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t)m<f und Verlag: vrühl'fche Unio.-Bud): und Steindruckerei K. Lange. Schriftleitung, Gefchäftrstelle und vruckerei: Schufftrafee 7.

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Die Vorbereitungen für die Londoner Konferenz

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Die Em Heck des Reiches stand für alle 9)etnliflten tabei anher Frage. Separatistischen Gedanken wurde während der ganzen Verhanotungen au 'e ner S.'ilc auch nur eine r s21ugcnb i.f Rawn ae» währt Die endgültige Fassung der an die Rei^» regierung zu richtenden Rote erfolgt Donners­tag vormittag.

Vizekanzler Heinze über die Wiedergut- machungsleistungen.

CUIVIH OUralti

in 3 obre Stählungen Derrn auch Deutrchlarid luD arm iu stellen versuche, bade es noch mte^g-one ProdukrrinskraN und es könrrte n 21 feine ZäiigEeit von 1913 wi-teriindm. so bcRoycD auf ein annehmbares Erträgnis der Exportsteuer gerechnet rorrten könnte

Die Sitzung wird alsdann auf J/«9 Ute Tran* wiikfcer ?-ri! imtrrtrnxbm Dann wird ter Fr- nammrnv:rr ieöre f^tte zu Ende fübrm Mrriter» präitbcnt B iand bom. teil roch heute nadjt btt Debatte ksntie gcxüha wird..

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baudeteile

jo wie Ersauf knben

nBau ^toeiben, ^agc oug kannten ober von 'Nitthalten gestellten erstellen 'khmigung bestimmt.

Die Tätigkeit der deutschen Sachverständigen.

Berlin, 9 fobr B.) Im Auswärtigen Amt fand brüte emo Litzn-g von ^ackveriiandm n statt um bie deutsche Stellungnahme ju den Pa- Titer Desckrützen in der Entschä^rguugs iaqc ju cM X S bie trutidxn ^cgcavor,ck age' lonuberciten Besonder- machend mi t* nnrtscha't >voliti cken Wirkungen der Laräer B- schlüiie bbandelt Es würbe f+hcfeib tri enge» ter Arbeitsausschuß er g-tetzt dem Brr- freier be> L>r'dels. b?r Indu tr-e. und

Landwirtsä oft, Seeicki 'ahrt und ber Arbeitnehmer

einlassen.

Daily Chronicle" siebt die Antwort der deutschen Regierung aus die Einladung der Alliierten zur Teilnahme an der Londoner Konferenz als eine eingeschränkte An­nahme an. Das Blatt schreibt, man konnte sich, obgleich wenige es erwarteten, eine Reihe von praktischen deutschen Gegenvorschlägen denken, die die Alliierten gern ihren eigenen Borschlägen einverlciben oder gar an Stelle ihrer eigenen setzen würden. Zugleich hatten jedoch die Alliierten das letzte Wort, und ie> dem Gedanken daran, gegen den Willen^ der Alliierten die deutschen Vorschläge an stelle der alliierten zu setzen, könne, wenn die Zeit komme, energisch entgegengetreten werden Die deutsche Note gebe nicht zu verstehen, daß die Deutschen die Vorschläge der Alliierten als an» nehmbar bezeichneten, sondern nur, daß die Vorschläge nicht den einzigen Aus­gangspunkt der Erörterung bilden sollten. Wenn die deutsche Delegation iedoch einen solchen Vorschlag später machen sollte, so mühte dem natürlich energisch entgegen»-

äube sind mH ifjttt tmbm bt- i-A wfe et, je nach Wichtigem Ab unb bbaufttin« fomie be-

« aus An- ig des Ge° r der 8er -

ineni der- mWändiq

Eine besondere Einladung Englands.

B e r l i n, 9. Febr. (2Bolff) Bei der beut- schen Regierung ging eine b e s on d e r e E i n- labung der englischen Regierung zur Londoner Konferenz em. Die Einladung nrirb zusammen mit der deutschen Antwort baldigst veröftentlicht.

Die deutsche Vertretung aus der Londoner Konferenz.

