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Nr. 270

Der ftitBtier lejclftr »rscheint tdglid), autzer Senn, und feiertags. Konailld><Bnna«wrti1r. Mk 5.50 eiw|d)L Träger, lohn, durch die Dost Ulk SLO einichl. Bestell, geld. auch bei Bichterschei. new ciwjelwer Dummem «folge höherer Äemalt FerUprech-Anschlüsse: ftr die 5d>nft kunne 112; für Druckerei, Verlag and <8eid)o|tsfte8e 51. Luschnfi für Drahtnach. richten- Lwzelger ckietze».

peitsche Ilowlo: jrottert t. M. UM*.

Erster Blatt

M. Iahrgcmg

Donnerstag, f7. November 192f

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Drrrf nnb Verlag: vrüdl'fche Univ. Such- nnö Steinöruderei R. Lange. Sdiriftkitunq, Geschäflzftelle und D ruderet: Sthulfrrafoe 7.

Sinwdme von Snjeigew für die Togeinummer bi» jum Nachmittag vorher bnejebe Verbindlichkeit. Srei» ftr I mm höhe für njeigeno 34 mm Vrcite örtlich 55 Df, aufwärts 65 Df ; für Deklame* Anzeigen von 70 nim Steile *50Df SeiDlaV orfAnhTO' .Huf chlag. ^aupifchriftleiier Olug. V oetz PeranlwortUch für Dolitik: Aug. (Böen; für den übngen Teil: Karl Walther: für den Anzeigenteil: r>an* Sech, sämtlich in Biehen.

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ber ®nir*br'eblnaunrtcn ei eS

den Jton1

o n i fl i I d) c n Partei.

betrug Sn de Juni

vielleicht

und

Trotz dieses

insgesamt 9 800 Millionen

11

Wäh-

3e tiefer wir in die Finanztotrischaft

der

dauernden OUnbpjnrt bat man in uns einen

auf ein«

Friedens In Ou opa 11 b:r unseren in der oderschlefifchcn Frage

öii^erft stefp'xtch

sogir U- so-

pro Roof der Bevölkerung. Tschecho-Llowakci 136 Millionen oder

(?in iöicfitiflrr Parteitag in England.

London, 16. Nov. (TM f.) 2n ken Er­örterungen der morgen in Liverpool flattfinben-

Eine französische Note über die Politik gegenüber Sowjet-Rusiland.

ober lener Angelegenheit gegen D u fctlanb vor- w?g Stellung zu nehmen. TBlr lind dafür, die Friedensd.ntröge, tnc(±e von u S allen unter* zeichnet tru ben, geltend zu machen. Wir wollen niemandem Haben. auch nicht Deutschland Unser Ziel Ifi eine wi'lllich' Politik de- Frieden- und der Befriedigung Burrp-i- An Sachen Cbcr- fchlelienS habe ich den ©tandpunkt der Friedens- Verträge verteidigt Dts habe ich auch in Gens betont. Nachdem bei mir um ei-en ©achverstän- digen in der oberfchlefifchen Frage nachgetucht worben war. sandte ich nach (*enf drei unterer hervorragendsten VolkSwiristhastier. die von der G cnzbestimmung feine Kenntnis batten. in dieser Sache auch nicht gearbeitet haben und vnn Ihr erfl erfuhren, alS die E t'chf u g d s Völ'e b indes D-nilfählanb und Polen beton-tgerr ben war. Der Welt zu enäfIen. bih wir di'S ob-r tene#

loyal. Der Ministe-präll*'e''t

August 1921. nach den verschiedenen rangen auWführt

3 456 Missionen französ. Francs

40 Millionen Dollar.

327 MUlionen öflcrr. Kronen.

Ante reffe und binarbeiten. E-

a mer i Fa gegenüber verschuldet. Und zwar

* 1921 die Schuld seitens

bah wir uns in fonvftcn und loyalen Beriehdnaen befinden Die heutige Lage Deutschlands, oc- ionderS feine wirtschaftliche, die schwer 10 und lange Ctobre nicht belfer wird, zeigt, daß Deutsch­land selbst ohne schnelle Verständigung d.fonderS mit Westeuropa, vor allem mit seinem haupt­sächlichsten Nachbar, mit Frankreich nicht leben kann. Die tschxho-flowakstch.' Regierung Dedäumt keine McacnLcit, daraus hinzuardeiten und war der erste der mittel urvpäifchen Staaten, welcher zu dieser Politik nach dem fehlen Kriege auch tatsächlich beitrug. Wir Haden daran ein

