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^rarreyen 3nbuftrieHen fn die Sagt, feine Daren billiger befördern zu können alä dies der Fall fein mähte Kohlen würden heute in Deutsch­land etwa für die Hälfte des Preises verkauft, der überall in der Welt dafür bezahlt werde. Dies fei eine andere Form vvn staatlicher Bei­hilfe und daher wurden während in Deutsch- land der Staat selbst Geld aus der Tasche der Steuerzahler zahlt gewissermahen Privatper- ftmen Beihilfen gewährt.

Denn wir so fuhr Home fort auf azitfere gerechten Ansprüche auf die deutschen Re- jxiratfoncn verzichteten, selbst für einen ge­wissen Zeitraum was wir meiner Ansicht nach nicht beschlichen dürfen aber gesetzt den Fall, bah es geschieht, so ist eines Var: Deutschland nru h d i e Beihilfen aufgeben, um sich tn die Lage zu setzen, seine r«htrnähigen Ver­pflichtungen den Bollern gegenüber zu erfüllen, bei denen es Schulden hat. Deutschland könne auch durch die 6 teuer ein fünfte feine Ausgaben decken innerhalb eines festzufehenden Zeit­raumes müsse Deutschland auch die Ausgabe von Papiergeld ein ft eilen, um sein De­fizit auSzugleichen Bezüglich des Vorschläge«, bah Drvhbritannien ebenso wie Frankreich einen Teil seiner Schulden durch Bezahlung tn Daren nehmen solle, erklärt Horne, dah die Bezahlung in Daren an Frankreich mit den verwüsteten Gebieten zusammen hänge. Zum größ­ten Tell würden die Dinge, die Deutschland Eng­land liefern könne, gerade in England selbst her- gestellt. DaS Programm fei daher nicht so leicht, wie e« von mancher Seite dargestellt werde, ob­gleich er nicht sagen wolle, dah eS unmöglich sei, irgendeine Art von Plan aufzustellen, durch den England in dieser Richtung einige Ergebnisse erzielen könne.

Aus dem Reiche.

Eine Besprechung beim Reichskanzler.

Berlin, 6. Dez. (Wolf.) 3n der Reichs­kanzlei erschienen heute vormittag die Ver­treter ber beiden Koalitionsparteien, Dr. Spahn für das Zentrum und Hermann Müller- Franken für die Sozialdemokra­ten, zu einer Besprechung mit dem Reichskanzler, wozu als Dertreter der Demo­kraten der Abgeordnete Koch hinzugezogen worden war. Rach derD. Z. a. M." han­delte es sich um die Frage der Begleichung der Ianuar-ReparationSrate und sm die immer dringender werdende Einigung Iber die Steuerfrage.

DaS ArbeilSprogramm deS Reichstag«.

Berlin, 6. Dez. lieber das ArbeitS- programmdesReichStages.der vor­aussichtlich am 13. Dezember zu einer vier- biS fünftägigen Dezembertagung zufammen- trefen wird, teilt derVorwärts" mit. dah nach einer Vereinbarung mit der Reichsregie- ning von den Steuervorlagen nur das neue Ilmsatzsteuergesetz, das am 1. Januar in Kraft treten soll, noch vor Weihnachten vom Reichs­tag verabschiedet wird. Ferner soll auf Wunsch Der Regierung vor Weihnachten daü neue vrtSklassenderzeichniS, das rückwirkende Kraft vom 1. April 1920 erhält, verabschiedet wer­ben. Die Nachzahlung an die Beamten tn den HSHergestusten Orten soll am 1. Januar stattfinden. 3m übrigen wird der Reichstag nur noch einige kleine Vorlagen und Anträge geraten, darunter den demokratischen Antrag auf Einführung eines Gedenktages für die vpfer des Weltkrieges.

Laut derDosfischen Zeitung" ist der ^Auswärtige Ausschuß des Reichs­tages für den 14. Dezember Unberufen. Das fBIatt hält es für möglich, daß der Reichskanz­ler bis dahin in der Lage sein werde, sich über Die schwebenden politischen Fragen in be­stimmterer Form zu äußern.

Kohrenknappheit bei der Eisenbahn.

