Ausgabe 
17.2.1921
 
Einzelbild herunterladen

$Boriraut:

bie ongeblidx Shnfentbel

li-U

Pf.

. 192 .

^eierverkäufe

qeganaen.

Hierdurch hnrb das AuSzahlungsgeschäst

Mensch neu'

an iah

r 18

Srii

Lichtspielt ielterswt

ismWch * etnietroffea.

etwa an em

Generalkrtegskasse zu richten, die fernerhin unhcantmortet bleiben müssen

*

Tie Auszahlung der Guthaben erfolg1 nach Eingang der Äuthabenlisre ohne cvei- teres Zutun.

Anweisung zum Kapitalertragssteuer- Olesetz.

Ten inneren Menschen, da- Sein ja ofT< mutz das Ethische überall bte fxmptiadx tein.

Heute I *

Henry Piel

In

MWMb

V«nt*oer eines V-elfresucblen in 4 Akten, tewie Am illnitnde Iflpro grimm.

« n» .TT--*r 7---- |U*1, wird

ine Beu tmnmen. m der von selbst der wahre, te- rufene Führer sick herauskrismlliftert. (?) Ghate Männer können die Zukunft zanngen!

von .... Mark . . Pfennig

Kavitalertragssteuer mit ... :

** Angnstin BagetiuS und Gott­fried Wilhelm Leibniz. Ms Beitrag zur Gießener Gelehrtengcschichte werden wir gebeten, ans den Ausführungen von Dr. Schneider in der Sitzung der Oberhessischen Gesellschaft vom 10. Februar folgendes nachzutragen: Tie Bezie­hungen des ehemaligen Gießener Professors der Mathnnatik Augustin Bayetriis (16701700- zu Okottrrieb Wilhelm Lcibmz liefern nt zwei, acker

^^lldra

-.^rnpei

SSh

ffl:t

Am Samstag abend veranslaltet bk Deut s che Volkspartei in der Turnhalle eine öffentliche Versammlung, in der Rrichs^agsabgeordnc'er Dr. B e ck e r über die politische Lage sprechen wird. Zn dieser politisch so bedeutsamen lcc.cn wird wohl niemand versäumen Ivollen, den Mann zu hören, der die Verhandln ngm führte, bie auf die Schaffung einer deutschen EmhritSfwnt gegen die letzten (£n- tenteforderungen abzkllen. Da der Vorverkauf äußerst rege ist, erschrint es zweifelhaft, ob an der Abendkasse noch Karten ausgegebeu werden können.

Landkreis Gießen.

Der Streik im Lah-grdiet.

Lollar, 17. Febr Tie Buoeru-lchen Eisen­werke, Abteilung Mam-Weser-Hütte Lollar, ver­

fem Vvrstebenden ul alles Tatsächliche nur ern Ausbruch:-niu-ri und da- 5Raterie.lt me letzte Instanz. Sir sind im Roturveriteben sehr weit gegangen. Im Selbscvers^hen, im Berstehen les Seines ftrtb anr weit #uräcf. Es .st notwendig, kis Seftrige tiefet ja erfassen. Wir gehen einer Seit entgegen, da br Qualität über die Quantität ent'cheidet _Str können den Pro^e'; be chleu:'ig7u. Die Welt i.i nute Symbol, aber sie kann Srmbol werden. Ansicht muß zur Ernnche. xu tiefer Einsicht gewandelt werden

Die Schmle der DeiShrit will zu tiefere» Seintjetfteten anktten. 6e hat frtnert abfhaftzx Lehrplan, doch sind ihre Ziele ktzten Eich's rein praktische. Sie will das bisher Seins los« Seit* voll geitalteu. Es ist ein großer Irrtum, wenn wer meint, ohne ffbnnen -u befer Ser-Sultur zu kommen. Da- höchste Können ist selbstvev- ständlich für die, die eine neue Kultur begründen wollen. Es gibt nur ein Vorwärts? Die Entente roic auch Rußland sind mißverstandene Symbol- träger Wenn es Deutschland gelingt, das richtig zu rkennen. was ich will, kann es zum Symbol träger werden Jür bte Welt. An die Zukunft Deutschlands glaubt tatsächlich bu ganze Welt, an seinem $3kberaufiüeQ ist nute zu zweifeln. Tie Gefabr liegt errzig darin, daß es Dk-Texte trete besser werden könnte, als es früher war. Dann allerdings wäre die Katastrophe umsonst groeia, und sie wird bald durch eine neue e.'letzt werden 2ad braucht nicht M sein. Was beute geschickt.