einzelnen Staaten etnbrinqcn. desto mehr müs­sen wir und von der verderbbringenden Pump- winschast der TSklt überzeugen, wobei zu be­rücksichtigen ist, drst sich in dieser Hinsicht kein Staat in der Welt in seine Karten sehen läßt. Bolle Klarheit über das schreckliche Finanzelend werden wir somit überhaupt kaum erhalten. 3n einer Unterredung äußerte sich der polnische Finanzminister Dr. SteczkowSki vielleicht um Ocl auf die bewegte Flut zu gießen im August d. 3- über die Ver­schuldung Europas dahingehend, daß auf den Kopf der Bevölkerung der inneren und äußeren Schulden entfielen in

Deutschland 4212 deutsche Reichsmark England 197 englische Pfund Frank e ch 7455 fianzössche Franks. Polen 10 (XX) pvlni'che Mark.

3talten 5204 italienische Lire.

t . hn> der Bevölkerung, Polen 71 Millionen L . ober 2 pro Kops der Bevölkerung,

Du- diesen tooniaen Anaastrn sieht man klar, wie eng die Finanz- und damit auch die Volkswirtschaften her Bereinigten Staaten (DrnOb-itnnnicn«, 3tal!en«, Polens und Frank­reichs infolge der wechselseitigen Verschuldung voneinander abhängig sind, und daß der finan­zielle Ruin des einen den anderen aanz oder teilweise bedeutet. Ganz fe nach Beschaffen­heit der volkswirtschaftlichen Widerstands- säh'gkeit der in Mitle'denschaft aezogenen Staaten. F r a n f r e4 sind verschuldet, teils noch aus Vorkriegszeiten stammend, haupt­sächlich die B a l k a n st a a t e n (Kleine En­tente!. die stets das politische Wohlwollen Frankreichs genossen. So betrugen die in- altslawischen Staatsschulden im

dabei erreichen wollten, territorial, ist fädie-ttd)

Die Welt im Zeichen der Pumpwirtschaft.

Aus Anlaß der Washingtoner Ab- rüstungs-Konferenz, auf der auch die finan- zielle ito^e der europäischen und übersee­ischen Machte zur Sprache kommt, ist e« wohl angebracht, sich über die Schulden der Drvß- mächte Klarheit zu verschaffen. Wir werden sehen, dafz eine ungeheure Ueberschuldung der Welt vorliegt, und daß es sehr schwer fallen wird, ohne ganz erhebliche finanzielle Ein- buhen, die je nach Lage der Dinge, vielfach mit einer Verelendung der Völler Hand in Hand gehen werden, aus dem Finanzjammer herauszukommen. Am meisten ist die Welt denVereinigtenStaatenvonAord-

Der amerikanische tt)<schastSträger beim Deutschen R iche.

Washington. 16 Nov lWTB.) Prä'i- bent Harbing hat bei Kommissionär ElliS Dresel zum Setchä'tSträger ber Vereinigten Staaten beim Deutschen Reiche ernannt

Präsident Harding und Xldnig toeorg.

London. 16. Nov (WTB) Präsident bar- ding bat gestern an den englischen König ein Telegramm gesandt, in dem er feine tiefe Ge­nugtuung über die Botschaft bei englischen KL igS anlähllch ber Eröffnung der Washi.igtoner Kon­ferenz auSspricht und sagt, diese erneute Zu­sicherung. bat) ber König und da- britische Volk den Wunsch hege, bah bie Konferenz zu dem Im Interesse eines dauerhaften Frieden- erwünsch­ten Ende führen werde, habe sein Vertrauen auf einen guten AuSgang ber Konferenz bestärkt.

D?e Washingtoner Konferenz.