Kassel, 6. Dez. (Wolff.) Wie mir von ber ifenbabibireftton erfahren, hat die Kohlen- kna ppheit bei der Eisenbabnverwaltung einen derartigen Umfang angenommen, dah, wenn nicht tn den nächsten Tagen eine Behebung etntrttt, Porau«fid)t;ii) eine Einschränkung de« Personen- verkehrs wird vvrgenommen werden müsien Den Reisenden wirb dringend empfohlen, vor Antritt Vvn Reifen sich bei den Fahrkartenausgaben oder Auskunftsstellen zu erkundigen, ob die für sie tn Frage kommenden Züge auch wirklich ver- febren.

Aus Hessen.

iDie MMionenderluste der hessischen Land- Wirtschaftskammer.

Mainz, 6. Dez. (Wolfs.) 3n einer Zu- ßchrift an denMainzer Anzeiger" gibt die hessische Landwirtschaftskammer Die von dem Blatte veröffentlichte Nachricht jgrxir zu. daß sie Millionenverluste als Holge des von ihr tn der Schweiz getätigten Ankaufs vvn Vieh (zum Zwecke der Steige­rung der Fleisch- und Milchproduktion) erlit­ten habe, dadurch, daß die Deckung der Fran­ke n sch u l d nicht möglich war und der zu die­sem Zwecke bei schweizerischen Banken auf- aenommone Kredit jetzt eine Hobe Markschuld varstellt. Sie erklärt jedoch, daß sie während der ganzen Zeit tn Verbindung auch mit Reichsftellen Maßnahmen zur Abtragung die­ser Schuld versucht habe, die jedoch infolge der unglücklichen Gestaltung der wirtschaft­lichen Verhältnisse und der wiederholten Ver­änderungen am Valutamarkte bis jetzt noch nicht zu dem gewünschten Erfolg geführt hätten.

Aus Stobt unb £?anb.

ttben. Den 7. Dez 1921.

Amtliche Perlonalnachricht en. Der Finanzcr-ferendar Dr Ot o Mahlerwein zu Mai.rz würbe Jim RegierungSasjestor cr.-annt. - öiTannt wurden die S'.euerprak: ika nten A >g st Deist zu Bübingen, Sran* Metzger v Laulerbach mb Äan Steiger zu W^rms zu Ob rstcue.sctr tären.mannt w lrden bet ch.llszahlme.ster Iug istlnus Kal i,ch nt> bet älnie.zihlmrister 5dn Rusch beide bei der Be- ziriskasie Worms, der Hilfszahimeister Ge?rg [

Steiger Bei Der Bez:r7S taste Bingen eiti> ber Hllfszahlmrister Valentin Lösch bet der Be- ziristaste Offenbach zu Steuera stiften ten Am 1. Dezember 1921 wurde der Kanzkigehilfe Wil­helm Spahn au Bad Salzhausen zum Kanzle i - affifteiten bei dem ßanbamtmann zu Bad Salz­hausen vom 1. Ocbtembcr d. 3 an ernannt lieber tragen tourt) oam 17 Oktober dem Lehrer Christian Fückel zu Dalheim eine Lehrerstellc an der Volksschule zu Dolgesheim, Kreis Oppen- heim, am 1 November den Lehrern Peter Engel zu Gras-Ell enbach. Kari Klippel zu Parten- heim. Hermann Roth zu Ober-Saulheim, WU- belm Rollar zu Teienan, Alexander 3er- ban zu Ssienheim je eine Lehrer stelle an der Volksschule zu Mainz

ileber dce Stellung und die Auf­gaben des Retchsfinanzhvfes herrscht noch vielfach Hnflarbeit Er ist eine oberstrichter­liche Behörde für Reichssteuern und Reichsab- c^aben und kann als solche nur tn Tätigkeit treten, wenn tn ordentlichen RechtSmittelveriah- ren seine Smscheidung anacrufen wird. Zur Er­teilung von Auskünften üoer zweifelhafte Steuer­sragen, über die Auslegung vvn Dteuergesetzen usw. ist er ebensowenig zuständig wie zur Be­scheidung von Gesuchen um Steuerermäßigung ober Befreiung Derartige Anfragen unb Ge­suche an ihn statt an die zuständigen Verwal­tungsbehörden, Finanzämter, Landesllnanz- ämtet, Reichs Finanzministerium zu richten, ist deshalb zwecklos. Auch ist der Reichsfinanzhvff wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Wahrung des Steuer^.hrinrnrsses nicht in der Lage. v?n feinen Entscheidungen unb Gutachten di? übrigens, soweit sie für die Behörden oder weitere Bevöl- kerungskreife vvn Interesse sind, und soweit sie mit der Wahrung des Steuergeheimnisses ver­träglich, tn der durch ton Buchhandel beziehbaren Sammlung der Entscheidungen inb Gutachten deS Roichssmanzhoss veröffentlicht werden an un­beteiligte Wschriften abzugeben. Wenn dies all­gemein beachtet würde, so würden nicht nut un­nütze Arbeit und Kosten dem ReichSfinanzhos, sondern auch den Anfragenden erspart bleiben.

