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Hi. 13^ Drittes Blatt

Glehener Anzeiger (Seneral-Anzelger für Gbetheffen)

Samstag, p. Znni 1921

Die Vereinfachung der Staats irnpaltunci in Hessen. Au bir'r; Frage ifi dem £ar.3taq oic Agende Aeuyerunz ter Staat sregierung ^..igeg ngm

Der Antrag brr2Lbgg 11 r ff a b t imo (*Vn afe% t;7b fordert, «cksdold .mb jedeinalls tvätestens mit der & tafui >i mirc dl tainntn über r» Borandüngir 1921 art' Scrrtnfad mg M ^laat^ve-nKiItuno i" dem Stnnc durch in führen, haß Ne 3ah! cn Ministerien und &mDC8äm:r imb bamii die Zahl der oerantraortli(fen Mit a<irt*T tk-r 3irfn runfl rimtWicfllid: brät Staat»Fräribmtm auf höchstens vier bcrti. geiefri nnrb.

Nach Artikel 37, Abf 3 der hessisch t; n P c r - f a 1 £u n g oom 12. T mhrr 1919 roirb die 3ar. her Milg'' b x >es Okinnr Ministeriumbmc den Landtag ! estimmt Ec w-rd afr? unirtr \u ent scheiden sein, ob err Landtag in seiner Mehriieit den 2Bnnid> l-at. in der von ihm giirfjmigten der e'tigcu Sufarrrnenicramn bnr Negieiung für den Nest feiner G^tungstniter Aenderungen ein treten ; u lassen. Die Regierung selbst ist nicht davon über 'm gt. das; ich eine derartige ?len r._Tung ohne empfindliche Störung des gesamten Negiornng-aplxrrat'4 rod) tor den demnächstigen Neuwahlen burchführen läßt. Damit soll itoiür sich n«üt e'agt sein, das; eine Verminderung der Zahl der Mi' istenen und Lande!-snrtrr überhaupt unb in absehbarer Zeit nicht m ( ich sei Ihre Schaffung nach bem Zm'cmm itdruch des alten Staate: im November 1918 toar eme zwingende politische Notwendigkeit, denn nur so war es mög­lich, bic yrr Liebern ahmt* der Verantwortung für den neuen Staat unb feine Erhaltung nöligen oo- littfcbcn Kräfte in austeickendr Stärke zusammen- wubnngen unb zusammen rulxrltm In dem Maße, in dem die politifdjcn Verhäl kniffe des Landes sich konsolidieren, kann auch an eine Ein­schränkung der Zabl der verantwort- kichen RegleeungsMitglieder gedacht werden. Daß an eine solche Möglichkeit schon bei der Bildung der neuen Regierung gedacltt worden war und baß mit der Schaffung der derzeit bestehenden Ministerien und Landesämter leine Daucreinrichtung geschliffen werden sollte, geht schon aus der Art der inneren Organisation, der neuk^scloffenen LandeSämter hervor Sie tragen nicht die Bwrickmimg als Thniftmen, ihre Leiter batten auch vor dem Inkrafttreten der neuen Verfassung trickst die gleiche Stellung im (tieiamlminifirrürm, wie bie als Minister bezeich­neten Rcgierunasmitalicder. Es wurde in bezug auf die innere Organisation der Landes amt er stets die Möglidikeit im Auge bebalten, sie zu jeder Zeit wieder in die älteren Mimstericn einzugliedern

Ob bieer Zeitpunkt jetzt als gevommen -zu betrachten ist, unterliegt ber Entscheidung dieses Landtags. Ob brfer Zeitpunkt nach den Neuwahlen gegeben fein wird, darüber hüt ber künftige Landtag zu befinden. Immerhin mag

es nützlich sein, sich beizeiten eine Vorstellung darüber zu machen, wie sich der Regierungsapva- rat in Atnccftitäßiger Weise vereinfachen läßt, wenn die ro'itil'dm Voraussetzungen dafür gegeben sind. Die Äearritnn hat in dieser Beziehung folgende Möglichkeiten ins Auge gefaßt:

