehr berücksichtigt werden.
Brühl'sche Univerfitüts-Vach- unb Steindruckerei <• R. Lange
jitiig durch inne ^heLyMth«
4 9<ib^<ii Mb W und wann, dn M hei tfo nxn, brn new toi txnaui yläni strnvaln mü vier ihn in dm lob» geben grskm Fm «ckustm dwi« j u a t o Tassv auch zahlreiche S
tung und Anerkennung verschafft HSten, die er her stets im Auslaube genoß Welch geringes L ständnis habe man dem Kampfe der Deutsch Oester- reicher mit dem Tschechentum entgegenaebracht Ti s zu beklagen sei auch die unwürdige uiti> schwächliche .valtuna unserer Regierung gegenüber dem rücksichtslosen Auftreten unserer Feinde. Ta sei es nicht tu oenvunbem, wenn jeder brutto? Einspruch achtlos bei Seite gelegt werde. Wir könnten wohl der Uebermach: weichen, aber unsere Ehre dürften wir nichü preisgeben. Noch sei heute ine Ackstung vor dem deutschen Volkstum im AuÄanbe norljanben. Mit Bedauern verfolge man aber dort die unselige
ÄÖSS Wollen. * W°b j^euinßt.
Qießen (Kai deo 18.
Die Beerdig! vo
Tä igkeit unb Unfähig teil unsrer Diplomatie. Wir 'stünden vorder Mrsziashen Wiederkohr des Tages, an dem das Deutsche Reich erstanden. Nicht durch Reden und Parlamentsbeschüsse, sondern durch Blut und Eisen sei der Einheitstraum verwirklicht waiÄTN. Deute aber liege der stolze Reichs bau eines Bismarck in Trümmern, weil wir uns sei bst untreu itmuxm. Eine Gesundung könne nur durch eine sittlich.' und geistige Erneuerung unseres Volkes herbei gesührt werden. Daran mitzuarbeiten müßte das Ziel aller national gesinnten Manner und Frauen, besonders aber unserer Jugend sein, in der ja das Feuer nationaler Begeisterung mLchig emporglühe. Darum solle auch h.ute das Gelöbnis hü ausgerufen werden: Ich will mein Wort nicht brechen und Buben werden gleich, will predigen und sprechen von Kaiser und von Reich.
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Die N fragen der Srüsieker Konfercrj.
Berlin, 17. Jan. (Wvlst.) Aus der deutschen Dntroort auf die 4 1 Fragen, die die Entente den beuttoen Sackwerstä d gen in Brüssel trorlcgte, wird weiteres bekannt:
Zu den Frage 12 a, inwreivnt das letzt ^ri Geltung rte,l>m.e Steuersystem in TctjdVa d ferre volle Ert ngs'cchigkcit erreidüe irtru ans- geführt, daß seit Oktober die Vevau-stgung ber rei* schiedenen Steuern befriedigend vor sick-i g.he. Einige Steuern, wie die aügmteme Umsatzstcuer und jbae Körpersckiaf ssteuei-, würden erst nach Schluß d s Zb'.lcuder ahrcs 1920 zur ranjaju1 g kommen. Das liege in den Gesetze nselbst _ begründet, weil die Veranlagung sich an das Umsatzergebnis bzw. -an das Einkommen der KörpeZck^a'ten im Ja'ltre 1920 an schließe. B ide fömrtcn aber erst nach g-ahresschlnß lest gestellt Wwdeiir.
Aus Frage 12 b: Ist das Steuersystem letzt ichon vol^angewandt? w'ck> geantDortet, d ß der Eingang der neuen Steuern bis Okto''er lehr Wiel zu wünschen ü?rig liefe, bafe das Oktober- ergehnis aber bei den Hauptiteuem, der Einkommensteuer und dem Rerck^snotop er, dem erwarteten buvckischnitt.'ichon Monatsergrb is e-^t'preche.
