non Präsident Mitterand ein
Company auf eine Zeit, die im Belieben der
m Mis
sion Company auf vier Jahre, die Armouo
rung Besserung imb Beruhigung yj versprechen
Ti? von ter interaliierten Ko^rrni sion gemäßen
) aus drei Monate, Lewi^ Proctor auf drei Monate.
£Io!}ö George gegen Vie Polenansprüche.
London, 14. Mai. (WTB.) Zu Demnn ferner geitagen Rede im Unterteil? sagte Lloyd George, Schlesien sei sicher i f) leit Hunderten von Jahren nicht polnisch genxfen. Man könne nicht 600 Jahre zurückgehen und bre fernliecenten Änsrnüde eiche den Pole n habe geschichtlich kern Recht auf Dchlesren. Ter einzige Anspruch, den es aur ganz Schlesien oder einen Teil davon erheben kömt.c wäre her, bafe sich bort eine überwälngende pr»l i che Mehrheit Ibesände, die vor verböltnismäßii turzer Zett dorthin gekommen sei, um in den Bergwerken zu arbeiten oder zu anderen Zwecken. Llond G"r«-e crrmerre an bw Se>rtnnia*n des P-ncst er 8er* trage? imb an das Ergebnis der Bo.Tsab limmung und fache: T-.e 5ckornn i sa e tratm «nam ire--, um ju erwägen, was im £)nt;4itf <nn Ti? Vvlksabstim- nnmg zu hm sei. Die britischen und die italienischen Kommissare nahmen einen Standpunkt e in. b fe fran;ö''r- schen einen an de ren. Tie Meteh-n' te- <'on> miiiate, nämlich die brit schm im> die ikalieni'chen, waren tefjr, die üx im-'gen1) polnischer Ge i e Tolen zu geben und die Gebiete, wo in Städten imb Landkreis «rsammenge: ommen, die Mehr- Herr deutscki ist, Teutschland $u getn. Dre 'JTih-^ iertcn wollten diesen Bericht beraten. Unglück GAerroeiK trat er nicht retity. i ig genug ein. Tre Alliierten waren dann aer schon im Beg?i>. ihn zu beraten. Ohne btt Beratung ober dre Erörterung zwischen ben Regierrrngen aby-nxr t*n, brach der polnische A u f st n n b mit b?m Zweck aus, bre Al.r erten not -.iie boOenbete Tat «le ju stellen. Ties war eine v o l l km - mene Herausforderung des Bersail.er Vertrages. Bezüglich ber Haltir g, dre bre polnisch? Regierung gegenüber ben Vorgängen in OberichleGm einnebme. führte Loyd Georne weiter aus, die polnische Regierung habe die Verantwort un g abgelehnt. Es fc: nötig geween, diese Erklärung afs Ausdruck 'teer wahren Meinung anursehen. Aber eine solche Erklä- rung sei schm einmal zu viel ergangen. Lloyd George erinnerte an die Regelung ter litaui'chm tfW?, bei ber bie Vereintsten Staaten, Franksch, England und Italien te'eüigt gewe'en f.ien. Wilna sei von regulären volnischm Trupren besetzt worden, was eme Öerausforberung ber Alliierten gewesen fei. Polen sei ersuch' worden, seine Truppen zurückzuzLchen, habe jedoch bie Peranttvor-
PariS, 13. Mai. (Wolff.) Heute vor- mittag findet im Elysse unter dem Vorsitz' non Präsiderrl Mitterand ein Miiristcrrat statt, um bie Maßnahmen zu bestimmen, die nach Annahme des Ultimatums ergriffen treiben sollen, um eine eventuell g e- maltsame (Sntroaffnung Deutschlands durchzuführen Auch soll der M> nifterrat darüber besck)ließen, ob sckxm jetzt ein diplomatischer Vertreter am Vatikan entsandt werden soll.
„ • * t -rff Xirf Company aur eine Zett, die rm y<:iebt SörenWrbe ft,fee. bi, Br-in-rd So strz-ck fen, und füllte sich deshalb zu jcineml Schritt . Company a
verpflichtet. Grarn Company
------ lProctor auf drei
Tie Leipziger Prozesse.
