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Die GEein-desteuern im Saargebiet.

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Dadurch geförderten Zpn?spalt troff to d m freien vli^Mtertcintanbe und dem Baubeamtentum leide auch tue deutsche Baukunst seit Jahrzehnten au einer unglücklichen Zerrissenheit. Da es feststehe, daft der heutige deutsche Beamtenapparat in keinem Verhältnis mehr stehe zu den vorhandenen öffent» (Kficn Mitteln ,o wird in der Denkschrift oorge» schlagen, zunächst bieientyn Beamtengrupren ab- znbauen, deren Tätigkeit durch die d.-r freien Berufe erseht werden kann Durch den Abbau d s Dau- beamtentums würden grvfe öffentliche Mittel er» 'Part und duvck> die Förderung des freien Arckn- tektenstandes und der mit ihm in Verbindung siechenden Gewerbe imb stünste würden dem Reich, den Ländern und Gemeinden .strafte und Mittel zum wirtschaftlichen und künstlerischen Wiederauf» bau zugeführt

Kreis Friedberg.

* Friedberg, 11. März, sind 25 Jahre seit der Gründung berger Geschichtsverein - Tte Erschließung der Wette^aner

Line neue Zeftsetzung der Einkommensteuer.

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Aus tiitö Land.

Gießrn, den LL. März 1921.

Fahrplanänderung.

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Berlin, 10. Mär». (WTB.) Der Steuer- aus schuf- des Reichstags hat heute nach längerer Aussprache gegen die Stimmen der Linken - dre folgenden Anträge angenommen: Tie Erii kommen steuer beträgt: für die ersten an ge­langeneu oder vollen 21000 Mark des steuerbaren Einkommens 10 v. £)., für roviterc 6000 Mk. 20 t». £).. sür weitere 5000 Mk. 25 v £> für wertere 5000 Mk. 30 o. H., für iveitere 5OOÖ'Mk 35 v H für iveitcre 5000 Mk. 40 v ö . für miniere 7ÖOOO Mk. 45 v £»., für weitere 80 000 Mark 50 v. <b für weitere 200 000 Mk. .55 v H und für iveiterc Beträge 60 v. £>. Tie Eiw- komnwnsteuer ermäßigt sich für den Steuerpflich- ttgen und iebe zu seiner Haushaltung zählende Person um ic 120 Mk Der den ständig besckäf- trgten Arbeunelmeru hat der Abzug bei Be- reckmlng des Ärbcüslohnes nach Tagen für je ^Mk täglich und bei dessen Berechnung nach Monaten für je 100 Mk. monatlich zu unterbleiben

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ten sverwenden und das Strostenbild belebend« Bäumen und das Berfchwinoen der CbftMnn-e c3 ijrer lrcundtichcn Wirkung auf jeden Brfu^er m- gieBat her würde eine weitere Verarmung testen

iolatrt aber für leben Büigei be Vervuichiung zur Einte mmung jenes Unhi*5 i.

teüutragm. EiUsvrochcn wurde .i-em der Bewohner der Neubauten in der ^b ojopt,.», st raste den Mietern in andern tte m em<<«bLu^ gleichgestellt zu »oerden.

st reis Büdingen.

* Ober-DidderSheim. 10 März, Landwirt aus Bisses dolle abends am Mte. Bahnhöfe Reitende ab. Aus dem Heimwege^ die Pferde durch und das Gefährt siürtt, an der Straßenbösckmng um und die Ink,L> wurden hinausgeschleudert wobei sie ArmbrßL Rippenbruch: und C-uetidmugen davontruspm t» schwerstem verlest ist der in aaiv, C ber befiel kt kannte Viehhändler Adolf Simon nu-.

strets Schotten.

up Aus dem Vogelsberg. 9 März, -tic Ham «er, die fast jeten Tag un ert Gebü^ dön'er beim nchten. find verschwunee i Ihr bleiben bai einen Abschlag der Preii« angtba|*J der sich namentlich bei den Eiern und Butter ' merkbar macht. Fleisch und Durst bezahlt i zur Zeit in den Vogelsberger Tösron teurer rn Frankfun a M Besonders sind e? die f und Schmalzpreise, welche auf die Ham'.erv drücken: früher ivarcn die kleinen CdmühLn rode zu von den Hamsterern belagert, das bat aufgehört.

