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t gegen wirtschaftliche Hohe-Warte. die inmitten des Waldes hoch­führen hat. sum Heil ragte, ist etwa 30 Meter in den Wald hin-

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die sogenannte Schmutzkon surren - die gesenlichen Bestimmungen zu umgehen sucht, allen Mitteln bekämpft werden soll

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angefault und das Besteigen lebensgefähr­lich war. Eine Abteilung des hiesigen Reichs- heerregimentS legte die Sprengpatronen ins Fundament urtf) um/,10 Aßr stürzte der Turm

'eingefallen und hat dabei natürlich einigen Baumschaden verursacht.

** Gin Mabaradscha von Indien weilte am Sonntag in Gießen. Im Automobil kam

Der Parteitag der Deutschnationalen töol&spartei T. U. München, 3. Sept.

Eine drutschvslktsche Entschließung wird dar­auf einstimmig angenommen, ebenso der Antrag auf Verschiebung der Borslandswahlen. Mit dem Gesang des Liedes _3d) hab mich ergeben mit Herz (inb mit Hand" schloß um ll/2 Ahr Wittags dec Parteitag.

Aus dem Reiche.

DerMiesbacher Anzeiger".

M ü n ch e n, 6. Sept. In M i e S b a ch er­scheint heute, wie derLokal-Anzeiger" mel­det, Ar. 1 Jahrgang I desMiesbacher Tag- blattö". Das Blatt hat das Format des Miesbacher Anzeigers", der sein Erscheinen eingestellt hat und verkauft worden ist.

Die Streikwelle.

Siegen, 6. Sept. Der Streik der Metallarbeiter in den Siegener Eisen­werken hat sich weiter ausgedehnt. Die Ar­beiterschaft der Lokomotivenfabriken sowie sämtlicher Werke in Freudenberg hat sich dem Streik angeschlossen.

Aus Hessen.

G u st a v s b u rji b. Mainz, 5. Sept. Hier fand eine grobe Versammlung der Deutschen Dolksportei statt. Obwohl sie nicht öffentlich war, hatten sich doch große Scharen von Sozialdemo- Eroten aus der ganzen Gegend eingefunden. Abg. Dinge 1 dey sprach über die politische Lage und ihre Lehren. Er verurteilte scharf den Mord an Erzberger. Falls die Täter überhaupt irgend­einer rechtsstehenden Gruppe nahestehen sollten, so hätten sie ihrer Sache einen schlechten Dienst erwiesen. Die Sozialdemokraten verurteilten eben­falls den politischen Mord, trotzdem liehen sie Fr. Adler auS Wien, der einst den Grafen Stürgk erschoß, in Mainz als Redner auftreten. In der Aussprache traten drei Sozialdemokraten auf. Abg. Dingeldey widerlegte ihre Angriffe in einem Schlußwort.

Wettervoraussage

für Mittwoch:

Heiter, trocken, warm, nachts kühl, wechselnde Winde.

Heber Mitteleuropa bat sich hofier Druck aus- gebreitet. Das heitere OBeller wird morgen an» halten.

Paris, 5. Sept. (WTB.) Nackt einer Meldung desNew-Dark Herald" sollen die Sinnfeiner bereit sein, die sechs besonde­ren Bedingungen, die Lloyd George in seinem Briefe erwähnte, anzunehmen. ES müsse aber Einverständnis darüber herrschen und bekanntgegeben werden, daß eS sich eine Konzession seitens Irlands handle, nicht etwa um eine Berpflichtung.

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baten. Aach einer kurzen Aussprache wurde be­schlossen, sofort zur Wahl ohne Nominierung überzugehen. Bei der Abstimmung erhielten Karnebeek (Holland) 19 Stimmen, da Tunha 12, Motta (Schweiz) 4 Stimmen: einige Stimmen waren zersplittert. Da niemand die absolute Mehrheit erzielt hatte, mußte zur zweiten Wahl geschritten werden. Hierbei wurde Karnebeek (Holland) mit 22 Stimmen zum Präsiden­ten der Völkerbundsversarnrnluna gewählt, wäh­rend da Cunha 15 Stimmen und Motta (Schweiz) 1 Stimme erhielt. Abgegeben waren 58 Stim­men. davon eine weiß. Das Ereignis wurde mit lebhaftem Beifall begrüßt, an dem sich die fran­zösische Delegation nicht beteiligte.

