Ausgabe 
9.12.1921
 
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Vermischtes.

- Das geheimnisvollste Tier der TBeft AIS daS größte ®?9cnTnTtt der heutigen Tierwelt hat der australische PlatypuS $u gel­ten, der nur tm Innern dieses Erdteils vorkvmmt «KD von dem -.um erstenmal vor kurzem zwei (Zunge nach Sydney>racht wurden. Der Direktor des Sydneyer Zoologischen Garten- A. 6 Le Souei, der das Leben des Plathpu- genau erforscht und ,in zahlreichen Photographien festgehalten hat, macht in englischen Blättern Mitteilungen über "dieses merkwürdigste Tier der Welt. Wie merk­würdig es ist. geht schon aus der Beschreibung hervor, nach der e- Sier legt wie ein Bogel, in einem Beutel gro^gezogen wird wie da- Känguruh, einen breiten Schnabel hat wie eine Ente, mit einem prachwollen Pelz bekleidet ist und Klauen mit Schwimmhäuten hat. die bei den Männchen mit Giftdrüsen bewehrt sind. Eine überraschende Entdeckung ist die. daß der männlich« Plawpus das Gift seiner Klauen niemals gegen den Menschen verwendet, so sehr er auch von diesen gereizt wer­den mag: diese Waffen scheinen allein für den Kampf der Männchen untereinander vorgesehen xu sein Die Tiere schwimmen unter Wasser und legen sehr seltsame Bauten an, die von den Weibchen gemacht werden und ihre Anlage augen­scheinlich der Absicht de- Tiere- verdanken, jeden Feind zu täuschen und in die 3rre -u führen. Bor dem Eingang in den Bau geht zunächst ein Srd- tunnel in- Innere und von diesem zweigt sich ein blinder Gang, eine Art Sackgasse, cw. die in einem kleinen Baum endet. Heber dem Eingang in diese Sackgasse ist der Tunnel mit einem Lehmpflock ver­schlossen, der den Fortgang deS Baue- verbirgt und dem eindringenden fremden Tier vortäuscht, der Bau sei hier zu Ende Entfernt man diesen Berschluh, so geht der Tunnel fort und zweigt dann wieder in eine Sackgasse ab, hinter der der Tunnel

wieder mit einem äehmpsloa verschlossen ist. Ent­fernt man diesen und dringt tm Hauptgana weiter vor, dann kommt man wieder an einen Pflock, den brüten und letzten. Und dieser ist die Tür zu dem eigentlichen Best de- PlatypuS, in dem er seine Eier ablegt. Alle die zahlreichen Bauten, die auf ihre Anlage untersucht wurden, zeigten alle den­selben Plan und bieten so ein Beispiel für den Schuhinstmkt diese- TiereS. Die Lehmpflbcke, die die verschiedenen Teile de- Baue- verschließen, werden von dem PlatypuS jederzeit, wenn er her- eingeht oder herauSkommt, entfernt und wieder an die alte Stelle gesetzt. Dem Tran-port dieser Tiere nach Europa stehen grobe Hindernisse entgegen, doch hofft man sie allmählich zu überwinden, und c8 sind bereit- riesige Summen für lebende Exem­plare geboten worden.

Handel.

Die Margarinepreise.

Berlin, 8. Dez. (WTD.) 3m Reich-- Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft fanb am 8. Dezember eine Besprechung mit den Vertretern der Mar­garineindustrie und der Derbraucherschaft über das bi-herige Ergebnis der Nachprüfung der Margarinepreise statt, an der auch Vertreter des BeichswirtschaftsministeriumS und der PreiSprü- fungsstelle von Grvßberltn tellnahmen. Gs wurde ans Grund der Feststellung de- von der Prei-prüfungSstelle von Grvhberlin beauftragten Bücherrevisors anerkannt bafj Margarinepreise von 3135 Mark pro Pfund, wie sie bi- äu der bekanntlich zum 8. Dezember erfolgten Herab­setzung um 5 Mark pro Pfund gefordert wurden, im allgemeinen al- angemessen und nicht über» mähifl anzuseben sind Weitere Nachprüfungen bei einzelnen Fabriken in der Provinz sind noch im Gange Heber die dauernde Hinzuziehung von 'Bcrtrctcrn der Derbraucherschaft bei der Jest- sehung der Margartnepreise durch eine PreiS- lämniission beim Margarineverbanb schweben noch Verhandlungen, mit deren Abschluß noch vor Weihnachten zu rechnen ist.

