Hochschulnachrichten-
H5. Rostock, 10. OtL Wie wir hören, tft dem Privatdozenten für innere Medizin und Oberarzt der medizinischen Klinik der Llniversitä: R o st o ck, Dr. med. Fritz Weinberg, die Amtsbezeichnung „auherylan- rnähiger außerordentlicher Professor" beigelegt worden. Prof. Weinberg, der aus Worms cm Rhein gebürtig ist, ist Schüler und langjähriger AsMenl von Geh. Rat Fr. Mar- tius an der Rostocker medizinischen Fakultät. Lein Spezialgebiet ist innere Medizin, Haupt- sächlich Haematologie.
Kiel 10. Oft Der Prvvbuialtonservator der Kunst denkmäler der Provinz Schl-swio-Holstein Ocb Reg-Rat Prof 5)r. phil Richard Haupt in P r e e n ist anläsillch seine« 75. Geburistage« (6 Oktober) von der theologischen Fakultät der Unitcrfität Kiel »um Doktor der Theologie ehrenhalber ernannt morden. Der au« 'Bübin* gen gebürtige Kunstgelehrte hat sich um die Kunstgeschichte und Denkmalpflege Schleswig- Holsteins sehr verdient gemacht
Turnen, Sport und Spiel.
Reichsfahrt de« A. D. A. C.
Mit dem Flachrennen bei Wicsenthal und dem Bergcennen auf den König-stuhl hat die Rc-chSfahrt des A. D. A. T.. die am Ziel in Heidelberg noch 51 Teilnehmer versammelte, ihr Ende erreicht An den Lchluhprüfungen nahmen o a. auch Fritz d. Opel mit feinem 8 I^.-Renn- wagen. ferner Heinz v. Opel sowie Bauer und Kraut auf Lelve teil, die um die vom Gau XIII au-gesetzten Preise starteten. Rachmtt'ags kamen droarammahig die Dergrennen auf den Körngs- nuhl zum Austcag. der bei einer Länge von nur 4400 Meter acht zum Teil lehr enge Kurven aufweist. Der höchste Unterschied zwischen Start Und Ziel beträgt 423 Meter, die höchste Steigung 11,8 Prozent. Leider befand sich die Straße nicht im besten Zustande. Bon den kleinen Mafchinen ist keine ohne Anhalten und Schieben hinauf- aetommen. Bon den Wagen der Klasse IV und IV a haben 22 den Gipfel erklettert, drei auf» gegeben Die beste Zeik unter den Gau-Teilnehmern erzielte Fritz v. Opel mit 6:02 vor Heinz v Opel und dem Selve-Wagen von Dauer. Die Sieger de« Flachrennen« bei Heidelberg und beS Dergrennens auf den KönigSstuhl waren: Flachrennen 12 Stirn.: Leichte Motorräder H. Kampmüller-München (Flottweg); Drei purige Fahrzeuge mit Beiwagen: S. Heher-Eharlo!ten- durg (Mars,: Krafträder jeder Stärke: G. Möh- ringer-Rürnberg (Biftoria); Kleine Wagen, StI. IV: Slevvgt-Apvlda (Apollo): Kl. (V a Hof-
mcnm-Leipz g 'Presto) — Bergprüfung 4.4 Klm Leichte Motorräder Hücke - Erfurt (DKW.) Dreispurige Fahrzeuge mu Beiwagen: Herer-Sharlottenburg (Mars): Krafträder feder Stärke: M. StpUe-München (Biktoria): Kleine Wagen Kl. IV: 2L Hoffmann-Leipzig (Dürkopp); Kl. JV a: Bauer-Rürnberg (Selve).
Vorschau auf Frankfurt a. W.
