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Mittwoch, 6. April 192)

IN. Zührgang

Erste; Blatt

79

Ter tovalistische (Senator (Mau bin be Itobe sich darum gAaMt, Bertoli.ttungcn |U er-

St Haine totourtrte, RrichSminister Tr St

Sdnobcn

in bte

feine

Sxmte die,et für

ülxrbradXe Umsicht

es werde ober in L_ ----,.

out her Seite der 311 timen stehe und dop man

aus der etitf? i ^Bahnhosbei^' veriuchl ipocbai. Jtoiuer Damm« g

ist mix!:;, l-tüttjschrn KäE

afitbmatfx worden. S i - "-1 *~-micb

enifdilofkn fei. in seinen Irvrbrrungen zu gelangen, wenn notwendig, durch Gewalt.

Mrri'.e-v7ii'tdein S ii b a tnxrtttt al»to~n den t«r-i-h ebmc-.i 3t-.vt.:ant n, de zu i^ v'n der Stpung zu Bor gekomme, ton e:, irr prcd> turnt von den $e rbuniei zi S Jtoi et-$ ujt» land. Er glau* nxtit. toft man mir cv*«m ?a» rtstoch nich: arrrtaruilri 3tja: einen Srfca a - scküesen könne Ühira^b e- ein to-orya-i r t e. £anb ehr Iren po tn ttr. T t Stan'p JT*l . me nfa5 nähere sich dm ,7 rank ei * Etwet e der In* re-nmg näber tren, ob man nicht g e m e i n 1 a m mit den Bereinigten Staaten tanKn (öirrtf ScKießlich 'prach B irret rt>±> tun brr Stellung f anfre-. im Orient Er fe e irrer t rvrt-e et. bas die mo-<L'if<be Macht rrrontrerd^ im Orient ihm $<*>:< jur Fir e unb ibm SlWen anerfege. Stniü6t!t '> ter Srrroil- nmg m Syrien werde er nd> der 3nr *gurg des Senators ^onnart befreiten. Zum Schluß kam Mmisterprä 5t.: b rat) au* da. teuer des Exkönigs Karl ju Kreton. ES

der übermittelt Tas

nur noch die Vollmacht

non Lr. enttorft in

M«i [;> v. yn 7Q

'** I 1B Keimt« luirigcr

Hel*ee- er.

*T< i f|ogte Marl 5.75 ir "blich SeilrÜgtlb. e H>Prech.»>tchlullr »W, ' Scheitle «tu nq 112 ; tB )ru*ird, 'Brr lag i* 6«<d)ätrtMt 51. le: »ft für Drahtnach. rHrw Inwlaer leite.

9H*«eete:

1ch«"nN e. M. I|6i6.

chn. Tr. xxhiK reiste am IQ Jtixxb afted nach d^unchen. nadtem die Zusammenkunft mit b.*m Mntisterprösidenfen v Lahr g. ficbrrl n>,r Am IwnerdMi] morgen fand eine finge brnbr Besprech­ung des Vizekanzlers mit dem Ministerpräfchente« statt. Tr Sxinx entwickelte und bcqrünhrir baM unter Saüdiidxigung aller Umstünde bm Staub- punkt der iltoictoregieruna in der EntwaffnungS- ir«i<K. Nach Beendig uns der Unterrctning trua er den Wunsch vor, eine Besprechung im bayerischen Mimstemat stottt inden zu lassen. Er reale an. daß, falls dagegen Bedenken bestanden, auch kirvrfritl eine zwanglose Zusammenkunft Rairinhrn könne. Derr x> frato erklärte. er müsse btn> Frage z u - nächst be m ba yerischen Kabinett unter- breiten. Jedenfalls werde er seiiHer fei « dem Kabi­nett die Torlegungen, dir der CittfanUer machte, in loyalster Weise übermitteln. DeS Abends trifte der Vizekanzler nach Berlin zurück unter vorheriger Mitteilung nach Berlin

_ ___ __, _. _

m o n 5 habe in London nur Sanft onen beroor- | Tfdvcbofloroafri unb 2übflowicn übernommen habe.

