ua. (Boftj, ' XtU: Dr.
In (Bitten.
Berlin, 14. Juni. Laut „Voss
Ztg
sein möge. ... „
2lui der Tagesordnung Neben zunachit Berne Anfragen. ~
Bor Ein tritt in die Tagesordnung beantrag;
Abg Eri,pien(llSP.) eine 3nteneila;vn feiner
«hoch lifrontoortliQ für Politik: A
Dcutfcbcr Ucicbftag.
Berlin, 14. Junt txni» und Tribünen find heute nilüt über«
(Lin weiterer Zeppelin verunglückt.
Rom, 14. Ium (Wolfs.) Auch der zw.nt? von Teut^cKcmd an Stahrn crusgelle c tc Zeppe.r l, das £' u i t f <h i t T „A u son ia", i verunglückt, indem cs in frr .^alle t?en.i '1 -t imirbj. Naci> d.-ni „Messagger)" soll ber Verlust dai—"s ziirück^usüh.cit sein, das; Lxi? L'u tith.fr nur ungc- nüg,md gegen den Wind ge.dülU war
Tie Friedcnsresolntion Amerikas.
92 e u n o t f, 14. (tirrt iW.lfs.) & maß istunk- fpruar u. se cs P.iDatfb.ns. oitbeuten stimmten int Repräscntantenhause was b nrerlen wer' ist — von brr Cp.v it vn 49 Dem traten für und *on de. N.girungspartei ein Rcpubiiloüier gegen ti? Resolution Port c r. Einer der Umeddncbc yviid.’cn der Reo du ton Pntcr und der Reb^utim M n o r ist der, daß lef.terc den Vereinigten Staaten ausd ückiich all.' Reckte vorbei hält, die sie aut (iftm.d des Was cns i istcunes erivar- beu,' und be .inrmt, das be dlannabmte deutsche und öHcrrdii i de Eigentum solle brsdriagnahmt bleiben, bis die Verträge in beiden Sänbert rati ns’.ert fri.it. Tepridm Mts Wa ingron bc'agen, es tverde gerannt.' Zrit dauern, bi» der Verdand- lungsaussämß beider Däuser siel, i brr die enbgül- tige Fassung der FiOdensresolutdn gemuflt hat.
2lu» dein rreiche.
Die Mitglieder des 9 e chsrats.
Berlin, 14. Juni. (Wolft.) Die Aus'üftung/- anwcisung au dem Gesetz üb.r die Bestellung von Mitgliedern deS RcichSrats durch die Provinzialverwaltungen rom 3 In i lb.Rimmt. daß die 5dörvcrjäxtsten, von denen die Wahlen für den aus 660 Mitglied m bestelnitdrn Rettin rat, die sogenannt n Wad körper, Mr-nned 'nen sind, für die Stabt Berlin br Magistrat, tm übrigen die Prooinrialausschul''e find
Btichlcuil'gtc duundlmig bn KriegSgesellschiislen.
Kt. 137
Der »tekener Snjriger mit berDienstagsbeitagc „Sport-Uraldiau- er. scheint täglid), außer Sonn, und Feiertag». Mrnatlichevewarvreile: ■Jj ar* 5 - einschließlich Trügerlohn, durch die Post bezogen Mark 5.75 einlchließlich Destellgelb. Ferniprech.Anschlüsse: für die Schriftleitung 112; für Druckerei, Der lag und GeichLstsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten Lmelaer ckleßen.
poßschealoiito:
Kranfturt a. M. 11686.
Rathenau und Eoudteur.