London, 13 Mai (Wolfs Wie die Blätter melden, begibt sich ber Solicitor General Ernest Pollock imb Sir öume William- >'owie eine Anzahl britiirfier Zeugen za! ben Vertendlungcn, bie am 25. Mai beginnen; nach Leipzig.
Rmcrtka und die Finanzierung Deutschlands.
London 13 .Mai (Wolfs ) Der „Datth Telegraph" meldet aus Neuyork- In ameri/ kanischen Geschäftsreisen sei man der Ansicht, daß ohne die Finanzierung Deutschlands ber Plan fftr deutsche Reparationen undurchführbar sei.
Tie Zollabgabe.
London, 13. Mar lW.'lst ' Im llnterltma teilte Chamberlain mit, bah, bi' Regierung ti für untunlich halte, das Gesetz ü er bie 'Zollabgabe aut bie deutsche Ausfuhr aiirzu- heben oder so lange ruhen zu lasten, bis fir nx-itert Erfkchrungen gemackst f)8re fi er bie Wirkung bei Bedingungen, benen Teustchland yiPimmte Ter Zollsatz werde aus 26 Prore t 1,trob?»-eht unD dieser in England erho'ene Zollsatz mrrbe an der allgemeinen Abgabe auf alle brirfdyn irr Dort, guter treten, nicht aber eine Vermchrung ber Abgabe bedeuten.
Sttömun-I tung für die Besetzung abaelehnt. Dasselbe habe gen, die das Srabinett auf einer 6 c eite* \ .-.t. r"‘ ■ • ■ ~ —
r e,n Basis des Parlaments befestigen wollen. n®rti Uebemontmene Pflichten sol.en nack> Möglich teil erfüllt werden, aber der Gedanke deo
Schweden gegen Abrüstung.
Stockholm, 13. Mai. (Wolff J In ber Neichstagsdebatte über bie Tauer der Militärdienst-eit führten Staatsminister v. Sydow und der Führer ber Rechten, Trugger, aus, daß die Lage Schwedens nach dem Kriege keineswegs belfer als vov» her fei. Svdow meinte, das Grundprinzip des Völkerbundes werde fich zwar hoffentlich mit der Zeit als lebensfähig zeigen, offei* sichtlich habe der Völkerbund bisher noch nicht genügende Stärke. Man brauche nur an Wilna und Oberschlefien zu erinnern De r unruhige Zu st and der Welt gestatte den kleinen Staaten nicht, ihreRüstungenzuvernachläffigen, zumal Schweden und leine Nachbarstaater seien bei erster Gelegenheit von Nußlandbedroht. Trugger führte aus, daß die Hoffe nung, der Völkerbund werde ein Leuchtturm des Friedens, ein leerer Traum aewo den r-i Sein Feuer brenne kaum noch Achtbar Die Selbst'chwächung Schwebens würde das Gewicht des schwedischen Wortes in internationalen Fragen stark beeinträchtigen.
Völker, die feindlichen, würden allmäh- T i ch wieder vernünftig werden, und die Ka- tastrvphengefahren würden sich vermindern, wenn Deutschland von erlittenen Schlägen sich erhole und wieder auf festen Füßen flÄnhe. Gewiß die Möglichkeit dieser Ent- hHcftimg läßt sich nicht beftr-'iten. Es ist dazu erforderlich ein innervolitischer Aufschwung, den schon jetzt ein heilsamer und machtvoller Pfingstaeist begründen müßte, von dem noch hie Rede sein sott. Aber es könnte auch efntreten, was die andern fürchten, die fefjon heute schweres Leid erdulden wollten, um durch entschlossenen Widerstand es desto eher zu beenden: die Entente konnte in ter »nächsten Zukunft die Schikanen so häu'en imb verstärken, daß in kurzer Frist unser eine gleich furchtbare Entscheidung harrt.
