des Bahnhofs Wissen
g
tutfame (
arbeiten
ffur
Bau einer Ncbenetfenbahn von Stock-
nir die Vauptwerkstaue Nied (1 Million Mark).
Erbauung einer Lokomot Nied (9 Millionen Mark).
. ta .. —«et SDor'a.tung der
I tecndxnt. - (5r.i weiterer
►crfftüHr in rn die am TrnmerSrog, 19. Ma,,
niÜtte tnl^mtag» »mt 8t;. itor an im fcötfaai 2 des ©or.e^ngdgchaubei ual üben bet «uiai und Vorträge em sichren.
rrweiterung
Sahnhof F r
Gießener Strafkammer.
Gießen, 10. Mat 1921.
Ter Student Ludwig ft. aus Berlin, der 1920 in (Stießen studierte, war ix>m Schöfiengertdn (ließen zu 4 Wockten Öefängjiia verurteilt nur* den, weit er einen andern Studenten I. aus Dtarnz kölperlich mi^zanbe[t hatte. I. war schwer am Auge verletzt irocbcn. F. hatte gegen das UcLni Berufung verfolgt. Folgender Sackwerhickt lag zu Grunde: Z. harte in einem tbotai ajfcLIige Sfr* mevfiiHflcn über Studenten gema i.t die am Neben tisd» zu Mittag zu efien pflegten, und tue einer iiihrfd^en Ävrporatton Migehönen. liefe Bemerkungen waren dem ft. hrnterbracht wottien Er wollte die Angelegenheit in ftudenti Lrer Veite erledigen, etorfv wie I. Ta ft. lebod) der genannten ftbrpjracint angchörte, gelang es ihm nicht, bei erncr anderen Suo.-pjcait n Wafsenschutz zu erlangen. Ta ein studenttscher Austtag unterblieb, beschloß F. auf Aura len seiner Bundes- brüh er, gegen I. tätlich vorzuaehen. Er bat den I, als er ihn nach einer Reibe 'von W.xhe.n wieder traf, vor dem fraglichen &>lal zur Sette zu einer Rüch'prache. I. ging mit t.t eure abgelegene Seitengasse. Tort verlangte ft. von baß dieser die fmgliche. Aeußerwig zurücknehme. I. verweigerte dies. In demselben Augenblick erhielt er von Z. einen berarltg lvuchttgat odKag gegen das Äuge, daß er ttichts melw selten konnte, w 3- mit den Stäuben in bat Manteltasck?eit da* stel-end, aut den Schlag nicht getaßt nxtr, trat tlj.t dieser gänzlich unerroartet tid ®qid)t Nun packte I. den. ft. am öctesc. ft. schlug mit den Fäusten uod) mehnach dem I. von unten ms Gesicht, bah dreier Mutete. Vinzukommende Soldaten trennten die beiden, nackidem man zuvor vergeb.ich von einem Fenster aus cmen (ftmer
Wasser über die b iten S?4nu>-atben gefdtiirtet hatte. Tas Schöften^ richt hatte in dem fclxritat des F. einen bt nterlisrt ,en lieber fall (1. S des 8 22.3 a R. St. G. B.) erblickt mrd ioar deshalb zu der Gefängnisstrafe geflommen. Tte <5trat- vammer vernein.e aus Grund der Rechtsprechung de» Reichsgerichts einen solchen. F. war deshalb nur wegen einfacher Körperverletzuna zu beftrren. Strafmildernd tarn in Betrag, daß der Angeklagte in gereizter Sttmmung ioar. Straferfdxcerenb wirkte, daß der Angeklagte wegen Körperverletzung bereits vorbestraft war. Er Tratte einen SchLer tn rocht roher Weife mit einem ötxt geßKagen, als er bemerkte, daß dieser .yafenfceuK an eine tzauS- wand malte. TaS sdröftengerichcltchc Urtctl wurde aufgehoben und aus eine Geldstrafe von 500 Ms. er Bannt.
Lreis Büdingen.
Beilegung der Arbeiierftreitigkeiken _ in Hirzenhain.
§§ Hirzenhain, 13. Mai. Die Streitigkeiten, die zwischen der Leitung und der Belegschaft des hiesigen Eisenwerkes infolge des gewaltmäßigen Vor« gehens einzelner Arbeiter gegen Mitglieder des christlichen Metallarbeiterverbandes entstanden waren und zur Aussperrung der ganzen Belegschaft und Schließung des Werkes geführt hatten, wurden gestern unter folgen den Bedingungen der Leitung be-j Werkes beigelegt: Das Werk eröffnet am Mittwoch nach. Pfingsten wieder seinen Betrieb und stellt die Belegschaft ein; für die Tage, wäch renb der das Werk stillag, wird keine Lohnvergütung gewährt; jedem Arbeiter wird volle Koalitionsfreiheit für die Zukunft gewährt, diejenigen Arbeiter, welche nch bet dem terroristischen Vorgehen gegen die Angehörigen der christlichen Gewerkschaft besonders beteiligt haben, werden entlassen, ein nachfolgendes strafgerichtliches Verfahren ist nicht ausgeschlossen.
_ Kreis Wetzlar.
ra. Wetzlar, 13 Mai. Ter Spar- nnb Bauverein zählte zu Beginn des Geichäit> fahr es 521 Mitglieder mit 1521 Sütter en Inzwischen traten irun 146 Mitglieder nt. 185 An teilet em, mahnend weitere 179 Antci e no t bt<- dcnaen Mitgltedern ü'crrommtn wurden An Gebäudebesitz hat der Derein ms^eiamt 22 l W«:- nimgcn, tntb zwar 3 Einzimmer-. 62 Sroei immt;- 96 T reizimmer- und 63 Vierztmmenvolmnngen. Von ben Vie rzi m merrobb mm gen stnd alte. bts aut drei, Einfami.t.nrhäuser. Es stellen -ich b:e öurd> schnittlichen zivilen enter Wobmmg bet Neubauten auf etwa 90000 Mark.
•
** Kurze Nachrichten aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die Fried ber g er Polizei verhaftete zwei Einbrecher, die in einer Auwgarage in Bad-Nauheim eingevrochen waren. Tiebesbeute im Werte von etwa 5000 Mk konnte hierbei beschlagnahmt werden. — Am Sonntag fand in Betzenrod eine Versammlung der Landbewerber statt, in der Beigeordneter Graf- Gonterskirchen über die Wichtig kett der Siedlung sprach. Ter Biveigoercin zählt bis jetzt schon über hundert Mitglieder. — In Dillenburg genehmigten die Stadtverordneten die Anstellung eines Schularztes. Wachtmeister Ruppental aus Butzbach wurde hier als Volizeiwachtnteister angestellt. — Zu Pfingsten wird der Postkraftwagen- veriebr zwrden Biedenkopf — Battenberg eröffnet. Vorläufig ist nur eine einmalige Hin- und Rückfahrt in Aussicht genommen.
angeschnallt; das Beil fiel, und der Scharf- rtchter meldete, daß das Urteil vollstreckt sei Die Leiche kam in die Anatomie.
Pläsident Dr. Strecker:
Was die formellen Bedenken betrifft, so glaube tzh, haben wir ferne Fehler gemacht Wir haben über die Aui^ruscknle sehr eingehende und zahlreiche Konferenzen in Shrcnen der herantrojrtlii}*n Fachleute abgehatten. Tic drängenden Lst-crtecmtne eilaubten uns in der weiteren Behandlung der Frage nicht den normalen Weg uni) wir wählten darum den Weg, den Artikel 32 znlößt, und gaben die Sache an den Finanzausschuß, der noch- malS eingehend beriet und dann dte Ermächtemag zur Turchfühoung der Vorlage erteilte. Dazu kam, bat es sich zunächst nicht um stnanzt.'lte Anforderungen hmidelt, denn zunächst toflei bte Ausbauschrtle nichts, wir sparen sogar noch dabei Tie finanziellen Anforderungen tominnt erst brr der Bewilligung von Stipendien usw., und werdcit bann daS Parlameni beschäftigen. Tast wtr ettoj zu hohe Anforderungen stellen, bezweifle ich, tch glaube vielmehr^ daß mir vtel zu befdriDen ktn merbrn, wenn Sie mit den gcf.irbertm Dummen von höchstens 200 000 Mark d e Forde urgen für die Hochschulen usw. vergleichen. Was dtc reckst- lichen Bedeuten betrifft, so wetchen wir tn der ?lur» bauschulc so wenig von dem hesttsckstnt Schulgesetz ab, daß wir den Artikel 29 fast wörtlich tn dtc neue Borlaae übernommen haben. Seminare für die L^hrerl ildmtg werden wtr natürteb auch tn Ankunft haben, wenn aluch in anderer ftorm. Auch gegen die Verfassung stoßen wir nicht, eie schreibt vor. bar “für ben Lehrerberm -höhere Schulbildung notwendig jein soll. Tem wird Rechnung getragen durch die Ausbauschul? ?lbg. Lenh.irk batte B"-- denken, baß wir nicht die Anordnungen des Reiches al warteten. Tic Ausbauschule greift dem Retck-e in keiner Weife vor. Letzten Endes ist die Frage aufzuwerwn: Wer ist denn daS Reich? Wtr st id doch auch ein Stück Reich und brauchen f'ine> wegs alles ohne weiteres vmi Berlin ht.tzunehmen und Ja und Amen dazu zu sagen. Es wird von Bedeutung sein, me-rni Dessen bei der Reichsregierung sagen 'kann, wir haben schon vor bildliche Schocken und tüchtige Pädagogen. Bei der Einheitsschule nxtr daS auch der Prall man hat lick' dabei vielfach dem hessischen Vorbild angte schckvssen. Tie Mfbauschulen sollen als iune<? Reis auf den gesunden Stamm der Seminarien gevfrovft werden, tn, dem 'v viele gesunde und lebenskräftige Säfte pulfteren. Alle tmfere großen Pädagogen fordern eine Reform der Lehrerbildung. Es märe der größte Fehler, wenn wir untere höheren Lehr > anflaTten auch in Zukunft wieder allein auf das akademische Studium Mschneiden wollten. Wir müssen auch für die Schüler sorgen, die nicht ein atkadenvisches Studium ergreifen. Ich bin selbst aus dew humanistischen Gymnasium bertxorgegangen und farm sagen, daß Mancher weben mir auf Der Schulbank gesessen hat, der weniger vom lni' Manisiisckren Geist in sich aufgenvnmtm hat. als Mancher andere, der keine lmmanistische Bildimg genossen hat. Unfenc huMänistisckxm Gymnasien haben in letzter Beit w leiden gehabt unter dem Wust von Lehrstoff und von Schülern. Wenn man die Herren Diehl und Lenhart horte, so heben sich deren Bedenken eigentlich gegenseitig auf. Sie sehen daraus, daß es nvtwmdig ist, erst Erfahrungen zu faMMeln Ein Internat brauchst keineswegs ein Buchthaus z<u fein. Die Regierung Hal auch das Studentenheim weitgehend unterstützt, um den Studenten zu einem guten Mittagessen zu verhelfen. Völlige SckulgÄdfteiloeit soll gar nicht geioährt werden, bcMittelte Eltern sollen Schulgeld bezahlen. Vorbildlich hat man in Oesterreich die früheren Kadetten- anitalten umgewandelt. Dort tragen auch die be* mitteltcn Eltern dis Kosten, wahrend die unbemittelten kostenfrei bleiben. Wir erfüllen mit bet Aufbaufchule eine vornehme Pflicht gegenüber nen ländlichen Bewohnern Aus tnefen Kreisen fmb uns auch schon viel BufHmmiingen zuteck geworden. ES ist jetzt für Eltern auf dem Santte «n0lÄet erschwert, ihren Kindern eine höhere Ansbcldung in der Stadt zu gewähren. Der Begabtenriegel, wie die Beaabtenauslese ganz richtig genannt wurde, ist eigentlich tciu Privileg, son- wrn eiter eine Erschwerung der Aufbaufchule Es wäre für bie lwheren Lehranstalten doch sickrer enu- segensreiche Einrichtung, wenn sie den ganzen Itzust der Ungeeigneten los würden. Zu alled.-m kommt, daß die Aufbauschicke eine lo,fische ss-olge aer Einheitssckncke ist. Die Aufhebimg der Vorschulen war nur der erste flanken stoß, der die Anwt aufroHcn sollte. Tie Aufbausckmlc ist ein SchriN vorwätts. Bei ihr stehen bleiben können wir nock) lange nicht. Die Reformen müs'en weiter neben und werden konsegucnt toeitergt'fübrt wer- nen und alle Mbcrcn Lehranstalten in Betracht Hetzen. Vom nächsten Zähre ab werden wir eine duiDoincbutc für Mädchen haben. Es wird von allen Seiten anerkannt, daß wir mit der Ausbau - Aule die ausbaut auf zahlreiche Fächer üverdeutsche Kultur, eine nationale Tat im besten
Dones tun. Ich bitte Sie, helfen Sie der Aufbaufckmle in den Sattel
Tamu schließt die Besprechung. Der Rück- ^inlngsamrag ^5 Aba Diehl wird abgc- ^cr ^usichußanttag wird einstimmig angenommen.
K l e i n e V o r l a g e n.
2Lbg. Schorn ('3trj möchte als BerickTt- erftotter rxxb einige „Eirrje" Bemerkungen machen. Dch möchte daraus Hinweisen, daß die gesamte Lehrerfd oft, vecksts und lin.'s. und aller sto i e- {garten, eine Aenderung der Lehrerockdung wünichl. Ich muß es iurürfnteifcn, daß man uns den Vorwurf macht, wir wünschen die Aufbauschule nur aus Standesinteressen. Wir wünschen eine erhöhte Bildung im Interesse der Binder. Man kann sich des Eindrucks nicht erioehren, als ob man in gewissen Kreisen die L'hrerbi.'dung ab- ficktlich möglickfst niedrig holten will, (ütoi rechts.)
des Strafverfahrens ^^^kob Dckl in Kfrnbad) und Genossen mc- SÄ'? ’P'tb nad’
„nVs ^nrbnügunq zur Straf verfol- hem oiuAiAH^nK." dkttrg von Butzbach wird “ «"sprechend wringt.
»««nm* bS K bC0'nnt i””» mit brr
Befoldungsvorlage
jimäjil der dazu ttnlicgcnben Antrüg,, mit denen
7 wr tvinan^usicvutz noch in der .ftu - -,i
Saufe befasst hat. fomoigen
Präsident Adelung: Ter »Xnan^ue.chun
der nck monatelang mit der Vorlage benf- >•
?u.der Ueberzeugung aekommcn, daß : runig ist, hm noch eine Aussprache üfvi d e Vor
betaßt, daß man den Sterten btc fid) dieser Ar bei Tank wissen muß. Ter Finanz-, ausschuß schlägt bebaueloie cn bloc-Annahmc vor I
Erweiteri
Frankfurt
Tcrfdbe Angellagte F. satz an bemieiben -Latzungstag mit fünf anderen Studenten auf der Anllagebank, die mit F. gleichlfalls tt ie Prügelei gehabt batten. Tie -Studenten L., 5dl und E. waren deÄuüb rwm Schöffengericht 6tie^.m zu 200 Mk. Ecldstrafe verurteilt worden. F. und der Student F. zu ie 250 Mk. Gegen dieses Urteil verfolgten alle Angeklagten Beru ung, die jd>Jd) im Lauf der Sitzung von allen bis aus F. zurück- aenommen wurde. — F. war ben anderen Studenten in der Bahnhofstvaf» eines Abends b?« segnet. Tiefe, die etwas angetrunken waren, mad>- ten in Beziehung aus F. höhnische Bemerkungen F. ging den andern nach Es kam zu einer erregten Auseinandersetzung. Kaum hatte man sich getrennt, als F., an geb lick» aut einen erneuten Zunn, oen hhtr nadteiltc imd einem von ihnen ct.tcn Schlag aur den .fbops versetzte, p baß de ,en Mütze »u Boden fiel und eine Beule zurück-rlieb F. entfernte sich nun. Tic anderen eilten ihm später n«b Es tarn zu einer Schlägerei mit Verletzun- <ten aur beiden Seiten. Tem 75. wurde dabei "btc Nase ver»chlagen, so daß er ärmliche Hilfe tn Anspruch nehmen mußte. Tie Strafkammer hatte, da die Berufungen im übrigen yirüdgev.vmmcn waren, nur noch über das Verhrllten des ft. zu entscheiden Auch in diesem ftall bfnei te s«
mjiuitgcn | entip.ctenb der Recht'pcechirng bei 9t i I;4gend-.id 1 einen hinterlistigen Ueoerfall des ft. Es Lun nur
- - l (USA) erhebt Didmpwch grgm! y - u! - n (»rets Wetzlar) nach »eilftetn btt Au»chattmt? ber Debatte. Es tmin ba6ei eint et Millionen Mars).
Beipcechung eröffnet werden. Abg. Siet tonn sich I (VrmoifPTimn h^r
mit der Vorlage nicht eirutentantx:n eröären. Mali kpr ?^rlrngswerkstatle in
müsse den Grundsatz aiifi;e.Ien, daß Land^ und vaupttverkftatte ^tntburg <300000 Kopfarbeiter ein Gehalt beziehen, der es ihnen -'Nark).
ermöglicht, anständig -u leien, zu wohnen und Umbau der Lokomotivhalle der tzaupt- fru kleiden. D e E-chaltsunterfchiede in der Vorlage werkstätte Limburg (200 000 Mark).
lind viel zu hoch. Auch die (Sittrangierung der Erweiterung des Bahnhofs Dillen- verschiedenen Beamten in die Gruppen ist sehr b u r g 300 000 Mark).
^Enteister uJ\d., Herstellung einer Straßenunterführung cnc tu gmrz oerfchcedenen Gruppen srnd. tad auf bem Bahnhof fr ft i « p r 00 000 «TO.-rrFi Exiflcnzminimum dürfte erst mit Gruppe VI be- ' wL? a 1 9 eJ K1UU JJ£arr)-
ginnen. Einen Anttag will ich nicht steilen, da Nebenclse^^n von H a i g e r
ich ja doch allein auf weiter Flur stehe. Aber ich uach Güstern Hain (o Millionen Mark), iänn aus diesen Gründen der si&>dage nicht zu- , Verstellung des dritten und vierten Glei- siimmen. fes auf der Strecke Haiger — Dillen-
Vräsident Adelung gibt noch eine große Iburg (325000 Mark).
Anzahl Blenderungen befannt, die vornehmliche Bau einer Nebeneisenbahn von Ober ?u-rm>gvrrmgm bernnm 2m übrigen üinunt schclb nach Wallau i70kX>0 Mark), das Vauv der en b loc-Er ledig u n g zu. (Vrmpitprnnrt ‘ — --
lieber die DtenslbeKge der stat^eigehilsen er- zi gv;frintl
Hattet Abg. Reiber (Ttirt.) kurz Äerickst. Es -Ucuiwn JJtarr). handelt sich um eine Erhöhung der Grundsatz? ** er--n w, , .
als ftolge der Bes^ldung:o.d:mng, die einen Mehr- ^re Frist zur Abgabe der
aufwand von 580000 Marl er-irdern. Steuererklärung endet er st am 1«. Mar,
Die Besvldungsoorlag e der St aats- weil auf ben 15. und 16. Mai die Psingst- beam ten wird nach den^ Ausschuß-! feiertage fallen.
an trägen gegen eine Stimme in! ** Die vorläufige Zahlung aus Leiung angenommen mit der die Körperschaftssteuer. Zudem Ge^ lebraf Unba6 ^rngaben dazu er- setz über vorläufige Zahlungen auf die Kör- Einsttmmia in erster Lesung wurden ebenfalls ^ch^tsstEr hat her Reichsminister der ohne Debatte anaenommen: Ategierimgsvorla^, Ornanzen eine beivndere Bollzugsanweisung Entwurf eines Gesetzes, die Nu heg eh alte erlassen, dergleichen eine solche für auslän- und Hinterblicbenenversorgung der dische Erwerbsgesellschaften. Die Zahlung ist Volksschullehrer vom 19. Mai 1920 bett, von dem Reingetvinne jeden Geschäftsjahres Dterzu wird eine Aenderung dahi.>7gel>end an^ zu leisten, auch wemt es kürzer als zwölf
H rrbejj endgültig angestellten Lehre- Monate ist. Der Reingewinn ist unverändert 2. m^g"n ftS 9 ~ ^"^^Bilanzen ober Ab-
N-chst- Sitzung Freitag 9V, Uhr Schlich ichlasse grlten mit der GenehmrMi^ birrch dr- nach 1 y ‘ zuitandigen Organe der Gesellschaften als
----- — — ■ sestgestellt. Der Zuschlag ist von Amts wegen zu unterlassen, zurückzunehmen oder zu mil- Attz- stabt Httb Canb. bern, wenn sich die gesetzlichen Voranssetzun-
Gießen den 13 Mai 19?1 Zen ergeben oder wenn glaubhaft gemacht wird,
\ otc verspätete Entrichtung auf einem ent- fr» 3 Vinrichtung. schuldbaren oder geringfügigen Irrtum be»
°^N^^richt ^>ei Provmz ruht. Für die ausländischen Gesellschaften Oberhessen am 8. Dezember 19^0 gegen Wlllt wird das steuerbare Einkommen näher lü Ä^nt> e cf er von Linden-Hannvver we- begrenzt. Wir verweisen hierbei auch auf
Pie Bekanntmachung des Finanzamtes im rm Loft des Landgerichts- Anzeigenteil der heutigen Nummer.
gefangnlsses hier durch den fachttschen Landes- ♦* m , a,
frfinrfrirbtpr r « w x ‘ t Vom Roten Kreuz. Der am 1. April
siurfipuhrrfpr »li, vollstteckt worden, von der ftreiw. Sanitätskolonne unter ßeitmia hat, wu. bekannt, den Photogra- d^s Dr. Äv"s begonnene Ausbildungs- pyen rvolrcn aus Nidda, einen allgemein kurs.us in der Ersten hilfcleistun o bei geachteten Mann und Vater zweier kleiner Unglücksfällen wurde dieser Tage mit einer Kinder, tn der Nähe von Effolderbach auf Vritfung der 37 Kursustecknehmer abgeschlossen, offener Landstraße niedergeschossen und aus- Erfteulich war das bis zum Schluß anbauembc geraubt. DaS, grausige Verbrechen hat in allen ?9C fresse der Tecknehmer, die bei dec Prüfung Kreisen der Bevölkerung Entsetzen und Ab- Zureichende Kenntinne zeigten. Der Vertreter tav scheu erreat Das(tiHnmtmiSia“/; „ ° Ztreisgelundheitsamts, Amtsarzt Dr. 4?d)u^ \ ’^riU?z VeTt' "nach sich sehr anerfennrnb über die gute ftunft/rpM^A ' von seinem Begnadi- Ausbildung aus. Eine Anzahl der Tecknehmer aungsrecht Gebrauch zu machen, darf der Zu- meldete stch zum Beitritt zur Kolomie.
ftimmung aller gerecht denkenden und aufrecht
empfindenden Volksgenossen sicher sein. Vornotrzen.
Kuchenbecker, dem ^die bevorstehende Urteils- —Tageskalender für ft'reitag. Sbo» Vollstreckung vierundzwanzig Stunden vorher w 8 = ^ernfeer ^Bauerntbeater.
bekannt gegeben worden war, hat gestern an HSZ",, und
MrÄ ‘n, Ä
rLeku. 0^ Er für seine Tat, die er bei- Wäicherin" und „Ter Todfeind".
reue, die gerechte Strafe erleide. - Aus dem ©tabttbeaterburea u.
Die Staatsanwaltschaft war vertreten Die für nächsten Dienstag angekündigte Borstel- durch Staatsanwalt Dr. Eckert (der auch bringt mit dem Lustspiel „Im wunder- die Anllage erhoben und vertreten hatte), das ,rf iil,cn Monat Mai" ein nii6erurb.mriid> Gericht' durch die Landgerichtsräte Schade liebenswürdiges und dabei harmloses Werk, das und Dr. D a n f u 11 als Beisitzer des Schwur- der Echaufführung
gerichts, das unter dem Vorfin hp<^ 9ntiSrrP- ^urtheater in Bad-st-auHerrn erneu vollen Er richtsrates F u n F ha^ Tnhedi rtif eüzrelt hat. Tie zunrteil iwchfamischen Sittia-
Auck, der ilrfc hiir 9 </ m t- twiien und die überaus flotte Tarftellung renetzten
JitO) der Verteidiget, Rechtsanwalt Ro- dort das Publikum in die heiterste (Stimmung thenberger, hatte sich eingefunden. Die Vorstellung gewinnt dadurch lvsonderen Rei'i
Um 6 Uhr erschien, geleitet von dem Oje- daß der Verfasser die Stellpvvbe m Bao-Nnulteim sangnismspektor Klingler und den l>)e- 'l-lbst geleitet hat.
sangenenaufsehern, und begleitet von Pfarrer ~ Die Tagung des südwestdeut -
♦ n lrr? cm OKbet. Ter wählt vor allein wegen der so übrrauß zahlreichen ^-?atsanwalt stellte in kurzen Worten die Atm[mäter des vor- und frühgeschi'chtlicke,i rechtskräftige Verurteilung zum Tode und bie und Kulturlebens, bi? in der bedeutsamen Nicht^Begnadigung fest, v und übergab den Abteilung für Bot- und Frühgeschichte tm Ober- Verurteilten dem Scharfrichter mit dem 93e* Museum^und ben Gänschen Sammlungen
fehle, ihn ^zu richten vom Leben zum Tode. ^bürgen fmb Sie zeigen, baß Oberhesien der Kuchenbecker wurde von ben Gehilfen btdSJ- wichtiger, vorgeschichtti her E^igniste «JW, Schafott geführt nnb L'
-1 Lehramisas ei'jor SV u h fei auf dem Begrüßungs- . abend im L^tei Gcofch-erzvg lMitovvck), 18. Mai,
I abends 8Vs Uhr) wird versuchen, dieser Bedeutung Eisenbahn.Neubauten. ^berhessenS als eines nntagen vor- und früh»
x rc-r L . gcfchichllichen Forfckumgögebie e5 gerecht »u wer- 'ycL Haushaltsplan der Eisenbahnoer- den und darzuuellen, ivas bis. er, vor allem im roaitung steht u. a. un Direktionsbe- Bereidi des Oberhessischen Muieums, z^i seiner 'n , u '' u r t die Verstellung folgender ^rtunbung geschehen ist. — Ter siedelungs- Bahnanlagen vor. Hierbei ist jedoch zu beach- gcschicht li che Au Sflug in das V u mba- ten, daß es sich nicht immer um ausgesprochene bem bic Mitglieder des Oberhes ifcben Qk- Neubautcn handelt, sondern oft um llnterhftl- ,(hlrtltdCcrctnd rin.gdaben werden, soll an dem Bei- tungsarbeilen oder den Ausbau einer Anloae 9^'4101 oieri Gebietes zeigen,
roie etwa bci der Giekener w>-t^aad»chan and «odena-st-lt bie Besiedelung
Bei den Gtelhhpfra"€?rtetrb 1 nöu^oabn. I in den verschiedenen fiidtunrnoben bcemskißt l>a- baft es sich ni*/umV? J*rrte r-iU 6eadlten' tfn- W Wunsch kann gleichz.ittg et i AuSllug hpir hü? 3 Kk t. «tc üolIc Summe Han- zu den lebeutfamen Denkmälern bei M u|chen- frt..LniC oeu bktretfenben Ban notwendig beim nartfinben. — Vlur ganz anbeie Stätten i|t. londern sofern für die Arbeiten eine n(ter Kulturen werden die beiden Lichtbilder- größere Zeitdauer als ein Jahr vorgesehen ist vortt5'3c Qm Tonnerstag, 19. Mat, abends Sr, Uhr um bte cummc, die im vaushallsjabr uoi> int ^l en HSrfanl des Vorlesunasgedfrudes führen.
ansfichtlich verwendet werden wird Z~ 3unadyft wird L-vttat Tr. Reisch aus Wt.'n,
wSÄÄÄ'i" W»
.... .»«,“*■* - »S1ÄS
Lokornotiv- ™
ub.UpvenS mit Nedenanlftycii auf dem Bahn- ^nn>d>.kaiierzet:liches .fkulturbild. —
bof r i e b b e r g (2 Millionen Marf\ 'Inichlictenb wird Bros. Tt Rauich-tztiesten Erweuerung oes Bahnhos>> Fried- oarstellen, wie er durch uiniangretche Ausgrabu.i- [berg (1 Million Mark.. 2?1 5"^ »°'^al» von Ingelheim auf
llomoiwichuppen > aui unm;<fcbifcnen Gebiete tar.x-
OOrtY» tohmit eritmoltn 6u ^tderen Vorsttt-
oek .unqai gelangt ist Seine llntcrfudjung bet lehr* nonenbahnhois mdx und ü.<rrakchende Äustch.'us>e über die bau-
‘ i^wan^aClSkJj.n,ltnci-<fen ^emchersttzes <70 n ^.amvfleckkls berufen sind, uiuet Willen