Berlin, 14. Juni. (Wolfs. Von zustänoiger Stelle ersghrrn wir: Tie Berhand.ungen simidien den Ministern Ra lhcnau unb L o n ck c u r wurden gestern vormittag und nachmittag in Wi -zbaben sorlg.setzt und nur zwischen den beiden Miniüern persönlich, ohne Dinzuziehuna von ^adTent in- bin 'n. Der Zm^ck b r gestrigen ^esvrechtine tr, ein -2. rb itsprogra mm anlzu i ll n da b.e verschiedenen otugen der Sacht e ennt:.e.i. rts-
lei stungen und Finanzi.rung n grund äglicher Vereinbarung cntgegiit'ühren soll. Tie Emzetrert'and- (untren werden d.utscherseits von der n riegs- laftenkommission in Paris ge ilbrt werden. Beiderseits ergaben die Be rha ndlungen dic entschiedene Absicht, ein beschleunigte- T c m v o der Arbeiten herbrizusühren und Deutschland au den
Ter Papst uub Palästina
Rom, 14. Juni. (Wolft. > Rack einer Mel^ düng der Agcnzta Strfant verlies der Papst in einem geleinten Konsistorium senn r B eunr u h i g u n g über die Tätigkeit der Juden t n Palästina Ausdruck. Er würde versuchen, n armen Bewohnern dieses Lanc-.' seine Hilfe >u fenben, aber iente Mittel seien nut beschrank. Er beklagt das llebergewicht der Juden an d.m h.iligen Stätten der Christenhei und ermafrit die R-gierungen, bet dem Völkerbund Sdm.ie zu tun der die Reg-lung deSenglischcnMan- datsinPalastina zu prüfen hat
(sine Anfrage der U.S.P. im bayerischeti Landtag.
Mün chen, 14. Juni. WTB^ Im i.'an»* tag brachtet die Abgg. 9h.itnumn USB) u ' eiL ^l vn.de Jnterprila ton ein: Durch t rron :t dt.- CkuD.ci nxTben seit längerer Zeit Attentate auf .U>geordnete des bayerischen Lan-'tags verübt, die im slale Gar eis zum ivdorde fübttar Was bat die Staatsregierung ßetan, um das Treiben bie'cr ;ri-upren ju nnterbmbm, ober was g<£ctft iie in .^uüunft zu tun? Zugleich itrilte di F a> txm ter llSP an das Pcä bunn des Landtages tei Antrag, obalb als möglich das 9?Ieum .in yi.-crufc.' und ti.‘ Jnterp Üation aut tne Tages crrtr.umg ter ersten Sisimg zu letzen Am Tiens-- tag nadan.itag rericm.ndte sich tne .'ualbemokra- ti:de Fraktion, um ur gegenwärt en Lage Stellung su re.» Sv die Blatt r mlAnt, bemft rie Ad ichr, tne Ermordung des dll»^ c^arns auch yim Eegcns^uid einer parlamen tari sche n Aktion zu nuxd-CL
ging dem Reichstage der Erllwurf des i9e- setzes über beschleunigte Abwicklung der Zfrie gs gese l lscha f tc n .zu. Der Entwurf sieht unter anderem vor, daß die vorgeschriebene Sperrfrist bei der Auflösung von .stricgsges.llschasten von einem Jahr auf drei Aronate verkürzt wird. Ferner will der Entiours die beschleunigte Auflösung unter Ausschluß der Liquidation durcl> llcbertragung des Vermögens der üte- settschaflen auf das Reich ermöglichen.
mäßig besetzt.
Am Ministerrisch: Gradnauei
Prindent Löbe teil aut Grund von Drei e nachrnchten mir, baß ein weitere- Mitglied * Rcich-tages, der Abg. Bias-Beutben^ So;, von -rr den Polen verschleppt worben ist. Ter Reichskanzler habe ihn »ereil» benachrich igi. daß amtliches Material über diese Nachrich. bisher n.-ch nrchl vorl-egt. Grat Pra>chma sei aber^ >own mll b:r Einleitung von Sdyrütai bei der I. A. > auftraq: worden. Her Präsident gab oer yo' nung Au-brirck, daß bieTfr Schritt von Erwlg begleitet
Vie tage in Vderschlesien.