Paris, 9 W (WB.) In der teustg-m Nach mittagSsitzung der STammer te bie 3-ntetve.ta nms fortge etzt Zu ä-st e- greift der Be Uäcrstattcr des or u7i. auslchu.fes de Haftenrie Las Wort Ta? P nier Aotsm- men bebut< cm Dtxlec Fra it eite Wenn nun einen DiskoM von 6 Pwzei.t berechne, tonne man den französischen Anter! aut 5o Milliarden be­rechnen Wem, mar bedeute, datz ber fvanwutae S)anbei iveserlliich gestiegen fei ww Mrar von 4 Milliarden am 22 Milliarden, mütze mmr m- nehmen, tatz auch ber teutf<te Antzenhantel nt <tad'em Matze in die vöhe ge e.i wewe. I" > Frankreich g?be e5 leite JnU^nr.r.e^aber mm m»:te doch wissen, ob Teutschlwi > de>atz.e. te tot- tfnri«' verla gt Llastlärung tanwer, oj die -U MWiarden t^oldmark der ersten Zahlungen von ber (Gesamtsumme algcogtn würben, Fr^rnz- niiniiter Do um er ernrixrt: Dieic 2 » OTt rtj- ben Eoldmarl seien eine Sicherheitc>.ei Mng kur otc Ausgaben, die zu La'ten Teitfdm b5. gingen, lxnonders für bie Ausreäiterhailtmig bei Be av-mg:- tiiwpen Ter A'vwrdnete Pucch mn bewr-

I iffjen Das hätte m dem Abkommen vorgefeten iverben mässen! de Lastenr ie wiX auch Auf­klärung ralNm über d.e Naturalleistung iTeutsLands und i.ber be Vteferm g roi £oL>, Kohlen und chemischen Pvodukten. Erbe bt jeme Rede, rndem er sagt, Mrm tero a ch.mt Drrarch mühte den Teutfdym. d e r.ati Lv dnr lomm.-n, um zu feilschen, b-grei^i-b mahnr. ta>; F^ankre.ch weitere Konzessionen nidjt traten tonte, und raß es, rtxntn es we ter en-'g-genkomme einen ,^u- hammenbrud) erlebe. Nach semer ll.iir.ht bar

man i-ach dem Abkommen von Bou.och'e 4i W.- harten, 180 MLiwnen b komme'. A -

kommen von Paris erhalle man 3d> »Mtfmben 382 Millionen Wenn mar btt bcutidy? Au fuhr nnt burditf. tttib 14 Mil tar?<n be echne, tonne man durch bie AuSsubrstnier sua t g.ctijen irr- ftbnifien kommen, rmc Tie in Dmdogne.

Kben worden leien. Ten Dri ber Gu - erles TcutldKn Reiches nach dm Schätzung von 191 ö - Lcrcdnct Letevre mit 18 /A^I.ar en .^yd e - amerttonifdx? Ge'andtfd^ ,ür bte beut-

, dien Eisenbahnen 25 Milllair^n ä^en. Es gäbe aber niKb andere -Berte m ^ut.ch.and^ Wenn Teu ff la d nickt lrzMe, da-n mune mm doch bie Lälttt d-s Derrs des ira so i cken Ka­pitals fuchen, und das sei lern einfacher rnuitamcher

Die rSassenablieferuug.

Berlin, 9 Febr (DTB. Nach Mittei­lung des Reichsbommissars für Entwaffnung betragt der Zugang der abgelieferten, an» gekauften unb beschlagnahmten Waffen im Januar : 18 Geschütze, 188 Maschinengewehre, 9413 Gewehre, 2ö8Revoloer unb Pistolen unb 2329 Handgranaten Don den angrmetbeten Waffen der Crganifatwnen wurden bisher 371 233 Gewehre eingezogen

Gesandkenwechsel in «orschon.

