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er eemut, ih e.i iücffidi>lo en tFx len

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und dem Erkennungszeichen rot Probenummer V. 00316, im SBerte von 8000 Mk), ein f

Vorschläge gemacht, sondern überläfet er ben em* jelncn Te.'egrerteu, nach eigenem Ermessen ihren Slandpuntt zu Wahlen.

halena, teifür mit der Erinnerung an beide und baS mondäne Frauchen Nora belastet Sie jtyne Rücksicht daraus mit kraftvollem (hgerle'en zu erfüllen, war eine Kinga, e die Roe Ei ko von B r a n d e k in klarem Ziclwillen löste. Kus ihm Heraus liefe sie bte l^nrmmgsloie £vbe von än- arrüeftreten Hinter Zügen, bre ilTren zwei-

**KleineMitteilnngen.Jn der Nacht von Sonrtiap auf Montag wurden mittels Ein­bruchs aus einem Geschäft im SelterSweg ein Motorrad (MarkeNeckarsulm", !/ PS. mit Fahrgestellnummer 276 819. Motornummer 21206,

hartS Zuweilen wühlen sich Wogenkämme hoch, die gegen gelle.i anbranbrn, bann liegt der Ser wieder still imb spiegelk fast regungslos Men­schen, bte ihren l-ct^utungs'.ofen Alltogsgeschäften nachgehen In den erste, teiben K tat kreisen Erinnerungen an Rose Bernd und ch'e Ahne. VebbelS Ma ia Mogdalcno, nur baß mm ben alten Ephraim <di bte ttagische ©efalt an,ieht Dann biegt bte Hardiung uiwenmttelt um, setzt neu ein. Ephraim, ber wie der alte Bernd ober ber alte Meister Antondie Welt nicht mehr verstand", ist innerlich vernxurdelt, och.e btfe man weifen irr dteS gefdxrf). Ter ferne, Sohn mer i/umpeict wegen aus dem Hause stieße gibt £ktu3 und Hoi w'ch Kind an einen polnische, OhDfe.nedX, Soin eines Hartem» i es und ci ,eS unbeBannten Vaters, um die Scho bc der Tochter durch et:en ifttbe:- Inmb auj-ri heben Ei en Kugenb if ftr t beer Großknecht im Mittelpunkt, feiten Seh acht zrn- scheu dem Vertan/eu nach Bauernsetzha t g eit mit Bau em eh re imb unneninbener Fre.hei: mit tot» den Liebschaf ten fdroanft Schon im rie ten Km» wge, als er nach dem beroneben Boken-itnifse oer Braut vor einer brutale, Hochseitogefell'choft, baß sie den fungfrSu »Ije.i flhaig nicht ite freie, ich der böhmische, Harfnerin an ten Hals wirft, toetß man, wohin fein Weg ge'e, wird. Mermals vee- ändert sich der Blickpunkt mrd richtet sich end ich voll au, Breite bk junge Frau. Unb le'tiam, etn neues Problem verknüpft das Schauspiel mit einem anderen Ahnherrn b?5 Naturalismus bas Bauern Mädchen muß in ben Sd-a^tcn von IfreiL

au innerer Klarheit alS ihre .unverbrüchlichen Wesen-taten" nor et teten. So machte sie auch die oberschlesisclt Nora in ihremtiefsten Srnne offenbar". Neben ihr sta d bie böbmi dte Franzel, heißblütig, sinnlos in Liebe und in Hatz, als Wesen

Nora ^iitaiKben. Tiefste Erschütterung macht sie reif, klar mrd stolz mit der'Untreue ihres Mannes abjirredinen und unverrückbare Schrämten zu setzen zwischen sich und ihm. i

Soviel Fremdes in bem Werke steckt, fo hot es dock» ein eigenes Gesicht mit schar, ausgeprägten, individuellen Zügen. So den füLer tendenziös gestalteten Gegensatz -wischen harten deutschen Schollen bauern unb gefühls verlorenem polnischen Vaganten tum. ein Gegensatz, für ben bei bem noch ungewissen Schicksal ber ol>erschlesiichen Heimat des Dichters int»er Kux besonda- geschärft ist. Scharf ausgeprägte^ indivLuelle Züge ton en auch er­übrigen Gestalten auf, bie viel ach nur frard) tne 5tammee»ertoanbt$dxift an BolkSgcstalten deS Bruders Gerhart g nnchnen.