Bcrlin, 14. Juni. sWTB.) Zu größeren Ausammenslößen ist es im Laufe des heutigen Tages in Oberfchlesien nicht gekommen. Doch nahnten die Insurgenten ihre Angriffe auf Zembowitz im Kreise Rosenberg erneut auf. In der Gegend von Rosenberg bildeten sich nach dem Abzug der Engländer in südlicher Rtchtung erneut polnisck)c Banden, die erneut gegen die Abstimmungspolizci und die deutsche Bevölkerung mit Waffengewalt vorgehen. Es bestätigt sich, daß im streife Rat'ibor die Polen die Ortschaften MarkowiH Lutasini und Hohenbirlen geräumt haben.
(SuritcUuug der Läuberungsaktiou?
Oppeln. 14. Juni. (Wolffs Die interalliierte Kommission stellte die Säu- berungsaftion in Lberschlesien ein. Als Grund hierfür gab sie bm poliii dvn Par- tetat an, dar, der sribidschntz sich nvt ert, vor Niederschlagung des Auistan>s die durch ihn befreiten und beschützen Gegenden zu räumen. Tie deutfdrcn Parteien vertreten den L>tonbpunkt, daß es Ausgabe der interalliierten Lommi i'wn ist endlich einmal gegen die Jnsu r gen ten vor- zugelien. nicht aber gegen den Selbih'chutz, der fick mit Beendigung des 2lu standes felbu autlöit. zrc Bevölkerung kann sich dm von chr selbst genhai' fencn Schutz nicht nehmen lassen, bevor sie durch Taten d.-r Kommission eine Gewähr für die volle Sicherheit erhält.
Berlin, 15. Juni. Wie die Blätter aus Oppeln melden, bat yi dem Abbruch u« int er- j alitierten Säuberungsaflion ter Streit um die Freigabe des Annaberges durch den dmr- I scheu Selbsti'chutz die Veranlassung gegeben. Der
Wiederausbauarbeiten in erheblichem Ausmaße zu beteiligen.
Berlin, 15. Juni. Dem „Lokalanz." zufolge befaßte sich das Reichskabinett in seiner gestrigen Sitzung in Anwesenheit des Wiederauf- bauministers Rathenau mit den Wiesbadener Ber- liandlungen über die 'Sicxraufbaufragc.
Ter Londoner Berichterstatter d?s „Berliner Tagcbl." erfährt, daß brr Oberste Rat auf das Ersuchen Loucheurs wahrscheinlich Ratl>enaii ein- laben werde, seinen Plan persönlich oder durch einen Vertreter in bet nächsten Sitzung bes Obersten Rates zu eröitem
Paris, 14. Juni. iWTB.- Im heutigen Minißerrat hat Minister Loucheur über seine ßuiannneiifunfl mit Dr. Ratlenau in W.eslmden belichtet Die der Tcmps m tteilt, ist zwischen bei beiden Ministern v.reinbart roorben, das; iich Sadjoerftänbige am Freitag ben 24. Juni üi Paris zusammen finden, um über ein indgüitiges Wieder aufbaupivgramm ^u te.aic i. Der Temps fdT.ibt, ber franijö ijdr sJ)cini)tcr für die befreiten Gebiete sei sehr besiiedigt von feiner ernsten Beratung St pate in feinem Ävllegen eineii in allen wirt säiaft.ichcn unb finan^ivllcji Fragen sehr imtcrrid> teten Mann lamen g,lernt, der dm aufrictüigen Wunsch habe, zu einem (Stpcbi^ 311 gelangen unb mit vollü m c er Offenheit zu dis'.ütieten. Da.- d.'e Zahlwig in Natura anlange, ,0 1/ibc es ben Anja rin, daß sie nicht ein Fünfzehnte der Zahlung in Ge.b 'üoersch eilen tinutc. Die Beratungen hätten nur ben Zweck grixibt, zu onbierat. Mi- nii.ee Äondjcur habe Ral.enau tüte Anzahl tx.n Fragen vargelegt, über di. er nachbentot solle, um am Tage der Wiederaufnalmr.' der Verhandlungen bestimmte AnNvoiten erteilen zu tonnen.