Für die Organisation ber Staats­verwaltung kommen zwei wesentliche Gesickts- punTte in Betracht: zunächst das sachliche Bedürf' nis nach Mastgabe des GeÄräftsnmsanges der einzelnen DienstAweige unb sodann die jrtveilige politische Konstellation, ber insoweit Rechnung zu tragen ist, daß die an der fRegienrng beteiligten Parteien die damit verbundene Perantwvrtimg durch ihre 9?ertiai-enSmänner auch betätigen kön­nen. Es könnte sich also nur darum bandeln, ine 3aM ber Ministerien fo weit %u vermindern, dast die verantwortlichen Leiter gerade noch imstande sind, ihre, Geschäffslereich tatsächlich zu vertreten und zu leiten und dast die zu einer Koalition Der einigten Parteien in dem Minister m-ndestens -inen Bertrauen^nnmn in der Regierung haben.

Dieier letztere rein politische Gesichts -unkt kann hier allster Betracht bleiben, da d e sich hieraus ergebenden Notwendigkeiten mit den jeroeiltcrm Wahlen wechseln tonnen, und es wird bann Sache ber jeweiligen Regierungsmehrheit fern, die politischen Notwendigkeiten mit der Drga- nffation ber Staatsverwaltung in Einklang zu bringen Nach ber lach'ichen Seite betrachtet, be­steht das Problem ber Vereinfadnmg m ber Lösung ber ^rrage, wie sich die frnftchiedenften Zweige ber Staatsverwastung allgemeine politische frraaen, Verhältnisarm Reicki und zu anderen Staaten, innere Verwaltung. Rechtspflege, ^-incmzverwal- tvng, Vifteffchaft. K>mst und Volksbildung, öffent kiche TPrbdttit imb Staatsbetriebe, »forsten und Domänen Lanbwrrtfckaft. L»andel mtb Gewerk, sy^iale Fürsorge und VvlkSwoHlfachrt', so zu­sammen saffen kaffen, da h bfe daraus ge­bildeten Aemter der Gröste des Landes angepastt sind imb dem

Deranünartlictm Leiter die Möglichkeit

lassen, sie in allen ihren Teilen gut ju über- sc hen Die fragen der allgemeinen und der aus- irartigen Politik. die bisher in dem Staatsmini' sterium bearbeitet wurden, temperieren dem Staatspräsidenten. ES ist also für sie die Beibehal­tung ober die Schaffung eines besonderen Ministe­rium^ nickt erforderlich. Ob der Staatspräsident daneben nock ein Ressortministerium über­nehmen kann oder roill, braucht im Rahmen dreier Darlegungen nicht erörtert zu werden. Daß für bic innere Verwaltung, für btc I u st l z- Verwaltung und für die Finanzen beson­dere Ministerien bestehen bleiben muffen, beharr bei bem heutigen Umfange ber Gr 'ckäNc dreier Vermal- tunsszweigc keiner besonderen Begrün^ du na Zu entscheiden bleibt nur. ob und wieweit für die in dem Landesarnt für das Drldungüwewu, nt dem Laud?sernährungsamt und m dem Arberts- und Winsckoftsamt organurerten ^rrrinmnge b; sondere Ministerien zu i chatten ober welchenXrny sterien sie verneinendenfalls emrngllebern und. Eines must von romberem als ausg - moNen gei: ten:Me SiebetDeteintffnng Die) er brei Dienstzweige mit bem Ministerium des Innern, von dem sie temmeir abgesnKigt worden sind. Wenn auch das Lanbesrnmabrung^mt durch den Abbau ber- Zwangswirt,chatt eine mete unwesentliche Verminderung enabrrn und un wesentliclren wieder auf den Umtang zuruckgemhrt werden kann, den die Abteilung Tür Latck.wtrnckau vor dem Kriege hatte, so haben dock' btt engeleiienh.-iten durch die Verstaatlichung der ^olte- i<Me und Der allem das ArdeitS- und Dirt'chatts- ann durch die gewaltig gestiegenen Ausgaben aus

den D.Tidjiebenftcit Gebieten der sv; .r!n, Fragen einschließlich ber ÄTMsfürivr'e einen iiHdyi, Um fang erfahren, dast du Beibehaltung ibn-r Sell» itäntigfeü als befonderc Ministelien 'acklick gt redtfcitigt wäre Sollte das 3nter.~.- an tincr weiter geb nden Zu o mmenlegun.' bar iackliche Bc- türm-, überwiegen und wie ber ?L.iwg Ur- tabt iDtbert die Zahl von Dur Mmificrirn nicht überschritten werden bürfen. bann mußte aui i n felbstänbiges Kultusministerium verzichtet und das £aiibt*>c.mt für das Bil t ungsweien wied.-r dem Ministerium des Znnern eingeglieben werden Ob die ianbrnirtfoiau dem

