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stige Einkünfte, behandelt dann eingehend die all­gemeinen Abzüge, die jeder Steuerpflichtige machen kann, um Aum Schluß noch über die Steuersätze, so- ivie über die steuerfreien Summen für den Steuer­pflichtigen und seine Angehörigen Aufklärungen zu geben. Bezüglich der B u ch f ü h r u n g der Ge­werbetreibenden steht der Referent auf dem Stand­punkt daß für kleinere Betriebe eine besondere kaufmännische Buchführung nicht notwendig sei, Laß aber unbedingt Notizen geführt sowie Rech­nungen, Frachtbriefe ufto. registriert werden müs­sen. Mit einem Appell an die Anwesenden, bei der weiteren Ausgestaltung der Steuergesetzgehung mitzuarbeiten und dadurch einer übermäßigen Be­lastung der Gewerbetreibenden vorzubeugen, schloß der SUbner seine interessanten Ausführungen.

Kreis Alsfeld.

4- Alsfeld, 6. Juli. Am vergangenen Samstag fand hier auf Einladung einiger ober- hessischer Kameraden eine gemütliche Zusammen- funft von Angehörigen hauptsächlich des Reserve- Infanterie-Regiments 1/222 statt, der Freiherr v. Rotsmann, Führer des 1/222 und Major Dett- weiler, Führer des 11/222 beiwohnten. Auch zahl­reiche Gießener 222er waren der Einladung ge­folgt. Rach einem Begrühungstrunk fand unter einheimischer Führung eine Berichtigung des alt­ehrwürdigen Städtchens statt. Rach dem Mittags­mahl hielt Lehrer Funk (Alsfeld) eine der Gröhe des im Kriege Geleisteten und dem Ernst der Zeit an£ p^ßte An prache, in der er betonte, baß Treue und Kameradschaft im Feuer der Schlachten er­probt, am Wiederaufbau des Reiches Mitarbeiten mühten und dah auch da die 222er nicht fehlen würden. In würdiger Form wurde der treuen Gefallenen gedacht. Alte, liebgewordene Lieder, ernste und heitere Ansprachen verschönten die harmonische Feier. Als die Gießener um 6 Ähr heimfahren muhten, begleiteten sie alle Teil­nehmer zur Bahn, wo nochmals Ansprachen ge­halten und Lieder gesungen wurden. Alle ge­lobten, am 21. August zum 116er Tag zu er­scheinen. Mit ganz besonderer Freude wurde die Rachricht entgegengenommen, dah die von Herrn Oberstleutnant Freiherrn v. Rotsmann verfaßte Geschichte des Regiments bis zum Abtransport in die Karpathen im Laufe der nächsten Monate erscheinen würde.

Kreis Schotte«.

x Ruppertsburg, 6. Juli. Die Sammlungen für die Kinderhilfe haben hier die Summe von 1405 Mk. ergeben, dar­unter 300 Mk. Erlös aus den Theatervorstel­lungen, welche Schulkinder und Jugend am 19. Juli unter Leitung von Lehrer DebuS gaben. 350 Mk. wurden direkt außerdem von hier eingesandt. Am 2. Juli sprachen hier der Geschäftsführer der nationalen Gewerk­schaft Jörg von Berlin und Arbeitersekretär Guckes von Wetzlar. Die Versammlung war trotz des schönen Sonntagnachmittags gut be­sucht. Die Redner wußten die Notwendigkeit und den wirklich sich auswirkenden Nutzen für )ie Arbeiter darzustellen. Am Abend sprachen »ieselben Herren in Laubach, wo die Ver- ammlung gut besucht war und ihre AuS- ührungen dankbar, mit Billigung, entgegen- genommen wurden.

Hessen-Nassau.