Berlin, 9. Febr (Wolff.) Ter deutsche Go» ßrndte in Polen, Graf Obern borff, bat um Enthebung von seinem Posten ut ö a rf <6o u. Oberndorfs ist aus rein privaten Grstnden vor altem durch den dauernd leidenden Gesimdheits- »ufland ferner nächsten Angehörigen. ,u btt"en Entschluffe genötigt. Ms Geschäftsträger m »ar- fdxru fungiert bis auf weiteres Leaatumsrat von Ttrffcn, ein Sohn des eherna igen G sandten stommuuistenverhastnnge» in Marseille.

Paris, 9. Febr. fWolff.) Nach einer Blüttermeldung aus Marseille tourten dort oier Mitglieder der komm un istt- schen Partei verhaftet. Auch dtese Verhaftung stehl im Zusammenhang mit der in Paris eingeleiteten Untersuchung Über kommunistische Propaganda.

Ein deutsche» «onsulat in Yokohama.

Berlin, 9. Febr. fWolfs.) In DoTo- hamä ist ein de u t sch es K o n s u l a 1 trott*. net warten. Mit der Leitung wurde Dizetow» sul Sell beauftragt.

Italienische Lozialpolitik.

Rom, 9 Febr. (Wolff.) Die fKegimn* rrizf-ic dem Bureau der stamm« ewen Getetzent- murf Über die Kontrolle derJnbustr.en durch die Arbeiter em. Der Entwurf ec- läutert den Zweck der flontwfle mbjWtb» Arten ber Industrien auf. wo mt «rtater-ftjn- nolle eingerichtet werden kann Stoatsbe-rube und die neuen ^ndustrvnfc^ auf wer flu**

geschloffen fein: <nifettem bttfnu'en Jöetrxoe, we weniger als 60 Arbeiter beRfxifnret D^r Entwurf entboft Bef-immungen Über de Z.llanrmen etzuns der stontwlltomnnflwn und ihre «eMa-mte d* Vervstickt .no aut Dabruna der Betrieb»xbe,m- niffe iowie Bestimmungen flStr Arbe teoenilaifune gen, Arbeiteremsiellungen, Streik u,w.

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Der eie|eeet

»chheint täglich, aufeer 5»im- unb Feierioa« rbee*fid)t I»tina*prelse-.

Uh, 4.25 em'chl Träger» lab", durch di» Poft Ml». 5.- eiuchl SefteBgelb. ^lit ,$P*rt-Um1*ae- 7)tti. 5 50 einfchl Iräaer» lohn, durch die Post Mt. 625 emschl. Bestellgeld. Ferniprech.AnIchlüge: <irble5d)riftlfitnngll2; Cerlag,®e'd)df tifteDe 51. ^nlchrtft für Drahtnach» -ächten: Hnirlger fiele«.

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bedeuten. S c ist unmöglich! Die ^unglaublichen Zumutungen der Entente können nur mit Ei folg abgeiDfbrt werten, wenn alle Schichten unseres Volkes einmütig »ufamm en stehen. In diesen Fragen darf es auch in Deutschland lei­nen llntcrich.rt der Parteien, Stämme unb Stände mehr geben. D e Deutsche Studenten matt, die sich die Einigung unseres Voller- über alle trennenden Schranken b nroeg »um Ziel gesetzt hat, ist gewillt, einmütij bie Re» ii crung »u unterstützen, welche Forderun­gen der Entente entschlossen aolehnt.

Spaziergang. ~

'3ba Feraeot erklärt, batz nad> leiner an» W ber tSm Paris den ®0Ttnlbabe. md

der Unsicherheit zu breckat, b/r v^t^vm. Versa, llcs gcid^i en habe. 65 fei datz nicht die Rcrarationstomrniffion, ,andern die , Regierunaen bic Zittern 'estacsetzt . ^«en. birab habe man eine <90.'Ä>mtat ber et­waigen notwendigen Zwinc^atzi^en TeuZchland fade -'toblengruben. LtortGevrpe bade erklärt, man tonne sie inrtt.nach.

portieren Aber für Frankreich Kien ne e Kidioar. Denn die Käufer von Reims, von Arras urt von I Verdun nicht wieder aus ih.en Ruinen a^trvx e I würden, dann könnten die von »jran * Hurt, von stobIenz unb ftoln für 1 te ! cinstehen. Groier Btifall l D« man ici noch nickt so weit. Die Franzoen ftttlCT nicht we Seele der Deutschen Man Girrt-: ^rnnb E I Loucheur vertrauen, datz sie bie Sacke

also btt Sacke der Gtenxfrvrfet, ror den Allie I irrten tum Siege fütren würden.