Tb totrb daher un ergenftett Jntersse der | DroblemEkc Heimkehrer nochmals bringenb gebeten, keine ^ritten Ja Anfragen dieser halb an bte Zlvrigstelle der I P- rimr#

icT- W

er.H

seiner Zeu erörterte. Tiefe Arbeit fand ihre Fort- s^ung durch zah reiche Schüler, darunter den Vater Augustin Bagenus'. Johann Bagttius, und es war fein geringerer als Goethe, der die wissenschaftliche Welt auf die Verdienste des Zungius und seiner Nachfolger-wteder lpnn.ies. Ten Kreis des Zungius aber umschloß gewissermaßen konzenirisch der des Leibncz und der verbindende Dalius lag in der Persönlichteit des Augustin Bagetius. In seinem Brie,wechsel mit fieiiny werden dir wichtigsten mtfttemorisch-natilrwifsenscha'tichen Fragen der Zeit berührt und so bietet di.se Lerbrndnng nicht xucest auch einen kleinen Söaufirii zum 2luf.au des großen LeibnQwerkeS, das noch immer bei Dollen­

gestern von Deridxebe en Seiten Zwei »ei an Ce ®tou5teüri):gtiii der D-trS allr ite gebe.: nnt> bei, so schemen diese Zweifler mm 'State behalt» zu sollen. Aller Wahr sche nlichteft nach lat öe genebene Mensch mal wieder Reklame für stch nuufvn wollen, wofür chu aber letzt ho sämtlich bte Polizei nicht in das Irrenhaus, /sondern t» dos Znchchaus stellt?

Tiefe Erkenntnis aber trägt auch den Weg zum Wtederausbau Entrveder wir fangen voll­kommen von neuem an oder wir bauen da west er, wo wir das mechanische Triebwerk unseres Seins völlig erkannt haben. Wir brauchen nichts ab- zubauen von unserem Können und Dissen, von un­serer Zivilisation Vas Seins-kos war, kann Seins-voll werden. Das ist tw Ausgabe jedes Eminen Allgnnem ist der Schrei nach dem ..großen Mann' nach dem Führer Zn diesem «b«' ^er. tut gro^e» Mißverständnis, ein

grones Miiawllen. Zeder von uns muß in sich bte ü.raft niblen, Führer zu CTn-c -* arbeiten, Führer vi k-

Der 6. März aUgnneiner TrllMrürz?

S erlin, 16. Febr. (Wolff.) Die Re- gterttngsparteien des Reichstages ersuchten vor einiger Zeit die Retchsregrecung um die Vorlegung eines Gesetzentwurfes, durch den tin nationaler Dranertag für ote Kriegsopfer eingeführt wrd. Die Reichs­regierung nahur mit Den beteiligten Kreisen, beionders den kirchlichen Slellen, Fühlimg und legte nunmehr dem Nechsrat einen Gesetzen!- wurf vor, in dem der 6. M ä rz zum allgemei­nen Trauertag erklärt wird. Der Vorschlag will einem in weiten Kreisen des deutschen Volles empfundenen Bedürfnis Rechnung tra­gen, euren Tag dem gemeinsamen Ausdruck oer Gefühle und der Trauer über alle Opfer zu widmen, die der Krieg und der Staat dem einzelnen auserlebte. Ter Gesetzentwurf be­zieht sich nur aus dieses Jahr. Er behält sich die Frage der dauernden Einführung eines nationalen Trauerlages zu weiteren Erwä­gungen vor.

sich der zwingende Eindruck, daß das Gebäude des teüf'ften Könnens, das man errichtet hatte, vollkommen S e i n s - los war. Du Menschen wußten nicht mehr, für was fte Jebten. Der Zu­sammenhang mit dem turnen Sinn des Lebens fehlte Tas brachte den Untergang.

abgezogen. ..... den .