K Marburg, 6. Zulr. Der 21jährige Dach- deckergehilfe Andreas Ungemach aus Sarnau stürzte bei Vornahme von Reparaturen am Durschenschostshaus .Arminia" so unglücklich vom Dache, dah er noch am gleichen Tage seinen Verletzungen erlag. Ängemach hatte bei der Arbeit verschiedene Vorsichtsmaßregeln anher Acht gelassen.

ra. Biedenkopf, 6. Juli. Mit Geneh­migung des Bezirksausschusses erhebt die Stadt für die Folge eine Kurtaxe. Sie be­trägt bei einem Aufenthalt bis zu 14 Tagen für eine Einzelperson 5 Mk., für eine Familie 20 Mk., bei längerem Aufenthalt für eine Einzelperson 10 Mark, für eine Familie 30 Mk.

Gießener Strafkammer.

Dieben, den 1. Iuli 1921.

Unter Ausschluß der Oeffentlichkeit wurde gegen den in Neuseeland geborenen Knecht P. W. N von Dad-Nauheim wegen Vornahme un­zulässiger Handlungen an einem Mäd­chen unter 14 Zähren verhandelt. N. wurde unter Einbeziehung einer Strafe von 6 Monaten Ge­fängnis, die er im April 1920 wegen einer gleichen Straftat erhalten hatte, zu einer Gesamtstrafe von 15 Monaten Gefängnis, abzüglich 3 Monate 1 Woche Untersuchungshaft, verurteilt.

Die Ehefrau K. Pf. von Queckborn war von dem Schöffengericht Grünberg zu 3 Tagen Ge­fängnis und 1500 Mart Geldstrafe verurteilt wor­den. weil sie fortgesetzt in ganz erheblichem Maße Milch durch Wasserzusah verfälscht hatte. Ihre Berufung wurde verworfen.

Das Schöffengericht Vilbel hatte zwei Ange­stellte der Gewerkschaft Erlkönig zu Ober-Erlen­bach wegen Unterschlagung von etwa 35 Zentnern Braunkohlen zu Geldstrafen von je 200 Marr verurteilt. Die heutige Hauptverhand'ung ergab die Unschuld der Angeklagten, die demzufolge frei- gesprochen wurden.

Bestätigt wurde das Urteil Des Feldgerichts Laubach, durch das ein Landwirt von Altenhain zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt worden war, wen er einem Nachbarn Unkrautsamen auf den frisch bestellten Acker gestreut hatte.

Gießen, den 5. Juli 1921.

Der trotz seiner 20 Jahre schon wiederholt und nicht unempfindlich bestrafte W. K. aus Beienheim, der nur bei Passenden Gelegenheiten arbeitet und die meisten nicht für passend findet, hat sich mit Betrug und Urkundenfäl­schung ziemlich erhebliche Geldbeträge erschwin­delt. Er ging zu einem Krankenkassenarzt in Friedberg, gab sich als Mitglied der Ortskranken­kasse aus und lieh sich auf Krankenkassenformu­laren Krankheitsatteste ausstellen. Diese versah er eigenhändig mit den vorgeschriebenen Kon- trollvermerken des Kassenkontrolleurs und damit gelang es ihm, den Krankenkassenrechner zweimal zu täuschen: beim drittenmal wurde er ertappt; um das Verfahren zu vereinfachen, hatte er die Geltungsdauer des Ältestes verlängert, indem er vor das Datum eine 1 setzte; der Frau des Kontrolleurs, die wußte, daß der Arzt sonst die Bescheinigungen nur für die Dauer einer Woche auSstellte, fiel dies sofort auf, sie ging der Sache

nach und so kam der Schwindel ans Licht. Strafe: 1 Jahr Gefängnis.

Der Schütze H. D. von der 1. Kompagnie des Infantereiregiments 15 stand in zwei April- nächten zum Schutz der Kasernen und Kantinen auf Posten. Man hatte aber den Bock zum Gärt­ner gemacht, denn beidemal stieg der Wächter, nachdem er eine Fensterscheibe eingedrückt hatte, in eine Kantine ein und stahl. was ihm in die Hände fiel: Geld, Zigaretten, Schokolade, Seife. Er leugnete zuerst hartnäckig, gestand aber angesichts der erdrückenden Beweise schließlich seine Schuld ein. Das Gericht nahm die Sache sehr ernst: Das Reichsheer müsse vor derartigen Diebsvolk nachdrücklich gesichert werden. Strafe: 3 Jahre Gefängnis und Dienstentlassung. Dur um dem noch jungen Angeklagten die spätere Rück­kehr ins bürgerliche Leben nicht zu erschweren, sah das Gericht davon ab, ihm die bürgerlichen Ehrenrechte abzuerkennen.