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Landkreis Rieften.

xWieseck.S März Tie letzte Gemeinde» ratssitzung beschloß die Abschaffung des seir» herigen Bullen unb Anschaffung eines neuen auf dem >submis'ionsiveg Tie Bäume aus der Großenrr Straße, darunter einige Obstbäume machen den An» wohnern manchen Verdruß: nach dem Obst ge- inorme deine zertrümmerten schon manche Fen. sterscheibe. So verständlich auch der Wunsch dieses Teils unserer Bewohner, durch ein Füllen der Bäume Unfug und Äerger zu beseitigen, so erfreu­lich ist die ablehnende Haltung des Gemeinderats Unser Tors hat fürwahr leinen Uelerflust an Schar-

Schöffengericht.

01 e fe e n, den 9. Märtz 19*21.

Ern Händler von hier hatte ö

Körbe als Traglasten mit in einen Waaen 4. Miaue genommen, obwohl di, s verboten ist Als er bet» AuSsteigen hier in Gießen die Fracht hrerfür nach- bezahlen ntufac, lief er den Bahnbeamrc' W* Wenn ich euch 50 Pf in die Rwven gr'äMü'ea hätte, hätte ich nichts nachzuzahlen beuchen." Ve^en Be a m ten belei di g un g er' 11? _tet vic?ad» vorbestrafte Händler einen Strafte em über 300 Ml., gegen den er Einspruch erüe^te. tpeutf

xie Züge halten aui allen Bahnhöfen.

Wettervoraussage

für Samstag:

Zunehmende Trübuna. später Riederfchläge. stellenweise noch Racl/tfröste, sonst milde, südliche Winde.

Unter dem Einfluk von Hochw-n^n hält das heitere Wetter noch einige Zeil an. Tann ist umer dem stärkeren Einttun der westlich-:n Tepression mit mildem, regnerischem Weiter bei südlichen Wmden zu rechnen.

iVeranstaltungen.

Freitag* Stadckirche. 6'/, Uhr. Aufführung der ^ohannes-Paision. Stadtchealer, 7 Uhr,

Äu* öcm Ucid>e.

Der preuhische Landtag.

Berlin, 10. März. (WTB.) In der heutigen Eröffnungssitzung des neu ge­wählt en preußischen Landtages wurde der bisherige Präsident Leinert (Soz.) mit 357 von 406 abgegebenen Stimmen wie­der zum Präsidenten gewählt. Zu Vize­präsidenten wurden durch Zuruf gewählt: Porsch (Zentrum), v. Kries (Derrtschnatio. naN und Garnich (Deutsche Volkspartci).

Die Auslösung der Rcichssartosfelftrlle.

Berlin, 10. März iWB.I Da die öftent. tidre Bcwinsclxntung - der Äartofreln bereits lett Junurt 1920 aufgechoben mrd eine Wicber» övlung deS Synems der >1art2fwllöeierungSverträge nrcht. beab irhtigt ist, be lnnmte dec Reichsministrr im« Qhrm,fl u,ü> Landwirtschaft für den 1. Juli 1921 die Auflösung der ReichSkar» t o f r e T ft e H e. Bon De,imn der Fri.hkartogel­ernte an totri> hiernach der Verkehr mit .Mar» toilcln im Jnlande von jeber reckmidren 9tc- gelung frei fern. Tie Ein- und AuSn.ihr von ftar- über die Grenzen des knitidien Reiste' matt mtiterfnn von der Erteüimg bc^n»

^rct > hi. <RcnÄi(1 aMWhtgtg b eiden. Gleist z t ig ^^Är^ffelftärkeestschaftwtg der .st'artofteltrodei - m»nn 1921 .ru'^u in-se mit Wirkung vom £6 WrNß^atts Imvewett im kam»

mCn?^Litinia von ftanln eine Emfchränkuna der

at«ri*n tontet 7>ri>. tami »ur Znt noch Der Addan der Re'M

Tl,rUtt, 10 März l-MeDungsäm1er.

