Zweiter Blatt
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für GderlMn)
Donnerstag, (7. Zebnrar 1921
Nation
!%i(6bnid verboten.)
Fortietzung 18.
die 3<6ntudfacfxit von bei-en Täi entwendete Frau Steifer bei einer Brillantvorstednadel, die sie für 6C
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Umeritanifdie Urteile.
Brr einigen lagen mar durch die va- dLZ.1 genlur eine Warnung verbreitet worbe i, Deutschland ntdge sich hüten, die Sttv-ten rinjflner Deutsch-Amerikaner für bte D^entliche Meinung in den Bereinigten S’cg-n zu hohen. T-emgegenüber veröffent- luhtdie „iMIn. 3tg." einen Bries aus Neu- botfrom Anfang Februar, den wir für inter» ehe! genug halten, um ihn ausführlich wie- heijiarbeH:
em ähnlich abstoßendes Gelicht grr’xn, an? MA des Menschen ta vor mir, der aus bem VaK< «Abkommen mar. Sein fröir jay aut ei tern unnaSt» luch kurzen £xtlx und ein pair endaunlich breven Zdxiltrm; seme ganje Wr'itf.1 rmr g etfr'am |u- »immer g*örücfi an wirkte grotesk durch ihre u.-> verhä.tn sm2ß ge Breite: In* Arme merni arte.» baltntAmäfeg jxnq b b ka»melken beim Gek<n <u öen Seiten he«.', u.ih bt ga »e (Rnbnid. von dies Seien aut mich ma te, nn mir unm\T!ür- lich das Don des alten flügge vom Ahenmenlchen ms Gedärhtnis, das ich mir bisher mr Line Bei* batte beutet k n en.
Nmi faonren die beiden rrwiber gegenüber
Aber m diesem Augmblrck ira Ine ich an cd cur (Sntbcthmg. bte mich mit Sdrred sowohl nne mit größtem s aur.en erfüllte Ich l«rre Dt gr.■* .-kt über oermevit frttru F enden «*; fo.g*n, die sich m den voi nn^rscLLrchen Hane und nun aut dem be.mwv begri im mar, und ich hatte mich gt, rrN, oenn der Mann da drüben tm langen nhrmrrt- irentrl, der mir rm Lau-e des Qfe p irh6 ptdplidi das «belicht ML-nribtr, mar olles anbrre als eU Fremder: Ts wo- der Baker mecie? FoeundeS — — der ato flügge’
’spb von den beten «weit erhenrt, datz L®tro6 aller Mübe, btt ich mir gib. ihre Unter* iinnig nicht belauschen tonr.tr; nur bin im£> -ineher bTarg-n verri zrite Do * ar mein Ohr, aus b> nrn ich mir icooch fetten Reim machen tonnte; »erort aber »erfto b ich ae5 bem e trg ei Zjn der Unterbairung u b den brt gen ©ejörben auf ilie Fälle, bon es fi<b um wich.rge. ernftr Itnge nanbeln mußte, und baß der A ßmndmg sich aüc Mühe gib, den alten flügge $n irgend rtn>is * ‘Ürotio1- «l«.>
:ern. Später leunbin eine 5 Mark t>er
a$ Geheimnis des Alten
Roman von S v e n E lv e st ab.
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jdbe Betten. der at biekr ssüle die itondfraoe kenn-", eia bärtigeA, n frvn.i e- @e‘Ut n bem xxn den Fe Kem an Linken trennt. Ich eCe to die tieTlt"geni>.-n Aure.r axe im Fieber gtühen, ömefl rrte mrgich «u der Steile, roo er re * und zu allem Uebeniuß tritt nun auch der Mond -■hrounben tfl, u b wäre mir bter ntrfx mene Ei- hinter ber Sollen hervor nnb roirft lern matte*, jftnirg aus irü eren ähnlickm Stagen fc:ftiren rleidrt £'i5f über tie Va i> in t
getonnnai, so wäre ich zegt rabetft ooneu. Text Mir vüm, a3 baue ich noch sie at Heben
Nr. 0
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i.otadt«"^ ft# sutert*
Das neue Stadthaus.