Hinter verschlossenen Türen verhan­delte das Gericht gegen den Unterfeldwebel QL S. von der 1. Kompagnie deS Infanterieregiments 15. der unter Mißbrauch seiner Dienstgewalt in drei Fällen mit Untergebenen unzüchtige Hand­lungen vorgenommen und dies in einem Fall vergeblich versucht hatte. Auch er hatte zuerst geleugnet und zuletzt ein Geständnis abgelegt. Strafmildernd kam in Betracht, daß er sich bisher tadellos geführt hatte sowie der Ämftand, daß er eine Folge der Wohnungsnot von seiner Familie getrennt leben mußte; strafschärfend muh­ten aber die Gefährlichkeit und die entsittlichende Wirkung seiner Handlungsweise berücksichtigt werden. Strafe: 2 Zahre Gefängnis, Degradation und Dienstentlassung.

Hochschulnachrichten.

Deutscher Studentenlag.

X Erlangen, 5. Zuli. Heber die weiteren Verhandlungen ist noch zu berichten, daß am Vor­mittage des 2. Juli die wirtschaftlichen Fragen zur Behandlung standen. Dr. Schairer, der Vorsitzende der studentischen Wirtschaftshilfe sprach über dasWirtschaftsziel der deutschen Studentenschaft", über die derzeitige wirtschaft­liche Not, über die Wege, die herausführen sollen, nicht Almosen, sonders Selbsthilfe. Er zeichnete den Typ des Werkstudenten, der die Befreiung des deutschen Studenten aus allen Wirtschajtsabhängigkeiten zur Autonomie bringen soll. In der Aussprache, bei der zuerst Reichs­kanzler a. D. Michaelis zu Worte kam. konn­ten die meisten Sprecher ihre Zustimmung zu den vorgetragenen Gedanken zum Ausdruck brin­gen. Leitsätze im Sinne des Referats Schairer fanden Annahme.

An die Vollsitzung anschließend traten be­sondere Ausschüsse zusammen, die Ginzelftagen berieten, und in der Nacht ihre Tätigkeit fort- festen. Am Nachmittag begaben sich Die Gäste. Vertreter und die gesamte Erlanger Studenten­schaft mit Chargierten in Wichs im Sonderzug nach Nürnberg, wo eine Toten-Ge» dächtnisfeiertn der St. Lorenzkirche ftatt- fand.

In der Vollsitzung am 3. Juli wurde u. a. der Bericht des Hauptausschusses angenommen, der sich mit der Deckung der Kosten oes Studenten- tageS und auf die Hnterstützung der schlecht-

stehenden Drenzhochschulen bezieht, was durch Aufbringung von Mitteln aus der Studenten­schaft geschehen soll. Dementsprechend wurde die Kopfsteuer von 2,50 Mk. auf 3,50 Mk. erhöht. Die Ausführungen des Professors Dr. Symank. des Leiters des Hochschularchivs, wurden mtt lebhaftem Beifall ausgenommen. Es sollen in Zukunft noch Ausländsabteilungen errichtet wer­den. Der Ausschuß für staatSbürger- liche Erziehung legte dann dar. daß es not­wendig sei, an den Hochschulen politische Abende und Hochschuleinrichtungen für EtaatSbiftgerkunde einzurichten. Daran sollen sich Arbeitsgemein­schaften und DiSkusftonSabende angliedern, deren Leitsätze und Anträge angenommen wurden. Daraus folgte der Bericht deS Referenten des AuslandsausschusseS. Es soll ein Ausland- a m t für die direkten Beziehungen mit den Aus­ländern und ein Amt für Grenz- und Ausländs­deutsche errichtet werden, da eine Vereinigung beider Aemter technisch unmöglich ist. Dann folgte der Referent des Ausschusses für Leines- Übungen, der erklärt, daß die Auswirkun­gen durch die einzelnen Studentenschaften erreicht werden müssen. Es sollen Aemter für Leibes­übungen errichtet werden. Der Beratung btt wirtschaftlichen Fragen lagen die vorn Wirtschaftsausschuß angenommenenRichtlinien zu­grunde mit näheren Ausführungen über QlrbeitS- vermit.lung, Genossenschaften, Studentenspeisung, Wohnungsfrage, Darlchensbank, Versicherung, Wirtschafts körper, Studien- und Berufsberatung, Statistik und Körpermessung, Krankenfürsorae. Diese Probleme besprach Regierungsrat Mah­rn a n n, der die HnterftüHuktK der maßgebende» Stellen zusicherte.

