Ausgabe 
14.1.1921
 
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Gerichtssaal

OTri oei xeiwg, htverträge lifner «P*nM igm fodthtnlen ete Drei mit h»n ®oth- Iftti.

itffüter zwar die alten, bi-

Mir

Helene),

fe

yochsebrrlnachvickrten.

Kein Frack nrchr bei Prüfungen.

die ge-

nneher ein geletzt, jedoch nebenbei mit den Päch­tern höinre Pnchtpreise vereinbart unb sich bieie erhöhten Pachtpreise von den Pächtern aus fünf

Kaisertzlontern, 13. Jan (Wolst.) Dr tklcntm Lack, ehemaliger protestantischer Pfar- rer zu R>at-kirchen, jetzt in Fvaunckqr, bet Leipzig

Bad-Nauheim - Hupfelds

Kurpark-Casino, Diele, Bar, Weinstuben und Hotel auch im Winter in vollem Betrieb.

Jahre voraus bezahlen lassen. Das Gericht verur­teilte fr*f argen fo rtge se tzter Untreue zu vier Monaten Gefängnttz unter Verweigerung einer Bewährungsfrist.

mehr Stickstoff erzeugt wird, als ine Landwirt­schaft abzunehmen befähigt ist. Da bereits zur Zeit die Aiusfuhverlaubnis für 30000 Tonnen erteilt ist, hat vor dem 31. Mar 1921 die weitere Ausfuhr zu unterbleiben, abgesehen von begrenz­ten Mengen finlffiilftoff, deren Ausfuhr bei ge­winnbringenden Moh:p eisen zweckmäßig erscheint.

vermischte».

Berlin, 14. Jan. Nach einer Mellum» desBerl. Tagebl." and Rendsburg sind bet zwei grossen frofbränden in Tt hm IN schon die wertvollen Erntevorrüte und aufyrtxm über 100 Rinder und eine große Anzahl Pferde verbrannt.

Freiburg, 13. Jan Der Kaufmann Sui** nrig Mutschler aus Herbolzheim, der deS Raub­mordversuches in dem Basel-Amsterdam?r Schnellzug wrbäcfitigt ist und aus dessen GTflrnfuiift die Staatsanwaltschaft eine Belohnung von 3000 Mart ausgesetzt hat, konnte, nrie dieFr'iburger Tagespost" meldet, gestern in Bas'll verhaftet we«en.

Koblenz, 13. Jan. In Pommern (Mos6 stürzte ein von Koblenz kommendes mit si.b« Personen besetztes Auto, bad bri tan- feudten Wetter mrsgerutscht war, von der Straße ut.m Abhang hinunter in einen Bach. Tin Fah gast aus Koblenz erlitt so scl-veve Berlttzungm, daß er am anderen Tag- seinen B.nft-tzungen erlegen ist Einwanderer frerr au5 Koblenz wurde schwer und die anderen fünf Insassen mehr obtt weniger leicht verletzt.

rollen waren durch Jürgas (Graf Käthe Meißner (Gräfin), Kulis« Sch neider iDolenttn), Alice fr acke Margarete Carlsen (Fr-u von TrevilleS) ovv- trefflich besetzt. DaS Publiüun war beiterfter Laune.

Landau, 13. Jan. (WTB.) Wie der Landauer Anzeiger'^ aus Bohl meibet hat di- dortig« Schuhfabrik Set 8 & Graß. G. m. b. fr., chve Zahlungen eingestellt.

Götz von verlichingen.

Zu den Auffahrungen desGötz von Ber- lichingen" am Stahttbeater. die in der nächsten Woche beginnen, wird und von Direktor Stein- 6oetter geschrieben:

Kein Drama der klassischen deutschen Literatur bewttet bet Ins-enierung gleiche Schwierigkeiten wie GoethesGötz von Ber.ichmgen". Inszenier rung bedeutet beimGötz" nämlich zugleich Be­arbeitung. da von diesem Werk keine allgemein anerkannte Bühnenfassung vor! egt.