Der 3j4«snxwafraH& der PfLZYchem 'Bcrf- München, 8. Der CSS9L) Zorn tannnrnfrnnf) der Pfälzischen Bank er­fahren dieMünchener Neuesten Dachrich- ten, daß am Mittwoch in den SeschäftSräll- nren der Münchener Wederlallaag der Pfäl­zischen Dank der Staatsanwalt erschien, um sich über die Sachlage zu unterrichten. Da­bei wurde ihm mitgeteilt, dah der Aufent­halt deS schuldigen Direktors Römer derzeit unbekannt sei.

Preissturz für Häute.

mc. Frankfurt a M., 8. Dez. Die heutige 28. Haute- und Fellauktrvn zeitigte einen starken Sturz der Preise. Die Rückgänge betrugen 30 biS 50 Prozent gegen die Versteigerung deS Vor­monats. DiefeS ErgedniL war den Verkäufern aber keineswegs recht, Re schlossen daher die Versteigerung gleich nach Beginn, da auch die Steigerer auf ihrer Meinung beharrten. Zum Verkauf standen 7591 Drvdviehhäute, 7817 Kalt> fetie und 11 500 Hammeltelle. Sht Versteigerung soll an einem spateren Termin wiederholt werden

Der Verkehr mit der Dank von England.

Berlin, 8 Dez. Wie die Blätter melden, sind die Verhandlungen zwilchen dem Präsidenten der Reichsbank, H a v e n st e i n, und der B a n k von England abgeschlossen. Eie haben zu dem Ergebnis geführt, dah die vor dem Kriege zwi- schm den beiden groben Zentralnotenbanken be­stehenden Beziehungen wieder hergesteüt worden sind. Wie die .Voss Ztg." mitteilt, hat die ReichS- bank ein Konto bei der Bank von England ein­gerichtet und stch dort ein Guthaben geschaffen. Der gesamte offizielle Zahlungsverkehr Deutsch­lands mit England wird künftighin bei der Bank von England konzentriert sein. Diese Neuerung sei alS eine grobe Erleichterung deS gesamten Zah­lungsverkehrs mit England zu betrachten. Der .Deutschen Allgemeinen Zeitung" zufolge hat man auch mit anderen Zentralnolenbanken die gelösten Beziehungen wieder ausgenommen. Es steht zu hoffen, dab auch hierüber bald ein Resultat ge­meldet werden kann.

Frankfurt a. M., 9. Dezember.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Dries

Datum: 7. Dez. 8. Dez.

Amsterdam-Rotterd. 7492,507507,10 7342,65 3757,35 Brüssel-Antwerpen. 1518,45 1521,55 1488,50 147! 50 Ehristiania 3026,95 3033,05 2942,05 2947,95 Kopenhagen 8946,05 39 )3,95 3833,65 3841 35 Stockholm 6044,96 5055 05 4835,15 4844,85 Helstngfor« 387,60 388'40 367,60 368,40

Italien 906,55 908,45 870,10 880,90

London 859,10 860,90 824,16 825,85

Neuyork 209,04 209,46 202,79 203,21

PariS 1585,90 1689,10 1523,451526,55

Schweiz 4030,95 4089,05 3921,05 3928^5 Spanien 2957,- 2963,- 2857,10 2882^0

Wien (altes) ....

Deutsch-Oetze«.. . . 6,58 6,92 6,48 6,52

Prag 230,75 231,25 224,75 225,26

Budapest 26,47 25^3 26,72 25,78

Buenos AireS . . . 68,40 68,60 66,65 65,85

Bulgarien,

Ztonftantinopel ...,

Warknotiernngen.

Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt: Datum: 1.7.14 7.12. 8.12.

Zürich Fr. 126.40 2,62 2^0

Amsterdam Fl. 50.20 1,34 1,41

Kopenhagen Är 88.80 2,35 2,75

Prag Är. 117.80 -»

Stockholm Är. 88.80 2,- 2,05

Wien Är. 117.80

London Sh. 97HO8,65

Paris Fr. 125.40 6^6 5,60

Reutzork $ 23.80 -.47 -.50

ZLrxher Devisenniarkt.