Genf, 5. Sevt. (WTB.) Der neugewählte Präsident der zweiten Bölkerbundsversarnrnlung Karnebeet (Holland) dankte in einer mit gro­ßem Beifall aufgenommenen Rede für seine Wahl, die er auch als Sympathiekundgebung für sein Vaterland bezeichnete und gedachte der Verdienste feines Vorgängers. Die Wahl des Vizepräsi­denten touroe nach längerer Debatte auf Grund eines Antrags Brantings (Schweden) vertagt, und zwar im Hinblick darauf, daß im vorigen Jahre erst die Kommissionspräsidenten gewählt wurden und hierauf aus ihrer Mitte die Vizepräsidenten. Darauf schloß die Versammlung um V26 ^ihr.

beit und Wohlstand. Das Motto seines Pro­gramms müßte aber lauten: Durch Steuern zu Armut und Knechtschaft. (Sehr richtig!) Die neuen Forderungen der Staatsarbeiter und Be­amten betragen vielleicht mehr als die sämtlichen neuen Steuern. Die Verschlechterung her Valuta hat in drei Monaten die jährliche Crfüliungsiast um 30 Milliarden gesteigert, also mehr als der Reinertrag der neuen Steuern eventuell sein wird. An der deutsch-französischen Repa- rationSgesellschaft werden wir nicht viel Freude erleben. Wir können uns nicht dazu her­geben, um des Erfüllungswahnes willen Hand an den deutschen Wirtschaftskörper zu legen. Wir wollen die Voraussetzungen schassen für jedes posi­tive Arbeiten, lehnen es aber ob. W-ge zur Er­füllung des Ultimatum» zu zeigen, denn eS ist unausführbar. Ein hessisches Blatt hat mich als Mörder Crzbecgers hinge­st e l l t. (Lebhafte Pfuirufe.) An Drohungen und Warnungen hat eS auch hier nicht gefehlt. (Hört, hort!) In meinem Svmmeraufenthalt Hai eine Bande von Linksradikalen un­ter Vorantragung von roten Fahnen versucht, m i ch auszuheben, offenbar, um mir die Be­kanntschaft mit dem Laternenpfahi zu ver­mitteln. tLebhaftes hört. h"rt! und Pfuirufe.) DaS alle« wirb mich nicht hindern, den Kamps für Wahrheit und Recht fortzusehen. (Beisall.i Wir leben trotz Verfassung und Friedensschluß in Revolution und Krieg.

Denn solang du daS nicht hast. Dieses Stirb und Werde, Bist du nur ein trüber Gast Auf der dunklen Erde.

Das ist höchste Weisheit, höchste Sittlichkeit, höchstes Menschengut! (Stürmischer Beifall, brau­sende Hochrufe auf Helfferich.)

Vorsitzender Hergt: Wir geloben, alle wie ein Mann treu hinter unserem Bruder, Freund und Bannerträger zu stehen. Wehe denen, die seiner uns teuren Person zu nahe treten wollen. (Stürmischer Beifall.)

der (Entente.

London, 5. Sept. (WTB.) Der dtvloma- tische Berichterstatter derDaily Aews". William Harris, schreibt: In der Antwort der Vereinigten Staaten auf die Anfrage der Alliierten bezüg­lich der Mandate wird erneut hervorgehoben, daß Amerika bei der Verfügung über alle vormals deutschen Besitzungen be­fragt zu werden wünscht. Obgleich Ame­rika sich nicht mit der Türkei im Krieg befunden habe, habe es doch Anspruch aus eine gleiche Stimme in der türkischen Frage, da ohne die amerikanische Unterstützung gegen Deutschland die Türkei nicht besiegt worden wäre Amerika wolle überall da, wo eine Gleichstellung möglich fei, wie ein Mitglied des Völkerbundes betrachtet werden und das gleiche Recht erhalten. Die Vereinigten Staaten schlagen vor, daß die Ka­pitulationen in Palästina, Syrien und Me­sopotamien aufrechterhalten bleiben, bis eine neue wirkliche Lösung gefunden fei. Kein Man­dat dürfe ohne Zustimmung Amerikas abgeändert werden.

