Ausgabe 
10.11.1921
 
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spracht.

flrei« fHifetb.

heoS (345 745 Mk

w lu 11 cuuuuhtu uc. D e der .Sblolaivv"

au» Kopenhagen meldet, I nd vahrrnd le* ItMtn orlana rttgen ©4n«fhimtr» 15 dänische Fischkutter von der Rvrdf« nicht zurückgelehrt.

glaubt Einige Krauen Dollen ipgar fchlaflofe Rächte gcbabt frabtn. 3n Wirllichkell handelte es sich um eine geistesgestörte Krau aus dem Ort, die zur nächtlichen Stunde, nur mit einem Racht- gewande befleibet den Friedhof ausgesucht hatte. £entn«vianau.

fga. Frankfurt a. M. 9. Aov. Di« iäb11sche Weinernte 192 1. AuS dem

Kirchliche Nachrichten.

31raeL2e(ifllon6gemeinbe Dstt-s- dierrsl in her Synagoge lvud-Anlage- eamBlag. 12 Rov. Borabd.30. Morg. 9. Adds. 4.55 und 5 35 Uhr.

3 I ra e L Rellgivns - Gesellschaft, vaddatfeier. 12. Tot». Freitag abö. 4.20. Sam»» tag t>orm. 8 30. Rachm. 3 30. vaddatauSgar g 5^5. Wvchengvttesdienst: morg. 7.00, abtfl. 4.00.

m , 9.Aov. Sine

m-a. ® r o___ ______

Wilosaujagd in der ®martunfl ®ro*l«2obr» heim gehört in dieser Gegend zu den gewest leüe-

!A Herr H Lisfmann (341 640 Friedhelm (321 103 Illi.) und

ntn 5.Len Der CberpoiraHinent -tmser encgie auf seinem Dirichgang ein Wildschwein.

nwa 'Stlltnau. 9. Aov 3tn Vorfall brr zugleich charakteristisch für noch vielfach herr­schend.' D e l p e n st e r s u r ch t ist, wird von hier

Startenburg und THhcinheneiu

ohm Dalwigksthal. 8. Aov Aus dem dem Grafen v. Dalwigk gehörigen Chile ttampt brannte eine Scheune mit Getreide­vorräten vollständig nieder. Auch die dort unteraebrachte Crntc der Wittoe Gall wurde ein Raub der Flammen

Turnen, Sport und Spiel.

Die Hauptversa mmlung des Bunde- Deutscher Radfahrer, die am Dienstag in E r f u r t ihren Abschluß sand, brachte u. a. folgende Reuwahlen: Borfitzender wuidr Tr. Martin ('Berlin), Siellvertreter Becker (Ber­lin). Die Vertretung im ReichsauSfchust über­nimmt für Förster (Berlin) Scholz (Berlin). Den Borlih im vportau-fchust erhielt Eggert (Ber­lin) an Stelle von Schmidt (Offenbach), der in Anerkennung seiner Verdienste zum Eyrendelsiher ernannt wurde. Die Ehrenmltgliedschast wurde an Stifft (Frankfurt a. M.). Förster (Berlin), Spät (München) und den Präs.deuten deS schweize­rischen Aadfahrer-Bundes Wichmann verltehrn.

Die Gewinne unserer Flach­te n n st 2 ll e. Mit der Entwertung der Mark haben auch die Rennpretse in diesem Jahre einen gewaltigen Sprung nach oben getan. Demzufolge find die Gewinne unserer Flach- rennstalle gegen daS Vorjahr bedeutend stiegen; so gab eS in Baden-Baden eine Mil­lion Mark mehr au gewinnen. Der Stall Weinberg hat seine Vorherrschaft auf dem Turf auch In diesem (Zahre beibehalten, konn­ten die Waldfrteder Züchter doch nicht we­niger als 13 Ehrenpreise und die Rekvrdge- winnsumme von nahezu 2 Millionen Mark, genau 1 964 470 *2LL einstreichen. Den Haupt-

