Ausgabe 
10.1.1921
 
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K.» 9. Jan. Der rcoföfot Arthur edentlichen Proses- sität ernannt.

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., 9. Jan. '6went milhräminijta- 5 in Begleitung des in, des ZtMseKe- imats Nenjel die >önflies konnte in KBKwf Hinweisen, dob m Arbeiteraka- eiidert iei.'GnBai- ä die Erklärung ab, feiten Willen hübt

ieitefäaft mid Stu« KMll häniiÄ gib M UmneriitQt iuh jeoter Förderung er- ch'chuie beulten in, elle Propaganda der

.,9. Am, Aus dm Iniversität ilt anstelle or an ter Landwirt« i 2t. Julius von v Braun war schon (eorg Lpeyer«bau>es

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tret des DeutMms des Vieges ganj na» itbe eine Proseswr m btrWW ibertragen. pf «m

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Mann gut betamt gewesen sei" Tro&bcm er» folgte Anzeige Sch gab nun zu, er habe zwar das Mehl im (Sorten W.s, m den er etngeihegen sei, geholt, und B., der vor dem Garten gewartet habe, einen Teil gegeben um sich» für Gefällig­keiten dankbar zu erweisen, das Mehl fei ihm aber von den Franzosen bei ihrem Abzug auS Bilbel geschenkt worben, und er habe es einst­weilen im Garten W s versteckt B. behauptete daS Gleiche. Dao Gericht schenkte aus Grund der umfangreichen Beweisaumahme der Erzählung von den freigebigen Franzosen Beinen Glauben und ver­urteilte leben der Angeklagten zu 3 Monaten Ge­fängnis. Sch war übrigens bei dem Anträge des Staatsanwalts aus der Rolle gefallen, indem er um mildere Strafe bat

Die Arbeiter Heinrich M. und Benedikt Schl, von Wismar waren in der Nacht vom 27. auf 28. September 1920 in der Kernmacherei in den Buderusschen Werken m Lollar beschäftigt. Gegen­über der Kernmacherei liegt der Del raum Ms um 9 Uhr abends der Nachtwächter auf seinem Nundaang vorbei kam, entdeckte er Spuren von dem Del raum nach der nur einige Meier ent­fernten Kernmacherei, und sand in bet Kernmacherei einen Behälter mit 81/. Kilo Leinöl. Der Oel- raum war mit einem falschen Schlüssel geöffnet worden. Obwohl ein abstllut sÄüssiger Indizien­beweis vorlag, niemand anders als die,beiden An­geklagten in Betracht kommen konnte, suchten sie ihr Heil im Leugnen, und int .Verdächtigen der Zeugen. Jeder von ihnen wurde zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, wobei der grobe Vertrauens» missbrauch dem Werke gegenüber strafschärfend be­rücksichtigt wurde.

Der Bautechniker Emil B. von Plettenberg, Hilfsarbeiter Emil S. von Frankfurt, und Kauf- mannslehrlmg Wilhelm O. von Schwetzingen, fugen dl iche, arbeitsscheue Bürschchen, beobachteten Anfang November gelegentlich einerWanderung" in Harheim, wie eine J-rau ihre Wohnung abschloß und den Schlüssel in üblicher leichtsinniger Art am Fenster versteckte, und hörten, daß fie «einem Nach­bar yirrief, sie wolle gut verfchlteßen, es sei niemand »u Haus. Unter Führung des in der Verhandlung sehr elegant gekleidet auftretenden, aber schon mehr­fach bestraften O. stiegen sie ein, stahlen eine Uhr, em Armband, einen Mantel, ein Portemonnaie, mit 450 Mark und anderes mehr. Die Sachen wurden ht Frankfurt sofort versilbert, das Geld redlich geteilt, wobei O. den Löwenanteil behielt.1 B. und S. wurden ieden zu 3 Monaten, O. unter Einbe­ziehung zweier früherer Strafen zu 1 Jahr 2 Mo­naten Gefängnis verurteilt.

