kchaß hertreten toar. Der außerordentlich gut 6e* fuchte Wend wurde stimmungsvoll emgeleitet und beendet durch Harmoniumspiel, Lied und Gedtchllrortrog.
Landwirtschaft. Beregnungsanlage.
fpd. Frankfurt a. M.. 14. Oft. 3m Vorort Rödelheim hat sich unter der De- -eichrrung „Feld- und Beregnungsanlagen, Säuger & Lanntnger" eine Gesellschaft gebildet, die In aller Stille auf einem 50 Morgen großen Versuchs selbe die künstliche Beregnung ausprvbierl hat und diese Ergebnisse heute einem geladenen Kreise dvr- führte. Das Versuchsfeld hat in überzeugender Weise gerade jetzt nach dem Abschluß des ungewöhnlich trockenen Jahres 1921, den Beweis ganz hervorragender Rentabilität und Wirksanrkeit künstlicher Beregnung erbracht. Während überall Dürre und Mißernten herrschten, brachten diese Ländereien dadurch, daß sie regelmäßig beregnet wurden, in diesem Sommer eine dreifache Ernte, nämlich im Frühjahr Spinat, im Sommer Dohnen und jetzt im Herbst Blumenkohl von ausgezeichneter Güte. Die Kartoffelfelder lieferten von einem Morgen bei einer Beregnung von 20 Millimeter unmittelbar nach der Blütezeit durchschnittlich 70 Zentner, während Rachbargrundstücke, die keinen Regen erhielten, knapp 20 Zentner ernteten. Das zur Beregnung nötige Wasser wird von der nahen Nidda durch einen Motor den Beregnungsanlagen zugeführt, die in den man- utAaltigsten Konstruttionen für jede Bodenart und jeZ)e Fläche hergestellt sind. Durch stnnreiche Konstruktionen kann jede Regenart erzeugt werden, vom stärksten Landregen bis zur feinsten Staubwolle. Die Regner wurden von der Gesellschaft bereits größeren Gütern und Gärtnereien zur Verfügung gestellt. Auch Städte haben auf ihren Gütern damit in diesem Sommer schon beachtenswerte Erfolge erzielt, namentlich bei der Abwasserverwertung. Die Vorführungen wurden von dem Inter - esfentenkreise mit der größten Aufmerksamkeit verfolgt. — Die Ironie des Himmels wollte es aber, daß gerade, als die verschiedenen DeregnungSversuche vorgeführt wurden, nach langen, langen Wochen der ersehnte Regeir aus des Himmels Wolken in ergiebigster Weise einsetzte.
Der gute Wille.
Bei jedermann und immerdar
Don jeher guter Wille war: Wenn dieser bare Münze wär', Gäb es bald keine Schuldner mehr.
Gerettet wären Land und Staat, Denn guter Wille würde Tat. Es würd' ein paradiesisch Leben, Sin Leben ohne Sorgen geben.
Doch auch das trotzig' Wort: _Ich will. Und ständ' dabei die Erde still. Lad müßte ich zur Hölle fahren Lnd steigen über Leichenbahren."
3p*8 nicht ein Wort voll blödem Wahn? Der Wille, wenn er ist getan, Die Tat vollendet, zeigt sie nicht Nachher ein anderes Gesicht!
2lm Dahnhof ttxxr’e, der Zug fuhr schon,
. Da rief nochmals mein lleiner Sohn: „Dicht wahr, Papa! Vergiß nicht, bringe h Wir mit recht schöne Schmetterlinge!" p 2llS ich am Mahaweli stand, Dem großen Fluß im Palmenland, Da scKvebt ein Schmetterling hernieder, Gr strahlt' in allen Farben wieder.
^Sing-Hapu." rief ich, .sieh doch hier. Das für ein wunderbares Tier!
O fange doch, mein lieber Sing, Mir diesen schönen Schmetterling!"
Der treue Diener aber spricht: .Mein Herr, du weißt, ich darf eS nicht; Denn sieh, ich bin ja doch kein Christ, Kein Tierchen töt’ ich, bin Buddhist!