Ter Reichs inanzminister bat am 2d. De- jemtn 192) e neSeco-bnung zur Ergänzung bei oeriäuriaen Vollzug-anw«iuni zum Kavlla'- ertrag5ftaicrgc!c8" erlassen Sie bat folgendm

3ioten Ären» wurden für die Mtsgeschtedenen Vor» standsmitglieder Fürst Wollgang von d'enterr» Büdingen, Geh. Rat Böcknuutn und Sdwilcat Baldaui svlgmde denen in den Vorstand geroäbU: Fürst Karl -u shenburg-Büdtngen, fkrris«. rretwr Werner und Studienrar Krämer. - In W o l s bei Büdmgen wurde abend) in der Dunkelheit eine Hinge Frau von einem Unbekannten überfall» Der Täter ließ feint Mütze am Tatorte -urü_ Bei der Vosthil'sstelle in Bellmuth bet Ra» | *)6t wurde ernt Telegratchenan r mit öftenb> I sicher dernsyrech- und Unfallmeldeitelle eingerichtet I Seit Samstag ist der Schüler Otto Strch ans

* rJw«

b'erf-u^ IctSn-i*»

<ta Dar» l°ls, st-» em 1

Cäfc-r

*m sc»

gttffl exn 6m at zstxn tackt, alS tt yeti tiÄ nach ix »e onö irr Jnm tnu « brr &flm mit 6*5 ertöt tt M ftteg auch dbnt w MN nnt ln>*l

** Die Petrolenmpretfe bleiben noch einer Mitteilung der Zeu.ralstelle für Petroleum- oerteilung G m b. V- zu Bertiu bis 15. März b. 3. uuvcr nd rt

** Der do m Bartb urgveretu am letzten Sonn.'az abend veranstalte e und autzei- ordentllch ixtet be.ue Familtenabend i ahm eu en schönen Belauf. Im Mcktelpunkt des ALe.ids sta: d ein Lichtbüdervo.t ag: Erne Da idersctz.t du.ch das Bergische La.ch. Ter Vortragende, fcerr (riigslä, öerfjanb es, mit ci ifaden lebe llngen Lo - ten das Berg sche Land, fei-ie S.^ä ihei en u d den F-leis seiner Bewoh.ier $i schtcern, b:e tn lätidliö» stiller Etnsa nkcil bobat' btg w d kerntg auf ihren allein gifesse neu ödjoLe.v Ijau.en ooer aber ans b.scheioenen Anfängen eine gewaltige Jnvnstne aus 'den Be -atn u.L in den Tälern ms Leben riefen, eine ^.routne, bte weltbekarmt und berühmt in allen Ländern ter Erle warb. Interessant waren bie Aus üh ungen über tas ^nemanderweben von gerne.btä.igem Mensllen tn;b Ratur, das für das Btig sche Lach so llurvk eristisch ist. Ausgc^tichnet ergänzt wurde der Vortrag dirch wirklich gu.e, von mir sarbenemd rndlichen Platten aufgenommenen Cr:gi a auinahmen tergeilellten Bildern, die man als Meisterwerke bt Land- fchaftsvhvtegraphie bezeichicn tourte. Sehr gut gesp.elte und dankbar aufgenomme e Mustkvrr - träge des Jugendstreichchors unter Mstwtriung von älteren Mitgliedern umrahmten den A^e.ch.