Der jugendliche, ebenfalls bereits bestrafteTag- löhner Theodor H. von Nied a. Main ist geständig, nachdem er im Vorverfahren alles geleugnet hatte im Januar 1920 in Nidda und Umgegend Wasche- und Hasendiebstähle verübt zu haben. Die Sachen verkaufte er in Frankfurt an eine Frau, die ihn offenbar zu fernem Tun noch ermunterte. Strafe: 4 Monate Gefängnis. Gegen die Frau wird ein Verfahren wegen gehlerer etngtf eilet

Die ehemaligen Musketiere Otto R. von Bu­denheim und Michael D. von Bamberg hatten sich wegen Diebstahls und Wachpergehens zu verant­worten. D. stand Posten an einem Mag Hin in Friedberg und duldete, baß. R. einstieg und Mäntel und zwei Signalhörner entwendete, die sie gemein- (am verkaufen wollten. R. gehörte ebenfalls zur Wachmannschaft. Jeder von ihnen wurde zu sechs

Monate» Gefängnis verurteilt. D verbüßt zur Seit eine andere eträfe in einer bayerischen Strot­an stall

Vereine und Veranstaltungen.

W atzenbo rwSteinber g, 8 Jan. Auch in hiesiger Gemeinde fand eine von Bürger­meister Schäler einberufene P r o te st ve r s a m m- lung gegen die von den Alliierten geplante Art der Abstimmung in Oberschlesim statt und cs wurde eine dementsprechende (fnt.dLU'feung von Beirro- tem aller Parteien gefaßt. Gleichzeitig wurde, um zu ben durch die Abstimmung der Heimattreuen Oberschlesier entftdbenben außerordentlichen Kosten ein Schenlein beantragen, beschlossen, eine Haus­sammlung zu verunstalten, welche nun abgeschlossen ist und ben Betrag von 1010 Mark einbrachte.

x Wieseck, 6. Jan. In der im Krieger scheu Saale heute veranstalteten recht gut besuchten Ver­sammlung der Liga zum Schutze ber'be ut- schen Kultur sprach Georg Easparjohn- Moskau über bad Thema;Wie sieht es in Sowjet- rußland aus?" Der frühere Oberlehrer war zuletzt als Hafenarbeiter beschäftigt und floh aus Peters­burg im März 1920 Nach Eröffnung der Ber fammlung durch ben sie leitenden Pfarrer Satt- l e r bekämpfte ber Vortragende bic deutsche Unart, in Grüppchen sein Parteisüppcl>eii zu kochen und zu meinen, damit unserem honten Volk zu helfen Im Gegensatz zu benen, die ohne ein Wort Russisch zu verstehen, meinen, über Rußland reden oder gar Rußland als Muster hinstellen zutbürsen, ent- wickelte et aus Natur und Geschichte cm klares Bild der dortigen Volksseele und wie der Sturz ber Autoritäten, Zar und Kirche, auf sie wirkte. Mit feiner Psychologie ging er dem Wechsel von aktiver Zerstörungssucht und passivem Gehcnlassm auf den Trümmern nach dem Senin ein Ende setzen wollte mit dem Ruf, .Land ben Bauern, Friede allen unb Brot ben Arbeitern". Den Sinn bes aus- gegebenen SchlagwortesDiktatur bes Prole- taiiats" hat nicmanb in Rußlanb verstauben. Die Betrachtung der einzelnen als Nummern wurde besonders an ber Nationalisierung ber Schule 'ver­anschaulicht. Viele Glcichheitm wurden im un­gewollten ©time erreicht und Lenin konnte die Bevölkerung differenzieren: 1 Prozent Idealisten, 39 Prozent Verbrecher, 60 Prozent Schafsköpfe Der Staat, nicht mehr im Stande, die Defizits zu tragen, mußte Betriebe schließen und bi? Arbeiter in die Rote Armee einreiben. Die Landaufteilung hatte nur Misttraum gesät. Im Kampf gegen den alten Bureauhatismus schuf der Kommunismus einen neuen. Mit den neuen Abteilungen wachsen die Kontrollinstanzen ohne das Jneinandergreifm des alten Systems. Die Bauern lassm sich nicht kommunisierm und äußern dies in Revolten. Arm warm sie und bleiben sie: nur die Herren haben gewechselt. Reich an Tragik und Komik war die Schilderung einer Aepfelverteilimtz. Das Räte­system wurde wieder -abgeschafft und ber Militaris­mus sollte wieder helfen: mit hiergegen sich er­hebenden Revoltm foflcn Todesstrafen fertig nrr- dm, obwohl offiziell die Todesstrafe abg'schafft ist. Ein Märchen geworden ist auch der gleiche Arbeits­tag. Ein geflügeltes .Wort wurde-Kvrnmunist sein heißt ein vorteilhaftes Sehen führen" Idea­lismus ohne Rücksicht auf die geschichtliche Ent­wicklung der beralte Adam" im Bund mit der negativen Kraft d s Hasses ernten hier ihre Früchte imb das deutsche Volk soll , von biefen Fehlern lernen.. Retten kann nur die Umgestaltung des menschlichen Innern bunf> die positive Macht der

