Ausgabe 
17.3.1921
 
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Behördliche Anzeig

bot Ausbau uTTltrrt Nr. 14 unb 17 H

, m An-

Gießen. bot 16. März 192L Övriberrl. Oberförstern Rabemm. Trautwein, Geh yvestvat.

tzörLmslftutS zu beschließ«.

Dr. W »orgmerax,

o. o ^Jrofcffot der Forstwissenschaft.

Direktor des ForstinstitutS der Universität Gießen

Im Dnschdrtz an die vorstehenden DtSfÜhrrm- gen Wick uns weiterchm nachstelzende Erklärung der Giehener Studierenden der Forste en schäft mit der Bitte inn Abdruck über-

Sieden, den 8 Febr. 1921.

Mit Entrüstung haben wir von den gegen

reigers vom 18 und 21. Januar 1921 erschie­nenen, sonne in Nr. 23 deS Gießener Anzeigers vorn 27. Januar 1921 erörterten Angrt'ften des Herrn Pwscs.ors Tr. Weher, früheren Direktors des hiesigen Forstrnstituts, Stenntite genommen Die gebührende Zurückweisung dieser Angriffe tf! von berufener Stelle aus bereits erfolgt Wti beschränken unS daher aus die nachsteherTde, in ctnei Versammlung der Studierenden der Forstwtsfen- schast einstimmrg beschlossene Erklärung:

Wir verurteilen es, daß Serr Drvf Tr Weber, wenn er die von chm gehegten Bcdenkei gegen f btc TuEührbarkeil des Ausbaues de- Gießener Forstinstituts zum Ausdruck brtngei wollte, den Weg durch de Presse $u nehmen un hierbei die Hessische Regerung in solcher Werf mrzugreisen für rWtg befunden hat. Ebenso wi wir unS im Sommer 1920 in einer etnntühn g< faßten Resolution dem Antrag der Landes-lln verfftSt auf 'Erhaltung imb Anstau des Forsttns! tutS angc-schlossen haben, ebenso einmütig trete nnr auch beute an die Seite von Regierung, Un versität mid Fakultät in ihrem Stampfe gegen d 'kkräfte, die unS inner Gießener Fvrstmsfttut nd men wollen Wrr hegen keine Sorge um Gießet 3ii firn ft Schon heute finden wir hier nt reiche Maße was wrr für unsere Auslnldung suche vor allem erfreuen wir uns der besten, von gege fertigem Vertrauen getragenen Beztchungen zu u Irren forstlichen Lehrern, wie auch $u all« anderen Dozenten, bei denen wir hören, I alle ihr Bestes geben. So wird es auch fünf Hcfben. Und mit dem fortfdjreitcnben Ausbau v Irres FvrstrnstftutS wird die Zahl der Studier« den der Forstwissenschaft weiter wachsen und ttx ftretfc der grünen Farbe werden es dereinst t Mannern -u taufen wissen, die sich heute für Erhaltung und den AuSbou des forstlichen Sc Schulunterrichts an unserer alma mater Lu< umana eingesetzt haben.

I- A.'r ge* Sellheinr. gez Matthäi, ge». W acht

vormittag» 9Uhr an, werden im Reidtschen Saale zu Grebenau aus den StaatSwald- distrikten 2ontmneUenwb und Mtstrauch der Försterei Raimenrod, tzovfenstück und Remberberg der Försterei Grebenau, Rvth der Försterei Uden­hausen an Aieferustammbol» verneigert:

Schnittholz. 2Stck. 1 ftl. mit 3,56Fm.: 15 Stck 2 Kl. 33,31 Fm.. 188Stck 8JH. mit 170,13 Fm : 16 Stck. 4. M. 8,79 Fm. Bauholz: 1 Stck. 2.. mit 1,46 Fm.; 34 Stck 3. Kl. mit 32.75 Fm.; 177 Stck 4 ftl. 144,10 Festini-t-i: 200 Äck 5. ZN. mit 114,35 Fm. Da» Schnittholz lagert in jedem der gen. Distrikte, das Dau bolz nur im Tr sinkt Altstrauch, au» dem sämtliche Stämme zum AuSgebot kommen. Nur Selbstverbraucher und Kleingewerbe- Ireibenbe dürfen mitbieten. Solzdänd-- ler und Wnderverkäufer sind vom Mikbieten aus­geschlossen. 2luf Verlangen der Oberförstern muß der Nachweis über die Verwendung des gekauften LolzeS erbradit weiden Wird ein Weiterverkauf von unbearbeitetem Solz festgestellt, so bat der erste Käufer eine Lertrag-strafe in Söbc de» fünffachen itauflnetfeS zu bezahlen. Da» von den StmtMvedern gemüiifdite Solz ist in dem ver> steigerungSbolz eingeschloisen. Nähere Auskunft er­teilen aut Wunsch bte Serien Förster Schmidt zu .Udenhausen, Mankel zu Grebenau, Nahraang zu Raimenrod und die unterzeichnete Dienststelle.

Nmnmerverzeichnisse werden tauf lieb« Habern von größeren Mengen aut rech^ giges Ansuchen vom 19. l. M. an kostenlos ae- ert Das Solz ist vor der Centn geruna ei li­ehen. 3168D

Grebenau. den 13 März 1921.

Hessische Oberförsterri Grebenau Öul

Stamme: ans v-uyr u. *,*.