Zu Frage 12 c, ob größere Erträge m den kommenden Joibren oTyne neue Steuern durch heitere A u ssührung der Steuergietze und bessere Teklovalionen zu erwarten seren, wird aus-- flcffflyrt, daß ernt mäfeige Vermehrung infolge von Derdesseirirgen der Steuertechnik nicht a -sgeschlos- ijen erfdichte, daß vielleicht auch ein Mehrertrag VN Zöllen erzielt werden könnte, wenn sektens her alliierten Mächte dem Reickie die Möglichkeit gegeben würde, durch eine getügenbe Zahl und • Entsprechende Bewaffnung der Beamten d e Grenzkontrolle noch nuchr zu versMrien, datz dagegen <me Steigeuntg der Erträge infolge der EVHNiung des Emkommcns in späteren Jahren kaum zu erwarten sein dürfte, ebenso dürfte eine Steigerung der Einnahmen durch Eingang von Steuer» Rückständen aus dem Finanz ahr 1920/21 un nennenswerten Umfange kaum zu erwarten fe'n.
Zu Frage 18 wind gesagt: Der Erlös her deutschen Regierung ans dem Berlwrf 'von G"- stern (Heeresgut) bct'ägt 4 838 09)000 Mk Dliese Dumme wird als Rücketnnahme bet "dem An- äeihefonds verrechnet, so daß sich die Reichsschuld - -im Löhe dieses Betrages verminderte.
Auf Frage 20, nach Verw.mdung der V o r - ßchüsse mb Zahlungen, de Tentschla- d g * imStz des Spa-Ad kom mens erh ell wird durch fÄnfühnmg einer Reihe vvn Beispielen beantwortet. Die Bergarbeiter erhalten danack), eine WurstzUlage von 500 Gramm wöchentlich für jeden Bergmann kntb eine um 100 Prozent erhölste Svechnbage von 2Q() Gramm, Wen falls für jeden Bergmann, 2. 500 Gramm Fett (Schmalz oder Speck), 3. verbilligte Kleidung und Schuhwerk.
Zur Frage 23 wird darauf hm gewiesen, deß -m den Schulden welche das Deutsche Reich im 'Zeitpunkt des dlbschlusses des Waffenstillstandes hatte, lerne Aenderungen eing.tretm sind.
-lbstimmungsbcrcchtigte Oberfchlefier.
Nach dem bisher erlassenen Absllmmungsregle- ment muß jeder 2lbst>.mmungSbereck.tigte fvso t einen Antrag aui Erntragiurrg in ixe Strmmliste stellen, welckiem zwu LichLi.der berzu'ü-zen smo.
Tie Vordruck-.' hierzu fii j> nunmehr erschwerten: die Ausfüllung beginnt für ben Freistaat Dessen (ohne Oberhesfeni ant Freitag, den 14. Januar 1921, in der unten bezeichneten Geschä tsstelle der Bczrrksgruppe Ta.infitibt ber V.reü igterr Ve - bände heimattreuer Oberschale rer, die für dm genannten Bezirk die einzig wicht* ige Strlle in allen Abstimrnuns?a gele. e h üen i . — Sollten en z:lftc Abstimmui'gsbereck.tig e ni.tz ti ter X’aje sein, sich bi- Kum 21. Jagruar 1921 an genarmler Stelle ernzufmden. so werden sie b ürgend gerbeten, dies umgebend mitxuteien un:er glcrch. zeittger Angab.', in wZch.'N Tagen ihner der Besuch? eines B. rt au m-ma meS der Ve < k ampve Ta im stabt zum Zwecke urngh-nber Erlrogtmg dieser Angs g-mkrett ange.rchl/m ist. Tte erforderlichen !_'ick.tblll>er fertigt aut Kosten der Beremigten
______, ___„,i rm genannten AtÄier aus- nchmen zu lassen. Ein Ausweis der (^schä.ts, die ist nickst erforderlich Diejenigen AL'.immier, iceid). zu diesem Zwecke nickst nach Tarmflut-t "Dommen fönnen, werden gebeten, sich bei t<m näckstien Bhotogvophen bakd gt aufnehmen yj_ lafien Und die Rechmng glei zeitig mi: ben bcvx.i Bildern an dre unten b:-.ichnetc Stelle einjuienben; c:-
in von SaÄenntnis getragenen Ausführungen fein Programm. Gesterrr oben» gab es dann nochmals ^ine große Versammlung für die Kandidatur W a l z , in ber Pont trg abgevrtmete Bürgermeister Rechthien (Vilbel) Mer die Aufgaben eines W germeisters in einer Landstadt spmch Er bezeich nete £>emi Baumeister Wal; als den rechten Mann, diese Au'gaben zu lösen und stellte Shm gute W nifie über seine bisherige LLtigkeü in Vilbel auS Herrn Rechnens Aus'ührnngen fanden resch« Brirall. Eine lebhafte Diskussion, an ber alle drei ftan^Caten teilnahmen, sch'ost sich an. Im reim« Matze wurde in den letzten Tagen von F.ugblältsn Gebrauch gemackst, die für fcte Kandidaten zur Verteilung kamen. Mit Spannung wird heute «Lent das Äachlergebnis erwartet.