Vermischtes.

* Die Jugend und das ungeteilte Reich. Am 17. und 18. Juli d. Z. findet tn Eisenach der Zuaendbundtag des Gelverk- schaftsbundes der Angestellten statt. Für das Schicksal des Reiches wird nicht nur der Wille der Jugend maßgebend sein, sondern die Eigenschaften, die in dieser Jugend lebendig sind. Ein körperlich und geistig gesundes Ge­schlecht muß eS sein, das die Zukunft des Reiches trägt. Darum muß es die Kraft haben, der Verweichlichung und den zehrenden Volks­giften zu entsagen, dafür aber in frischen Wettbewerb um die höchste Leistung von Kraft und Geschicklichkeit einzutreten. Diesem Zwecke werden die sportlichen Wettkämpfe dienen, für die als höchster Preis der Besitz des Reichs-Zugendbundwimpels winkt. Zu­sammen mit dem Zugendbundtag wird auch der dritte Bundestag des GDA-Wanderdüne des abgehalten werden.

Briefkasten der Redaktion.

6. 5ch., hier. Nach den bestehenden Bestimmun­gen muß der neue Hauseigentümer, sobald er Kenntnis von der bestehenden Versicherung er­hält, innerhalb vier Wochen der Versicherungs­gesellschaft mitteilen, daß er seinerseits die Ver­sicherung nicht fortsetzen will. Hnterläßt er diese Mitteilung, so muß er die Prämie weiterzahlen.

; Behördliche Anzeigen

Bekanntmachung.

Leseholznutzung in den Waldungen der Stadt Gießen.

Die Leseholznutzung im Gießener Stadtwald ist für die Folge nur solchen hiesigen Einwohnern ge­stattet, die im Besitz eines für das Kalenderjahr 1921 verlängerten Leseholzscheines sind. Gemäß Beschlusses der städt. land- und forstwirtschaftlichen Deputation soll die Verlängerung jedoch nur für die Personen erfolgen, di« bisher noch nicht wegen Forstfrevels bestraft und bedürftig sind.

Zur Verlängerung sind die Leseholzkarten auf Zimmer 19 des Stadthauses, Bergstraße 20, vorzulegen.

Gießen, den 4. Full 1921. 75183

Der Oberbürgermeister. I. B. r vr. Rosenberg.

Bekanntmachung.

Aus dem Vermächtnis der Geh. Kommerzien­rat Dr. Siegmund Heichelheim Eheleute gelangt am 15. August 1921, dem Todestage des Geh. Kom­merzienrates Dr. S. Heichelheim, die Hälfte der zur Verfügung stehenden Jahreszinsen mit 1220.- Mk. in Gaben nicht unter 100.- Mk. an in Biehen wohnhafte würdige und bedürftige Personen zur Verteilung.

Anmeldungen nimmt das Städtische Wohlfahrts­amt, Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 10, bis spätestens 20. Juli 1921 einschl. entgegen.

Gießen, den 6. Juli 1921. 7517B

Der Oberbürgermeister. (Wohlfahrtsamt.!

Verdingung.

Die Anlieferung der im Rechnungsjahr 1921 zur Unterbaltuua der Ufer« und Alukbauwerke am hessischen Teil der unterhalb Gießen erforder­lichen 100 cbm Wafferbautteine soll in einem LoS öffentlich vergeben werden.

