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Grundstücke mit Angabe

Samstag den 12. November 1921

ausgeschlossen sind.

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Druck der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Gießen.

Erhältlich In den Osram-Verkaufssta-^sn.

Hofreite- hiergsgen

für erhaltene

Einwendungen

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infolge Zuteilung:

das Verzeichnis der drainierten der entstandenen Kosten:

das Verzeichnis der Zuschläge zuschnitte.

Tagfahrt zur Entgegennahme von findet daselbst

Hauptkarten, aus welchen auch die Bonitätserhöhungen sowie die Bewertung der Zuschnitte aus Nachbargemarkun- gen zu ersehen sind:

Bände Gütergeschosse 1;

Band Zusammenstellung der Gütergeschosse:

Band Zuteilungsverzeichnis:

Heft Obstbaumabschähungen;

Heft Obstbaumgeschosse:

Abschrift des Beschlusses vom 7. Juni 1921 über Zuschlags- Werte;

Protokoll über Aenderungen des Weg- und Grabennetzes

Der gute Wille.

Bei jedermann und immerdar Don jeher guter Wille war; Wenn dieser bare Münze wär', Gäb es bald keine Schuldner mehr.

Gerettet wären Land und Staat, Denn guter Wille würde Tat. Es würd' ein paradiesisch Leben. Sin Leben ohne Sorgen geben. Doch auch das trotzig' Wort: .Ich will, And ständ' dabei die Erde still, Hnb mühte ich zur Hölle fahren Ltnd steigen über Leichenbahren."

nicht ein Wort voll blödem Wahn? Der Wille, wenn er ist getan, Die Tat vollendet, zeigt ste nicht Nachher ein anderes Gesicht!

Am Bahnhof war'S, der Zug fuhr schon,

Da rief nochmals mein Leiner Sohn: ^Dicht wahr, Papa! Vergiß nicht, bringe Wir mit recht schöne Schmetterlinge!"

Als ich am Wahaweli stand, Dem großen Fluß im Palmenland. Da schwebt ein Schmetterling hernieder. Er strahlt' in allen Farben wieder. ^Stng-Hapu." rief ich. .sieh doch hier. Das für ein wunderbares Tier! O fange doch, mein lieber Sing. Wir diesen schönen Schmetterling!"

. Der treue Diener aber spricht: .Mein Herr, du weißt, ich darf es nicht; Denn sieh, ich bin ja doch kein Christ. Kein Tierchen töt' ich, bin Buddhist!

Doch hast du Lust ihm nachzueilen, Sv werd' ich wartend hier verweilen." Ein Dambuszweig, er diente mir, Zum Hagen nach dem schönen Tier.

Es war erlegt und meine Hand Hat's flügellos verscharrt im Sand. Beschämt schlich ich nachher zurück; Ich fürchtete Sing-hapuS Blick.

,O Herr," rief er, .hast du so stink. Gefangen schon den Schmetterling?" Und well ich schwieg, sprach er dann Weill Sein schwarz' Gesicht ward strahlend heiter.

Bekanntmachung.

B e t r.: Feldbereinigung Heuchelheim; hier: die Arbeiten des III. Abschnitts.

In der Zeit vom 29. Oktober bis einschließlich 11. November 1921 liegen auf dem Gemeindehaus zu Heuchelheim die Arbeiten des III. Abschnitts zur Einsicht der Beteiligten offen.

Es sind dies:

vormittags 910 Ahr statt, wozu ich die Beteiligten mit der Androhung einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen

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diesen Aeußerungen Buats geschieht.

D t e Engländer wiegen 160 Mil­lionen Pfund weniaer. Als eine Folge­erscheinung des ungewöhnlich warmen Sommers und HcrbsteS will man in England bemerkt haben, daß alle Menschen, dicke und dünne, alte und junge. Leute in den Städten und Leute aus dem Lande, ganz bedeutend an Gewicht verloren haben. Sine Schätzung, die in Londoner Blättern ver­öffentlich wird, behauptet, daß die Bevölkerung von Britannien in den letzten sechs Monaten um

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fcbcn Frage veröffentlicht, die .Daily Chrvnicle" unter der Aeberschrift: .DteVerteidigung des Dölkerbundsrates in der ober­schlesischen Frage" bringt. Ss heißt in die­ser Mitteilung: Die Arbeit des Dölkerbundsaus- schustes habe zu dem deutlichen Schluß geführt, daß das oberschlesische Problem nicht nur durch die Festsetzung einer Linie gelöst werden könne, die ausschließlich auf Abstimmungs- oder wirtschaft­lichen Erwägungen oder auf irgend einen Aus­gleich gegründet sei. Sachverständige von Auf und

schoß vertreten war. Der außervrdenllich gut be- Abend wurde stimmungsvoll einaelettet xnxb beendet durch Harnwniumjpiel, Litt» und Dedtchwortrag.