Bei ioldKt Bearb-itung sind zwei vauptauf- gaben zu lösen: Zunächst muß ein Text fest- gestellt werden, der dem Dichter zu seinem Rechte Verhilft; sodann ist eine szenische Eiirichtung zu treffen, die die Ausführung des siguren- und szenenreichen Stückes im Rahmen bet betreffen beit Bühne ermöglicht

Dem Bearbeiter des Textes drängt sich eine fast verwirrende Fülle von Stofs entgegen, so daß deS Dichters eigentliche Abrichten nicht immer leicht berauSzufinben sind. Die erste Fa'sung aus dem Iah« 1771 (der sog. Urgötz) ist alsGe­schichte GotlsriedenS von Bfrkichin- gen S", trotz prächtiger Einzel bei en, nicht bühnen- lälrig, ba in ihr, nach Goethe- eigener Aeußerung, die dramatische Form alle Thea ergrenzen über­schritt". Auch eine zweite, etwas knappere Fassung aus dem Jabre 1773 konnte sich, trotz Annäherung an die Bühnenmöalickkkiten, nicht durchsetzen, und das Werk galt lange als Buch­drama Auf Schillers Drängen und unter beriert Mitwirkung nahm Goethe spä.er selbst eine ^Bühnenbearbeitung" vor, die zum ersten Male in Weimar am 22 September 1804 benutzt wurde. Aber auch diese Fassung bewährte sich nicht sonderlich, und Goethe selbst war so wenig

fb. Frankfurt a. M, 13 Jan. DaS Trei­ben französischer Agenten im unbesetzten Gebiet, vor allem in der neutralen Zone, funje Leute für die Fremdenlegion einzufangen, nimmt von Tag zu Tag schärfere Formen an Wenn es dieser Tage btest daß im Jahre 1920 nicht weniger als 350 jungt Leute tn die Fremdenlegion verschleppt worden seien, so dürfte diese Zahl gant erheblich zu niedrig ae<rriffcn fein. Auf jbem Truppenübungsplatz Grrislte m kommen allem te, von Werbern .... nach Afrika ab- und mitgeteilt wird, M. eine nicht iun-

mit ihr Mifriebcn, daß er noch mit einer weiteren Bahneneinrichtung hervortrat, die denGötz" in zwei abendsül ende ,,Ritterschauspiele"Adal­bert von Weisltngen" undGötz von Berlichingen" teite. Diese letzte Einnchrung wurde nur in Weimar gegeben und verschwand nach GoetheS Tod.

Die wahren Abrichten des DtchterS sind bei sorgfältiger Forschung aus mündlichen und schriEt­lichen Aeußerungen. ausDichtung und Wahrheit" uitb anderen Quellen wohl zu ernennen; sie gingen dahin: einmal einSymbol einet bedeutenden Weltepocke" zu schaffen, zugleich aber ein Drama in dem sich die Schicksale Götzens. Adelheids und WeiSlingens barstellen und auswirken sollten.

Nach dem Urteil bewährter Dühnensakbleute und Goethekenner wertEN des Dichters Absichten am besten verwirklicht durch eine K 0 m b i Na­tion der Goethescken Fassungen von 1773 und 1804, und diesen Weg hat auch der hiesige Bear­beiter eingeschlagen. Gibt die Bühnenbearber'ung von 1804 wertvolle bühnenteckniicke Fingerzeige, so wirk: die Fassung von 1773 frischer und unmittelbarer im Text, lebhafter im Seitrolorit und enthält auch wertvolles Tür trie Entwicklung deS Berhältnisses AdelheidWeidlingen.

Mit oer dnamvturgischeu Arbeit ist beim Gör." oie zweite Aufgabe deS Bearbeiters, b:e oer szenischen Ein r i cktun g aufs innigste verbunden. Diese muß die gegebene Bühnen^ Maschinerie, die vvrharckenen Dekorationen und nicht zuletz> den Bestand an darstellendem Penonal tn Betracht ziehen und dabei trie Bewältigung an einem nickst überlangen Theaterabend im Äuge b schalten.