** Vornoti-eu. Gesellschaft für deutsche Bildung Brr wei en nochmals auf den Vortrag hin, den Pro-s.ssor Dr. Sprengel aus Frankfurt a. M. am Freitag abend um 8V* Uhr tm Dorf aal 44 der Universität halten wird, fcerr Sprengel hat sich durch eine ganze Reihe Vorzug licher Arbeiten über den deutschen Unterricht be kanntgemacht. Er ist einer der Gründer des Ger- mantltenverbandes und gehört dem engeren Vor­stand der Gesellschaft für deutsche Bildung an. Für die (Starter des früheren Germanistenver bcm des wird oer ©ertrag von berrn Sprengel eine gute Gelegenheit sein, sich über die wahren Ziele der Gesellschaft zu unterrichten. In neuerer Zcü bat sich die Anteilnahme weiter Kreise an Fragen oer Erziehung sehr vergröbert. Jeder, der neue Strömungen kennen lernen will, sollte nicht ver­säumen, den Vortrag zu besuchen. Auch Frauen sind willkommen. Zur Tagung der Gesellschaft m irr Psingstwoche in Frankfurt a. M. hatten fast säm li * deutsche Regierungen Vertreter entsandt und 's ist ohne Zweifel, baß die Witterungen der Gesellschaft Beachtung sinken werden. Daher soll­ten sich auch unsere P-olüiker mit den Begebungen der Gesell.chaft bekannttnachen. Tas Kirchen­konzert des SüMirrb.rgani'en und K ntpmis^n Adoli Wieder (Halle a. d. S.) unter Mitwirkung bet Loirzeri- und Oratoriensängerin Else Ver­bürg (Hannovers findet Montag deu 21. Febr. abends 8 Uhr in oer Stadtkivche zu Gießen und am 24. Febr. in Lich statt. Webers hervor- ragende fleitemgen im Orgelspel und Registrieren sind den Gießener Musikf-eunien bereits bekannt.

** Kurze Nachrichten ans $>e1iew undden Nachbarstaaten. In Obethör- actn mehren sich in der letzten Zeil die Tttb» Itätzle. Im Laufe des Vorwinters wurde rn »echs Lausern eingebrochen, wobei den Treuen wer wolle Swfte und cm ansehnlicher (öeldbetnag in ter Hände fiel. Vor 14 Tagen wurden ei ern Gast­wirt Rauctevaren, Geld und Freimarken gestohten: m der letzten Woche einem SO.ähngen Mann, der von feiner kleinen Rente leben muh, ba3 bißchen Heu für seine Ziege Man vermutet, datz bv Spitzbuben aus dem Orte selbst stammen. Die Mitgltederzoht des B. H. C. ist in Butzbach am 192 angewachfen. Der b toerige SorfUmh rvnrtn wiedergetvählt, der Beitrag auf 6 MI erdöhr Bei der vor kurzem in Büdingen abgehaltenev Jahresversammlung des Krc:-rerbande- oom

Drittel des Friedens,krudes ell p eche. Im übr> gen fKntixn alle Reden unter bem Zeichen der bevorstehenden Wahlen, was sich nante^'llich durch bte fdxrrien Auseina Versetzungen zwischen Itnti und rechts geltend ma.stte

sfMarbllrg, 16. Febr. In der gestri­gen Stadtverordnetensitzung wurde allen Ernstes die EinstellungderStra- ß e n b a h n, die in der letzten Zeit nicht mehr auf ihre Betriebskosten kommt, sondern mit Defizit arbeitet, erwogen. Der Ausfall stellt sich tm letzten halben Jahre schon auf rund 46 000 Mk., für das ganze Jahr rechnet man 70000 Mk. Es wurde schließlich beschlossen, die Herabsetzung des Tarifs von 40 auf 30 Pfennig in Aussicht zu nehmen und das Per­sonal zu verringern. Außerdem soll der Un­terbau nach und nach befestigt fverden, weil an­dauernd mehrere Arbeiter mit Ausbesserun­gen beschäftigt werden müssen. Turner be­schlossen die Stadtverordneten die Erhebung einer Ziegensteuer von 20 Mk. zur Deckung der Unkosten der Bockhaltung.

Aus Sfa>f und Land.

V ie ßen, den 17. Febr. 1921.