* Oeff entliehe Bücherhalle. 3m November wurden 1560 Binde ausgeliehen Davon kommen auf : Erzählende Literatur 973, Zntschrif- ten 125, Zugendschriften 160, Literaturgeschichte 17, Gedichte unb Dramen 25, Länder- unb Völker­kunde 32, Kulturgeschichte 18. Geschichte und Bio­graphien 53, Kunstgeschichte 21, Naturwi'senschaft und Technologie 55, Haus- und Landwirtschaft 9, Gesundheitsleyre 4, Religion unb Philosophie 25. Staatswissenschaft 19, Sprachwissenschaft 10. Fremdsprachliches 14 Bände. Nach auswärts kamen 25 Bände.

* Anlagenmus ik. Donnerstag mittag 12 Uhr am Liebig-Denkmal (nut bei guter Witte­rung). 1.Althessischer Marsch", M. Känipfert, 2. Ouvertüre zur Oper$>ic Heimkehr aus der Fremde", MendelSsvhn-Bartboldy. 3.Walther vor der Meifterzunst" (Am stillen Herd) auS bet OperSie Meistersinger von Nürnberg'', Rich Wagner, 4. DaS große Halleluja a. d.Messias", Händel..5.Frohe Weihnachtszeit", Marsch, H. Roick

Fahrpreisermäßigung im In­teresse bet Jugendpflege wird vorn 1. Januar ab nur solchen Vereinen gewährt werden, die bet bet Eifenbahndirektivn in ein besonderes Verzeichnis eingetragen sind. Anträge sind deshalb baldigst unter Beifügung ber Der- einSsatzungen schriftlich an die örtlich zuständige Verwaltungsbehörde sJugendamt, Gemeindebe­hörde, Pvlizeiverwaltung) zu richten. In den Anträgen ist ber Name, Sih unb Zweck deS Ver­eins sowie ber Name unb die Wohnung des Versitzenden genau anzugeben Nach Prüfung des Antrages gibt die Behörde, wenn sie ihm zustimmt, ihn an die Gisenbahnverwaltung weitet. Die Eisenba hnverwaltung benachrichtigt den Ver­ein vvn seiner Anerkennung und tragt ihn in eine Liste der zur Inanspruchnahme der Fahr­preisermäßigung berechtigten Vereine ein. Die Almabe der Vordrucke zu den Aasweisen für die Fahrpreisermäßigung erfolgt bei der dem Ver­ein von der Gisenbahnverwaltung mitzuteilenden Stelle nur auf schriftlichen, mit dem DateinSstem- pel zu versehenden Antrag des Vereinsvvrsttzen- bcn. Bei den dem Deutschen Reichsausschuß für Leibesübungen in Deriin ober der Zentralkom­mission für Sport und Körperpflege in Leipzig angehörigen Vereinen ist ein Antrag bei der Ortfibcbörbc nicht erforderlich. Diese Vereine haben bet den Gisenbahnditektivnen. tn deren Bezirk sie ihren Sitz haben, unter Nachweis ihrer Zugehörigkeit zu einem bst genannten Verbände ihre Aufnahme tn die Liste bet zur Inanspruch­nahme der Fahrpreisermäßigung berechtigten Vereine zu beantragen.

kl Dauernregeln im Dezember. Kalter Dezember und fruchtreich Jahr sind vereinigt immerdar. 3st'S in der heiligen Nacht hell und klar, so gidt'S ein fruchtreich Jahr. Weihnachten naß. gibt leer^ Speicher und Faß. Wenn der Nord zu Vollmond tost, folgt ein langer, harter Frost. Wenn die Kälte in den ersten Adventwochen kam, so hält sie zehn volle Wochen an. Grüne Weihnachten weiße Ostern. Dezember veränderlich und lind, der ganze Winter ein Kind. Auf kalten Dezember mit tüchtigem Schnee folgt ein fruchtbares Jahr mit reich­lichem Klee. Dezember kalt mit Schnee gibt Korn auf jeder Höh'.