Gießen, 16. Febr. L
Endlich ist es soweit, daß die Stadwer- waltung aus dem alten Bürgermeisterei- gebäude an der Süd-Anlage in Steins Garten übersiedeln kann. Welche Projekte und langwierigen Berhandlungen dieser Lösung vor- auSgingen, ist jedermann bekannt. Der Plan, die Alte Klinik umzubauen, spielte dabei die größte Rolle. Ob sich oort so brauchbare Räume und ein so geschmackvoller Sitzungssaal hätten einrichten taffen, wie in Steins Garten, muß man heute stack bezweifeln. Bon außen macht Steins Garten allerdings noch keinen sonderlichen Eindruck. Ein neuer An- strich^der schon durch den Umbau der Fenster deS Sitzungssaales bedingt wird, muß das äußerliche Gewand wieder aussrischen. Die
Wahnsinnig! Undurch ührbar? Das ist die ^nstmmige Ansicht des Volkes, der Presse, det fing-eFeS, her Industrie und de) Handels der Bereinigten Staaten über die Pariser Ric^ ferflrlerunflen In den Industriegebieten der Cf:Beaten, in den Sälen de- Senats und des Atgtordnetenbauses, in den weiten Ackerbau- stagtep des Südens und de) Westens, im Geld- zevtram der Wall Street, überall hat die Un> gegnerlichkeit der Schadenerfatzsorderungeu luetfi loorttofee Staunen hervorgeruien. Es r T 'iTn ben, tu ia u -t. daß bn den ersten Ankündigungen der gewaltigen Summe, --Ni anS Rechnen mit Milliarden gc- »ehiten Lande eine Weile der Verstand stillstes bin man sich klar geworden mar, was dieß Forderungen zu bedeuten hatten, staum wtroiese Einsicht vorhanden, da prasselte auch schon Die Kritik bitter und wütend los, um v». Tag zu Tag schärfer zu werden, so daß schor nach wenigen Tagen der unversöhnlichste C6ejrer Deutschland« überzeugt ist, daß die er Forderungen wahnsinnig und un- b tnfifübrbar sind Die New Parker Evenina l.oil, das Sprachrohr Morgans und der Wil- »*i)en Partei, meldet aus der Bundeshaupt- *•'■ .^ifrbntbere Prüfung der Srfxtbenrrfabforbe* •m-i bit b*e bi fiten Sad.versiündigen überzeugt, die Erfüllung der gegennxir igen Forderungen «öglich ist und crir Durchsicht vorgenommen nrufi. Der gepi inte Aus'uhruill ivn 12’ wi Sunbrrt mifh befanbr*? fdxxri tri'i iert. Tie ^chmtsumme der in Paris vereinbarten Forde- emtfn erscheint weit überda ZMaü der deut -'4ei 3ab haft h naufgetrieben Ter Betrag stößt ■ t-en Widerspruch der BundeSbeaiuten nicht aus r>8>ii!t)faxifl für Teutschlinb, sondern w il Europa Later dem Versuch, solche Forderungen zu er» vomnn, leiben würde.