Doch haft du Lust ihm nachzueilen, Sv werd' ich wartend hler verweilen." Gin Dambuszweig, er diente mir, Zum Zagen nach dem schönen Tier.
Es war erlegt und meine Hand
Hat's — flügellos verscharrt im Sand. — Beschämt schlich ich nachher zurück;
Ich fürchtete Ging-hapuS Blick.
„O Herr," rief er, .hast du so flink, Gefangen schon den Schmetterling?" Lnd weil ich schwieg, sprach er dann weiter, Sein schwarz' Gesicht ward strahlend heiter.
,3ch hab' ein heiß Gebet gesprochen. Denn siehe, erst vor wenig Wochen Als wir uns ins Gebirg begaben. Hat meine Frau mein Kind begraben.
Als ich vorhin den Falter sah, Dacht' ich hier ist mein Kind mir nah, Hier wird die Seele klein und rein 3m Faller neu geboren sein." —
Ein Traum quält mich ein immer neuer: Ich war das größte Ungeheuer, Ich hätt' in jener nächsten Rächt Ein Kind mit Willen umgebracht. — Blüht dir ein Glück, recht still unb zart. So greife nicht nach Kinderart Gleich zu, es geht dir leicht entzwei. Blüht nie mehr auf, — es bleibt die Reu'.
Richt jede Blüte reift zur Frucht, Richt jeder Wille Gutes sucht. Tu deine Pflicht, sprich für dich still: Doch nicht wie ich — wie Doll es will!
F. Rehnell.
Vermischtes.
©ine Familientragödie.
Stuttgart, 15. Ott. Rach einer Blättermeldung erschoß in der württembergischen Stadt Oehringen gestern nacht der praktische Arzt Riedel seinen Schwager, den Rechtsanwalt HaaS. Der Täter wurde verhaftet. Das Motiv der Tat ist ein Famillenzwist.
fpd. Karlsruhe, 14. Oft. Ein schwarzer Scheckfälscher Hal in den letzten Tagen sechs Stuttgarter und zwei Karlsruher Banken um beträchtliche Summen betrogen. Der Gegner erhob in Karlsruhe und Stuttgart auf gefälschte Schecks mehrere hunderttausend Mark. Die Schecks lauteten auf ein Londoner Bankhaus, das aber die Einlösung verweigerte. Der Reger zeigte Ausweispapiere aus der Regerrepublik Lide ra vor. Die Polizei fahndet nach dem flüchtigen Schwindler.
* D i e Kuh im Finanzamt. Aus dem Waldeckschen wird uns geschrieben: Im Finanzamt der Handels- und Industriestadt des ehemaligen Fürstentums Waldeck, in C o r b a ch, erschien dieser Tage, als gerade Dienstschluß war, ein seltsamer Gast: Eine Kuh trottete in den Eingang, schob den aufsichtführenden Diener beiseite, benahm sich äußerst respektwidrig gegen einen höheren Finan^beomten und begann dann die Treppe empor^usteigen. Als oben das Licht aus- geschaltet wurde, schüttelte der seltsame Gast den Kopf, brummte etwas Unverständliches vor sich hin, wie es öfters auch andere Leute zu tun pflegen, die beim Finanzamt Besuch machen müssen, wendete sich um und ging. Roch einmal sah die Besucherin um sich, machte laut Muh und verschwand in der draußen bereits einseheuden Dunkelheit... Dieses „Ereignis" wurde natürlich lebhaft besprochen. Man war übereinstimmend der Meinung, daß die Kuh wohl eine genauere Steuererklärung ihres Herrn und Gebieters abgeben wollte!