Und die Abweisung des Ultima- ttrms? Frankreich soll, so sagten ihre Befürworter, sich die Zähne ausbeißen. Die Gegner sollen lernen, daß sie durch Geivalt nichts von uns erreichen, und wenn sie es Nicht red>tyitig lernen, so mögen sie mit uns zugrunde gehen! Möglich, daß diese /Parole hätte Erfolg haben können. Biest «leicht aber, wahrscheinlich sogar, find die Voraussetzungen dazu noch nicht erfüllt. Den Deutschen fehlt die Ueberzeugungsgewalt der Apostel: die Gefahr ist zu groß, daß wir den Krieg noch einmal verlieren, bevor die Gegner aus dem Sattel gehoben werden können.
Mir sollten darauf verzichten, zu richten und zu wägen, was das Richtige gewesen wäre. Die Entscheidung ist vorläufig ^fallen. Was kann geschehen, um' ihren Zukunftsweg zu ebnen, ihr das Geliw gen zu erleichtern? Das ist die Frage, bio uns jetzt alle beschäftigen sollte! Von dieser Fragestellung aus müssen die Probleme ge>- löst werden, die sofort um uns auftauchen. Lier muß uns ein die innnerpolitische Erneuerung durchdringender P f i n g st g e i st begegnen und erlösen? Eine neue Koalition der Parteien regiert im Reiche, die alte Linke, jbie bei den letzten Reichstagswahlen umge» -fallen war. Natürlich ist es nicht angängig, daß wir nun wieder zurückfallen in diePraxis der Räte und Sozialisierungskünste, in die .Gedankenwelt innerer Umwälzungen, die nichts fragt nach den Haupterfordernisfen unserer Zeit, einer gesunden, tatkräftigen deust schen Außenpolitik. Die Einheitsfront nach pußen erfordert eine Abkehr von den Tiraden ber Revolution, die das Reich im Rate der Völker nur noch morscher und mürber gewacht hat als es durch den Krieg ohnehin schon war. Ein Teil der Linkspresse hat es sehr eilig banriU den neuen innerpolitischen Schützengraben aufzuwerfen, um die mehr durch Zufall als Absicht erreichte republika- -nisch-demokratische Errungenschaft vom 11. Mai zu schützen und zu verewigen. Man predigt uns dabei auch schon sehr aufdringlich die willfährige Unterordnung unter die Knute des herrschenden Auslaiides — in einer Stunde, da dem Deutschen das Herz erbeben muß in der schnödesten Unbill, die je einem Volle widerfuhr.' Nein, so wollen wir irns nicht zu Tische setzen, daß uns der pazst fistisch-demokratische Sauerteig wieder er- -nähren und sättigen sollte .In ber Deutschen ^demokratischen Partei sowie im Zentrum
I hmg für die Besetzung abaelehnt. T .
H<f> jetzt ereignet, dieselbe Ablehnung ter Vemnl w~*^’£n2' T^uiache, daß Waffen von Polen führt wurden imb baß Offiziere bie Grenze iberichrttten, mache es sehr fduner, sich bem Gr üble zu verschließen, baß bst Ablehnung bei Vercmtwortl: chk.il anders als bloß im Wortfini. ’U teutai fei Als d'Arnruniio ht Herausforderung xr 0^0^efcn Rcyi-rung Fmme roeggenommen wbe, habe die italienisch dLakion gefühlt, bah .ihre Ehre auf dem Spiele ftcbr, mb b'Anmmzio imb seine Ömtt st'en von ber talrenischcn Na:ion aus Fiume entfernt worben, b« sogar zu bewaffnetem Erm'chrei en gefdyritter *et, beim sie tebc gefühlt, bah bie Ehre ber ganzen m bie Angelegenheit verwickelt gewesen Kn. Lloyb George sagte, er halte Polen bir'eö schöne Bersprel vor. TaS höchste Interesse ter Alliierten gehe bahin, ben Vertrag von Ber ailles inne
Der heher poincarL.