Di« weit bar di« SffplvNvn von Oppau hörbar? 5Xc Auf orL«vg ter Bare- rischen Landeswettcrwar:«, ihr Bcr.ch! über bie Wahrnehmung der ErploÜon von Oppau einjiu- senden. Hai crlrmlkbm Sibert all ce utben. Die Meldung m lass«., ertennen, bah auch diele Grvlo- fti>n neben dem Cbcbietc normaler Hörweite eine «rohe Zone des Schweigens besah. der sich ein «reifen zweiter Hörbarkeit anlchloh. 3m Bor­den BapernS lag er etwas näher an der Schall­quelle, ourch'chnlttlich in 170 Kilometer Entfer­nung. m Südbayern rückte er weiter ab. Die Ent» femung an der Donau 210 Ätlrmticr. wuchs bis an die Alpen an 233 Kilometer an. Der Streifen hatte eine durch'chnlttllche Breite von 70 Äilo- tneier. doch war 11 manchen Aich unge 1 die liefen- erftredung noch bedeutender; Orte in 300 Kilo­meter Entfernung haben den Schall noch deutlich wahrgenommen.

Sensationspresse In der Wiener Staatsoper. Dieser Tage verabschiedete sich, wie aus Wien berichtet wird. Marne Zeripta vor ihrer bretmonatigen Amerikatournee vom Wiener Publikum. AuS diesem Anlässe wurde in der Staatsoper .Aida" angesetzt. wobei zum crftenmale die neuen besonderen Preise in Kraft traten. So kostete eine Partarrcloge 12 000 Kro­nen. ein Parketttitz (erste Reihe) 3003 Kronen, ein Daleriesiy 120 biS 603 Kronen, ein Stehplatz im Parterre 100 Kronen und ein Stehplatz auf der vierten Galerie 83 Kronen. Aber es sind

berichtet. Vor einigen Zagen tarn ein junger Bursche au8 Weisenau zur Aachtzeit an dem hiesigen Friedhof vorbei. Wer beschreibt sein Sischrecken, als er plötzlich eine weis)wallende ae- fpensterhafte Gestalt auf sich zukommen sieht, die vor ihn bintriu und ihm mit den toentg an­genehmen Worten' .Du bist des Todes schuldigl" auf die Schulter klopft. Als sich der also an­geredete junge Mann von seinem Schrecken erholt hatte, war bu Geistergrstalt im Dunkel der Rächt verschwunden. Die Begebenheit erregte im Dorfe allgemeines Aufsehen und wurde vielfach ge­glaubt. Einige Frauen wollen sogar schlaflose flächte gehabt haben.

(BerichtsfaaL

rm-Darmstadt, 8 Aov. älmsan greiche Schwindeleien hat sich der 25 3af)rc alte, wegen Diebstahls vorbestrafte Kaufmann HanS A. Rees von hier zu schulden kommen lassen. Er be­trieb mancherlei Schiebergeschäf le. hntte aber damit mangels genügender Mittel kein Glück und betrog nun eine Anzahl hiesiger Geschäftsleute durch die falschen Angaben, dast er Waggonladungen von Leben-mitteln. wie Büchsenfleisch usw. am Bahn- Hof habe, für die er Fracht und Vorlagen benötige, zur Hergabe gröberer Geldbeträge. ®r hat die Un- vorsichtigen um etwa 10 000 Mk. gebracht und er­hielt heute vom Schöffengericht dafür 10 Monate Gefängnis

Ertrag der Hvchde m" näb*iMm Weinberge wurdm in die e n Jahre 10 Ha bst ;d Wrin ge­wonnen. D.e,e reprai.aLtcen einen Wert uon 200 000 Mk.. also das Zehnfache des Betrages, den man als Ileberschuf) in den Etat unter .WelngutSverwaltung" e ngestellt hat, ganz a5- gefeherr von der vorzüglichen Qualität des Jahr­gangs 1821.