D e renublita iisch-P-e se tri‘t noch schärfer gegen die Berbandsforderungen auf. Sie Mt_ben Umstand hervor, daß die Vereinig tev Staaten als Unbeteiligte am Völkerbund sw keiner Vertragspartei augebörend, fozufa- nei über den Parteien stehen und nötigenfalls rin kräftigeres Wort reden könnten, als wenn fit die dem Verband in die Hände spielende Mlfonsche Politik gutgebeißen und den Ber- ittg vollzogen hätten. Wohl am schärfsten werden die Riesensorderungen von den Industrie «b Handel vertretenden Blättern verdammt. Dos führende Handelsblatt, das Journal sf (Sommerte, schreibt:
Die Sinnlosigkeit und Unfähigkeit, die bei Oer Aoanzierung des eurvväischen frncqr» bekundet eerbe. hat ein Gegenstück in ber Albernhüt unb ÜitMtia'cit mä biT tnr FriedenSfinan5i?iimg ge- f#rt wird. Toö fl att führt aus, daß bic Umroanb- h»g der auf 42 Iahie oerteiltcn Zahlungen auf ten brtitigen Wert eine Ermäßigung von 50 v. H, *r immer noch einen Bctrat von 29 Milliarden Tvllar ergebe, und daß es febr zweiielhm sei ob Dmtschlrnd diese Last tragen könne, die der gefam- te fundierten und imfunbiertm Schuld oer Per- “‘“ men Staaten entftnidxt. B. sonders scharf rich- stch die Kritik gegen b?n 12* -vrv'enngen Äus- rjoll, ber den deutschen Lußen'hindel unter» Öen und bantü die Aussicht auf einen geschäft- Aufs^wung Deutschlands und gesteigerte Mungsfäh k it zuschanden mack«i würde. Tas l of Commerre bemerkt dazu: Zu ber. nntb» brutschen Ausfuhrgütern hören solche, in Trtttschland ein teilweifeS ober voll:ändig s ^wvol besitzt, als da sind )tüli. Fcochsioife und v»re. Ta der deutsche Ausfuh hindler in diesen papen ungefähr eine Herrsckatt über die Dell- flteMmitiflbt, wird er einfach den Ausfuhrioll den Prri? i^lnqen, unb der Zoll muß d'mnach dem auSton ischen B'r^raucher be-ahlt werden, mrer toniiche Baumwollvstanzer, der deutsches
1 muß so oi l mehr wblen. Er mag
rr Verteurung durch Einschränkung feiner Ein- f ^ber dadurch wrrinqert er in a i»
^i Draye Deutschland Fähigkeit bv aus än- oen starderungen zu bezahlen. Wenn ec aber
rechts um die Ecke oder links um die Erke, immer noch einmal ein Drepvchen hinauf oder em IrepDdKn hinunter, fo daß dem Publikum dte Orientierung nicht geraoe leicht fallen w rd Ta- Beste wäre halt immer noch ein großzüg ger Neubau vor ber K negszeil an bet le ü '-Anlage— Ganenstraßc gerne en. Tie Motten für einen Neubau roaren damals sicher nicht viel größer gewesen als letzt für den Umbau.
Die Sntfeiirrdinung.
Die Äostcn für daS neue Stadthaus b< aufen sich insae amt einsch icßitch des Grund :ückpretses auf rund 1 Mitlwn. 3100;X) Mk. murocu am 22. Juni 1920 von bei Stadtver- ocbnetenDcrammlung für den inneren Umbau w lligt: 175 000Mk. am 23. Dezember 1920 ur die innere Einrichtung iMödel ufw <»000 Mk. am 11. Februar 1921 für die Lelephoitanlagc. Ferner wurden am 22. Scp .ember 1920 durch Baudeputat,on. Bor- chlags-, Rechts- und Finanzausschuß für die • nnere Ausgestaltung des Sitzungssaale- 1 >22ö Mk. beantragt, die von der Stadtver ordnetenverfammlung noch zu genehmigen und. Bei ber SterridttungSfumme von 615 *^25 Mark muß man allerding s in Betracht ziehen, daß b.eAusgaben für«'.ibil-tt und Telephon anlage — 260000Mk. auch bei jeder anderen Väiung ber Siabthaussrage hätten aufgewen det werben müssen. Der Stadt mangelt es an ieglidtem Mobt .ar. In verschiedenen Stadt^ Verordnetenversammlungen wurde erwähnt, daß die städtischen Beamten unter sich hartnäckige Kampfe um die Arbeitstische führen Eine Ersparnis von runb 100 000 Mk. hätte l.edoch J»ci rechtzeitigem Erwerb des Grundstücks Steins Garten gemacht werden können. Wäre das Grundstück nicht erst an Göbel & Avve! übergegangen, so ständen auch noch die schönen alten Bäume nach der Gartenstraße zu, die abgeholzt wurden, um einen Platz zur Ausstellung von Automobilen zu schaffen.
Ter innert Ausbau.