Paris 13 Mai. TO' Poinear« ‘dnnbt m ter ,.9te».r be5 teix ' die
Lonbvner Konferenz habe leider weder be Hokf- nirnaen BrianbS noch bie »einigen PnirnarSS> erfüllt. Die neuen Oufet, bie ^.anfreidi netnocht t-abe, feien nur bei genauem wtndruni her Dokumente erkennbar So fei nicht nur die pwl tägige jrriir -gewährt wo.den, fonvm eS iri noch eine Menge lluy auSgedadrter Milder m te r bei Bedrn- gungen emgeiügt worben .Zur 5 n t ro a f f - nungSfrage bemerkt PomsarS Tcuti.1>tonb '^e nichts gctiri, inn bie Erikn>iffnim-i t»»rwv* bereiten. Die Vorgänge in Oberf dile i ien zeigten bi es Die jranrö r d>e Mtegienini l*lx mit Recht Deutschland benachrichtigt, das, sie jede Aktion beutfdxr Truipn in Obersületien alS Verletziura bs FriebenSvertrages an »eben wüide. ,nxintrcid> ntrtie lebmfaJU bie Augen ofien teilen, damit es nid)t eines TageS einem w e^er zu Kräilen gekommenen Deuttchland gegenüberj'teva.
Eventuell gewaltsame Entwastnuug Deutschland- ?
ttr. Ul
Oer #ifNfner 3i)figer mtt ber 'Dienstagsbeilage .Lport Umfchas- er- scheir.l täglich, außer Sonn, onb Feiertags. LoaatUcheSeznorpre'se: T'ar* 5- - einschließlich Träger,obn, burd) bie Post bezöge, Mark 5.75 ^,Ichließlich Destellgeld. Ferniprech-Anlchlusse: fflr bie Sdiriflleilnng 112; ffir Druckerei, Verlag und «beichafisstelle 51. Lnlchttft für Drahrnach. richten: lewlaer ckletze«.
Postschecktonto. üreeffert a. m. 116*6.
nationalen Widerstandes gegen die Willkü. seirrdlicher Machthaber darf im deutschen Volke nicht verlöschen. Im Gegenteil, je nach drücklicher wir die Gegner daraus Hinweisen daß Deutschland nur der äußersten Not gehorchend unmögliche Lasten auf sich genom inen hat, desto eher werden sie sich dazu verstehen, diese Lasten auf ein erträgliches Maß herabzumindern. Man komme dagegen nicht mit der winselnden Befürchtung, die Entente wnnte es mrßttauisch Übelnehmen, wenn die neue Reichsregierung durch eine der Parteien mitgetragen würde, die das Ultima^ tunt abgelehnt haben!
Der Geist de r E i n h e i tli chke i t i n unserem Volke, den sich jetzt jeder mtte Deutsche wünscht, kann nur gedeihen in dem Drange, daß es auch für uns selber eine Wiederherstellung geben muß, eine Wiederherstellung unseres geachteten Namens und unserer Freiheit, die ourch den Versailler Vertrag vielfältig gefesselt wurde. Das ist nicht „kitschiger Nationalismus^, wovon Herr Dr. Stteckcr, bet Präsident des hessischen Bil- dungsamtes, vor einigen Tagen in einem Artikel der „Frankfurter Zeitung" ziemlich oberflächlich gesprochen hat. Unsere Erlebrrisse sind derart, daß wir jeden Tag gedenken sollten, Deutsche zu fein, die einstmals etwas waren und galten. Selbst Lloyd George gibt heute, nach Deutschlands tieffter Erniedrigung, fru, daß unsere erbittertsten Feinde jetzt gar oft geneigt sind, weitere Bedrückungen einzuleiten mit der Redensart, daß es sich ja nur um Deutsche handele. Glaubt man etwa, ddß man mit Knechtsgebärden die Achtung des Auslandes wiedergewittnen könne? Der Väter und Vorväter Wort umrauscht uns zum Pfingstfest mit Fragen und Mahnungen. Nicht nur die Sänger der Freiheitskriege, auch die hehren Verklärer der Sck-örtheit deutschen Landes uno der Hoheit deutscher Sinnesart dringen an unser Ohr, daß wir nicht vergessen sollen die Seele Deutschlands und seines Volkes. Und wenn wir am lieblichen Feste durch die Wälder streifen, da raunt uns der Pfingst^eist die in ähnlich bitterer Zeit entstandenen Sttophen Eick>endorffs zu:
„Tenn eine Zeit wird klommen. Da macht ter .Herr ein End, Da wird den Fal'd-en genommen Ihr unechtes Regiment.