Liebe Eine mit ihr erfüllte darische Ecn Hefts- front kann auch den Versailler Vertrag ändern. Die über zwei Stunden währenden klaren Aus­führungen wurden dis zu Ende mit Stille angebdrt unb machten tiefen Einbruch Den einmütigen Beifall faßte der Leiter der Versammlung in Worte des Dankes an den Redner, der noch eine Reihe von Fragen beantroortete Die USP, bic in an­deren Ortsgruppen eine Reihe von Mitgliedern stellt, fdrien nicht vertreten «wesen zu sein. Eine Tellersammlung ergab 59 Mk und für 38 Mark wurden Schriften verkauft.

vermischtes

Braunschweig, 9. Jan. (Wvlft. In der benachbartem Ortschaft Schladen drangen ge­stern abend drei Bewaffnete in das Haus des Zimmermeisters P sann schm tbi w b -Man­gen mit vorgehallenem Revolver die im Erdgesck' anwesende Frau Psannschm bi. den Geldschrank zu öffnen. Trer irn Erd>ieschotz anwesende Angehörige des Haushaltes imnbcu von den Räubern in den Veiler geschickt, dort bewacht und unter Drohungen gezwungen, sich einige Zm ruhig zu verhalten Indessen wurde oben ber Geldschrank ausgeraubt Die dieLandeszeitung" berichtet, fielen den Räubern 40 000 Mk. barcs Geld sowie Schmucksaärn in die Hände. Ter Ueberfan ging so ruhig von statten, daß der im ersten Stock anwesende Zimmermeisler davon erst erfuhr, als ihm ferne Angehörige nach dein At> zug dec Räuber Mitteilung machten. Tie Räuber, ine sich als Arbeitslose bezeichneten, sind unerkannt entkommen.

Ludwigshafen a Rh., 8. Jan. (Wvlft.) Aus Olnmb eines Verhaftungsbefehls der -skaats- anwalischaft m Frankenthal ist der hier ivohmmde Eilenhändler Heinrich Lieser werten Beste­chung einer Reibe von Beamten der Badiscl)«n Anilin- unb Sodasabrik in Ludvi-tshasen ver­haftet worden. Durch die Besteclningen fxittc sich ber Verhaftete inner(>alb weniger Jahre ein nach Millionen zählendes Vermögen erworben. Tie Beamten ber Fabrik, darunter ein Oberingenieur mit Prokura, die in die Sache verwickelt sind, wurden von der ^abrifleitung vom Dienste sus­pendiert. Tie roeitere Unterlucbung zur Stias- ierfolgimg ber Beamten ist im Gange.

