HT#e*W
Berfin
176,50
176,25
458,
400,
403,
früflTttmnrä der Alliierten tnrrtfi Amerika, so wWtttivb der Besetzung des Ruhryebietes
»ar m
agen
3 Rationierung
i . |l ui'uiuiiu r ung
l 10. See I schaftliche Fragen
3i rt
gram. .
tidiuifln
N, Bukarest
100 C.
240,50
561.-
179,50
10.5
77,50
15,68
93,65
34,21
660,-
496,-
413,50
13,85
92,65
32,46
15,72
93,35
34,29
9.5u
77,50
9.5. 77,50 70,- 71,- 68,40 180,- 291,-
888,40
13^89
92,85
32,54
661,- 498,- 418,- 284,50 243,- 575,-
177,-
BBrftnftttfe.
Frankfurt
Thristianta Kopenhagen Stockholm helsingfor». . .. . . Italien........
London ..... SReugorN Pans..... . . .
Schweiz. ...... Spanien.......
Wien (altes) Oeutsch-Oesterr. . . . Prag . .....
Budapest ...... Bulgarien......
Konstantinopel . . .
303,
314,
467,
289,
KurS 10.5.
77,50 69,50
70,30 68,20
179,- 290,-
vtchiel aus
Holland. . Deutschland Wien . . .
Kirche nnv Schuld
rpb. Höchst a. M., 8. Mai. Den Herren Schülern der gewerblichen Fortbil dungsschulendes Kreises Höchst steht fortan Sitz und Stimme im Schulvorstand zu. Also beschloß mit 13 gegen die 11 bürgerlichen Stimmen die gestrige Sitzung des Kreistages für den Kreis Höchst.
59,20
88,39
117,30
83,89
117,88
97,89
125,40
23,80
. . 100 51 = . . 100 -u». = . . 100 Är. = . . 100 Ar. = . . 100 Fr. = . . 1 £> =□ . . 100 2. - • • 100 $r. - . . 100 Kr. - .. 100 $ =
. . 100 Ar. *
9.5.
8,37
4,17
157*25
845,-
7,28
18,25 MS
211,- 186,- 176,- 156,75
427* — 290,50 310/15 455,- 284,84 272,25 648,- 493,- 413,- 280,12 237,50 640,- 181,12 539,- 219,50
74,30 399,75
10.5.
8,80
4,36
8,90
6*50
855,-
7,69
18,50 /J55
Züricher Devisenmarkt.
10. 5.
210,- 184,50 176,25 159,75 144,- 443,- 299,25 323,- 466,- 284,- 273,- 662. - 498,- 419,- 281,50 239,- 574,50 176,- 557,- 224,75
9.5. Franken 199.-
8,525
1.475
7.80 46.45 22.36 28.75 46.45
2.90 561.-
4.05 9.30
angelegen
Sanfte, de
8.375 1.325 7.825
46.10
22.46 28^0
46.-
2-85
663.-
4 125
luna für wei bürrte: 1. S6
. Ar. . Ar. . Ar - Sh. . Fr.
. 3
Äbenb* Abend- Schluß- Schluß»
Kurs Kurs Kurs
Handel.
Berlin, 10. Mai. Börsen st immun gsbild. Die Tendenz der Börse hatte auch einen festen Anstrich. Man rechnet mit der Wahrscheinlichkeit der Unterzeichnung des Ultimatums und knüpft daran die Hoffnung, daß hierdurch besonders die gefürchtete Besetzung des Ruhrgebiets vermieden werden dürste und eine Beruhigung in politischer Beziehung sowie möglicherweise auch eine Klärung der wirtschaftlichen Verhältnisse in gewisser Hinsicht eintreten könnte. Es regte sich infolgedessen einige spekulative Kauflust, di« ein überwiegendes Anziehen der Kurse zur Folge hatte. Harpener gewannen 9, Gelsent- kirchen ebenfalls 9 Prozent. Th. Goldschmidt 23 Prozent, Felten u. Guilleaume 10 Prozent. Die ziemlich erhebliche Abschwächung der Devisenkurse bestärkte die Spekulation in der Beurteilung der Lage. Balutapapieve zeigten keine gleichmäßige Entwicklung, stellten sich aber vorwiegend niedriger. Aon festverzinslichen Werten waren ungarische Anleihen wieder fest, i deutsche im allgemeinen gut behauptet.