Soll, nun den Intentionen des Tickst?rs, wie sie oben bargelegt worden sind, entsprochen roet» I den, so läßt sich häufiger und rascher Szenenwechsel

FH. Frankfurt a. M., 13. Jan. Mit Rücksickst aus trie herrsckienden Tcuerungsverhält- nisse Hal der preußische UnterrickchSminrfter die mit der Vornahme von Prüfungen bstoauten Behör­den angewiesen, daß der bisherige Brauch, zu den Prüfungen im Frack tzu erschrinen, abzuschaften ist.

wirtsclwft.

Für die Bewirtschaftung der einzelnen Dünge- mittel werden folgende Forderungen erhoben:

Die im Jnlande zur Verfngunb stehenden Mengen Thomasmehl sollm durch Einkäufe aui Frankreich, Luxemburg und Belgien ergänzt wer­den. In» und ausländische Erzeugung stich zu einem Einhertspveise dem Landwirte *ur Berfck gung zu stellen. Die Regierung bat ine Super- vhosphatindustrie durch finanzielle Beihilfen bei der Einfuhr von Rohphosphaten in den Stand zu setzen, eine Vermehrung der Superphosphat­düngemittel herbei zu führen Der Vorschlag, mit Reichomitteln die Stickstofsdünaemittel für bad lau­fende Düngemitteljabr zu verbilligen, ist zur Zeit unduvck.flobrbar. Der Dünge mit telbezug stockt gegenwärtig schon deshalb, weil ine Lanimrirte au

Preisherabsetzung rechtnen. ES muß dalicr ..... Aller Deutlichkeit ausgesprochen werden, daß Preisherabsetzungen für daS laufende 'gemtttel- lahr nicht befürwortet werden können. Eine Preis­erhöhung für Stickstofi für das laufende Dünge- mttteljahr darf jedoch unter keinen Umständen und in keiner Form vorgenommen w rden. Die Frage einer Verbilligung be- Stükstoffdüng-mittel durch Ausfuhr von Stickstoff ist als unzweckmäßig und volkswirtschaftlich widersinnig zu verneinen Sie kann nur befürwortet werden, soweit tatsächlich

es bato vergriffen und zu einer bibliographische beltenheit geworden 6d ist darum s hr zu be» firüfeen, daß Brockbaud in seine bekannte Sarnrn- ungReisen und Abenteuer", bet in flottem Fort- schreiten begriifen ist, das Werk SchwrinsurtE aufnahm.

Ein Beitrag zur Geschichte bei Frankfurter Brauereigewerbes von Dr. Fritz Ruvn unter besonderer Berucksicktmung deS 50jährigen Jubiläums der Brauern Binteng Wir verwesen gern auf dieses g^ichmackdoU aus- acstattete Werkck-cn, Ixl? in EcksneiuS Biographischem Verlag in Berlin W. 62 erschtenen ist.

GoetheS Singspiele bilden den Hauptinhalt der neuesten, von Dr. Ernst Leopold Stahl herausgegebencn Dramaturaisck^n Be.ickae deren Zweck cd ist, die beutidrn B.chnen, Kunst­vereinigungen und Lüeraturfreunde aus unbekann­tes oder ungenutztes Gut hinzu weisen. De Sing­spiele von Goethe gedöven hierzu. Diese G ethe- Nummer ist zugleich das ziveire und letzte Sin*- sprclhest, das außerdem noch übersehene Werße vol Brüll, Flotow, Gomwd, Lcooc, Marschner, LincetUe Martin, Mozart, die musikalischen vaud» komvdien von Erickr Fischer u. a. m einbczieht.