Englische Verstimmung.
Paris, 14. Juni. (Walst.) *T\ „Chicaga Tribüne" teilt aus i. anji-l.cn und wlitischen Krei,en m Landon mit, 5ii> bart eine gewis c V.r- fiinunung üb.n die Zusammmom t 3J.i.: ca Ra- tlienau und Laucheur in Wuvbaden lerrju.e. Man erinnere daran, daß im vergangenm Jalir.', als Lau den r aufx*ri?aib ber Regieru :g stand, er Lugo Srimies nuh.e.e Be,uäe ab ta:t tc. Tie Englänoer argwöhnten, daß es sich in Li 5babri tatsächlich um das Pro e.t eines s ran - ^s i's ch- de u t t ch e n Zusammenwirkens i.i der Metall- in du st ne handelt. Louchmr hab? ii ten derartigen Plan, ber für die eng i.tbe Metallindustrie als fe'br gefährlich angesehen werde, schm am der letzten Landoncr Konserenz angeregt.
b-trmt die Notwendigkrit der Versorgung ber Be- r jlfcrung mit Mehlgetr ibe ju ersck>w^ glichen Prei- fen Wegen di- Znansswirtickaft hab.- iub bu Land- n irtftfdft, die Jndustr - mb das Gewerbe auS- g spra cn. b nso ei »elne Setjraudxrfr tfe D zu komme, vaß die Eriat.unD ocr erforderlichen Geir rd. mengen bei ber Reick^getrei-»estelle auf ben r'-Ttcn Teil d.-r Menge, die 1918 erjv.r nmrbe, •-urüdflfgtnujtn fei Sd)ulb daran sei die -lbnri uoig D r Landwirtschail gegen eine weitergehende nrfe- lang Wir brauchen in diesem Jah.e 3^5 Mill. Tonnen Znlan^aetreibe Das ist aut dem biS- s r ,.-n Weg' niwt möglich Aber auch eine voll- fräibige Freigabe der (Mreibavirtfrioft kann noch nüb» unfrnommen werden, denn durch eine An- pa' ung an ten Weltmarktpreis würd'n Melk' und ^rorgerreide 'ich ftarl 1 5ben. Ein künstliches Hüb- rig.-rstellen brr Preise durch Reich-zuschüssc zum '.ll^landsgetreibe ist praftisch u-durchführbar. Es wären ungefähr 14 bis 15 Milliarden erforderlich, al ? ter wert? Test aller qeroo menen Wert»
JLbtragir’g unserer Schuldet' an die 11 er en. . U rrings müssen wir u Se* gtn.1 des neuen Wirtscuatisjahres eine Re- .-n>e von Vorräten habm, wenn nnr nicht nneoer jum ly ü'rbiiii<fi>anal,re.: griien fri en. Ter T'.eisckveib.auch la.n eingeschränkt wer.en, ritit aber der Verbrauch von Brot :md Mehl. Tie Jn- la'l^rie'c Umgang fdr’nt (en Bedarf decken zu könn-TN, fbm;j die .Wtoftelerjeu'png, mdt aber die Getrrid e yugung unb An ti cn zu et ter ter> ItäCung ber Getreidwroduktion über den Jni.benS- stand hinaus liegen noch riM vor. Wir sind somit gewissermaßen am negativem Wege «im ftm
Parttt über die Ermordung deS bayerischen Abg. Garris unb über btc Ausbebung und (5ntivafhiung ber Orgesch^Organijationen au| ine Taiesoebnung ui setzen
Eni Widerspruch erhebt sich nicht
Mmister o' ra bnaiiet eiklai
Willigkeit der Reg', nmg zu antworten ES februeb- ten aber noch Verhanb.ung-n mi: Den Regie- nmgen der Länder, vor deren Abschlun eine Antwort immöglich sei. Tic Antwort werd? aber noch im Laufe tiefer Wockre erteil 1 werb?