8. 12. 9.12.

Wechsel <x4 Schwerzer Franken

Holland 100 Fl- = 186.25 186*50

L-euOchlan».....100 GEt = 2.425 UW

Wien 100 Är. = 0.16 (U6

Prag 100 Är. = 5.725 MO

Paris 100 Fr. 33.75 3W

London 1 * 21.15 21.22

Italien 100 2. - 22.25 2L65

Brüssel 100 Fr. 37.30 38.-

Budopest 100 Är. = 0.63 (X625

Neuyork 100 | = 519.25 519.-

Agram 100 Är. * 1.90 2.-

Warschan 100 Är. = 0,15 0,15

Märkte.

Frankfurter Schweine- und Kleinviehmarkt.

Frankfurt a. M.. 8 Dez. «Amtlich) Käl­ber werden bei lebhaftem Handel au-verkauft Schafe anfangs lebhaft, später abflauenb. Schweine gedrückt, in oeiben Dichgatlungen wird nicht au-- verkauft. 3m einzelnen ist zu bemerken: Aufge­trieben waren: 873 Kälber, 1812 Schafe und 750 Schweine. An Preisen wurden angelegt per Ztr. Lebendgewicht: für Kälber bester Quali­täten 10751200 Mk., mittlerer Qualitäten 925 biS 1050 Mk.. geringerer Qualitäten 700900 Mk., Hammel 350750 Mk., Schweine unter 80 Kg Lebendgewicht 13001500 Md. über 80 Kg 1600 bis 1800 Mk.. über 100 Kg. 16001800 Mk.. über 120 Kg 16001800 Mk.. Sauen und Eber 14001700 Mk. Auster dem wurden 39 Rinder ohne amlliche PreiSnollerung gehandelt. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stall­preisen. alS sie die nicht unerheblichen Gewichts­verluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.) Die DerbrauchSstenern.

Berlin, 7. Dez. (WTB.) Der Reichs- tagsausschub für Derbrauchssteuern be­willigte die von der Reichsregierung dorge- schlagene Erhöhung der D i e r st e u e r auf das Vierfache der bisherigen Biersteuer. Angenommen wurde ferner ein Antrag Hamm (Dem.), wonach die Steuersätze für Etnfach- bter mit einem Stammwürzegehalt bis 5,5 v. H. um die Hälfte ermäßigt. für Vvllbier mit einem Stammwürzegehalt von 8 bis 9 v. H. um ein Viettel ermäßigt, für Starkbier mit einem Stammwurzegehalt von mehr als 13 v. H. um die Hälfte erhöht werden.

Das Branntweinmonopol.

Berlin, 7. Dez. (WTB.) 3m Reichs- tagSauSschutz für das Branntwein­monopol wurde heute die Abstimmung über Ziffer 5 § 1 vorgenommen, wonach das Brattn twe in Monopol auch die Verwertung von Branntwein und den Branntwein handel um­faßt. Die Abstimmung ergab die Annahme, wonach die Regierungsvorlage wiederherge­stellt wird, so daß die gestern entstandene KrisiS beseitigt ist. §96 wurde in der Fas­sung des ^ichSrateS angenommen:Die ReichSmvnvpvlderwaltung darf nur die dem Massenverbrauch dienenden einfachen Kriegs- branntweine Herstellen. AlS solche werden ftrsbesondere Verlchntttwetne, Drak, Rum und solche gesüßten Branntweine, die mehr als zehn Kilo Zucker in hundett Liter enthalten, nicht angesehen.- Gestrichen wurde m §84 der zweite Absatz:Die Hekwlitereinnayme für den nicht zu Monopolerzeugnissen bestimm­ten Branntwein ist um mindestens 15 Hun­derttelle höher zu bemessen als die Hektv- litereinnahme für den zu Monopolerzeug­

nisten bestimmten Bratnttvein. * Durch di« Streichung sind die privaten Betriebe dem ReichSmvnopolamt in den Abnahwev«ife» gleichgestellt.

Die Papieren appbeit.