KreiS Schotten.
ds Friedri chshü t te 6.2aeulxu6, 17 Gestern wurde die Witwe d:s verstorbenen Vermal' ters W lhelm Fink bestattet. Tieft war von 18 bis zu seinem Tode frier als Verwalt t tätig. Wäl
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fraren Wirkungen dieses Vertrages für unser deut- ischs Volkstum. Ueberall zeige sich das Bestreben, unsere staatliche Eincheit zu Zertrümmern. Dieser tiefe Fall sei aber eine Folge der Untreue am eigenen Wesen. Wir waren an uns selbst irre geworden und kannten nicht die Kräfte, tie in unfitem lBolke schlummetten, als wir freiwillig unser sScklvert .-erbrachen und uns dem fremden Jacke beugten. Mit den nutzeren Feinden gingen im In-- Otent des Reiches alle die Kräfte Lmnd n vand, fronen ein starkes Deutsch'rnd ein Dorn im Auge sei. GesÜlstt von ircmWmmigen Elementen sähen leider viele deutsche Arbeiter in jedem tlynen nicht Gleichgestttlten ihren Feind. Zu diesem Bruderzwist trage auch unsere unselige Partitzersvlitte- itung bei Wir müssten endlich dcchin kommen, ibafe «S bei uns nur zwei Parteien gäbe, eine nationale Mrtb eine internationale. Schon mache sich im besetzten Gebiete eine Wendung zum besseren bemerkbar. Dort, wo auch die Sozialdemokratie un^er dem Dtucke bet Ententegenossin zu leiden habe, fei der nationale Gelunke neu erwacht und lyabe auch weite Kreise der deutschen Arbeiterschaft ergriffen. Leider *fei von diesem valerländi'cken Gtste im „Jnlande" noch wenig zu spüren. Man möchte fast wünsckstn, fratz viele Volksgerw-ssen auch einmal die „Segnungen" einer fremden B-satzung empfänden Biel-
♦♦ Billiges Schmalz. Tas Städtische Lebensmittelamt macht nochmals auf die in der laufenden Woche im Lebensrnittelamt stattjinden-- den Verkäufe wichtiger 2 e b e n 5 m i 11 e i aufmerksam Ter Schma 1 zvreiS ist von heute an auf 15,50 Mk. für das Pmnd festgesetzt und wird für die Folge den jeweils billtgstat Tagespreisen an gepatzt.
