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des aegenwar- Forftinstituts,

Tlngriffcn s Ibfi St I uni genommen bat.

iahen

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bei dem Foveign Office Erkundigvn gen '« dreier Augelegroheit eützuziehro. Seme es su- be-

stinsti- mir fol*

zeugend darzulegen.

Don der Direktion de» tut» der Land^-utr.ver>ü-t erb grobe Zuschri.t:

uf 1212

Herrn Drof. Tr. Boramann, des gegenwär. ligen Leiters des hiesigen Forstinstituts, Raum gegeben hotten, bunten wir auch nicht

taMW E i fa » w f« um Itüin HD6dje.bi-b mjJ ff'kgeitlxU

ute, ttrto trt-

der Uniteb Preß erörtert

Teilt) Erpreß" meldet aus Nevyork^ daß da- Staotsdeoartement die a m e r i k a n t f ®<

London am 1 Mär» Frankreich, Grob»

l ien, I a pa n und Be 1 ranz teiliunebmen, die in

mir Schntl nur 3d) tut dem 4u*bau bet t"vor1i- .nfh.au» iugeiübrt werden

Man nnid über die Entglernv.geu bei Herren Tt 8aade r und Webel zur jagt. 3rt>;.ung übergeben können Wir aber fth-üfccn mt der ilei­chen Zuven'län, mit bl urir Unseren eriien S tifd in Nr 28b de» Gnhener Anzeigert nom 1 Tr- Kmber 1920 schlossen, das» da bi» ictzt glücklich mgeleilete Unternrdmcn rür.il osronib uen ind in brr G. schichte unserer deulicken (Voirroti ennlalt bitmfl einen ehrenvollen Blad n,.m bir:i mögt, al» ein Morksdnn auf dem Dl.re zur toulfcbaftlu* en Wiedergeburt de» b ulschen B lle» i.i fdiroerer Zeit' Lr. D Borgmann

o. d Broses or der Forstroiftroschasl, Trrekwr de» ForsrinsttvU» her Unioers.lat Ntefcro.

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TB.)Das von chlschisfBa- and und dec In- n Versuchen mit senden Ge chützen iren veranyaliet, uti(5en Schlachd« lLchtschissenüber. y Memungsvev if die Probe zu zum Zweck wv- ien mbctt

gtte. ixt Bre* g.'merch n mit W njtn ^ItjitfP* , tn bet UW

vcr Notenwechsel mit England

Berlin, 10. Febr. (Wolfs.) Bon oer hiesigen britischen Botschaft ist dem Auswärtigen Amt am 8. Februar fol­gende Note zugegongen:

Herrn Dr. Simon» Minister be» An^- toämgen Herr Minister! )ch habe die Ehre, Eure Urteilenj zu benachrichtigen, bah üü von Sr. Maiestät fHegterwui Weisung erhalten habe, den Letter de. beutichm Regierung und seine sachverstänbtgen Berater rmMilnben, in

Ausbau öe$ forstlichen ffochschulun^er- richts an der hefsi'chen Landezuniversilai Giehen.

Tie Frage des forstlichen vochfchulunler- ttchts gehörte in ihrem sachlichen Kern zweifellos auch vor j>ie Oeffentlichkeit. Nach­dem wir in diesem Sinne einem Aufsatz des

F*-- deS ouihmj

lts Laubach, btgiwitnl N Ak

. flus bm

12,18 5h-

- M 16210

mit Vertretern von ritannien, ?. t <i - lnien an der ft'tmfe» i der Note von Herrn

desselben unter allen Umständen gefordert werden müsse, da Freiburg i. B für Hessen nicht n Frage komme. So berichtete damals auch ber ÖicF.cnrt Anzeiger in fetter Nr. 84 vom 10. April 1920.