sachlich gehört, ober dem Minist.rurm bec' Innern, wie es von einer Seite gefordert wiro. bac- müstte ' tkitcrcr Entfckuidung imb kiUcn blril-cn Das Llcickc gilt auck für dir Frage, ob nicht zwecks gleichmastigerer Belastung eine Ucbcriühmng ein seiner Dienstzweige ton Ministerien gx. - ervn Um- tangs nach einem unbcrcu zweckmästiz ist. Es wur- dcn Inernacb mindest folge:tde riet Minfftericn t 'stehen bleiben müssen: Innere.. Juhu, Finanzen un d W i r t f ce a f t, wobei bic Ent sck^idimg darüber oijen bleiben und bet jeiveiligen volitisck.n Kimstellation angepastt w rden kann, ol­der Staatspräsident zugleich Inhal i eilt.-: dieser Rcfsortministerien hin soll oder nicht

In der Oeffcntlickkeil wird die Forderung tud) Vereinfachung ber Staatsvern»allung zumeist mit Erfparnisrückfickten b.grünbet. Damit mtrbea viel fack völlig falsche unb übertriebene Vor stc! langen erweckt. An imb Um lang ber Arbeit hin­gen nicht von der äustcreu Ovganisatiou t>er Re gierung ab. sie must getan werden und die erfor derlickien Arbeitskräfte sind nötig, einerlei, ob fick das innerhalb einer Abteilung eines Ministeriums oder in einem selbständigen M inisteiium voll zieht. Zum Teil ist ime schon angeb.1 utei - ber in nere Auslxm einzelner Sanboeämtet nickt voll stau big tnnxhgvfüfrrt. So besitzt daSLandeSamtsür basBil'dungswesenkeineeigeneDuch Haltung, sie ist mit der Buchlwltung des Mim sterrurns des Innern vereinigt. Das Landes Arbeits- und Wirtschaftsaml und das Landes ernährungsamt haben ebenfalls eine gemeinsame Buchhaltung Bis jetzt sind auch Einträge ober Fvr derungen nach Bcrcrng rung ber Zahl der Beamten in den einzelnen Ministerien nickt gestellt worden, und auch 'Beratung be-3 Besoloungs gesetzes li ne bestimmten Wünsche des Land­tags in diesei .Dichtung erkennen. Es bleibt darum in ber Hauptsache ber Ruf nach Ersparniffen nur an ben verantwortlichen R-egiecungsmitgliedern hängen Zur Zeit werden einsckliestlich des Staats­präsidenten sieben Regiemngsmüglieder aus der Staatskasse besoldet. Verringert man die Zahl der Ministerien aui vier, dann bleiben zuzüglich bes ^Staatspräsidenten fünf Regieruntzsmitglieder be­stehen, zivei könnten als solckie fortrallcn Aber auch mir als stücke, denn für ihre Arbeit müßten Beamte eingestellt werden, die bei dem sehr geringen Unter­schied zwischen ben Gehalten der Minister unb Prä­sidenten unb denen ber höchsten Landesbearnten leine nennenswerte Ersparnis bringen würden. Will man sich aber ein objektives unb vollständiges Bild darüber machen, ob die heutige Regieiung in ihrer Leitung das Land teurer zu stehen kommt, als das früher der Fall war, dann müßte man ver­gleichen, in welckiem Verhältnis die Summe dieser Stiften zur Summe aller Aufwendüngen für Beamte nach dem heutigen Stand der Gehalte und ihres Geldwertes steht und wie das früher der Fall war, ivotei andere inzwischen weggefallene unb gewiß nicht ganz kostenlose Rogierungssaktoren noch außer Betracht bleiben können.

Die Staatsregierung ftdlt es hiernach in die Entscheidung des Landtags, ob er es für ziveckmäßig hält, schon jetzt eine künftige Organffation der Staatsverwaltung zu befckliehen, die zwar kom­mende Landtage nicht bindet, ihnen aber immerhin als Richtschnur dienen kann unb jedenfalls geeignet ist, spätere Regi rungsbildungen von ben Schwierig­keiten einer sachlichen Reorganisation zu entlasten.