Frankfurt <l M., 10. Mai. Börsen st i m m u ng s b i ld. An der Börse hat man sich mit der Annahme der unmöglichen Forderungen so gut wie ab gefunden. Der Gedanke an eine Annahme des Ultimatums überwog heute mehr, well die deutschen Vorstellungen über die Unerfüllbarkeit der Londoner Beschlüsse auch in Amerika keinen Eindruck machten. Die Möglichkeit einer Lösung der Kabinettskrisis wurde durch Meldungen bestätigt, so daß die Tendenz im Abendve» kehr such fest gestaltete. Auf dem Montanmarkt traten mäßige Kurserhöhungen ein. Chemische und Elc ktrizitätswerte blieben behauptet. Die Haltung auf dem Devisenmarkt war weiterhin schwankend und ausschlaggebend für Balutapapiere. Deutsch-Uebersee verloren 15 Pvoz. 5proz. Goldmexikaner schwächten weiter ab. Deutsche Petroleum 775, 780. Lebhafteres Interesse lenkten Pb. Holzmann auf sich die mit 275 gehandelt wachen. Marisfelder Kuxe fester, 4800. — Arn Kassamarkt waren weitere Kurserhöhungen zu beobachten. Siemens Glas 748, stiegen 13 Prvz. Maschs. Gritzrrer 388, plus 10, Eisenwerk Meyer 410, gewannen 5 Proz. Der
denrenschaft, 7. Förderung der Äibesübun- gen, 8. Bücherbeschaffung, 9. Vertretung des Verbandes im Reichswirtfchaftsrat. 10. Beziehungen der deutschen Hochschulen zum Auslande (Austausch von Veröffentlichungen, Fachblätteru, Büchern usw.), 11. Gebrauch Der deuffchen Sprache im Verkehr mit Ange hörigen feindlicher Staaten.
hk Bonn, 9. Mai. Wie wir hören, hat der Freiburger Privatdozent Dr. Kurt Roack fein geborener Stuttgarter), früher in Straßburg, einen Rus an die Universität Bonn als a. o. Professor für Botanik und Pharmakognosie und Kustos am botanischen Institut als Nachfolger von Prof. Ernst Küster (jetzt in Gießen) angenommen.
Erklärungen des Staatsdepartements »ehe die Regierung 6rne andere Lökmg der RevarationSfroge, als die einfache Annahme der Bedingungen der Alliiert« durch Deutschland. Man sehe, to heißt es m der Havasm^dunq weiter, ernt Billigung des Programms der Allfterten durch Amerika, fo
Ein neuer^ frohhiü für 1,50
Unter den Händen vird der »ditnattipte and ver- I filbteste Strohhat blüteaval und wie neu bei der Behandlung mit dem verbesserten Strobin mit seiner verblüffenden Blechkraft. Verlangen Sie in Drogerien und Apotheken ausdrücklich die neue Packung mir Aufdruck Mi. 1,50.
Amsterdam- Rotterd. 2386,60 2391,402295,202299,80 Brussel-Antwerpen . 540,40 551,60 539,45 540,55 1033,95 1036,05 1011,45 1013 55 1208,75 1211,251158,80 1161 20 1578,40 1581,60 1525,95 1529,06 143,85 149,15 143,85 144,15 341,15 341,85 330,65 331 35 268,20 268,80 258,20 258,80 67,18 67,32 64,65 64,81 550,40 551,60 539,45 54035 1193,801196,201148,85 1151,15 886,40 -----
Au- SfaM und (and.
Gießen, den 11. Mat 1921.
Neue Briefmarken.