AIS weiterhin im Sommer 1923 Herr Prof. Dr Weber einen Rui nach Freibucai. B erhielt man hoffte darni Helfen für Frei­burg i. B. noch nachträglich gerointen zu kön­nen nahm die Universität Vielen in einer von Fakultät unb Gefamtseiutt einstimmig ge faxten Entichlietzung, der sich ebenso cinmültg die rund 70 Studieren en der Fvrstwiiienfcha 1 anschlossen, bas Schicksal L.rri Forstinstit ti selbst in die Hand, indem sie beantragte, die hessische Regierung wolle nunmehr bas Forsnnstitul ent- roebi Dol(ro:rtig ausbauen ober seine Ausheduna bedüiefxn. Dieser Eingabe hat sich auch Herr Pros. Dr. Weber, für bie er sich lebhaft ein­setzte, angeschloslen.

Am 30 Juni 1920 fiel die Entschlrtßung der heffischen Regierung zuczunsten des Ausbaues be.' Forstinstit its. Auf dieser Grundlage verhandelte ue mit Herrn Pros. Dr. Weber, um ihn der Landcsun ver itäl zu er!al en Sie glaub e um so mehr mit einem Er olg ih er Bemüh ingen rechcten zu können, als Herr Pros. Dr. Weber in der Zufammenlegungsirage Freibur g i. B. aus das fcbärifk bekämpft hat e.

Herr Pros. Dr. Weber teilte in einem Scheiben vom 2. 3uli 1920 dem Heftischro Lan- besamt sür bas Bildungsween bie Bedinamtgen mit, deren Eriüllung ihn veranlassen könnten, die an ihn ergangene Beru ung nach Freiburg i. B. abzitlehnen. Die c Bedingungen lauteten:

1. Bestimmte Hu.icherung der teififeben Re­gierung, daß der wrsttchk Unterricht in Gießen den Förderungen von Fau'tZt und Gesamtsenal entsprechend an »gebaut werden fol'e. und zwar: drei ordentliche Pro es'uren für Fo.stwissemchast, ie eine Pro eifur für forstlich Boden.unde. forst­lich»' Botanik und forst.iche Zoolo ie foro e Aus­stattung tvr erforderlichen Jnsti ute mit zeit­gemäßen E nrichtunge t und Leermit ein.

2 Gewalirung eines nicht unree.ro lich über bat gesetzlichen Höchstsatz hmauSge^e.lden Grund-

3. Uebrrnahme der Garant e für einen jähr- l chen. ebn al!» nicht geringen Mindestoetrag an VorlesungSg.bülivm

Die Erfüllung des Punktes 1 der Forderung stand durch die Entschließung der Itesii-Hen Re- gierimg vom 33. Juni 12) bereits fest. öät:e bie h s iscl-e Degrenmg auch die Punkte 2 und 3 der Forderung erfüllt, was sie nicht getan da', so wäre der Herr Pros. Dr. Weber her La.rdeS inive.si ät voraussichtlich erhalten t^ebieben und er hätte den Ausbau des Forstinstituts, den er letzt be- lämpft, in die Hand genommen.

Damals war also der Ausbau des F o r sl i n si 11 u l s lern Aden'euer a ich waren es roo.il nur sachliche Gründe die ihn xur Aufstcl ung j n r Forde.ninge l für sein Ber- b eiben in Gießen be.'ii nmtc t. i ire Er ülluna war auch wo l k. ne unbiLiy Be astung des he i chen Steiifrja lers. ku z ma r däl e de Rerierung nur Anerkennung -allem können, wen r lie a ich die zweite und brit e Forderung des He nm P.os Dr. Weber er ü'lt unb ba nit den Ausbau des Forst- institutS in s ine Hand gelegt te.

Auch m den alsbnn i Mgcn en Beratungen von Fakultät und Geiam sroat zur Ber ifu >g 'eines Nackiolgers fetzte sich Herr Prof. Dr Weber lebda't für die Gewinnung ber erreichbar besten fira t unb brmrt em*ut für bie (5 fiat unp deS von ihm feitber g-lrite en Forstinsti uts ein.