?t u dcs Reichstags wTB ) Der Haupt.

^Reichs b< t eftbäftigti- sich mit der

Ätraader bürgerlichen Par u n g e a m t c r. Ter ^laAämttr nur w weil ^nen^c Rercbsbeklei- >,'irck die BeNeidungSmutüxhen zu lafiat, als bt Schnvpoli-er a^7e sür die Reichs- ^SL., mürbe aui euren iojw3re«taü> beschäftigt cinxüert, dav demokranschcii V.,r. schivS oayuv < ^ch etwaige Bellci-

** Kurze Nachrichten aus Hesses und den Nachbarstaaten 2er Vorstand des Evangelischen Bundes zu L a n b a ch De ran» lastete am Mittwoch in der Stud kircbe einen gut ! besuchten Gcmeindeabend, in dem Heinrich i>!au- ! mann aus Nanzhausen über die Äb>ch^edsrrde Jesu an seine Jünger sprach Ter Vortrag tourt* non ; Volksliedern der 1. Klasse unter ficiiwtg non Üehrri Dull, durch Liedervorträge hiesiger Ächulmaocha» verschönt Am Schlüsse wurde eine Kollekte >m Deckung der Kosten erhoben Zu Gedern wurden in einer der letzten Nächte durch Bub«. Hände mehrere alte Bäume der Lindenallee auf dem Sckstoftberg mit Art hüben beschädigt Ten Tätern ut man auf der Spur lieber die Be­kämpfung der Wohnunasnot wirb Rcgterunas- affeffor Dr. Rindfust aus Schotten am nächsten Sonntag in Gedern sprechen Es werden De« gezeigt werden, rote Neubauten zu verbilligen sind. Um dem WvhnuniHmawrel durch B lejimg bet Bautätigkeit abzuhelfen, hat der Ba karbeitervev« band in Marburg besstüossen, die (rmrftung eigener Baubetriebe in ine Wege zu leiten Am nächsten Sonntag begeht die Marbur ier ^tri« willige »xrucnucbT ihr GfgäbiigH Bestehen j In Kassel ist der langfäbr'jK frühere Tirrf- tor der Realschule in Biodenkopf, Professor Tr. Gfau, im Alter von 65 Jahren geftoibai ' Ter Leiter her 9?ierftetner Jüale des Main- zer Konsumvereins hat sich Untcrfdilagungen in Höhe von 70000 Mark vu schulden kommen lassen Er spielte in der st»zialdemokrati'chen Be­wegung RheinhesienS eine groste 'Jtofle und bo» kleidete mehrere Ehrenämter.

Seb tmir gcridtt.

Gieße n, den 9 März 1921 SitklichkeitSverb rechen.

Unter AusschlubderOeffentlichkeit verhandelte das Schwurgericht gegen die £anf>irttt Phnnrh Schmalz und Otto Petri, gegen ba viibiuet 9iid*irr Hofmann und den S^nrtcho» lehrlinfl Otto Pein, alte tx?n Nieder-Vestinga. meßen Sitllt.l,ke'Sv.rbreckx: s Statt- ntoalt N e »»