Lloyd Georges Vorschläge ah die Irländer.

Aus Stabt und Land.

Gießen, den 6. Sept. 1921.

* Amtliche Perjonalnachrichten. Ernannt wurde am 30. August die Bibliolheks- gehilfin Elisabeth Melior zu Gießen mit der Wirkung vom 1 April 1921 ab zur Oberassistentin an der Aniversitäts-Bibliothek zu Gießen- am 31 August der Lehramtsassestor Fritz Lauck- Hard aus Butzbach zum Oberlehrer an der Höheren Bürgerschule zu A i d d a mit Wirkung vom 16. April 1921 ab; am 2 September der Lehramtsassessor Dr. Adam R u p p e l aus Mainz zum Oberlehrer an der Schtlkerschule in Fried­berg.

** Der Steuerabzug von Gehalt und Lohn. Durch Bersügung vorn 8. August hat der Reichsminister der Finanzen angeordnet, daß bei sämtlichen nach dem 31. Juli 1921 erfolgen­den Lohnzahlungen ohne Rücksicht auf die Lohn- zahlungsperiode der einzubehaltende Steuer- betrag auf zehn Pfennig (nicht mehr aus volle Mark!) nach unten abzurunden ist.

M* Der Hohe-Wart-Turm wurde am Freitagabend niedergelegt. Das Wahrzeichen des Schiffenberger Waldes, von dem man früher fo fein in das wogende Wal- desgrün niederträumen und weit ins Lahn­tal hineinschauen konnte, war ja schon seit zwei Jahren gesperrt, weil das Balkenwerk

Dec Parteitag nahm am Samstag zunächst das Referat des Präsidenten des Reichtswirt- schaftsrats, Reichstagsabgeordneter Edler von Braun, über den

Wiederaufbau der deulschen Wirtschaft" entgegen. Er führte aus: Einser erster Programm­punkt ist die Aufrechterhaltung d^s Deutschtums und deö Aationalgcfuhls. Die Anerfullbarkt.it des Altirnatumö haben auch seine Befürworter an­erkannt. Sie wollten aber praktisch feine iln- ersullbarkeit beweisen. Dadurch wird nur dem Vorurteil gegen Deutschlands Vertragstreue neue Mrhrung gegeben. Wenn wir ganz am Boden liegen, wird um8 niemand helfen. Der Redner bespricht an Hand des Aeichshaushalts für 1921/22 die Schulden und Verpflichtungen Deutsch­lands. Der Einsicht im Auslande müssen wir den Boden bereiten nicht durch fortgeletzes Rach­geben, wodurch wir nur den Glauben bestärken, die Forderungen der Gegner seien berechtigt und erfüllbar, sondern wir müssen die Welt vom Gegenteil überzeugen. Zum Wiederaufbau Ruß­lands ist das Kapital Amerikas und Englands notwendig aber auch die organisatorische und me­chanische Arbeit Deutschlands. Eine solche Auf­gabe im Interesse der ganzen Knlturwelt würde von Deutschland nicht als Sklavenarbeit empfun­den werden.

Hierauf sprach Staatöminister Dr. Helf­ferich über

Die Lage der deutschen Finanzen:

Die Zivilisation hat in der Fjnanzwirtschast ein furchtbares Instrument geschaffen, mit wel­chem das feindliche Auslano auf mittelbarem Wege alles erreichen kann, dessen offene und nackte Verwirklichung die Zivilisation verbietet. Leben und Freiheit des deutschen Volkes können wir nur retten, wenn wir dieses Reh mit ent­schlossener Hand zerreißen. Die neuen Steuern bedeuten eine Last, wie sie noch nie einem Volke zugenmtet worden ist (Sehr richtig!. Die So- zialdernokraten schlachten sie für ihre Parteizwecke aus, verschweigen aber, daß durch das Rotopfer die großen Vermögen bis zu 65 Prozent einge­zogen werden. Die vorgeschlagene Zuwachssteuer auf Vermögen und Einkommen ist für uns nur diskutierbar, weim sie der Geldentwertung Rech­nung trägt. Bei einer Vereinfachung und zweck­mäßigen Ausgestaltung der Steuergesetzgebung und Jtnanzorganisation werden wir die Regie­rung unterstützen. Konfiskatorische Maßnahmen, Besteuerung nach dem gemeinen Werl und schritt­weise sich verstärkende Expropriation lehnen wir aber ab. Dr. Wirth fagr: Durch Arbeit zu Frei­