e 8 in französisches Urteil über Hindenburg. Daß auch die Franzosen allmählich ansangen, den genialen Leistungen unserer groben Heerführer mehr Gerechtigkeit zuteil werden zu lassen, zeigt ein Urteil des ehemaligen GeneralftadschefS der ftanzösischen Armee, General Dual, aus das in dem „Grenzbvten" hingewiesen wird. Duat hat in der „Revue Universelle" Hindenburgs Selbstbiographie einen Aufsatz gewidmet, in dem er besonders die abgeklärte Seelenruhe Hindenburgs in kritischen Augenblicken hervorhebt. „Die Charakterfestigkeit Hindenburgs", sagt er, „schließt Verantwortungsfreudigkeit ein. Es ist der Geist Vorks, der ihn anhaucht, dieser Geist, den die „oberflächlichen Kritiker" so schlecht begriffen haben, dieser Geist, der zweifellos eine starke Festigkeit dem eigenen Ich und anderen gegenüber doraussetzt, der aber trotzdem auch den Untergebenen das Recht und sogar die Pflicht läßt, unabhängig und mit eigener Initiative zu handeln." Der französische General lobt Hindenburgs Grundsatz, daß der Angreifer alle Erfvlgsmöglichkeiien auf seiner Sette habe; er betont aber zugleich daß sich Hindenburg nie bei dem Bestreben nach Vergeltung zu Offensiven hinreißen lieh, die seine Kräfte hätten zersplittern können. Jedenfalls kann man dem Menschen und Feldherrn Hindenburg kein höheres und sachlicheres Lob zollen, als es in diesen Aeußerungen Duats geschieht.
♦ D i e Engländer wiegen 1 60 Millionen Pfund weniger. Als eine Folgeerscheinung des ungewöhnlich warmen Sommers und HerbsteS will man in England bemerft haben, daß alle Menschen, dicke und dünne, alte und junge, Leute in den Städten und Leute auf dem Lande, ganz bedeutend an Gewicht verloren haben. Sine Schätzung, die in Londoner Blättern veröffentlicht totrb, behauptet, daß die Bevölkerung von Britannien in den letzten sechs Monaten um
160 Millionen Pfund leichter geworden ist. Mele behäbige Leuts sollen Gewichtsabnahmen bis zu 20 Pfund haben, und die meisten Engländer stellen fest, daß ihnen die Kleider, die im Frühling wie angegossen saßen, nicht mehr passen. Die Aerzte fürchten, daß diese allgemeine Abnahme der ganzen Bevölkerung die Disposition für Krankheiten und besonders suc Lungenkrankheiten vergrößern werde. Man rät den Leuten, sorgfällig auf ihr Gewicht zu achten und dafür zu sorgen, daß sie wieder zunehmen, wenn kühlere Tage kommen.
Büchertisch.
— Elisabeth v. Hepting, Weberin Schuld. Rovellen. (Grote'sche Sammlung von Werken zeitgenössischer Schriftsteller, Band 145). Berlin, G. Grote. — Elisabeth v. Hepting, die Verfasserin der „Briefe, die ihn nicht erreichten", hat auch in dieser Sammlung ein Buch von äußerst vornehmem Reiz und Gehalt geschaffen.
— Delhagen und Klasings Almanach auf das Jahr 1922. Verlag Velhagen u. Klasing, Leipzig.
— E i n herrlicher Tag, Erzählungen von Hermann D an g , Hyperion-Verlag München. — Diese drei Erzählungen geben eine Dstltche Probe der stillen sehnfuchtstiefen Eigenart des nordischen Dichters.
— Das heilig ste Tier. Ein elhsflches Fabelbuch. Von Karl Gjellerup. Geheftet 2 t Mk. In Halbleinenband 32 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.
— Sprachlehre für die Kinder de - Volkes. Don Prvfeflor Hermann Itschner. 2., verbesserte Auflage. Gebunden 16 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.
— Der Wanderer ohne Weg. Roman von August Hinrichs. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.
Soziale Fragen im Urchristentum Von Prof. Dr. Ernst Lohmeyer. (Wissenschaft und Bildung Band 172 ) P.eis geb. 9 Mk. Verlag von Quelle & Weher In Leipzig.