Dast hierb i die Wahl aur einen Kollegen aus der Freiburger först'rchen Fa'u'tät fiel, unb dieser dem Ru' nach Giesten folgte, map seinen Wünschen vrelleickt nib ent vrochen daben.

Nach allen tee'en Borgän-ien mui aber bie Wandlung, die in der Auffassung der Herrn Prof. Dr. Weber ü'*r den Ausbau des Forst- instttuts. fei* er Gi tzen verlies, eingetreten ist, berechtigtes Erstaunen auslö en

So erftfi-ntrn denn tn b*r Tat. wie der ® ieitene r A nze r ge r in s.i>en A S ührungen vorn 27 Januar b. I. sehr richtig bemerkt, bitte die Tinge in einem ganz anderen Licht

Den ersten Borstotz unternahm fcr-t Dr. Baader, nachb.nn et der Lan «S mive-fttät die ihm fnibn erteilte venia legmdi erst hm zuvor ^urütfgegeben hatte Als die erwave'e Enm'derung ausblieb, fuhr man gröberes Geschütz auf, es folgten die Angriff des früheren G i e tz e n e r Ordinarius des Herrn Prof Dr. Weber in Freiburg t B

Dir können trr hessischen Reaiernnp bie d'mnächst an anderer Stel e erwlgerde Zu- rihht»fifuna trr gegen fie gerichteten unerhörten Angr ssc übetiaffen.

Nur so viel wollen wrr hier fefHteflen. bah Herr Prof. Tr. Weber in einem Irrtum be- 'angen ist wenn er glaubt Baben bät e sich für Heidelberg ent scheiden muffen wenn Hessen »einer eits eb.n alls für ö ei bei berg sich einge etzt hätte

Für Baden lagen von vornherein fchwer- wiegende, wenn nickt zwingende Grunde vor, Freiburg l B. tu lnr unter de"en bi* Datiache, tan hier die erforderlichen Räume, »ne in X) c i be l be ro 'eblten zur Verfügung standen, eine we'entliche Rolle spielt?.

Die Sorge um fein H inratland ist tem Herrn Prof for Tr Weber erst gek'mmen. nachd'm er den in Nr 286 te» Gi chener Lnzeinrs rxm 4 De­zember 1920 erschienenen, im Einoevnehm-n mit a'tfn beteiligten St*fen wrö»ent ickten S ti'e' b*» Unterzeichneten grlrf-n batte, aus dem ihn die Ge­wißheit werden mußte, daß bet Ausbau des auf eine bald 100jährige, ehrenvolle Traditwu siriüf*

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Aber selbst diese Beträge, di' jed-rreil i^ b^hm' Botschaft in London beauftragt bat, Maße produktiv angelegt frü>. werden nickt fckon I s * *"**

vrrn hatte aus morZeu gefordert, sondern sie werdenl 1 __ _______ ___

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(Eine enyüsch. amcrifani|(t)e Aurci anöerfe^ung.

London. 10 Febr ^Wolff) Das Haut<^ thema der Presse ist der von amerifani /<n Blät­tern auS London g*brachte Be ich» über eine Unter­redung eines hohen Beamter d s bri.ischen ?ot- eig-i Office mit einem anr nJanii^je \ Journaillen i:t London, tn ber ber englische Beamte davor ge­warnt haben soll, daß sich bas englische unb amerikanische Volk voneinander ent- frembe, und erklärt haben soll: .Dir yfet auf einem Weg. ber |um Kriege führt!" Dreier Beicht wird von ber Hearst-Pees'e und der Uniied-Prefi in den Beneinilgten btaoeeni ve breitt, was dort beg-eiflicherweise le-rächtlick s A 'f<<hen ben>6'flerufcn hat Er beruht, mir in fern amtlichen Dementi und tn den englischen B Litern mitgrtrilt wird, auf einer falschen Darstellung der Tot'achen Ter von dem amerikani'chen Bericht- erfrat'er erwähnte hohe Beamte war her britische Botschafter in den Betin g-ten Staaten, S i r Auckland Gedde», der in einer ve-traulichen ll-rtri tebiDig mit amerikanischen Journalisten in London freie das so oft während des Friedens üb­lich war bie Frage bet englisch-omerikanif^en Beriehungen erörterte Dto Hauptzweck der Unter­redung war die Notwendigkeit, ein eiges Clnver- nehmen «wischen Grvßbniannieir unb den Ber­einigten Staaten yu betonen