Ekne Knndaebnng des Reichspräsidenten.

(Berlin, 5. Sept. Der R c i ch.sPräsident hat nachfolgende Kundgebung erlassen:

Die politische Erregung der letzten Zeit hat bedauerlicherweise dazu geführt, daß In verschie­denen Fällen Angehörige der Wehrmacht auf den Straßen ohne jeden Grund angegriffen, beleidigt und sogar Aiißhandelt worden sind. Derartige bedauerliche Ausschreitungen finden nur dadurch ihre Erklärung, daß die Uniform in den politischen Streit der Parteien hineingezogen wurde. Es wurde nicht mehr unterschieden zwi­schen dem Vertreter der verfafsunasmähigen Wehrmacht, dessen Berufskleid der Waffenrock ist, und dem politischen Gegner, durch den man sich provoziert glaubte. Die Reichsregie­rung ist entschlossen, diesem Zustande ein Ende zu machen. Durch die Verordnung des Reichspräsidenten auf Grund des Artikels 48 der Verfassung und auf besonderen Befehl des Reicbswehrministers ist für di? Zukunft jeder Mißbrauch der Uniform verhindert Die Re­gierung muß daher von allen Kreisen des Volkes und allen Parteien verlangen, sie in ihrem Be­streben. der Wehrmacht des Reiches die gebotene Achtung und Geltung zu sichern, zu unterstützen. Der Soldat ist der Bürger im Waffenrock, der Vertreter der verfassungsmäßigen Wehrmacht des Reiches Ibn als solchen zu achten, ist ein Ge­bot der Selbstachtung des Volkes. Die Autorität des Staates macht es der Reichsregierung zur Pflicht, Ausschreitungen gegen d i e Wehrmacht des Reiches und Angriffen gegen ihre Angehörigen mit den ihr zu Gebote stehen­den gesetzlichen Mitteln zu begegnen.

Berlin, den 3. September 1921.

Der Reichspräsident: Der Reichskanzler: Ebert. Dr. Wirth.

Der Reichswehrminister: Dr. Gehler.

Der Verein deutscher Zeitungsverleger an Reichspräsident und Reichskanzler.

B e rl i n, 5. Sept. (Wolff.) Der Verein deutscher Zeitungsverleger, Heraus- fieber deutscher Tageszeitungen, e. V., richtete an .oen Reichspräsidenten und den Reichs- Kanzler folgendes Schreiben:

jr- Der Verein deutscher Zeitungsverleger und Herausgeber deutscher Tageszeitungen, e. V., um« laßt den größten Teil der deutschen politischen 'Tageszeitungen, von rerbt$ bis weit nach links und !ist deshalb völlig unpi^tisch. Wenn er sich an den Reichskanzler jetzt wegen der Verordnungen vom 29. u,rd 30. August (Reichsgesetzblatt 1239, 1249) wendet, die der Reichspräsident auf Grund des Artikels 48 der Verfassung des Deutschen Reiches .«'läßt, geschieht dies nicht, um die politisch-staats- pädagogische Zweckmäßigkeit des Grsgsses zu prü­fen, oder die Frage, ob in der Tat Voraussetzungen für den Erlaß vorsiegen. Wir haben als DerusS- und Standesorganisation der deutschen Zeitungs­verleger und Herausgeber deutscherTageSzeitungen Lediglich zu Prüfen, wieweit durch die Verordnun­gen die Lebensinteressen der Presse, als eines Organe der öffentlichen Meinung, die ideellen und Tnateriellen Interessen aller Berufs­angehörigen in einer Weise berührt werden, die durch den Zweck der Verordnungen nicht geboten erscheint. Der Verein besorgt eine unbillige und vermeidbare Erschwerung der schon schweren Berufsarbeit der Verleger und ihrer- redaktionellen Mitarbeiter dadurch, daß 1. der Tatbestand des § 1 der Verordnung nicht scharf genug Umrissen i st. um jeden Zweifel über feine Tragweite ausznfchließen, 2. das; die Entscheidung über daH Vvrliegen des Tatbestandes deS § 1 in die Hand der örtlichen Polizeibehörden gelegt und damit die Ge­fahr einer ungleichmäßigen Handha­bung der Verordnung gegeben ist, 3. daß nach einer Erklärung von zuständiger Seite die Ver­ordnung auch anwendbar sein soll auf Grund von Vorgängen, die vor dem Inkrafttreten der Verordnung liegen. Rach Anfich des Vereins deutscher Zeitungs-Verleger und Herausgeber deutscherTageSzeitungen, e. D., bewirken diese drei Momente eine Rechtsunsicherheit, M ? her Presse die Erfüllung ihrer Aufgaben im Dienst von Reich und Volk unmöglich machen muß.

Derbst der Frankfurter Kommunisten- Zeitung.

mc. Frankfurt a. M 5. Sept. Das Organ der Frankfurter Kommunistischen Par­tei,Der Kommunist", ist wegen ver­schiedener Angriffe gegen die Reichsregie- rung durch Verfügung des ReichsmtnisterS des Innern, Gradnauer, auf die Dauer von 14 Tagen verboten worden. Während eines Demonstrattonszuges der kommu­nistischen Jugend beschlagnahmte im Stadtteil Sachsenhausen die Polizei sämt­liche, bei den jungen Leuten Vorgefundenen, und für bje Verteilung an das Publikum be­stimmten Broschüren und Flugschrif­ten.

©rüningen, 5. Sept. In einer der letz­ten Gemeinderatssihungen wurde be­schlossen, das Obst der beiden Di r n b ä u m e auf t-cm Schulhof«, die direkt vor den Eingängen der Lehrerwohnungen stehen, künftighin öffentlich mit dem übrigen Obst der Gemeinde zu versteigern. Die Mehrheit deö Dorfes ist überrascht, da seit (Bebauung des Schulhauses das Obst von den Leh­rern geerntet wurde. Der Antrag zum Verkauf

Ä heraus . rsvll in Wien die Landtoii a' " J), auch bic nt> M Uttjj *ng btr ühlr -ese- tfi bti jw 'ein muh, wird sj A, Frage erge Abgabe btt la Mfif^en ßanbii

4- Kaich en. 5. Septt. Rach nahezu 50- jähriger Tätigkeit ist Lehrer W Scharmann im den wohlverdienten Ruhestand getreten, <6 Iah re bat er allein fiter an unserem Orte ge­wirkt. AuS Anlaß seiner Pensionierung wurde ihm unter Beteiligung ber ganzen Gemeinde rin Lompionzug gebracht, wobei Bürgermeister Mar- t i n unter anerkennenden Worten und mit den besten Wünschen für die Zukunft einen Ruhesessel als Geschenk überreichte. Die Gesangverein« Einigkeit" und ..Eintracht" boten Liedervorträge. Lehrer Scharmann war auch mehr denn 40 ?,afire Bundesdirigent deS seinerzeit 25 Vereine zählenden QTibbafängerbunbe6. den er voruber- oefiend auch als Vorsitzender leitete AuS diesem Grunde sand auch eine Sängerfahrt aller jetzt im Bunde vereinigten Gesangvereine hierher statt.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Reu-Isenburg, 5. Sept. Ein Auto­unglück ereignete sich am Samstagabend auf der Darmstädter Landstraße Der Inspektor W i «- denfohler von Henningers Brauerri wollte vor Frankfurt einem Radfahrer ausweichen, war aber in so starker Fahrt, daß das Auto infolge des dabei erfolgten starken Bremsens sich überschlug und W. unter sich begrub. Bei feiner Einlieferung in das Krankenhau» ist er geftorben.

rm. Auerbach a. B, 5. Sept. Die sozial­demokratischen Stadtverordneten hier sind bei der letzten Sitzung in den Streik getreten und haben den Sitzungssaal verlassen, nachdem ihr Antrag auf sofortige Entfernung der Im Saal hängenden Fürstenbtlder keine Annahme fand und der Vorsitzende vorschlug, den Antrag erst in der nächsten Sitzung zu behandeln.