Paris, 16. Nov. (WTB.) D"r Sonder­berichterstatter desCfvurnaf des D6batS" in Washingwn kabelt vom aeftrigen Tage nach der sehr wichtigen und änderst aeschickten Rede Balfours sei der fast enthusiastische Optimismus, der geherrscht habe, ein we­nig erschüttert worden. In autorisierten Krei­sen beginne man die ernsten Schwierigkeiten zu ahnen, die unvermeidlich bei der Diskussion der Einzelheiten entstehen würden. Unter den Schwierigsten nennt der Berichterstatter die Frage der Unterseeboote. Die zahlrei­chen günstigen Erklärungen der Japaner Hät­ten noch kerne endgültige Bed-utung. es er­scheine jedoch augenblicklich möglich, daß man zu einer Entente gelange.

Die HavaS-Aaentur verbreitet aus Washingwn eine Aeußerung der ..New Pvrk Times". Hiernach werde Japan in d-r Fraoe des pazifischen Ozeans die Zurückziehung der lapanischen Truppen aus Kiautschau auf einer für Amerika und England annehmbaren Grundlage Vorschlägen, China seinerseits werde verlangen, daß die britischen Streit­kräfte aus Wei-hai-wei zurückgezogen werden. Man werde folgende Grundsätze Vorschlägen: weder Annexionen. noch Prvtekwrate, aber Anerkennung der besonderen japanischen In­teressen in der Mandschurei und Anerkennung des Grundsatzes der friedlichen Durchdringung in Sibirien zu Handelszwecken.

(£inr geheime Littnnq.

London. 16. Nov. (WTB.) Einer Wafhing- ti ncr Eichange-Meldung zufolge hielten die Mit-

Die dentsch-vofnischon Wirtschaft^ Verhandlungen. ,

Genf. 17. Non (WDB ) Die _M"tin"- Meldung bad ber Völker^undirat ben e^e^-allgen P^f identen be' Bun^«^r^te^, ^afonder «um Vorsitzenden für bst b ul ch-no ni'che' Wistschn'f- ve bnnbfungen benimmt bade heft1lit sich Die Ve-banblungen werden in einigen Tagen in Dens beglnnert

(^ine Note Ungarn-an den^ö^kerbnnd.

Budapest. 17. Nov (WTB.) Wie bie Blätter melben, rich'ete die ungarische Re­gie rung an ben Völkerbund eine Note, in her darüber Beschwer a führt wi b bah anläh- lich ter"gsten Äomflito tonen zTi'chen Unaam und ben Nachbarstaaten fei ♦en 6 te< Völl-r bunte- die Vorkeh u-am unterlaßen toirb^n find, tfe er stn Sinne der dem FriedenSv-rt'-a-'e einverleibten Satzungen zu tres'en übernommen h^be. um Un­garn gegen einen bewaffneten Angriff zu schützen.

den reick-deutschen Blättern gegen Feldzug begonnen, besten Urspring ml gut be­sannt ist. Wir haben keine Ursach«. in dieser

sie da- rustifche Anerbieten al- ein glückliche-1 Ergebnis ber festen französischen Politik gegen­über den Sowjet- bezeichnet. In dem Tele-1 gramm Tschitscherin-, so sagt bie Note weiter, werde bie Anerkemnmg ber rustifchen Schulden alS Zugestänbnl- hingestellt, besten Gewährung von ber Rn-rkennung ber Sowjetmacht abhängig fei. In Wirklichkeit banblc e- sich aber um einen Drunblatz de- gemeinen Recht-, ben keine Regie­rung jemal- angezweifelt habe. Die Sowietregie- rung müffe allo ohne Einschränkung unb Vor­behalte ihre Absicht erllären. sich künftighin ble­iern Grundsatz anjubeguemen. Im übrigen sei ber ru'sifche Vorschlag zu eng begrenzt, um alS An­erkennung ber fmcmziellen Verpflichtungen Ruh- lanbS durch die Sowjetregierung au genügen. Tschitscherin rede weder von ben Kriegsschulden, noch von ben Schavanleihen. noch von ben Dar­lehen. bie vor bem Kriege gewissen staatlich unter- stüh en D s llfchasten gewährt worben seien, beren Eigentum bie Sowjetregierung konfisziert habe DaS Angebot Tfchillch.'rinS fchliehe auch bie Enl- fchäbigung auS, auf bie bie fremden Staatsange­hörigen Anspruch hätten, die von ber Sowjet­regierung enteignet worden seien, insbesondere mühten die Ausländer, sowohl waS ihre Person wie ihr Eigentum anlange, auf diejenige Behand­lung rechnen können, deren sie in allen zivili­sierten Ländern sicher seien. Schliestlich mühte mit der Anerkennung ber internationalen Verpflich­tungen bie Aufgabe ieber bolschewistischen Pro- paganba. jeder Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder U"de*cr Unter­stützung ausländischer regierungsfeindlicher Ver­bindungen. die die konstitutionellen Grundlagen anderer Staaten vernich'en wollten, verbunden fein. Die fran'.ösische Regierung sei fest davon überymat. bah bie Wiedergeburt ber wirtschaft­lichen Tätigkeit Rußlands mir volleren werben könne, toenn bjxfe Debingungen erfüllt würden. Sie glaube, bah die innere Herstellung beS nor­malen LehenS nur allein eS Ruhlanb gestatten n>erbe. auf normale Weife unb baumtb bie Ver» pflichningen bie bie ehemaligen rustifchenÄeiie- runden kontrahiert hätten, zu erfüllen. Die Note schstestt mit ber Bemerkung, toenn bie aufge- f'enten wesentlichen B binmingen durch dir Mos­kauer Regierung erfüllt sei^n. fei bie franzö­sische Regierung geneigt, bie Möglichkeit von Verbanblungen inS Aune zu fasten.