PreiSaufgaben der UniverfttSt Gieße« für das Jahr 1921/22.

Für da- Jahr 1921/22 find folgende Prri?- anfg'ben ge.telt:

Bon b.-r theologischen Fakult't: Ist bas Dntterartommm ein praktisch durch, Ühtbarcs S^mtSgesetz?

Von d.r juristischen Falli'tät: Die Teil­pacht vm römischen und im boitigen Recht.

Von tn medizinischen Fa u tat: 1. Für öen akademischen Brei-: De V. be u gen des Bllitbildes unter dem Einflug der Pewrah- nmgtit mit her künstlichen Höhensonne. 2. Für den Dalle rote iS: Der Wert des Ovtockllns für btt ©cTa bärng des alcns serrenB ccrnege nach der Literatur uno bem Material bet äugen* «inil.

Don oer veter inä r-m edt-int schen Fa- kullät: Durch la terio^gisch? U tetsuchmtgen ist -u ermitteln, ob ber Bwiillns pyogenes weiter verbreitet ist, als bisher fejg?ftel(t wurde

von ber philosophischen Fakultät: 1. Aus der Römischen Philologie: T. PomponiiAtticiepistularuin tra?menta et vesti- $n& cofligantur. 2. ?luS der Geologie: Der Westvcmv der LohnmuLc 3. Aus der Al te n G e - idjt chte: Die Beiwendung ter B^grife popnlus unv Plebs auf den lateinischen Jnsch iften. 4. AuS der Botanik: Durch erverimen elle Arbeiten sind neue Beiträge zur Entwicklung--.hysiowgtc der Pflanzengewebe zu liefern. 5. Au) der Geo- g ta phie: Die bisherigen Me hiden ber Urter- tiufar a ber Flnhdichte eines Gebietes, beionbcrs Vie 1920 von E la ß-Tatmsdadt crngcfü'rrte, fh d <ox Hand bet Bearbeitung ber Flußdichte einer ber Landes-Univerfität nahe g?(ege.:en mitteldeutschen Landscktaft auf ihre Brauchbarkeit gu vrü'en.

Die staatlichen Preise betragen je 180 Mk., ber Preis ber Balferstiftmig besteht in ben ungefähr 600 Mk. betvagenven Jahreszrnsen des Stiftung ftUntelS Es kann auch bie Hälfte der Preii« tzuerkannk werden.

Wer sich um einen Preis benxrbt, mutz mm- vestenS gt einem der beiden auf tue Stellung ber Aufgabe folgenden Semester am ber Universität Gießen immatrikuliert grroeien fein.

Jede Bewerbwigsschrift darf nut einen Ver­fall er haben. Die VewerbmInschrift ist tn Cer Sprache abzufasten, in der die Au gäbe gestellt ist. Auf dem Titel ist ern fitemroort anzubringen. Die BewerbungSschrist ist vor bem 1. Avril 1922 eärprfenben unter Beisügnna eines verschlollenen, mit dem Sl'ennroort der Arvl-it ver'ehe.ien Brwf- Amsrblags, der die Ausgate bS Verfassers m b seiner Adresse enthält. Tie Se»ibung ist an bic Fakultät zu richten.

Beim JahreSsest oer Universität am 1. Juli 1922 verliest ber Rektor bie Urteile ir-b ver- ttnbigt bie Namen der preisgekröntem Bewerbet.

Auszahlung rückständiger «uthabcn der Heimkehrer.