Denn wie die Erze vom .Hammer So wird das lvckre Gesd>le.ht Gehau'n fein von Not und Jammer Zu Htcm Esten redjt"
Minderwertige Lieferungen amerikanischen Getreide-.
Neu York, 13. Mai. (Wolff.) Der „New Dork herald" meldet: Deutschland erhob beim Staatsdepartement Beschwerde gegen eine Anzahl amerikanischer Getreide-Handelsfirmen wegen minderwertigerL c'crungen. Die Beschwerde wurde vom Staatsdepariement an die Produktenbörse wkitergegeben Daraufhin hätten die Firmen Ersatz geleistet und das Staatsdepartement habe sich darauf für besste- digt erklärt. T'e Produktenbörse sei aber wei-, ter gegangen uno habe die Aussch'nßung nn<f>t stehend genannter Firmen beidfo^'en: Erio
all halten. Gegenwärtig hätten die A liierten bi liebermoebt auf ihrer Seite unb Teritschlanb habe iid» .»mtermorsen. Tie Zukunft fei bimtel unb ungewiß. Das Einzige, wa6 ervorouSzu- !agen wage, fei, baß irn Hinblick auf den Vertrag von Versailles die Ge- walt viel weniger und die Ehre und der Kredit Deutschlands und die Un- terzeichnung.seiner Verpflichtungen weit mehr ins Gewicht fallen werde. Es sei ein Fehler rn der Rechnung, wenn Teutsd». land fagm dürfte: „Ihr verlangt unsere Ehre, unsere Verpflichtung, was habt ihr mit der euren getan? Als es gegen uns ging, um Wiederaufbau, Abrüstung, da habt ihr auf ter Blockadcdrohüng bestanden und habt untere Maßnahmen getroffen, tenrt ihr wolltet unS zwingen, den Vertrag von Versailles birrtaführen. WaS habt ihr getan, als Polen euch in Oberschlefien herausgesordert hat? Wäret ihr ba ebenso tertnäckig?" Lloyd George erklärte feierlich, für England und die Alliierten hantele es sich nicht bloß um eine Angelegenheit ihrer Ehre. ES fei eine Angelegen- teil ihrer Sicherheit und ?)tuf)e, unb um zu zeigen, daß sie am Vertrage jetzt feftfyieltcn, möge et für sie ober gegen sie sprechen. Mete als er sagen könne, m.ybillige und fürchte er TÄntelci und Spielerei mit bem Vertrage, indem ment sage: schließlich seien es ja nur Den tsche.
Lloyd Okorge erklärte weiter: Tie eine halste der Polen, die auf ber Seile der Allst n-ten fämp'te, wurde durch die andere hcllflc ent.'räftet. Wenn die Alliierten von den Polen ,bf aufttecr Sn e kämpften, abhmgig geroeen wä et, würde Polen heute entweder eine teutsckr ober öfierrridusche Proninz fein. Tie halste, bt’ gegen bie All ier en kamvsle, kämpfte bis zum Ente. Tie Allnerten nahmen politische Soldaten in den beutlchen Sdrntzengraben gefangen, sie stelen in b eu 11 die it Uniformen unb schossen die FrMtz- fe'i, Ene- Täiiber imb Jtaliei'er ni-.-ber, bie für Polens F i heit fämoftcit. Tie Freilest Polens war I a- hen, Frankreich ititb E g mto zu danken Es gale nicht einen Buchsla'-en des Bettraies, ber nickt
Pfingsten 1921.
