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es, ungeachtet bcr ungmeem schwierig technisch- mujifaliidKit Arbeit, gerade dieses selten gehörte und größte Quartett, zu dem jeder die erforder­liche innere Sammlung mitbrmgeu möge, zu Gehör

r- hat sich! bereit erklärt, sich an dre Spitze des ir bildenden Festausschusses $u stellen. ProfesforVeln vom hiesigen Predigerseminar, der einen vorzüg­lichen Ruf als Redner besitzt, hat die Anspracht ikalischen und dekla­matorischen Aufführungen umrahmt werden wird.

Heimkchr aus Avignon.

fd. Frankfurt a. M., 6. Jan. Drei­zehn Kriegsgefangene, die schon jahrelang in den Gefängnissen von Avignon in Strafhaft geschmachtet hatten, trafen gestern hier ein. Sie waren auf Grund einer Eingabe an Mil

Schlager am SamArg-Abend dürfte noch eme Besprechung aus Kaffe! über ein Gasts Vitt mn 3. Dezember 1920 interessieren. GS heitzt ba: Hilde Scttager hat in Oesterreich tnti> euböeuW land bereits große Erfolge zu verzeichnen und das mit Recht.....Ihre Äirnft ift '.gcnj aui toi

Rhythmus eingestellt.....Tresevielverherhenden

Versprechungen erfüllte der wertere Dernaus des Abends voll und ganz und der erste Teil des Programms erfuhr seine stärkste Steigerung in demSpeertanz", dem em ebenw einleuchtend einfaches, wie fein durchgeführtes Bewegungsmotiv zu Grunde liegt," usw. Auch auf,die -sonn- tagsausführungen sei nochmals ausdrücklich hrn- gewiesen- nachmittags die neue erfolgreiche Ove- rette Lehars:Wo die Lerche singt", abends Iferd beliebte LustspielIm weißen Rößl".

Kreis Lauterbach.

O Schlitz, 4. Jan. Der bekannte Altmeister der Rutengänger Deutschlands, £D beringe- nieur S cherm ul y (Frankfurt a. M.), hat. als er im letzten Sommer auf Veranlassuimder Gräf­lichen Verwaltung am Eiseliberg nach Erzen suchte, auf unserem Friedhof in einer Tiefe von 12 bis 14 Metern auch eine Wasserader festgestellt. Wie zuverlässig die Wünschelrute hier gearbeitet, zeigt die jetzt beendete Ausschachtung des Fried­hofsbrunnens, die die Wasserader genau an der von Oberingenieur Schermuly angegebenen

Lebensmittel.

* Ausgabe von Sckinkenwurst. Die bestellte Schinkenwurst ist eingetroffen. Ausgabe bis einschließlich Montag den 10. d. Mts., von vorm. 91 Uhr und nachm. 35 Uhr im Lebens­mittelamt. Samstag den 8. d. Mts. findet der Verkauf von vorm. 91 Uhr statt. Siehe An­zeigenteil. _

** Kartoffel aus gäbe. Bon Mittwoch den 12 bis einschließlich Freitag den 14. d. Mt§ , vorm. 812 Uhr und nachm. von 24 Uhr findet im Lager, Grabenstraße 7, eine Kartoffel­ausgabe statt. Preis 35 Pf- das Pfund.

** D ie Kleinhandelsgeschäfte wer­den ersucht, die ZnckerbezugSscheine für den Monat Januar 1921 am Freitag, den 7. unb Samstag, den 8. d. Mts., auf dem Lebensmittelamr, Zim­mer 13, in Empfang zu nehmen.

Veranstaltungen.

Freitag: Stadtkheater, 7 Uhr.Am Tage des Gerichts . Cafs Leib, 71/2 Uhr, Konzert und Vorstttlung der Chiemseer. Lichtspielhaus, Tie Tänzerin von Dschiapua" undTie ihr Glück verkennen". Lichtspiele, Seltersweg,Ter Leut­nant vom 9. Lancierregiment" undTer lebende Schatten".