Stockholm. 16. Nov (WTB) D^r b'estge V-rtretcr ber Sowietreoierung, Äerfthentfeto. überreichte bem Ministerpräsidenten und Minister des Aeustern Dranting eine Note Tschitsche­rin-. in ber eS heistt. bie rustische Regierung bale arinesichtS ber Bedeutung die die Aafands- infAIn infolge ihrer geographischen Lage für bie arbrifenben Masten Rustlands haben flr ihre un­abweisbare Vsticht. keine TIenberunaen in der rechtlichen Stellung ber Anland^infeln ohne ihre Mitwirkung zu buPvm. Die russische Reei-^iing bettachte daher bie AalanbSkonvention vom 'ojo. alS nicht vorhanden. Weiter erllärt bie russische Regierung, sie lebe Ne Te'l^ahmr der schw^ifchen Regierung an ber A'lnn^konferen, in Genf alS eine Kränkung unb feindliche Hanblung an.

Die Poetik der Tschecho-Slowakei.

Prag. 16. Nov. (WTB.) In ber hw'igen Sitzung deS AbgeordretenhiuseS gab ^1^- präsibent Dr. Benesch eine Darlegung über bie Entwicklung ber Ereignisse in ber letzten Zeit. Die Lösung ber Gesamtheit ber Habs­burger Frage tnerN» eine ruhigere (SnttoifTunq der po'it schen V:rh ltniste in 11 gar er-r ög'ichen. Der Ministerpräsi ent befvra^ fobann ben tschecho-slowakisch-polnischen Ver­trag. der daS gleich? aufbauenb; Ziel verfolge. SS handele sich barum, sich gegenseitig keine un­nötigen Schwierigkeiten zu bereiten in Fragen, die N*" <*tTn be- hsibe S'raten nicht unmiMeI- Bar berühren Den wichtigsten Tell be- Ver­trages nilve bie Heb er ein tun ft. bah zukünftig alle zwilchen den beiden Staaten entstandenen Streitsachen einem Schiedsgericht zur Unter- fuchung vvrgelegt werden sollen. daS entweder beim Völkerbund besteht, oder hierzu besonders ausgestellt werde. SS sei keine blohe Redensart, haft der Vertrag gegen jemand ge­richtet sei: er richte sich weder gegen Deutsch­land. noch gegen Ruhland ober Ungarn Gegen­über der Meinung, dah der D?rtvag eine Aende- rung der politischen Richtlinien In ber russi­schen Frage bedeute, erklärte ber Ministerpräst- bent bah die Politik gegenüber Ruhland un­verändert bleibe. Wir beobachten grundsätzlich eine Politll ber Nichteinmischung und letzen unsere Bemühungen zur Linderung der HuneerSnot in Ruhland fort Hierzu wirb bem Pa lamertt ein Antrag auf Gewährung von 10 Millionen Kronen zur Linderung ber Hungersnot vvrgelegt. Die wirtfchaflliche Hebereinkunst mit Ruhlanb wird in den nächsten Tagen umerzeichnet. Sie bringe ben beiden Staaten bedeutende Vorteile. Der Ministerpräsident bestreitet mit allem Nachdruck die Behauptung, dah der Vertrag unter dem Sinslust dieser oder jener grohen Macht zust anbegekomm en fet Der Ver­trag mit Polen hat auch verschiedene Erörte­rungen deutscherseits hervorgerusen Hafer Ver­hältnis zu Deutschland war von Anfang an offen ond unzweideutig Deutschland ist unser '.-7 21 öd'bar. Wirtschaftlich lind wir auf feix Mitarbeit geradezu angewiesen. Untere hi- dorischen Beziehungen waren zahlreich. Sv wie mit anderen Nachbarn wollten unb wollen w i r auch mit Deutschland ein anstän­diges. vernünftiges und freund­schaftliches D e r h ä l l n i -. ES ist natür- lich» bah diefeS Verhältnis stets auch durch m- kre engen Beziehungen zum Wellen unb Osten und durch das Verhältnis des Westens und Ostens zu Deutschland selbst bestimmt wird. Bis­her drückten wir h*e6 durch Du Formel aus.