Tirana, 8. Jan. (Wolff.) In dem lüngft gemeldeten Erdbeben ist noch nachzutragen, daß die durch das Erdbeben angeridrteten Zerstörungen bebeutenb größer sind, als zuerst angenommen, werden konnte. Ter Erdstoß war stark unb ka- laslrophal in der ganzen Gegend von Tepelani bis nad) Elbassan Elbassan ist dem Erd­boden fast vollkommen flleichgemacht worden. Bei Tepelmn hat es im Gebirge große Einstürze gegeben Tv Gesamtzahl der Ver­wundeten beträgt 600, die d r Getöteten 80. 15 Dörfer svnd vollkommen verschwunden und die Zahl ber Obdachlosen beträgt über 30 000 Per­sonen. Die Regierung macht die arößten Anstten- gungen, um dem brmgenben Bwürfnis bet Be- trojiciien zu .Hilfe zu kommen._____________________

jSaxin^m

Ärztlich empfohlen bei

££ Darmträgheit Hämorrhoiden.

Übereil erhältlich

Landwirtschaft

-- Lich, 7 Jan. Wie gierig das ausgetrock- Ittt Erdreich die Niederschläge der letzten Tage Br genommen Hal, sicht man Daran, datz die Bache Bd| ber großen Regenmengen nur einen niederen B-iiierftanb haben Ter Weidgraben, der vom E tfengrunö bei Oberbessingen kommt und hier in tz. Witter fließt, ist aui weite Strecken hm noch «tz trocken Bei ben großen Ueberschwemmun- t-t Die wir fetzt vor einem Jckhr hatten, hat »c«ve dieser Bvch große Wassermassen heran-

Hamburg, 8. J«m. (WB.) Nach drettägrger Grrhandlung sp-ach das Landgericht heute das Drte il rn dem großen Schieber - unb Be- tvgsprozeß gegen den Studenten Pop aus juSarest, den Stourmarai Siegfried Mi11ler auS Im, den früheren Theaterdirektor Hanne- Vbet, dem Kau'mann Heinrich Liebmann- Len imb den Kaufmann Otto Te gt m e y e r, die LsäpiL g: waren, durch 'betcktg^rische Handlungen |c Ernkaufszentrale in Berlin sowie andere Be- Ei>fn und Personen um mehr als 309 000 Mk.

±äbigt zu haben, wälnend ber Versuch, Die 3bt Dresden um 63 Mill. Mk. zu schädigen, ^glückte. Es baubelte sich um ben Verkauf von hreren 100 000 Büchsen Pferdefleischkonierven, als Rindfleisch verkauft wurdm. Tas Gericht urteilt" Pop zu 15 Monaten Gefängnis unb 000 Mk. Geldstrafe, Mittler zu 2 Jahren Gc- -nis und 50000 Mk. örfbltrair Hanneschek M 3 TI analen Gefängnis unb 3000 Mk. Geldstrafe »o Tegttneyer zu 1000 Mk. Geldstrafe.

Gießener Strafkammer.

Gießen, 7. Jan. 1921.

Urkundenfälschungen. Wegen Ur* hnbenfälfifamg unb Betrugs hatten sich ber üiBirer Karl Ludwig N. aus Romrod und Der Arbeiter Friedrich L. ans Herbstein zu verantwor- fri N. hatte seine Wochenkarte gefälscht^ um ft" Gülttgkeitsbauer zu verlängern, unb sie be- Mtzt; L hatte seinen Entlassungsschein vom Mili- li- gefälscht, um einen besseren Entlassungsanzug A bekommen Jeder wurde zu 3 Wochen Gefäng- ttf- verurteilt.

Unter -Asschtuß der Oeftentlichkeit wurde Wen den Londwitt Gustav B. von Michelnau fegen Sittlichkeitsverbrechens ver h an- Mt. Wie aus den Gründen des Urteils, das auf -Monate Gefängnis lautete, hervorging, hatte « ein llernes Mädchen unzüchttg berührt, bei einem anderen ben Versuch dazu gemacht Mil- fernbe Umstände wurden iljm mit Rücksicht auf feine starke, durch einen Unfall tm Felde Der» »sachte Nervosität, zugebllligt.

