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Montag, 7. Sebruar 192(

Erster Blatt

M. Zahrgang

erfülle, bie die Opfer ieine» unprovozienen

Eine Rede Lloyd Georger

Briand uud da» amerikanische

Volt.

reit

Bolt aber einschließlich der Sozia­listen sei verantwortlich für den Krieg.

Lin prefictag in Breslau.

Breslau, 4. Febr. (Wolff.) Zu Eh« der zur Borstanbssitzung deS Reichs-

Delegierte Minister die Ein-

l«nd einen Nachteil zufüge, der größer wäre als he wied-rgutzumachenden Sckä en. Deutschland könne in biLiicr Ware bezahlen ätr was habe das flr einen Wert? Der gegenwärtige Wechsel­kurs erschwere die Frage noch. Das sei eine der größten Schwierigkeiten gewesen bi? die alliierten Sachverständigen bei d?m Abkommen von Paris zu

Angriffs geworden seien. Man sage, die beut- ichen Autokraten hätten den tfTieg verursacht, aber nicht das Volk. Das ganze deutsche

Wenn sie aber nur Manöver seien, um der Reva- rationspflicht zu entgehen, dann müßten dieAlli er- ten handeln. Simons habe während der Kon­ferenz in Spaa den Eindruck eines gerechten und verständigen Mannes gemacht, aber er, Lloyd

und alle wurden sich gern in die Lieaesbeute geteilt erst bat Lloyd George erklärt.

Einladung, zum 1. Mär» deutsche nach London zu entsenden. Der behielt sich die Antwort au» ladung vor

Beratungen in Berlin.

Berlin , 5. ftebr. (WTB.) Amtlich. Un­ter dem Vorsitz des Reichskanzlers fand heute eine Besprechung der Staats- und Mini st er»Präs identen mit dem Rcichskabinett über die durch die Note der Entente vom 29. Januar geschaffene poli* tische Lage statt. DerMinisterdes Aus­wärtigen gab einleitend eine Uebersicht über den Inhalt und die Bedeutung der En- tentesorderungen und über die Stellung und die weiteren Absichten des Reichskabinetts. Der Rcichswirtschaftsminister er­gänzte seine Ausführungen nach der wirt­schaftlichen Seite. Ter Reichsminister des I n - nern legte die im Inland zu ergreifenden Maßnahmen dar. Sämtliche Anwesende er­klärten ihr grundsätzliches Einverständ- n i s mit der Stellungnahme des Reichskabi- netts wie »ich diese aus der Reichstagsrede des Ministers des Auswärtigen vom 1. Februar ergibt.

Berlin, 5 Febr. Die e i n z e l tt a a t - lichen Ministerpräsidenten sind,wie derBerliner Lokal-Anzeiges erfährt, mit ten Mitgliedern des Re chsministenums heute rormittag zu am menget re ern T e Re chsrcgie- rung vertritt die Anlicht, daß beide Noten ge- sondett beraten werden müssen.

Eine Erklärung des Ministers LimonS.

Die Einladung nach London.

Berlin, 5 ?vcbr. (Wolff.) Der französische Botscha ter übermittelte gestern im Auftrage deS Präsidenten der Pariser ölonserenz anläßlich eines Besuches beim Reichsminister des Acußern b.c

icn Deutschland ergreifen, wch dem Deutschland von

nt.n

Der eieiewtt Wiaet «scheint täglich, außer 3onn- und Feiertags «»vatNche Se»--'vrelfe: H1L 4.25 etnlchl. Trager- (»ha, b«d) M* Poft MK. 5.- etaichl. Beftellgeld. Tltt ,Spert-Um|d|ee- mh. 5.50 einschl Träger- ebn, durch di« Post MK. 325 einschl. vesiellgeld. ^«rniprech-Anschlüsl«: fHr dieSchristlritunq 112; L erlag,iSelchäflsftrll« 51. tznichrift für Drahtnach­richten: Blutleer »iefcen.

