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Tiefe Gäueuid sieucni werden in vier Zieloi erhoben unb paar in den Monaten 3 uh, Gq>- rember unb Dezember 1921 unb März 1922.

(Schluß folgt)

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Der ^htanyru8f(fnife beantragt, ber Stodtver- oibncif.ithiiammlung möge den nn Entwurf ven> licgtnbcn Voranschlag ber Stadtbafe, unter Rtfb- setzung ber Einnahmen nnb vlu-gaben auf 29 634 562,06 Mart, genrbtraaai Lbrnfe die uu Entwurf vorliegenden L^ramchlägr der städti­schen Nebentasfen unb tyrvar deS Lebensmtttti- unb Orermfhoilamtrt, beü Wohtfahrtsamtes, bei dlrf- tri^üdtisioerfr4, brr Strasrenbahn. des Gaswerkes, bti IBaf^xrociti-v unb bar jäheren und Lrwrchco- ten Wäbdjenkhufe.

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Der TegenwSrtige Boransct^vg ist einerseits durch Mchiciimcktorm imb 2^cutg^-ra. ^aben et­was günfiljer gestaltet, wie ber voriähnge M ebr- ci n n a bmen ergeben sich vor allem durch Er­schließung neuer Euinahtnrauellcn: bei bei B

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betifldjtieoen lutohxfrn Waldbesitz gegebene Ein, nqbmeautile der Stabt wachcnde Betrüge liefern wirb.

Unter ben Mehrausgabe n steken obenan die »ret-umlagen, die letzt 2 Mll.wnen Mt. enorbern gegenüber 1 050000 ML im Bors oder Rächschemtkan.prucU dfeDoh! fahr tSpslcge eine Mehrausgabe von O41OOO Mck Die durch rne Teuerung rotnxmbine ErhötHmg b.T Unter- fiu^ungobcträge, bfe Steigerung der $flegr2Lpc in te i R. unten, m ber eu?dKnanfüalt, in ben irur» svrgeerpehung-mmchten unb für die JuWihen* Uffege, bi« Enichtung des städtischen Stinberbeim-.' und Ne avn der Stadt gewährten totiLchtiZchcu Zuschüsse -um Süngfingshrim sind dir wesent­lichen Ursachen bivfet Bedarf -stägerung