Diebstähle. Den Hauptteil der bis 5Uhr nachmittags währenden Sitzung nahmen Verband- hingen wegen Diebstählen, besonders iugendlicker Hkrfoiien in Anspruch Uacker Mas Sch in Bil- m unb ber Stullateur Mar B. von ba wurden teobachtet, wie sie in einer Mainacht, nach Mitter- odjt, mit mehreren Säcken Mebl no^_ Hause krmen. Da Sch bet dem Bäcker W. in Stellung ft verbreitete sich bald das Gerücht, er habe das Mehl dort gestohlen. UmUnannehmlichkeiten zu dmneiden", schrieb er dem einen Mann, der ihn groben, einen Brief, in dem er bat, ihn nicht «r<ujeigm, einer Nachbarsfrau schickte er einige Shinb Mehl,weil er mit ihrem verstorbenen

3836

ftbanb abgcsetzt werden. Gießen, den 8. Januar 1921.

behördliche Anzeige».

Bekanntmachung

Tf tt. : Den Verkehr mit Süßstoff.

Auf Grund der Verordnung über den Verkehr ail Süßstoff vom 25. November 1920 (Reichs-Gesetz. Ilatt S. 1993) hat die Reichszuckerstelle eine Hochst- iwnge Süßstoff für den Verbrauch in Haushaltungen eib Gastwirtschaften freigegeben.

Zuweisungen an die Kommunaloerbande erfolgen nicht mehr.

Die im Besitz der Kleinhändler befindllchen Be­finde an Süßstoff in G- und 14 Packungen können

Innungs-Krankenkasse der Fleischer-Innung Gießen. B e t r.: Neuwahl von Vertretern und Ersatz­männern zum Ausschuß der Jnnungs- Kvankenkasse ber Fleischer-Innung, Me­ßen.

Die Wahl ber Mdeitgeber und Arbeitnehmer sindet am Donnerstag ben 24. Februar 1921 und zwar nachmittags 27 Uhr ununter­brochen statt.

Die Arbeitnehmer und die Arbeitgeber wählen m ber Geschäftsstelle ber Fleischer-Innung. Gießen, West-?lnlaye 46.

Zu wählen sind 10 AusschußmitOirber sowie Ersatzmänner in glächm Zahl. Die zu wählenden Mitglieder müssen je zur Hälfte bett Arbeitgebern unb Arbeitnehmern an gehören.

Die Beteiligten werben tzur Einreichung von Wahlvorschlägen lBorfchlagsliiten) ausgefvrdert. ES werben nur solche Wahlvorschläge berüch'ichttat, die spätestens 4 Wochen vor dem Wahltag bei dem Vorstand eirrgereichl werden.

Die Stimmabgabe ist an die Wahlvorschläge gebunden, b. h. jeber Stimmzettel mNß genau mit einem ber Wahl Vorschläge übeceinstimmen.

Die Wahlvorschläge sind gesonden für die be­teiligten Arbeitgeber und Versicherten aufzustellen; sie müssen von mindestens 5 Wahlberechtigten, der betreffenden Gruppe unterzeichnet sein.

Jeber Wahlvorschlag soll soviel Bewerber be­nennen als Vertreter und Ersatzmänner zu wählen sind. Die einzelnen Bewerber sind getrennt nach Vertretern und Ersatzmännern, unter fortlaufender Nummer aufzuführen unb nach Familien- unb Vor- (Ruf-)Namen, Berus und Wohnort (Wohnung) ^u betzcichnen. Bei Versicherten ist auch der Arbeit­geber, bei dem sie beschäftigt sind, .anzugeben. Mit Den Wahlvorschlägen für Versicherte ist von jedem Bewerber eine Erklärung darüber vorzulegen, daß er zur Annahme der Wahl bereit ist. Nach der Zu­lassung können die Wahlvorschlä« von den Wäh­lern im Geschäftszimmer bei Geschäftsstelle ber Fleischer-Jnmma, Gießen, West-Anlage 46, werk­tags von 56 Uhr ^Samstags 35 Uhri einge- sehen werben. Daselbst liegt audj bas sArbeitgeber unb Mitglieberverzeichnis zur .Einsicht offen unb sind Einsprüche gegen die Richtigkeit ber sich daraus ergebenden Wahl und Stimmdevechitigung bei Ver­meidung bes Ausschlusses spätestens 4 Wochen vor dem Wahltage unter Beifüg''^ von Beweismitteln bet dem Vorstand ber Kasse edyulegen.