Der Frankfurter Rennclub schriebt am Dienstag seine diesjährige Tätigkeit ab. Au« dem Schluhprogramm ragt da« Wäldchen-Rennen hervor, daS über die weite Strecke von 3003 Meter führt Der durch Omen und Anakreon vertretene Stall Weinberg wird hier schwer zu schlagen lein. Das Rolenberg-Jagdrennen sollte Elschen gegen Biedermann II in Front sehen — Liniere Voraussage n: 1. L, Aventin—Ltall Opel: 2. R Wall—Typ: 3. R Stall Weirberg—Pallenberg, 4. R. Glichen- Biedermann II: 5. R Rock— Rch: 6. R Reinweih— Sult ana.
Wie ein General ,,lm Dusch" ausjieht.
General vonLettow-Dorbeck, der am Donnerstag in Gießen sprechen wird, wie aus dem Anzeigenteil und einer Dvrnotiz ersichtlich ist, hat bekanntlich feine Kriegserinnerungen neben einer gröberen Ausgabe auch in dem Volks- und Jugendbuch „Heia Safari" (Derlag K. F. Koehler. Leipzig) veröffentlicht, aus dem wir folgenden amüsanten Beitrag entnehmen:
.Stiefelnot war in Sich*. Meine Beobachtungen Acigten mir bald, dah der Europäer zwar auf leidlichen Wegen keinesfalls aber durch den Busch barfuß gehen kann. Meine zerschundcncn Führ und Beine waren ein trauriger Beweis dafür, dah es ohne Stiefel jedenfalls nicht gehen würde. Ganz mit Pflastern beklebt, muhte ich wieder solange zu Hause sitzen, bi« alles zur Rot gehellt war. Täglich hat unser Stabsarzt längere Zeit an mir herumgeklebt, bis alle Dor- nenlöcher unb Risse einigermaßen auSgeheilt waren. Dann versuchte ich es mit Sandalen, die jeder leicht au« irgendeinem Stück Leder herstellt. Diese waren zwar eine Aushilfe, ersetzten aber nicht die Stiefel. Für alle Fälle lieh ich mich im Gerben von Leder mit der Hand unterweisen und habe mir unter Anleitung auch einen Gegenstand verfertigt, den man zur Rot als einen linken Stiefel bezeichnen konnte, wenn er auch eigentlich ein rechter hatte werden sollen. Diese meine selbstgemachten Stiefel erlangten weithin Berühmtheit: selbst die Askari guckten mit scheuen Blicken nach diesen eigenartigen Machwerken. t$><r wo sie mich druckten, hatte rch jedesmal einen Schlitz hinein-
ac'chnitten So ein Stiefel 'ah au« wie ein Landsknecht«ärmel, überall guckte ein Stück Fuh ober Strümps hervor
Auch meine sonstige Aufmachung stach nicht besonder» von den Stiefeln ab. Meine Wickelgamaschen stammten von Anno dazumal und waren durch die Dornen nicht besser geworden. Die Knie waren frei. Eine kurze Hose hatte ich mit selbst geschneidert Die Grundfarbe der Hofe hübetc früher ein gewisses Braun au« einer Baumwur^el . Damit hatte ich mir Hemd und Hoke selbst gefärbt. Auch mein Hemd war eigenes Fabrikat 11 niet Anleitung meines Hungen hatte ich es mir zugefchnitten Born und hinten war Ziemlich ohne llnkerichjed. Um Stoff zu fparen, hörten die Aermel schon gleich am Oberarm auf. Mit einem dünnen Lederriemen wurde die ganze Herrlichkeit zufammengehalten. Stehkragen gab e« auch nicht, dafür aber blieben Hals unb Brust frei und wurden von der Sonne beträchtlich an* gebräunt bzw. geröstet. Einen Rock trug schon lange niemand mehr. Auch Achselstücke hatte ich mir abgewohnt bzw niemals angewöhnt, fo das) c« manchmal norfam, bah ich in diesem Aufzug nicht voll anerkannt wurde, wenn ich durch irgendeinen Askariposten auf LrlundungSwegen vorbeikam. 211« ich eine« ?age« einem Askari, der mich nicht durchlassen wollte, fagte, ich wäre der Kommandeur. antwortete der Tapfere: .Das Bann jeder sagen. Scher dich weg. sonst schieb ich gleich. Geh nach Haufe und leg deine Achsel- ftüde an.“ Meine Kopfbedeckung war auch schon ziemlich von vorgestern. 2llte Flicken au« einer Kordhose mutzten die Löcher decken, und ein etwas unregelmätziger Kriegsbart verschönte da« Kinn. Kutz, das Ganze war vollständig angevabt der Gegend und den Zeitumständen. Ich selbst fühlte mich in diesem Aufzug ganz behaglich Meine Umgebung fand zwar manchmal, es würde mir nicht schaden, wenn ich toteber einmal bei einem Friseur vor sprechen würde oder mal eine neue Hole geschenkt geläme. Die schönen Zeiten sind vorüber. Ich freue mich noch nachträglich, dah ich fie gehörig auSgenutzt habe."