Tv Allgemeine Verwaltung erfor­dert eine Mehrausgabe ton 399000 ML, nament­lich durch ScrJlbmigen für btc Gcfretanitr und das Stadibanaml, s?wfe i solge genr'gener Aus­gaben für Heizung, Beleuchtung und fHernntrng Tie letztgenannten Umstände bedingen ba ber Ssolf4* unb Fo rtbil du ngs schule ernen Mechrbedars von 307 000 ML Tie höheren ftaa tCi rhen Schu len beia en tfc St dt mit einer Mehrausgabe ton 203 715 ML, io .\ brr ftäbtifdx Zuschuß zum GynniLsnun, Realgnmna- srum und der Oberrealschule un lausenden Jahre aut 818 000 ML angewach en ist. Tieer bcträdit- liche Zuschuß ber Stadt sticht in fctnerlet Ver­hältnis zu dem Einfluß, den dv Stadt am diese staatlichen schulen besttzt, dem Etnflub, ber sich banaut beidjränft, bau die Sdadt zwar Ernwen- bimgcn gegen die Voranschläge dieser Schalen gel­tend machen kann, über die aber da- Ministerium, also eine staatliche Instanz zu mtidxi en bat, wcchrend eS richtiger wäre, wenn Mernung-verschi»- destheiten zwilchen Staat unb Stadt durch er ic neu­trale Insbanz, etwa ein Berwa tungSgeri.i^t, ent* schieden würden. Die bdlxnen stncüxnschulen wer en einen Bestand ton loG3 Schülern auf; darunter befinden sich 516 au-wäritte Schüler so tod die Stadt für anSwüriige Sdrüler jaVentnäfjvj ein tolles SchulhauS zur Aenü-rung sie.len muß. ES ist dringend $u wünschen, bau da- Gesetz übrr die Kosten ber HSlxwen Sdmlen einer Blenderung unterzogen wird, die den Interessen ber Städte mehr gerecht wird. Tie AInchulcn der höl-eren Lehranstalten sind tollstandlg abgebaut, dadurch ist aber auch eine nicht unwe'enrliche EiNnachme* auelle weggeiallen. Die Verzinsung ber Kapitalschuld crfortxrt im ü't ib:itf am die gegenwärtigen und rm Lause deS fRedmung4jdbr<d ans tretenden ßteibbebürini sater Elabt ernen TMyr- betrag ton 299 000 ML Tie städtische Sdmld beläuft sich, etnschlietzlich 6 Millionen Mark schoe* bonber Sduldrrr am 39,2 Millionen Mark, ge­genüber 21,2 PhMvncn Mark tm Jahre 1914. Tie mt Laufe ton acht RoclmungSiachren etngetre­tene Steigerung ton 18 Millionen kann aI5 übn- tnSfetg nicht b.yi fniet werden, weim man bi? be- trLcttliclx Geld« tn^ertung und den Umstand be­rücksichtigt, baß in dem Betvge ton 1b Millionen die Summe ton 5,7 Milstnicn für Duchnrnige­bauten einbegriffen ist, ein Zweck, für den die Städte in früheren 3<rnrn Stiap.taiaufroenbungen nicht torjumtrnen b.xtudnen Tie Sctmldenlast sämtlicher städtischen Werke ist feit dem Jahve 1915 nicht nur nickst gewachsen, sondern hat sich sogar vermindert. T<e Unterhaltung ber stöbt Anlagen beanstnuckn eine Mehrausgabe ton 129 000 Mk. Ob die ötabt ben hierfür tm gegen­wärtigen Voranschlag eingestellten Betrag von nmb 250000 Mk. in Zukunft werd aurtoenben fötnen, mag dahinstehen. Weitere Meh auSgab.m eroeb.m fick» bei den Titeln e b ä u b c" unbGrund­stücke' namentlich infolge deS Umstandes, tob bie Stabt selbst für ihren umtangrei 1xn Gebäud?- und GrundstückSbeiitz wegen der tm Vonahr oor-

willigkett rntltoedm werden Ttntn. f-iti immer wieder zu betonen imb mM allen Mitteln baton hi streben, ist vilickst und Sckmldigkeit aller, bv in Sfientiichen Lörnrrichatten, laiintitllidi auch m Gtabitwrorbnrtm'tVSammlungen an dem Ck- stbicke hetz deutschen Volkes nntMwirten haben, ES wäre den Gia r o in tr. i.' toihtinm gen nur ftrber* lidi, mcrni bie gegenwärtigen starken 3 e n t r a 11 » I ntionSbcflrr bungen gemilbrrt würden, da per lentralffrifdr Reichs- unb StaatSberrteh pmri- feiloC teurer atbrtie alt» ber dezentralt fierte.

mentlid; aber würde dem ©wberaufbex dienlich ie n, incrni Parlament und Regierungen dv wenig freundliche Lattung gegenüber der städtischen Setdstvervattung, br der Kvmmunalpoli- mit 'iiebauem festste!Ien must, verlassen unb ber Selbstverwaltung br ihr lebenswichtigen JVrei- betten gewähren würden. Die Selbstverwaltung ist tnnnMvegA eine übertrf* Idee, sondern ein Grundsatz tod)i:n und freiheitlichster S«ai-Weis­heit, wie sie in- Werk gesetzt vom Jrriherrn vom «Stem vor mehr als 100 Jahren den meber* gebrochenen Preuir.f.ton Staat beübt und wieder emrotgetragen hat, so bietet sie auch in der Gegen­wart dem sufammrngebTwfmen hntrfdm Staat dg- stet« bereite, volkstümliche Werkzeug bar harten unb nrühseligen, aber dennoch Zulun freudigen Arbeit des deut schor fflaebcMuitMtt

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ttftfl. JSerm fer fette ?riebenÄtoranfrffag des Rechnungsjahres 1914 ernen ©.borf von 3,7 MNiorei Myitfmti*, toälnenb ber gegenwärtige Boranscksoy für das Jahr 1921 einen B.dan von 10^ Millionen erferbert, so tommt in dieser Jünffochen Bedarssrunahme bie m den tbttn Jahren eingx tretene Geldentwenung zum klaren AuSdruL wenn auch fesl^ustellen ist, toü die Aunobme des städtischen B-oarfs butter ber