Vornotizeit.

TageSkalendet für Mittwoch: Otabttbeater, 7 Ht>r: .Heiodes u d Tl iramae". Astvria-Lichtfpiele, heute .Das Geheimnis der Spielhölle von Sewastopol". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, heute und morgenDie öter- tänzer" undDer, Mirguis b'Or"

Aus dem Stadttheaterbureau. Der neue SchwantBörsenfieber" von Rei­mann und Schwartz, ber ein sehr aktuelles Thema behandelt unb am Sreitaq zum ersten Male hier gegeben wird, ist vvn einer großen Anzahl Bühnen angenommen worden Nach ber Uraufführung am Neuen Theater tn Frankfurt a M am 7 Septem­ber dieses IahreS schrieb die dortige Presse von einem großen Erfolg.

Landkreis Niesten.

rf. Trais-Horloff, 5 Dez Im hie­sigen VvlksbildungSverein htelt bei dichtbesetztem Saal Amtsarzt Dr. Schü ppert auS Gießen einen Lichtbildervorirag über ba# Thema .Geschlechtskrankheiten unb deren Hei­lung" Die mustergültige Haltung der Ä'weben­den und besonders auch Der Jugendlichen bis zu 16 Jahren bei ber Erörterung dieser Fragen

tn Work und Bild hat gezeigt, daß die viestach auf dem Lande Derbteüeie Meinung, als bürte man über solche Dinge öffentlich und besonders au Jugendlichen nicht sprechen, falsch ist Das Geoentecl gilt heute. Jedoch nur bec Fachmann findet hier die richtige Form der Aufklärung

bt Wieseck 5. Dez Das Konzert des Rinnf chen Mannerchors Wetzlar bot den Zuhörern einige Stunden schönsten Musik- genusteS. An ber Spitze verdient genannt zu Verden die Wiedergabe der .Hymne an btt Uluftr von Bachner als musikalisch bcbeutenbfter Thor des DortragSplans, dann . Frühlings Herold" von Wiesner undMein 2ieb von Qlngcrcr. Die Klippen, die diese Ehöre für jeden Verein bieten, wurden sicher überwunden. Muhte sich ber Verein auch anfangs gewissermaston erst ent- fingen, hätte hie und ba ein Höhepunkt noch eine Heine Unterstreichung vertragen, so kam mit jedem weiteren Lied mehr Schwung und Sicher- beit in das Danze, so daß auch .Heimkehr" von Pauli, .Moselwein" von Seitz. .Fröhlich Pfalz" von Fischer unb .Plappermäulchen" von W^bl- gernuth, vielleicht diese sogar im besonderen Maye, Den Zuh^rcri gefielen unb nur eint Stimme des Lobes über das Dar gebotene zu hören war. Das bezieht sich nicht allein auf ben Ehor, besten Mitglied Herr Franz übrigens recht Bemer­kenswertes alS Eello-Svlist leistete, sondern auch bas Orchester spielte mit einem so freubigen und daher auch erfreulichen Aufrinandereingehen. daß auch hier und somit auf der ganzen Linie nichts zu wünschen übrig blieb. Der Besuch hätte bester fein können. Waren auch Sänger unb Sangesfreunde sogar von auswärts herbeigeeilt, so hätte doch 'IBiefcd selbst bedeutend mehr Zu­hörer stellen müssen Hoffentlich läßt sich der rührige unb unzweifelhaft verdienstvolle Die- sccker Dirigent Philipp Groß nicht abhallen, immer wieder gute musikalische Darbietungen in so gediegener Ausführung zu bringen

x Wieset, v. Dez. Der Vortrag hort Missionar Schäfer am Sonntagabend führte in der überfüllten Kirche in etwa 60 zum Teil bunten Lichtbildern die Gemeinde nach unserer durch den Versailler Frieden verlorengegangenen Ko­lonie Neu-Guinea. Deutsche Missionare ar­beiten noch heute dort unter den Papuas, da ben australischen MistivnSgesellschaften die Leute feh­len. Missionsschriften ber Rheinischen Mission werden in der nächsten Zeit durch Konfirman­dinnen angeboten werden, und man darf hoffen, dast unser Missivnsv^-nn einen weiteren Mit- gltederzuwachs erhält. Begegnet der Filmvvr- trag über .Die falsche Rechnung" (Aendernng des Friedensverirages?) am Donnerstag gleichem Interesse, wäre das ein ehrendes Zeugnis für die Gemeinde.