Der Wahlleiter ist berugt, die Wahl- unb Stimmberechtigung zu prüfen. Es emvneblt sich baher, einen Ausweis hierüber zur Wahlhandlung mitzubringen.

Gießen, den 8. Januar 1921 362V

Der Vorstand ber Innungs-Krankenkasse ber Fleischer-Innung Gießen _________Carl Pirr, I. Vorsitzender.

Bnllen-Verkans.

Die Gemeinde Heuchelheim verkauft einen zum zienft m±i mehr tauglichen Bullen zum Schlach­ten. Angebote für ben Zentner Lebendgewicht find bis zum 12. Januar 1921, abends 6 Uhr, bei ber Buvgermetiterei Heuchelheim schriftlich einzureichen. Zulcklagsfrut 5 Tage

Heuchel heim, ben 8. Januar 1921 Hessische BürMrm«sterm.

361B Krei li n g.

£ Der Oberbürgermeister lLebenSmittelamt),

Stnbt. Arbeitsamt Gienen

West.rlnlage 31, Teleph. 2054.

C» können eingestellt werden- 341B

»bei diesigen Arbeitgebern: 1 Schäftemacher.

8 flotten« unb Wickelmacher.

Vibtlinge: 1 Bäcker, 1 Schneider, 1 Friseur, ein ikauimann.

». bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 landwirllch. s^kchi, 2 Schreiner, 2 Küfer, 2 Friseure, 1 Kessel- timieb, 1 Schneiber.

Wbrliuge: 1 Schriftsetzer.

W iuchen Arbeit: Schrififetzer unb Buchdrucker, «rmaturdreber, 4 Stellmacher, Kaufleute. Sckrei. bet unb Mleifenbe, 1 lanbw. Verwalter, 1 Ober» 'öioeüer, 1 ®ciolnMcbnelber, Packer.Hausburschen unb ?luSlauier, Maschinenschlosser. Bauschtosser, lKondiior.2Jnstallateure. 1 Glaser, 4 Schnhinacher, i Heizer, 2 Krankenpfleger, 2 Schmiede, Weiß- btnber und Anstreicher, 1 Küfer, 5 Tapezierer ntb Polüerer Bäcker und Metzger, 5 Kellner, 1 Kraftfahrer, 2 Buchbinder, 3 Brauer, 2 Köche, IBautechniker, 1 Bandagist, 1 Optiker, 1 Dachdecker.

I'brllupe: 3Schuhmacher. 3 Schreiner, 1 Schneider, Äauneiite und Schreiber, 1 Schmied. 1 Dreher, I Schlosser, 1 Spengler, 1 Bäcker, 1 Koch.

Weibliche Abteilung:

tstz können eingestellt werden.

n. bei biesigcn Arbeitgebern: Mädchen für tags- lber. Diemtinadchen. Kauffrauen und -mädchen für meine Zn ne. tüchtige Alleinmädchen, 1 einfache stütze, 1 Flickerin. 3 Lehrmädchen, 1 Kinderfräu- eln für nachmittags.

b.bti auswärtigen Arbeitgebern: 4 landwirt- clifttliche Dlenumadchen. Dienstmädchen. Han»- iiöbchen. Zimmermädchen. Alleinmädchen, 1 Köchin.

3* Indien Arbeit: 3Verkäuferinnen. 1 Bibliothek-- lebtlnn, 1 Büglerin, 3 Stützen, 2 Fabrikarbeile- _:innen, 1 Ulilialleiterin. 1 Krankenpflegerin.

Versteigerung von Abfalldz^ ? Mittwoch ben 12. Jan u a r 1921, |i<bm it tag5 2 Uhr begtrmenb, nrrb in bet yfytcbenben Reihenfolge bas im Hofe des Stadt- Mchs, Gartenstraße, am alten Steinbacher Weg, M dem Luthcrberg, am Anneröber Weg unb im »rchenwöldchen lagernde Abfallholz aus Ilid tischen Anlagen, beftehenb aus Knüp- »I- und Reistgholz (bas letztere zumeist zu Erbsen- fesetn geeignet', an Ort und Stelle meistbietend Ersteigert

Zusammenkunft im Hofe des Stadthauses, Wlttenstraße. 3426

Gießen, ben 8. Januar 1921.