DondenneuendeutschenBrief- rnorfen will die Reichsdruckerei die ersten bret Stücke in den nächsten Tagen verwende n. Es sind dies die Werte 5 Pf. rotlila, J0 Pf- grünoliv, und 30 Pf. grün. Sie zeigen lediglich die Zahlen in einem großen Mitteb- selb und die Inschrift Deutsches Reich. In ^esem Muster gibt es später auch Marken grünblau zu 15 Pf., rotbraun zu 25 Pf., bun» kelorange zu 40 Pf., und lila zu 50 Pf. Die Jeanen werden in Buchdruck auf weißem Pa- blnr bisherigen Wasserzeichen he»
ncucn Ziffernmarken können 7 er. "u -100 Stück durch die Marken- Verkaufsstelle in Berlin gegen schriftliche Bv- itellung bezogen werden. Es wird aber hier ein Aufgeld für Verpackungs- imb sonstige Aufwandskosten verrechnet.
•
DienstauszeichNu 11 gen als n b € n ken. Dienstauszeichnungen müssen im allgemeinen bekanntlich nach dem Tode des Ma ^rüi9cIicJ.crt "der bezahlt werben, «ft», l<>Tr^tCk- r?1* Dienstauszeichnungen
SSlJKf'r $Kere "Nb in ber Marine
erworben smb. Dazu gehört das Dienstaus. blt^ie"^.lI*^eichnung erster 2 s' l.ub Elane, sowie bic Lanb- Klasse und Zweiter Klasse. Nach emer Bermgung des Reichsweh» Ministeriums smb irtzk biese Auszeichnungen ben Hmlerbliebencn unentgeltlich als Andenken zu belassen.
Datum: 5* e Disch Aneasanl. 4e/e Disch. Reichranl. 3*/, Disch. Reichscurl. 4e/e Preuh Aonsol« Darmstädter Sank . Deutsche Sank . . . Disconlo-Gesellschaft Dresdner Bank. . . stationaldank f. D. . Mitteld. Tredttdank. y.-Amerik. Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch.Gußstahlwerk . D.-Luxemb. Berg».. Gelsenkirch. Bergw. . aarpener Bergbau . berschles. Tisend.-B. Oberschles. (Eifentnb. . Phönix-Bergb -Akt.. Bad. Anilin- u. Soda Höchster Farbwerk«. Llektr. A.E.« Schuckert-Werke. . . Felten-Guilleaume. . Daimler Bud.- Eisen«.. Akt. . Adlerwerke 4*/, Hess.Staatsanl. . Elektron Griesheim.
Frankfurt a. M., 11. Mai.
Berliner Devisenmarkt.
Geld Brief Geld Briet Datum: 9. Mai. 10. Mai.
vermischtes.
fpd. Aschaffenburg, 8. Mai. Das größte, bisher in Bayern gebaute Schiff»vurde dieser Tage auf der Werft der Bayrischen Schiffbaugesellschaft z u Erlenbach vom Stapel gelassen. Das Schiff, 72 Meter lang, hat ein Labevermögen von 25000 Zentnern unb würbe auf ben Namen „Braunkohle 30" getauft. Es ist zugleich bas größte Kranschiff bes Rheins unb erhält einen Dampfkran von 18 Meter Auslage unb 80 Zentner Tragkraft sowie eine Pumpenanlage zum Bergen beschäbigter Schiffe.
Marknotierungen.
Mr 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14.
Zürich...........Fr. 125.10
Amsterdam —
Kopenhagen Praa.... Stockholm. Wien.... London . . Paris . . . NeuoorK. .
" Falsche Tausendmarkscheine In der letzten Zeit tauchen in mM reußen Städten Westdeutschlands, auch in Frank- -furt, falsche Tausendmarkscheine auf. (ä such Nachahmungen der Reichsbanknoten zu 1000 Mark mit dem Datum vom 21.
Hessen-Nassau.