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roth vertrat die Anklage, die Recht-Anwälte Tr. Katz und Elsoffer waren Pertei^ger. V waren 15 Zeugen geladen Ten Awieklagten war zur Last gelegt, gemeinsam auf der Straf* ron Münster n«b Nieder Bessmaeu an ein m Mädcbe» von Nieder-Bessingen mit Gewalt rnrzüch-i-e Hand» langen vorgenommen zu haben Tie Ge>chworeo0l verneinten die fragen wegen geroaltfam.T Bof nabme unzüchtiger Handlunaen, le a!;ten ber t* weitere Frage nach gememschaftlichrr Körper­verletzung und billigten den Ängeklagten mi> dernde Umstände zu. Tas Gericht verurteilte, cv bnn es mildernd die Jugend und die bisher ge gute 'iibrung der Angeklaatm, schärfend die bet Aus­führung der Tat bewiesene Roheit berück cht'S«. Schmalz und Petri zu je 4, Pc in und Hofmann zu je 2 Monaten Gcfüngnis

(bcricbtsfaaL

Der Raub in ber Mühle.

frd. Limburg, 10 Marz 3m Oktober vorigen Jahres überfielen der 20;flmK Sstvevur Kan Gremper und der Ilsähnie Anstrercker Ihr dolf GreiS aus Siegen die Locknrühlc bei Dbcrfm* heim und f(hingen eine altze Frau nieder und be» raalten sie dann Tie Räuber touröen letzt vo« biefigen Schwurgericht für den Neber'all nur |f 4 Jahren Zuchthaus bestraft

bimgSmxftragr seitens der Gememdeverwaltungen 1Der Raub der Sabnerutnen". Eafs Leib, das Fvrtbeitkchcu der Reich:-bekleidungsämter 71/, Uhr, Konzert und Vorstellung bei Medick- liajcm wllen. Bei dem Abbau biro. der Aufhebung I Meidinger Lichtspiclhau--,Ter Sünde Sold" von Beratern soll darauf Bedacht genommen wer- undDas verschwundene Piodell". Lichtspiele, den, datz die verbleibenden Aemtcc möglichst gleich- Seltersweg, wie gestern.

mäßig auf das Reich verteilt werden. Die Reichs- *

regienmg soll dafür sorgen, die zu entlassenden ** De rorientaltsche Teppich, seine Arbeiter und Angestellten in der Privanndustne Kunst und Geschichte war das Ttnw^ des unterzubringen, und sich hierbei der Untenlützung Vortrags, dem der Verein C4ieynn jlum'b- »r gewerblichen Korporationen bedienen. In dieser freunde geftern abend die Reihe sei.ier Beranstal- o°rm wurde der Antrag angenommen. Angenom- tim gen in diesem Wini erhall» «ah r schlost. (^eh Rat men wurde ferner der Antrag von Zentrumsseite. Pros Tr. Jakob aus kiel führte die AHörer mm ter Auflösung des fsteichsbekleidungsamts ein in die sZülle der Fragen, die sich an dieses Wilh.'lmshaoen-Rüstringen a^uiiehm. Außerdem Kunstwerk knüpf,» Er gab einen lieber bl ick übet wurde der Haushaltungsplan des Reichsschaymini- Verbreitungsg-bitte, Hen'iellungsneise, sparten, steriums für 1920 genehmigt. ! Material, Herlunfisbestimmung, Echth^i sprüfung,

Kommunifti'che Kuttz-stchung in Berlin. dreist, Gestt-iäüe und Verwendun-I im Criem Berlin 10 Wnrt '9^794 i I «toer tonnten die einzelnen Probleme nur ganz

K o mm un ist sch? Pa r t e i D e^N'd s .^ift werden. ,vrs nicht immer zur Ge' Benammlung, m der etwa 10 Redner ZI-N bei gerohtchtluheii^ett und

Ä «M &» fällen ist es nicht gekommen ° nK&t ^n- obwohl es imieres Erachtens gerade bei

9 , ' , I einer Zuhörenckiaft, die doch zum weitaus grösttcn

Zur stkuerangrlktzeuheit Er<chrrger. I ^eil dem Stoffe fernstand, für die Einführung Das Landesfinanzamt in Grotz-Berlin wesentliche der Tepvichkunst von Bedeutung hat gegen den Redakteur derG e r m a n i a" Ö5tt T6-, ~ Neche vorzüg'icher Liäu^ Strafantrag wegen Beleidiauno neffpfft ^iter unterinitzte die intereisanten dtussühruuge.i e.s®ä5«e sryse hnf- lSn0, politncher Skan-1 (er, von dem fernen Sinn für Linie und frnbv,