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flemweimt ErHSHw« trr Gemcksfever toefr* uck>e Mehrbeträge tn mr^wumg feien mutz. Iw M<hrcru>'^abe ba der Altcc > chuIe til bebotgt bunt» tne zem chm Staat unb Stabt grrrj'vnc t<er- eui Larunti bau die Jehl beträte btricr 6dtile ton tiaat unb Stobt übenummot Wochen lmd, und »war vom Staat »u »nxn Fünfteln, von ber Stadt iu dvri Fünfteln. Auch für bas O be r he f fi f che fiufeum unddie Gatlfchen Sammlun- en mussten nhSdte Aufwendungen im lUran» idjianc torgtichen luerben.

der gegenwärtige Voranschlag durch likiiigercinnabmen unb MedrauSgaden gegenüber dem vonährigen ungünstiger gestaliel um ben Betrag von 5,6 Millionen Mark vri Berückfickstigung der ben diesiädrigen Voranschlag günstig toemflufenben, oben angeiührtcn Mehr- kinnahmen und iBenigcraii3^abci von 34 Millio- ntn ergibt sich, hast ber tnesiährrge ^eberf den vvtiährtgen um 2,5 Mcklionen übersteigt Wäb- rend im vorjährigen Voranschlag der au^tualn- dtenbe Fehlbetrag auf rund 2,2 Millionen beiiffcrt mürbe, beläuft sich somit der im diesmaligen Vor­anschläge auSzugleichrnde Fehlbetrag auf 4,7 Millionen. Tiner Betrag wäre auS dem für diese Zwecks gcbilbetcn AuSgleichSstock de-5 Staates zu decken, wobei feilich zu bemerken ist, datz wegen ber bi- beute noch unztilänglich ge­klärten finanziellen Be»iekmngen zwischen 'Jteid) und Staat ber hessische Staat selbst noch nicht in ber Lage ist, ju übersehen, welche Summen in ben staatlichen AuSgleichSstock fliesten iperbcit Jedenfalls must mit allem Nachdruck betont werden, dast angesickstS der durch die ReichSsina^esttz- flrbung stark verkümmerten Steuerauto- nomiederGemeindendie Stabt, selbst durch phänomenale SteuerkünsUerschast, bat Fehlbetrag in vollem Umfange niemals wird au^gfeichen rötmen. ES must darum ein Doppeltes von den Städten immer und immer wieder gefordert wer­ben : ersten-, daß Reich und Staat die gesetzlich den Städten gewährleisteten Steueranteile unb sonsti­gen Ueberweisungen. wie Ersatz der persönlichen Schul- unb Polizei kosten rasch, pünktlich unb voll zuführen und bie Leistungen der Städte für ReichS- unb Staatszwecke in höherem Maße als bisher vergüten, sowie zweitens, tost endlich durch eine vernunftgemäße, die Leben-interessen der Städte berücksichtigende shstemalische Regelung eine klare Grenz scheidungzwischen de nSteuern de- LieichS, ber Länder und ber Ge­meinden vollzogen wird. Bor allem aber hat die Entwicklung deS letzten Jahves klar dasjenige er­wiesen, waS der sachkundig? Deutsche Städtetag vor Durcktführung der Rct^hsfir.anzreform mit Recht betont Hal, daß ohne ein Zuschlagsrecht zur Reichseinkommen st euer die Städte ihren mannigfaltigen Aufgaben niemals gerecht werden können. Auch dessen sollte sich der auf neue Ein­nahmequellen unb besonders auf AuSgabenerspar- niS bedachte Reichssinanzgesetzgeber bewußt bleiben, daß für Länder wie für Gemeinde daS ihnen »ustehende SteuerzuschlagSrecht plastisch aus- gedrückt: die Steuerschraube nach allen Erfah­rungen die wirksamste Bremse darstellt, um das Tempo der AuSgabensteigerung zu verlangsamen.