Ävcis Lauterbach.

rr. Schlitz. 6. Dez. In ber hiesigen Volkshochschule begann Dr. Werner auS Giefien por etwa 60 Zuhörern einen Dorirags- ztzllus über die Kunst, unb zwar einführend über: Baukunst, Bildhauerei unb Malerei' Die an» schaulichen Dari-gungen sanden freubige Anerken­nung. Alle 14 Tage soll das Thema durch einen neuen Vortrag fort geführt werden. Im voll­besetzten Guntrumschen Saalbau ttmrbc Ttlcber- gallS köstliche Darmstädter LokalposteSatte- rich" von Lauterbachn- He-ren unb Damen auf- geführt. Die Mitwirkenden hatten fi<h vorirestlich in den humorvollen Geist des»64^ bincingc- funden, und ber lebhafte Beifall toar wohlver­dient Der erhebliche Ueberichust ber Veranstal­tung fommt den hiesigen Kriegsbeschädigten unb Hinterbliebenen zugute Die hiesige Spar- und Leihkasse wurde unter Burgschasts- etflärung dcr Stadt Schlitz unb einiger Dorfge­meinden durch Entscheidung de» Fe tischen Mini­steriums deS Innern als Bezirkes parkasfe anerkannt

Starkenburg und Rheinhessen.

rm Darmstadt, 6 Dz Die Landes- Polizeis ch ule hielt g.fteru in. rem früheren Kasernengebäudo an ber Hoizhof-Al e^ ihre erste Schlußprüfung ab. an der sch e tna 190 Beamte der blauen und b-r grun-m Polizri beteiligten, die während 3u Monaten von zib - reichen Lehrern im Haupt- und R dm imt anler­richt t worden Waren. Dieser erste lieb rgang# kui-suS, ber znnL-chst als Versuch ge ach war hat feine volle Daseinsb^rsch^cu ig ertn e tn P c eigenlliche Prüfung hatte etaa 14 Tage­dauert. Mit der Sch'u'chrüsnng war eine kurze AdschiedSfeier verbunden.

Hessen-Nassau.

mc. Frankfurt a. M. 6 Pes An Stelle des ausaeschseden n unbesoldeten StadtrateS Dr. Rumpf <Deutsche DolkSp.) tritt Schornstein­fegermeister 3ean FranckalS unbesoldeter 6 t a b t r a t in ben Magistrat ein.

mc Frankfurt a. TL, 6. Dez. Der Main ist jetzt vollkommen zugefroren Denn ber Frost noch einige Tage anhält, wirb man den Fluh überschreiten können, da bis babin das EiS die nötige Härte erlangt bat Die Tatsache des Zufrierens anfangs Dezember war feit Menschengedenken nicht mehr ba

fga. Frankfurt a. M, 6 Dez Die Milch­stelle beS Lebensmittelamtes hielt gestern abend am Bahnhof West eine Razzia nach Milch- schiebern ab. Man ging dabei vvn dem Stand­punkt aus, daß nicht die kleinen Leute getroffen werden sollten, die ein paar Liter Milch für ihre Kinder ober Kranke holten, sondern es handelte sich darum, die Herrschaften zu treffen, die auf dem Lande die Milch zu jedem Preis aufkaufen, um sie bann in der Stabt mit bedeu­tendem Gewinn weiter zu veräußern, unb die durch diefeS Unwesen zur Verteuerung ber Milch beitragen Die Beamten des Lebensmittelamtes ließen denn auch alle Leute durch, die weniger als 10 Liter Milch bei sich hatten. Alle übrigen wurden sistiert. ES handelt sich um über 20 Pionen, die jede mehr als zehn Liter Milch gehamstert hatten. Die Milch toarbc beschlagnahmt und die P-rionallen ber Leute festgestellt, so daß sie auch eine Bestrafung zu gewärtigen haben

U Marburg, 5. Dez Die Lahn ist im Deich bilde ber Stadt völlig zugefrvren unb toirb eifrig von Schlittschuhläufern benutzt Zahlreiche Arbeiter sind auch mit Et-machen be­schäftigt Es ist bies ein kleiner Ausgleich für die w7gen der Kälte eingestellten Bauarbeiten.