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beteiligung fand heute hier wähl statt. Eine lebhafte Wahlagitation wurde während des ganzen Tages noch entfaltet. Mit ge» fpannter Erwartung wurde daher abends die Verkündigung des Wahlergebnisses vorgenommen. ES erhielten Stimmen: 1. Stadtsekretär vSlker- Friedberg 613, 2. Stadtbaumeister fcermtrnl W al Vilbel 434, 3. Landwitt Ludw. Fischer 262. Es findet somit Stichwahl zwischen ©labt* lefretär Völker und Stadtbaumeister Hermann Walz statt. Von etwa 1600 Wahlberechtigten machten 1309 von ihrem Wahlrecht Gedrauck>. Vergleicht man dre Zahlen mit den Wahlen 1919 und 1920 und berückichtigt man, datz für den von 2(dl gebürtigen Bauftkrctär Ma.» auch zahlreihe bürgerliche S hm men aus seinem g rotzen persönliche» Anhänge abgegeben worden sind, \o ergibt fick daraus, datz die So^aldemokra:ie nicht g e \ dfr I oj» len ber Ausforderung der Parteileitung, für Wall zu stimmen, Folge geleistet haben tann; lieber dv Aussichten für die Stichwahl lätzt sich zur Stunde noch nichts sicheres vovaussagen.
K L i ch, 16. Jan. Wie nicht anders »u erwarten, war die Agibatton an ben Tagen vor brr WM und bann am heutigen Wahltage recht lebfrrft Am Freitag abend stellte sich in gut besuchte Beramm- lung der bisher noch nich: an die Oeffentlrchkeit getretene Kandidat L. Fischer, der Vertreter bet
Kumg drnsty Wtere Vereinbarungen, welche die noch nicht geregelten Einzekheiten http fassen, bleibt für bie nächste Zukunft Vorbehalten.
Gegen d!e Entwaffn>mg der Festungen im Osten.
Königsberg i. Pr., 17. Jan. (WTB.) Den Mitgliedern des Reichskabinetts wurde ein von der demokratischen Partei, der deullchnationalen Volkspartei, der deutschen Bolrsparlei und dem Zentrum unterzeichnetes Schreiben übermittelt, in dem gegen die von der Entente verlangte Entwaffnung der Festungen Königsberg, Pillau und Lötzen protestiert wird, da hierdurch die Provinz Ostpreußen j dem feindlichen Angriff wehrlos preisgegeben würde. Die gesamte Bevölkerung Ostpreußens ohne Unterschied der Partei seh« durch eine solche Entwaffnung die letzte Möglichkeit der Verteidigung der Heimat schwinden. Heute, wo die Gefahr von außen immer drohender werde, müsse die Reichsregierung nachdrücklichst dafür eintreten, daß die Festungen nicht entwaffnet werden.
Uns 6tm beUtzien (fablet.
Landau, 16. Jan. (WTB.) Von der französischen Besatzungsbehörde wurden letzte ALcche fünf Sch ul sä le der Knabenschule in bei Langstraße beschlagnahmt. Es wird eine französische Schule eingerichtet.
nrufe den Phowgurphen gvagt werden, $u nr> dvm Zwecke die Bilder bic.te.1, hanvit Die Kosten nicht ungebührlich hoch werden. Tie Binder müllen nach Vo 11^,1 fr der J.rtencklliettm Abirmmung - kommisswn 4 mal 4 Zentimeter grog fern. Es wird Brui mif rahme o(nc Kvy bedeckLc.ig oe-.lang . Tie Ernkra umg in die Stimnuile g schicht li der Reihenfolge, daz sich $uml ine Äb ck.ninw gs- berechrigten melfr n, de e i Li ±Ä b-T b t Ü3 fe - tig sind: büjcnigm ^Tb.lrnui.u igsberedti r.en, be reit Bilder erst angefertigt werbe t, können sich erst am zweiten ^.age nach der Aufnahme melden, da die Bilider erst bi dieser Zeit vorn Photogru- phen zu der Geschäftsstelle gelangen. Wir machen