Berlin, 7. Dez. Wie die Blätter mel­den, teilte der Verband deutscher Druck- Papierfabriken der Vereinigung groß­städtischer Zeitungsverleger mit, daß eine Reihe von ZeitungSdruckpapiersabriken we­gen Krhlenmangels zum Stillstand gekom­men seien, und daß eine Anzahl anderer Fa- briken einzelne Maschinen hätten absteller müssen. Wenn nicht sofortige Abhilfe geschaf­fen werde, würde, wie die Blätter erklären, Berlin in den nächsten Tagen ohne Zeitungen sein. DieAbrüstung" m den Vereinigten Staaten.

Wafhinatvu. 8. Dez (WTB) Der KriegSsekretär hat dem Kongreß einen Jahres­bericht vor gelegt, worin er erflärt, da st die gestern eingebrachten Gesetzentwürfe eine vollständigere Vorbereitung dvrziehen. als daS früher in Frie- denSzeiten in den Vereinigten Staaten der Fall war. Der KriegSfekretär Tagte, eS fei erforderlich bad die aktive Armee einen starken Einschlag von Offizieren habe, die geeignet seien, die Reservisten auSzubilden. Er schlage vor, die Zahl de, Mi iitärschulen zu verdoppeln. Der Bericht legt bezüglich der Rüstungen erfolgte Ver­änderungen bar. Die Vereinigten Staaten fabri­zieren gegenwärtig u. a. neue Handgranaten für die Infanterie Ferner werden in den Vereinigten Staaten geteilte Untersuchungen bezüglich der chemischen KriegSfübrung und der giftigen Gase angestellt. Obgleich die Vereinigten Staaten Geg­ner der giftigen Gase seien, so dürften ste doch nicht vorauSsetzen. dah dies unbedingt bei einem eventuellen Kriege auf Seiten deS Feinde- der Fall sein würde. Der Bericht besagt ferner, bezüglich des Flugwesens sei da- amerikanische Heerwesen in einem Zustand der Inferiorität Dieser müsse tm Interelle der nationalen Verteidigung besei­tigt werden.

Einberufung des englischen Parlamentes.

London, 8. Dez. (WTB.) Der Kbnig hielt gestern tm Buckingham-Palast einen Äronrat ab, an dem dieIHUgÜeber der Regierung tell­nahmen. Der König unterzeichnete einen Erlaß, durch den da- Parlament zur Ratifizierung der irischen Regelung einberufem wird

Die Wahlen in Kanada.

London, 8. Dez. (WTB.) Die Wahlen in K a n a d a führten zu einem großen Siege der liberalen Partei. Premierminister Meighen und 7 andere KabtnettSmitglleder wurden nicht wiedergewählt.

Enver Pascha.

Paris, 7. Dez. (WTB.) Mach einer HavaSmeldung aus Konstantinopel verlautet gerüchtweise, daß Enver Pascha unter der BezeichnungS v w s e t i st i s ch e S t n - Heils- und FvrtschrittSregierung des Adschana" eine Republik gegründet habe. Seit einem Monat sammle er in der Umgebung von Batum Truppen. Unter der Bevölkerung werde eine starke Propaganda für ihn getrieben.

Ein politischer Word in Rom.

Rach einer Meldung derDeutschen All­gemeinen Zeitung" aus Rom wurde der fett kurzem dort weilende ftühere türkische Groß- wesir, Mitglied deS ägyptischen regierenden Hauses, Prinz Said Halim Pascha, auf der Straße von einem unbekannten Täter er­schossen. Vermutlich handelt es sich um einen politischen Moro.

Behördliche Anzeigen

Stadt. Arbeitsamt Gietzen

Liebtgftraße 16, Teleph. 205*.

Bekanntmachung.

Heute wurde in unser Handeteregister, Abteilung A, Berthold Oppenheimer, Handelsmann in Langsdorf, als Inhaber der bereits eingetragenen Firma 3akob Oppenheimer I. in Langsdorf eingetragen.

Cid), den 6. Dezember 1921. 12842V

Hessische- Amtsgericht.

E- können einoeftellt werden:

a. bei birfioen Arbeitgebern: 1 Verkäufer, ein Svengter, 1 stondiior, 2 ProoistonSreisende, zwei Schreiner, 1 Optiker, 2 Kernmacher.