0 Amöneburg. 9. Mm. Es ftnd setzt 1200 Jahre her, daß unser mitten aus dem Ohmtal auf hohem Basaltige! empjrragao^ Städtchen zum ersten Male in ber Eh.vnik erwähnt tnrb. Aus seiner ^veidcn Rri e durchs Chattenland im Jahre 722 bekehrte Bvnif.rttus hier die Brüder Denk ir b Tiewls zum Christer c- trun unb gründete dft 2lbter Amanabnrg Nock heute zieren die Rumen ber früheren iischZfllchen Burg den höchsten Punkt unseres Strdtchens, wo auch die neue Dechaneiktrche ihren Platz gesunden hat. Tas unmittelbar tmkKtcümb? alte SttstS- lebäude ist bekmiutlich während des Krieges etn Raub der Flammen geworben Aujer als Zentra!e des allen kurmainzisä^n Gebiets i t Amöneburg auch dadurch weit bekannt, drß hier tnc letzten Schlachten des siebenjährigen Krieges geschlagen wurden. Am Fuße unserer Stabt, int ber Brüctermüdle steht ein Denkmal jur Errtmerung an jenem Kampf und den Friedensscf'luß.
mc. Frankfurt a. M., 9. Mai. Auf hiesigen Hauptgüterbahnhof stand ein Waggon Schweineschmalz, dessen Be- hmmimg nach Nürnberg lautete. Durch Fäl- djung der Frachtbriefe wurde er aber nach Aad Homburg geleitet, wv der Groß- Händler dllfred Marr bas Schmalz, das einen Wert von 215000 Mr. repräsentierte, Her Per- führte. Die Krimanlpotizei !5^dte Gemchte finb augenblicklich mit der aTtrü(f*igm ©Arnar». geschtcl;te beschäftigt.
mc. Frankfurt a M., 9. Mai Der L^^logtsche Garten hat die große Hagen>.ecksche R epti liensam m- (ung bis zur Neueröffmmg des Stel- 11 n g c r ter Parkes im nächsten Frühjahr 5>lc. Sammlimg enthält il a. 12 Alligatoren in» zwei nher 8 Meter lange Rteienschlangen. H
weser-lsNlda-eayn-Rhern-rtonal.
Dan Geheimrat Pr^f. Dr. Sommer-Gretzen.
In ber „Deutschen Allgernernen Zeitung" txrm 1 Mai 1921 wird unter dem Doppelnamen ^er Marn—Wcjer-Mnal" Ter ümnpi um bic Lüriensührung" am Schluß folgendes gejagt:
zr3m wesenllicheu wird sich ber Kamps um tzte Lun? Weser—Werra—Mam ober Weser— Fulda—Kinzig—Main abspielen. Wie er auch uiben mag, die Notwendigkeiten, aus Kohlew- mangkl heraus die Schisfahrt auszubauen und aui Kohlennot heraus Wasserkräfte nutzbar zu machen, werden die Pläne fördern, und Weser uudMain werden dereinst durch einen -anal verbunden sein." In diesem Aufsatz miro der von dem Fulda—Lahn-Kaualverein vertretene Plan, die Weser durch die Fulda bei Küsstl, weiter durch die Eder, Schwalm, Wiera anb, nach lieberwindung ber Wa serscheide, durch die Ohm bei Kirchhain mit der Lahn bei Marburg M verbinden und einen Lahnkanal über Gießen— Limburg zum Rhein zu schaffen, nur kurz berührt. Im Zusammenhang mit dem Projekt des Senators Meyer in Bremen wird dec Plan erwähnt, „die Fulda oberhalb von Kassel bis Melsungen und die Eder bis Gensungen schiffbar zu machen und den Anschluß der Fulda über Bebra— Hoenebacd zur mittleren Werra, andererseits den durch Schwalm, Ohm, Lahn nach dem Gießener Becken z u ermöglichen". Im Anschluß hieran steht die Weiterführung dreier Kanalsinie vom Gießener Becken durch bte Wetterau nach Frankfurt zur Erörterung. .Vergleicht man damit die Richtung der Main—Wese» Bahn, so ist ersichtlich, daß diese tatsächlich im wesentlichen ben Weg für einen Main—Weste» Kanal von Kassel nach Frankfurt mit Anschluß an ben Lahnkanal von Gießen zum Rhein andeutet. Die Main—Weser-Bahn ist röte moderne Horm ber alten Handelsstraße von Bremen nach Frankfurt, die über Frankenberg nach Ma» bura a. b. Lahn und Gießen, fobarat am West- ranbe der Wetter au über Friedberg nach Frankfurt ging. Dieser uralte Handelsweg, der durch Waldeck führt, kommt sogar jetzt noch bei der Wahl einet Kanallinie in Betracht. Jedenfalls muß ein Main — Weser-Kanal im eigentlichen Sinne eine möglichst direkte Verbindung von der Weser über Kassel nach Frankfurt bilden.