Die dieTimes" meldet, bat nun die Webe» urbf der amerikanischro Berichaer^a"er in ri er Sondersitzung die Frage ihrer «rkünftigen Be­ziehungen zu dem Vertreter ber Hearstpresse unb-

die Bedenken unterdrücken, die gegen den von chm empfohlenen Ausbauvlan geltend gemacht wurden. Es waren Bedenken fachlicher Na­tur, die, wie eine Zuschrift des Ministeriums »ugestand, es wert waren, geprüft und be- rücksichtiat zu werden. Eine öffentliche Aus­sprache konnte klärend und nützlich, brauchte nicht unersprießlich und unerguicklich zu wer­den, sofern die Beteiligten nur rein bei der Sache blieben und persönliche Momente mög­lichst -urilckstellten. Unsere Prefsepflicht war es freilich auch, einmal klarstellen zu Helsen, waS die hessische Regierung im vorliegen­den Fall getan oder unterlassen hat. Durch die von unS zitierten Aufsätze Pros. Webers er­schien die Angelegenheit vor den Lesern un­streitig in einem neuen Licht. Was die hessische Regierung noch zu tun gedenkt, werden wir wohl bald erfahren, nach­dem die unseren Lesern bereits be­kannte Anfrage Urstadt in der Kammer au^ getaucht ist. Dir können uns schwer vorstel- ten, daß ihr das Licht der Oeffentlichkeit miß­fällig erscheint, daß sie nicht vielmehr ohne Umschweife bereit sein wird, nachdem sie ihre Absichten kundyetan hat, diese zu begründen und auch die finanzielle Seile der An­gelegenheit vor dem Lande, dessen Interesse wachgerufen worden ist, gründlich und über-

Sie bi; in Nr 14 unb 17 des Darm städter Täglicken Anzeigers vom 18. unb 21. Ja­nuar 1921 er d) ernten, in ber Hauvt a cke gegen die hesiiskhe Ste uerung gcri bieten An trifte be» Herrn Pro es o;s Dr Weber in Freibarg i B.. b »berneu Tir ktors bei tieixn Forstinsti uts, in Nr 22 be» Gi ß ner Anzeigers vom 27. Januar 1921 einer Erörterung un erzogen.

Wir sehen uns bähet genötigt, bie Aufklärungen, bie von ber Deffent- lichkeiterwartet werden, nunmehrzu geben.

Tie Sorgt um sein Hessenland hat dem früheren Drbinariu» brr He siscken Landesuni^r i- tät die Feter in bie Han> gestückt. Nock in letzter Stunde etöeb er bie warnen)e Summe: Regie­rung unb Bol S ammer schikten sick an mi: b?m aexlauten AuSb-u de- G e'teuer Forsti istünts ba; Laub in ein Ab nteuer zu stürzen, bi» unfehlbar AU dessen Nackteil auSae' en müsse Nickt sack icke Gründe könnten für dir es Bor haben ins F;ld aefübrt re^rXm. sondern leMglib loka'e u tb per­sönliche Rücksichten. Der tefiifde S euer zahl er habe die Kosten zu Itaien Die 3a11 ber Stu)reren?cn werbe ritammrofrfnnelAen. ba» Untrriehmen m t emrm ^üasko enden Die Kreise, in bie man sich wende, um den Staat mit prina en Mitteln zu unterstützen, könnten nur eindringlich gewannt roerb-n. ihr Scher lein hi gebm Die hes ische Regierung trage die Schuld an dem Sckeitern des Planes e;ner Zusammenlegung des forst­lichen Hocksdntluntemckts Hef ros. Baden» und Württemb rgo n Heidelberg. Ha e Heften, anstatt e n- abTartenbe 5'eLunq einzunehmen, sich bereit erllürt. seinen fodtiten Hochschul- untertidit not Heidelberg zu ve legen da-n hätte auch Baden sich für Heidelberg ent- 'ckeid.m> en So aber fei es gekommen, baß Helfen fick 'egt in einer so ungünstigen Lane befinde. Nock sei es Zeit, das Gießener Fvrst- inflitut aufiubehm _