Aut rtne Anfrage ter irr au ulara Zetkin stvm den 1300 Arbeitern in b*n frainöiiftben
-.1 in Main; bv Beiaiuinasui gewähren und sie auch in tvn ^rsiilier ui i iangv» lege..beiten ben t ut,.len Aib.nteni gri .zustellen, wird regierungsseitig erwidert, daß die steichs- remerung aus diese, der französischen Regierung unterstehenden Arbeiter keinen Einsiuß au »üben könnte.
.'Ibn. Mnieft Tem > fragt, ob c5 wahr fei, bau hu nach llmnkreich zn heirrnm 25 000 Wohnhäuser an Großunternehmer ve^geben werden sollen
Uiucivaat*€fictdr Müller bestreitet Mr Richtig c.l <*cer Mittei mtg Im Grgente.l werde i.ritg' lxobste B rück i 1 tigung des beut dr n Handwerks und speziell boo Baubrnbuee s geübt
Aus ein. '.Infrage Unnmtnii :i det Abgeorb- t etcr wegen imm.itid sther t^ausem. ii.n bei S po unter Hauptmann Bonstn unb Jr iberr von ber Tann an ben in Mittelb-utsd-a.ib v.cfangniat VI ledern unb wegen b.T Ersdurßung des B.llgev- >' e sters von Gröbvr wi d regierungsseitig enuibert, la . die Mteid-vTrgierung nach bim Eingang bei c.forderlich-n Unterlagen antworten werde
Auf eine Vlnfragt des Abg von Schoch (D. V nennt Writerg^wälrruna von s^ah p e, trml- ' i nun gen für bas Diele V cu% roirb rtgterungS- itir.g g.antn j.t t, baß '.<• Vergünstigungen allgv» n ein üuffltfeien ’inb unb die Lage der Reichs- < bahnen auch tat? Wieberemführung ber Jahv- i e 5*crmanigunflcn nicht angmg.g matlx
Arif eiih- Vüifragc deS Abg Dealerk fTnt.) ivegeu der lltbcrführung deutscher StTiegn<rülM.it aus tVranf eich erroibcit ein RegierungSvonimiifar, baß erstens t>is Aufsmden ber Gräber fdvn bet der qioßen Zahl der Gräber fechr (dwviedg sei unb zwe.lens her Transport sich aus mm bestens 20 0)0 Mark fiel«. Die Regi-rung glaube daher, 'ich TU tae er F age Zurück alhmg au e. e^r 711 mGpen, Jebi-nfalls lönne ie sich vor ber allgemeinen Man* ier t •, mit der Entent.' über diese Angelegenheit, bie morgen in Brüssel ihren Anfmtg nehme, über ihie Sti'Himgnal^nc nicht äußern
Auf eine Anfrage des Abg. Frhr. v. Ctrl» n er Tcutfdxit.) wegen unserer Gesängen en m Avigron wird ieg:erung-'eitig erwidert, raß noch 115 b efangene iid> in Vüngiwn befinden Auf Jiiterventwn ter Rri^Srtgierimg feiat bisher 14 laten entlassen Worten: ;u efnnn weiteren Ent- cehnriirmen habe iich bi? französische Regierung roch nicht le'im mTN la sen. Die B Handlung der GMan Kiten sei fetzt besser, aber das feefigt Leiben b r G sangen n n hme mit der Cär^t der Hast zu. Ti R g: rang h'is , daß bie grr ß Prctestveriomm- liitig in Berlin dazu b itragen werde, die französische Regierung zum Einst hen zu bnoegnt.
Aut eine Anfrage wegen ber W iederei. i i ü hnmg der grauen-Abteile bei ber Eisenbahn wird eit* incgnct, daß dies« Ab'eike ab 1. Juli In den ll-Zügen mföcr ringe,ührt trieben fol en.