Es liegt allo in dem Artikel der „D. A. Z." eigentlich ein Wortspiel vor: Was dort in erster Ltine Main—Weser-Kanal genannt wirb, ist in Wirklichkeit eine Verbindung zwischen Weser unb Donau auf dem Weg von Hamr.-Münden durch die Werra nach Hörschel bei Eisenach, Gerstungen, Wasungen, Meiningen, Ritschenhausen unb weiter zum Main, also, eine innerdeutsche Nor b s ü dwasscrstraße, während der Ma in— Weser-Kanal eine Verbindung zwischen Weser unb Rhein darftellen will». Die Verquickung der beiden Dinge unter dem Begriff „.Kampf um die Linienführung" ist also ganz unglücklich: es kann sich nur um eine Priorität bei ber Ausführung zweier an sich gleichmäßig notwendiger Schiffa hrt swe g e handeln
Trennt man in dieser Weise die beiden Aufgaben, so handelt es sich neben der unbedingt! nöllnm Nordsüdverb ndung Weser—Main—Don au un Grunde um einen Weier—Rhein-Kan al nn oberen Gebiet ber beiden Flüsse. Hierbei muß bte Frage bet Linienführung nämlich 1. wie bisher schon erörtert, Kassel—Bebra—Fulda—Hanau— Frankfurt, ober 2. wie es der Fulda—Lahn-Kanalverein anstrebt, Kassel—Marburg—^Gießen — Niedellabnfteiu eventuell mit Abzweigung von Gießen durch die Wetterau nach Frankfurt zur Entscheidung gebracht werden. Die Dernaclstässt- gung des Lahntals in bezug auf den längst angestrebt en Kanal bau hat seinen Hauptgrund in den hemmenden Grenzverhältnissen, da sich das in seinem Hauptteil hessische Gießener Decken in bte preußischen Gebiete von Hessen-Nassau einfrfnebt. Unterdellen ist jedoch besonders auf Vorstellungen des ftulba—Lahn-Kanalvereins die Lahn in bic Reihe der Reichs Wasserstraßen ausgenommen worben, unb nun ist hoffentlich die Bahn für eine mehr großzügige Berkehrspolitik in btefem südwestlichen Teil des Reiches frei geworden. Der Bau des Lahnkanals als Teil einer lelstunyssähigen Weser—Rhein-Der bin düng ist volkswirtschaftlich unb verkchrsvolilisch notwendig, um bas innerdeutsche Wirtschaftsgebiet mit dem Rhein zu verbinden.
0n einem Teil bet Auflage wieder holt.) Die Bvffchafterkonfrvenz und der Polen- anfftani).
Baris, 10. Mcn iWTB., Vre bti$ „@dy de Daris" mitteilt, soll "bte Botschafter kon- lerenz gestern entfefmten haben, daß die artir- leiten Botschafter in Berlin rriybr die deutsche Regieruna auftorpern, sich iröer Jnterventeon tu Obetschlesien -u enthalten. Sollten deutsche Truppen in Oberschlesien röigrcfm, fo winde ba» ein energisches Vorgehen Frankreichs rm Rheinland auslösen. Tas wüßten die Deutschen, schreibt twr* Matt, rnsttgedefsen blieben ste mhrg.
Sme tendenziöse HavaSmeldunq über bte Haltung Amerikas.