daoaus aufmerfjam, datz brr Anmeldeschlutz für b e Eintvagung in die Stimmlisten Don der Alliierten Kommission wa.ntoi tlich gut den 23. Januar festgesetzt wird, c-oj- h.'ifet. datz die Anträge spätestens am 20. oder 21. Januar bei bet Direktion der Bereinigten Verbände frei mattreuer CBerfÄlefier in BreSlau sein müssen. Wer feilen Ta.min versäumt, dessen Stimme g bt ber beitf iien Sacke verloren. Diejenigen Äbchmnru g5 e c timten, welche noch nicht bei irgeck) einet stelle der Ver- einigten Verbände heimicttt.euer O.>er!ck'>le iet a::<» gemeldet sind, werden b i genb gebeten, sich aller* schnellstens Ert der Gest'ä tsstel'e ber Verernfteu Verbä-ckc heimatt cu?r Oberfchfesrer, B » r dg'iutr.e Tarmsdadt (Gefck-ästs'eit an Woch n « en von 9 Ufrr trormitagj bis 6 Uhr wch-nittagS, an Sonntagen von 10 Uhr oonn'ttug? bi3 3 ITl.r l ackm .t -ags), zu ntfüb n. biee .ign Abstimmungsberechtigten aber, welckre noch immer w.gen Dein«» lickflr, eigen such iger Bedenlen sich ber großen SüKtv fernhielteii, sollen endlich einse^en, datz jcürr Deuksck)e in bieien Eiitsckxi'ungswochen z erst die Pflicht dem Daterl'mde g-g-nüber yi erfüllen tot Jeder Einsichtige soll b b.it.'en, frm ter Verlust Oberschlesiens bat enbgü.'.igm Zusarmn e bmch u * seres schon stark gchck)wächtai Vaterl-an/^es bedeutet, den ictot — i'djon um jeiner selbst ityil.cn — abwenden helfen muß. Oberfch-lesier, es l-eitzü nicht Abstimmungsrecht, es heißt ,A<bstim- ntuingsp flicht!
Das „Wander-Telephon".
Feriisprechanschlüsse ohne fest damit verbundenen Sprechavt a al waren in Deutsch.a'd b.'sher nicht zulässig. Sie sind nunmehr feit Beginn des neuen Jahres zu gelassen worden.
Jeder Teilnehmer eines Femsyrecksaupt- ober -nebenanschllisses Cann sich seinen Apparat, ber toure als Maiid- oder TisckmPvarat an einer Stelle der Wohnung ober des Bureaus unverrückbar fest angebrad# ist, in einen „tragiiaren" verwandeln lassen; der neue „W a n de r-Ap va r a tt' ist mit einem Steckkontakt (ähnlich wie Tisckllainpmf ver- jefrai und kann Überall in ben Räumen in Betrieb gesetzt werben, wo ei:ae entsprochen de Anschlußdose vorhanden ist. So kann ktwa ein Appaint nach Geschäftsschllitz fn die Wohnung hinübergenommen und von dort an eine Steckdose angeschwsfen werden. Die notwendigen Leitungen mit ber gewünschten Zahl von Steckoofen richtet bie Post- öerroaitunig auf Antrag ein, und die Kosten für eme berartige „Rattonalisieiniig^' bes Femsp echers sind verhältnismäßig gering, eine Antoutzfevie kostet jährlich 24 Mk., für die Leitung, wenn sie 100 Meter nicht überschreitet, wirb eine jährlicl)« Miete von 20 Mk. eitoben. Um jebodj zu verhüten, datz ein vergeßlicher Teilnehmer, der feinen Apparat Mizmsck)ließen versäumt und ihn „tot" hernmstehen lätzt, „nicht zu errufen" ist, hat die Postverwalttrng Vorsorg.' g troffen, daß das Ru - zcichen auf jeden Fall ertönt, auch wenn ber Apparat an keine Tose angeschLossen ist.
Tie Zweigleitungen dürfen nur von ber Post, nicht aber von Privat-Jnstallateuren angelegt werden ; nur, wo innerhalb eines Betriebes eine private Fern spreche inrichtung besteht, dürfen bie;e „Wcmder-Ttt.phone" ohne besondete Genehmigung der Reichspost nach diesem System umgebaut werden.