?ö ittkgen der Steuecaklen Erzbergers hef- mit denen sie immer wieder von neuem das Auge tige Angriffe gegen das Landesfinanzamt tes Genief^nden befd)jftigjn, übenasä)eu, fefs.ln enthalt. I und herauschcn. Tie Bemühungen der so hoch ent-

Cüu »enltorift dcu.sch.r «rÄiteU«.

, E Vontmid deS Landesbezirks Rheinland- stammelnde Versuckie Tie Pedanterie her Ma» öhl - u >ides Teutscher Architekten schme und die Uniformierung der Farbentonc sind uvln, Ubieritng 53, hat dem Reichsschavminister auch hier der Feind des freispielenden Geistes, eine ^cnklchrist überT i e st ost en der B au» I Leider ist ihre Wirkung auch dem orientalischen am ter überrctd)i, in der auf Grund der Er- Teppich zu einem gewissen Verhängnis geworden faljrungen der Aräiitekten bei den Besatzungsbaulen ♦♦ <>, t . - n-

Einspruch erhoben wird, -sen die.SM.imma M £Li'LL:«uk Bin. freien Beruses der Architekten die BelaNnna b«*r a?.unfl Bankb^umten-Vereins sprach

Steuerzahler und die ^crarö'ttcrun» h^r gestern abend un Fel,enkeller Herr Nothnagel

di- ÄSuraA e? 2ro^rQ,r und W^i->,

keinem andeveu Lmtde Oebe es in tVx- I ^^oi)en»Arbchrage. Er irfnlberte zuerst ein-

benm.enct.Mrat miejn TouisÄond XurÄ ±i?n®SStoSbüÄ ^ÄnnbriS senden Geschäften ausgenutzt werden konnten. Er nannte dabei Umsätze in fremder Währung, die heute phantastisch anmiüen. Der ütieg brachte mit dem Abreisten der Verbindungen nach den Lauptbörsenplätzen der Welt einen starken Rück gang der Teviscn-Arbitrage, die dann fast gänzlich zum Aushören geiroung&i rouroc durch Die Uebcr- nähme des Handels in ausländischen Valuten ! durch das Reich, bzw. die Reichsbank im Verein I mit unseren grössten Privatbanken. Ter Redner legte dann die Bemühungen klar, die von Deutsch­land unternommen wurden, um unsere Mark im Ausland auf einem einigermaßen günstigen Kursstand zu halten. Bis in das Jahr 1918 hinein waren die Mastnahmen nicht ohne Erfolg: als jedoch uniert Niederlage im großen Ringen immer deutlicher wurde, war an .ein Halten des Kurses nicht mehr zu denken, zumal auch unsere Feinde und namentlich England kein Mittel unversucht ließen, die Mark im Ausland zu drücken. So erleb­ten wir dann den ungeheuren Niedergang unserer Währung, der bis zu einer Entwertung der Mark auf 45 Pfennig führte. Der Vortragende be­legte diese Bewegung mit einem vielleicht etwas allzu großen Zahlenmaterial. Nach dem Kriege hat sich die Tevisen-Arbitrage das Ausnutzen des .ikursstandes einer fremden Währung an verschie teilen Börsen noch nicht wieder zu den alten Verhälyiissen entwickeln können, was namentlich durch die iwch immer unzulänglichen Verbindungen und Nachrichtenübermitilmigen bedingt ist. Tann find die großen Schwankunaen im Kurs, hervor- < gerufen durch die sich häufenden politischen uno wirtichastlickien Ereignisse, ein starkes Hemmnis: namentlich auch für unser ganzes Wirtschaftsleben, das erst wieder gesunden kann, wenn mietet mit l