In der Verlagsbuchhandlung Gustav Moritz ist eine neue ,,De utsche L» h m ne" von Gustav Moritz erschienen, der auch eine einfache volks­tümliche Melodie daJu geschrieben bat

Elektrodämone n", Svtrbernummrr der L»albmonatS)HristDer OrchidkVgarien" (2. Jabryang Heft 23). heranSgeaeben von Karl .Vans Strobl, Dreiländerverlag, Münchnr, Uto- poldftrahe 3.

Vriefkasten öer tteöarticn.

r. y. Wochl wird auch noch der neueren Orthographie mit Tch iungS-h geschri den.

ks. K. Ter Käufer deS Grundstücks kann selb sb- verständlich aus dem Grasstück einen Grabgarten machen, er kann nutzt angehalten wechen, den fril- Ijeren Zustand wieder herzustellen. Wenn er txi» Reckt hat, über Ihr Grundstück zu gehen und b e Crescenz seines Gruirdstücks zu t agen, wird man ihm auck das Recht nicht versagen können, Tünger auf diesem Wege nach seinem Garten zu bringen, namentlich wenn ihm dies anders nicht möglich ist. Man wird aber verlangen können, daß er lettr Recht unter gebührender Sckvnung Ihrer Inter­essen audübt, also auch nicht im Uebermah üblen Geruch oenrrfalyt, den Dünger, tndbeionbere Jauche in gescklosienen Gesä.^n über Ihr An­wesen bringt. Vielleicht genügt eine Aufforderung hlerzu durch einen Rechtsanwalt, wenn nicht schon ein persönlicher Wunsch.

Zchwerkrtegsbeschädl-ter. Mit Rücksick« dawui, daß in Kürze emschneidende Aendcrunge.i tn deit gesetzlichen Bestimmungen zu erma.ten sind, tit cd heule nicht möglich, Ihre Anfragen ersckömend zu behandeln. Wir empselLen Ihnen, sich in nächster Zeit einmal an die amtliche fcrtegdbefatf- digten-Fürsorgestelle zu wenden.

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ftj»» ntuwi Ufc. IW »Ml M rtm« ttatit,. ®l. D. mabe aus ötttt viitd) ^taniptTo tin bttamabriffttr SWUflwtetf ist

Jpi. NSHnks mrb Ä Eiben.

Mir 1906 k.k nimr, abends 8IIH, Siche Ädrige.

lschvle wird am altes Prastiilh» imb tarn, was in dm notwendig ist.

Tatz einige Darsteller ausgenommen Träger der Hauptoartien Mkchrcre Rollen ben müssen, läßt sich nicht vermeiden; keine Bühne kann anverd verfahren. Dem Schreeber bifad liegt eine genaue Nachbildung des Weimarer Xtcrter* wtteld vorn 22 September 1804 vor Ta ent­hält bad Personenverz'ÄtzniS einen Namen bter* mal und auch der bekannte Schauspieler Genast ist Mit drei Rotten bedachü Als nebenbei erwähnt, daß laut obigem Ttzeatenette. damals der Balkon 3 imö bad Parket 2*/tStotri-

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Vereine und Veranstaltungen.

4. Bad-Nauheim, 13. Jan 3m Bor- trog*- und Muskkverem hatte heute abend im Theateesaal des Kurhauses vor einer Mhlvrichen Zuhörerschafi der Bortvagskünstler Dr. Ludwig W ü l l n e r . einen starken Erfolg. Der Künstler trug in der Hauptsache Schill er sche und Goethesche Tid hingen vor, außerdem den 9. 9fft von Lessings Nathan der Weise" und dad ?lickersonsche Mär­chenTer Schwesttchirt". Tas Publikum dankte >urch wiederholten stürmischen Beifall.

4 Bad-Nauheim, 13 Jan Am 18. Ja­nuar veranstaltet die Stadt eine RetchSfeier in der Turnhalle.* Der kürzlich gtgrihibett- Mteterschutzverein, dem schon zal)lreick?r Mitglieder betgrtreten sind, hat in ferner zweiten Betsammlung beschlossen, eine (/tngnbe an das RkickswirtschaftSamt in Darmstadt zu richten und darin »u fordern, daß die £*audmteten höchstens eine 30prozentige Steigerung erfahren biLifen.