Die es in Wirklichkeit mit der sorge des früheren Gießener Lrbmarius um feil Heimat­land Heften bestellt ist. mögen die folgenden Tat­sachen beleuchten

Als zu Beginn Jahre? 1923 bie Ent­scheidung Badens für Freiburg i B ge­fallen war und bHer »ich Württemberg trotz des Protestes feiner Z u bi n g er Sni- bierrnlvn der Forstwiftenicka t und ber übmme- genbit Me rzafil feiner Fo st e.ira'tunn»bea'nten ana eich los en hatte hicl' an 31. März 1923 Herr Pro'. Dr Weder gdeirttiicb einer auß r- orbentlimcn Tagung des beffiftben Cb-'rrörüer» verband s zu Frankfurt a M. in Gegenwart des Chefs ber de sticken Staat»forftrerroalung einen Bortra^ übte die Frage b?» höheren forst­lichen Unterrichts in bem er zu dem Ergeb is gelangte, daß nunmehr das Gießeier Forst- inftitut iu erhalten unb eine bessere Ausstattung

Gießen, den 3. Februar 1921.

Nackdem wir auf bie gegen den Ausbau untere» Forstinstitut» gerich e en i i Nr. 297 Fd res Blatte» vom 17. Dezember 1J23 erschienenen Angr ffe d» Herrn Forstmeisters Dr Baader in Schotten b.»;,engen Priia!dozen en an ber Lande» .niver itä , zu erwidern ver-ich et haben, um einem unerguiilicken ber Sacke selbst nach keiner Ni Ölung bie tenben Pre sest.cit vorzi b u^en, unb die hessische Regierung i t Nr. 3)5 Ihres Dlat'e' von 23. Dezember 1J2J ju jenen

blidentk'ii Forstinstitttt4 ber Umicrfität Gießen dank des einmütigen äusammenfiehen. a ler be eistgten Shvife. insbesondere dankderBe- reitwilligkei t der Verwaltung der StabtGießen, dem Forstinstitut a l e ünftige» Heim bie städtische Kaserne j u geben, al» gesichert gelten I i

Von diesem '^tefichtspunkt aus rot I es un» scheinen, daß es dem Herrn Pro ef,<?r ?r Weder n f.nner Sor^ i . wenigek um Hessen al» um Freiburgi B zu gebot schien, iür das cr offen­bar die flbnhnrem Gteßenc' letzt fürchtet Ti orsilichm Hochschulen Aschaffenburg. Eise- nach. Karlsruhe unb Jübtnpen sitb au'- hoben, auch Gießen s>l.'f noch lallen, auf daß Freiburg i. B lebe. Es lieg: ihm aber fern, seinen Angri fen gegen Gießen für Frei­burg L B werben zu wollen. In ber Tat scheint uns auch ein devaniger, in seiner Tendmz allzu durchsichtiger Angriff in ber Presse vielmehr die gegenteil ge Wirkung zu haben. Denn toi ' sollte stch die fhLnctx'nbe Jugend für eine forstliche Hoc. schule erwärmen können, an ber ein Ordi:a ins wirkt, der sich nickt schntt, auf bem Weg durch hie Pre se b r- artige Angri fe gegen bie Sdjtoeilevanftalt y.i rült- ten, aus der er ft'lbst trnxnieiangen ist Wenn die Sorge des Freiburger P o ess^rs um feine Hei­mat so groß war, wie seine Ausiüh uigen bartun sollen, bann hätte es w'hl noch ei ten avcheren Weg gegeben, die angeblich irrende, nicht von sachlichen ^^sichtspunkten geleitete h s'ische Regieruug von ihrem Borhiden abzubringen.