Der eifrigste Besucher des früheren Steins Garten wird sich in bet Anordnung der Flure unb Räumlichkeiten nicht mehr aus kennen. Der früherekleineSaalist aus- geteilt toorben in bie Garberobeablage der Stadtverordneten und bas kleine Beratungs- zimmer. Der f r ü he re g r o ß e S a a l hat sich die einschneidendste Umänderung gefallen lassen müssen. Ein neuer Flur trennt den eigentlichen Saal von der Blihne, die in halber Höhe abgeteilt, int Erdgeschoß und im ersten Stock neue Räume ergab. Am Erdgeschoß wird die frühere Bühne durch die Räume des Steuerbureaus abgelöst. Weiter enthält das Erdgeschoß noch bie Bureaus der Vermess u n y s a b te i lu ng , das Zimmer eines Beigeordneten, eine Auskunftei beim Haupleingang, nach dem Schiffenberger Weg zu gelegen das O r t s g e r i ch t, und nach der Bergstraße zu bie Lausmeisterwohnung.
Im ersten Stock liegen in der Border> front über dem kleinen Saal das Empfangs- unb Arbeitszimmer desOberbürgermei- sters sowie die Bureaus der Hauptverwaltung, in der Ecke des linken Flügels ein Beigeordnetenzimmer, über der Hausmeister Wohnung Schreibstube und Registratur. In dem oberen Teil ber früheren Bühne, über bett Steuerbureaus, ist das Rechnungsamt untergebracht.
Die Kammern int zweiten Stockwerk sind für die Registratur Vorbehalten.
Die Akten.
Seit Tagen sind die Akten schon auf ber Wanderung begriffen. Sie Regale in der alten Bürgermeisterei leeren »ich./Dände sehen wieder das Tageslicht, die jahrzehntelang hinter dicken Aktenbündeln verborgen waren. Die Mäuse, die sich wohnlich eingenistet hatten, irren obdachlos nächtens in den für sie ungemütlich gewordenen Zimmern umher. WaS hilft es Urten jetzt, daß sie vor benjyort at> beitenden Beamten zutraulich alle Scheu abgelegt hatten mit ihren fingen Augen oie Akten des Bureaudirektors nachprüfken und
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rung entwickelt haben, die viermal so gvoß als bie Bevölkerung Frankreichs ist? Wird Fron're ich dann, roerm Eng'and nicht mehr st-'rk genu>' ist, eS zu schützen, mit feinem Leben für die 55 Milliarden Dollar bezahlen? Man mag sagen, Teutf*tanb hat kein Heer, keine Flotte 9C5er Geschsch und Schiffe allein geben nicht brt Ausschlag Trt gibt die Stinnmmg in einem Volke und Dir Macht einzelner Führer Rache mt Herzen einer ist gefährlich!
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kaufte, unb in einem anderen Falle eine goldene Tamenubr.
Georg Kaiser bestritt bei ber Vernehmung ichc Schuld. Das Vergehen der Untersch'aflung fetze, rote er es auslasfe e ne Berrnögen-schädigung vorau«. die er nitbi beabsichtigt bade Seiner An-icht nach hätte es bei E.genrümern wenn sie um feine Not gewußt hätten, nur Freude unb Genugtuung bereiten können, seine Aorttriften* »n sichern unb sein Schaffen ber Welt zu erhalten Unsere Welt fei so arm an produktiven straf en, daß er sich verpflichtet gesül.lt habe feineSd)afien»- freibeit auf jede Weise zu ermöglichen. Seme besondere Lebenshaltung begründet Kaiser mit bete Bedürfnis, sich in einer gcrotf en Distanz von den Realitäten deS Leben- zu halten. Nur in bet höchsten Not habe er sich entschlossen, auch für bat Film zu schreiben. Abschlüiie von Verträgen mit Amerika bie beoorftanoen, bät en i^m mehrere hunderttausend Mark ge itbert und weitereHun <rr- taufenbc in AnSficht gestellt Bis da in bebt ei versucht, sich durch Darlehen über Wasser zu tat en, unb erst al- bieS nicht gelang, nach fremdem Eigentum gegriffen. Dennoch fei ihm selbst zum Leben nie genug übrig geblieben, um feine Famüie vor Hunger zu schützen.
Ter Borfitzende hält ihm eittnegnu warum er nicht ferne Lebenshaltung einqefanän6 unb wenigstens die teuere Adle ta Tutzmg aufgegeben habe.