G Eberstadt, 12. Jan. freute abend sind der Lichtbildervorlrag über O b e r s'ch l e f r e n statt, der am letzten Sonntag abgesagt werden mußte. Tie schönen Bilder gaben den Zuschauern einen Einblick in bte Verhältnisse des Ifanbed. Ein­stimmig nahm man eine Entschließung an, die dem Reichskanzler übermittelt wurde.

G L ich, 13. Jan. Am letzten Montag wurde in Steins Saalbau ein Lichtbildervortrag Über Oberschlefien gehalten. Die Zu ö er gewan­nen einen Einblick in die landwirtschaftlichen und industriellen Verchältnisse btefed l!andes. Vtelen ist wohl die Erkenntnis gekommen, daß ed einen unersetzlichen Verlust betauten würde, wenn dieses l^anb der schwarzen Diamanten und verloren ginge. Eine Resolution, die die ReichSregierung auffor­dert, kräftig die gntereilet des deutschen Volkes unseren yttnben gegmüber mi vertreten, wurde abgrsandt. Ferner wurde eine Hautzssmm- lung empfohlen, deren Ertrag zu Gunsten Ober- fdb4efiend verwendet werden soll

Kombinationen, Strichen, Einschiebungen und Zu­sammenlegungen von Szenen mit größter Sorg­falt »u Werke gegangen worden, ist und tnö der Text fern Wort enthält, bad nicht von Goethe hcrrührt.

Hessische» Landeslhcater.

Man schreibt und aud Darm fickt: Das Lust­spielDie Fa h rt in s B l a u e" (la bella Aven- tutf) das dret Franzosen (Edmond de Eaillavet, Robert dr Flers und Etiennr Rey) zu 9$erfafjrm hat, war schon vor dem Kriege #ur Erstauffüh­rung angenommen Man nahm die Neuheit mit mehr als fieundlichem Beisall auf, trotz der bet allen fimvatischen Entschuldigungsgründen der-m si mvotischster drr herzensgute Großmutter ist) eint immerhin lajre Moral propagierenden Tatsache, daß man gegebenenfallsmit Korli^be" zu heiraten sanft gezwungen werden kann Niemand entrüstete sch und niemand zischte. Und das war gut so, denn es ist im Wesentlichen (von den geschlderttn moralischen Defekt" abgesehen, ein harmlos ver­gnügtes Lustspiel, bed Inhalts: Am froch-^ils- morgen, der die Braut durch Intrigen der Mutter einem ungeliebten Manne vermählen soll, erscheint der seit Jahren wahr und ehrlich Geliebte und entführt die jungt Braut Es kommt aber schließ­lich alled zu gutem versöhnlichen Schlust Tw Regie fr arprech ts forgle für flottes spiel und gute Charakterisierung, konnte jedoch nickt über langweilende Längen hinweghelfen, besonders der 3. Akt konnte kräftige Striche ertragen. D e fraupt-

Zuerit wurde dies« audgt an ebnete ®rennmatmal im Zentner für 22 Mk., dann für 20 Mk. und 15 Mk. verkauft.

ft>. Frankfurt a. M., 13. Jan In der heutigen Setzuna des Lebensmittelamtee- wurde einer Vereinfachung der Lebensmit­telkarten zu eftimmt, urt) Ovar in der Art, daß die Berausgabung nur noch von Vierteljahr zu Vierteljahr erfolgt. Die Hosten dafür werden von gegenwärtig 900000 Mk aui 200 000 Mk. herab gemindert. Durch diese Bereinfaitzung tritt aud) ernt' große Personalverminderung in dem Lebens- Mittelamt ein, beten finanzielle Wirkung auf etwa V/t Millionen Mark jährlich beziffert wird. Die Vereinfachung tritt Mitte April tn straft. Durch sie w-rden dem Lebensmfttelamt auch zahlreiche Trenn räume für andere Zwecke verwendbar.

X Gelnhausen, 13. Jan Am 4 d. Mts. ist der 73jätzrige LandwiN Konvad Bach in seinem franse ermordet aufgesunden tood>n. Ter Tod ist mehrere Tage vorher ringetreten. Für bte Er­greifung der Täter ist vom Oberstaatsanwalt in franau eine Belohnmm vvn 4000 Mark ausgesetzt worden.

stück" kostrtsn. ,,

Auf alle Besvnbertzeiten der biefixn Emrich- nnrg einzugchen, verbietet der Auch rann nickt anqeftchrt werden, was aus Emri^. mngen anderer Bühnen nrie Berlin (Otto Tzotwü, Grube), framburg (AckernAmn mck Schröder-, Mannheim (JsftmckDalbergs Mnchen (WW Tresden (Lewinger), Aarlsruhe^uwr) u. a^be­nutzt worben ist, was zum ersten Male versucht

Soviel aber darf getagt werden, batiket allen

Büchertisch.

Schweinsu rth, Z m frerzenoon Afrika. (Volks- und Jugendausgabe als Band4 der SammlungReisen und Wbenteu^r".) 190 Sei­ten Text mit 26 Abbildungen und zwei Karten Brockhaus, Leipzig. 1920Im Herzen von Asrika" ist der Titel des Werkes, durch das d-r 84jährige Altmeister goographiscklkr Forschung, Georg Schwein furch, mit einem Schlag berühmt geword n war; das Werk wurde in nicht weniger als jette Sprachen übersetzt Aber im Lauf der Jahr.' war

nicht vermeiden. Um diesen hier -u ermöglichen, ist die Szene in eine Bo rt>t r bühn e und eine erhöhte fr inter bühne criaeteilt war-en. Ttc Vorder bühne, erstellt unter Ausixm eines stili­sierten Rahmens, wie er zum Teil inFaust" undJedcrmann" schon verwendet worden ist, brmgt die BiDer, die »ri<Wimen Raum verlan­gen, natürlich unter entsprechender Aen enmg der Lußstattung Die frrntetfriibne ist für bte Szenen im Freien bestimmt. Für einzelne Bilder nritir auch die g-mze Bühne in voller Tiefe benützt

Auf diese Weise dürsten sich die 21 Bilder der hiesigen Ernrickchmg in etwa 4 Stunden adivielen, während in Weimar die ErswulfühlN-'g der dühnenbearbeitung von 1804 nicht weniger als 6»j Stunden beanspruchte.

cigeorbneten bat trie mrhrhritssozialistiscke . den Volksbammerabgeordneien Wittig als i __Daten ausgestellt. Tie U. S. P unternützt lese ftaubütitur Von bürgerlicher Seite werden oet Mttribaim aenannt Zu dner all#rmctnen zdtischen Reichsgründungdfeier kommt , «S hier leibet nicht Hm Gemeinde rat waren bte | fteiben sozialdemokratiicken Parteien dagegen, io i fcaN em aus inchpolitischen Kreisen gestellter dies- 1 dezüglicher Anttag wieder zuruckgezoaen wurde , Gs ist das zu bebauten, zumal tn den andern Htädten des Kreises, in FruLOerg und Bad-Nau- . feVÄrriWiisi 5äM\ai sich auch die Mehrheus ozraltiten dreier Mehrheit an. - frier fmdet m diesem Jahre eine größere Gewerbeausstellung statt, filr btt »etzt schon Borocreitungcn getroffen werden.

O Butzback, 14. Inn. Die dieser Tage von Münster (8i. Sebent.«brachte N-ii» über Wieder, tintübrum brt Sch-lbelrleb«. der tn Ober- dessen fast unbekannt fei, entspricht nicht ganz der Wirklichkeit. Es gibt in Oberheften nämlich ein großes Geb et, das sich über ben ganzen heisischen Taunus und auch auf die anltegenbe.i Wälder oer Wetterau erstrecki, wo die E i ck e n w a l d u n g c n seit alterdher geschält werden. In den Waldungen des frans' und freficlberged und vor allem int ausgedehnten Wrntersteingebiet sind gerade in den letzten Jahren so große LohMäge abgetrieben, worden, doch der öabberer das Bild der Landl chafi vielerorts völlig verändert vorfindet, wenn er nach längerer Zeit wieder mal in unsere Taunus­wälder kommt. Richlig tft es daß der Schälbetneb unter den heutigen Verhältnissen hote Einnahme abwirst, da nicht nur trie Lohe, sondern auch das sich durch besondere Güte auszeichnende Schalholz bei Berst-igerunqen gesuchte dritte find. Die Lobe findet in den hiesigen und Friedberger Gerbereien Derwenbung, w rd aber auch tn grofcn Mengen mit bet Bahn nach anderen Geien den verfrachtet Den Bewohnern ter Taunusdörfer bringt der Schäl betrieb bübscken Verdienst. In manchen Orten, z B. in Ziegenberg-Langenhain, ist ein großer Teil der männlicken und weiblichen Be völkerung Im Lohschlag bfickrilsfigt.

Vilbel, 14. Ran. Int nahen Massen heim feierte her Gew-md Einnehmer und Kirchen- reckner S ck m i d t seinen 80 Geburtstag tn voller Gesundheit Der rüstige G^eis ist ftfon vier Jahr, zehnte Gemeinde- und MitxfmtMntr und her- sieht triefe beiden Monter auch heute nochAn Nieder>Wöllstadt hat ein Student den Or- ganistotdienst für ein Iahres-vhalt von 900 .Mk. übernommen, nachdem die Organistenstelle einige Wochen verwaist war.

Starkenburg und Rheinhessen.

nn Darmstadt, 13. Jan. Die Hessische fr anbeldremmet bat ihren Jahresbericht für 1920 herank-egeben utth führt <nn Schlüsse des längeres Bo i l. vS u a. anS: Das berganacna Jahr bat auf wirt chaftlichem Gebiet so viel Neues und Ungcfyruerlttted auch dem erfahrensten Wirtschafts- Slttiker gebracht, daß man tantm (mfhntbe ist, er die Zukunft etroad »u sagen Man muß sich auf froffnunaen und (Srmarftingen beschränken. Möge man btibalb He drückenden F-riedmSbe- Mnfungen baldigst mildern Möge das deutsche Voll den Weg der sozialen Entwicklung rechtzefttg finden und einschlasen, auf daß es das erste fiel, das zum sozialen Trncben gelangt. Dann rotrb und muß der Aufstieg wieder kommen, den wir olle so sehnlich wünschen.

fressen-Nassau.

Mrvungm für die Fremdenlegion.

emotrehidm wtn A Ärtjfr LuisMäe i&M.

täg11<t 20 bis 30 junge Leute, hicrhergesckleppt, zusammen, um 1 transportiert zu werden Wie wird allein aus Frankfurt a.

erhebliche Zalst junger Leute vermißt, ohne daß ed bisher gelang, auch mir die geringste Spur dieser Verschwundenen zu entdecken. Ganz zweifellos sind auch diese Leute bet französischen Fvemdenlegron verfallen

gti der Mgcimnbeil dlchm W°biev den der Btwrrder Ins nMbe.OW' i ihren Witgliebem, freiem Ä jte: Mzliedn |U te*

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mt. Frankfurt a. M, 13. Jan. Billiges ttrtnnmaterfel gibt es augenblicklich bei der chemischen Fabrik Griesheim Elektron. Sie hat feiner Zeit große Mengen Torf angefauft, die am Mamuser lagen Da man nun frvckwosser be­fürchtet, wodurch her gante Vorrat Port geschwemmt Würde, gibt man den Tors wert unter Preis, pro Zentner für 10 Mk. an die Arbeiterschaft.

iOl!" gegeben; nedi ter für dm Nm te- Tie LMplrolltn ttey unb«(%itlftn

CanOwirtfdyoft.