Tie Rückkdr des KömgS hätte zu Blutoergießen Beranlas'ung geben können, und das allem recht fertige b;e Vollung Frankreichs Auch da» Vor­leben Griechenlands bcCage er Gr.echenland habe man klar zu verstehen gegeben, welche Gefühle man habe. Man bade nrunbidiaftltdx Gefüble legen das Land und wolle tbm da» Recht geben, einen Dillen hiniicdttiL des Monarchen frei zu äußern. Tas Vorgeben Frankreichs tn der Orient- frage babe aber den Griechen bewiesen, daß Frankreich ferne gehellimen Rechte nxibren axnle

Ter Senat vertagte darauf die Seiler bera- hing über das Budget auf Mituooch nachmittag

Frankreich Geld geliehen hätten, nickt beja blt werden, rod brenb bte. die TeutfchlanbGelbqeliehenhätten. be- »a b11 mürben? (Sebbifter Beifall Man werde Zwang anwenden, txm dem auch die deutschen Großindustriellen nicht au.g schlossen wür­den. Ein Teil der deut schm «oynrndmimer'fe zur Zadlung brrangt wen werden. Allerdings ret- stecke Trutschland seine Hili-ouellen. Ter entlehn- d.-nde Augenblick nabe ran an dem Frankreich im Einverständnis mit seinen.Verbündeten fest ent- schlossen fei. das lehteWort zu haben (Er be- glückwünsch- sich dazu, baß Frankreich ei» :etd Bk' weise von Gedull« gegeben habe. Trr Zwangsmaft- nabmm seien mit Maß ausge'üchrt. aber nt-J der Sicherheit, die das gute Reck« und da- Vertrauen n Er beklag - das deutsche Volk. Kür»- erobern, daß bas .Recht

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* «K ^NglMsiülk^ \ ^higt GI8 i der MmeK

Men hustz r W des JflJ mi1 der Allfjch^'.

Verhandlungen mit der wiederherttellungrsommilfton.

$ori6f 5 «pt l. (Bolff.) Am 3l. Müc» bat wiederum eine Besprechung der deutschen Telegation mit der Reparationskom- Mission fiartgefunben. C'-eqeitfUmb der Bespre­chung war die Art der Berechnung der F a - milienunterstützungen. die Teutschlatch auf Grund der Bestimmungen in Ziffer 7 An­hang 1 mi Teil K des Friedensvertroges zur Last allen Tte beutjtbc Telegation l>ebauptet, daß Teutfchlond nur verpflichtet fei, für die llnter- tüvung Scbabenerfab zu leisten, die den Familien der Mobilisierten vor dem Waffenstillstand am 8. November auSgezahlt worden find Sie be­hauptet, daß der in Frankreich geltende Turch- schnittstarif. von dem im FriedenSoertrag die Rede ist. einen £>öchfttarii für die oerfdtietvnen Mächte bedeute, nicht einen durchschnittlichen Tarif, daß also jede Macht nur die Erstattung der Summen verlangen kann, die sie tatsächlich bezahlt bat, ohne babe, aber nochmal» die Er­stattung eyter Summe verlange:, zu können, die über das hmausgeht, was b.*i Anwendung des französischen Tarifs zu befahlen gewesen wäre Tie beutidx Regierung hält grundsählich bamn fest, daß die Kolonial truppen keine Familien- unterstüdung iu erhalten haben, da sie wicht Staatsangehörige der betreffenden Mächte feien. Auf jeden Fall aber müsse bei Berechnung des französischen Turchschnittstarifs, der im Frie­densvertrag vorgesehen ist, nicht nur der Betrag berücksichtigt werden, der an die Familien der Stammtruppen, fonbmi auch die Beträge, die an die Familien der Kv'onialtruppen bezahlt worden sind. Tie deut-'che Regierung behauptet, baß die Erstattung-Pflicht Teutschlonds erst von dem Augenblick an beginne, von dem an die betreffende Macht in tat äeWubem Kriegszustände mit Deutsch­land sich befunden bat