jl Marburg, 9. Aov. Trotz der verschiede­nen christlichen Tagungen und Kongresse, die in diesem Hahre und bis in die letzte Zeit hier ab- gchalten wurden, erfreute sich die heute hier statt- gel unbene Misstonskonferenz für den Konfistortalbezirk Kassel eine- sehr zahlreichen Besuchs. M.t einer erbaulichen Ansprache fettend des Pfarrer- P 1 annet wurde sie eröffnet, bann begrüßte Konflstortalrat Pros. Dr. Born- Häuser die zur Morgenversammlung im groben Saale des Phlllppstzaufes erschienenen Teil- nehmer. Weiterhin schilderte Prof. Heiler .Das Thristentum und die groben Kulturreligio­nen". Als genauer Kenner der groben Religionen de- fernen Osten- betonte er deren grobe Wider­standskraft gegenüber dem Thristentum und führte diese daraus zurück, dab manches in diesen Hoch­religionen dem Thristentum ähnlich sei und nur einen qnberen 'Hamen trage. Trotzdem über­treffe daS Thristentum alle asiatischen Hoch­religionen. well sic nicht im Zeichen des Kreuze­ständen. Mit feinen Ausführungen verband er Hinweise, wie die Mission dort zu handhaben sei, um Erfolg zu haben. 3m Verlaufe der Aus­sprache. an der sich hiesige und auswärtige Geist­liche beteiligten, wurde der Meinung Ausdruck gegeben, dab die hochasiatischen Religionen nicht so hoch einzuschätzen und auf alle Fälle die Absv- luthell de« Thristentum- hochzuhalten sei. 3n einer ebenso zahlreich besuchten Abendversamm­lung. bei der auch der evangelische Kirchenchor mitwirkte, sprach Mifsionar O e p k e - Leipzig über .Dic Lage d-r deutschen Missionen, besonder- der Leipziger Mission".

]( Marburg, 9. Aov. 3m ganzen kurheM- schen Oberhessen hat seit vergangener Rächt Schneefall und scharfe Kälte eingesetzt.

Mark). Herr M. _ der Stall BollenSdorf (313 685 Mk.). Hebet 200 000 Mk. holten sich Q. u. W. Sklarek, O.

ota. Alsf-ld 9 Aov Zeichen der Zeit Aus einem hiesigen Amtsbureou ertch'.en dieser Tage ein junger, wenig arbeitslustiger Buxtoe. der den Begriff zwckchm Mein und Dein rächt unterscheiden kann und deswegen einige Mo- 'urte Kuraufenthalt in Butzbach nehmen muh. mit dem Ansinnen, ihm auf Grund der Erwerb«- Infenfürforge die für diese Reise notwendigen Hahrgelder usw zur Verfügung zu stellen. Auf ben fraglichen Bureau hatte man »der kein Ver­ständnis für die Rotlage de- Kurgastes und emp­fahl Ihm mit Rücksicht auf die ihm winkende län­get« Erholung eine Fusswanderung nach Butzbach anzutreten.

8 Aus dem Ohmtal, 9 Rov Sin or- fana rllger Sturm in der Conntagnatt 8"M Montag, t-as war der Auftakt »um Winter, bet dem Sturm auf dem Fuste nachzetolgt ist D'e oberen Höhen des Vogelsbergs leuchteteten im Schneegewand schon am Montag mor­gen. Gestern und In vergangener Rächt hüllte die Schneedecke den Boden gefchlof'en ein. Dazu hat­ten sich in der Rächt die ersten Silbernen ein- gestellt bd einer Morgentemperatur von 2 Grad Kälte H De Holzfudrwerte, Ne aus dem Walde zwischen Rebgeshain und Köddingen Baum­stämme gelohnt, waren mit handhvhem Schnee bedeckt D-m Landwirt kommt der Winter nicht überraschend; er hat fein Feld bestellt, und die Wintersaat kann sich nun durch die endlich elnge- trtlenen Aiederlchlage weiterentwickeln.