Derini schiss.
Ei« Dampferunglück.
London, 9. Oft. (Reuter.) Der Dampfer „Rowan" ist auf der Fahrt von Glasgow nach Dublin im Firth vf Clyde bei dichtem Rebel nacheinander mit zwei Dampfern zu- sammenge stoßen und untergegangen. Rach den hier eingelaufenen Berichten hatte der Dampfer 37 Mann Besatzung und über 100 Fahrgäste an Bord. 24 Mann der Besatzung und 35 Fahrgäste wurden gerettet. Bon den Fahrgästen sind nach der Rettung zwei gestorben.
(Siebener Stadttheater.
„So em Mädel.- .
Don Han« Sturm und Moritz Färber. Sieben. 9. Oft 1921.
Etwas zum Lachen ist diese« anspruchslose Stück, dellen geschickt geführte Handlung in einem flotten Zuge abläuft und da« In feiner Gesamtheit so nett wirkt, bab man bie oft recht primitiven Einzewitze nicht zu schwer nimmt Intrigie. 2k r- wechslungen und Irrungen jagen sich bis zum guten Ende.
Die Wiedergabe war recht angeregt. 3ä ersten Akt blieb sie allerdings hier und da noch etwa« kühl und tastend. Später, besonder« im zweiten Akt, war sie ganz auf der Höhe.
Die Spielleitung batte Karl Dolck, bet auch den Ghmnaliallsivettor Jeremias überzeugend gab. so bab man bei der groben Unter- suchung ordentlich mit ihm schwitzte. OSkar Seigcl als Oberlehrer Enderle unb FredV Döring al« Primaner Hoffmann waren sehr gut in Form, letzterer befonberß auch im stummen Spiel CEfAre Türk (Lotte Enderle) gab sich anfang« etwas zu temperamentvoll. Dagegen hätte Rose Xu beet (Frau Hvffmann-Sxll- zcr) ganz gut manchmal mehr aus sich betaut» gehen bürten. Luise Äammel unb R i cha r d Hellborn gestalteten die 2hiftoartcfran unb den Schuldiener besten«.
Da« Hau- war leibet leer Unb für wie manchen wäre doch das Lachen gutl De-dolb sei das lustige Stück besten - empfohlen.
„Liebe unb Trompetenblafeu."
Don HanS Sturm und Hans Bachwitz. Dieben, 10. Oh. 1921.
Etwa« zum Lachen möchte diese- Stück gerne fein. Ss ist aber zum groben Lei! eine Sammlung von platten Anzüglichkeiten, die mit Humor und Heiterkeit wenig zu tun haben Diese Eindeutigkeiten sind nicht etwa mit Derbheiten zu verwechseln. Die fehlen auch nicht, sind aber in einem Soldatenstück am rechten Platz unb au herbem überhaupt etwa- ganz anberc«: etwa« EhrlicheS unb Achtbares.