** Aus dem Stadttheaterbureau. Nochmals sei auf die morgige sechste und letzte Aufführung deS hübschen MärchensFrau Holle" hingennesen, die am morgigen,Sam-5tag- Nachmitta g und zwar bcr VollSpreisen ftiit* findet. Zum Tanz-Abend von Hrlde

bringen will. , , , ,

Oberhessischer Geschichtsverein. Nächsten Donnerstag wird Professor Helmke über die Stetigkeit vorgeschichtlicher Besiedelung in der nördlichen Wet­terau sprechen (siehe Anzeige in heutiger Num­mer). Ter erste Geschichtsvcveinsvortrag des Winterhalbjahrs hatte die Aufgabe, mit der modernen vorgeschichtlichen Forschung überhaupt bekannt äh machen und nach dem neuesten Stand der Wissenschaft eine zusammenfassende Vor­geschichte unserer Heimat zu bieten. Taber wurde auf die Quellen der Erkenntnis im einzelnen, auf die verschiedenen Fundstätten und Funde, nicht näher eingegangen, wie ja auch der Historiker eine zusammensassende.Landesgeschichte nicht einfach in der Weise darstellt, daß er feine Quellen, die Ur­kunden, aneinander reiht. Aber ebenso wie das jahrhundertelange Auf und Nieder geschichtlicher Zeiten, nicht nur an der Landesgeschichte, sondern ost noch übersichtlicher an den Geschicken eines einzigen wichtigeren Ortes sich beobachten läßt, haben auch die rocchfelvollen, Jahrtausende füllenden 1 vorgeschichtlichen Ereignisse an einzelnen bevor­zugten altehrwürdigen Stätten tiefe Spuren hinter­lassen. So werden sich die Darlegungen Professor Helmkes vor allem an die reichen Ergebnisie seiner Ausgrabung des großen Hügelaräberfeldes bei Muschenheim anschließen, dessen wertvolle Ausbeute an Tongcsäßen und Bronzen das Ober­hessische Museum birgt. Ter^ Redner lÄrd dabei Gelegenheit haben, von den Stufen und Abwand­lungen, insbesondere der Hallstattkultur in der nördlichen Welter au, ein um so lebendigeres Bild zu entwerfen, als er seine Ausführungen durch Lichtbilder der Gräber und Funde veranschaulichen

LJ Lang-Göns, 5. Jan. Im Jahre 1920 wurden 25 Paare getraut, ferner waren zu ver­zeichnen 55 Geborene und 2 ' Qkftorbene. Die Zahl der Geburten waren 1882 auch 55.

U Lang-Göns, 4. Jan. Zum 2. Komman­danten der Freiw. Feuerwehr wurde der Kauf- mann und Genossenschastsrechner Albert Schmrdt gewählt.

Kreis Büdingen. r v

4 Orten berg, 6. Jan. Gestern abend Vrd Uhr fand der erste diesjährige Frau_en- abend unseres Frauenvereins stall. Frl. ötrtt au* Uebcrau, die neuangestellte Verbands ekretänn des Verbandes evangelisch-krkchlscher Fcauenveveme, sprdch in f*hr anregender Welfe überTie TTui* naben der Frauen vereine in der Gegenwart" und führte in emstündigem Vortrag die zahlreich er­schienenen Mitglieder in die verschiede isten Ar­beiten der Frauenvereine auf dem Gebiete der Armen- und Krankenpflege, der Pflege des kirch­lichen, fittlicfoen. religiösen und seelischen Lebens ein. Der tiefe Eindruck, den die Rednerin machte, ging wol)l am besten aus dem allseits nach dem Dortvag ausgesprochenen Wunsche hervor, die Red­nerin recht bald wieder zu hören. Der Abend wurde umrahmt von verschiedenen gemeinsam ge­sungenen Liedern und einem Eröfftrungs- und Schlußwort des Ortsgeistlichen. Ter nächste Abend findet am Mittwoch, den 2. Februar, statt Am Abend vorher sprach die Rednerin im Fruuen- verein in Nidda und am Abend darauf tm Foauenverein in Fauerbach

Kreis Schotten.