Ä a t f e t erklärte, eines solchen Rahmens l ab, er »ür fein Schaffen bewirft Um sich bie fRc- keit einer erböbten geiftizen Ertsteru fu erbaltau habe er bie Bilicht gehabt, selbst feine eigenen Kinder ja verkaufen. Der Angeklagte führte wörtlich au5: Denn ich mich heu'e ent- fchlleße, ein halbe- Jahr lang für den Film zu
spitzen mit größter florfidt, um mich nicht durch irgendein Geräusch zu verdaten. Ich »ehe nun deutlich die Umriffe ferner garticn (yeftnit. unb es kommt mir fo vor, ali fei er wieder i i fich zutammen- cefunten: auch «tut lernen Stock stützt er iid* anrdrr, denn ich höre genau, wie er mit tbm auf bn c.dc aufstößt Aber er scheint mm riefrt mehr taran fri denken, baß er erma bcojadjtet njerbr d nn er wendet ^sch auch nicht ein ein;i res Mat um «.a e er das, fo würden wir einander in einer Ennernm^g von viellriht lünfiech ' Sch ittrn g .-e n.derüe en
T« Banderu g durch tz^e du f.r a»ee du 11 bemahe zelm Mi utten. Am Li ging der A.tee aber machte der Mann Halt und or .rte den -reg hinaus, an dem er g? ton men war, ^erer tob sich nicht um, w völlig lern lar Am ber Gedanke, Nib jcma-Tb ihm etwa naäidKd be 9hrgr b> a. s J>em ©e»; war auch mir ber aerri ste La t ru vernehm en: we rii g a ;e4, tvr ä nmernt e- Sa. d verlor er sich in Ferne und xuntel . .
2er Fremde boq ned> rechts ab und natrm die Rndturg out das Po'chariS zu. Nun b-i auch ich aa»6emf Ütze den Tu ke. der A. e hc a Sgtt ten vor, wurde es mir schon tm witern ch erer. itm ,u folgen; denn der Weg lag oeriiälh ismäßig übersichtlich unb hell da und nur tner anb bori bot der Scharten em« BaumeS notburttig Teckung
Dir waren etwa zehn Mi Uten dem Deg ge- otat. al- ber Fremde vlötz.'rch scharr abtar-'r ft ir o über e een Strin.-aun ron 6a.5er Ma re »
faxHt, toreb ifrn br Saft bet Schadeneriatzfiwrung auigebürdet. Ter Zoll wird entweder f X:vn - i nen 3toed ober den Zweck deS Befand-.' b-i Vr E i ziehunq seiner Forderunaen biitritr i1’ n, otkr er
den Ääu'ern deutscher Erzeugnisie zur Las, 'allen.
So reden die Organe der politischen Par- te,en und der Handels,velt. Nock, vor wenigen Lage,- waren diese Blätter mit spalte,Uanuen Berichten über den industr,eilen Aufschwung Deutschlands gefüllt. Geschickte P a r i s e, >vtimmungsmache hatte in den letzfen Wochen vor der Konferenz tagtäglich meterlange rtabeldepefchi-n vom Stapel qctaffen, ir denen ein rosiges Bild von dem Wicderauflo bei, Deutschlands gemalt, und jeoe erhöhte Dividendenerklärung deutscher Uniernehmun gen gebührend aufgebaufchl war. Durch diese Machenschaften sollte der Glaube an eine schier unbegrenzte Zahlungsfäh gkeit Deut chlands geweckt werden. Ader bie Mache brach mir> kungslos zusammen und nar vergessen, als ber Riesenschwall der Forderungen durch bic Welt dröhnte und in feiner Ungeheuerlichkeit zum Widerspruch aufreizte. Die liberalen Blätter der Bereinigten Staaten geben in ihren Protesten und Warnungen noch weiter Sie denken nicht nur an Zahlen und Zölle, sondern heben die Wirkung hervor, den 4L jährige Sklavenarbeit auf ein Volk haben muß, das unter diesem furchtbaren Druck zu dem Entschluß getrieben würde, die Ketten zu sprengen und heiße Rack»e zu nehmen. Diesem Gedanken gibt Artur Brisbane im Rew Bork American Ausdruck. Er schreibt:
Aus d.nn Ptace b' bi Concorde steh' das Denkmal der Stadt Straßburg, der &abt, bi? Teuksch land vor 50 Jahren den Franzosen nahm. Seit 1870 war das Dnkmal mir einem Trauerflor behangen. Jeder Franzose, der in diesem Kriege kämpfte, hatte das Standbild mit dem Flor gesehen ober sein ganzes Leben davon gehört. Jeder Staatsmann, der sich zmr Mockit ausfrfm>.ing, wußte, daß der einzige Gedanke des französischen Volkes Rache war. Jahre verstrichen, unb die Rache kam. Tas Straßburg-Denkmal prangt jetzt im Schmuck bunter Farben. Und toeim die Franzosen es mün* fAen, können sie um den Hals des Standbildes eine Wette mit 55 Prien hängen, eine Perl,- für jede Milliarde! Wer aber wird letzten Endes diese 55 Milliarden zahlen? T utschland das von Bismarck g-nommeiie Land und Geld zurück^ g"gebeii, dazu all seine Kolonien, s i ie Schisse, fein Recht, ein Heer ju halten, seine itofo- mtiv-n, seine .Mühe, seine Brgwerke unb 25 000 Millionen in Gold für die ci.ie Milliarix- Dollar, dir Fvankreick^ gc^iblt hatte Sv strht die Mwecknrioig heute. Wie frt.-b sie nach 50 Joh^rn stehen, nadfbem 65 Mil ionc t Deutscher, die g o c Familien mifziebm, too^niji, tagrin über Nadre gegrübelt, nach Rache octormen und rine Bevi lke-
Al« td) aur ben Hot hinaus trat, wir keine bHur mehr von bem Fremden zu ercbxten. Ich S- cL Weg tm Stfxirten dec Bäume Htm, den er geca ige.i war u tz b.i b rls ich Eingang der Allee tarn, ctie.i Sugcnblia . -l/<n . Nichts war zu frJrtn; nur tMiadxtorr.ö gr.nq mit lri cm, et toirigtn oauicn Xr°5rC;- der alten Baume
Tyfefc Sauien des Windes kam mir ui mar er ’t‘)x sulwtten, denn es übertönte meine pontte, unb td) ei.tr bc# <£b nrich vorwärts und 'ibft ».g.inengt, irgenty.i .e Bewegung tm Dunk l mxr M entdecken, aber derarblich! — Rings- roax nichts als fwckdunNe 9?jd)t
Ich lairc brihmmte Ge Ü5l, bas txcv näd^tie Wände u g nicht canj u gfitr- ixi ich mich nicht überrumpeln lasten •«Htt, Wi id) bie gaije Zeit über den Revolver ckutzveoeit m der H« H So fehr ich aaer eud ~ ta) vermochte den Fr nden "t 't b ’u arocacn und moltc mich schon mit dnn Gedor kri ^Ertvaut, er über den Zaun und den tMi)inter» liegenden Saf ergiubcn <^e p u g. un b i e rcn übet# Feld genommen ra>e und d-'tz alle memeMühe umwnst gewesen fei.
«ber da e.itberf^ ich üjn p-ö^tch . . . 3<bm ihn als eine BtUvegu^ig im Dunkel, cl nnen Schattrni wabr, der noch um einige Nriancei süwärzer als die ch'i umgebenden cntbrr.i . . wwb einige Augenblicke inu> ich bin ga:z i'a'c M ihn benangefommen und fehlerchc mm auf Zehen-
Dtr JaH Georg Halfer.