Abg. Semmler iD.-R., jragt, tvaS die ffie» qierung gegen die durch den Waldenburger T. r rarbeiterstrelk in Ober schlesie n
g schastene Rotlag- zu tun gedenke. Regierungsseitig wird g antwoner, btc Rirchsregierung holte an drm von den Arbritern abg: lehnten Schiedsspruch fest unb es sei gelungm, nunmehr eine Einigung berba- zu führen.
Es folgt die jroeitr Beratung enrt G.se^ mtnrnries über bie Versorgung des vstkeS mit Mehl retreibe. Tex Entwurf sieht ein Mi.'imum ron drei .Rill Tonnen Getreide für ben Bedarf ber verlorgungsberechtigten Bevölkerung Der
Reichsernährungsminister Hermes
für den übrigen-----...
VrinhDlb slenz; für ben Anzeigenteil: Hans veck.
12er Ausschuß ber deutschen Parteien in Ober- schiefien, ber sich ju ÖJenetnl Leeond begehen hatte, um die Bedingungen für die Aushebung des SelbstsckmtzeS zu überreichen, wurde von Len'n > zur Räunning des Annaberges auuiemrbrit 9bi<t) genauester Pnliung kam tvr 12er Ausicstuß zu dem Beschluß, daß env Rolwene-igkeit für die Römmmg des Berges nid,t bestehe und daß die J-vrderung ein sichtbares Entge-renkommiu .reiten über den Insurgenten bebaute
.Motiamne Hintermänner.
Berlin, 14. Ium Rach ctier Blänerm l düng aus Oppeln erklärte em n eut.de G.- sangenschoft gemtmer polnischer Äunci aus dem pjüttidx-n .\Muptjuartu*r 11 Schwvimtz, bau fith im Stab: M Otfailtl)* 50 r - 1 ziere aus stoitgreßpolen unb eine An. '.h! rron zösischier Offiziere b fmiden An rctTiuaren Lm greßpolnisck'en Truppen feien zur Zri mrr Batail bne in LIrrfthieficu In St'i> tii| m.-rx fir i bat itl 0 .■! am mengest It unter ber AtilriUnig von französischen .Instruktionsost i en. Ta? grämte «Tieg mate itl für Obersclll'sir!. werbe bürd' da? p .11 nt 1 d: * Kr 1 egsmi. tfterium gcl eiert Ein Hatvt lager für Wösten unb Munition 1 itt Sosnnviee, nw täglich Was c i- und Muni.ionstransprrt.' tu Obersd l s en eüücfif n.
Berl 1 n, 15. Ium. Wie das „Ber! Tage!'! ' aus tz'rverlässiaer Quelle ersäh t, trifft ‘bri V? am ')Jcithi‘Xl? it stxm ö i < Offiziersu' t orm in Oppeln rin, um mit Okutcral Lerond zu verband l t
General-Anzeiger für Gberhesfen
Dnid und Verlag: vrsthl'fche Univ.-Vuch- und Steindruckerei R. Lange. Fchristleitung, Geschastrstelle und Druckerei: 5chu!slraße 7-
versicherungsunsug.