HRuppertenrod. 9 Aov. linier Denk­mal für die Gefallenen, entworfen vom Denkmalsvfleger P os W a I b e - Darmstadt, foli am bieejäbrigen Totenfestsonntag eingeweiht wer­den DaS Denkmal kommt auf den hiesigen Fried­hof, mitten in die Stützmauer, welche die unterste Terrasse des Friedhöfe) von der obersten fche'bet. Am Fuste deS Teickmals werden zwei Tafeln mU den Barnen der Gefallenen eingefügt. 3st das Wetter ungünstig, bann findet nur kurz bie Weihe deS Denkmals an diesem statt und die EinwelhungSfefer In der hiesigen Kirche. Der Poiauae-.lchvr von Unter-Seibertenrod wirkt mit

>7 re iS Büdingen.

boH. Bübingen, 9 Aov Wie zuversäfsig berTautet. w rd In dem vom verstorbenen Fürsten Wolfgang hergerichteten Wachtbau des Fürst!. Schlöffe- die bisher in Aebenräumen aufge- flabeltc etwa 17 000 wertvolle Bände um- lassende Fldeikommihbibliothek einge­richtet und an mehreren Tagen in her Woche allgemein zugänglich gemacht Archivrat Dr Wittmann ist bereits mii der Sortierung beschäf­tigt. Auherdem gedenkt First Lari in Verbindung hiermit dem städtischen Museum und der Allertum-sammlung des Defchickt-- nereins, die fetzt in Räumen des neuen Schul- Hause- im Verborgenen blühen, ' Unterkommen zur Verfügung zu stellen.

KrciS Friedberg.

vba. Friedberg, 9. Aov. 3rren tft menschlich! AeuerdingS wird auf ein der Brotkarte angedrucktem Stichwort irgend ein LebenSmltiel abgegeben. Das letzte,AdolfS- turm*. ficherte der hiesigen Einwohnerschaft den Empfang von Knochenmehl. Sine ältere Frau, die mit dem AdvlfSturm nichts Rechtes aruufangen wuhte, erklärte sich die Sache ein­fach dabin, dah im AdvlfSturm das Mehl la- aere und dort zur Ausgabe gelange. Sie toan- vcrte deshalb von ihrer entlegenen Wohnung nach der Burg und gelanate dort, der Himmel koeist wie, auch auf die sogenannt« Batterie, trippelte auf der schmalen Brücke nach der Tür, die zum Turm führt. Dort war allerdings das Rufen und Klopfen ohne Srfvlg, bis endlich ein des Wegs kommender junger Spastvogcl die alte Frau belehrte, hier sei das Mehl ausver­kauft. Mühsam kletterte die Matrone wieder von der Höhe herab, um endlich das sauer er- wworbene Mehl zu bergen.

verdienst tragen hieran die Dreijährigen, ast der Spitze Ossian mit 516 000 VIL, Graf Ferry mit 305 000 Mk. und der Derbvlieger Cmcn mit 276 400 Mark, der Stall Oppenheim bat mit 1 471060 Mk. den zweiten Plan In /er Tcb I e vom Vorjahre wieder detbehalten. du dieser Getomnfumme trug In der Haupt­sache der Gladlatorenpreis-Sieger Wallen­stein mit 356 400 Mark bei. Die Ställe Weil und Lewin haben fast die gleiche Ge­winnsumme erreickt. Weil 1082175 Mark. Lewin 1 066 300 Mk^ wovon der grötzte Teil auf König Midas und Ordensjager entfällt* DaS Hauptgestüt Gradiy steht mit 959 260 Mk. an fünfter Stelle. Der fiskalisch« Stall hat in diesem Jahre reichlich Pech ge­habt, da seine Pferde In der ersten Hälfte Dex Saison von allen Rennen ausgeschlossen wa­ren und später sich Trainingsmanael geltend» machte. Das erfolgreichste Pferd ist die zwei­jährige Alpenrose mit 155 100 Mk. Das Gestüt Mydllnghoven nimmt mit 653 210 Mark die nächste Stelle ein. Stark in den .Hintergrund ist in diesem Jahre Herr R. Hantel getreten, und zwar in der Hauptsache deshalb, weil ihm weder besonders gute Drei­jährige noch Zweijährige zur Verfügung stan­den. Gr brachte es auf 637 795 Jllt Der Stall Opel hat sich mit 553 795 Mk. auf dem gewohnten Platz gehalten. Von den übrigen Ställen hat sich Herr A. Robitschel mit 474 710 Mk. noch besonders hervorgetan, älcber 300 000 Mk. gewannen der Stall Do-