Die Grunbidee bes Stücke« ist dabei ganz hübsch
Unter Adolf Leleky« Leitung wurde flott gespielt. Rudolf © oll war als Major Frosch von Froschensee ganz in feinem Element. Oskar Feigel gab den Rittmeister von Gppenstew un- wideritehlich, anfangs etwa« zu' nervös. Don den Damen hatte nur Rose Hübner *me gröbere Rolle Sie wubte dem HalbweltfrLulein Juliane manchmal allerhand abzugewinnen. Die übrigen Rollen boten ihren Inhabern nicht viel Gelegenheit, mehr al« durchschnittliche« Können zu zeigen. 22.
Wie man Nerven spart.
Jede Arbeitsleistung, jeder Sedanke sowie jede Freude unb jeder Schmerz müssen bezahlt werden durch einen Verbrauch an Rervenkraft Sin grober Schreck, «ne überraschende und über- wältigende Freude können plötzlich töten, weil die Rerven diese gewaltige Belastungsprobe nicht aushalten. Die Folge ist ein Gehirnschlag. Der kräftigste Mensch kann, ohne eine Spur von Krankheit, Tn wenigen Monaten zufammenbrechen allein unter feinen Sorgen oder auch zum Skriett abmagern; denn 21erger sowohl wie geistige Ueberanftrenguna können Derdauungü- beschwerden, Erschöpfung und andere Krankheiten Hervorrufen. Es ist daher leicht einzusehen, bab überanstrengte Rerven langsam aber sicher die Gesundheit untergraben, Lebenslust und Schaffenskraft vermindern sowie Körper und Geist schwächen können.
Rur wenige Menschen sind sich klar über den mächtigen Einfluß der Rerven auf ihr Wohlbefinden und wie diese anberertett« Körper unb Geist quälen können.
Die meisten wüsten sogar mit ihren Rervenfrästen, statt damit hauszuhalten ober sie gar zu sparen.
Lind doch liegt in dieser Erkenntnis das grobe Geheimnis der Gesundheit, der Kraft, ja des Lebensgkücks.
Sie sparen 2Zert>en. wenn Sie sich stets genügend Zeit lassen, und bann sich die nötige Ruhe und Erholung gönnen. 2Iber dies nutzt nut, wenn Sie noch nicht Ihre Rerven überanstrengt haben. Der Rervöse findet selten Erholung. Er kann schwer einschlafen, wälzt sich unruhig umher, von bösen Träumen gequält
Je eher Sie gut schlafen fernen, desto schneller werden Sie Ihre Rerven fräftigen Dazu verhilft Ihnen Kola-Dultz auf natürlichem Wege. Ss ist durchaus fein Schlaf-, sondern ein Anregungsmittel für erschlaffte Rerven und eine Stärkung für den heruntergekommenen Körper.
Wie Sie mit einem kühlen Trunk frischen Quellwassers einen Derfchmachteten sofort zu neuem Leben erwecken, so kann Ihnen Kvla-Dulh in wenigen Minuten Lebenslust und Schaffensfreude sowie das Gefühl des Wohlbefindens und der Tatkraft spenden. Sie fernen wieder mit Lust und Liebe schaffen, ohne die Reservekraft Ihrer Rerven au erschöpfen. Rachts werden Sie infolge eines gesunden Ruhebedürfnisfes gut und fest schlafen, ohne beängstigende Träume. Dabei ist Kola-Dultz ebenso unschädlich wie
Quellwafser, beim es enthält nur bie echte Kolanuß, eine Frucht, ähnlich der echten Kastanie; unschädlich selbst für kleine Kinder, aber ein Labsal für erschlaffte Rerven Kola-Dultz verdient mit Recht bie Bezeichnung eines Rerven-Sparmittels Diele Tausende verwenden Kola-Dultz täglich zur Schonung ihrer Rerven, zur Ersparung ihrer Kräfte.