DariS. 10. Mai. iWTB.) Nach einer 5a* vasrneldung aus Neutwrk hält der ,,Neu York Herald" eS nickt für ausgeschlollen. baß die amerikanische Regierung ihre Truppen an der Besetzung deS Ruhr- gebieteS teilnehmen läßt, falls dies nötig lern sollte. Die Regierung habe in der Tat das Recht, darüber Beschluß zu fassen, ba die Annahme der Resolution Knor auf Weisung bes Präsidenten Harbins auf unbefhotmir Zrö zurückarstellt morden sei
Weiter meldet Havas aus Washmatmr, noch
des großen Adlers mir als Farben.klecks erscheint, während auf den echten Noten auch mit dem bloßen 2tiigc die Zeichnung pes kleinen Adlers deullich zu erkennen ist. Der Faser streifen ist durch Auf streuen und Aufpressen von Fasern nachgeahmt, während bei den echten Noten die Fasern in das Papier eingebettet sind, so daß sie erst mit einer Nadel aus dem Papier gelöst werden können. Vielfach erscheinen die Scheine fahler als bas Druckbild der echten Noten. Die Fälschung ist im Lichtdruck mit Unterstützung durch Buchdruck erfolgt. Auf die Ermittlung der Falschgeldwerkstätten hat die Reichs bank eine Belohnung bis zu 10000 Mk. im Einzelfalle ausgesetzt.
** Oefsentliche Bücherhalle. Im April wurden 1706 Bände ausgegeben. Davon kommen auf: Erzählende Literatur 1234, Zeitschriften 182, Iugendschriften 129, Literaturgeschichte 16, Gedichte unb Dramen 21, Länber- unb Völkerkunde 67, Kulturgeschichte 22, Geschichte unb Biographien 50, Kunstgeschichte 12, Naturwissenschaft unb Technologie 55, Heer- unb Seewesen 3, Haus- unb Landwirtschaft 8, Gesunbheitslehre 5, Religion unb Philosophie 29, Staatswissenschaft 9, Sprachwissenschaft 3, Frembsprach- liches 13 Bände. Nach auswärts kamen 45 Bände. — Die Bücherhalle ist nun wieder an vier Abenden wöchentlich geöffnet.
Landkreis Gießen.
* Weickartshain, 10. Mai. Am letzten Mittwoch veröffentlicl)ten wir eine Notiz übet die Amtsniederlegung von neun Mrt- gliedernbesGemeinderatsM Weickartshain. Ueber die Ursache dieses Konfliktes will» uns tom Kreisamt geschrieben: In ber Gemeinde Weickartshain konnte die Gemrördever t rv- tung sich nicht entschließen, die Besoldung des G» meinderechnets entft>red>.nt> ben vom Ministerium des Innern erlassenen Richtlinien festzulegen. Ta sich ber Gemcind-etechnet mit einer geringeren Besoldung nicht einverstanden erklärte, so hätte das Kreisamt ein Derwailtungsstveitversahren gegen txe Gemeinde röilcitcn müssen. Hierdurch wären ber Gemeinde naturgemäß Kosten entstanden. Um svlche Kosten zu vermeiden, wurde der Versuch gemacht, durch Entsendung eines Beamten in die Sitzung des Gemeinderats eine Einigung herbei» Ai führen. In dieser Sitzung war zwischen der Forderung des Gemröiberechners und ber Summe, die bte Gemeinde auf VvrsäKag des Vertreters deS Kreisatnts bewilligen wollte, eine Differenz von 35 Mark! Ter Rechner nullte diesen Sktrag nicht nachgeben, da er das Mehr von 35 Mark gegenüber bröt Angebot ber Gemeinde nach ben gesetzlichen Bestimmungen fordern konnte. Niemals war bic Rede davon, daß bas Kreisamt über die Ganröideangllegenheften einfach entscheiden und Mft StoasandiDlncng die DurclLAwung zu erreidjen suchen wolle. Dm Wunsch des Rechners nahmen nmrmrör 9 Mftglieder des Gemeinderats ynn Anlaß, ihr Amt wegen ber Differenz txm lährlich 35 Mark Triebetyliegen. — Ter Gemeindv- rechner hat inzwischen bei dem Kveisamt auf die 35 Mk. verzichtet, unb es ist nur zu wünschen, daß die neun GemeinderatSmitglteder mm ebenfalls nachgeben und sich zur Beibehaltung chreS Aml.-s entschließen. Uebrigens steht noch keineswegs fest, ob alle Genteiitderatsmftglieber ihr Amt niebe» legen können, denn auch lnerüber gibt es beschrckt- Tenhe Vvrschrifttn in ber Landgemeiröeorbmmg.