Im Februar 1921 wird die Auszahlung der englischen Guthaben von 43000 Pfund SrbeitSlohn) und 120 000 Mark (Posb^ usw. ld) von der Zweigstelle der Generalkriegs- kasse, Berlin SW. 19, Unterwasserstraße 7,

Obwohl in ber Bekanntmachung im Ja­nuar 1921 über Auszahlung von rückstän- bigen Guthaben der Heimkehrer gebeten wurde, keine Anfragen diesethalb an die Zweigstelle der Gen er alkrieas lasse zu richten, sind trotzdem unzählige Schreiben dort ein-

schichte der Narirvvistenlche llrn H steb-f iah.Hunderts Denn aus bem notfc mi­ch ten Bririwecl sel jai chen dem bis fc$t "ast unbekannt gebliebenen und auch jung oer«- ^ebenen vagetius mit ßeibnü, geht hervor, daß seine Bedeutung in seiner Stellung zu einem wich­tigen Gelehrten- und Suliurfn'ü zu suchen ist, bei in ihm als Träact eimr Lem.rlenswctten Tradition i.'iaen letzten Vertretet ge u.ib.Ti hu. Dieser Ktaie- aber knüpll an die Pet'on d:s bedeutenden Lübcckeis Joachim Jnngius an, dessen erste Lirk'amk-ir in bie Ftuh/nr der Gießener Hochschule fallt. n;ib ber bann später nach einem .vechsei vollen Leben als Hamburger Gymnasialrektor in zahlt idbat Scktif- en die Hauptprobleme der geaturwifienfchasten

_______.rarem ganzen Sein für das em'tehen können, was ihn beherrscht. Jeder das Produkt feiner selbst. Nur wer nt sich telbst bie Fübrerichwt erfrnnt, nnrbbte richtigen Führer» eigenfd-aften anfrr sich erfemen. FührernaUi-cr sind nmnrr da Jeder muß sich sesb't zum Führer erziehen. Sv wirb die neue Luller höher feix, als bie fetzige.

®rat Lrqscrlinq und dieSchule der Weisheit".

Darmstadt, 16. Fürr. 192L

Nachdem seit langem schon bteSchule ber iJteiBbett in Darmslabt" im Reiche die Denkens "richomgi. hat Gros Hermann .'lenfetlmi endlich ®»aj Gelegenheu genommen, ferne Idee, die Gruno- Philo ovhHe, aui ber bte Schule der We:S.teU g ündet und baut, in Darmstadt ber brrUerCT Cefrentlufjfcu zu mite breiten. In nrrrn öffentlulxn Vvnrag sprach er in berGefellsct-ast STLC2. 2bllo,ovbie zur Einführung in bte Ziele beL.f^Äb" Dnsh«r überZeM- und Stön. nenskultur"

Dtaf ^ferftng Wtb m Darmstadt eine Udmde VerionlichkeU. b» gerade in dem, waS Zevfch«, Un^ück" beKufrrrn. et e.t starken und übetzeugenbeu Bewerf von Dekeni-ermut und Auf- bcmirnHen bemv» (Sine PetsönliäLit. bte er zum Schlüsse ,em-s BvrtrogeS selbst in bte c t Säwn jottemtrete:. ,,Eme dieser Ausbau-' Zellen soll Dannnabt fern. Immer mehr nnrb ber Name DannRabt zum Si nt ol de- neuen Aufstiegs Urb «b begrütze ef mu g otzer Gemigiiung bat Tarrn- stobt das toteber ber tefönltblett oerbanlt bie frfxm früher bte Augen bet ©eit auf Danmlabt aelenö bat und letzt unter viel fchnnerigeren Um­ständen. b«b mit aller Statt uxüarbaiet. einen neuen Aufschwung -uizuleiten, und tn bteiem Dillen als erster in Deutschland bie 3nüiariöe ergriffen har."

Graf Seysetliug iägte etwa bte eS: 5±on vor dem Kriege waten füll viele Menschen klar bar­

me. Frankfurt a. M., 16. Febr. Dtt gestrige Stabtverorbnetenverfamm- lung baschäftiate sich erngLtgS mit einem Antrag bet demok^teischen Sraftcn. da» der nächste roo nrrbe be Stadtratsposten voi einer F . it defetzt werben müsse. Alle anderen Parteien to>» ten sich zu einem solchrn Beschlug nicht brm> finden und lehnten den Lrriiag ab. Ebcnw wurde em Antrag der Unabhängigen, der btt Erhöhung d r Wohmlngsmiete verurt.i t. abgel htt Die L» rntiirrg einer städtischen Ärfjtne ri.e wurde cec allen Rednern mit AuSmchme bei Sp eiiirri der Deutschen Bollsvattei bca fljt Dr terri itnng ver Versuchs- und Heimat schalen wurde g it xbriben, ebenso ein Antrag Riglet (So». , ber eine bri ete Beleuchtung ber S abtxile be ürworte.e. Datei mochte ber Vertreter des Mag.strats betemt, datz