pestschkätonw: srauksurt a. M. 11686

ob die Regierung wirklich bei ihrem Nein bleiben roerbe: Wenn die deutsche Regierung auch nur ein 3ota von der Erllärung abweicht, die ich im Reickstai in ihrem Namen abgab. daß nämlich die Pariser Beschlüsse für unS unannehmbar sind, bleibe ich nicht länger im Amte und weide das meinige tun, daß mein Nachfolger nur dieselbe Polmk betreiben kann wie ich Auf die Frage Wiegands, was geschehen würde, wenn die titulierten 3mana»maferwln ergie sen, erwiderte Dr. Simone: D"nn müssen wir eben für einige Zeit leiden und Leid lrag.n

des Niedergangs, aber Großbritannien werbe diese Periode überstehen, wie es die Zeit der napoleonischen Kriege überstanden habe. Eng- land habe es mit unvermeidlichen Schwierig- feiten zu tun, wie sie immer auf einen großen Krieg gefolgt seien. Ein Rcaterungswech,el würde die Lage nicht ändern. Der Niedergang des Handels habe sich mit erschreckender Plötz­lichkeit gezeigt. Alle Böcker der Dell litten darunter. Man könye nicht mehr auf den Wechselkurs zählen, der fortgesetzten Lchwan- hingen unterworfen sei und stabilisiert wer­den müsse. Lloyd George erklärte, er glaube, Deutschland mache keine Anstrengungen, um zu einer derartigen Stabilisierung zu ge­langen. Deutschland sei eine starke und mächtige Nation. Es müsse be­zahlen. Wenn seine Mark nur einen Penny wert sei, dann müsse man sie für einen Penny berechnen. Wenn er demnächst den Reichs­minister Dr. Simons in London sehen werde.

flr bi« laqtinumrm bl» jam Nachmittag vorher ob"« j«b« Perdindlichlitit. Prell ftr I mm häht für Snjftgtw * 34 mm Srttie örtlich 35 Pf., flitmärtt 45 Pf.; für Reblam«. Anzeigen voa 70 mm Dren« 150 Pf Platz» vorfchrtlt 20- , »vsschlach naupychnftlener:-lug. Goetz DerautwoNlich für Po'.lUtz Äug. Goetz; für den übrigen Teil Dr. Aemholb Zen,; für den Anzeigenteil f). '3e<fc, sämtlich In Dietzen.

Paris, 6. Febr. (WTB.) Briand richtet heute vormittag durch dieChicago Tribüne" an das amerikanische Volk einen Aufruf zur Unterstützung Frankreichs in der Reparationsfrage. Frankreich werde sich nicht vergeblich an bas Solidarttäts- gesühl Amerikas wenden Die Einigkeit aller Nationen, die auf den Schlachtfeldern für die Sache der Freiheit gekämpft hätten, fei un­erläßlich für die Lösung der ivirtschastlichen Probleme, denen man jetzt gegenübergestellt ei. In Frankreich sei man der amerikanischen Freundschaft sicher, die sich im Laufe von Jahrhunderten bewährt habe. Die beiden Re- gierungen würden sicl>er von der öffentlichen Meinung in beiden Ländern unterstützt werden.

Französische Stimmungen.

London, 5. Febr. (Wolff.) Wahrend die Times" aus Paris meldet, es unterliege keinem Zweifel, baß Briand das georderte Ver­trauensvotum erhalten werbe, wird dem Daily Telegraph" gemeldet, trotzdem Briand ivahrfthemlirf) seine Sache gewonnen htbe, sei eine Verschiebung der Debatte für die französische Re gicrimq ge ähnlich Die Mehrheit der Kammer hribc nahrstl>einlich daraus bestehen, daß Briand Ende dieses Monats mit dem gebieterischen Auftrage nach London gehe, keine weiteren Zugeständ­nisse zu machen. Tie heutige Rede Lloyd Georges in Birmingham werde vielleicht baS Schicksal des französischen Kabinetts besiegeln, wenn sie dahin ausgelegt webden könne, daß das Londoner Kabinett nicht entschlossen sei, in der Frage der in der letzten Woche erzielten Hebe reut tonfte endgültig zu Frankreich zu stehen. Es hertt-se Unbehagen in­folge eines in amtlichen fvanzösischen Kreiien be­stätigten Berichtes, wonach Lloyd Qfeorge im Gegen­satz zu den am letzten Sonntag gebrachten Mel­dungen keineswegs dem vom Reparationsaus­schuß entworfenen neuen Plan über die künftigen deutschen Kohlenlieferungen gutgehei­ßen, sondern den Wunsch ausgedrückt habe, diese Frage bis zur Londoner Konferenz verschoben zu sehnt. DemDaily Telegraph" »u olge besteht viel­leicht die Mchchit von französischen Abgeordneten, die, ohne die Politik Briands zu mißl i.lig-ni, es doch lieber s.hen würden, wenn P 0 i n c a r 6 ans Ruder kommt, um diese Politik zur Durchführung zu brin­gen. DerDaily Mail" zu'olge wir> Lloyd George in seiner heutigen Abendrede in Birrninahirn die Frage des Schutzes der britischen hiuptindustrien, die Serbe fi'enmg der ausläntnfchen Währunoen und die Verhinderung be-3 Dumping erörtern. Besonders in der letz '.i Frage bestehe i verschiedentlich zwischen den stoalttionalliberalen und den Unionisten, wodurch bv Regierung in eine unangenehme Lage gebracht werde