Sie können Kola-Dultz in fast jeder Apotheke haben, aber ich wünsche, bab Sie sich vorher auf meine Kosten von der wunderbaren Wirkung der Kola-Dultz-Tabletten überzeugen mögen. Sie werden mir dankbar fein
Bitte, schreiben Eie doch heute an mich, Sie erhalten um* flehend eine kleine Schächte! Kola-Dultz ganz umsonst. Ich ende sie Ihnen wirklich gern, denn der einzige 2Deg, die überraschende unb schnelle Wirkung von Kola-Dultz kennen zu fernen, ist ein ausreichender Versuch, und den sollen Sie auf meine Kosten machen Es genügt eine Postkarte, aber bitte Ihre Adresse recht deutlich und genau und — — schreiben Sie jetzt gleich, ehe Sie es vergessen, nur an 3. Schwarz, privilegierte Apotheke, 2teriin A 564, Friedrichstrabe 19. Kola-Dultz ist auch in anderen Apotheken zu haben, insbesondere in der Uninerli- tätS-Apotheke .Zum goldenen Engel" am Markt. 10831D
Behördliche Anzeigen
Bekanntmachung.
Sperrst« für Tauben.
D« Besitzer von Tauben werden unter Hinweis uuf Art. 39 Abs. 1 Ziffer 2 des Feldstrafgesetzes vom 13. Juli 1904 aufgeforbert, ihre Tauben während her Saatzeit vom 12. Oktober bis 10. November 1921 einzuhallen, andernfalls sie za gewärtigen haben, dah bie Taubenhaster gemäh vorgenannten Gesetzes be» straft und bie Tauben non dem Feldschutzpersonal adgeschossen werden.
Nach § 2 bes Gesetzes vom 28. Mai 1894, den Schutz der Brieftauben betteffend, gelten für bie nach- folgenben Besitzer von Mllitärbrieftauben bie ersten 10 Tage bet Sperrzeit.
1) Geißner, Erwin, Plockstratze 9
J Hambach, Georg, Walltorstratze 35
Henkel, Heinrich. Walltor strotzt 27
Äipper, Thristian, Schiffenbercer Weg 12 Köfinqer, Wilhelm, Lanbgras-Philipp-Pl. 1 Rosenbaum, Fritz, Löwengaffe 20 Rühl, Ludwig, Marktplatz 13 Reusch, Konrad, Diesecktr Weg 3
9) Schmalz, Friedrich, Bismarckstratze 40
10) Schomber, Willi, Walltorstratze 51
11) Schmidt. Hugo. Wilhtlmstratze 8
12) Vollmer, Gustav, Frankfurter Sttatz« 89.
Dietzen, den 7. Oktober 1921 108248
Der Oberbürgermeister. I. D : Dr. 'S o f e n 6 e r g.
Bekanntmachung.
Die Besitzer von Obff bäumen der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefotbert, zur Bekämpfung der ObstbauMschädlinge sämtliche Obstbäumt bis Mitte November gehörig abkratzen und mit Kalk- milch (gelöschtem Kalk, der mti viel Wasser verrührt ist) bestreichen zu lassen.
Gi'tzen, ben 6. Oktober 1921. 108238
Der Oberbü rgenneffler. 3. D.: Dr. Rosenberg.
ArbeitSvergebung.
Für bie Felbbereinigung Langd sollen Samstag, ben 15. Oktober 1921, oomittags 10 Uhr. auf dem Rathaus zu Langd
Planieren der Vewannwege,
veranschlagt zu 28288 Mark Verlegen von Iementröhren,
vctanschlagl zu 320 Mark tn einzelnen Losen vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen liegen auf Hessischer Bürgermeisterei offen, wohin die Angebot« in Prozenten bes Voranschlags verschlossen, mit entsprechen- der Aufschrift versehen, postfrei bis znm Tröffnungs- termin einzureichcn sind.