Der Finanzaussckuß hat, ivie schon feridhtet, Kenntnis von dieser Regierungsanttvort genommen und sie dem zuständigen Ausschuß überwiesen.

wandern und Reisen. VSder.

Keine Beschlagnahme von Jugendherbergen.

In einem Erlaß weist das Landesarnt für Bildungswesen darauf hin, baß die von bem Zweigäusschuß für Jugendherbergen irn Vogelsberg lDogelsberaer 5)Shen-Elub', bem Zweigausschuß für Jugendherbergen im Main-, Lahn- und Fuldagebiet, unb bem Zioeigausschuß für Jugeiidherbergen im Obenwald für die gesamte wandernde Ju­gend eingerichteten Jugendherbergen als gemeinnü tzigen Zwecken die­nende Gebäude anerkannt feien. Die Jugendherbergen seien daher von ben Maß­nahmen gegen Dohnungsmangel befreit unb dürften nicht ohne vorheriae Zustimmung des Landesamts für das Dildungswesen zur Unterbringung Wohnung)pichender in An­spruch genommen toerben.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeintze.

Sonntag, 12. Ium 3. nach znntutL-.

In der S tadtkircke Borm. b Uhr, z ! Christenlehre f. d. Nou konfirmierten a. b Mat- thäusgemeinbe: Pff. Mabr. 9: : Becker. 11:

Kindertirche r. d Markusgemcinde: Pff Becker. In der Iohanneskirckc. Bonn, b Ubr, zugl. Christenlehre f. b. RruLm~irmicTtni a. b Luter- gemetnbe: Piarroffist. Ramge 9: Pfarr.n'sfft Müller. 11: KiTiberkircke f. b. Johannes gemeint»: Psarraffist. Müller.

12. Juni. Wieieck Dorm. 9i i: Gottesdrm't. Nackm 1: Christo lehre (tonitrm. weih . Jugend). Sonntag, 12. Juni, vorm. 10: Kirckberg. 11: Christenlehre T d. männl. Jugend Nachen. V/t: Lsllar. Nackm. IV»: Daubringen.

KatHoiiichr Gemeinde.

vsamswg, 11. Jun», nackrn b u. cb-4 bUfrr: Gelegenb. k M. B'ichbe. Sonntag, 12. Jmn. 4. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. 6-»: Gel^gen- heti $ur N. Beichte. 7: hl. Messe. 8. Ausrcr-img d hl Kvmmunron. 9: L»r>chamt in. Pr. 11: DU Meist m. Pr. Nackm. 2: Chri''tenlebre: txmnir Andacht. 3: Iünglings-Kongpeganon. 3^: Sxrue- migeücllt en-Verein. . 4_

Tiafpora-Gottesdienuam 12. Jure Grünberg, vorm 9^. Kath. Gottes-

btenft 12 Ium. ungen, tvrm b Lt ck, vorm. 10, nadxn. »3 Uhr.

Israel. Selig{»ndgetnefnbe. Gates dienst in der *onagjgt -üd-Anlage Svn« - tag, 12.. und Mo« tag, 13 Juni: Wochev - est 1 J-an. Boraw 9 33 Morg 8.30 Pre­digt. 2. Tag. Vorab? 7 45. ^.Vorg 8.30 8.50. Festes ausgang 9.30 IDn

fandet

Berlin, 10 ?un B ö r j e n st i rn m u n g s- b i 1 b 2a* Berneriei^vwerteile in dcm heutigen Borienverkchi war die nu-rx als l(>ora.i Steige­rung von Tcutsck-Luremburger, Geisenkirchcn.r. s?öich imb Laurahüttenokrien. jbnt datz jidjere Gründe dafür rn Erfabrrmg gdrrotfe werken teiin- tc. Dagegen litten Larp-ner unter weiteren Meu­li irrnngen und stellten nck anfentg. 18 Prozent niedriger, bolrm davon aber spater euren roeimt- Itaien 2,eü wieder ein, wie auch Bochumer Guß sick .tad: ainäng.vber Sckwäck.e be fert-n üb mm gabe.i unter Schwankungen noch Urne rxnt gute Meinung trat für ckemi che Wert hervor, bu meist 910 Proz gewainrn Im übrigen war die MirrMietvcpung unreg.kmänrg. ober rv'.wic>zend nack oben geridj -t Am iianlumartt regte der höre TividendeuvorsÄlag für die Deutsch Baut an, rie jickr 4 Pn>z bot er stellten. Der Anlage- marft war unDtränbi-ri. dn Deviien fest