Sandel.
fpd. AusderPfalz, 16. Oft. Der Verkauf der Tabak-Sandblätter hat begonnen. Der Preis, der anfänglich 1200 Mark für den Zentner betrug, ist rasch auf 1600 Mk. gestiegen und dürfte noch weiter klettern. Trotzdem werden viele Abschlüsse getätigt.
Frankfurt a. M, 17. Oktober.
Marknotierungen.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahll:
Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Prag .... Stockholm . Wien.... London. . . Paris. . . . Reuhork . .
1.7.14. . Fr. 125.40 . Fl. 59.20 . Kr. 88.80 . Kr. 117.80 . Kr. 88.80 . Kr. 117.80 . Sh. 97.80 . Fr. 125.40 . i 23.80
14.10.
3,85
2,11
3,15
66,25
3,45
1922,-
10,-
-.71
Berliner Devisenmarkt.
15. 10.
15.10.
3,60
2,02
3,85
8,'15
3*56
9,65
-,67
17. 10.
Wechsel auf Schweizer Franken
Holland 100 Fl. = 176.- 175.-
Deutfchland 100 Mk- — 3.675 3.40
Wien 100 Kr. = 0.275 0.275
Prag 100 Kr- — 5.85 5.65
Paris 100 Fr. =» 38.10 38. -
London 1 Ä — 20.37 20.23
Italien 100 L. -= 20.70 2L-
Brüssel 100 Fr. — 37.30 37.50
Budapest 100 Kr. — 0-80 0.775
Reuhork 100 | = 527.- 520.-
Agram 100 Kr. = 1.90 1.85
Bukarest 100 2. = 3.90 3.85
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Das britische Kabinett für Annahme deS DolkerbundsplanS.
London, 15. Okt (WTB.) Eine „TimeS"- Meldung besagt, daß das britische Kabinett aut einer gestern abgebatienen Sitzung beschloslen habe, die Vorschläge des Völkerbundsrates in der ober- schlesischen Frage an die Botschafterkonferenz zur Annahme zu verweisen. Man erwarte, daß die Dotschafterkonferenz heute oder Montag zusammentrete, um die Vorschläge anzunehmen.
„Die Verteidigung deS DölkerbimdSrateS."
London, 15. Ott. (WTB.) Das Londoner Bureau £e$ Völkerbundes hat eine längere Erklärung des WölkerbundsrateS in der oberschle- schen Frage veröffentlicht, die „Daily Ehrvnicle" unter der Überschrift: „Die Verteidigung des D ö l ke r b u n d s r a t e s in der oberschlesischen Frage“ bringt. Es heißt in dieser Mitteilung: Die Arbeit beä Dölkerbundsaus- schusses habe zu dem deutlichen Schluß geführt, daß das oberfchlesische Problem nicht nur durch die Festsetzung einer Linie gelöst werden könne, die ausschließlich auf Abstimmungs- oder wirtschaftlichen Erwägungen oder auf irgend einen Ausgleich gegründet sei. Sachverständige von Auf und
mtt bedeutenden Kenntnissen seien einig geworden, die wirtschaftlichen Maßnahmen zu untersuchen, die notwendig seien, um eine Störung der bisherigen wirtschaftlichen Verhältnisse in Oberschlesien z, verhüten.
Unsicherheit in Oberschlesie«.
Berlin, 15. Ott. Wie das .Derl. Sage» blatt" aus Deuthen meldet, nimmt als Folge des VölkerbundSratSbeschlusses die Unsicherheit im oberschlesischen Abstimmungsbezirk zu. DaS Blatt berichtet von blutigen Reibereien und <3n> wassnungen. In Pleh und R y b n e k hätten die Polen auf Grund der Genfer Telegramme polnische Flaggen gehißt, die sie aber in Pleß wieder hätten einziehen müssen. PolnischerfeitS werde intensiv an der weiteren Ausgestaltung mllttärischer Geheimorganisationen gearbeitet. Kongreßpolnische Soldaten sollen sich in großer Zahl in Zivil in Oberschlesien aufhallen. Deutscherseits wird eindringlich davor gewarnt, sich durch die Entscheidung, wie sie auch fallen mdae, zu unbesonnenen Taten hinreihen zu lassen. In Oppeln wird von englischer Seite mtt der ausdrücklichen Ermächtigung zur Veröffentlichung mttgetellt, daß eine Entscheidung über Oberschlesiens Schicksal noch nicht getroffen sei und daß alle bisher darüber verbreiteten Meldungen falsch seien.