Tie Reparatwnskommission prüft zur Zeit Kiese Frage und wird demnächst eine endgültige Entscheidung treffen.

ergänzt und insbesondere klarstellt, daß da» (h» udxn um Besprechungen m geb^riger Form, und »war nicht m her Form eures Verlangens, vorder übermittelt wurde

Berlin, b Ap.il 'TSV f Amtlich. ®.lTtn- über den unrichtigen lerfirliungtn. txe tn her baverischen Prelle m den legten lagen 6brr den Beimh des V'ie^izle.s in chen oerbm et waren, wird folgeiche» kügeiidü: Tie Reichs- rtgierung hielt tri der BidXtifrit der Sady zur Uninfiüiung und örgänpm.i drei scheutlichen Mitteilungen in der 6utnxifhnin girre-x eine mündliche Aussprache n i brn lep-flren Ministerp.äjidenteii für i o tveich g. 3nulgtiM-ven hei; fv am Dienst , a'.ond durch ih ei, fiäntiicn t<ert,e:er. den Gra e.i Sedx a i|ro en, ob et re solche Besprechung des Vizekanzlers mit dem IRi- nificrpräi*entai am To me -tag f att u bni fhrte. NackBem bei fest gestellt war. lieft bte Rerchs- legxnmg durch den G a en Zeh am M tdooch irrner den Wunsch ubmnit dn, ob ei möglich wäre, der Bespreck'ung fcxrm von st ehr auch eine Ausiviache im Min, sterrat fol e, zu lasten. AIS bei l'averiicke Mr i e p ä tbrnt tr bei rr> sassimgsmLßige Be en en »xjen b.e Tei nah-ne an der baverischen tTabntetVüuung geltend machte, bie von der Reick»regierung nicht in Rechnung gestellt waren, nxd sie fdbft tn wichtigen Anche- leaenheilen rvitbntolt den Mr t lern der Lan­der zusammen tagte und auch an o reu ftil <ben M abinet tif t ftungen wrete holt Reichs- beamte teilnatjmen, schlug Grat Zech |o|jh etne Zwanglose Z u , a in m c,i ku n s i mit tei MM niftem vor TaS Ersuchen der Reichsrrgwrung um Besprechung nmrbe al io in gehöriger Form vor-

Cie auswärtige Politik im französischen Senat.

I Troß aller bombastischen Drohungen mit dr tarfen fiinnb", bte auf Deutschland dem- : i|iid niederfallen werde, wußte der fran^dfi- intsterPräsident Briand in der gefiriaen rg deö Senats, in der zahlreiche deiNe ifemt der auswärtigen Poltt'k angeschnil- würben, nur mühfam d'e Schwieriakeiten Ittschleiern, in dir sich der friio

iltimue verstrickt hat. Die amerikanischen Llstsse, die englischen Entscheidungen in Hotamien, die neuen Verträge mit Ruß- daö sind alle» Probleme, die Frankl­in ängstliche Spannung Hetzen und schon offenbaren, daß Frankreich dem Alliier- i>r den Kanal nicht mehr traut und iid) Richt mehr mit Haut und Haaren Der» ifrn ntoditc. Darum ging Biviani nach h ngton. Auch der» Laie erkennt so- raß Herr Befand über die Wiederher- m>gSpflicht Deutschlands, seine angeb- i Listen und Schliche, nur öenbunnen itudiie, die für eine beschrankte Masse französischen Bolls bestimmt toaren.

ir da«, was sich in Amerika neu anbahnt, i tr so gut wie nichts Voraussagen. Wir uten, das; da» ohnmächtige Gepolter der .|«r Politik in Washington keinen perabe imponierenden Eindruck machen wird.

Jari# 5 Aprll. (WTB 1 In bet heutigen «ttagSsihung des franzö isctxn Senates daö Budoct für auswärtige Ang^lqxn- betaten Tie ersten Redner befdmmgtcn nnt verschiedenen Fragen der auswäNrgen :it So sprach bet Abgeortmete Gaston Me- i von bet franzö ischen AuSlmrdopropaganba. diesem Gebiete dürfte nicht gespaN werden.