Das Fest dar silbernen Hochs eit feiern morg-n die Eheleute Georg Schubecker

- .Di« Geier-Walltz". Lichtsviel- haus. Hervorragende Cnfhmr.en sind bei elnrr Sch^ulp Urtn w ? Hemry Porten nichts auder- geD2h^ltch?s bod> so lebenswahr wie bNt Rolle der .Geier-Wally'', einer echten Tochter der Berge, bie in ihrer Lust?ren Ba-ibeit und tnnerei Zartheit manch? Aebnlichlell mit Lck»wtgs .Hel- «chereun- aufwrist. hat sie wohl kaum eine and re verkörpert. Ab^e'eden ton ber ^akenden unb er- greif nei Hand uni be) Fi rncs grdea ihm schon hie herrlichen Aatuoaufnachmen hohen künstleri­schen Wert

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u Lang-Göns. 10 Rov Vom 14. bis 20 Rr-v-mber. abrS* 8 Uhr. findet m der ev Kl ch Goang-lifationsversammsung statt, tu ter Millionär Walther (feuern)

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* Augen st ör'ngen bei Tabak­rauchern Schädliche Wirkungen übermästiaen RauchmZ auf die Sehnerven find schon früher öfters behauptet worden. Der deutsche Auze.,arzt Dc. von Meyerhvsf. der lange Zeck in Aegtzpten tätig war und dort 33 033 2Iugen!rante beob­achtete, hat aber dort nut drei Falle von Tabak­schädigung der Sehnerven festgeitellt. Diese brcU Fälle betrafen nicht Eingeborene, sondern Euro­päer. die italienifchr Zigarren rauchten. Bei Zigarettenrauchern, von denen manch? tag ich bis zu hundert ZigareUen rauchten, traf er nie eine Sehnervcnschädlgung. Aedn.iches ist in Konstan­tinopel von anderen deutschen Aerzten fest­gestellt worden. Dagegen konnte Mey cho f wäh­rend des Krieges in recht kurzer Zeit in Han­nover elf Fälle feststellen, und zwar stet- waren eS Zlgarrcnrauch.'r. Es muh also wohl zwtlchcn der Zigarre und der Zigarette ein wesentlicher Untcrweb in der Wirkung vorhanden fern. Ver­mutlich liegt der Grund in der Kürze der Ziga­rette. Bei der Zigarre bildet sich bi dem durch­feuchteten Stumme.ende in der Zeit des Rauch:ns cinc eklige, giftige Tabak,auch?, die auf die Rerven tpirft Ss sollte deshalb lieber da- letzte Ende ber Zigarre weggewvrfen werden, au^ sollte man nicht, wie es leider vielfach geschieht, weg- her als Tabak In der Pfeise rauchen. Mert- toücbigertDcilc scheint man die Schld.ichkeit oder ?eworsene Zigarrenstummel sammeln unb nach- Inschäblichk^it deS Pseisenrauchen^ noch nicht m dieser Weise verfolgt zu haben. Gerade In der Pfe,fe bildet sich doch vorzug-weife viel Sack, und biefcr kann bei ber üblichen mangelhaften Reini­gung lange Zeit auf die Rerven wirken.

Traun, S. Weinberg, Äussenow. Graf Schd- lig-Sandreczkl. Belt, W. Pfeiffer und das Ge­stüt Starpel, über 150 000 Mk. die Herren 2L v. Schmieder, A. Baumann, Gras Lchndorf- Steinert, H. W. Friedrich, B. Band. A. Stein- raths, W. Hülpert und der Stall Wittig- Äürten.