Tie Haltung Italien».

B e r l i n , 5. Febr. Nach einer Meldung derTribuna" hat sich der italienische ftam- meraus^chuß für auswärtige Angelegenheiten einstimmig gegen die Festsetzung einer Aus- fuhrtare von 12 Prozent ausgesprochen, und ferner auch die Deutschland auferlegte Ent­schädigung als viel zu hoch bezeichnet.

'en gehabt hätten Nachdem man be i Zahlungs- cratRid festge etzt Itabc. habe man Deutschlaich die Rechnung überreicht. Das schnne ihm wenig ge­fallen zu haben. Tie Rechnung fei auf ber ®runb- lege ber beut'eben Prosperität aufgestellt. Demt Teutschlanb sich nicht emvorarbürr könne es nicht b-zahlen: wenn es stch aber cm vorarbeite, txnm könne und m ü f f e es bezahlen. Deshalb habe rran bam.t angefangen, für die ersten 3iifrre ein Minimum festzu'etzcn. In Berlin fei ein Lyirm entstanden, aber brr Maitgel an telegraohitnen Znfvrmanonen enthalte ihm, Llond Georec vieles vor; er stütze sich einstwei en au' einen Auszuges ...... ...____________ ..

ber Rede des teitcfen Außenmutitwrs. 1 - (ftm bemerken, daß Deutschland keine

wons ,ei em Staatsmann, tnm ternär glaube. I ^chen Anstrengungen mache, um zu be- sclilossen. die übemomntmen Ber-ef ichtimgen aus- zahlen. England h<chelLlimm^e «führen. Falsche Eindrücke, be Dr. Simons habe, erlebt, unb es sei ihrer »err geworben. Es ünnien leicht berichigt werde 1 Er bck.aae 'iw werbe den gegenwärtigen LchNTtengkeiten m'.t darüber, daß die Rechtunz nickt vollstwtdig fn: derselben Tatkraft gegenüber treten. Es könne wenn er die (MamtrcAnun? haben wolle ne I bekämpfen, wenn Einigkeit unter allen fei bereit. Er. Llovd George, rate Dr. etmond gTlqiQntlcrn beftebe.

' Nach einer »eiteren H°°°sme,dnn«

einer Erneuerung ber Torheiten von 1914 ver- Llovd G-orge noch, er Slaube^ bte deutgck^ leiten laffen. Deutschland könne be; ah- Mark em wenig tiefer liehe, als es sein . lrn, wenn es wolle. Tie beu11 d>en | dürfte. Senn «|t bte 6nricbabigung5iiunm

Steuern seien nicht so hock wie die rt Groß-, festgesetzt sei, werde die Mark etwas weniaer britannün und Frankreich Es sei twrig. bas ba5 s^hen.

Land, das den schaden angerickret Habe, ^erne I

1 Verpflichtungen gc^nübet den herben Landern'

Der englische Ministerpräsident Hat der .ranzösischen Presse den Gefallen getan, noch inmal eine Propagandarede für das Pariser Stoaramm au hatten Nicht, daß er bte viel- A(njünfd)te aufnäruna übet be.. 3"^ ^n^s^gabüdx-. ftubirn. um fo mehr