Der Reichsrat hat kürzlich beschlofsen, daß in der Angesbelltenverfichemnq von fetzt an die Einkommen bis 28000 Mark zu Beitragen verpflichtet sein sollen, itachdem bisher 15 000 Mark die Höchstgrenze der Dersiche- runaspslicht gewesen ist Auch die Gchalts- flaflen sind mit ihren Beiträgen neu festgesetzt worden, und zwar so, daß die erste Masse bis 15 000 Mark zu Monatsbeiträgen txm 15.60 Mark verpflicAet wird und so fort steigend bis auf 28000 Maick in der neunten fllaife, in der monatlich 98.40 Mark zu entrichten sind. Da diese Beiträge nur bis auf weiteres gelten sollen, steht für die nächste Zeit eine weitere Erhöhung in 4lussicht. Als „Entsl1)ädigung" für die genannte Erhöhung sind die Ruhegelder mit einem Grundbetrag von 300 Mark jährlich und entsprechend den hölferen Klassen höher pcftoffclt. Dazu körn- mm Kindergelder Wer in der neunten Klasse 2.0 Monate gezahlt hat, bekommt 360 Mark, dazu 200>nal 15 Mark, also 3360 Mark Ruhegeld jährlich. Dieses Ruhegeld kamt in feiner „schwindelnden Löhe"' erst gewürdigt werden, wenn man bedenkt, daß man in der neunten Klasse nach 200 Monaten 19 680 Mark gezahlt hat.
Wenn Der Beschluß des Reichsrates die Genehmigung des Reichstages finden sollte, werden viele Tausende von Angestellten, die bisher hie und da noch einen Spargroschen zurücklegen konnten, einen Schritt weiter zur Proletarisierung hin müssen, denn wieviel bares Geld bleibt dem Angestellten schließlich nvckx wenn ihm nach bau Abzug für Steuern, Krankenkasse usw auch noch die erhöhten Sätze für die Angestelllenversiche ritng ab genommen werden. Aber auch nach einer anderen Seite hin muß der Beschluß deS Reick-srates die schwersten Bedenken erwecken. „Die völlige Aushebung der Selbste Verantwortlichkeit des Einzelnen und die Uedernähme jcglidjer Fürsorge auch für die sozial nicht Schwachen durch den Staat, so fdireibt die ..B. Z. a M.", schafft allmählich die Rü 'gratlo ijteit des Ein einen und eine a Lu .überragende Staatsgewalt. Das ist vom nw- ralischen Standpunkt der staatsbürgerlichen Freihr'it durckwus zu vermeiden. Wirtschaftlich ist die Festlegung der Milliarden, die sich aus ben Deirägen bilden werden, geradezu ein Vmhängnis. Es heißt doch jnid), jedeni jtückftigen Mann irm freien Gewerbe die Grundlage einer Selbständigkeit nehnicn. wenn sein Einkommen, je mehr er es durch Fleiß und Tüchtigkeit erhöht, in um so Höheren Maße für allerlei Versichernngs zioccke in Anspruch genommen wird. Ber- waltungsgemäß würde die Erweiterung der Dersia-erunaspslicht eine weitere Vermeh rung des Beamtenapparates für die An aeslelltenverjick)erung bedeuten. Der Apparat ist fckwn jrsrt monströs, und die Veitval- «hrngskosten J au gen einen enormen Teil der Beträge auf." Man kann daher der „B. Z. am Mittag" nur beipflichten, wenn sie von einem Bersick-crungsunfug spricht, und das ,,Berliner Tageblatt" spricht allen Angestellten aus der Seele, wenn es seine ablehnenden Betrachtungen mit dem Rufe schließt: Fort damit!
Berlin, 13. Juni. Für die Gehalts- orenze in der Angestellteiiversicherung ist in dem Gesetzentwurf, der in der letzten Woche vom Reichsrat genehmigt wurde, eine Erhöhung von 15 000 auf 28000 Mk. vorgesehen. Don dieser Steigerung, die in ber Öffentlichkeit bereits auf starken Widerspruch gestoßen ist, sind, wie es schrint, die beteiligten Kreise noch nicht befriedigt.
Der Verwaltungsrat der Ange st e l l te nv e r s i che ru n g hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die ErböHuna . der Gehaltsgrenze auf 40 000 Mk. zu verlangen unb bie Siebener Hom- Mission des Hauptausschusses für die Sozial- beriidyerung der Privatangestellten, in ber die großen Angestetttenorganisationen vertreten find, hat sich diesem Verlangen ange- schlofsen.
Erstes Blatt <71. Jahrgang Mittwoch, <5. Juni 1921
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