D i e Termine für die Deutschen Robelrennen Der Deutsche Redelbunb gibt jetzt bie Termine für die Robelrennen des kommen- txm Winter- bekannt. Den Arf ing soll am erste« Schneesonntag bie Rodelmeisterschaft vom Deisler um den Grldpokai der Stabt Hannover machen, bie in Baifinnbaufen entschieden wird. E» folgen am 18. Dezember die Rvdrlmcisterfchaft von ^hurmgea in Friedrichroda, am 26 Dezember bie 2 Rord- beulsche Rodelmeisterschaft In Bib Harzburg, am 23. Dezember die 2tobd ennen um t«n Kurve wal- lungswanderprei- in Bad Harzburg, am 30. De­zember bas Lenkrvdelrennen um die Meisterschaft von Bad Harzburg für Zweisitzer, am 1. und 2. 3anuar da- Deutsche Reichs-Rodelrennen in Schreiberhau. am 7. und 8. Januar bie Rieber- dcutsche Rodelmeisterschaft unb die De cksche Genf- rodelmeisterfchall für Drellltzer in Go-lar. am IX Januar das Karl-Hag en-Gedächtnis-Rodeln unh die Bayrische Robelmeistersch-ckl in Oberaudorf, bie Rodelmelsterfchaft von Tbüringen 1922 In 31- menau, die Rodelmeisterschaft Dom Harz in Hahnenklee, am 23 unb 24 Januar die Deutsche Kampf fr i.l-Robelmeisterschnft in Garmisch-Par­tenkirchen unb endlich am 23. unb 29. 3muar bie 6. Deutsche Rodelmeisterfchast 1922 In Braunlage.

Wieviel Automobile gibt e s auf der Welt? Rach einer Statistik sind auf der ganzen Welt nicht weniger ah 10 922 278 Automobile in Gel rauch Der w llauS groh'e Prozentsatz, nämlich 83 Prv'.enl. entfällt mit 9 211 295 auf bie Bereinigten Staaten von Rord- amcrila bei einer Einwohnerzahl von 105 683 100. 2ln zweiter Stelle rangiert Gro>Brittllinlen und Irland mit 420 000 Fahrzeugen bei 46 080COÖ Einwohnern vor Kanada, da- bet nur 8 370 000 Bewohnern 403 111 Automobile in Betrieb hat. Frankreich nimmt mit 202 500 Wagen den vierten Platz ein vor Australien mit 78 000 unb Deutfchland mit 75000 Fahrzeugen, wöbet auf 733 Perfonen ein Automobil entfällt. Hinter Deutfchlanb nehmen 3lallen mit 35 550, Kuba mit 31 800. Reu-Seeland unb Rnstland mit je 30 000, Süd-Afrika 29 000, Argentinien mit 28(03. bie Schweiz mit 26 500, Brltlsch-Jndlen mli 25 550, Holland mit 20 000. Oesterreich mit 19 300. Mexiko mit 18 000 und Spanien mit 17 650 bie nächsten Plätze ein.

Derinischtes.

Das Wetter.

Blättermeldungen auS Karlsruhe zu­folge herrscht Im Schwarzwald bei 10 Grad Kälte

bn» Harheim, 8. Rov. Aufgehvbe

Ausweisung Das Lellllche Minlstertum -----, .

ben Gemetnderatsbefchlutz vom 4. Aooemb«. nach! rnerns starker Schneefall unb Frost dem ein Fraokfurrer Studierender aus Harheim der Kartoffeltransporte. W e de ausgewiesen wurde, als ungeletzllch aufgehoben.

Bekanntmachung

GiehenerSlazreinigungr-InftitutN^;

Nachdem ber Deutsche IransportarbetterDerbanb zum brüten Male in diesem Z^hre infolge der enormen Steigerung ber Lebensmittel- preise bie Tarife gekündigt hat, wurde laut Deschluh ber Schieb», stelle bes Schlichtunqrausfchusse, eine abermalige Lohnerhöhung von 25 3. ab 31. Oktober 1921 bewilligt, s^lglich sehe ich mich leider genötigt, bas Abonnement ab 1 November um 10 * zu erhöhen. Ich möchte meine verehrte Kundschaft bitten, diese nochmalige, ver- hältnismähig kleine Steigerung des Abonnements anzuerkennen unb mir auch fernerhin ihr geschätztes Wohlwollen zu bewahren.

Hochachtungsvoll H. Nuckstuhl.

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