Die Einrichtung dieses ,.Wcrnfrer-Telephons^ ist nach der „Boss. Ztg." an sich nicht neu, aber bisher bestand die Postvenvattung daraus, datz e i n Apparat unbebingt fest ang'bracht war und legte Zweigleitungen mit Anschlußdosen für tragbare Telephone nur. wenn ein jiwiler, besonderer Apparat (zu ben Gebühren eines Nebenanschlusses) gemietet wurde Turch die Aenter-ang dieser Bestimmung wird zweifellos vielen Wünschen entsprochen und vielen lleinen Geschästslenten, die bisher die Kosten eines Nebenanschlusies scheuten die Möglichkeit gegeben, auch nach Gesckiäfts- schlutz in ihren Wohnräumen den Fernsprecher zu benutzen.
Wettervoraussage
für Mitt woch: k
Nebelig, leickte Nreberfcklrge, Temperatur wenig gecrndett, Südwe>> bis Wesürnnd.
Die von Nordwe'.en heranrückende Depresswn hat statt an Intensität zagenvmlnen. Die trübe Witterung dürfte anhalten.
Bcranstaltungen.
D i e n s t a y: Kaiser-Aller 51/» Ufrr, Abmarsch des Fackelm^es ber Gvchmer Stutontensch^aft zum Bismarckdenkmal. — Stabttfreater, 6‘/t Uhr. „Götz von Berlickingerr" — Hotel Einhorn, 8'/r Uhr. ReÄsgrünbungsfrier ber De llsckmatwnalen BoUS- pattei nnd Deutschnattonalen Jugendaruppe. — Stadtnftfsion, Löberstrafec. 81/i Ubr, Bottrag be? Pfarrers Lorentz über ,,Weltsckfftstilng^'. — Cafä Leib, 7*/, Uhr. flonsert und Vorstellunr der Chiem- seer. — Lichtspielhaus, „Das Mädckvn aus ber Ackerstrafee" und „Professor Rehbein und ber Meisterringer". — Lichtsmele, Selterswcg, „Rafael o, der Sdrrerßen der Millionäre" und „Wenns Landlüfterl wcht".
sack Hütte gcixrix bas Bürgertum nationalen Fragen
igleichgüllig und ablehnend aegenübergestand n Wie . „
wenig habe man vor dem Kriege di' Tätigkeit ber Verbände totattreuer Obersfte it fn Tormsta- t MaSttUDsdeuIschen gewürdigt, die durch ilyr rafbibaS P-totrgrrv feste '71t lier WLert Fvoatz, Tann-
** Die Erfolge der veillvehanv^ lung der Invalidenversicherung. 5hc Heilbehandlung der Jnv-'libeTmer'i'erung ist stn Jahre 1919 insg's- mt 1 38 6 Be. i e ‘.ca zugute g kcmmen, 83 6'.6 Männern und 80 209 Frauen. An Lungen^ und Kchlkopftübettulose wurden 29 747 ständig und 1315 nicht ständig behandelt, an Lupuz 282, an Knvck/n- und Gelenkturettulo'e 258, an anderen Krankheiten 32 854 stänfeiz und 99 390 nicht ständig, darunter an KrebS.^ranfttzil 61, wegen Trnnksuckst 11, wegtm Zahnkrankhei en V4 546. Bei sicher nackis'wiesener Lungen- ober Kehlkopftuber. kulose konnten 85 Prozent Erfolge nachoewiesen werden, bei verdächtigen 93 Prozent, bei Lupus 87 Prozent, toi Küochen- und Gelenktuberkulofr 64 Prozeift, bei anderen Krankto ten 91 Prozent. Die Kosten erreichen fast 48 Milnonen, genauer 47 903 913 Mk Krankenkassen, Berufs en offen- schastrn, Grmei den >t RstchsSveri. e -’tnc4”nr‘alt süc Ai^y s el t usw fratock 10 306 059 Mk e statte^ io datz tie .r rr^er dec Jnoal denvcritoerung nur o7 597 854 Mk. aufzubringen frittat
•• Tie alten Titel sollen weiter« geführt werden. Tas Recht auf Titel ist bekanntlich