KrelS Schotten.
D. Burkhards, 9. Mai. Me Ober-Lai- er Jugendbühne wird das an mehreren Plätzen Oberhessens aufgeführte Lut Herfestspiel zum letzten Male in diesem Jahre am zweiten Pfingst tage hier zur Darstellung bringen. Mit Rücksiclü auf ine etwa vom HohewdStem kommenden Aus- lügler ist auch eine Nachmfttagsvorstellullg ge- ptant.
Japan imt) China
Paris, 10. Mai (WTV) Wie Vie „Thigam Tnbune aus Neunvrk meldet, veröffentlicht bir ,.Newvorff WvrQ/" eine Nachricht aus Tientsin aus böchLl autoritativer Quelle, in ber erklärt wirb, daß die japan ische Regierung beschk>jsen habe, die P rovinz Schantung posort und ohne alle Bedingungen an China zurückzu geben.
Der englische .Kohlenstreik.
London, 10. Mai. >WTB. ) „Evenina News' meldet, daß bisher etwa fünf Millionen Arbeiter von dem Kvhlenstreth ber morgen 14 Ta« währt unb ber englischen Industrie ben verhängnisvollsten Schoden zug» ügt hat, unmittelbar m MftlcLenschM gezogen M
i Büchertisch.
—1 Johannes Bu chhv l tz, „EgholmS Gvtt" Rowan (Gy'.dendalscher Verlag A.-G., ^rfinV „Egkwltns Otott" schilbett ein Familienschicksal aus der Liefe der sozialen Schichtung. Eg Holms, des Photographen unb Erfinders, inbrünstiges Ringen mit „seinem" Gott um Gnade und Erfolg bildet den Inhalt dieses Werkes, in dem sick tiefe Tragik und idjmeibcrtbcr satirischer Hümvr in crfdelitcrnirr Weise verbinden.
— Das!iterarische Eckv. Halbrnvnot? schrist für Literaturfreunde. Verlag: Egon Fleisckel u. Co., Berlin W. 9. Das 1. Mai heft ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen: Emst Trau mann: Goethe als Heiligenmaler: Fedor v. Zobel titz: Bettina: Werner Schweizer: Mavncs Immer manu; Hugo Bieber: Geibel und ferne Retter Georg Witkowski: Gvetbe^Schrifteir I — Echo der Bühnen — Echo der Zeitungen — Echo ber Zeitschriften — Echo des Auslandes — Sturze An teigen von Anselma Herne, Wilbrön Schnndtbvnn. Fritz Pb Baader, HanS F. Hermvlt, Hugo Berg mann, Erik KrüneS, Paul Bourfeind, Bernhard Ticbotb, ®nil Lucka — Nachrichten — Nachtrag zur BorkesurigSX^hrornk — Der Büchermarkt.
Z^od>fcbulitacbricf>fen.
c- 6^- c-fA3-$ r_u.i ftfit Hochschultaq finbet bom 3 2. bis - 5 M a i in > a 11 e a = statt. Dte retckhaltige A* neben reinen wrbanl anderem auch folgende
tragen sowohl grlknen al? auch roten Adler-15. Geistige Strömungen in der Studenten- stempel und sind am besten daran zu er- schäft, 6. Wirtschaftshilfe der deutschen Stu- reimen, daß ber kleine Adler im Brustbild
. - ui «l.S. Prag . . agesorbnung umfaßt Vari» . .
"beiten inner I Sonbo" • errn Jtohen .
ntcrröe inn ‘BrÄ«d
%'cin I Budapest
Die mittag öemtinti Hohsortj
ütbuwui Aem|etfe
12". Uh 'M Aller (früher« folgt $(,
(Büß
W
gabtter ÜlltoDO Sfitntlid
Zei« öwigkn auf $or
4 "
3
7 '
...K
V