' ^nnbe Den gestern verbuchten bie Vorzüge »kekickiS zu verdunkeln deshalb müßte pro- Mtz: '.Ristisch bei den Verbündeten und bei den ftbr.-i vorgegangen werde'. In Amerika er» M x»n bet Mts-ron Bi.ianis jebermann 'Pio- xn la gegen die Feinde von gestern. Tort seien 5$ grgründet worden, um den Germanis- wi. nu entwickeln.

^notor Fl a ndin. der ehemalige Präsident tnr Tumö. sprach liber die Dricntfrage, ins- Vre aber über die Stellung Frankreichs im (Opr Er sprach auch über Palästina und Bei'« sein Bedauern darüber aus, baß es re» n g I i ( di e ftolonie gewort«, sei. ob- K > Frankreich Rechte auf das heilige Land G* Franlreich sei beute eine mäch ige ara- Wh«»m u sei manische Macht. Cs sei da an iM-sierl. die Bewegung im muselmanischen Ge- bM < verfolgen Das große Zentrum des Islam fd|ilrno4ru4. Da# fet entscheidend für dir fneblidx AMrTschuna Syriens Auch be Lamarzelle G, über Palästina und schließlich beschädigte Senator Ionnart. der eine Rei e durch S.tn unternommen batte, mit der Lage dieses «Mp, i Er faste, er wiße nicht, ob dos Abkom- W nit Musta'a stemal Pa cha und die Be- ünm ung der Engländer. Emir yestal □Br dessen Bruder zum Wnig von ®eopotnmim 3.3nf n alfreundschaftlicher Akt"

-ankreich be; ichnet merben könne TaS Mon- k« iraiilreidh' sei kein Protektorat, sondern ein M- txr Beihille und der Wuderaufrichtung. Er Mrc ob die Bcaniten Nave Fnstrukiionen er- Wxe bahn. Die V rwaltung sei zu kvmvliriert. ..eti p# feien zu viel schlechte Beamte hort Venn me 10 gute Beamte dinschicke, bte neben dm fr? h n Beamten arb>iten dann werde dai ge- wÖfe Man könne Sorten nicht nnt Rordafrila MS la chen

ier neugewih'te Senator Henw de Iouve- ii.l, EhcfredaNeur des Matm ', tpvach ccksdann fltit die Lage in Rußland im Amchtuft on *t Diederanknüpsung det,.^anbel^bezrehungm tfyn England und Ruft!and L.e nnugen

tm, die sich Rußland gegenüber ahebnenb rMetrn. seien Amerika und .vrankre.ch r.re Ml-igten Staaten verhielten sich aber_ nicht e» abweisend Sie ständen auf dern -tano- Wt wie Frankreich, nur haft Frankreich als «Mfchedmgun.i .die -Anerkennung s^r ^orbe- n-wc t verlange. Er würbe es n ckt ungern leben, mer man s ch an die^remrsten -:amen nrn- teil rürbe. um cm deren Verhanblungm m t «let-Rußlanb beteiligt zu »ver^nJRan mut e aal erklären, baß aut allen ^.etten. bte die 3er<t# an andere Staaten °^ten rwr tzypo- .! Frankreichs U>tt -dnerJid) fptatb ber

oon ber Reparationsfrage, -.e sg ii französifch^eutt'ches Problem ^wotjen, aflöcr em internationales Problem zu bleiben. Kr-i müsse durch ein Abkommen rnter- rWrtT Staaten r*orgam|ien Mill onm

nna Amerikanern seien nach jranhnjti geW* «t um den Krieg m Numachen, aber nicht E sei gekommen, um den . tJT'*7 fjjfcgm. Das Vertrauen ^rank.erchS |u Amerika ien x^halb doch nicht geittm- r i:ni könne Präsident öarXng ^kgrr aner:, iwß. wenn man schon Frankreichs Mstrität auf die Forderungen an xeutiÄlanb ar3:j:e. man diese Priorität nicht für ferne efvremngen an Rußland verweigern butte, jn iarti&rbanXungcn, die nach dem Verfalltag vom L Te statt finden würden, müßten d i^ Bernnrg- tuu Saaten ein Dort mit'prcdKn. sre müßten Mi Scorganiiierung Europas beitragen, wenn i'Nnlht gezwungen werden wollten, twcd einmal nut' Europa zu kommen, um die Zwütiatton zu

rufm wollen, bam t Teutfchlond eine dreimonatige Atempause bekomme Warum habe man nicht bas Ruhrgebiet und Fronksutt beieftt? Weil bie kosmopolitische Hochfinanz sich dem entgegen- gefeftt babe!