Sie wir bereits kurz berittet haben, ifi k»S Urteil ge eit den Dichter G.org Ä* a i i e r, be fen Houvuvcrl „GaS" an D.endtag im Gießener Elabttheoter zur Aufführung gelangte, ^itfällt worden
Die stch im flericufe des Prv«rs eS ergab, tft Georg Mutier nm 25. Rovemdel 1878 zu Mägde- bürg geboren, von wo eben al.S feine um 10 Jabre jüngere Frau stammt Seit trüber vmabat litt «aller unter Angst- unb Zwangsliorstellimgen Seit bem 19 Jahre war er im Auslande als Kaufmann tätig. In BueitoS-Aire» erkrankte er fchioer an Malaria. In ipätnen Jabreu litt er an iiervö^ busterstchen Storunnen SBäbimb feinet fruchtbarsten bi.Uerifdien Schasten).e,od<- rootmte er in München in einer vollstandii ausgestaiteteu Wohnung, bie ex von einem Mniustmaler gemietet hatte. Die Einrichtungsgegenftä ibe bat er g ötaen teils im Einverstänbnir mit iei ter Frau oerfauft oder vecpiändet un) den Erlös von insge amt 50 000 Mark im Hau» talt veno en bet Im Früh lahr mietete Fran staifer in Tutzing am "lmmerfer eine Villa für 16000 Mari Auch au) bie er Billa Hal Kaiser im Einverständuts mit (ei ter firmt Bilder unb Bronzen tm Werte von 10 000 Mark verkauft Ferner verkaufte er ein-n Irübna unb einen Wouvernnan, bie ihm von einem Straü bürget frommerj.enrat übergeben waren, forotr
ftften find ausgewandert Andere Mäuseriche vom Rahrungsderg herab oder aus den Gewölben von Steins t^itten herauf stete gen utid 'ich bei ihnen einniften
ischwe.gtam baden die Akten den Um.zug nuaetreicn Ehrwürdige Packen, bic alte Voranschläge und Rechnungen von )'M20 in itd) lufammciiDreffen, uno par.i fn<d)c freien ■t. inte nod> icht verblaßt t|i .»■ duvc.gl nicht alles in ibnni uno bleibt doch lebe -d-.g > Für ro.fiiKl Irrtümer, fieber und 'Mißgriffe nn der Ausgestaltung des S cbiebi: -r > find fte verantwortlich? Wieviel Pläne, mc .ncht zur Ausführung tarnen, haben f:d) tveuigstens iu ihnen em kümmerlichem Forllebcn gesichert?! Abermals werden bte Bünoc in Uinjcn unb Hoden Regalen anfge chichiet als umfangreiche Chronik unserer Staot.
Aber auch anoere Studtchrontkeu von un- schätzbarem Wert befinden fich unter ihnen. So ist cutt ganze Band ausgefüllt von ben Zeitungsbänden deS Gießener Anzeige r c Erst die hünnen Cuartbäubdicn be.- Olleßener WochenblättchenS. daun an Format und Umfang tvachfend die fiattiidien Jalne> bände, dis zuleyt auch die Leitungen eines Jahres in zwei Bünde abgrtctll we.oen müll, fen, da die fchiveten Folianten sonst nicht mehr gehandhabt werden könnten.
bchtaß folgt)
ar beit war nämlich nifü toriterg-gangr^, tonbetn roen-ge Schritte hinter bem a i dreier Stelle an» fte g.-nden .^tune fieT.cn p<51tejen, unb ich kam fo rab an bn heran, bau ich logar ben Stoß letncB 'l\a:tels- zu untridx ben vermochte. ES war ein b;aurcr Ovummimantri, ber io ia.ifl war, dutz er b:s über die Knöchel htTiabrrichte
Ter Mann fla:* m t dem Rücken gegen mich ccmatot, der ich mich, to gut « eben ging, tm 5dortni des Zaunes w vecdetger, suchte Eö wac ktar, daß er aut jemanben wartete; beim er wg n>;eöetboa bte LUrr hervor wä> führte fie tndx an ine Augen, um bk Zeit besser ablrten pi können: ta in späbte er weder *im gegenüLc.» iiegenben Sa*boa. j> hinüber
Und ptoglat) bewegte sich drüben etwas, und ernt neue G.sta t erschien aut der Blldsläd» Scr as ein Menickr? Oxr wir es gar ein Icr? Ich tob m-t flrroarltenmg, wie bteie merftoü b gt. unterffte G-.a Hl sich lang am näherte, und nr* poriideig fit tm ©art au t.at, rt ber Sn em-S R^urt.rres etwa, dar sich zum *p-ir-gr orrdntfi 3o.I e ca? etwa, fragte id> mib tr willkürlich dos reröb'licht Seien lern. te3 F ibt.et ui icncr Siafn gneben zu hoben behaunteie.-
Und nun b'g nni ber firtmbc, der den anderen erwa tct tat. vTötzlich sing yi nmdm, .TÖtirenb der 2lnl mmj g ich it feiner voll cm Größe aufrichert u d »eine Sch itrt b- chteumgi Ich vermag berti:S «et i bt brjr.'t h ne»
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