Finanzminister Dourner ergreist bas ®ort

Amerika in Erwartung grotzer tlupsertause.

In Amerika rechnet man mit einem großen Aufschwung der stup'erindustrie-. ins­besondere erwartet man einen yefieigerltn Export, sobald die zwischen amerikanischen Bankiers unb verschiedenen europäischen Lan­dern gepflogenen Darle^ens-Berhanbmnaen zum Abschluß gelangt sein tnrrden. Al» W- nehmer kommen in erster Lime die Schweiz, Italien, Belgien und Teutsckland tn Frage. Deutschland, da» sich stets durch die tzersdel- lung guter elektrischer Apparate ausgezeichnet hat, wird umfangreichere stupferkLufe in Amerika tätigen, sobald fern strebit dort Nie­der hergestellt ist Der Vorrat an amerika- nifchem Kupfer wirb gegenwärtig aus <50 Millionen Pfunb geschätzt, wovon vorauf sichtlich mehr als bie Hälfte tos Ausland verkauft werden wird.

getreten werten.

Sonbon, 9. Febr (Woln.1Da i l v N e w s" schreibt zu Deutschlands Antwort-. Ttt deutiche Regierung se zu dem Mute beglück­wünscht werdm. womit sie die deutschen , llnaus» rotibarcn", die eifrig danach st-eben, dir alitierten Rerarationschrderun^en uiberü^jich igt zu lasen. Trotz bietet Lin beträchtlicher Test ter öNeiU» lichen Meinung Deut'cklands scheine ter An tdit zu sein. daß. wenn Deutschland in dieser Fraae eine hartnäckige .Haltung eitmehme. eS durch die moralische Unterstützung ter Be-emiatcn Staaten einen gewissen Erfolg erziele. Die Deutschen, die dieser Meinung wären, gäben sich großer L»clbst täuschung bin. Vorschläge, wie die btii öanfabuntes zur Boytottierung englischer unb fr an jo \ Mer Waren zugunsten ameri arischer und ne ttaler Waren, würden Deutschland in der äugend ickltcken Schwierigkeit wobl wenii Hel en Der ^auPterrojo würde ter fein, datz die Ltimm mg geien Deutsch land noch jimebme, hauvt äcklich tn Eng.and unb das zur Zeit, wo das britische Publt um te mckers geneigt sei. nicht auf unmögfuf)en Zahlung brtm- mmgen zu b?ste"en Ae-tn diese Daltung tortbauern sollte, müsse Deutschland feinerf r 5 die Berctt> schalt an den Tag legen, zu einem Ergebnis zu ge­langen Wenn wie von Berlin gemdtet nnrb, man dort ter Ansicht sei, datz Frankreich entweter Deutsch'andS ZadlunnS ä' igkett ub nrhabt habe, oter absichtlich das Ausnnarter-allen Teut ck a ''S wünsche, so werte die Londoner Konferenz ben b.nitdrn Bettre'ern (^.1*^ i! cit a'ten ihren Fall auseinanterzu etzen und alle Bewerte, um freie Beschuldigung zu stützen, oorzubringen.

als Arbeitervertreter. V

Nm die baperische Politik.

I Berlin, 9. Febr. (Wolff. Wie terVor-I' toärtr Ursache zu biben. g aubt rnitzuvrilen. wäre Erbet Minrsterkon,erenz am 5. Fchri ar £r«6«ri!d)en S<gitr«s «nr/Xrt Ul. imaturn gestellt worden. Ttt baverr,chen iso» ^.Tubn. an bi,. %itairtmtat brr

S»!Sv<ricnma in brr CntmumungOTaat

I 9 r«br. iSo.fi.' Dm «rich!Nb.

ben bti b«beriid>r « a b i n e 11 gtltern «6te. EurbTt« toidtoreflirnme burrf; nnm W»»- bTr?n abgrfanbtcn. bei otnai: at Mrm-I, nritxtolt ter Hndymmntti >-. Innern romittai w längeren Bem» obnattetr. oi!^T»7n. 9. Febr (STB. «-nLud. D«

SVriin'r Besprechung ter Staats» und Printer-1 ^«Tnomö Sebrar veranlagte n Sanem grsÄM

t ansgcpr°»me^°r^^n^°N.