**£ Oberbürgermeister. I. V.: Dr. 9tof enberg.

Bullen-Verkaus.

Ein abgängiger Bulle wird zum Verkauf ge­bracht. Angebote mit pr. Ztr. Lebendgewicht sind bis tyum 17. b. M.» nachmittags 2 Uhr, bei unter­zeichneter Stolle einzureichen, woselbst auch vorher die näheren Bedingungen zu erfahren sind.

Beuern, den 8. Januar 1921. Bürgermeisterei Beuern.

Walther. 3536

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fühlen sich nicht mehr gebrochen beim Tragen meines elastischen. Tag und Nacht tragbaren Bruchbandes Ertrabeguem. Tadelloses Passen, feit Jahren erprobt. Für jeden Bruch Eriraaufertigung. Reelle Bedienung. Biele Dankschreiben. Leib-, Nadel-uud Dorfallbtnden, Geradehalter, Gummistrüinvie. Besuchen Sie bitte meinen erfahrenen Vertreter in Gießen, DpnnerSt., 13 Jan., v3,HotelZlobel. L. Bogisitz, gtuttflort, LchivMr. 38a6flr.l894

Mittwoch ben 12 Januar 1921, n achm. 2 Uhr, versteigere ich Walltorstr. 6 (tm Darmstädter Haus) zwangsweise gegen Bar- zahllmg:

I. 3 Nährnasckiinen, 1 Strickmaschine, 2 Fahrrad- rabmen, 1 Boh'masckäne, 150 Karbidstahllampen unb 150 Karbidwanbhängelampem., Taschen lam- Pen, TascheTtlampenbatterien, Fahrvabluftpum- pcn, Schutznetze für Damenräder, Fahrradlol^n> nen, eine gr. Partte Fahrrad- und (Maschinenöl, Schraubenzieher und Schraubenschlüssel, u. v. a.

II. 1 gr. Zimmetteppick> 2 kl. Teppiche, 1 Schreib- tischsessä, 1 eich Dich unb 2 Stühle, 1 Musik­instrument mit 10 Platten, 1 Trumeaurspiegel, 1 Rauchtisch, 3 gr. Bilder, 1 schwarze Säule mtt Figur, 1 Standuhr mit Figuren.

Versteigerung zu I bestimmt, zu II voraussichtlich.

363 Junker, Gerichtsvollzieher.

WWWSKWW in Vad-Nauheim.

Mittwoch ben 12. Januar unb fol- genbe Tage, Vz9 unb V,3 Uhr, versteigere ich aufttaggemäß freiwillig, meistbietend gegen Bar­zahlung bas gesamte Mobiliar und Wirtschasts- inoentar ber Villa Melita. Lubwigstraße 15. ES kommen zum Ausgebot:

Mittwoch: 6 elegante Schlafzimmer sowie viele Einzelmöbel, wie Spiegel- unb Kleiber- schränk. Waschkommoden mit Marmor imb Spie­gel, Sofas, Chaiselongues, Nachtt'chränkchen, Tische, Stühle, Vorhänge, Teppiche, Bettvorlagen, Kolter, Plumeaus. Kvvftillen, verii.bette Bestecke, Kapee-. Tee- unb Milchkannen, Tabletts usw

Donnerstag: 6 deg. Schlafzimmer sowie Einzelmöbel, wie Mittwoch Bett unb Tisch­wäsche, Treppenläufer usw.

Freitag: Der Rest an Möbel, Küchen-, Persrnalmöbel. Porzellan unb G-as>"achen, Be­leuchtungskörper, Haus- unb Küchengeräte, HauS- haltungsmaschinen u. v a.

Beiichtiguna Montag unb Dienstag von 10 bis 3 Uhr. 279D

Schuch, Auktionator unb Taxator.

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