Hierauf ergreift

Ministerpräsident Briand

bas Dort Er tmll dem Senat die Aufklärungen geben, die er erwartet Die Regierung de üibr iid vor Schwierigkeiten aller Art. und um sie zu en. könne sie nicht so frei wie irgend exn anderer sprechen Das Problem das mviirtet werde sei bas der Lage Frankreich» aegenüber Teuticblanb Wenn Frankreichs fma :zi Ue Situation ernst sei. so sei bit» bie Folge des paradoxen ZustoneS der tegreichen Ratton. bie durch den schlechten Dillen eines Schuldners gezwungen sei bie Lasten auizu- bnngen, cir ihm zu i kn Zwei Zahve binburdi habe Franlreich Entgegenkommen (!) 9e- eigt; als es sich darum gebanb.lt hab', die Zad- ungs'.i,ö,tlichk<tt TeiufdUanbe fefliuftellrn, habe man sich nicht geweigert, zu diskutieren. Trr Ministerpräiident erwä iu dann kurz bie einzelnen Verdandlungsphafen Aus ber Pariser Konferenz hätten bp Alliietten den Schluß gezogen, bau eine Einheit geschaffen werden fe aber weoen des höhnischen Ana bot» Deutichland» ei ein Bruch unoermciblich geworden Der Vertrag von Berfoilles existiere für Ausführung, oder die drei Großmächte müßten sich oerftänbiget Denn nung nicht bestehe, dann

könne der Vertrag nicht in Kraft treten. Die Politik Frankreichs fe eine Po.ittk sein, btr hinter der anderen herlause. Frankreich hax fein Dort gegeben und auch feine lln erschrift, es Müsse stc balteiL Tte Poluik. bie Ixtrtük, sei bte einzig richttge Welches sei nun tr.e Loge nach bm Bruch von London? In Siaa und in Paris tobe man ein Abkommen getroffen Da bieseS zurück- gestoßen fei. bestehe nur noch ber Vertrag von Versailles Das bebrüte, baß bi? Re aralionskom- mission wieder Deutschlaitd bie Zahlungen zu nennen habe, die eS zu entrichten habe. Minister­präsident Briand sprach alsbamt von ben angc- wanbten Sanktionen. Die Zollgrenze am Rlxin fei nunmehr aufgerichtet. Die neuen mili­tärischen Stellungen gestatteten die Kontrolle über die stoblenausfudr aus bem fRuhrqcfnet. Ter Gläubi.er habe das Recht, Zwang.Maßnah­men ausinfÜhlen. Totti (bl <rth habe siw be» Ver­trages bed.ent, um bte ?niiie:tcn zu verhindern, vor dem 1. 5. zu verhandeln Wenn dieser Ver­falltag verstrichen sei, dann frfrre man zum ge­meinen Recht zurück Er erkläre cren, daß er fein Ziel nicht ans den Augen verlieren werde Wenn Deutschland versuche, sich dock» feinen Ver­pflichtungen zu entziehen, dann werde eine starke $? a n b auf es n ieber f allen Leb­hafter Bösa 1 > Deutschland versuche immer roietcr, List aniuioeliden. So babe es cre« ch n. baß einer der Verbündeten vorübe g ch-nd bei eite siehe ES babe deshalb eine große Prvpa.tan» betr eb n, die würdig fei ferner Schlversäcktchle t und tkr Mißach­tung, dic es geltet anberc Ratio-ren gezeigt habe, aber Amerika habe bie Wahrheit er­grün bet ES habe erklärt, es stelle m.t Ver­gnügen fest, daß Deutfch!anb bat gute.» Willen, feine Schulden w bezahlen, habe. nxÜ es für den firiog vounttrvrtlich fei. 50 Jahre hindurch babe Deutschland bie Macht bewundert und radib-nt seine Truppen txnxntf(hie teniPT Muiik Haie habe es geglaubt, e; >ei ein Cpf.-r des vhtwv» geworden aber es sei nicht befieqt Fetzt aber sehr- cs. daß fremd? Truppen aut seinem ökttrt tx>rm<rnd> e.et und cs bemerke, daß sich toliächli ch seit 1871 etwos a(ändert tobe. Alles was Deutschland beit«, garan­tiere bie Schuld Sollten etwa bte. bie