ErchrormS Breite selbst ist weniger triebhaft als Rose Bench und bauernechter, alS Mana Mog-

Das Ende des Aufruhrs.

Magdeburg, 9. April. (WTB.) Tie Meldestelle deS Oberpräsidenten teilt mit, daß auS der ganzen Provmz keine besonderen Nac^rickKen vorliegen. Tie Streifen dauern fort. Versprengte Aufrührer werden immer noch fest­genommen. Tie Ausnahmegerichte nahmen ihre Tätigkeit auf. Ter Rücktransport der Reichswehr in die Garnisonen hat begonnen. Tie Verluste der Schutzpolizei wäh­rend der Kufruhrbewegung sind: 36 tote, 57 Verwandte, IBermi feter.

Berlin, 6. Kp.il. Wie berBerl. Mot- Anz." aus Halle meldet, haben (a nbtoi r t* »cha ftliche Korporationen und Bauern­schaften der Provinz Sachfen an bei O.-e.prä,-

** Das Theater-Vartets fi n e n ft e i nw, das seit einigen Tagen im H Einhorn aoendliche $orfteUungen gibt fidj im Rahmen dezenter Darbietungen' von jedermann wohl besucht werden fonr Unterhaltsame Jonglcurfunsmucki i^.^, sport), komnch-mufikalische Austritte mit ernsten unb heiteren Vorträgen, vergessen ein sehr belustigendes Äi^ Opern- unb Operettencheater, auf rvei^ niedliche Gesangsduette inszeniert roei- Ten Schluß ber X>untellung oubete d-e 2^7 legte^amirie Bellermann", in welcher h» sechs Personen der Btenensteinscheu s.chaft sehr komisch durchcinanderwirbeln Tu überaus brollige unb drastische Rolle BeUe» manns, des unternehmungslustigen ryQmv ltenoatero unb Pantosseihetoe.i wurde voi Direktor Bienenstein selbst gespielt. Das fcrh ausstafsierte weibliche Gegenstück fand, wie man wohl sagen darf, eine haarsträubende Tarstellung. Tie heitere Vorstellung vcrbmrt einen regeren Besuch als am gestrigen Aba-

Aur dem Heid?*,

Die Regierungsbildung in Preußen.

B e r l i n , 6. April. In ber Sitzung der so­zial b e mo kr a ti s che n Lanbtagsftattion, bie bfftbäftigte, wurde lautDorfvärts" einstimmig ''M gestern mit bet preuNischen Regietungsfrage Aum Ausdruck gebracht, bafe bie bisher geführten interfraktionellen Besprechungen keine neuen Tat­sachen ergeben hätten, die Anlatz dazu gäben, von dem früher gefaxten Beschluß ber Fraktion, nicht mit ber Volkspartei in bie Regierung zu gehen, abzuweichen. Da Zentrum unb Demo­kraten weiter an ihrem Standpunkt festhalten, batz für bie alte Koalition in Preutzen keine aus­reichende Mehrheit mehr vorhanden sei unb da we'ter bie Demokraten den Vorschlag ber Deut­schen Volkspartei, bie Partei gruppierung des Reiches in Preutzen zu versuchen, entschieden ablehnen, so könne es. wie das Blatt betont keinem Zweifel unterliegen, bah bie Verhand­lungen in ein äutzerst kritisches Stadium geraten seien. i