c. Stornfels, 5. Jan. Ms äußerst an­genehme WeihnacktSgabe wurde den Bewohnern unseres OrteS das längst.herbeigesehnte elek- irische Licht beschert, nachdem sie bei dem Petroleumnran-gel während der Kriegspchre die langen Wintermonate oft im Dunkeln verbringen oder mit den armseligsten Ersatzmitteln sich be­helfen mußten.

chö in Avignon.

ge. Bad Orb, 5. Jan. Abwesenheit ihrer Eltern spielten hier Kinder mit einem Re­volver, von dem sie annehmen, er fei nicht geladen. Ein 13jähriger Junge zielte im Scherz mit der Waffe auf ein gleichaltriges Mädchen und drückte ab. Durch die Kugel wurde daS Mädchen chwer verletzt und starb hieran nach einigen 2ß9mc. Frankfurt a. M., 6. Jan. Die Ge­meinde Elpenrod im Vogelsberg hat zu Gunsten notleidender Frankfurter Kinder e.ne Ihp menge Lebensmittel gestiftet, so daß mehrere hun­dert Kinder ein größeres Palet erhalten konnten.

mc. Frankfurta. M., 6. Jan. Am Denk­mal Senckenbergs in der Efckzenheuner Anlage blühen die ersten dieSjährigenSchncegl öckchen.

LX Gelnhausen, 6. Jan. Heber den be­reits kurz gemeldeten Raubmord ist noch imt- zuteilen: Als am DienStag abend eine Verwandte dem in der Kuhstraße wohnenden 76 Jahre alten Landwirt Konrad Bach eine Wurstsuppe bringen wollte, sand sie das Hans verschlossen. Da ine Tür auf wiederholtes Pochen nicht aufgemacht wurde, fragte die Frau in der Nachbarschaft nach und gemein am wurde die Tür geöffnet Den Ein­tretenden bot sich ein schrecklicher Anblick Man fand den alten Mann tot im HauSaang liegend, Hände und Füße mit Stricken gebunden. Da man äußere Verletzungen mckuts vorfand, nimmt man an, daß ter alte Mann verhungert ist In seiner hinteren Stube sah es wüst auS. Alles war auf- aerissen und durcheinandergewühlt. Anscheinend hatte es bcr Mörder auf Bargeld abgesehen und Gold und Silber vermutet, da der Ermordete in dem Verdachte stand, Hamsterer von Gold- und Silbermünzen zu sein. w ri _ , ,

ge. Homberg (Bez. Kassel), 6. Jaw Aus der steil abfallenden Landstraße HombergNieder- beisheim überschlug sich gestern nachmittag infolge Versagens der Bremsvorrichtung ein sich in rascher F^hrt 'befindliches Auto und seine drei Insas,en wurden hierdurch herausgesckrleudTtt. Von biefcn wurde der Autob.s tz r, Domäne,«Pächter Lehmann von der Tomäne Havdau bet Altmorschen, ge- töi^c und der Gastwirt Roß aus Altmyrschen, schwer verletzt. Ter Ehauffeur erlitt leichtere Haut­abschürfungen. Tas Auw wurde zertrümmert.

mc Wabern, 6. Jan. Die Wasserbaudirel- tion benutzt den augenblicklich niederen Wasser­stand der Edertalsperre, um die Turbinen wir Erzeugung des elektrischen Strome- bedeutend tiefer zu legen. Die Talsperre wird nach Been- bigung dieser Arbeit auch bei niederstem Wasser- stände in der Lage sein, Strom yu erzeugen.

Starkenburg und Rheinhessen.

Tumulte gegen Westarp in Offenbach.

Offenbach, 6. Jan. Gestern abend sprach Graf Westarp in Offenbach auf Veran- - , , laffung der dortigen Ortsgruppe derHessi-

men, der auch hier einer wenig begüterten (Deutschnationalen) Volkspartei". Gleich Witwe, bei der er einige Tage wohnte, inre nQ(± 5geflinn seiner Ausführungen über den sauer erarbeiteten Spargroschen entwendet P^^iller Vertrag setzte ein unbeschreiblicher ^tte. .. , Tumult radaulustiger Elemente