Paris. 16. Nov. Wie di- HavaS-Agentur mitteilt, hat bie f r a n öl i f e Regierung in Beantwortung des Angebots ber Sowjet-

btc für die Cuammcntunft der Partei unb der KoalitionSregie unq bedeutu '.g-vell sein wir^, werden die unionistischen Mitglieder der Re­gierung nicht teilnehmen. 6hamb riain wird je- doch auf dem am Abend stattsindend n Essen eine wichtige Rede halten. Sollte die (Snfcbl.e^u g. in ber die Politik der Regierung gebilligt werte, adgelehnt ober nur gegen eine grvtze Minderheit angenommen werden, so würde eine ernste KrisiS unvermeidlich werden. Die Hrionistenführer ge­ben jedoch ihrer Zuversicht Ausdruck, bah die Politit der Regierung übertoältigenbe Hntcr- stützung finden wird.

.Daily G pretz" be ichtet, bah der R i h in­nerhalb 'der konservativen Partei immer gröber werde und bah alle- auf eine kri­tische Lage in Liverpool Hinweise. Fünf Anträge, die sich gegen die irische Politik der Koalitions­regierung richten, werden morgen in Liverpool zur Erörterung kommen.

Cnne cncrgisckie Note (Englands an Mokkan.

London. 16 Nov lWB ) Die britische Regierung hat der Sowi t-egie,-um in Mos­kau eine energische Noie überreichen lassen, in der die Behauptung Tsch'tscheri iS. bah die britischen Beweise über feindselige bolschewistische Propaganda sich auf gefaschte Dokument: beit- sche- und anderer Herkunft gründen, für unrichtig erklärt wird. Die dritifche No'e betont, das in der Antwort der ©otojetregie u *£ auf bie vorige Note CurzonS nicht der gering'^ Versuch unter­nommen wurde, die sehr ernsten Beschuldigungen bezüglich bolschewistischer Propaganda in Per­sien, Afghanistan und 3entralafien zu beant­worten. Bezug'ich der Behauptungen Tschitsche- I rinS. Mh die 3 Internationale mit der ©ow et- rcaic ur'q nicht« zu tun H b?, wird ii d.r bri* tifck'm Note darauf hin gewiesen, bah dieS schwer glaublich sei in An betracht der Tatsache, bah sowohl Lenin wie Trotzkt MitgliÄ>er ber 3. Inter­nationale sind.

dann die Rückwirkung der Mobilist-nrna a if bie Innere Politik unb hob hervor. Mh bie B'"ölle- nma alln? N^tinn--litäten ihre Pf icht vnllauf er­füllt hätten Ez hätten sich wohl "inine stebauernS- toArte Dori^lle errignet. e- müffe jebvch betont werden, bah die Reoierung unb bie politischen Parteien übe'rHftimmenb bie Nnvrr-"'two''tllch» frit verurteilt haben, womit die VollKmenae in G-a'lch *u aef^to'brigen D-'tcn aufgerrf't wurde. D-r Ministervräfibe-tt fchlost mit ber ^rflärunn. dast da- Ziel ber Reale-una barln hrst^be cille politischen Angeleae"h''iten berarf zti löfen Mh all' Parteien unb r-pe Nationen zusammengeführi. geetnigt unb versöhnt würden.