F r a n k s u r t a. M., 10 Juur. Börsen- lt i m m u n a d b 118 2t: Stimmung mar auch lreute reckt sreunblick und eS machte sich anfängltch out mehreren Gebieten wieder heftete ShrufTmt be­merkbar Tie Geloslüffmteil gab bet Bot e eure weitete Stütze. Neben stärkeren 5kurserH-Hungen machten sich aber auck Abschwächungen tnwlgc von Realifterungen beinertbat. Sie tcoioerte traten mein häher in den Verkehr Am Ei cheitsmarkt ber üaffapapiere setzten Testilroerte ihre Auswarts- bx-nK-gimg fort. Drc Bör e fd)loB in teftrr Laltung. PrivatdiStent 38/< Prozent

Frankfurt a. M., 10. Juni.

Berliner Devisenmarkt.

1141,851143,651144,851147,15

871,60

879,40

866,60 868,40

Berlin

10.6.

72.

325,

145,

331

311,75 312,

570,

254,

192,50

248,50

Stahlt -

6,75

11.6.

10.6. 77,50

9.6.

77,50

10.6. 8,75 4,46 6,75

572,

468,

324,

346,

88,8) 117,88

97,8)

125,40

23,83

11b,15 327,85 254,30 68,82

838,55

181,25

325,-

14,97

04,50

26,83

189,50

685,-

252,50

7,68

18,60

1.46

231, 186, 166,

. Är. . Kr . Sh . Fr . S

14,93

94,30

26,77

9.6.

77,50 75,90 72,70

70,25 181,50 320,50 258.-

229,50 185,75 166,-

164,12 144,36 461,- 313,75 330,- 520,- 311,- 271,50

Brügel-Antwerpen . dhrifttania Kopenhagen Stockholm ....* ffelsingsor«. . . . . . Italien London Neuyork Paris Schweiz Spanien Wien (altes). . . . . Deutsch-Oesterr. . . . Prag Budapest Bulgarien Konstantinopel. . . .

120,35

322,15

254,20

68,18

120,65

322,8ä

254,80

68,32

292,50 275,- 561,- 190,- 675,- 246,-

9.6.

8,77

4,48

8,75

106.-

6,75

955,50

8,05

18,84

1.45

Börsenkurse.

Frankfurt

Datum: 1 7.1 L . . . Fr. 125,10 . . . Fl. 59,20 . . . Är. 88,83 . . . Ar. 117,80

Abende 1-Ubt» Schluß- Änwngs- fi*urd Kurs ^urfl Sttrfl

272 - 715,- 575,- 480,- 297,- 254,50

185,50 167,- 164,-

146,50 452,- 324,- 342,- 502,-

314,75 270,50 715,- 579,-

115.85

327,15

254,32

68,68

537,45

Züricher Devisenmarkt

10.6.

290,- 250,- 561^0 190,12 577,-

245^0 72,-

476,-

Tatum: 5 8/e Disch. Äriegsanl. 4/, Disch. Beid)sanL 3*/e Dtsch. BeidjsanL 4 °,0 Preutz üonsols DarmstLcler Bank . Deutsche Bank . . . Disconlo-Gesellfchaft Dresdner Dank. . . Nationalbank s. D. . 9Jhttelb. (Kreditbank. H.-Amerik Pakelf. . 3iorddeutscher Lloyd. Boch Gußstahlwerk . D.-Luxemd. Berg».. Belsenkirch. Bergw. . Harpener Bergbau . Oberschles. (Eife.it.» B. Oberjdylef. Lisenind. . Phömx.Bergb «Aki.. Bad. AniUn» u. Soda töchster Farbwerke.

lektr.2L(E.® Lchuckerl Werke. . . Felren-Duilleaume. . Daimler Bud.» Lifenw.» Akt. . Adlerwerke Hess.Staalsonl. , Elektron Griesheim.