)s Kirchhain. 5. Dez^ Auf Einladung des Innungsausschusses des Kreises Kirchhain sand rn VasthauS Moiebach eine gut besuchte KreishanhwerkerversammlUng statt Man beschäftigte sich mit ben Dahlen zur Hand­werkskammer und schlug als Vertreter ben Bäcker­meister Hans Prediger von hier vor Weil die Kreise Kirchhain und Homberg gemeinsame Vertreter wählen müssen, wurde eine Kommission gewählt, welche die Äanbibatcnfrage in die Hand

nehmen soll Weiter hielten Vorträge der Syn­dikus ber Handwerkskammer Thanheiser auO Gaffel überDas Handwerk und die neue Zeit". Bäckermeister Hans Prediger über .Die Reu- gcrtal:ung d«S Wir:schaftSlebe77S sowie Herr Graf von der .Treu vag" in Marburg über .Stenerfragen unb Buchführung". An bte Vor- träae schloß sich c:ne rege Aussprache, in bet be- sonberS ermahn: wurde, daß die Handwerker bei den Wahlen zu den Lteuerausschüsien 'ich rege beteiligen möchten, damit die Gewerbesteuer m richtige Bahnen gelenkt würbe 3m nahen 2 nzesahr wurden einem Händler, ber fernen Gewerbeschein hatte, 40 Pfund Butter ab­genommen. Diefegelangte an bedürftige Leute zum Preise von 33 Mk das Pfund zum Verkauf.

ge Eschwege I WerraV 6 Dez In dem be­nachbarten Dorfe Weißen dorn wurden während ber vergangenen Nacht durch Großfener vier Bauernhöfe eingeäschert Sämtliche Sutter- unb Ernte Vorräte, lanlwinschaftllche Ma­schinen, Hansmotiliar und Kletnvied sind mit vcr- brannt Der entstandene große Schaden ist nur teilweise durch Versichern-g gedeckt. Die Wfch- acbeiten Wurden durch Wassermangel unb Kälte febt erschwert. Die ^ntstrhun^suriacha ist twch un­bekannt.

_ .waö, Die Gastwirte ber

Kreise Limburg. Westerburg unb Weilburg haben vor kurzem beschulen, in einen 'Bi'* rp reit -u treten. Wie jetzt bekannt wird. b>-har.en die Dtrte auch weiterhin auf diesem Brichtust. kein Helles Bier au den geforderten D ellen zu Ik- Zi'hen. Es ist dicS das erstemal, vaß in unserer Cbegenb ein derartiger Streik ausgeb rochen ist

hlä- Wiesbaden. 6. Dez E i n hundert­jähriges Vereins) ubiläum Der hoch- angeschcne Verein für Altertumskunde unb Ge­schichtsforschung bt Wiesbaden beging durch einen eindrucksvollen Festatt die Feier seines bunbert- jäbriqcn Bestehen-. Zu ben Ehcenmitglledern deS Vereins gehörten u. a Goethe uns Dis- marck. Das preußische Kultusministerium ließ dem Verein durch die Wiesbadener Regierung, als deren Vertreter OderregierunaSrat v Reeder sprach, ihre Glückwünsche au-sprechen Ausierden- sprachen Landeshauptmann Dr Wöll sür die Selbstverwaltung des Bezirks. Bürgermeister TraverS für die Stadt und Vertreter mehrerer wissenschaftlicher Körperschaften Anläßlich deS Jubiläums wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt u. a Dlfchvf Augustin in Limburg und Prof. 5*r. Schilhmacher. Direktor des Römisch-Germa­nischen Zentralmu'eums in Mainz

Wettervorau-sagk

für Donnerstag

Wollig unb bedeckt, stricht? ise leichte Nied«> schläge, Temperatur 0 6* besten.

In rascher Folge ziehen von ber Atlantis starke Tiefdrnckw^rvei in nordöstlicher Richtung. DaS Hochdruckgebiet, bas unsere W.Uer.age seit­her beherrschte, ist nach der BiSkaya abg.drängt worden. TrubeS. mildes Wetter stcht bevor

Kirche unb Schule.