Tie hessische Regierung hat gut daran getan, so wie bie Tinge lagen, ihren eigenen Weg zu gehen. Unb sie ist hmte m hr benn je fest entschlossen, bi3 Gi ßener Forstinstitut aus eige**en unb mit Hilfe priviter Mittel zu einer Anitalt zu erheben, bi sich eben» hurtig an bie S ite M ü N rf) c n n tb Frei bürg» stellen kann, im friedliche i Wettbew rb zum Besten unserer deutschen Forstroissenschaft unb -Wir'.schaft.

Tenn nicht lokale oder persönliche Interessen waren bestimmend für die Erha lu'tg des 0 ießener ForstinstitutS. Sein Aushau bedeutet eine, s ü r die Lösung ber forstlichen Hochschule in ganzTeutschlanb ent­scheidende, schon heute von ben weite­sten ft rei fen lebhaft begrüßte, ge­schichtliche Tat.

Soll etwa bem weitahgel-^enen Freiburg i. B zu Liebe das große, llimatisck wie wirt'ckaftlick viel'ach völlig and'rs geartete Ge'iU Mittel- unb Westdeutschlands verwaist bleiben? Zumal die Univcrfi ät Gießen ah eine Stätte deS ältesten forstlichen Ho^ schulunterrickts nach ihrer Tradition, örtlichen Lage unb ebmf) h rvvr- ragrtben wie viels itigen Waldum>g'huig als em bi rür geeigneter P^itz allerersten Ranges gelten muß.

Tie heute auf die Zah' 70 bereih gestiegene Fteauenz ber S udierenden ber Fo stwiftenschast Öfen, Thüringer, Preuße:! u. a wird bei ber heute fast überall, seit kurzem auch in Preußen zug hfenen Freizügig! i noch weiter ste'gen Tie Frequenz einer forst if>*n Hock schule i't letz ei E> b'» durch bas. was sie ihren S'uti*rertLen in wissen- scha tlicker Be'tehung zu l iefn vermag, und durch gute, aus gegenseitigem Vertrauen beruh nbe Be ziehiingen zwischen Leh.-ern und Schülern be­gründet.

Diese- Berttmiensverfiöltnis, dessen wir uns in Gießen in h hin Maße zu erneuen haben, ImScn die Angri le deS Herrn Profeftor Tr Weber ebensowenig zu untergraben vermö ien, wie sie ben For gang des Ausbaues deS Forstinstitut» s Ibft unb ein weiter-- einmütiges Ziisammenstchen aller beteiligten ftr ise Dcrett (t rot t> n

Wmn dm nächst die Lande^univ rfität sich an alle intenefierten steife des Vald'e'i v*» deS Holv- hind ls, der Holzindustrie, der Lan roi tfcka't, des Garten-, Lbst- unb Winbaues roe dm wird, um den h ftifchen Saat durch bie Aufbringung privater Mitte! in b*r Ausstattung indbef mbere der neuen, dem Forstinsti'ut ei »zu'ügenden Inftittif für Die angrroarb en Nattirroiftenscha ten ber forst icken Bodenkunde, Btt'ntk und Zoologie zu unterstützen, die durch die Miteinbeziehung der Sck-atzlingS- hekämp'ung vor allem auch der engeren Jntereften b*# Heftenlandes vu bienen bestimmt find, so roi b ha bin (f) der heftiscke Steu*neh er entlastet. Die Do'lendiina des 2Iu»baue» beschleunigt, unb eS ge- schi h brmif nickt» anderes, al- was man in Freiburg L B auch tut, ba? ebenfalls nm private Mittel um fein Forstinstitut w rtt.