** Diebstahl. Aus einer hiesigen Woh- i n, die in großen Massen erschienen und nung wurden im Oktober 1920 1 fub Etz- Zuwachs von außerhalb verstärkt toor- ,acc'f ° tl<x* f,o* 1 PWP ^en touren. Durch Schreien, Pfeifen,

h le n und Absingen der Marsetl- ___je versuchte zuerst die sichtbar von Füb-

tragen, zu dem sich noch ein gemischter £ Güter- und Personenverkehr gesellt, der 9,42 Uhr morgens hier abaeht. Da er nach dem Fahrpwn schon über zwei Stunden bis nach Butzbach braucht, kommt er für Reisende, die dort Anschluß nach Gießen und Frankfurt suchen, nicht in Frage- Für sie, ebenso für Leute, die über Griedel in>-Nau- heim die Anschlüsse erreichen wollen, sind die drei Expreß"-Personenzüge, die hier um 6,12, 12,u und 6,10 ab geh en, und zwar auch Sonntags, zu- verlässige Zug Verbindungen, während für den Nahverkehr aber auch der Güterzug am 9Jtorgcn benützt werden kann. Auch von Butzbach nach hier bietet sich viermal am Tage Fahrgelegenheit. Zu den Gegenzügen der obengenannten Personenzugo kommt noch ein Arbeiterzug, der kurz vor fünf Uhr in Butzbach ab geht und um sechs hier eintnfft, aber nur wochentags verkehrt. Auf der Strecke nach Grünberg ist ein Werktagszug. der 6,50 Uhr nach Ettingshausen geht unb 8,30 11h > abends von dort zurückkommt, Arbeitern und Geschäftsleuten recht willkommen. Hoffentlich bleiben nun auch die An­schlüsse an der oberhessischen Eifenbahn immer gewährleistet. Bisher erlebte die Land­bevölkerung, die an der Kleinbahn ausstieg und von hier weiter nach Gießen ober in Richtung Gelnhausen wollte, oft bittere Enttäuschungen.

kann. Ä,

**FürbiestimmberechtigtenOber- s chlesier! Tie Bereinigten Verbände heimat- treuer Oberschlesier teilen mit: Tie durch das AbstimmungSrcylement für die Einttagungsgesiiche in die Stimmliste vorgeschriebenen beiden Pho­tographien müfjen vor kurzer Zeit ohne Hut aufgenommen sein, die Größc 4 mal 4 Zenti­meter haben und mögliM Schulterbilder sein. Alle stimmberech'ttgten Oberschlesier müssen die bi* ben Photogrsphien sofort beschaffen, da bie Frist für die Einreichung der Anträge bereits ab 10. Ja­nuar nur für ganz kurze Heil läuft, lieber alles Nähere, auch über den Ersatz der Kosten für ixe Photographien unterrichten die Ortsgruppen.

* Zinsen für vorausbezahlte Umsatzsteuer. Der Reichsminister der Fi­nanzen verfügt, daß auf Anzahlungen auf die allgemeine Umsatz st euer, die nach dem Ergebnis des Kalenderjahres 1920 oder des letzten Kalendervierteljahres 1920 in dem am 1. Januar 1921 beginnenden

lerand und Foch am Sylvesterabend b e g n a bigt worden. Zusammen hatten sie noch 213 Monate zu verbüßen. Nach Angabe der Heim gekehrten, die mit einer Ausnahme aus Bayern stammen, schmachten noch 200 Deut--

Deranlagungsverfahren festzusetzen ist, Zin­sen in Höhe von 6 v.H. vom Tage der Zah­lung an die Bezirkskasse bis zum 31. März d. Js. vergütet werden, wenn der Betrag bis zum 31. Januar l. Js. eingezahlt wird. Auf Einzahlungen, die in dem Zeitraum vom 1. Februar bis 31. März 1921 erfolgen, wer- den 5 v. H. bis zum Ablauf des 3. Kalender­monats nach Schluß des Steuerabschnitts vergütet. Eine Vergütung von Zinsbeträgen p"^tig^atonn^bÄgÄ »n5a[. I tSÄÄ

langen von den Betragen ausgehen, t>ie| ^ sie trotz der außergewöhnlichen Trockenhett der ihren Steuererklärungen, die sie im Januar l [e^ten Wochen immer noch Wasser führt. Die 1921 abzugeben haben, angeben. gesamte Bevölkerung begrüßt dieses günstige Er