einer ganz fremden Welt El»k Koop M* w ihr Möglichkeiten, bte bt"fe Gestalt Linker btf Freundi, tn ,4t meraben" kaum u üffbrtt letzen. Die an diesem Abend übertxnjx bervor" irnp gesptslt wurde, $ddxiete auch Wladimir 8 r a n * el den polnischen Grvtzk.iecht mit einer ganz crftaiB» lieben Treffsicherheit, immer die Grenze bchenb zwischen angeborenem Leichtsinn unb abifoBcnbet Charakterlosigkeit. Harry 9? je bett mor F-W und überyu tenb in ber, e stm ber-Vn <aT.e-'. der alle Elchraim sich in ben Ira>t.io literarischen Bäder bewegte. Latz er ipäter'« x- wirken mutzte, bedingt das Sdxniipd. Tit \ o* willige Geda 'kenwelt ber Bäuei, n Item misch von Härte imb SBäiJbri: b ad* nuipi» Marcks ü erzeuge: b ium Ai.sd uck I ** Tarstellw g f n en noch ter Vieh änd^ ^,u JJ in Karl Bolck. bie alte Schmdlern in ,^ar aMM Wern icke unb bie Magd Tine in xcrvxe ntj- Hervvrgehjben feen ferner brr Bauer brand (Heinz Bechstein), ber Sohn ®rrfll (Hans Silvester D u n sel) und bie Wirtin gart) Schustherr).

Em ganz besonderes Serbien st erurtb Aböls T elekv mi, bet für r>, Fülnuna ber y gie. fefonders beim Muritotefte Tal J««" listjsche Tempo bürftt ebvch bei minder Szenen beschleunigt werden.

Aus Stadt und ltand.

G i e tz £ n, ben 6. April 1921.

Verbesserung deS Eilzugverkehrs.

Wie wir hören, wird ab 1. lJum zwilchen Frankfurt unb Gaffel ein neues Eil- zugspaar eirgdegt. Es «hm^et sich um zwei ^Uzüge, die. bereits frülher vm'e./rten. Ter Abiwd- jug fährt ist Frankfurt 7.30 Uhr ab, während ber GegenMg vo m ttags 11.10 Uhr in Frankfurt em- trefren wird. Nähere Emzel'hnten, nne die Kn» ttmfts- und Abfah.tszeiten in Gies-en, lohne über- ttoubt em AuSzug aus bem Sommerfaowlan waren bei der Tirektton noch nicht zu erhalten.

-lusläudifche Bauxitagenien in Oberhessen.

Wie uns von aut unterrichteter Seite mitgcteilt wird, versucht das Ausland, das uns vor dem Krieg mit seinem Bauxit ver­sorgt hat, der während des Krieges entstando nen deutschen Bauritindustrie Schwierigkeiten zu bereiten. In Oberhesfen sind in letzter Zeit Agenten einer Firma französisch-polnischen

Ursprungs am Werk, Banxitvorkommen durch Lcheinverträge einem Abbau durch deutsche Firmen zu entziehen. Um einen solchen Ber- wch handelt es sich bei der gestern in unserem Blatte aus Schabenbach berichteten Verpach­tung des dortigen Gemeindewaldes zu einem unmöglich hohen Preise. Nach zuverlässiger L.uelle liegt der Gemeinde nicht einmal ein regulärer Pachtvertrag vor, sondern nur ein Vorvertrag, der ber ausländischen Firma das Recht gibt, aber nicht zugleich die Pflicht auf­erlegt, Bauxitabbau vorzunehmen, ihr die Zahlung der Pachtsumme erst für den Fall auserlegt, daß sie das Vorkommen wirtlich bergbaulich in Angriff nimmt. Der Abbau ist selbstverständlich nicht bezweckt, da er sich bei der hohen Pachtsumme niemals lohnen würde: auch hat jene Firma schon an anderer Stelle gezeigt, daß es ihr nicht um Abbau zu tun ist, außerdem fehlt ihr eine Wäscherei, die die Voraussetzung zu jenem Bergbau bildet. Da­her wird die Gemeinde auch in späteren Jah­ren nicht in den Genuß der aus dem Papier stehenden Summe gelangen.