J mnsli-i! ( wrbc in einem bic Heberjeugung erroeft. baß di

igenen Verhalten hätte aufklaren wollen^i.- ix^iit).-n Staatsmänr er in den Mrirg liie naeltoi- sr beinahe wieber eine iener Kriegsreden, r^ölker also nicht durch bie 3ntrigcn irgenb bte sich fo oft darin gefallen haben, von bem etncr Mach- bincingebracht worben let-n Leibet ter stebergewicht englisch-amerikanisclfen Mei- Premierminister von Gwßbritannien etwa an Ge- mrngSschwindels Gebrauck) zu machen, um bie dächtnisschwäche? D. Reb.i Sch.ießlich erNane Neukralen zu betäuben unb fctbft einen Teil Lloyb George bie Reparatt onslasten bie ÄS -7e b^nÄe^^Ät.^ bie

L ÄÄ'n^^a^n «« « IÄÄÄ%?e LÄÄ wirklich leisten könne. Er stellt sanfte Grund- herrülwe. Es sei falsch, baß mtrt baran

sätze auf, die sich von den französischen Gewalt- denfe, den deutschen Arbeitern ein wirtschaftliches Methoden vorteilhaft abheben, er schmeichelt 2 rlavenlum aufzuzw ngen. Sollten vielleicht wieder bemaufrichtigen" beutschen Minister bte französischen Arb iter bezahlen, bie roäh- Dr Simons und kommt doch dann auf die renb des Krieges dem Ein-ringling hc.>'a t ftanb- iaut>ttarf>e: Deutschland tönne bezahlen, gehalten Hatten? Der Öewwmus Mankmchs sn «nn e8 nur motte. D.e gan,e .Hebe ist durch. KÄÄmKÄK ' Deutschland sich ihr entziehe'? Memals! Die Forderungen der Alliierten seicn ge­recht und es müsse ihnen Genüge ge­tan werden. Dr. Simons hab: gesagt, er habe andere Vorschläge zu machen. Das sei recht. Wenn seine Vorschläge recht unb billig seien, so würben bie Alliierten davon Kenntnis nehmen.

Verbandes der deutschen Presse cin»e getroffenen Kollegen veranstaltete abends ber* Verband der schlesischen Presse im Fürstensaal des Schwcidnitzer Kellers einen Begrü­ßung s ab e n d. Anwesend waten u. a. Ober­bürgermeister Dr. Wagner, Polizeipräsident Geh Reg.-Rat Liebermann. Der Vorsitzende des Verbandes der schlesischen Pfesse, Gbef-fRo dakteur Dau, begrüßte die Gäste und Kolle­gen aus dem Reich, aus Schlesien und Bres­lau. Namentlich die aus dem Reich, die ge- fern men wären, um die schlesischen Kollegen zu stützen bei bem Werk, von besten Gelingen das Wohl unseres Vaterlandes für Jahr- zehute, ja für Jahrhunderte abhängen werde. Der Oberbürgermeister dankte für die Einla­dung und betonte, daß durchweg die leider im Reich unbekannte Stadt Breslau das Boll­werk gegen das Slawentum bildete, feierte die Presse als Förderin des Fortschritts und schilderte das gute Verhältnis der Stadt lur Presse durch die Vermittlung deS städtischen Presseamtes mit einem Journalisten in selb­ständiger Stellung an der Spitze. An dem Ge­danken, daß wir alle, ohne Unterschied der Partei, leiden müßten, wenn uns Oberschl»- sien verloren gehe, würden wir und empört ben in dieser schweren Zeit. Schlesien mit Breslau solle die geistige Festung werden, die mit weittragenden Kanonen deS Geistes das Deutschtum erhalten werde gegen den Ansturm' des slawischen Feindes. Dazu bedürfe es aber der Unterstützung des ganzen Reiches. In bet« festen Zuversicht einer glücklichen Zukunft deS Deutschen Reimes und Breslau schloß der Red­ner mit begeisterter Zustimmung mit einem .hoch auf die schlesische Presse und den Reichs- vcrband der deutschen Presse. In einem am- regenben, zwanglosen Beisammensein ver­lief der Abend auf das angenehmste.