** Verlosung. Der städtisch. Pferde- gebnis bet Ausschachtung, das es ermöglicht, auf marktdeputatio n in Gießen hat das unserem hoch über der Stadt in der Buntsandstein - Ministerium d I die Erlaubnis erteilt, formation gelegenen Friedhof endlich den von allen anläßlich im Frühjahr 1921 dasclhst statt. Schliz-rn seit M-nsch-ngtt>mkn -r>°hnt-n itoA- tinbenben Pserdemarttes eine Verlosung von h°ssbrunn-n

Pjerden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschi- ffricdberg, b Di- Stier t«

nen und Geräten usw. zu veranstaltenmtt der Wnderlehr R-lchsgrün-

Maßgabe, daß crsorderlichenfalls die Gewinne j0[( auch «n Hefiger Stadt sesllich be

in bar ausgezahlt werden. Es dürfen bis zu werden. Um allen nationalgesinnten Ein 30000 Lose zu 2 Mark das Stück ausgegeben bohnern Gelegenheü zu geben, sich an dieser Ver werden. Der Vertrieb der Lose ist im Volks- anstaltung zu beteiligen, soll die Sache keinen ftaat Hessen gestattet. Ziehungsterminpolittschen Anstrich haben.^Bürgermeister^DrSeyd 24. März 1921. Während der Zeit der 93ei

SiwdeMsch^Staatslotttrre^ist Arttündigu^, I ^^A^l^Re^^esttzt Ausgabe und Vertrieb der Lose nicht gestattet, ^ernom^en, die von münk

** Ein schwerer Junge. Der yu-1 mato rischen Ausführungen um sigen Kriminalpolizei gelang es tm Verein nut der Frankfurter, einen vom Unter­suchungsrichter in Hanau lang gesuchten schweren Jungen in dem Kaufmann Karl Heinz Mahl von Schierstein festzuneh­men, der auch hier einer wenig begüterten

frei, v. Vlüskow, habe ohne Fühlungr- Äe mit der Polizeiverwalturrg Haus- igen vorgenommen, die ohne Ergebnis verlaufen seien. Ter Oberprasident der Regie­rungspräsident hätten sofort eine Unter­suchung eingeleitet und Plüskow sowie die beiden anderen beteiligten Poli-eibeamten vorn Dienste suspendiert.

Angestellten-Heimstätten.

Berlin, 6. Jack. (Wolff.) Die Gemein­nützige Gesellschaft für Angestellten- Heimstätten teilt mit: Die Reichsver­sicherungsanstalt für Angestellte überwies der Gemeinnützigen Aktiengesell­schaft für Angestellten-Heimstätten mit Zu-

stimmuna des Reichsarbeitsministers vier ** Operngastspiele des Hessisch en Millionen Mark zur Stärkung der Be- Landestheaters in Darmstadt. Ter triehsmittel als ziusfr-i-s Datt-h-tt Katerv-r-m b« n

eine längere Pause emtreten wird. Dienstag kommt in der neuen Einstudierung des Landes LlUiotuaSvortoaen. theaters MozartsCosi fan tute und