Landwirtschaft.

Beregnungsanlage.

fpd. Frankfurt a. 1. 14. Oft. 3m Barvrt Rödelheim hat sich unter der Be­zeichnungFeld- und Beregnungsanlagen, Säuger & Lanninger" eine Gesellschaft ge­bildet, die in aller Stille auf einem 50 Mor­gen großen Dersuchsfelde die künstliche Beregnung auSprvbiert hat und diese Er­gebnisse heute einem geladenen Kreise vvr- fijhtte. Das Versuchsfeld hat in überzeugen­der Weise gerade jetzt nach dem Abschluß deS ungewöhnlich trockenen Jahres 1921. den Beweis aanz hervorragender Rentabllität und Wirksamkeit' künstlicher Beregnung erbracht. Während überall Dürre und Mißernten herrschten, brachten diese Ländereien dadurch, daß sie regelmäßig beregnet wurden, in die­sem Sommer eine dreifache Ernte, näm­lich im Frühjahr Spinal, im Sommer Bohnen und jetzt im Herbst Blumenkohl von ausge­zeichneter Güte. Die Kartoffelfelder lieferten von einem Morgen bei einer Be­regnung von 20 Millimeter unmittelbar nach der Blütezeit durchschnittlich 70 Zentner, wäh­rend Nachbargrundstücke, die keinen Regen erhielten, knapp 20 Zentner ernteten. Das zur Beregnung nötige Wasser wird von der nahen Nidda durch einen Motor den Be­regnungsanlagen zugeführt, die in den man­nigfaltigsten Konstruktionen für jede Boden­art und jebe Fläche hergestellt sind. Durch Mrreiche Konstruktionen kann jede Regenart erzeugt werden, vom stärksten Landregen bis zur feinsten Staubwolle. Die Regner wurden von der Gesellschaft bereits größeren Gütern und Gärtnereien zur Verfügung gestellt. Auch Städte haben auf ihren Gütern damit in die­sem Sommer schon beachtenswerte Erfolge er­zielt, namentlich bei der Abwasserverwertung. Die Vorführungen wurden von dem 3nter- effeutenkreise mit der größten Auftnerksam- kett verfolgt. Die Ironie des Himmels wollte es aber, daß gerade, als die verschie­denen DeregnungSversuche vvrgeführt tour» den, nach langen, langen Wochen der er­sehnte Regen aus des Himmels Wolken in er^ebigsier Weise einsetzte.

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Die Einwendungen sind schriftlich und mit Gründen versehen einzureichen.

Die Vorzeigung der neuen Grundstücke findet an Ort und Stelle Montag den 7. November 1921 und. soweit er­forderlich, die folgenden Tage statt. .

Zusammenkunft dazu am 7. November 1921, vormittags 8 Ahr. beim Gemeindehaus.

Friedberg, den 10. Oktober 1921.

Der Hessische Feldbereinigungskommiffär: Schnittspahn. Regierungsrat.

Bekanntmachung.

B e t r.: Den Wochenmarttverkehr in der Stadt Gießen.

Nach § 14 a der Wochenmarktordnung ist während der Marktzeiten (von 8 Ahr vormittags bis 2 Ahr nachmittags) jeder Verkehr von Fuhrwerken so­weit sie nicht Gegenstände des Wochenmarktes an- oder abfahrcn. und von Reitern auf dem Kanzleiberg, Drand- platz und der Marktlauben st raße verboten. Anter dieses Verbot fallen nicht notwendige Fuhren der Anlieger.

Vielfach wird dieses Verbot, ebenso wie die Vorschrift des § 9 der Wochenmarktordnung, wonach das Mitbringen und Amherlaufen von Hunden während der Marktzeit verboten ist, nicht beachtet.

Wir weisen daher erneut auf diese Verbote hin mit dem Anfügen, daß Zuwiderhandlungen zur Anzeige gebracht werden.

Gießen, den 14. Oktober 1921.

Polizeiamt Gießen. Lauteschläger.

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