Breslau. 5. Febr lWTB 1 In bet Sitzung bei Geiamtvorstand^s des Reichsverbair^eS ber Deutschen Presse im Sitzung- aal deS Oberpräli- dinmS würbe folgende Entschließung ein- stimmig angenommen: Der heute in BreSIau vor den Toren des oberschlesischen AbstimmungS- ichictö taaenbe Gesarnivorstanb deS Reichster- I anb.'S ber deukichen Presse entbietet cm in hartem tarnps vor ber Entscheibung stehenden Brü ern 'einen Gruß. Seit vielen Jahrhunderten ist Ober- 'cklcsien deutsches Lanb Durch deutsche Arbeit und burd) deutschen Sie kr- und Gewerbefleiß hat tos oberchlcsische Volk bie Segnungen der höheren Zivili alion unb ben stärksten w rlschaf'licken Auf­schwung ernpsangen. Der Sera Ger Feinden tat bewirkt, daß mitten in friet^icher arbeit durch rücksichtslosen Kamps gegen bie deutsche Natio­nalität Zwietracht unter ber oberschlesischen Be­völkerung ent'acht wurde. Die Bodenschätze Ober» ichlesiens kommen ber gesamten Weltwir sckaft iu- rrulc. und ber Staat, bet sie besitz', ha daß Mandat ihrer Behandlung und größtmöglichsten Ver­wertung. Dafür bietet aber nur Deu*ld>lanb unb nimmermehr Polen bi* Gewähr. Die deutsche Preise hat in emheit üher Front, ohne Unter» 'ckied derSart,i das 9hn»en ber CberftMeiicr um Erhaltung ihrer Heimat b*im deutschen Va'er- fanb, um Renung dntücht Kultur und deutschen Gewerb'leiste- vor brobmbem Untergang mit ernster Anteilnahme unterstützt. Sie wirb eS r^rier­bt n tun damit der Tag der Entfcheiduna.sich zu rnem üb'twälngenden Siege ober^ck'c'tsch-deut- 'ckcr Kultur gestaltet. Im festen Ser-aum auf die Heimattreue her Oberschlesier wir» bie dmtsche Presse nickt müde werden zum letztm tifbhim- miiNgskamvse ausurufm damit irter seine Ps'icht tut und Oberschlc'irn und Deutschland zum Senen brr Jahrhunderte alten gemein'amm Kultur für immer miteinander Drrb'.-nhm Mrihen

Vor Eintritt in bie Verhanbktn'gm <S Rei/'S- nerbandsvorstanbeS batte ber Oberpräs dent b*r Provinz Nieberfckiesien, Zimmer, :n 'einer Be- grüfi'ne-sanspvacke u a. folgendes auS-efüfTt: Tie romebme Aufgabe für bie näck'e Zeit ist, air die uryheur? Wicktigkett Oherfchlet'ims nir ba5 Wirtichartsieben na"; Deuts^ends. insbesondere Sckte<ims, rtapmx- - . ml

ia rvfn an*irnehmm ,'et. uns oerlonm jn**, >o würde auch bie üb-vr Provi-er SckVien wirtschaft­lich .turn erf-ebtüf'/ten Teil imtidWet werden Darauf antwortete ber Vorsitzen de des Reid sverbandes. Chefrebaktmr und Rei^ a^sob- geodmeter Rippler, indem er dem L'<rPräsi­denten für bie verstäntnisvollLN Sj-te über de Bedeutung ber Stehe unter b?m Bu'ammmnrrm mit den Behörden dankte die Trennung Ober» fckiefiens vom Deutschen Reich ict nicht nur eine

weht von ber Ausfassung, baß man Deutschlanb herauSpressen müsse, was man mir irgend könne. Lloyd George beschuldigt wieder daS ganze deutsche Volk, einschließlich der Sozialdemokraten, daß es verantwort­lich sei für den Ausbruch des Krieges. Der übelste und gefährlichste Zug seiner Rede liegt aber in der Antwort und Taktik, die er den einhelligen Aeußerungen der gesamten deut­schen Oesfeutlichkeit entgegensetzt Er wieder- hott nSmti-h bie oft« Methode, einen »eil tn . --------- ----------------------

unsere Bolksgeschlossenheit zu treiben. 3m (yrorgc, habe immer ba>3 (He.übl nchabt. baü hinter Zchluß seiner Ausführungen liegt ein unzwei- ^m bte Mämier von 1914 ftäiibjn Wer d er trete deutiaer BeeinfluffungSversuch, gewisse Teile eigentlich bad heutige Deutschland? Sei es der der deutschen Linken in ihrem Kamps gegen Minister sür auswärtige AngelegeTibeiien ober