Marknotierungen.

Für 100 deutsche Mark wurden

Amsterdam. Botterb. 2219,25 2241,75 2240,25 2?44 75 ~ 532,45 533,55 536,95 538,05

Zürich - - . Amsterdam Kopenhagen Prag Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . ReuyorK. .

992,- 994,- 992,- 994,-

1164,80 1167,20 1159,80 1162,20

1503,45 1506,55 1503,45 1506,55

14,83 14,87

94, - 94,20

27,07 27,13

Geld Brief Geld Brief Datum: 9. Juni. 10. Joni.

Wechsel auf: Schweizer Frauken

Holland 100 51. «= 196.25 196.75

Deutschland ..... 100 2RL 8.775 8.70

Wien 100 ftr. = 1^0 L30

<nrag 100 Ar. 8JJ0 8.30

Dans 100 Fr. = 47.- 47225

London ...... 1 22.19 22L8

□laßen 100 L- - 28-50 29.-

Brüssel 100 - 47-42 47.25

Budapest ...... 100 ftr.. 2-375

Jlennotfc. ...... 100 $ 595-- 593.

agrem 100 Ar. = 4.25 4.10

Bukarest 100 L. = MO 9J0

viarkle.

pz. Butzbach. 10. Juui. Der gestrige gut deschickle Schweiucmatkt in Butzbach zeigte rmen Rückgang ber Fetkelpteife.

Müller'sche Padecmffalt.

Saifectoätine bet Lckhn am II. I«m : 1.6- L

(In einem Teil ber Auflage wieder boll.) Seine neutrale Zone in Oberschlesien London, 10. Ium. VD.) Dv Reutet an matz gebender Stelle «fährt, ist ber Borichlag

der Ertutermg entrr neutralen Zone iiri dvit Pole« und leui dm in Lberjch e ten a s u n - durch'ührbar au streben nxv.bm Obvodl der Bcnck: Sir .idavsld -man-'- bis 'etzt noch nid*: 'wgrickLossen tu, ist dt mgin tx Rocheruin dock im Bfitze .pmügender X'«bciUten, um btr liebe:- Aaigimg zu qennnnui, daß die ersten 5-luittf »um Ivncben ui fr r vollständigenS^e erbrnltl im i der Autoritär der t n le r a [ 11 i c r teil 'tont- Mission fr neben müsse. Bi letzt i: die n btm Urweini.'gcn gam ier milüJnhtr. Mitglieder brr Aomml >wn g6d> üert, btr zu -.iner Beriü- mmg ftebathen Xuix-cn Wien btf 3n.urg*ntei ;u gebrauche», isbold btr Umstände iol le er- iorderlick mattuen Cb*Urid> es ui Ik Wunsch der englisch« 'Negierung i t, btt 6tmthä|tc an­ders al» rn einem Fall ui «Kbiaulxn, wo es (lurdun» crijrheritd) »st, tat ber eng i dy Tom# '..Midirrenfr Trete x'anb, und btr Autoritär oei Äummifftoii ...i ? auf bi» We.se ut zu neh­men bem Matze ixiTäftiot, fal.. seine jkoi .'aen tu eine dbnlidx Stellung itr ey werden.

Rentei weist bacaat bi i, ban au englt cket geuten auigcbalten wurde imb erst neiterahnen bnnte, nachdem die Erlaubnis ftoriantot eingdwlt war Tic llncrtraglt tfrtt loldvr Ver- spottimgen ber Jteniniinum im o allgemein an» crlaruu. .Ran alaubt, dav bic B lätran: tngen be­züglich de» Gebrauchs bi v Stveitria te gegen Dr Insurgenten in >kürze auigdvlmi -neiden, um caic oollbommen ,iu ammenarlrti unter den '.TTTte irrtai m rbcnd lc t n zu cnvidiai Eine m diesem 3rtne abgefasü Vtetc ist nach Pa i) unb Rom abge:anbt worden Obgleich eine Annvon noch nick: nnatgaaignt ist, Kiaet be letzten Te'-epramnie, daj> die örUichen Vertreter der b.i.<n Äegicruivjcu dein brittidm 3tanbu«nft yt-.ünm n. I -zmt cken ist in der Anschauung bet rngli dien Hicgterung leine Äendenrng etngencten, dal: ein Uilbioci sam mente mmen be< Cberiicn Rate- von grt>mer Bedeutung ist. Es ist n>adr-ch inlich. datz btc Ide» einer Zu ammenlunft von Sachverständigen nicht verwirklicht werden wich.