Lehrlinge: 2 Irisenre, 1 Schlosser, 1 Kaufmann, 1 Schuhmacher. 1 (Hinter, 1 Lackierer, 1 Buchbinder, 1 Uhrmacher, 1 Photograph, 1 Gartner, 1 Auto­schlosser.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 2 Provision-' reitende. 2 (Llektromonteure, 1 Bäcker und Kon­ditor, 3 Sattler und Polsterer, 4 Kesselschmiede, 2 sfriseure. 3 Schreiner. 1 Svengler und Installo­tenr. 1 ält. Baust,''oster- 1 Werkzeugschleifer, ein Dachdecker, 10 Zimmerer.

Lehrlinge: 1 Glaser, 1 Schmied, 1 Schreiner, zwei (Vrlteurt, 1 Schlosser, 1 Mechaniker.

(? Indien Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, Kaufleute. Schreiber und Mellende, Packer. Hmtdbnrschen nnd -lu-läuler, Maschinenschlosser, Bauschloster, Maurer, Weißbinder, Schubiuacher, 1 Krautern,steuer, 1 Sattler u. Polsterer, Bäcker und Megger, mehrere Kellner, 1 Former, 1 jllng. Schmied, 1 Buchbinder, Mechaniker, 1 Wagner, 1 Schäfer, 1 »erheirateter Hofmeister, 2 Gartner, 1 Handschuhmacher, Bergarbeiter, Autoschlosser, lInstallatenr itSvengter, 1 Monteur, 1 Bandagist, Maschinisten nnd Heizer, 1 Zeichner, 1 Tiefbau- tedmlter, 1 Berrvalter, 1 Photooraoh, 1 Polsterer und inpexlerer. 1 «>räter, 1 Müller, Bauhlls»- arbeitet. Erdarbeiter.

ffltfenenbeit»arbette« werden ebenfalls entgegen- oenomuietL

Lehrlinge: 2 Mechaniker, 1 Elektromonteur, ein (Elektrotechniker. 1 Schuhn,acher, 3 Antoschloster, l P.'aschlnenlchloster, l Uhrmacher. 1 Zigarren­wickler, 1 Schreiner, 1 Friseur, 1 Schriftsetzer.

Weiblich« «bteil nn«:

Etz ftimen eingestellt werben:

*. bei blesigen Arbeitgebern: Mädchen für tags­über, Diennmädchen, Lauifrauen unb -mädchen für cihAclne Tage, tdtbtiac Alleinmädchen, 1 Köchin, 1 Lehrmädchen in Blumengeschäft. 1 Zimmer­mädchen. 1 Ktichenmädchen.

b. bei an8niärtlaen Arbeitgebern: 3 landwirt­schaftliche Dienstmädchen, Dienstmädchen, Allein- mädchen. Zimmermädchen, Kuchenmädchen, eine Stütze, 1 Köchin.

inchen Älrbeit: 2 Vcrfäufednncn, 1 Flickerin. 2 lyairtifrauciL einige Lauffrauen, auch für Nach- mittaadbelchastiguna. Mädchen für tagsüber, eine Büglerin, 1 fträulcin erteil, fraiuöf. Unterricht, 2 Kontoristinnen. 1 <(bneibedn als Beihilfe, vier Berkauterinnenlehrmädchen

Die P rufc'beratuna unb Arbeit- Dermitt luna iiir Musiker findet werktags von 10 bis IX Uhr statt. 1*28388

Bekanntmachung.

Die Keller Nr. 4 und 5 unter dem Turmhaus am Brand sind noch zu verpachten. Auskunft wird auf dem städtischen Steuerbureau, Stadthaus Berg- strafte. Zimmer Nr. 10, erteilt 12837B

Bietzen, den 30. November 1921.

Der Oberbürgermeister.

NiewiederkehrendeGelegenheit

bietet sich dem geehrten Publikum,

MIA Me oaö SMe

(roenn auch »erbrochen^ »u verkaufen.

Zahle per Stück M. 100. nur SamStag, 10. De»., von 9 bis 6 Uhr, in Giesten, .Hotel SrfiüD. Zimmer ist angeschtteben. [12829»»] A. Xubr. IskWMMMM

Samstag,den 10.Dezember1921, abends 8l/> Uhr, bei Nöfinger außerordentliche

Generalversammlung

1. Dorstandswahl.

2. Rechnungsablage.

3. Verschiedenes. *15H1

__ Der Vorstand.

Verein ehemal. Hess, relb-vragoner

im Ureise Sietzen

VerwaltungSausschust Giesteu.