Gerade die Aufbringung privater Mittel zu hemmen. Huden u. a die Angriffe der Herrn Tr. Ba aber und Weber zum 3H. wenn sie davon sprechen, man ließe bm , Änlleft'-ntener" h.Tumg hm aber man rühre die ./Werbetrommel".

Ter hrftifche Staat to rb aber zunächst unab­hängig von brr Aufbringung privater Mittel mit ben rwtnmbigt'en Lu'mendnn-en vorargehen. Er form dies um so mehr tun. als feine Forst Verwal­tung beute über eine whr iche Bruttveiunahme aus bem »rtienflirfm Holzeinschlag von nicht weniger als ISO Millionen Mark verfügt Unb bo s'llte b-r Staat für die Ausbildung herf i en P I ger des Wald's. bie ein fo kostbares Gemeingut des ganzen BvlkeS ru verwalten berufen sind, die nötigen Mittel nickt übriq haben?

Und gäbe er dafür einmalia nur V» Prozent non jener Bruttoeinnahme, so wären das schon 500 000 Mark, unb gäbe er weit-rbin jrh ick nur ' «Prozent, so wären das j'-ie 250 000 Maik, mit denen Herr Tr. Baader, dem tn? fru'igen Zif­fern deS Finanzetats eines Land?» nickt pe'äufrö zu fein scheinen, den hessisch« Steuerbarer tn Angst

Briand an ben Präftdenten ber beutsckn Dele­gat ion tn Pari» vorn 29 Fanuar angebeutet roai Ich soll ferner Eure Erzellenz ersuchm, bie Güte w haben, so sch tell al» möglich bie Namen bei delegierten unb der Berater mitjuteilen

benutze be Gelegen he ct . fge|j

d'Abernon."

Daraus tft heute vormittag durch einen Vertreter des Auswärtigen Amts ber aroß- britannischen Botschaft folgende vom 9. b M datierte Antwortnote an den britischen Botschafter Locd d'Abernon -ugestellt tooeben:

.L)err Botschafter! In Erwckerung Ihrer Note vorn 8. d. M. Nr. 59 beehre ich mich, ben Empfang der Einladung zu bet ftonftreiti in Loin-on am 1 März d. I zu bestätigen Unter der Voraussetzung, daß bet BerhanblungetI ber flxmferroi sich auch auf bie noch zu über­mittelnden Vorschläge der deutschen Re­gierung erstrecken werden, erlläri sich die deutsche Regierung bereit, bevollmächtigte De­legierte und sachverständige Berater, deren Namen sobald alS möglich angegeben werden sollen, zu ber Konferenz zu endenben.

Ich benutze auch diesen Anlaß... (®ei.) Tr. Simon S."

B e r I i n, 10. Febr. (Wolfs.) Die aestern abend von einem Berliner Blatt gebrachte Meldung über die Z u s a m m e n s e tz u n g der deutschenDelegation für die Londoner Konferenz entbehrt, wie dieDeutsche Allge­meine Zeitung" erfährt, zur Zeit noch jeder Grundlaae Die Namen der Delegierten kön­nen erst dann genannt werden, wenn die jetzt gepflogenen Sachverständigenberaiungen zu einem gewissen Abschluß gelangt seien.

Noch feine amtliche» Gegenvorschläge

Berlin, 10. Feckr. ^WB) Da» Rrick»- smanzmi i'tenum teilt am klick mit: Tv n et-tgni Adeckblät ern am Tonrerftnfl re brr 1 et- W* richt über Den I'chatt be» ®rgent>o ItfCaoe», bm vas Reicks i an um xürrtum gr^e über den B- nier Vorschlägen a «»''eackei'et haben soll, ist voll­kommen aus Der Lu t gegriiten.

. m- 3anrgang Sretiag. 11. Sebniar 1021

erscheint täglich, außer jflHr W » Q »>, La,et>e^

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HM General-Anzeiger für Oberhessen

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