Das ganze Manöver der erst zwei Mo­nate alten Firma bezweckt lediglich, deutschen Firmen die Gewinnung einheimischen Bau­xits zu erschweren, damit Deutschland wieder auf die Einfuhr ausländischen Aluminium- coherzes angewiesen wird.

Zur Unfallversicherung.

In ber vorige Woche hier abgehaltenen Sitzung des O b er ve r s iche r u n g sa m t s wurden wt- gende allgemein i.iberessiererHe Dllschndimgen ge­fällt:

Ter Zimmermann O. B. aus Utphe 'batte fick im Betrieb ter Bram:koh'eugrübe uub Bnkit - fabrit ^Friedrich" eine Frngerverletzung zugezo- gen. Einige Tage daraus starb B. Tte Wtt-o.' behauptete, ber Tod hänge ursächlich mit ber Frngerverletzung zu amnien und beanr.agte Rente. Aus Grund des Gutachtens des behandelnden Arztes sowie des eiugeholten Obergutachteus wurde die Witwe B. mit ihrem Anspruch abgavicien Tas Gericht konnte sich nicht davon überzeugen, batz der Tod durch Bluwergistung em getreten fern soll, steht vielmehr mit bem ObergutachLer aus dem Standpunkt, daß B. an Grippe gestorben ist.

Tie Mutter des durch einen Betriebsunfall getöteten W. B. auS Trais-Horloff bezog bist er eine fcintcrHkbcncnrente. Diese Rente wurde ihr von der Becu^tenosse.isck'.aft entzogen, weil an­geblich Bedürftig eit nicht ntehr vorlag. Tic ein­gelegte Berujung wurde verworien, iveti die Dtutter des Getöteten mehrere unterchaltu.igspsllchtige uib -fähige Söhne hat, wodurch die Bedürstigkeu aus­geschlossen ist.

Der englische Bergorbeiterftreit

,, fionbon, 6. April. (WTB.) Im Unterbaute mdt Sir Robert Home eine Rebe über bie Einstcllung ber Arbeit in ben Sto bl en- bergwerken, worin er sagte, die Lage fei des­halb beionber« so enist. weil Sngfanb einen Winter hinter sich habe, ber einen autzerorbenl- lichen Nieberaang im 6 a n bei mit sich brachte. Der letzte -streik habe Gcotzbritannien alle Kohlenmärkte gekostet, bie eS beute noch haben würbe. Zum ersten Male in ber Geschichte sei amerikanische Kohle in großen Mengen nach Europa gekommen. Auch ber jetzige Streik führe dazu, bah Amerika Kuiträge auf Kohl nlleserun- gen erhalte. Nichts würbe für bie Industrie als Ganzes verhängnisvoller fein als bie Gewährung von Unterstützungen. Tiefe könnten nur durch Steuern au gebracht werben, und ein großer Teil des Volkes fei bereits mit Steuern überbü bet. Tie vorgeschlagene Verlängerung der Reiieiungs- kontwlle um einen Monat bedeute keine Lösung.

DerStart' meldet, baß eS in den schotti­schen Grubenbezirlen erneut zu Zu­sammenstößen zwischen den strei'enden Bergaib.n- tem und den Arbeitswilligen kam wobei Be- tricbdcinricütungcn zerstört und Polizisten und andere Personen verwundet worben sind. Dem selben Blatte zufolge ist für Heer unb Flotte bie Urlaubssperre verhängt worben. Ab wesende HeereSangehörige wurden zu ihren Ein­heiten jurürfberuien.

Evening News" meldet, baß Llovb George von allen seinen Freunden gedrängt werbe, Neu­wahlen zu veranstalten, unter der Begründung, daß bie Bergarb iter das Schick al deS Lanl«S in seine Hand gelegt hätten.