Wollte Gott, wir wären vor ein Psing st wunder gestelft, das uns die Rettung verheißt vor den finsteren Erwartungen, die unser Volk beim Eingang in die jubilierende schönste Jahreszeit gar schmerzlich überfallen! Der deutsche Wald im jungen Maiengrün -j- wird nicht auf allen seinen Degen imb Pfaden schon eine Abgabe erhoben von unsichtbaren häßlichen Kobolden, die s ine Vergangenheit, sein Heiligtum, sonst nickü kannte? In weitem, stillem Tale — fdxHntn unS nicht die munteren Lerchen vorzeitig xu verlassen, wie in dem klagenden Liede, das der Dichter uns sang? Ist unser Volk wieder in zwei Hälften, oder in noch mehr Teile zerfallen, seit im Reichstag 220 Stimmen Ja sagten, 172 aber Nein? —
Der fremde Zwang, der uns Gewalt angetan hat, mag triumphieren über diese Abstimmung: aber sic braucht an sich nicht die verderbliche Wahl gewesen zu sein. Unzweifelhaft vaterländisch gesinnte Männer gerieten b-i der Entscheivungsfraac in schmerzlichen Zwiespalt, und die Lösung wurde ihnen, so oder so, nicht leicht. Wer mag heute endaülttg entscheiden, .ob es richttg war, daß Deutschland das Wiede.stellnngsdiktat annahm, in dem Bestreben, die Besetzung dos Ruhrgebietes durch die Franzosen fernzuhalten? Nur die Zukunft kann es uns lehren Die Dejaher des Ulttmatums fagr*n, die Zeit werde wohl für uns arbeiten, die
ein nmqe5 englisches Leoen und nahezu z ver fran» zösisrhe Le e i tebeute. Polen gewann eine Freiheit nicht stlbst. Unter bie'en Ümiiär b n mü'ie es vor allen Länbern jebes Komma des Vertrages achten. Jetzt, ba Teurschlmib burd) bas Vorgehen ber Alliierten entmairret tmb hilflos sei, sage Polen, es wo.Te für O.ersch'ei'i-n sogar gegen ben Vertrag kärnp'en. Kvrfwity fartr, die Polen in Oöerschle'ren nvlten eTer fier len. als sich ergeben. Wenn sie früher fb gedacht hätten, als bie Scblach'en für Polens Freiheit q»fänur't würben, waren weniger etgliscte, sranzö'i'che imb italienilche Soldaten verloren gegangen 2Txt ben Polen kam diese Anschauung erst, als die Deutsck)en entwaffnet und hilflos waren.
9?cue deutsche Anklagen.
Oppeln, 13. Mai. lWTB Folgendc-s Telegramm wurde an die interalliierte Kommission in Ovveln gericht-t: In der Nacht zum 13 Mai wurden in der Stadt rrattowitz von bewaffneten Insurgenten Plfinberungen vorge- nptmnm Es wurde geplÜTidett bas Restaurant Bismarckk'-ll-r, nachdem bie Eingangstür dircki 3 Handgranaten au'gesrw'mtt war. Tie Plündere-, hielten fick in dem inmitten bet Stabt ge'egencr. Hause Teichstraß-' 10, ber Ottöstelle der heirnat- treuen mehrere Stunden auf. Ferner wutbrn irori LebenSnrittegeichafte in der hemzel'ttaße gei/ün- tert. Die fvan«'ischen Truvven finb gegen birfp Plünderer in ferner Weste eingefdirittm. Tic Bevölkerung ist tttfilnnrrnen schutzlos Es w'rd um energische Annrnsung an den Aonrrntmtenten von Kattonntz gebeten, baß mit allen Mitteln gegen derartige bvlsckewistische Ausschreitungen vor gegangen wird. Tie deutschen Parteien und Gewerkschaften.
Tie Verluste der alliierten Streitkräfte-
Poris. 13. Mai. Nach einer havasrn''lbung aus Lvveln haben die alliierten Streitkräfte in Oberfchlttien folgende Verluste zu ve.rzeichncn: ^ranzwen 2 Tote, 7 Verwundere. Jta i ht 21 Tote, 4O2?cncuntete; Eng ländereinen Polizeisergeant.
Rücktritt de- Fürsten Hatzfeld.
Berlin, 13. Mast lWolff.) Der teutidv 9etr>,hnäd*igte für den Abstirnrnungsb'zirk Lber- sdüesiens, Fürst Hatzfeld, fegte fein Amt nieder. Es waren ihm von ter interalliierten! Kommission Zusicherimgen cemadjt hxrrben, bie ihn in ben Stand ge'etzt hätten, ter Bevölke-
Irftes Blatt Itt- Jahrgang Samstag, ist Mak (921
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