Hessen-Nastuu.

mc. Frankfurt a. M., 5. Sept. Der Ka­tholikentag machte sich im Verkehr»- leben äußerst stark bemerkbar. Richt nur, daß die Eisenbahnen eine äußerst starke Frequenz auf- zuweisen hatten, auch die hiesige Straßenbahn hatte von der Tagung große Vorteile. Die Ein­nahmen, die sonst gegen Ende des Monat» etwa» abflauen, zeigten einen Mehrertrag von nahezu 100 000 Ml.; u. a. wurden täglich durchschnittlich 3000 Sondertagesabonnements-Karten gelöst.

er mit Gefolge von Homburg v. d. H . wo er be­kanntlich seit einiger Zeit zur Kur weilt und durch seine großzügige Freigebigkeit und seinen Hofstaat (darunter einige Lieblingsfrauen in prächtigen orientalischen Gewändern) Aussehen erregt Als Gast eines Homburger Hei-rn fuhr er nach Beuern zur Jag d. Der Fürst, der im Hotel Kühne Mittagessen und Abendessen einnahm, war in einfache, europäische Iägertracht gekleidet und trat als seiner, zurückhaltender Weltmann ans.

** Silberne Hochzeit feiert heute Ehepaar Friseur Heinrich R ü h l. Gleichzeitig kann Herr Rühl auf ein 25jähriges Bestehen seines Geschäfts zurückblicken.

Bornotjzen

T age S ka len d e v f ft r Dienstag. Hotel Großherzog. 81/. Uhr. Mitgliederversamm­lung der Demokratischen Partei.

Landkreis Metzen.

Handwerksbursörenräufiereien.

g. Lollar, 4. Sept Bergangene Woche be­nutzte ein Handwcrksbursche die Abwesen­heit der Gäste, um in die Gastwirtschaft zur $inbe die Kasse zu plündern. Durch die Geistes­gegenwart der Wirtin, die dazu kam. und die Tür abschlvß, um Hilfe zu holen, wurde es möglich, den durch das Fenster entwischten Dieb zu ver­folgen und fesizunehmen. Heute erlitt der Führer eines Automobils am Ausgang der Liesenbach" einen ernstlichen Anfall. Er hatte ein neues Automobil von der Fabrik geholt, um es dem Käufer in Frankfurt zuzuführen. Anterwegs stiegen bei langsamer Fahrt drei ar­beitslose Wanderer auf, die allmählich z u - dringlich wurden. Hierbei muß der Führer falsch gesteuert haben, denn das Auto fuhr wider einen Baum. Durch den Anprall erlitt der eine Hand- werksbursche schwere Verletzungen und mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden. Die Sache sieht nach einem geplan ten Heber- fall aus.

ourbe von ©emeinberäten, die dem Arbeitervereh angehören, gestellt. (Anmerkung der Redaktion. Vobel hat der Gemeinderat nicht gehandelt! Ab­gesehen davon, daß die Lehrer oft genug in die Lage kommen werden, als Hüter und Schützer der Bäume aufzutreten, wäre es schöner und feiner gehandelt, wenn man den Familien, die das Blühen und Wachsen jafirübcr in ihrem Hofe vor sich fiefien haben, auch die bescheidene Freude der doch wohl nicht so sehr beträchtlichen Ernte weiter­hin gönnte. Die Abneigung, einen so unfreund­lichen Eingriff zu tun, hätte größer sein solle«, als die Anwandlung, das bißchen Obst für die Ge- meindekasse zu verwerten.)

Kreis Büdingen.