(Wagiterholtz), 1 Fichte 4. Kl. 1,05 Fstm.; Derbstan gen: 8 Eichen = 0,25 Fstm., 1300 Fichten = 77,17 Fstm.: ReiS stongen: 278 Fichten= 3,79Fstm.; Nutzscheit: Rm.: 2 Eiche (2,5 Meter längs, 72 Eiche (2,00 Meter lang, Gar* tenpfoftenk 19 Eicl?e nmb (1,25 Meter lang), 34 Eiche 2. ffi. (1,25 Meter laug), 22 Buche (1,25 Meter Lang, Dagnerhol»), 11 Fichten (2,5 Meter lang), 7 Fichten noch (1,25 Meter lang), 12 Fich­ten rund 2. Kl. '(1,25 Meier lang), 6 Kiefern (3,00 Meter lang), 20 Kiefern rund (1,25 Meter lang), Nutzknüvvel: Rm.: 8 Eicke (2,00 Meter lang), 17 Kiefern (3,00 Meter längs, 8 Kiefern (1,25 Meter lang), 6 Fichten (3,00 Meter lang): Nutzreisig: Rm.: 1,5 Esche (Schichthauten), 8 Fichten (4 Meter lang, Schicht Haufen).

Ta» zerstreut sitzende Solz aus den Distrikten Kahlenberg, Rürnweye 1, Kirchgehreg 1 U. 5, Oden­berg, SörneS, Noll, Eibschenhain und Ampel wird nicht vorge-eiat und kommt tm SöringSteich zur örrfreigminq. Solzhändler find ausgeschlossen.

Nähere Auskunft durch die Freiherrlichen Forstwarte Wißner zu Londorf und xorrunxirm zu RüddingShausen. 3157V

Fttiwilligk Nalhlahvrrjrkigcnlllg.

Freitag den 18, März 1921, nachmittags von 2 Uhr ab, versteigere ich Aenenmeg 28 (Im Löwen) gegen Barzahlung:

L 2 Kleiderschränk«. 1 große« Bett mit Nacht- ichränlichen, 1 vtenftbotenbett, mehrere Stühle, 1 Walchkommod« mit Marmorplatte, 2 Liege» Bemlt Aifien, mehrere Spiegel, 1 Wäscheschrank lig). 1 Schreibtisch, 1 viereckigen Tisch, Wasch, che, Oel» und andere Bilder.

II. 2 Tafelttsche, 2 vollständige Betten, 1 «leider, schrank, 1 Kommode, 1 Nachtschränkchen, 1 Wasch» tisch, 1 Chaiselongue, 1 Kächcnschrank und Tisch, Fenstergalerien und viele» andere.

Um 1'/, Uhr auf dem Lager der Fa. ßgniter, Lrlengaste, 4 Ballen Seegras, mehrere stllbel Wasch» pofte und eine größere Partie Blüstenwaren.

Versteigerung bestimmt.

Handel.

Berkin, 16. März. Börsensti Tmnngsbild. Lochgradige Lustlosigkeit \ ideml heutigen Börsenverkehr wieder Las Gepräge. Die gedrückte Stimmung h, ihre Ursache in den Befürchtungen Hinsicht Sber RBirfung, die die von den Alliierten ar drohten Zwangsmaßnahmen auf wirtsch lichem lLebiete haben würden. Die bis vor! >zem noch ziemlich optimistisch gestimmte C ifulatüm ging in Jndustrieaktien mit Ber! fen vor, was ^Kursrückgänge bis durchgäi etwa 10 Prozent zur Folge hatte. Dari hin ausgehende Verluste blieben verein Buderus büßten 21, hösch 15, Daimler gb ^allS 15 Prozent ein. Das Privatpubli ist anscheinend am Geschäft nur sehr wenig teiligt. Bankaktien blieben auch heute tm Kandsfähig. Der Anlagemarkt war beh tet. Die Devisenkurse neigten bei kleinen sätzen zur Abfchlvächung.

Stabt LebenMitlelani

Sonberausgabe:

Wurstkonserven, Leber» u. Blutwurst 5, - M. bi« Kernseife..........4,- TLba>w«

Dohnen, weihe.......1, M. das Pfb.

Erbsen, gelbe........1,80 TI. bas Pfd.

Kondensierte, gezuckerte Dollmilch . 9,- M. bie Dose

Verkauf im Cebensmittelamt bis auf weiteres vormittags von 9 bis 12 Uhr unb von 2 bis 5 Uhr nachmittags an jedermann, Samstags nur von 9-12 Uhr vormittags.

(Biehen, den 14. März 1921. 30278

Der Oberbürgermeister. (LebenSmittelamt.)

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Ab Samstag

4er endlich von der Zensur frei- f«<sb«neonumentml-Fllsn: Das Haupt desSuarez 8 Akte. 8 Akte

6 Akte nach dem Frank Wedekindstkee Drama. Unter persönlicher HUvirkeai der tirnttln des berühmten Dich­tere Frank Wedekind als Prins ess in Aines.

Ferner: 3154c

Das große Beiprogramm,

»leherm Sie sieh seit!» Plhtnet

Bahnhofstraße 34

Der galante König

3141e

Ferner:

Die antike Mkomde"

Lustspiel In 2 Akten.

Zu diesem Programm haben I Schiller und Jugendliche In den I Nachmittagsvorstellungen Frei- I tajrs und Sametaga Zutritt- Die I Karl Mny - FUms sind spexlell I von der K«uchsxensur für unsere I Jagend genehmigt. Deshalb El- I lern and Erzieher, macht Euren I Kindern die Freude und fahrt sie ins Lichtspielhaus.

J Ferner nur für Erwachsene: . Charlotte Böcklin in d. !n «roden Sittendra-ua in G Akten Sumpfhanne.

Bie Todeskarawane von Karl May, nach dem gleich­namigen Roman aus der Relae- ersllhlung

Von Bagdad nach StambuH 6 Akte.

Heute leister Ta«: