Orurf und Verlag: vruhl'sch« llii-.Güch- und Stklnbnickerei R. fangt. Schnstlttlung, Stschästrftelle und vruckerti: Lchulstrahe r.
richttge
Entscheidung des Böllerbundes. wenn sie auch
Die irische Konferenz.
irische
ein Präzedenzfall geschaffen würde, in dem der Bund eine schiedsrichterliche Entscheidung
künftige Prestige des Völkerbundes
Stabilität in jener schwierigen und gefährlichen ($dc Mitteleuropas nicht vereinbar sein würde. Sollte dies die formelle Entscheidung des Völkerbundes sein, so werde sie England annehmen müssen, England habe sich gebunden und könne keinen Einwand erheben. Eine gröbere Fr"^e komme jedoch in Betracht. Es würde unglücklich sein, wenn in der Geschichte des Völkerbundes
Hauptsache mit 3r lanb, erklärte, die augenblickliche Politik der britischen Regierung gegenüber Irland sei das Ergebnis des Fehl- schlagens der Gewaltanwendung und sei durch Mißerfolge und Verzweiflung eingegeben. Ein Versuch, Alster zu zwingen, würde zum Wirt- schaftS- und Religionskrieg führen. Heber die Erwerbslosigkeit erklärte Dreh, eine
........ --,---- -.......g gekostet, und dieses Jahr gebe England für Rüstungen 207 Millionen Pfund aus. Grey befaßte sich in seiner Rede In der
London, 11. Oft (Wolff.) Die Konferenz wurde heute vormittag
bekannt. Die Hinweise darauf vermehrten sich richten über das Schicksal Oberschlesiens nicht jedoch, daß der Völkerbundsrat mehr oder we- verlogen. Das Kabinett wird heute vormittag Niger einen Ausgleich zwischen den beid.m 9 Ahr zu einer neuen Sitzung zuiammentreten. entgegengesetzten Ansichten suche. Es brauche kaum Sämtliche Blätter sehen die durch bie biS- gesagt zu werden, daß eine solche Lösung vom her aus Genf eingetroffenen Rachrichten in britischen Standpunkt nicht als eine befriedigende Deutschland geschaffene Lage als äuherst triangesehen werden könne, einfach aus dem Grunde, t i l ch an. Die .V o f I. Zt g.' erklärt, day die weil sie nach britischer Ansicht mit einer dauernden Entscheidung des Völkerbundes, wenn sie auch
empfehlung des Dölkerbundsrates auf einen korrespondenz schreibt, die Wegnahme Ober- Mehrheitsbeschluß und nicht auf einen einstimmi- schlesiens in dem Amfange, wie es geplant sei, gen Beschluß gegründet sein würde. erschüttere die Erfüllungspolitik
Der diplomatische Berichterstatter des „Daily des Kabinetts sehr. Aach dem Sturz des
Ehronicle" schreibt, die Meldung aus Genf, daß Kabinetts lasse sich aber auch die Koalition kaum in letzter Stunde der Versuch unternommen wer- noch aufrechterhalten, wenigstens nicht mit einem den würde, die bevorstehende Entscheidung des Erfüllungsprogramm.
Deutschs Kundgebungen aus Dberschlesjcn.
nur annähernd so ausfallen sollte, wie es die heutigen Meldungen befürchten lassen, keineswegs von Deutschland widerspruchslos hingenommen zu werden brauch:. Eine solche Entscheidung wäre kein Votum auf Grund der oberschlesifchen Abstimmung, sondern vielmehr eine willkür- lichePhantasterei, deren Gutheißung weter eln deutsches Kabinett aussprechen könnte roch überhaupt politisch ernst zu nehmenden Män.em zuzumuten wäre. Der Reichstag werde zweifellos einmütig dem selbstverftändl.k^n Vorschlag des Kabinetts zuflimmen, der Entente gegenuder die Entscheidung als unannehmbar und mit dem
Völkerbundsrates in der oberschlesischen Frage zu Berlin, 12. Oft Das Reichskabinett beeinflussen, entspräche nicht den Tatsachen. Aeb?r ist gestern abend nach einer kurzen Sitzung rvieder die Art der Verhandlung sei nichts endgültiges auseinandergegangen, da ihm authentisch Aach-
deutsche Botschafter in London bei Lloyd George. . .. . ,r - - „
Dorsi ellung erheben stunde gegen das ihm drohende Anheil eine
Auch der .Vorwärts" bebt nochmals den bcrtaduführen, durch welches auch
festen Willen deS Kabinett- Wirth hervor, die ^Eahrt uich Ruhe Uropas dauernd gestört Verpflichtungen Den Islands weiter w e bisher wurde. Alle deutschen Volksgenossen müssen ein- bis an die Grenze des Menschenmöglichen zu er- mutl9 ^künden, daß sie eine Entscheidung, die füllen und sagt: Bisher konnten ungeheure An- Recht und gute sowie gegen alle strengungen mit gutem Gewi'sen gemach» werden, Grundsätze des wirklichen ^ockerbundes verstößt, weil man uns versichert hatte, der oberschlesische nie anerkennen wollen. ‘
Oberschlesien in Gefahr!
Dreiviertel Jahre sind feit dem deutschen Wahlsieg in Oberschlesien verstrichen, die Viererkommission des Völkerbundes sitzt bei „endlosen Diskussionen", wie die Berichte fest- steilen, seit vier Wochen in Genf, um zu einem Gutachten zu kommen, für dessen Annahme die Großmächte sich verpflichtet haben. And nun heißt es, das Industtiedreiock solle doch zwischen Polen und Deutschland geteilt werden. Die Einzelheiten fehlen, aber die Tatsache eines solch unmöglichen Kompromisses, der dem Geist des Friedensvertrags. den Wilson- schen Voraussetzungen, auf denen der Friedensvertrag ja auch beruht, vor allem aber der unzweideutigen VolkSentscheidunq ins Gesicht schlägt, scheint uns in einigen Tagen mitgeteilt werden zu sollen. DaS ganze deutsche Volk erhebt sich gegen eine so ungeheuerliche Erwartung. ES ist kaum noch ein Zweifel, dah das Kabinett Wirth diese Willkür des Völkerbundes, der damit wieder einmal zu einem unmöglichen Instrument des Friedens gestempelt ist, nicht einen Tag überleben würde. Der Reichskanzler selbst scheint in London darüber | keinen Zweifel gelassen zu haben.
Die kritische Lage.
Berlin. 11. Oft. Dem ,.D. T." zufolge soll der deutsche Botschafter in London Stha - mer beauftragt sein, Lloyd George nicht im Anklaren darüber zu lassen, welche politischen Folgen sich auS der Abtrennung des oberfchles. Industriereviers von Deutschland erg--b?n würden. D e diplomatischen Vertreter Deutschlands in den anderen Eitentestaaten sollen ähnl ich? Wellungen erhalten Haden.
Aach einer Mitteilung der .Vossischen Zeitung" soll in einer Aachlsitzung des Kabinetts der Antrag der sofortigen Demission der A e- g i e r u n g gestellt und erwogen worden sein
„ (kn'< -12 (WTB.) Der Deutsche
Ausschuß für Oberschlesien hat an den Reichskanzler cm Telegramm gerichtet in km es am Schluß heißt: Wir fordern vom Reich daß es unser Recht verfechte, ohne Rück- sicht darauf, ob den einzelnen wieder schwere Tage bevorstehen mögen. Reichskanzler werde 5 a r t! Wir sind e. Auch der Landesverband der Deutschnationalen Dolkspartei und der Demokratischen Partei Ober-
6 ? haften ähnliche Telegramme an den Reichskanzler gerichtet Die Sozialdemokratische Partei Oberschlesiens hat an den Vorstand der Sozialdemokratischen Partei in Berlin ein Telegramm gerichtet: Die in der Sozialdemokratischen Partei Oberschlesiens organisierten Mitglieder stellen an den Vorstand das dringende Ersuch.n, die sozialdemokratischen Mitglieder der deutschen Reichsregierung zu beauftragen, bei einer für _ , -------- ---------- o
Deut chland ungünstigen Entscheidung in der öfter» I treffe, die nur ausgleichender Art sei Das schlesischen Frage ihre Aemter im Reichs- l" ? T
kabinett niederzulegcn und zu erklären. | als schiedsrichterliche Körperschaft hänge in
grobem Maße von der Güte der Entscheidung«FriedenSvertrag in Widerspruch ste- ft*c ü1 Fragen dieser Art gefällt werden. hend zu beanstanden.
u^h ^>€I diplomatische Berichterstatter dcSI Auch die »Deutsche Allgemeine Zei» "D^ily Telegraph" stellt nachdrücklich in Ab.ede, t u n g" betont, daß weder das Kabinett Wirth daß Die britische Regierung oder Lloyd George I noch irgendein anderes imstande wäre, die 23er- m-«n’ J^.in 6ic Arbeit des AnterausschusseS Pflichtungen aus dem Dcrsalller F:iedensv.rtrag. deS Dölkerbundsrates für die oberschlesische Frage aus dem Ultima tum und den Wiesbadner Ab- ttnzurnischen. Selbst Balfour habe sich von der machungen zu erfüllen, falls Deutschland nur ein Tätigkeit des Anterausschusses vollkommen fern-1 Stück des oberschlesischen Industriegebietes ge- gehalten, und die britischen Sachverständigen für I nommen würde
Fr^e seienleit langem aus Der .Lokalanz." spricht bereits von einer
Zögeret st. Die britischen Minister seien ent- schweren Regierungskrise. Dem Blatte zufolge soll schlossen, sich an ihre Verpflichtung, die An-1 in politischen Kreisen verlauten, daß daS Reichsempfehlung des Dölkerbundsrates anzunehmen. kabinett fest entschlossen sei, zurückzu- zu Haltern ohne Rücksicht auf ihre persönliche treten, wenn die Entscheidung über Ober- Ansicht über die wirtschaftliche Seite der neuen fchlesien fo aussällt, wie es im Augenblick den GrenAmie. Der Berichterstatter des „Daily Tele- Anschein hat.
graph "schreibt, die deutschen Minister und Publi- Wie daS Blatt weiter mitteilt, wellten
Mnnahme von Anzeigen für die lagrsnummer Di» zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen v 34 mm Breite örtlich 55 Pf, auswärts 65 ‘Pf.; für Reklame» Anzeigen von 70 mm Breite 250Pf. Bei Platz. Vorschrift20 ..Aufschlag. Hauplfchriftleiter: Äug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil i B.: Aug. Goetz; für den Anzeigenieil: Hans Beck, sämtlich in Dietzen.
stetige Politik sei die Hauptbedingung für die Besserung der bestehenden Verhältnisse. Eine stetige Politik sei vonnöten. Die Hauptbedin- gung für eine Besserung der bestehenden Verhältnisse sei ein kräftiges Wiederaufleben des Handels. Die Arbeiterschaft müsse ihren An- tell an der Leitung erhalten. Zusammenwirken und nicht Rationalisierung sei die Politik.
Dungenflügcl, dessen wir als Schwerst ar bei ter un- <7UC nehmet im tih
bedingt bedürfen, werde uns nicht befchnitten wer- ""ggeourr ^OlRetDUnO. den. Was bleibt aber zu tun übrig, wenn uns London. 11. Oft. (WTB.) Die Blätter der freie Atem durch einen stets drohenden 3u- weifen in Telegrammen aus Berlin auf die in griff der Aerztckomm siion bhind^rt to rhY Wte Deutschland herrschende gefährliche sollen wir unser Reparations- und Wirtschafts- Spannung bezüglich der zu erwartenden Ent- prvgramm festlegen, wenn in Oberschlesien von fcheidung des Dölkerbundsrates in der oberschle- ncuem einkurzfristigesProvisoriumgo- fischen Frage hin. Die Beratung zwischen dem schaffen wird? Gewi^. Deutschland wird weiter Außenminister Dr. Rosen und dem deutschen Bot- kämpfen. aber die Verhältnisse sind nicht ge- fchafter in London. Sthamer. sowie die unmittelklärt genug. um Enltäusbu-grn. wie es Ober- bar darauf erfolgte Abreise des Botschafters nach schlesien eine zu werden d o^t, ohne gefährliche London wird hervorgehoben.
Erschütterungen übern eben zu können. Der Berliner Berichterstatter des „Daily
Berlin. 11. Ott (Priv-Tel.) Wie die Ä^ws" schreibt unter Bezugnahme auf die letzte Blätter melden, ist die heutige Vormittagssitzung ~*rao9erung und die dauernde Verschiebung der des Kabinetts, die sich mit dem oberschlesifchen oberschlesischen Entscheidung durch die Alliierten, . ....
Problem fteiaßte. um 1 Ahr abgebrochen a>or- [ct Dogen überspannt worden. Wenn--—* "■ -- Ithonöreglerung angnff, wieder inS po»
den. Die Sitzung wird abends um i ?7 Ubr fort- Entscheidung in der oberschlesischen Frage s'ch ilitische Leben zurück. Er meinte, die
gesetzt. Ein endgültiger Beschluß ist weder in , ungünftifl für Deutschland erweisen sollte, DttS gefäf)tbct8 Unternehmungen in Rußland, Mesopotamien
der gestrigen noch in der lxmtigen Kabinettssitzung '0 nutzte das Schlimmste befürchtet werden. (Frfünunn<;nrnrtrnmm und Persien, sowie die brittsche Politik in
gefaßt worden, da der Reich'regierung eine amt- m H3^rr^lt>^In<1?r<^.CBcri(^terftattcc bcd "Daily v:rjUUUng5programm. Aegypten, Konstanttnopel und Irland hätten
liebe Mitteilung über den Stand der obertole- ,.ctD® der Vtererausschuß in Genf habe Berlin. 12. Oft (WTB.) Privattel. Dieseit dem Waffen still st and ZOZMil.
fischen Frage in Genf noch nicht Vorgelegen hat !c.mcn ®nJf<bIu6 so gut wie getroffen, und dieser Sitzung des Reichstagsausschusses für r>onen m f unx Ste rlina
Zu der Blättermeldung, daß eine ©etoetb ur unb Bourgeois i m a u s w ä rt i g e A n g e l e g e n h e i t e n. die für „ k> dieses Tahr aebe Gl
schaftSvertretungnachLondonabae- ^^,?ugenommen worden. Gewnse heute vormittag elnberufen war, ist abgesagt wor- reist ist teilt der Vorwärts" mit daß ^ficb ^wwande feien von italienischer Seite erhoben den. da, wie die Blätter annehmen, die Regierung IRu st ungen 207 Million in London allerdings Vertreter der deutscben ?ocben bie jedoch nicht als ernst angesehen wür- noch nicht in der Lage ist. authentische Mittei- Gewerkschaften befinden, daß aber ihre Reife da- un?, wenn Italien darauf bestehen lungen über das oberschlesische Problem zu bin nicht durch die neuesten unaünftiaen A^,b. sollte, dies nur bedeuten wurde, dah die An- machen. — Die Z e n t r u m s p a r l a m e n t s- richten über Oberschlesien veranlaßt sei 'emtofehliinn '"RÄWorhiinhSrnto« mtf »tn»nltnrr»thnnb«n > nn»nnnfim»ot.»..
schließe natürlich nicht aus, daß die deutschen Ge- werkschaftsveitreter die Gelegenheit benutzen könnten, um mit den ihnen erreichbaren Stellen auch über Oberschlesien zu sprechen.
ftr. 239
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Frankfurt a. M. U686.
Erstes Blatt M. Jahrgang Mittwoch, \2. Gttober 192s
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
Beuthen, 12. Olt. (DTB.) Aus Glei- wih wird gemeldet: Der Landesverband Oberschlesiens ter Deutschnationalen Dolks- partei richtete folgendes Telegramm an den Reichskanzler: Die Rachria)ten über eine bevorstehende Teilung Oberschlesiens verdichten sich in bedrohlicher Stärke. Darum fordern wir den Reichskanzler auf, jede Vergewaltigung der Deutschen "OberlchlesienS mit aller Snlschiedenhcit abzulehnen. Wir errangen trotz des polnischen Terrors, trotz der Bevorzugung der Polen trotz deS die Deutschen benachteiligenden Abstimmungsreglements am 20. 3. einen überwältigenden Sieg.
^5* lU9cb€n’ bah I Sraph schreibt, die deutschen Minister und Publi-« Wie ' daS Blatt weiter mitteilt. wellten e ®fc9c2(. um unser zisten entfachten eine große öffentliche Bewegung gestern abend einige Mitglieder des Reichs-
^trTn xtocrbcn- in ber Annahme, dah der Völkerbund eine Tei- v e r b a n des der deutschenIndustrie Iun? Oberschlestens befchltehen werde. Sie sollten beim R e i ch S k a n z l e r. um sich mit ihm über die
teLl i9?nÄ unt> verstehen daß unter den augenblicklichen Am- Kredilattion zu unterhalten. Auch die ober-
Ka t t^w^ ^Ok^iWTB n t h Q3erIht6 ßonbon nicht ange- schlesische Frage ist im Zusammenhang damit be-
V o l k s v art e?’(itr 1 Un\zwecklos eien. Dw Ent- sprachen worden. Industrie. Landwirtschaft und
?w»n -V T C fchcldung deS Völkerbundes müsse gelten ind Handel seien dem Blatte zufolge fest entschlossen,
Der Völke^unärat soll I bcfllmmt ln ®n9lanö respektiert werden, angesichts der ^lachrichten über die Beschlüsse
lung Obe>schlesiens, sogar tes Industriegebietes. Die entscheidende« Litznnqen in (^enf. ^ü^ERach^^t^aen^^^
Deas, N. Olt. (7YTB.) äcr Söller. ?Ä' ’Ä
t>er b ? tot7ä<§t\cb^1 ? u n 6 6 r a 1 hielt h-ute abenb eins Toll- »ebieti ioerbe bie beutf<tx Toltirotrifcbaft ni»t bie
Ä L1?“!« ab. Eine grofjs Anzahl von Journa. «rast be wen Leistungen 4u Hilbringen, die mli
und eine Quelle ständiger Bedrohung fc^Teuro- ^ch m den Sälen deS Palais' deS verbunden
päischen Friedens sein Wir erwarten eine e n t- Hattons emgefunben, da sich das Gerücht I ^ackt^rd^n k ^nn schiedene Erklärung der Reichs- verbreitet hatte, daß der VöllerbundSrat seine | bcf)a(tc h^n bie^nbufm r c g i € r u n g daß eine solche Entscheidung un- letzte Sitzung abhalten und gegebenenfalls eine I unö Landwirtschaftdäch ^n nicht baron ßÄ ÄitrineÄ \u[°^ Üöffentliche Sitzung für die nächsten Tage ein- gen zu uSn. vo?dene'lie ^"vornhL tritt des Kabinetts zur Folge hätte. berufen werde, um das endgültige Ergebnis I wüßten, daß sie nicht erfüllt werden können
™ m . I der Genfer Verhandlungen bekanntzügeben. I Außerdem verlautet dem Blatte zufolge, daß die
schalt und^ AlS die Ratsmitglieder auseinander gingen, ausländischen F i n a n z kr e i s e. die an die
Dom n r A h rj?®cu 1 f cn erfuhr man jedoch, dah auch morgen noch deutsche Wirtschaft mit Anleiheangeboten heran- Äsen °rine Kundgebung für O b e?s"ch lVs'! en" Ratssitzungen stattftndem WaS die Lösung der b^en waren entschlossen sind, ihre Anae- worin es heißt: .Roch wissen wir nichst wie de^ 0 b e 7 s ch l e s is ch e n Frage anbetrifft, ,0 wichtige Teile von"Z)berichÜien^riierm^o§t?^ Spruch des Böllerbundes über Oberschlesien lau- wurde von gut unterrichteten Persönlichkeiten ' 9 voertQiqien verlieren sollte,
ten^toirö; aber die bisherigen Rachrichten weisen versichert, daß die endgültige Grenz- Die dritte internationale Konferenr
H an^’ f8r wirtschaftliche Wiederherstellung.
rerlettfi nnrt man nnnr Knli fi» nur t n I
Konferenz wurde heute vormittag eröffnet Chamberlain war wegen Anpäßlichkeit nicht erschienen. Als Sprecher der englischen Llbord- nung begrüßte Lloyd George die Iren, in deren Ramen Griffith antwortete. Die Dele- iertegn gingen sofort an die Arbeit Aeber die Konferenz werden vermutlich nur ganz knappe amtliche Berichte veröffentlicht
Die irischen Mitglieder wurden bei ihrer Ankunft von einer großen Schar von Landsleuten,
daß die Sozialdemokratische Partei als Vertreter der arbeitenden Bevölkerung die Verantwortung für die Zustimmung zu einer solchen Entscheidung nicht zu tragen vermöge.
mit der Begründung, dah sich das Programm ’ . , -------- ----
und die Politik des Kabinetts Wirth nicht weiter °^uf hin. daß gegen ein sonnenklares, geschicht- l - v - , v P H । g v ,v,. ^ux-
durchführen lassen würden, wenn Ob?r14)Iefien unc> natürliches Recht, gegen die Destim- rerseitS hört man aber, daß sie nur i n i o , -
Deutschland verloren ginge. Das Blatt betont Zungen des Decsaill^ Vertrages und gegen das g ß e n Zügen festgesetzt ist und einige t 2 o n b o n, 12. Olt (^5203.) Oeftcm wurde aber, daß das Kabinett Wirth nach wie vor ^gebn.s der oberschlesischen Volksabstimmung Punkte noch unaeklärt sind Sie °?n Lord Parmoor die
den festen Willen zur Erfülluna bat etnc Scheinlösung versucht werden soll, bie 9 nr ? J L b.r 111 c internationale Konferenz
und nur wünscht, daß man ihm die Möglichkeit wäre als eine unerhörte Vergewaltigung ^te ^A^ren ^^hetten deS Völkerbunds- für wirtschaftliche Wtederherstel- läßt, leinen Willen auch weiterhin in die Tat deutschen Volkes und ein tödlicher Schlag ra^S vor allem der redaktionellen Abfassung lung und Weltfrieden eröffnet Es waren
umzusetzen In diesem Sinne dürfte auch der fcin Lukünfliges Leben. Das deutsche Volk eines umfangreichen Gutachtens gelten, Haupt- 200 Delegierte aus allen Teilen der Welt an- deutsche Botschafter in London bei Lloyd George nochmals feine Stimme erheben, um in letz- sächlich der Vertragstexte, die notwendig seien, westnd. Zur Erörterung kam das Thema .Die -------- 1C~ 1 ' 4 '* r " ’ um die künftigen polnisch-deutschen Wirt- Z°"?wn als ein vereinigender Faktor unter den schaftSbeziehungen zu beiden Seiten der ?Äd°ns"
Grenze zu regeln. Auch die Form und der FKdas ^ie?d^ Konters s^di^^-d!^ Zeitpunkt der Veröffentlichung des Gutachtens des internationalen Friedens und des Wieder? wurden lange im Rat besprochen. Es heißt, aufbaues der europäischen Gesellschaft nach dem daß der Völkerbundörat auch mit dem Ober- Weltkriege. Der schwedische Vertreter Dr W e st - st e n Rat über diese Frage verhandelt habe, mann erklärte, es gereiche Gott nicht zum Ruhen. Mit Bestimmtheit verlautet, daß die Mittei- augenblicklich 1 700 deutsche Missio- lung, gleichviel, ob sie von Genf oder Paris nfl” "on ihrer Arktik in den britischen Kolonien ausgehe, erst dann erfolgen solle, wenn alle “"K*" ^urbcn' ®a8 Qud> *tn
"toen ^orbereitun^n in Obcrtoleficn ben
getroffen und für eine rechtzeitige Mobili- Seiten der Rordsee sei. Die Konferenz nahm eine ficrung der alliierten Truppen gesorgt sei. Entschließung an, in der die religiösen Kräfte London. 11. Okt. (Wolff.) Wie Reuter der ganzen Welt aufgefordert werden, die An- erfährt, werden die Beschlüse über Obers ch le- nähme einer auf alle Rationen angewandten f i en von ben besonders ernannten Mitgliedern Abrüstung durch die Washingtoner Konferenz zu des Völkerbundsrates sofort dem Rate des unterstützen.
Bundes in Genf vorgelegt. Sobald der Rat m o , _
die Beschlüsse bestätigt hat, werden sie dem Ober- istne Neve Lord (tzrehs.
sten Rate unterbreitet. Bisher ließ die britische London, 11. Okt. (Wolff.) L o r d G r eh Regierung keine Mitteilung über die Beschlüße trat gestern abend durch eine in Berwick ge- unb auch keine Anfragen deswegen ergehen. ^itene Rede, in der er die bestehende Koa-