Paris. 10 Juni5833 IvChicago Xri- tune" verzeichnet cm drückt, demzuwlge Lloyd Okarge sich mittels ber (faltjatfnmg größerer» ft är fun gen nach Ober chtcjten .tut eine lange unb aiidflcbclmtc Be cuiuig des Abilimmungsae. iets pacht reite,liian nehme an, baß er ver uck n werve. eine autonome Zone in bem fl t.tigen Gebiet unter Kontrolle des Obtsten Rate.' für eine lange« Recke von Jahren zu fdxinen und aur b;efe W.tfe ber franzöiisck»! Einwendungen feerr |n werden hoffe

l5ine beotsch-knqlisckr SchikdöstrrichtS rnisckcidnng.

Lonbon. 10 Juni Rentei Das beut sch- englische SchiebSgrriütl füllte gestern das Urteil in dem Pro: g«n M.ff'c Ter B^>r iltende führte aus, da» ber Beklagte zu Unrecht gcixmbdt und oafe ber mlager baburc!> Schaven erlitten habe Das (Getickt er[auntt aui Zahlung be# gesorderte» Betvages uchü 20 Pfund für Ätoftnt

Ein Revoiver-Attentai.

M ünchen, 10 Juni tzeufr nackt «icgfli 12 Uhr wurde der unabhängige Laiidtogsodgeoch- netc Gattis, als er von einer Bcrtammlung, tn der er über btr brotrende IBcrhrtrH-huno ber»ils gesprochen hatte, ein Revolver-Attentat verübt Gareis wurde von einem llnheftnmte» durch 4 Rcvolvenckwse verletzt, und m hosmungs- losern Zustand ms skrantenliauS t>cr(njdi! wo er im Lause ber Nackt versterb. Ier Täter tonnte nickt ermittelt werben.

(Segen ruhestörende Abgeordnete.

Berlin, 10. Juni Der Geschäft >vrdmmg8- ansschuß bes preußischen Landtag: nahm eine Ent­schließung an. brr zufolge es künftig zuläffig ist, Abgeordnete, btr die Ordnung be* Laufes ve rletzen, mit zeitweiliger Entzichungber Tiäten wt bestrafen

SonbergenchtSntteile

Berlin. 10 Irntt. Ter LaiVibelciftgte an dem Eisenbohnottentat in btr Widget* Üraßc ui Griirrt, ber Arbeiter Braim, tvurbt von dem außerorbmckichen (Erricht m Erfurt mi fechs Jahren ^idifhau« verurteilt

Der kvmvrunifri de Stabto«tvrdutt< Reich erhielt von dem a- ütlordmulicken ('kridü in Jlotb* hau'ei wegen sdiweren Aufruhrs unb Vanfr jcredn'sbruck eine Zuchthaus'ir^ von 6 I.hrcu.

Tew auüenn-bmrtide Gericht m W'ttmberg erkamit' argen ben Arbeiter Wetzling wegen ränberifcker Erpreffung unb Meerra« auf «bt Iah» Zuchthaus

Die sächsischen Anffuhrschäden.

DreSbcn, 10. Juni 3L5ttrrmdbunger. aui Dresden iiifolgt ist nack amtlichen Fesniel! unten während be: kommunistifchen Aufruhr^ tn Mittel- deutschland durch bic ÜUteitlnte aut bic OtmdMfri rfoutr von Leipzig, Dr-sben. Frtiberq und Auer- bad) und durch andere Anschläge im Freistaat Luch­sen ein Schaven in döb een etwa 3 illiome» Mark verursacht morewn.

Wolddränbe.

Berlin, 10. Juni DerBert Lokalanz" mdbet aus B>cknut: Der Selbecke cnh'tanb ent Walbbrand, ber etwa 75 Morgen vernichtete unb einen Sckvden von mehr di einer Mill«« Mark verursachte.

0OHMCRWKH;

e.Wliterhef!,Hei. Drei.

tkiupliti, B. Metzel, Kreeee-Dreierle, Wailtersir.

Mundwasser-Zahnpasha

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