«sveichende Vollmacht besitzen, um sich diesem Vergleich anzusLliesten

Infolge dieser Unterredungen ist der Oberste Rat heute mittag jufammengetreten. Wenn die beiden Parteien diese Entscheidung auf der mitt­leren Linie mcht annehmen, so werden die Gwst- mächte für die Gr echen und Türken wahrschein lich alles beim alten lassen, bis b'C eine ober andere der beiden Nat onen um ihren Schedsspruch nachsuchen wird. WaS die Sonder Verhandlung zwischen Türken und Franwsen über Cilizien be­trifft, so nimmt sie einen günstigen Verlaus Man darf wohl mit der demnächstigen Unterzeichnung eines befriedigenden 2lbkommens rechnen.

Reidispräfiöent ffbert an di« ®berfd)iefl?r.

Berlin. 10. Mir» iWTB ) Zum Abschwb Oberschlcsiern, die heute nachmittag die zur Volksabstim mung in einem Sonderzug Mitra dm, hatten sich der Reichspräsident Ebert und der preustnche Ministerpräsident Dr. Braun auf dem Gürlitzer Bahn Hof eingefunben. Rei chs- Lent Ebert, stürmisch begrüsp. hielt folgende An >p rache: Ehe Sie nach Oberschle'ien fahren, möchte sch nief« unterlassen, (shnen zugleich namens ter Reichsi^sierung einen herzlichen Abfchiedsgrust ruAnrufen. Sie reifen in Ihr Hinmatland, um freu­digen Herzens einer vaterländischen Pflicht zu ge­nügen. Sie wollen durch die Abgabe Ihres Stimmzettels bekunden, dast Oberschlcsien deutsch ist und mit dem größeren Vaterlande, dem es »eine Kultur und blühende Entwickelung verdankt, am immer verbunden bleiben soll. Sie legen dar­über hinaus auch Zeugnis ab, dast wir Deutsche jammen geböten, nickst allein in guten Tagen, lonbern auch in Zeiten sctzverster Not. Nichts roll uns in den großen Lebensfragen unseres Vaterlandes voneinander trennen. Einig und ge- memsam müssen wir uns aus den Noten der Zeit terausarbeiten und eine bessere Zukmift erkämpfen Und diese Zuversicht bitte ich Sie auch denen zu brmgen, die in Oberschlesien auf diesen Tag der Entscheidung warten. Setzen Sie auch dort Ihr Bes^s em. Es geht um die Heimat, es geht um Deutschland. So danke ich Ihnen allen, die Sie ten Anstrengungen dieser Fahrt sich unterziehen, sür dies BcUerliitnis, das gerade in biefm schicksals­schweren Tasten uns besonders erhebt. Von Herzen wünsche ick, Ihnen glücklickie Reise und einen schö­nen Adstmimungssieg!

Franzöfischc Wahlhilfe für Polen.

Wie dieTägl. Rundschau" aus B«u^ chen meldet, leisten in mehreren Städten Oberschlesiens französische Soldaten den Polen Wahlhilfe. In Tarnowitz klebten französische Soldaten Plakate an das Haus des deutschen Plebiszitbureaus. Auch in Hin­denburg leisten französische Soldaten in Uni- wrm mit Stoffen polnischer Plakate unter dem Arm Helsersdienste für die Polen.

Poluifchc Erprcffertaktit.

Nach einer Mitteilung des Danziger Se- . TtatS droht Polen, um Danzig den polnö- ichen Forderungen bei den Wirtschafts- verhandlungcn gefügig zu machen, mit der Einstellung der Lebensmittellieferun-» gen in Danzig, zu denen es verpflichtet ist.

o r n bei Alle Vorträge lösten starken Beifall aus. Ter Erlös des tCbenbd kommt den notleidenden Tcutschen in Avignon zugute.

* Sie ine Mitteilungen. Nack einer Bekanntmachung des Polizeiamtes vom 10. Ja­nuar iAmtsverkündigungsblatt Nr. 7 vom 14. Ja­nuar 192D jnflnen die Nacheichun gen bis Ende Marz beendet fein.