Da» Habsburgische flbrnte«rr.

Buda Pest. 5 April (Vol s.l Bei Erö'fnung der beuhgen Sitzung der Rational Versammlung tolle Ministerpräsident Graf Zeted i mit, daß der König heute vormittag um 10 Uhr 35 auö Steina man ger abgereift ift

Budapest, 6. April WTB.l In tor Ratio­nalversammlung führte ber TOmifttrpT- ri»<nt, Graf Telecki. bei ber Erwähnung ber Abreise bei (Er- kaiserS aus, daß bte Reyierunq to'fe. daß Ne Abreise für bte innere wie für bie äußere poli­tische Lage beruhigend wirken werde Ti- unotocr- tete Ankunft des Königs stellte Ungarn vor eine schwere Belastungsprobe, bie glänzend bestanden hnirtK Jeder Vorurteilslose müße iugeben, daß kein Faktor durch die schwierige Frage auch not einen Augenblick ins Wanken geraten H Ti< Rück­reise hätte s,ch nur durch die Vorbereitungen lur Sicherung ber freien Durchfahrt bi h r oerzöaert. Ungarns Ehre erforderte, daß die Form aetoobrt werde Tie Regierung bitte im flanbHnrtmrffe. wei­ter bie Ruhe iu bewahren. Tte Debatte über bte Haltung bet Regierung findet morgen statt

Die Friedenspolitik BmerikaS.

London, 6 Anil ^WTB. Tie Vkötter melden au4 ScftniflH: In einer Urterrrbuna mit Journalisern brühte Harbing He lief«- irugur» aus, baß eS k-men p-n*Ti'(f<n ört c-be, auf dem die Regierung Ne Sohfiair-ung Ni Ver­fall I e r Friebensvertraaes m BeiwckN ziehen könne. Ls 'n fene b-mg-nbe Roiwendio- Teil für ein überstürztes Vorleben b'Wid) bet Sefolulior fitwr vorhanden, und er (ehe k inen Cr'runb, feine ftoftinvi «u ändern, bie er ei~ genom­men babe. al» er für bie Reolutton ftnirmie

Reuvork. 6 Ap-il LTV In einer Be- fprednrnq ber Antwort btr enn-rikcmiche i Wert* mm auf da» drutt'che Wm wand um tn der Aeoa- talAmsfroge '(tiUflt ba ..Rewnork H e r a 1 b" vor. bc Tr Simon» Deutschland» Reoa atums- pslicht antrfemer und feuMfr» üb-r bi-e» im- »wcideut-i- Zi.gf'tänbn s^e f evt f i. iollte eine dritte Sottet d» Schiedsrichter fun- cirren, um bie deutsche Zahlungsfähigkeit zu be- rnrnni

DrahtloseBerbindung Rennork.Warschau

F P S. Durch bie polnische Ge ankischaft -7i Salrrgton wurde be!a-*nt. bift fiicktn den Pnedtiflien Stauten und Solen die di el e babt* loie t5erLinbttnq oertanl 11 an» Gra b eines Ver­trage- der polnischen Reg eru'g mi' b r Sabu- Cop.taton in ÄmeriSt T« ome < mische Geell- 'chaft will in Warschau ente der größten Funk- u iorni der Seit bauen, ähnlich b cui *~cng IÄand. mit 12 400 Fup. hoben St b türmen. Gr- -nwärtii braucht eine Sbabefbeir'dx, btr non Ame­rika nach Polen ü .»er Fra k eifi, ferg ant Xrr Zeuridjanb -echt, vier bis füni Tax; ra*» Errich­tung der St'ton wechen be 'eiben Länder n e birefle irft> schnelle Ser i du g bab-n Tv erf en SdnT^abirrgen mit Sann-.atrrtal wecken ci etwa 6 Nonaten m SHcn erwartet.