.$em tii mal gegeteieba 1oiw"it»mmaab,ri i eft an b" Bon

Ö'Sibert tut Auiitthrung. Der SSortertauf be=

5 Sinnt am Samstag, ben 8. Januar, um 2 Uhr

ÄÄ g?!!! MnsUattenhandlung von ChaUier. am

sttcheVmlt"2S0N WriäWidK*slaaüuh'er Beihstjt ** S»«i<ttoerein ®a« h«r f» gut ert- unterstützte Verkehrsverbindung mußte infolge des geführte e chör g*ß,uar taus Würzburg .Krieges eingestellt werden, und soll nunmehr mit wird auf Einladung bti Konzertveveins am Hilfe des badischen Staates, sowie des Kreises u.st Sonntag ben 9 Sebtiif5 Ubr, in to der Gemeinde wieder in Betrieb gefetzt toirben. Es Aula einen zweiten Kammermusiüchend mtt Quar- wird ein Betrag von 50 000 Mk. gefordert. tctten von H a Y d n, D v o r a k und Bee t h o v e n Ein dringlicher Antrag der Abgg. Herbert und veranstalten. Haydn, der epochemachende Melfter m Hofmann (Ztr.) betrifft die Ausbildung Vieler Ki.nstgattung, ist mtt einem ferner letzten, des hessischen F ö r st e r p er s o n al s. Ein An- wenig bekannten unb winoch von vollwertiger trag Nuß (Ztt.s betrifft die Erhöhung der Ge- Schöpferkraft zeugenden Quattette, Opus 77, ver- bühren für die Feldgeschworenen. treten. Als Nachllang zur Beethoven-

Die Abgg. Hatterner u. Gen. (Ztr.) be Gedenkfeier wird das maieftätnche CiS- antragen die VersetzungskostenentschäMoll -Quartett, bigung en bei Umzügen der Beamten den fetzi- In der Mitte steht Dvoraks E-Dur-Quartett Tie gen Teuerungserhältnissen entsprechend neu zu Dvorakschen Streichquartette er schieb deren regeln. Die Äbgg. Hatterner und Schröder bean- zehn zeigen bw nationale Eigenart des tschechi tragen zur Beseitigung der dringenden Woh- ^chen Vollblut-Musikers, obwohl Anklänge an die n u n g s n o t versetzter Beamten die Schaffung berühmten Vorbilder Beethoven, ©djubert, Brahms einer Zentralstelle, bei der alle beabsichttgten Ver- nicht zu verkennen sind Jedenfalls sind Dvoraks setzungen von Reii^-, Staats- und Gemeinde- Werke durch prachwolle Klangfarbe und ftraife beamten gemeldet werden, damit auf diese Weise Rhythmisierung, die ja auch an fernem Mannten ein Austausch freiwerdender Wohnungen herbei- Klavier-Quintette besonders gerühmt werden, sehr geführt werben farni. Ein dringlicher Antrag bes beliebt. Sind die beiden ersten Nummern, Haydn Abg Nuß (Ztr.) betrifft die Auszahlung der und Dvorak, durch allgemein verftänduche muiua- Besatzirngszulage und Einreihung der Stadt lische Ausbrucksweise und sinnlichen Wohlllang Worms in Ortsllasse A uiti> Pfeddersheim in verhältnismäßig leicht eingängig, so erfordert das OrtSllasse B. Eine sehr dringliche Anfrage richtet Anhören des großen fünf Sätze umfaßenden der Abg. Knoll an die Regierung bezüglich der Beethoven scheu Cis-Moll-Quartetts rote feiner Besteuerung des r ei chs steuer freie n Ein- letzten Quartette von Opus 127 ab, ,überl)aupt eine kommens, insbesvudere fragt er an, ob die gewisse geistige Anstrengung und Hingabe und em Regierung bereit ist, Schritte einzuleiten, daß bae I Verständnis für seine überreichen Musikalischen reochSsteuerfreie Einkommen bis zu einem Gesamt- Ideen. Es ist hier nicht der Ort, eine Analyse eimommen von 1500 Mk. und alle Kinderbei- dieses reifsten unb selbständigsten Beethoven zu Hilfen bis zu einem Gesamteinkommen von 2500 geben. Einige Notizen über das als Dank für Ine Mark von der Besteuerung seitens der Gemeinde Unterbringung des Neffen Beethovens, dem Feld- befreit bleiben. marschall-Leutnant von Stutterlein. gewidmete

Werk, welches erst nach Beethovens Tod tm April ---- " 1827 bei Schott erschien, dürften sicherlich von