Eine Mitteilung dcS interalllierte» Garantie- korniteeS.
Paris, 15. Ott. DaS Garantiekomitee veröffenllicht durch Havas folgende Mitteilung: Während seines Aufenthaltes in Berlin hat da- Garantiekomitee sich eingehend mit der Prüfung der Lage befaßt und unter Mitwirkung und im Einvernehmen mit den deutschen Regierungs- Vertretern die Bedingungen für die ersten Zahlungen festgesetzt, die Deutschland auf die nach dem Zahlungsstatut vom 5. Rlai 1921 demnächst fälligen Summen zu leisten hat. Hierbei h.it daS Komitee die Lage deS Wechselmarktes berücksichtigt unb ist dabei zu dem Schluß gekommen, daß eS nicht erwünscht ist, die Basis der Spekulation der Mark zu begünstigen. In dem letzten Kommuniguö über die Arbeiten des Komitees war bereits bekanntgegeben, daß die am 15. Rovernber fällige Summe gedeckt ist und daß die 'Verhandlungen zwischen dem Komitee und der deutschen Regierung betreffend die Regelung der noch nicht festgesetzten Punkte über die späteren Zahlungen fortbauern.
Der Kampf ums Burgenland.
Wien, 15. Oft. (WTB ) Die Abendblätter melden, daß die ungarischen Freischärler eine auffällige Tätigkeit entfalten. Gestern versuchten Freischärler gegen das Kohlenbergwerk von Rauenselde vorzurücken, wurden aber durch österreichische Truppen zurückgetricben. Gestern abend ging eine Abteilung gegen Bruck vor, unternahmen um Mitternacht einen Feuerüberfall, der ebenfalls abgetrrielen wurde. Erst heute Morgen trat wieder Ruhe ein. Auch aus anderen Orten wird Geplänkel mit ungarischen Banden gemeldet.
Senator Knox f.
Washington, 15. Oft (HavaS.) Wegen des Todes des SenatorsKnoxist jede weitere Behandlung der Friedensverträge mit Deutschland, Oesterreich und Ungarn durch den amerikanischen Kongreß bis nächste Woche verschoben worden.
Französisch-japanisch« Finanzverhandkunge».
Pari«, 15. Ott (WTB.) Die Verhandlungen zwischen Japan unb Frankreich übet die Verlängerung der am 15. Rovemder fälligen A n- leihen von 15 Mill. Franken haben nach dem "Journal" zu einem Ergebnis geführt Dte Anleihe ist um 2 Jahre verlängert.
Die Gefahr eine« mitteldeutscheu Eisenbahner- streiks.
Berlin, 15. Oft. Wie die Blätter melden, haben die Verhandlungen zwischen Vertretern des Reichsverkehrsministeriums und Vertretern der Halleschen Eisenbahner über die Regelung der 2r- beitSdcmer zu keiner Einigung geführt. D i e G e- fahr eines Eisenbahnerstreiks ist bisher noch nicht beseitigt
TeueruugSuuruhen in Töten.
W ien,^5. Oft. (WTB.) Infolge der Teuerung und ängefünbigten Brotpreiserhvh- ungen kam es gestern vormittag zu ziemlich heftigen Auftritten auf dem Markte, namentlich im Arbeiterbezirk, wo die Unruhen zwei Stunden dauerten. Die Polizei stellte die Ordnung und Ruhe wieder her.
Husten u. Heiserkeit
„Erhältlich in den Osram-Verkauf5sta:isa.“ am*
Das reinWeiße Licht macht die gasgefüllte Osram-Nitre-Lampe zur bevorzugten Lichtquelle.
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