Ob bie jüngst vom 9lcidj5tag beschlossene No­velle zum NeichScinkommenstcuerge- setz mit ihrer Entlastung4tendeuz finanzpolitisch ein glücklickwr Griff war, muß stark bezweifelt werden: batn die Vermutung ist nicht von der Land zu weisen, daß die »ufvlge dieser populären Maßnahme ausfallenden Muliardentoträge auf anderem Wege, vielleicht auch durch indirekte Be­steuerung mieter ängeholl werden müssen Jeden­falls sv-ht tos eine fest: die Finanzlage des R^ck-es und besonders die Erfüllung des Londoner Ulti- matumS werden an das deutsch.' Volk ungeheure Anforderungen stellen, denen nur durch äußerste

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anüg ungsstcuer, ber FreMdenabgabe, der FiNal- und Warenhaus st euer jv- toit durch notwendige Gebührenerchöhung bei den Verbrauchsabgaben, den Markten, Waaanstaltcn, Friedhöfen und dem Schl acht Hof. 3mm<Tbin nruß betont werden, daß die ton der Staol feftneie^ten Gebühren fast burdyännig tzurückb'e toi hinter benjimigcn Be­trägen, die andere Slckdte für die gleidyn Ein­richtungen erh-ben. D»S gilt namentluf) hiniidx- lich deS SchlackstbofeS, der mit 421000 Mark einen so beträchtlichen Zusckruß erfordert, daß an einer wetteren Gebührenerhöhung bis zur böhe der anbei rodrto üblichen künftig nicht vorüberge­gangen werden kann. Die Grund- und Ge­werbesteuer liefert bet Festbaltuna der vvr- tährigen Kudftti'a'i^iffiem einen um 300000 Mk. höheren Erfrag. "Auch ba dem stüdstichen G' -

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men den Miet betröge. Endlich liefern die städti­schen Betriebe loant auch geringe Mehreinnalstrvrn Da die von der Stadt zur Zeit beanfprucksten Preise für C-xti und Wafer erheb­lich unter ben Durchckmittspreisen ber anderen gröfteren hessischen Städte sich befinden, wird zu prüfen fein, ob nicht torch yöherr PreiSbcmrssung weiteoe E-tnnahmeMlellen erscküießbar sind Die Ansicht, daß angesichts der durch die neue ReichL- finanagesetzgebung verminderten Einnahmen der ©lobte auch die siädtichen Werke in Zukunft in släikerem Maste für bie Deckung des FinaNzbc- daris ber Städte nutzbar gemocht werden müssen, ist du och ben Zwang der Verhältnisse begründet und tn tommmraluohtt dyn STrerim tocherrschenti.

WenigerauSaaben ergeben sich namrnt- lich bet ber Straßenunterhaltung und dem ftanalbetrieb. Dic in dem vorsährigen Ltoranschlagc hierfür torgefebenen Beträge muß­te" aus CriparniSssrLndeu eine gewisse Ermäßigung erfafnen; die fetzt eingestellten Summen von 1 188 (XX) ML für St;a!.ernjnterbalung und von 551000 ML für ben tranalbetrieb sind immer n»'ch alS sehr erheblich zu br^ütinen. JnSbtsvnber.- muß (jenwrgdwton werden, daß bte seit 190b bis Leute unveränderten Känal gebühren um 175 000 Mk. hinter den Betiieblkiiflen Zurück­bleiben, ganz zu schwelten vvu b.T Verzinsung Unb Tilgung de» Anlagekapitals

JnSgcanrt ist der gegenwärtige Voranschlag durch Mehr,innckhnrm unb Wenig^rai Sgabnr gün­stiger nefa'M um den B trag ton 3,1 Mill. ML

Dien'S Q-ra-bnid wirb fetoch anb.rerfrit5 durch ADcnig,'r.iunahmen und MchrauSgcben inS Gegen­teil gekehrt. Eine wesentliche Minberein- nahme ergibt sich bei den städtischm Wal« düngen. Der LwlzfoslungSetat, ber irn Vor- jabre innige WindfalleS auf 10 900 Festmeter bemessen werden mußte, ist un gegenwärtigen Vor­anschläge auf bto in ftiU)Ciim Jahren übliche Diaß von 8200 Dimetern herabgefetzt worden, was für tne Bctrrcbsrechnung einen EinnahmeauSsatt von mein alS '/» Million bedeutet. Es ist zu hoffen, daß in den fcmrn irden Jahren unbeschadet ber Subsioi^ dti> WaldeS eine Erhöhung des

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