Interesse sein Im Ausbau ist das Quartett im

Xtts Stadt und (and. Gegensatz zu den früheren, ganz frei von den

(Ti - 6, kq. 7 q-tw 1921 I äußeren Formen. Es waltet, wie es Beethoven in

Gießen, den 7. Jan. 1W1. ^nen letzten Quartetten liebte, ein freies Phanta-

BewirtschaftUNg de» Hafer». fieren darin: daher auch die Rezitativform als

cts:, mm «Wer int lausenden Ueberleitung zu den folgenden Sätzen Das Quar-

Serforgung bet Bevöttetung mit Safemäbtmitteln ^L" s°I^°s ttSte gewesen '^^-bens-tts und der gewerblichen unb Seetespserde, mtt dem * Siffr

nötigen Futttrhafer unschwer aufgebracht werden würde, auch bann, wenn dem Landwirt die Ver- füttcrung des Hafers im eigenen Betrieb ohne einschränkende Bestimmungen gestattet würde. Diese Annahme hat sich als nicht richtig ewürfen. Es mußte daher eine Einschränkung dahin eintreten, daß jeder Landwirt eine Mindeitmenge Hafer ab- zuliLfern hat und hiernach die Verjütterung dieser Menge im eigenen Betriebe ausgeschlossen wird.

Demgemäß ist durch Verordnung vorn 11. Dezbr 1920 lReich^Gesetzbl. S. 2042) die Erlaubnis zur Verfütterung .von Hafer entsprechend beschränkt worden. Die Reichsgetreidestelle wird die Fest­setzung der MindestablieferungSschuldigkeit nm- gehend vkranla'sen. Die Minbestablieferuno wird, im Turchf.-lnitt 48 Zenner auf den Hek ar, mithin 12 Zentner aus den preußischen Ptorgcn betragen; bei der Verteilung auf die einzelnen land­wirtschaftlichen Betriebe wird deren Ernteertrag unb foaferbebarf für Futterzwecke berücksichtigt werden. Der Hafer ist in zwei gleichen Raten bis spätestens zum 1. Februar unb 1. April abzu- ltefern, wobei aller im laufenben Wirtschaftsiahr an die Rcichsgetreidestelle oder auf Bezugsscksein bereits abgegebener Hafer neuer Ernte auf bi? Lieserungspslicht angerechnet werden wird. Die Ablieferung kann auf Bezugsschein oder an die Kommissionäre der Reichsgetreidestelle erfolgen.

löffel, 3 silb. Kaffeelöffel, gez. A. B. 1872, eine,, größere Anzahl Taschentücher, gez. B., eine c^bie Hemdhose, 1 Untertaille und Taschentücher, _____

gez. v. B. mit Krone, gestohlen. Bor Ankauf\tet'n planmäßig aüfgepe'itschte Menge bic wird gewarnt. .. Durchführung der Versammlung zu verhtn

♦♦ Vor SInfauf roirb geroarnt. In . Hann forderten die Hauptschreier dazu der Nacht vom 5. zum 6. d. einem Versammlungsveranstalter mit Ge -

Ä «Xalt aus d-m Saafe zu °ntf°rn°

Stück Speck von jetzt hohem Wette «stöhlen, rade in dem Augenblick l^doch, cll. sie zu Bemertt wird, daß die Rauchwaren nicht dem Hand ar ei flich ketten übergehen rooll Metzgermeister, sondern einem geringen Mann ge- ten, erschien ein größeres Polizetaus- hötten, der sie nur zum Räuchern dorthin ae- b o t und entfernte die Ruhestörer. Graf geben hatte. Westarp konnte bann unter tosendem Beifall

Landkreis Gießen. weitersprechen, doch aelang eS ben nunmehr

Der Hahrplan der Kleinbahn. im Saale anwesenden Schutzmannschaften

L L i ch, 5. Jan. Hier wird im allgemeinen der! nicht, eine baue r n b e U ' u neue Fahrplan der Wettettalbahn begrüßt. Es ver- ru v e r h i n d e r n, dte sich am Schlüsse be kehrt zwar ein Personenzug weniger, dafür aber Veranstaltung fortsetzte.

inb die drei gebliebenen fgerfonenjügc nun wirk-1 Hessen NassaU.

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ü in unsittliche-Mcis-^ M°Ä-n

zügen oft großen Aufenthalt brachte. Nunmehr wird wurde iber noch fugenbliche Kaiser in Rodel )er Güterverkeln einem besonderen Güterzuge über- heim von jungen Leuten mit Sch i ag r i n tragen, zu dem sich noch ein gemischter Zug mit g e n bearbeitet. Er starb an den Verletzungen.