Nach dm- Rebe be* Mi"istemn-^s'b^-ten Be» oefch eriPrie ber Vnrtt?eter N*r ^«-^''^^Ornerfschen P^rt^i Abg. Dr © b f n a die Mo^ ftr ertg »e'ge, bah auch N* d<-irtfch" In-n-nb b-m Staate ne''über ihre Pflicht erfüllt habe Di*« fei eine Tat­sache von h^her v^l'-tifcher Be^mpiia ^i" Ob^n- sition ber Doiitfchen toobe sich überhauht nicht en ben Be^nnb be« Stinte« sondern -e^en b»e Art unb Weise, wie er regiert unb verwaltet wirb.

glicber ber Konferenz heute nachmittag eine ge­heime Sitzung über die Probleme des fer­nen O ft end ab: Es herrschte ber Einbruck vor. bah ein Druck auSgeübt werde, um Fragen zur ©prach? zu bringen, die das Programm der Kon­ferenz bisher nicht umtoh'c Staatssekretär HugheS habe jebvch bisher nicht bie geringste Reizung ge­zeigt, den Umfang der Konferenzverhandlungen weiter auSzubehnen, als ursprünglich brabllchtigt war. Periönlichkeiten. bie in eng-r Fühlung mit ber britischen Delegation stehen seien ber Ansicht, dah Grohbritannien daS englisch-javanische Ab­kommen nicht aufgeben werde, wenn bie Washing­toner Konferenz nicht befriedigettden Ersatz dafür biete.

Aus bem Reiche.

Der bayerische Minisierpräsideitt gege» bie Schlemmerei.

München, 17 2ov. Wie bie Blätter mel­den, waren am Dienstag bie Spitzenorganifationen ber Gewerkschaften <r^ Einladung deS Minister- präsideTtten im Sozialmhnflertum zu einer Aus­sprache über bie zunehmenbe Teuerung auf allen Gebieten zufammengefommen. Gras Le rchen f e lb erklärte sich gegen bie uferlosen Tariferhöhungen und lehnte die Uebersührung der VerkeyrSverwaltung in einen rein privatwirtschaftlichenGefellschaftS- betrieb ab. In ber weiteren Aussprache for­derten bie GewerkschaftSsekretä re, bah bie Ar­beitervertreter cli gleichberechtigt in bie Landes- auftrag-steilen ausgenommen werden, unb daß eine Novelle zum BetriebSrätegefetz bie Erfassung der übermähigen Gewinne ermöglichen lasse. In feinem ©chlustwori erflärte Ministerpräsident Ler­chenfeld, im Ministerrat fei eine Novelle durch- beraten worden, bie Mahnohmen aea bie

regterung, bie russischen Schulden an-

Serfcrmcn. am 8. November ber englischen otfchaf t eine Note zu gehen lassen, in ber I

werden bar- ist dies .

Dollar betranenben Guthabens fasten sich die Vereiniaten Staaten ve'ait'aht. ganz erhebliche innere Anleiheschulden zu machen, die im Ioh'e 1914 1338 Millionen Dollar betrugen, in 1921 dagegen bereits auf 23 953 Millionen annewachfen find, so daß diese Anleiheschuld Amerika" kaum zum drit­ten Teil mit de'fen europäischem Guthaben gedeckt werten kann.

Großbritannien gegenüber sind hauptsächlich 7?rankreich. Dolen und die Tschechv-Slowakei verschuldet deren Ver­pflichtungen sich im August 1921 tote folgt stellte:

Frankreich 5923 Millionen '.22 ober 151 : i

Grohbritannien Frankreich Italien

4277 Mill. Dollar

2998

1648

B Iilen

349

Rußland

188

-

Polen

136

Tschechv-Slovakei

61

©et Men

27

Es'lanb

14

ßtM-ia

26

Rumänien

25

Grieche'land

15

Armenien

12

Äuba

10

Fimland

R

Lettland

5

Litauen

5

Ungarn

2

M