Ridda, 4. Sept. LehromtSassessor Fritz Lauckhardt von der hiesigen Höheren Bürger­schule wurde zum Oberlehrer und Rektor dieser Anhalt ernannt. Gr wirkt seit 1914 an der hie­sigen Schule.

Kreis Lauterbach.

Freiensteinau, 5. Sept. Aachdem der Spitzenwahlbewerber der Deutsch-Rationalen. Prof. Dr. Werner bereits vor einigen Wochen erfolgreich in Grebenhain gesprock-en halte, folgte gestern ein stark besuchter Vortrag desselben Red­ners in unserem Orte, der auch zahlreiche Zu­hörer Lis Rächbargemeinden fand. Qer Redner fanb auch hier große Aufmerksamkeit und lebhafte Zustimmung.

Kreis Schotten.

' Hartmannshain, 5. Sept. Bahn» meuter Fr. (Dreh wurde zum Oberbahnmeister oe- fördert und nach Schlüchtern verseht; dort hat er Öie Dienstgeschäfte gestern übernommen. Bahn­meister Luft von Ortenberg wurde in gleicher Diensteigenschaft hierher verseht.

L au b a ch, 5. Sept. Am verflossenen Mon­tag entstand auf der Ostseite deS RingelsbergS. unweit des Waldes, durch Funkenauswurf de» 10-Hhr-Zugs, ein Brand in den dortigen Hecken, der ohne das Einschreiten zweier Herren, bie da» Feuer gleich bemerkten, einen größeren Umfang hätte annehmen können. InnerAld einer Stunde gelang es, das Feuer zu lölchen. Der Rasen der Anhöhe ist in einer Länge von 80 und in einer Breite von 60 Schritten völlig versengt worden.

^.'Ruppertsburg. 4. Sept. Durch einen Vertreter des Kreisamtes sand heute eine Be­sichtigung der hiesigen Pflichtfeuer­wehr statt. Alle männlichen Bewohner vom 22. bis 40. Lebensjahr mußten antreten.

Kreis Friedberg.

Verbandstag der hesfisr^en Bäcker.

<4 Bad-Rauhe Lm. 5. Septt. Der Zweig- verband Hessen des ZentralverbandeS Deutscher Bäcker-Innungen Germania hielt gestern im Re­staurant Burk seinen diesjährigen Obermeister­tag ab, der von etwa 100 Vertretern aus dem unbesehten Hessen besucht war. Den Geschäfts­bericht trug Syndikus Dr. Maurer (Darmstadt) vor, den Kassenbericht erstattete Bäckermeister Finger (Darmstadt). Zur Verhandlung stan­den wichtige Fragen des Berufslebens, die alle sehr lebhafte Aussprachen im Gefolge hatten, an denen sich für Gießen Bäckermeister 2 o eher, für Gießen-Lanb Bürgermeister Wifsing wie­derholt beteiligten. Man kam einmütig zu dem Beschluß, in der Vorstandssihung deS Zentral- verbandeS nur dann für eine (Erneuerung de» Hefevertrages einzutreten, wenn bezüglich der Qualität der Hefen eine wirkliche Besserung zugesagt würde, andernfalls der Gedanke einer eigenen Hefefabrit verwirklicht werden müsse. Auch sonst wurde der Weg der Selbsthilfe stark betont und zur Gründung von Genossen­schaften anfgeforbert Bezüglich der durch die Kriegswiitschast brf.ttigten Rachtardeit ist die Versammlung fast einstimmig der Ansicht, daß an der Errungenschaft und dem Gesetze, wo­nach der Arbeitsbetrieb erst tim 6 Ah' morgens beginnt, unter allen Umständen festgehaiten und

Am Freitagabend hatte eine Sedan-Ge- bentfeier stattgefunden. Dazu hatte Mi­nisterpräsident Dr. v. Kahr, der von München abwesend ist, ein Telegiamm gesandt, in dem es heißt:Möge der im deutschen Volke fort- j ~---------------vo"

lebende Heldenmut Deutschland in dem schweren westwärts, also nach der Stadt zu. um. Die Kampfe, den es zur Zeit Bedrängnis und Rot zu 1 und Segen verhelfen."

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