Erntrfteigkrun- durch Stickstoff.

Unter Bezugnahme aus die vor kurzem oct- 6ffrntlid;te ausführliche Denkschrift des Brrußischen Landwrrtschaftsmfinsterfimrs zur Regelung der ihmfibuugernage, trie eiugebmbe Bo.st1.iäge über die Preis- und Adsatzverhältnllfe teilt der Pressedienst des8reumidrn Mmisteriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten u.a. mit:

Im Kriege erfolgte her ungeheure Aufschwung der deutschen Stickstofsürdustne in der frcrftelluiig linstlickcr 2ttckstvfsverbindüngen aus Luft und Kohle nach, dem Kalksnckstoffven'ahren von Frank- Caro und dem Achmoniakverfahren von fr ab er. Nack. FeNigstellung sämtlicher Anlagen Whben bei deren vollem Betriebe in Deutschland Übei 500000 Tonnen reinen Stickstofis beige hellt locr )en können, d. h. mehr als das 2'/ikache > e d landwirtschaftlichen Friedens- bedarfs Für das lausende (M.ngqabr (1. Mai 1920 bis 30 April 1921) kann man etne Erzeu­gung von etwa 2 (5 000 Tonnen reinen Stickstoffs erhoffen. Eine Tonne Stickstofi m Kalkstickstofi oder schweselsaurem Ammoniak oder in Salpeter Ver­bindungen ergibt bei sachgemäßer Anwendung imb normalem Detter eine durch chftltlicke Ernte steigerung von rund 20 -tonnen betreibe, 100 Tonnen Kartoffeln und 125 Tonnen Rüben Legt man für das laufende Düngerxchr eine Stickstofi- menge in Aalkstickstofi von 75 000 Tonnen zu arunoe, so zeüig-t diele Menge eint Erntesteigerung in Getreide von rund ll/i Millionen/Tonnen: bei Kartoffeln ergeben sich 71/i und bei Rüben 9ft, Millionen Tonnen Ertragssteigerung

frieraud ist die überaus große Wichrigkeil der Sticmoffanwendimg ohne weiteres klar erfid'tlieb

Der Unterausschuß des ReichSnrirtschaftsrals für Landwirtschaft und Ernährung hat sich in einer Re.he von Sitzungen mit der Düngenuttel­frage beschäftigt und ist einsfimnng zu folgenden Beschlü sen gekommen:

Be der Verwendung künstlicher Düngemittel ist ent checkend das .Btthältms der Preise b?t Düngemittel zu den Preisen für bte landwirt­schaftlichen Erzeugnisse. Soweit noch Zwangdwirt- sch«st besteht, nne für Getreide, smd daher d e Mindestpreise für das Getreide der Ernte 1921 schleunigst festzusetzen und bekanntzugcben. Für die Zuckerbewirtschiaftung braucht eine solch? For­derung nicht erhoben zu werden, weil der Ausschuß für Ernährung und Lwcknrirtschaft bereits die Aufhebung der Zwang swirts cha f t f ü r Zucker vom fr erb ft 1921 beschlossen bat; eine Regelung, die ihm vorteilhasler und produktions­fördernder erscheint als die Fortsetzung derZwangs-

Qrrantfurt <t M., 12. Jan. (MTB.) Pri­vatdozent Dr. Saum, der einen Ruf an die Universität Greifswald abgelehnt hat, er­hielt einen Lehrauftrag für Wirtschaftsgeschichte an der Universität Frankfurt a. M.

Tr. Gustav Kickhefel, Facharzt für Stimm- unb Sprachiörungen und Nervenleiden in Frankfurt a. M.. nniifre zum Lektor für Sprack- beilkünde und Phonetik an bet Universität Frank­furt a. M. ernannt