London, 5. April. Etwa 400 Delegierte deS TranSvortarbeiterverbanbeS to­ten heute zusammen. Tie 5kvnftre:i» tourte ouf morgen vertagt. Ter Vollzugsausschuß deS txani- Portarbeiterve baute? tat der Ve Ickmmlung kn e

einem Zünder in ber Hand aus ben Steinma' « herauSgeg.'a en nm te, m ife man an; c. men. 0.5 bie eigentliche Ladung boS Schuttes noaj nicht beenbet war ES ist weiter anjunebmen. teii terch Nachstößen mit bem Holzstab die row ix Explorern erfolgt ist. Mit Sidx-Itü bfib tnjn dies nicht. Zum Glück waren bie übriin yx A- reidjen Arbeiter wegen ber EssenSzeii aufer rte- fahr. Erst als bie mit ber Labung b.i tdtwrrfi Sckw'seS Beschäsrigten einige Mn.utcn rat) ter Rhroeren Explosion in bem Eßraum nidx er­schienen waoen, fiel deren AuSbleibn trr. Trotz angestrengter Arbeit konnten sie ihre flaut- raben nur als Tote aus ben Steinen Hera -grate«. Man glaubt, baß bie Berunalüät n schon b rd) ta starken Luftbruck, ben ein Teil bcs z irückgeüoqe» nen Geschosses verursacht hatte, getötet tourten Man konnte um so weniger ein derartiges Unglück voraussehen, als einer der Beteiligten als Tu- bei dem Heere mit diesen Geicho ien ungter. Aus dem Friedhof in Gundernhausen faif an 1. April unter Beteiligung der ganzen Gemeft» und vieler Nachbarorte die Ber ruing ber da- unalückten Georg Schäfer. Georg Hellmann ctb Jakob Göbel statt wobei Pfarrer Traubt de Grabrede H elt. Alle d ei Toll- bte tv Off*« chreS Bern es gen» eben sind, ha. ten den trug mitgemacht.

Heffkn-Naffau.

Das Ende deS TranSportarbeiterfttrikSf

fb. Frankfurt a. M., 5. Korl Utr. tee Durchführung ber am 10 April beginnenden Vn-t nicht iu aefahrbcn, fand heute abend im eine Konferenz zwischen den Be^tn-tern bet Ar­beiter und der Arbeitgeber statt, m der dinH gunasoerhanblungen anicbohnt wutt«. Tie Besprechungen lassen erwarten, daß <nr r-nn* fenben am Mittwoch b.e Arbeit wieder aufnebinHL

** Vor not, z en Ter Mieterver«,. Gießen ladt seine Mitglieder zu der am 1^. nerStag stattfindenden Ofener al Dtrfanunl um» * Stehe Anzeigentell.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Tarmstadt. 4 Aprll. Das shwm ErvlosionS u ngl ück in dem Stunbm: \r ^^^cm-Industrie bei Roßdori, bem b

4 Personen, ber MunitionSoerwalter, der 34* meuter, ber Bohrmeister unb Hil darb ücr ia Cbier fielen, imrb voraussichtlich in seiner tutca Ursache unaufgeklärt bleiben ba von den be\ te» Uiiglfirf in ber Nähe befinblichen (ei wr am Soa Hub. Die amtlichen Feststellungen vojca erste, da»; in dem Werk feit evou 14 Tagen Pikci,. Patronen nut zur Amvendung [omtmit t» aus HecreSbeständen geliefert, bei SBionimprrB- gungen viel ach zur Verwendung kamen uib r« der Reichsverwaltung angeboten waren. c-.t ioa-a aiirf) aut ihre EsvloiionSi'icberhcit gepiust ik'a dielen Patronen ist es möglich, mit eitern 3dmg ganz gewaltige Steinmassen losiulöien ba mit den Bohrmaschinen angebrachten flrmnarfa Rohrkanäle etwa 4 Meter tiei sind unb tnr mir einem Holzstab eingeschobeneu Patio e i durh ihre Explosionskrajt ganz ungeheure Wirkunchen cnJ- uben. Llus der Tatsache, daß ber Holzitab, aut welchem die Patronen ein.y ührt werden, uns Teil zersplittert, etwa 10 Meter wert ju üJgefloeei war und daß einer der Berunglücktcn noch mit

Eiehencr Stadttheater.

Ephraims Tochter.

Schauspiel von Earl Hauptmann.*)

Gießen, 5. April 1921.

TaS ernste Drama ist ein Svstem, den Men- ftden zu führen, daß er, bis zu utwcib:üd)lid>en DefenS aten so tichrei.e d, fit Jnne.steS aut- tue mid damit den tiefsten eirm intb bie letzten Kräfte deS MenschenwefenS ü e Haupt offenbare

Earl Hauptmann.

TaS Innerste deS Menfttei auftun, »erlischt Analyse war bem Frewrd- Augnst ForelS, bei iwrn»Ue pfvcko 0 rische Sudei sch.ieb, b vor er -um Tichter hnirbe, in diesem Drama sicherlt h bte wesertt!idx'te ^orieamg an sich selbst. Nock u nt dem Banne seines um vier Jahre längeren Bruders Gert»!t, suchte der vor wenig Woche 1 Verstorbene den '5kg ium Innersten se ner Ge'ialten in bc: brerten Milreufck».derung. bt ben kleinsten Cd - vakterzug natu get ei .estha ten wi l Ear! Hai p wann ist später andere unb eigenrre ©ege gegangen. Ter Lvn.er mach e ,ich auch in den toLc.^bcn Tram en geltend^ so sehr, batz f c btt a ler Sprach- ftdörcheit und Oftinnk-iticTt die nentot:tarn­te« iaft völlig verloren. ..Ephraima B inte", r t dieses Stück aufan.rS l ieß, läßt bie >\c idcrt Füh­rung noch m tr verm s,en, als manche Dramen Ger-

*) Tie Hauvtwerte bcS Dichte s sinb ün Ver­

lage Kürt Wolfs- München erschienen.

Wiederausdau tzer deutschen Sreschiffahtt.

Bersin, 5. 21p.il. Wolff.) Tie Teilnernner an bem Achten beuts chen Seeschiff­fahrt s t a g e vereinigten sich abends zu einem gemeinsamen Essen im Rheingold". Präsident Senator Timpker (Lübeck! führte inber'5e- gcümmgsansprache aus:Unsere Feinde wissen genau, daß wir uns nicht w eder erhede-i können, wenn wir nicht unsere Handelsbilanz wieder in Ordnung btiiacn. Leshalb haben sie uns unsere ichöne Ha delSflotte wog gekommen, obwoÄ sie nicht einmal Verwendung für unsere Schiffe haben. Wir mühen von unerer Regierung und unserer Bolks- pertretung fördern, daß |ie feftol.iban in dm Ent­schlüsse, ben übertriebe en Forberungen unserer Feinbe ein darteS, e.tschtossenos Nein entgegen» zustellen. Wir dürfen ferner erwarten, daß die Regierung alle Erschwerungen und Hemmungen deS SeehandllS, insbesondere der Aus'uhr beseitigt und der Bedeutung unserer Se. Hafenstädte wie unserer Bimienwa serstraßeli Rechnung trägt."