durch die Verordnung deS Rei^Äpräsiden» ten über bie Amtsbezeichnungm und Titel vom 11. Juni 1920 au!gefroben. Ten Beamten st ht fein Recht sanspv: sh daraus zu, im dienstlickien Der Kto mit den früher veriieton-m Ti^ln und Amtstozeich- mm gen benannt zu werben. Es ist aber dm Beamten das Recht geblieben, alt? xiMl und Amtstozeto Klingen ihrerseits zu führen. Der R ickdminister ber Finanzen Tr. Witth ertUrrt cd jetzt in ein?r be- sond ven Verfügung jedoch für angemi'.ftot, daß auch im Amtsverllchr den Beamten a'genüber neben den neuen AmtZbezeickmungen ton du mob'emroebenen Ehrentiteln Gebrauch gemacht wird. Als Beispick | wird der Reckmungsrat anneriilyrt. Er ersucht deshalb hiernach für den Gesck»stsbereich d.K RrchS« finanzvettvalttmg zu verfahren. Tie Vorschrift be« zittst sich aber nur auf bi? früher verli h.men Ehren strel, nicht aber auf die früher m Amts- toz-eicknrungen.
** Volkshochschule. Am Freitag, 21.1., beginnt eine neue Vortragsreihe, die vier Mende umfaßt. Prof. Dr. B ü r k e r, der in weit« Kreisen tnrrrf) seine interessanten öffentlichen Vov- trage über Physiologie bekannt ist, wird über „Allgemeine L eb e ns er schei n u ngen" sprechen. An Dand von Versuchen sollen die Hörer in die Fragen eingeführt werden, die sich auf die Begriffe Leben und Tod belieben. Alles Nähere über Ott, Zeit und Anmeldung ist aus der Anzeige in dieser Nummer zu entnehmen.
** D ie Gießener Ortsgruppe des Bundes für anthroposophische Hoch- s ck u l a r b e i t veranstaltet in der Neuen Auto mehrere Votträge. Am 19. Januar wird Herr Dr. med. Husemann über das Thema: „Gehirn und Seele" fort dm. Der Vortrag soll zeigen Jüte antropvsophisch orientierte Geisteswi senschäst. wie sie von Rudolf Steiner verrieten wird, neben vielen anderen Lebensaebtoten auch gerade auf dem der Medizin und Psychiatrie befruchtend wirken kann. Die beiden Vorträge von Frl. Dr. Vreede aus fraag über „Anthwposophi« und Naturwissen« schäft" und „Uetorwindung der Relativität-- thcvrie durch die Aifthroposophit" wollen ebenfalls zeigen.wie tnrrch Geistrsioissenichaft neues Licht auf txute so viel umstrittene Fragen fallen Bann. Näheres stehe Anzeige.
** Oberhessi i cher Kunstvereitr. De Ausstellung von Werten der „Münch.mer Aguare- listen" ist morgen Mfttwoch außer von 11—1 auch am Nachmittag von 3—5 Uhr geöffnet.
** Die Meisterprüfung teftxeib geftent Metzger Katt Zim wer mann aus tiarben- b ach.
♦♦ Deutscknationale Volkspartei. Bei der heuteabendimEin Horn stitcki dm- den Reichsgründungss erer HS.t Darr« V e i t h, eh.mals Mi g ied der Nationalversanftn- lmrg, die Jestveto. 9teben beflamatoriidjcn, ge- sanglichen und muftMi,d?cn Dattiftimgen roerheni auch> gern-inferme Lieder zur PttscktSnerung des Abends beitragen.
•• Tie Vereinigung ehem. Leibgardisten im Kreise Gießen oeranftaltet am Sonntag, 23. Januar, vormittags 93/< Ufrr, im dotcl Schwab (Felfenteller) chre Dauptversamm-
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