Nach Abi. 7 ter vorläufigen Vollzunsanwei ung vom 31. Mär» U2) zum Laaitalertrazs iteuergesetz sind Hyuotl>eken und sonstige Dar- lehensscbuldnet sowie die cnigen Personen, bi' ver­erbliche Renten auszuzalilen haben, vervflichtet, für Rechnunz d?s Glä.ibigetS 10 v. H. der Zin'en einz 'bthalteu. binnen einem Monat nach der Zins­zahlung an das Finanzamt ab,u'üi)ten und bte ihnen vom Finanzamt erteilte Quittung an ben Gläubiger zu über endm. Bon bet Betoflichtung » rr Uroerf.Ttbung ber Quittung an d m Gläubiger sind jedoch beTreit: daS Reich, die Länder. Ge­meinde sonstige öffentliche Verbände. Affien- red ffa ten Sommaud t e ell'cha'tcn auf Ak! ten, ®crggeicLfcba ten bte Rei hsbau., Lolonialgese l- fcha tm. b rgbautrei ende Bereinigungen Genossen- fchasten und Grielischaften mit beschränkter Haf­tung, fctrof elmban ei, Schiffpfandiriefdaicken, öffent ich-recht ich- Areditanstal en flrebi 'enofseu- fcha ten, ©Paria sen, Banke i und Bank eschöfle

Da der Glänb ger schon wegen ber gesetzlich vorgesehenen Anreftnung ber Ka^italertragssteuer aus bte Einkommensteuer ein Interesse am Be itze ter Quittung habm kann, roiro besrimmt, daß bie vorbezeichneten Zinsschuldner dem (Staubiger auf Verlangen eine Deschei-iigung übet btt Entrichtung ber Sapitaleriragsteuet zu erteilen haben: wboch soll die teadmäjige Benachrichtigung ber Zins- schuldnet übet die Zinsgntschei t als Bescheinigu g im Sinne bietet Bestimmung gelten, wenn aus ihr hetvotgeht daß die Kapitalerttogssteuet ab­gezogen ist.

Die Beschrinigungen sollen folgenden Wortlaut enthalten: M u st e r.

Bes Reinigung über bte Entrichtung ber Kapitalertragsstenet von Erträgen ber im g 2 Nt. I, 46 bes Kapital» erira.'ssteuetge'edes b.zeichncten Art. iusbe outete Dallehens- Hypot'ek.nr- unb Grund chuldenzinsen. (Vom Gläubiger auszufüllen.'.

Mein Schuldner......in ... .

(Wohnort und Wohnung) hat mir tm Iahte 1920

küttdar brz fristlose 8nkla''surrg scharr, do dteie am 14. d. Mrs u gttraen ist.

Hesten.Nasftm.

Der Buchi)ruckerstreik In granffnrt adgrtetptr.

c- Frankfurt a. M.,. Febr Ba ba heurigen Urabstimmung über einen Statt tex Buchdrucker erklärten ftch 758 für ben StniJL 401 dagegen. Da bie abwlrrte ZwtrbritLl^h^^ bete 772 con 1U9 Srönmen beträgt, in ber Lmte druckerstreck abgctefcit.

Daßnumns TüdeSnachriLr du truk Waßfllmnrs?

« '^Li ra n'furt a. M., 16. Febr. Geste, überraschte (jtcv \JaBmirtn de Seit mit ter Witz teitung von be i trtülLidxn Tode ihres Mannes, und em Freund dcs vauses Waßwann. gab riace hiesigen B.a te sogar eine e^it.viLtenÖe Dodti» anjerge aus, troba er hi.tzufüg:e, datz bte Leute» beiuiinntg m Karlsruhe stattte iden wüide. Heup

(Unterschrift.) lVom Schuldner auszuiüllen.)