Znschlagsfrist 3 Wochen.
Gietzen, ben 8. Oktober 1921. s108498
Hessische Kulturinsvekrion Sieben.
H. Steiabach, Laurat.
Staatliche Gewerbeschule Nidda für Baugewerbe. Maschinenbau, elektr. Installation. Möbel und Innenausbau Unterrichtsbeginn n.m 31. Oktober 10BP5D Die »ekelleltew».
Bekantttmarhnng.
Bei ber heute vorgenommenen Verlosung der am 1. Januar 1922 zurück zuzahle nden Schuldoerschrei-
bungen der Stadt Gichen sind gezogen worden: a) vo i 1893er Anlehen:
Lit
L
über 2000 Mk. Nr. 83, 97,153, 182,195,264;
-
M
„ 1000 , , 10, 54, 176, 199, 235,255,
268, 282;
-
N
, 500 „ „ 32, 66, 86, 127, 248, 260,
304, 321, 374, 487, 490, 512, 585, 660, 759, 777;
O
. 200 „ „ 74,154,155,191,255,299;
•
P
„ 100 , , 3, 18, 87, 142, 145, 159,
187, 395;
b) vorn 1894er Anlehen:
Lit.
L
über 2000 Mk. Nr. 342, 349;
—
M
, 1000 „ „ 410, 430;
. 500 „ . 839, 954, 999, 1038,
1040, 1061;
•
N
—
O
, 200 „ „ 316, 389, 424;
•
P
. 100 „ n 445, 509, 534, 530;
cs vorn 1895er Anlehen:
Lit
L
über 2000 Mk. Nr. 427;
M
. 1000 , ,, 507;
N
. 500 , „ 1131;
■
O
„ 200 , „ 471, 474;
, P , 100 , , 649
Die Verzinsung hört mit Ende Dezember 1921 auf. Die GinlSsung kann bei der Stadtkaffe Gietzen und bei der Mitteldeutschen Lrebrtbank in Frankfurt am Main und Gietzen erfolgen.
Don in ftüheren Fahren ausgelosttn Schuldverschreibungen find noch nicht zur Rückzahlung vor- gelegt worben:
DL L Rr. 53, 401 über 2000 Mk.
, N „ 455, 650, 977, 1116 über 500 Mk.
, O , 377 über 200 Mk.
Gietzen, ben 22. September 1921.
Der Oberbürgermeister. 108258
Nutzholz-Versteigerung.
Am Mittwoch, bem 12. Oktober, soll im hiesigen Gemeindewald nachstehendes Holz versteigert werben:
4 513. ÄL - 4.42 Fstm. (Schnittholz).
5,4- , = 4,54 ,
23 , 5a , = 13,57 „
1 . 5b . — 0,46 „
ferner 39 Rm. Rutzscheit (3 m L),
7.8 , Rutzknüppel (3 m L).
Sämtliches Holz ist ohne Rinbe gemeffen und gc schall. Zusammenkunft nachmittags 3 Uhr im See.
Grotzen.Linden, den 8. Oktober 1921. 10845D
Bürgermeisterei Grohen-Linden: Lang.
SMW-M|l?lWl!8 Ack-
Die unteneithneten (Erben lallen am Samstag verficherungsgesetzes sind bezüglich ber von den Der-
Stufe I
Tag
pro
Weilburg, den 10. Oktober 1921.