Reaktion ui unterstützen. I leien es bte Männer von 1914 ? Man roerbe me- ritt so als fei das heutige mals gestatten, baß bie Klasse, bie den Krieg pro- Aodd ««»«««. mt fo, OU |«i 006 neut fle ^,UII habe mm roieter ben $<6t«n Trotz diele Deutschland ketn andres als da. , f Die letzten Erklärungen des Premierministers Nun wird er mit solchen Tiraden doch ^ sollen nach der Mdbung desTemps" einen mir sehr vereinzelte Klasser hinter bem Dfen lssturm ausgelöst haben. Lloyd George

beS deutschen Sozialismus üerbotlpaen. | weitet die Völker hätten genug von ber g,u RilchSiag ftaubta die sozialiskifcheii Kriegsatmosvbäre. Die Miterten wollten feine Parteien, mit Ausnahme der Kommu- strengen Maipiahmen gegen nisten, ia geschlossen hinter der Regierung, es sei denn, baß fte sich noch ^rr Ptoho Georae erklärt selbst, er sei vov- ehemals gc^nüber beiänben, ba^ fich nun bc- lanb noch nicht hinlänglich informiert. Dann f^te baa elbe zu tun, was es mit ben früheren hätte er gefälligst warten sollen, bis er im ^^ragen getan habe, bie eS wie einen Fetzen vollen Besitz der notroenbigen Nachrichten ist. Pgpjer zerrißen habe Die Alliierten arbeiteten Gestern noch hat oer Reichsminister Dr. bcr gcmemamen Sache ber Gerechtigkeit -Simons in einer Konferenz mit deutschen Ge- und sic würden beweisen, daß sie zu diesem Zwecke Werkschaftsvertretern ebenfalls eine volle mehr benn ie einig feien.

Uebercinftimmung in ben Auffaffungcn ge- Lonbon. 5. Febr. iWolffs Lloyb George «nüber der Entente festgestellt. Wir müssen erklätte in seiner Binningbamer Rede u. a, noch, «gen die flüchtige, unzulängliche, nicht auf den D e u t f ch l a n ds K r i e g s m a f ck i n e müne so rotsachen fußende Rederei des englischen Mi- gründ! ich a b ge b rochen werärr daß sie ichorir Pr°.cft «rhrben w,e ge- ^ ^^000 Äk. 33

?en das Konferenzwcrk von Paris. i Millwncn Granaten, 70 000 Maschinengewehre.

* 3 Millionen Gewehre und 411 Millionen Pa-

» fi. tronen ausgeliefert, es habe a^r immer noch zu

\XL O f B i^ m Ing-1 .Kriegsmaterial unb Mmchineu zur Herstel-

ham hielt Llovd George eine mit Spaiinung ^ £ Munition unb zu viel ausgebildete

erwartete Rebe über bie Panier Konferenz 3m: «« 9

ail-on8fr<19e fÜbrtC CT 6071 " Paris,6. Febr. (WTB.) Die HavaSaus

Vor ben entlcheibmden lagen von 1918 habe London meldet, iagte Ll o y b Ge vr ge.ge- er bie brei Grundsätze ausgestellt, nach denen stern m einer 5 mei ten u b ? 9

bie Reparationsfrage geregelt werden müsse: Ham. bie ber inneren Politik Uglands g 1 müsse Deutschland für bie von ihm ungerichteten roibmet war, ber englische Hand e l be- Sdjäbcn Reparation leisten, 2. töimc man von l sinbe sich augenblicklich in einem Zustande einem Sckulbner mir bas verlern gen. roaS er zu zahlen fähig sei. 3. sei es nickt angebracht, daß ne Att der Reparationszahlungen dem Gläubiger-

GietzenerAnzelger

General-Anzeiger für Oberhesfen

vnlck und Verlag: vrühl'sche Univ.-Such' und Stcinöruderei n. Lange. Lchriftleitung, Gefchäftsstelle und Drudcrti: Schulftraße 7.

^ärt? 'Tt| öberscklesii'cke oder preußische, ftr-fr-rn evt 2.--

~ in^ »»ter gme. -u-»Lisch-n Mta».

Semvter der Hearstpresse, Wiegand, auf bte Frage, I ------=*