ReichSnn.lister Ko ch führte in Erwiderung etwa folgeiibeS aus:Unerbittliche Jeitide haben uns unter bem Bruch ihres Wortes ben Frieden ausgezwungen, der schwer auf uns unb unserer Wirtschaft lastet, ber noch dazu in einem Sinne ausgelegt wird, der rn t der gebotenen Gerechtig­keit unb Billigkeit in unverföhrilichem Widerspruch [tebt Wer trotz aller trüben Erfal-runge.i lebe im der starten unb festen Zuversicht, daß bie Zeit kommen wird, in ber sich bie Stimme Teutsch- laiids im Rate ber Völker nneber erhoben kann. Von ganzem Herren begrüße ich ben Entschluß, die brutsche L>ce,chiffährt aus oigmer K'raft wieder auK,ubauen als ein Zeichen, da» bas deutsche Volk sich auf sich selber zu besinnen beginnt, und baß *mr ouf dem rechten Wege befinden. Die Seeschiffahrt muß sich freimatfjen von den bureau- kretischen Fesseln, die kein freies Gewerbe auf bie Tauer ertragen kann. Der Blutandrang nach Ber­lin, den mmt so oft beklagte, kann nur dadurch beseitigt werden, daß man ber Reichsregierung die Aufgaben abnimmt, zu deren Lösung sie nicht berufen iit. Wir mässen einig sen, wie es in bet Frage dos Wiederaufbaues der Handelsflotte alle großen Parteien gewesen sind: absloßon und bc- kamvsen dürfen wir nur jene Unholde, bie unfere Wirtschaft überhaupt zerstören wollen. Die See­schiffahrt liegt jedem Teutschen am Herzen und in der Tat werden w.r erst bann wieder ein lebens­fähiges Vv k werden, wenn wir unsere ©regeltung wieder errungen haben. Tas ist bie Kufgribe, die ber Seeschiffahrtstag sich gesielt hat unb bei der tbm behilflich zu sein, es bie Reichstogftrung als eine ihrer höchsten Aufgabe.! betrachtet hat."

Ter Arbeiter 2L G. von Ober-Mörleti 'hat sich beim Transport eines schweren Ofege-istonixs eine Lungeiib.uLung zugezogen. Tie Berufs­genossenschaft lehnte bie Zalchung einer Rente ab, mit ber Begrtd bung, baß die Lungcnblulung wohl Kitlid) imb örtlich, aber nicht utsäch ich mit bem Betrieb -usamme.Hänge. Die erngeholten ärztliä'Ln Gutachten stellen sich schroft gegenüoer. Während Medizinalvat Dr. W. bie Ansicht Gert v.t, batz bie Lungonblnttrng mit einer an Gewißer gren­zenden Wachrsichrtickichleü mit. bem Unfall 1:1 ,Ku* fammenfxmg st<«, spi-jcht sich das von ber Be- cufsgenos cnfdxif! lingechol e Gutachten falhm aus. daß mehr als die M ö g I i dj f e i t eines Zusammen­bau gs nicht vorliegt. TaS Gericht schlotz sich dem ©utaditen des zuerst genannten Sachvetständigen an und verurteilte bie Bernfsgeiiollenscha t, m das Entschäbigungsfest otzungs ersah en eiiijutre­ten d. h., dem Verletzten eine Rente zu ge­währen.

In validen Versicherung.

Der Militärrentenempfänger O. St. ans Steinberg, Kreis Schotten, wurde mit seinem An­trag auf Woitcrgewä'hiimg der Inv"l denrente a'» gewie'en^ well er nicht mcHr ftwa tot im Sinne der ReichSversickermigsv.d-mmg ist. St. beziel-t für den Vertust rtnes Unterschenkels wohl eine Militärrente von 60 Proz. er Hal aber nur so­lange Wch-mch auf bie reicr^iesotzlicht Invaliden­rente, als er invalide im Sinne der Rnchöver- si-chonrngsordnuua (b. h mehr als 66V3 Droz arbeilSuuf^hig) ist.

Deransialrungen.