Die Aureinandersehunsttn zwischen Sayern und dem Reich.

München. 5. April >DTB) Tie Korre­spondenz fcofftnann schreibt: lieber ben Besuch des vizeka n »lers Hernze in München wochoi noch mmer miricht ge An»aben verbreitet ES sei deshalb nochmal» amtlich der Hergang fest- gestellt' Turch den Geschäftsträger des Reiche» ni München, ben Goosen Zech, würbe am 23 3. ter bavoische Mmisterp-.ä'ident Kahr benachnch- ti't, bah Biiekonzlet Hernze, dessen Bduch für den 21 3 am 22 3 abend» angekünd gt wurde, tnm baverischen Minisvepräsidenroi M itrilun- en zu machen beab>ichti7e Ministerpräsident Ä o b r äußerte diesem Ersuchen gegenüber sofort ber- faf iung ' mäßige Bebenken. ine auch lern Grafen Zech lotort mitgetedt wurde» Am andern Ta c. kurz rack ckf Uh erschien Bi eLnzlet Heurce brtm Mmi'e.p'L strer.i lato und überreck! de em Tir vcm 23 3 datierte Rote be.1 Inhalt», bah Vizekanzler Heinze voi der Reich-r^meruna to- auftrMt fei, den Standpunkt dort müiblim vor bem lab nut! nochmal» ausdrücklich auseinander zu fepen. In mehr al» etnftünbigrr Aussprache unterbiet nd) Vr^san,let Herrze^ mit dem Mi^ niüfrpiäiibemtn üato über de Frage ber Ent- wasftnrrg <^«en toS m der Rote ausr^piochene und auch von dem ReichSmrnrster Hrorze mdyrmcU voraettagene Verlang' der Teilnahme am M. ni st errat wiederholte der to.ensche Mi- niftmnä ibnu die bereit» geäußerten verfal­l'ungsmäß, gen Bedenken und er- llärtt, ittä er ti* 9totr unb ba^ Ba* la-'gn der Rdchsregce-ung bm Ministervat zur Rückäußerung unterbrrittt werbe. Der Ministerrat lehnte nachmittag» im Einverständnis mit dem Minister Präsiden trn ba» Verlangen ber Seid*- tcgimmg ab. dem V zekanzlet Heinte als Beauf­tragten der Reich» tegrerung Dell nahmt am Mi- n.ftrrtai zu gewähren. Eine sachliche Stellung­nahme zur EntwafftumgSfroge selbst wat damft r da auiaHprodrn Von toefem Beschluß des Minifterrc: . kennte Heinze m.cht mehr reifit- if-bg persönlich 7-etstöndigt weraen. ba er nach ZL- be» M niftetrat» aben4 <P't Uhr toi mebr- sgchen Ven'uchen weder ie ber preuftitfjra (9e* ianbfdtoft. noch im Hettl zu erreichen war TeS- balb bunt: bm auch nicht mehr bet Sun'6 und de Bete twilligkea des Minister Präsidenten -jnb der baver!'ck>en Minister übermitte!: werden, in einer ungezwungenen Zusammenkunft sich zu einet LuSfprache zu ttrnen 2er Reichö- i-i nistet Tr Ho nie tmf« noch am selben Abend nach Berlin zurück. DieS ist brr tatsächliche Her­gang be» Besuch» und der Haltung, ixt toe baye­rische Reg eruna dazu nnotnommen tot

Da» Solff-Screau bonrrft baiu: S r ver- weisen auf bie amtliche Betlmer ?SrfbiBtg, die biq'c Erklärung in einigen wcchttgen Punkten

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General-Anzeiger für Vberhefsen ßMZ

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