Saarbrücken,10. März. iWTB.) Yn der Frage der außerordentlichen Höhe ber de» meindesteuern in den meisten Städten des Saargebietes hat der Präsident der Re- zierungskommission an die Landräte und an )en Bürgermeister der Stadt Saarbrückenein Rundschreiben gerichtet, in dem darauf hinge- nnesen wird, daß die derzeitige ange- p a nn tc Finanzlage den Gemein^ d e n S p a r s a m k e t t z u c P f l i ch t m a ch e und daß die Möglichkeit, durch Sieuererhöhun- gen die Einnahmen der Gemeinden zu ec» )öhen, ihre Grenze an der Leistungsfähigkeit I das erst miede _

der Steuerzahler findet. Es ist in Aussicht gc» einer gewissen Stetigkeit in der Bewertung ber nommen, daß genehmigungspflichtigen 6k» geredmet werden kann Die Zuhörer meindebe''chlü sen die Genehmigung zur (Srbe^ folgten auimrrf am ten zweistündigen Ausiührun- bung höherer Steuern als 450 Prozent der- und dankten durch reichen Beiiall.

agt werden soll. Zugleich wird darauf hiw- . " Avignon-Abend. Zum Besten der in gewiesen, daß die Aufnahme von Anleihen fei» lranzösischen Gefängnissen schmachtenden Deutschen nesfalls zur Deckung laufender Au-5gaben gx- veranstaltete die Vereinigung efcmaliger fri/®^ -»-H-N Tann. Ein antferedjenber Rnnderlah Ob«h-si-n -b-nd un

SeMe'tieS die vsaluschen Avignon LL L?- n<>^kg Äe, bi"

Gediclsteilc des Saargebtctes ergehen. | meist keine andere Sck-uld trifft, als daß sie sich der Willkür des Peinigers nicht beugten ober f von Hunger getrieben, Nahrungsmütel von gerin­gem Wert an eigneten. Wenn ein deutscher Kriegs» gefangener dafür, daß er beim Fluchtversuch das Bettuch zerschnitten und zum Strick verarbeitet hatte, zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, im8 mani9U>r m T I

iB, AE» lll »« io M-ingt iich jäxm T-niich-n tu!frage auf. w-r

Trr üMll Ai.rhrn nK o in sehr dankenswert, dab Herr Chalickon Stuttgart)

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-UL sswttoto«#el** MSfßXä: eben Gelnhausen und Hungen nur werktags, zwi- chen .vunaen und Gießen täglich.

An Sonntagen wird ein Zug 8887 (©) von Gelndauien, ab 1.05, biS 9hbba, an 2 12 nachm, eingelegt.

----- .. -----...--Ge>af' : vo» dankt ihm nennenswerte Ergc.misse. 8atilrri* Veröfientl ichungen und Ausgramngen wuchs durchgeführt, l'ebcuterb wisse-,sckarllicte U 'tetre> nnmgen durch Mitarbeit oder Ge.dtzischü ro geör­tert. Das unter Niitwirkung von St.idwerwit» hmg und Bürgerschaft mit erheblichen Lp crn b». gründete JDiukum nebst Archiv und Bik».iovck (Haagstvaße 16),_ erweist sich al? reicher 2etfl rür Wissenschaft Schulunrerrickst und Bol:? ild»tz Tic durchsckmittlickse Besucherzahl feit Eröi nar» der Sammlungen beträgt 400 allmonatlich.

des Ernstes der Zeit will man von enter grö& Feier abieben. Als Festgabe endjeint letwch un Auftrage der Stadt Ba.ch \ der ,.7webberger Geschichtsblättett': 57 versckäedene Beiträge etr Geschichte von Friedberg und ber 'Setterau. Itt ehemalige Freie Reickrsstadt Friedterg bun mn Stolz aui ihre vorbildliche Tätigkeit für Heüm> pflege und Volksbildung Hinweisen.