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NL-LL-L-r?LsL notwendig madjten/ rmgeschwächt weiter bestehen.

^^L^Vofs Ztg." geboren dem von ter Sack» eerftänbiflentonfeoe-'A im ÄiBwä tigen Amt ge ­beten engeren Arbei saussdmtz folAt^n M»t Bieter an: Borittzender tes Netchswittfckaftsrat- kbler von Braun, Gebermrat Wtedseld vom Tirrftnrhmr ber Friedrich strupv MtnrngceU» " ]i, Tirektor £>and Kramer, Generaldri^ttor no Walter Rathenau, St inne», wite» Tafbi'crtor Bögler, ReickSbankpräsident Öö»

f| e i n, Wnrcralfrfretäx S il b erschm r d t

Vie Absichten der Sntcnte.

Bonbon, 9. Febr. (Wolff.)Reuter mel­det aus Paris: Es verlautet in dortigen polt tischen Kreisen in Bezug auf die Stelle in oer deutschen Note, die die Vermutung ausfpcrcht, daß oie Verhandlungen in London eine Eror- terung der deutschen Gegettvorschläge umlas­sen werten, datz die d e u t s ch e D e l c g a t t o n gemäß dem Rechte, das ihnen der Friedensver- krag gibt, gehört werden solle, wenn sic u- geirtwelche neue Gegenvorschläge un­terbreite, um das Pariser Abkommen zur Durchführung zu bringen. Es fei möglich, datz diese Vorschläge geprüft würden. Wenn bie Deutschen dagegen versuchten, die Frage der Grundlage dieses Abkommens zu verschie­ben, so würden die Alliierten sich nicht darauf

S t e 11 i n, 9. Febr. (WTB.) yn einer Wahlversammlung erklärte Vizekanzler Le in ze, datz es fraglich sei, ob wir uns tn diesem Augenblick eine schärfere Politik leisten könnten. ES sei besser, vorsichtig zu sem mW weise Zurückhaltung zu Üben, da nnr Frank­reich und England vollkommen wehrlos ge- gentlderständen. Die Erklärungen des Mini­sters des Aeutzern hätten im Auslande tiefem Eindruck erweckt. Nach London würden wir nur gehen, datz wir Garantien haben, datz iau(f) wirklich verhandelt wird.

Dr. Limon» in Etuttgar.

Stuttgart, 9.Febr. (WTB.) Reichs- nrinifter des Aeutzern Dr. Simons kommt in den nächsten Tagen, voraussichtlich Sonn­tag, 13. Februar, zum Besuch der wuttem- bergischen Staatsregierung nach Stuttgart.

2Iii5 der französischen Kammer.

Dir haben zwar von unseren amtlichen 1 stetlen gebärt, datz die Einladung nach Lon» bon txm Deutschland annenommen worden fei aber der sehr wesentliche Wortlaut ber heutfdien Antwort soll erst später, zusammen mit der Derösfentlichung einer sormellen ->n g li schen Einladung, die also tatsächlich riner Ankündigung des ReuterbureauS ent- i^r'^schen noch erfolgt ist, bekannt» I gegeben werden. Es klingt etwas wider-1 ipluu)31>oU, w.nn wir durcki mancherlei Mel­dungen vernehmen, datz die gegenfätzlichen Auffassungen von Berlin und München bis­lang noch nicht gänzlich ausgeglichen feien. Die heutige amtliche Meldung aus der bahe- .rifchen Hauptstadt täfel nicht recht erkennen, vb Bavern in der Entwaffnungsfrage Nach­beben wird Jedenfalls hält es an der Not­wendigkeit seiner Polizri'rnrichtuno nach wie hör fest Jnde'sen, wir befinden uln; in einer Zwangslage. Unsere Sachverständigen in Ber­lin arbeiten an den deutschen Gegenvorschla- <tm. die sich um die wichtigere sogenannte Wiedergutmachung drehen. Die Spannungen dauern unverändert fort, und nirgends ;cigt sich irgendeine Klärung. Die Verhandlungen ber framöfifchen Stammci geben em Bild des kranken Seelciuustandes unserer west­lichen Nachbarn. Der Abgoordnete de Lasteyrie^ Berichterstatter des Finanzausschußes, will