Die Bedingungen find bet Hess. Hochbauamt Gießen während der Dienststunden zur Einsicht offen gelegt, woselbst auch die norgeschriebenen An- gebotSsormulnre abgegeben werden.

Hinsichtlich der allgemeinenBertragSbedtngungen wird auf die Ministerialerlasse vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1911 verwiesen.

Mil entsvrechender Aufschrift versehene Angebote sind bis Mittwoch den 3. Auanft Isd. IS., vor­mittags 10V, Ubr, portofrei bet der unterzeich­neten Behörde einzureichen.

Abgabe der Bedingungen nach auswärts kann nicht erfolgen. Zufchlagsfrist 3 Wochen.

Main», den 27. Iuni 1921.

Hess. Wafferbauamt Mainz.

__________________S B.- Pabst.___________17527pz Bekanntmachung,

Der Voranschlag der Gemeinde Heuchelheim, vom Gemeinderat durchberaten, liegt vom 11. d. Mts. an eine Woche lang auf dem Amtszimmer der unterzeich. neten Bürgermeisterei zur Einsicht der Interessenten offen. Einwendungen dagegen können während dieser Zeit schriftlich oder mündlich vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage vorgesehen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Heuchelheim, den 6. Iuli 1921.

Hess. Bürgermeisterei. Kreiling 7522V

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde ein­getragen: Arn 2. Juli 1921 a) die Firma Import und Handelsgesellschaft Denner, Krumm L Sauer, Gießen. Gesellschafter sind die Kaufleute LouiS Denner, Eduard Krumm und Johann Josef Sauer, alle in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Großhandel in Lebensmitteln, Drogen, Material- unb Farbwaren, Kaffeegrvßrösterei. Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Zull 1921 begonnen. Den Kaufleuten Georg Kreuder und Albert Wallenfels, beide in Gießen, ist Sinzelprokura erteilt b) Die Firma Pascoe & Co., Gießen. Ge­sellschafter sind Apotheker Friedrich Pascoe und Erika Pascoe, beide in Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Fabrikatton und Vertrieb che­misch-pharmazeutischer Produkte und Likörfabrika­tion. Die offene Handelsgesellschaft hat am 28. Zuni 1921 begonnen, c) Bezüglich der Firma Wächtersbacher Braunkohlenbergwerke Petri L Co., Gießen: Die Firma ist erloschen. Die Prokura des Dergassessors a. D. Theodor Petri ist erloschen.

Am 4. Zull 1921 die Firma Heinrich Wolff, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Heinrich Wolff In Gießen. Angegebener Geschäftszweig: Schuhgeschäft. Der Heinrich Wolff Ehefrau. Olga geb. Wanger, ist Prokura erteilt.

Desgleichen in Abteilung B:

Am 2. Zuli 1921 bezüglich der Firma LandeS- prvduktenvertrieb, Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu Gießen: Die Gesellschaft ist auf­gelöst. Die Gesellschaft wird durch einen Liqui­dator vertreten. Der bisherige Geschäftsführer Christian Zughardt ist Liquidator.

Gießen, den 5. Zuli 1921. 7515B

Hessisches Amtsgericht

Bekanntmachung.

In unser Genoffenschaftsregister wurde heute be« züglich des Spar- und Dorschußvereins zu Wieseck, Genoffenschaft mit beschränkter Haftpflicht eingetragen: An Stelle des bisherigen Direktors Philipp MSser V. ist der bisherige Rechner Karl Dorfeld und an deffen Stelle Karl Schäfer UL zum Rechner gewählt worden.

Gießen, den 2. Iuli 1921. 7516B

Hessisches Amtsgericht.

Sonntag den 10. Juli, nachmittag» 3 Uhr rMssionzsest (EvaugelisationS-Beriammlung)

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Gießen (Friedrichstraße 8), den 6. Iuli 1921.

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Für die vielen Aufmerksamkeiten bei ihrer Vermählung sagen auf diesem

Wege herzlichsten Dank

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Ferner:

DleChrlstus- Passlon

Nach dem gleichnamigen Drama von Professor Georg Fncha