:: Pohl-GönS, 6. Dez. Am 2 Advent fanden hier unb in Ktrch-GönS gut.e^uchte Mfs - sivnSgottesbienste statt. Mc Milltdnar Dassel vvn Kreuznach abbie.t Für die Rhei­nische Million wurden geopfert in Pvhl-GvnS 457 Mk, in Kirch-GönS 93 Mt

Pohl-Göns, 6. Dez Eine von biet gebürtige, in Amerika wohnende Frau, ließ dem Ktechenvvrstand zu r Anschaffung neuer Glocken 581 Mark überweisen.

Ein großes Eeplostonsunglüch in Saarlouis.

Saarlouis, 6. Dez lWolss ) He lle vor­mittag gegen 12 tibr erfolgte ti d r Saar- ve 11inger Dtznamitfab ik «vonnchs 2 fvek Nobel u Gv.) eite schwere Trplosivn rines Oe;bcbälter8. S» e Anzahl Lcichb e le ter T rotte sich aus der Trümmern relt:n xTn dem bren­nen ben Betriebe sollen sich n o cb e t to a 5 0 Per­sonen befanden Di mit b r ö.fab n uc plvsivren f.u rctite.t isi können i Rri u gs- mannschaftrn nt 6t an He U: gl « 's ä te hrraa Auch rin Teil des benachbart n Waldes steht ui Flannnei. In ter ganzm U ng bun-i s nb die FensterschTiden in grv' em Um*re je zeri ü-nmert worden. Genauere- !S"t sich ztr Zrit noch nicht fe'tstellen. Wie fpütcre Meldung b rittet von über 100 Trten.

Saarbrücken. 6. Dez (DTB.) 2 >f bh Nachricht von dem furchtbaren Unglück, bai sich in Saarwellingen In ber Onnamitfa'rtf Nobel A G. ereignete, begab sich der Prllid n* b?r Ne- gie-uneskowm's'irn Rau11 in Beg>tung des Mi gliedes der RegierungSkommllsion Dr Hector. steS Direktors der Abteilung des Innern Dr Dessau, des Direktors ber Oberster Poltzz i -erwal- tu na Adler und bes Obrrchergh^uvtrn^nns § 2Nchen an Die Unalücksstelle Der er te Belach ter Präsi­denten galt den Opfern brr Essplosion An der Unfallstelle wurden fodann Mc erforderlichen An­ordnungen zur A sverrung und Si tz'-rung ge­troffen. Hiernach übmriA*- er bem Bürg rmeistrr im Namen der R gi ru Wtk mm siivn a s erst« Unterstützung für die Linderung der durch Me iS*Mriion eMsiandenen Rot eilen Betrag von 40000 Mark Auf seine An g mg wurde eine Sammelllfte in Umlauf gesetzt, auf ber sich als erster mit einem Brtrrqe von 20 333 Mart unb das Mitglied ber Regteru tzgskomMission Dr Hec- tor mit einem Betrag turn 10 000 Mark einzeich­nete. Näheres über das Unglück ist bis zur Stunde n^ch nicht bekannt

«illingen. 6 D« I WTB.) Der Dv Unger Anzeiger- weiß über die Srplosionskara- strophe in Saarwellingen noch zu berichten Um 11.10 Ubr vormittags entstand In ber Ritrv» körperschmelze ein Brand, ben bte Arbei­ter sofort zu löschen versuchten Einen Augen­blick jedoch später explodierten bte dort lagern­den Stoffe und ber Brand dehnte sich auch eef bte wettere Umgebung aus Bisher sind ! 1 Leichen geborgen worden, von denen jedvs nur die Hallte erkannt werben tonnte, die ü^ rigen sind durch Verletzungen vvllkvonnen un­kenntlich Die Zahl ber Verwundeten läßt sich noch nicht fest stellen, da die meisten vvn ihnen sofort flüchteten. Die Fabrik ist zum große» Teil zerstört Die Häuser bet nähere« Umgebung find abgebeckt. »a hl reiche Fensterscheiben zertrümmert. Beretwmkt sind auch ganie Gebäude umgestürzt. Der Scha­den ist ungeheuer An die Wiederaufnahme be» Arbeit ist für geraume Zeit nicht zu denken. Französische Truppen und saariändilch. Polizei haben das Cbelänbe abgriperri