uns glauben machen, datz, wenn Frankreichs weiter entgegenkomme, einen Zusammcw bruch erlebe Mit dieser Drohung ist ja auch das stopfschütteln des Herrn Llopd George in ein Kvpf nicken verwandelt worden. Ein anderer Abgeordneter rief untergrotzem Beifall", wenn die Käufer von ReimS, von Arras und von Vertun nicht wieder aus ihren Ruinen auferstehen würden, dann konn­ten die von Frankfurt, von Koblenz und Soln für sie einstehen! Dieses knegeri'che Pathos umnebelt die Gemüter, wenn der Redn^ auch hinzufügte, die Franzosen hätten nicht die Beelen der Deutschen. Dir glauben dies gern, beim bei uns herrscht kein solches unbelehr- bares Phrasenheldentum wie lenseits der Bo- aesen Aber mit dem Gerede von tzumamtat und Grotzmut dergranbe natwn' bleibe rmnn uns gefälligst vom Leibe!

2fut Oem Ktiebe.

l^ine Berliner E^cherisch-Lrganistition.

Berlin, 9. Febr. (Wolfs.) Zn der itt einem Teil der Presse erscheinenden Nachricht über einenWaffensund i n D c ft e n d teilt ÖQ5 Polizeipräsidium mit: Das Poliiei. v'ck'idium batte Ende November 1920 den Be- roe 5 in Länden, für das Bestehen einer Ber­liner Efcher isch-Organisation,deS ^genanntenBerliner Seimatverbandes Am 5. Februar wurden in der Frankenallee äu Westend etwa 40 Maschinengewehre, 4000 Schutz Munition, sowie einige Sarabiner polv> zeilich befchlagnahnn. Diese Waffen sind von einem der Gründer des Berliner tzeimawer- bandes, Gerichtsaffesfor Dr. Sans Joachim e n l, Ebarlottenburg, mit mehreren ande­ren Angehörigen des Berliner Seimatdüec* bandes nach Westend verbracht worden. Devl und Genoffen haben sich nach Verordnuna des Re chsvräfidenten vom 30. Mai 1920, lorotc nach 8 13 des Reichsentwattnungsgeietzes Er gemacht, örtjl selbst ist T lüchl'g. Die ingsmatznahmeu gegen ihn fmd tm

Berlin, 9. Febr. fWolfs.) DieBosn­iche Zeitung" meLet: Die deutsche Regie­rung wirt auf der London erKonferenz durch den Reichsminister des Aeutzeren Si­mons und Reichsnnanzminister Wirth ver­treten fein. Tie Minister werten von einem Stabe politischer, hauptsächlich aber finaiv -.t[[r und volkswirtschaftlicher Sachverstän­diger begleitet fein.

Xie Teuifche Ltudenienfckaft zu den ParUer Forderungen.

D>e Deutsche Studentenschaft erlätzt fol­gende .Kundgebung:

D . unerträglichen Bedingungen des Versailler Vertrages sollen durchs die neuen Forderungen der Entente ins Matzto'e gestei­gert werden. Eine Durchführung würde das Dt'urdK Volk für immer in dos tierite wirt­schaftliche und politische Elend stür^n und ihm dauernd den Weg zur Gesundung veriverren. Trotz der Drohungen der Entente kann kein Deutscher den Pariser Forderungen zultim- I men, weil sie das Leben unseres Volkes Der» n-chten. Eine Annahme der .Forderungen Iwürde den Selbstmord des demfchen Lölkes

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