10820D
?ie ßrbti itr «riitbentn ßrnft Ijf mpr 18w
Mittwoch
geschlossen
'ödebaut S
10767c
bet 7 flrbdts« tagen
den 12. Oktbr. iet unser Geschäft
Die unterzeichneten (Erben lassen am Samstag den 15. Oktober 1921, nachm. um 3', Uhr.
sicherten zu Nagenden Beitragsanteile pro Woche viele Unstimmigkeiten entstanden. Zur Behebung der- selben veröffentlichen wir in Nachstehendem unter «) den Anteil des wöchenllichen Deittags des Versicherten zurkrankenkasie und unter b) zurJnvalidenversicherung: a) anteilige Krankenkaffenbelträge des Versicherten pro Woche
oh, 1
, II „ in „ IV , v , VI , VII . vni , IX „ x , XI , XII
b) anteilige Beiträge des Derstcherten zur llnvallden. Versicherung pro Woche
bei einem Verdienst
bei 0 Arbeitstagen Verdienst pro Tag
im Restaurant ,,ßum Saalbau“ in Weilburg die im Brundbuche van Weilburg, Band II, Blatt Nr.40 unb 55 eingetragenen Grunbstücke, unb zwar:
1. ein zweistöckiges Wohnhaus mit Hofraum, Langgasie Nr. 2, Kortend1.13, Parz. Nr. 68, Grütze 1 a 33 qm,
2. ein zweistöckiges Wohnhaus mit Hofraum, Garten- stratze Nr. 2, Kartendl. 13, Parz. Nr. 16012 ufw., Grütze Ola 21 qm,
3. ein dreistöckiges Wohnhaus mit Hofraum und Hinterhaus, Limburger Stratze Nr. 12, Kartenbl. 5, Parz. Nr. 768,365. Gröhe 4a 06 qm,
4. ein dreistöckiges Wohnhaus mit Hofraum unb Holz- remis«, Limburger Stratze Nr. 14, Kartenbl. 5, Parz. Nr. 767,365, Grütze 3a 21 qm,
5. ein zweistöckiges Wohnhaus mH Hofraum, Limburger Stratze Nr. 25, Kartenbl. 3, Parz. Nr. 593/182, • Gröhe 11 a 72 qm,
6. ein zweistöckiges Wohnhaus mll Hofraum, Limburger Stratze Nr. 27, Kartenbl. 3, Parz. Nr. 592/182, Grötze 6a 97 qm,
7. ein einstöckiges Wohnhaus mH Hofraum, Stall mH Scheune, Adolfstratze, Kartenbl. 3, Parz. Nr. 594/182, Grötze 6a 10 qm,
8. Hausgatten auf dem Zeppenfeld, Kartenbl. 5, Parz. Nr. 769 363, 785 359, 770 536. Gröhe 2a 36 qm,
9. Acker auf der Hohl, Kartenbl. 3, Parz. Nr. 589; 182, 590 182, 591/182, Grötze 14 a 95 qm
öffentlich zum Verkauf ausbieten.
Aerkaufsbedingungen durch Gerichtsvollzieher Wilke in Weilburg.
Festsaal Hotel Einhorn
Henke Montag. 10. »Oktober:
I. Herausforderungs-Boxkampf Christensen - C. Fürst
16 Runden) Auherdem ringen: Altmeister Hltsler — Aebner, v. Berg — Gerber.
bis 2 M. 0.64 M.
0.74 M.
von
2 bis
4
1.28
1.50
4 „
6
1.92
2.24
6 „
8
2.56
2.98
—
8 ,
10
3.20
ff
3.74
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10 ,
12
3.84
-
4.48
12 ,
15
4.80
560
15 ,
18
5.76
6.72
18 ,
21
M
6.72
ee
7.84
ff
21 ,
24
■
7.68
M
8.96
—
24
27
8.64
10.08
■
über
27
ff
9.60
ff
11.20
H
bis zu 3.33 TL :
Stufe A 1.75 M,
von
3.34 bis 10.00 ,
- B 2.25 „
10.01 , 16.66 „
„ C 2.75 ,
16 67 , 23.33 .
• D 3^5 ,
23.34 „ 30 00 „
, E 3.75 ,
30.01 „ 40.00 ,
a F 4.50 w
404)1 „ 50.00 ,
a G 5.25 w
aa
über 50.00 „
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Der Vorstand.
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