Vollversammlung

am Sonntag, den 11. Dezember, nachmittags 2 Uhr, tm Restaurant Schipkapatz, Bahnhofstratze.

Die Tagesordnung wird bei (Eröffnung her Versamm­lung behanntgegeben. - Wegen der Wichtigkeit der­selben wird um Etscheincn aller Mitglieder und der dem Verein noch fernstehenden ehemal. Hess. Leib- Dragoner gebeten Der 2>or|tanb.

MeW.WeiMW s~ -gewinnen

Siehvna erster Klafle der preuß.-5üdde»1fche» nlaffenlotterle am 20. Dezember

Stimm

Legler

vuchacler

Jeder Herr

12857D

Televbon 66t<

In bet beiten Klasten- lotterte loteten, bantr

lkinVersuchfshtt zn dauernd. Kundschaft

Sonntag geöffneto.U Wan

C4S<3C4&4 NIMM

well vie Brunn ar MHö.-DrudrcrL n. Canae. chtezen

Neuen Baue 11 Walltorstraße 63 E3d Anlage 5

Die fettberiaen Soieler werben ersucht, ihre Lote alsbald in (Empfang »u nehme«.

Schuch

Auktionator und Tarnror.

im Schloh zu Ilbenstadt.

Am Dienstag, den 13. Dezember 1921 und folgend« Tage, vormittags 1 10 Uhr an» fangend, versteigere ich im Schloß zu Ilben» stadt auftragsgemäß gegen fof. Barzahlung:

Schlafzimmereinrichtnngeu

alS: Betten, Kleider- und Svieaelschrcinke, Waschkom­moden, Nachtschränkchen, Söiendioilettcn, Hand­tuchständer und (Ebaifclonnuel;

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bestehend auß: Sofa, 2 ®efeln, 6 Stühlen, Tisch- Blumentisch, Vertiko, Bllstenftänder. Staffelei, Säulen, fVcnfter- und Tür-Bortieren und Teppich,- Einzelmöbel an- ca. 20 Zimmern als. Schlafzimmer, Salon, Speisezimmer, Anrichte- zimmer, Teezimmer, Iaadzimmer, Invonische- -ftmmer, Herrenzimmer, Dieie, Rlur, Badezimmer, Diener- und Mädchenzimmer sowie Küche. Da­runter sind:

AuSzleh-, runde und eckige Tische, Polster-, Leber-, Rohr- und Bauem-Stuhie in wunderbarer AuS- fiibrunfl. ^ütett», Kredenzen, Dentko-, Svieltisch, 9ianchuschchen, SofaS und Sestel in allen formen, Schreibtische, Standuhren, Staffeleien, Kiertlfchchen viele Wand» und Sfndloieael. Kommoden, Mewehr- schrank, Wäscheschränke, Glavschränke, Servier- tischchen ufiö.; darunter befindet sich elpe Anzahl sehr schöne

geschnitzte n. antike Möbelstücke ferner olele Teppiche, Treooen-, Flur' und Koko-- lauter. Kokosmatten und Tlirvoriagen, 2 Kaffen- schränkchen. 1 Harmonium. 1 Menge elektr. Lampen und Kronleuchter, viele Bilder, Bafen nnd ftufftell- lachen. Küchenschranke, -stühle und -tische, sowie lonftiaeS Kücheninventar, viele i>abr- unb Reit- utennlien, vollständige Tienerlioren, Pferbestall-, lldaiien- und Geichirrkammertnoeutar, alte Waffen. Uvaidmarnituren, Bowlen, sowie sonstige Gila»- unb Porzellan lachen. Waschküche- imbCbftftÜertnoentar, M Stuck (Warenbänfe. -Tische - -Stühle. Stnfbab» wanne. Badeo'en. etwas Bettwäsche, eine Anzahl alte Tür- u. Schrankfchlöster te-v Beschlüge, mehrere nute Cefen nebst (Gerate uU.* viele ungenannte Gegenstände, oastend für WeihnachlA-csteschenke.

Der Verfteigernnasrau« ist gebriii.

Besichtigung Montag, den 12. Dezember von 108Uhr.

Bad-Nanheim, den 7. Dezember 1921.

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