Mittwoch: Stabttbeater, 7 Uhr,Tie Pvlianeise". Hotel Großherzog, 8 Uhr, Mft- gtirtterWTfammlung bes HausbesitzerverrinS Caf6 Leib, 7^ Uhr, Konzert. Hotel Einhorn. 8 Uhr, Theater-Varietä. Lichtspielhaus 37» Uhr (Pressevortübrung^Die Wunder deS odtrat* schuhS". Lichtspiele, Sclterswcg, nne gestern.

ra^ »Cocl" inti) ein solches. Marke un Wert? von 2000 Mk. gestoblen. Für grerlangung ber -eswUenen -achen ch nut . Belodnuna ausgo,ev:. - TaS rennte flmt macht nocmnals bar auf aufmerksam hiiü

w den Kohlenkar'ten spatestenZ 9. Aprrl 1921 bei ben hiesigen L Handlungen und Bozuasooreinigungen tin-n Km mm en. Tas ilet tec stl.emen £ begetien heute Shari Röhrn uns 'vrau nette, geb. Temper, Rokchemier ^t.aöe 20.

deuten Hörsiug Telco vom me geiiujtet, in bje.i erklärt wird datz die Prvvlliz <Sad)cn noch teinei» Wegs wn Banden gefäulert sei u.d die Bauern Selbstschutzorganisationen bitte 1- den, wenn nicht sojort Reichswehr eingesetzt werde. Ms 21 troort darauf lesteht m einem Te­legramm an die La. b äte dec Pcvvi.^ ber Ober* Präsident am ber rückhcüüoet Turchfü.,ruua der Vewidnung bcs Reichspräsidenten vom 30. 5. 1920. Nach einer weiteren Meldung beS Mattes lsmd gestern in Bltter selb neue Verhas- ttunaen von ftiommunificn enolgt Meh ere von den Berchasteten führten große Gelb eträge bei ftch, bie jie von Hölz erholten Ixuen wollen. In Na umbnrg fand man au» dm Eisenbahn­schienen ein Pa'et mit Sp eagstoft 2luch bei Ar­tern wurde ein Pa et mit Ty ami pattv e.t u d Zündschnur gefunden, daS of,en -ar zur Sprengung der Naumburger Bahiistrecke bienen sollte.

Tie Hommunistcnprozcsse.

Berlin, 5. April. (WTM^ Me die Llbenb- blätter melden, tritt morgen in Berlin das außerordentliche Gericht zu'ammen, das aus Anlaß ber kommunistischen Unruhen für ten Bezirk Berlin eingerichtet ist. Es werden sich vor ihm insgesamt 500 Tinge klagte zu verant­worten haben.

Vor dem Magdeburger Schwurgericht fanden beute die Verhandlungen gegen bie Kommu­nisten Vater und 25 Genossen stall, bie auoellagt sind, zur gemeinsamen Durchsülirung linksrari aler Bestrebungen die Ausstellung enter roten Armee betrieben zu haben.

Die Fraktion der USP. hat im Reichstag einen Antrag eingebracht, bie SBerorbnung über die Bildung anßerortenllicher Gerichte und Ver­ordnungen über Den Ausnahmezustand in ber Pro­vinz Sachsen, Westdeuttchland unb Hamburg außer Kraft zu setzen.

Berlin, 6. Tlpril. Wie die Blätter melden, begann im Hamburg heute die erste Verhandlung deS außerordentlichen Gerichts geg n , die an den Unruhen in Hamburg beteiligten Per­sonen. Ein 20 Jahre alter Maschinenbauer, ber auf dem Dache teS DirektinrSgebäudes ber Werft von Blohm und Voß bie rote Fahne gehißt hatte, wurde zu 15 Monaten Gefängnis verur­teilt. Eine Frau erhielt 3 Jahre 3 Monate Zuchthaus, weil sie einen niobergeschossenen Dolijisten durch Fauscschläge und Fußtritte ins

BiS heute abend wurden bie Zugänge »u ba Verkehrsanstalten von starten streikroßen * geschlossen, so daß es unmöglich war. aaL «B bte aeringste Warenmenge ben Bahndäfen i'» immer zuzuführen. Kn verschiebenen Stellen kam eS Fahr- herum zu Zusammenstößen.