Die Richtigkeit ber vorstetenben Angaben wird bescheinigt. Die gekürzte Aapitalertragssteuer habe ich an die . . . . Kasse ... des Finanz­amts . . , . . abgeführt.

......ben ..... 192 .

(Unterschrift.)

Wettervoraussage

für Freita g:

Wieder zunehmende Bedeckung, zeitweise Niederschläge, südweAiche Winde.

Nach vorübergehender Aufheiterung unter bem Einfluß rincS Hochdruckkeiles ist wieder mit Mil­tern, regnerischem Wettet zu rechnen, da vom Atlantischen Ozean her ein neuer Tiefdruckaus­läufer heranzieht.

Veranstaltungen.

Donnerstag: Hotel Einhorn, 8Uhr, Gosd- sprel des He's. schen Landeswa iderkinos. 3 j* hannesfaal, 8 Uht, Gemeindsabend ter Johrnnes- cemembe mit Vortrag Tt. Walgers. HöNaal bes Mmerawgischen Instituts, 81,^ Uhr, Licbt- bildervortcag über Gletscher und Els'eit m ten Alpen. Gaf6 Leib, 71/3 Uhr. fiton^eri unb Vor­stellung ber Chiemfeet. Lichtspielhaus wie ge­stern. Lichtspiele, Selterswog,Der Verächter Oes Todes".

über, daß unsere Kultur dem Untergang entgegen* gebe. Es fehlte an Versönlichkeilen, außer im Wirtschaflsleben. Als ber Dcltkiieg kam, <n:konnte man, daß das ganze Menftttum mechanisch ge­worden. daß das Können Dem Sein des Menschen weit Doraudgteili war. Nach ber Revolution zeigte sick, daß die Distanz zwischen Sau unb Können nicht lleiner, fonbem noch viel größer wurde. Die Menschen waren bat fteigeworben- n hohercn Ide­alen noch weniger gewachsen als früb.r. Tann setzte eine Reakt'vnsbewegune ein. Man glaubte zu erkennen, baß bte alten Kulturträger früherer Jahrbunbene keine Bedeutung mehr betten. Aus bem gleichen Grunde fand otne Konve genz mit Rußland statt, das unserem Geist durchaus fremd ist. Aber dort benfdrtr seit langem bc nikiliMche Bewegung Tas gleiche Zurückweichen vor ber Tendenz ber C'teüaltuna terrvtef bei unS. Das alles ist verständlich. Dir müsieu aber anderes bedeuten. Keine Geschichte war, bte nickt an Ver­gangenes ank'üvfte mit Genv'e-es wri'erbciulL. Die Gesch ichte beweist, daß das Kosmos bdtcr üehi als tes EdooS Ste. unb als Vcriönlickte.t Coethe, beweisen, bas. bos ,Sännen" nie voransrilen darf, wenn baS ..Sein" khm näht Sckritt hält Fort­schritt besteht nie in ber 'Ifcnbmina ber Natur. Die Natur läuft ihren 5 eiS'am. aber te.s Geini^e schreitet rnrt So acke im roa?e"lsn Si" ne. Kunst, Dichtung war immec nur Ai-Sdrucksmittel. hrmer dem. trenn sie tultnrbebarratü fern ,'olltr. starte Persönlichkeiten standen Im trie Erfassen bu Men'chennarni «i bilden darauf berühr tm we ent- licken Fonicl iil Geschickte isi jritig, lieber- blicken mir heute baS Froste der Seit, fo ergibt

Hinsicht einen Beitrag zur Gelehrtengrickichte

Einerseits führen sie zu einer Erweiterung unsrer

ericywert und verzögert, ohne daß dem Heim-I und damit zur Universitätsgeschickte überhaupt, legrer ein stutzen erwachst. 1 andrerseits bringen sie neue Betrachtungen zur

1v!