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Während deutsche Gewerkschaftler
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Das neue preußische Kabinett. Leineri Ministerpräsident!
QFnqTnnh und boe französisch-türkische Abkommen
Amerika lehnt ein Vfinbn’s mH England und Frankreich ab.
, 4 (WTB.s Der amert-
VotfrfMftcr Harvey erklärte tn einer ytcbc in Liverpool. industriellerFrieDe ^^t das Ziel, baf) errcfdSf erreicht w-rden mfiHc. Wenn, wie er glaube. das nützlichste Ergebnis der Washingtoner ^onferen^ engere VvNtische TVikhinqen zwischen Droßbriton- nlcn und Amerika sein würfen, so müßte »ttlch ein enqeres und vorteilhafteres Zu- sammenwirken beider Länder auf dem Gebiete NS S'HnMa folgen. Zu den Aeußeninaen Lord Derbys vor einigen Taaen. daß die Vereinigen Staaten vielleicht ein-m Bünß - n k S Großbritanniens und F-nnk^schs bei- treten würden, erklärte der Botschafter, es lalle ibm das unglückliche Vos au die OHu. iionen über die Anltung der Bereinigten Stag, ten in dieser Beziehung xu zerstören. ES rönn€ nichts dadurch aewonnen werden, daß man die Wahrheit nicht fcNn wolle D-e von Lord Derby geäußerte Hvsfnung müsse als verqeblich anaeseben werden. Die Dat'ache sei unumstößlich, dah der Beittitt der Ber- einiaten Staaten zu iraenMnem dauernden Bündnis vollkommen unmöglich sei.
qebenen Gebiete durch die Engländer er. obert worden. Frankreich beansprucht die toirt- schafrliche Priorität im gesamten Türkenreiche. Das Freundschaftsband zwischen Lloyd George, an dem auch andere Riesensorgen nagen, und dem französischen Premier, den die Rationalisten einen Leisetreter heißen, wird immer dünner. Aber auch der Bölkergegen- say wird sich immer mehr vertiefen. Diel- leicht gräbt sich Frankreich selbst die Grube, bevor es zu einem neuen Kriege kommt. Das deutsche Bolk will keine Säbel schleifen, aber es muh den Mut haben, die Dinge zu sehen, wie sie sind. Wenn die breite Friedenskvali- tivn der Böller zusammenbricht, muh die Koalitton der deutschen Parteien desto mehr
Berlin. 4. Rov <WTB) Wie wir fahren, haben sich die Fraktionen bei ihren heuti- aen Verhandlungen für die Wahl deS p r c u fj i - fchen Ministerpräsidenten auf die Person deS derzeitigen preuhischen Landtagspräsiden- ten L e i n e r t geeinigt. Die für das neue Kabinett tn AuSsiht gcnommcren Pe sö sich eiten find folgende : Inneres Schering, Handel Braun, Landwirt chail W e n d o r f f, Kul.us v Lampe. Finanzen Leidig, Justiz Am Zehn hoff, Wohl ohrt L a u f ch e r. - Die of ijielle Wahl des Mi.isterpräs deniea wird 11 der mprg gen G.tzung deS Landtages stattfinden, worauf Nr Minister- präfident die übrigen Mitalieder der Regierung am Montag tn das neue Kabinett berufen wird.
Nr. 260
Der ckietzeaer Injele« erscheint täglich, augtr Sonn, und Feiettao,. Monatliche Sevä'prefe: TU 5.50 einschl. IrSger- lohn, durch die *P°ft Mk S S" en'chl. vesiell. geld, auch bei Kichterschei- nm einzelner Dummern infolge höherer chemalt. F e r n i p r« ch - >nschU»>s«: sur di» - chrivleilung 112; fflr Druckerei. Verlag und ideschafioftelle 51. >nlchttf» für Drahtnach» richten Iw)ei|cr Oletze».
poltfchettouto:
Ärewflurt a. w. I1M6.
Frankreich weilten, um mit französischen Arbeiterverbänden über L*.‘ Teilnahme deutscher Arbeiter am Ausbau zerstörter französischer Dörfer zu verhandeln, verlangt der französische General Rollet in barbarischem Zerstörungsdrang die Abtragung und Der- nichtung der deutschen Werke, der einstmaligen großen deutschen Waffenschmiede, die heute jedoch nur friedliches Gerät und allenfalls eine geringe Zahl von Jagdgewehren herstellt. Das ist die ErfüllungSpvlittk der Gegenseite! Wir haben keine Rechtsinstanz, an die wir uns wenden könnten. And wenn jemand glaubt, die Böller würden sich allmählich versöhnen, die obligatorische Frie- denSpvlittk mit schönen Grundsätzen und humanen Zielen würbe sich am Ende doch durch- etzen, so ist er ein schlechter Zeitungsleser. Die Borzeichen der grohen Washingtoner Kon- erenz sind durchaus trübe und ungünsttg. Keines der beteiligten großen Böller denkt daran, seinen Egoismus, sein nationales Interesse, Rücksichten der Humanität unterzuordnen. Kampf ist die Parole! Er wird mit allen Mitteln und Künsten, in denen England besonders groß ist. ausgeführt werden. und wenn Frankreich durch die Haltung Amerikas enttäuscht wird, die es letzt durch die aufdringliche Rellamereife des Marschalls Fvch zu beeinflussen sucht, so wird der west- liche Militarismus uns das Leben noch sehr heiß machen. Wie selbstherrlich dieses Bolk In seinem Eiegergrößenwahn geworden ist. beweisen die heutigen aus englischen Quellen kommenden Rachrichten über das türkisch-französische Abkommen. Herr Briand weiß nicht nur Deutschland, sondern auch England kräfttg zu Leibe zu gehen! Er läßt türkische Truppen- Beförderungen auf der Baqdadbahn zu, will Smyrna und Thrazien der Türkei überliefern, und tut ganz so, als ob England nur ein Zuschauer von harmloser Deugier fei Dabei sind die von Frankreich den Türken über-
Wochenvück blick.
Die Vertreter der sämtlichen bürgerlichen Barteten haben bei Herrn ßelnert dem Präsidenten des Preußischen Landtags. die Rotwen- digkeit einer breiten Koalition betont, die also sowohl die MehrheitSsoztaldemokra- tle als auch die Deutsche BolkSpartei mit ein- schlietzen sollte. Die Fraktton der Deutschnatio- nalen will, wie berichtet worden ist. dabei zu Verhindern suchen, daß zur Leitung der preußischen StoatSgeschäfte ein Sozialdemokrat berufen werde. Auch die Sozialdemokraten haben. trotz der Schiffsbruchsbedrängnisse des Reichskabinetts, ihren Dürlitzer Beschluß noch nicht zu den abgelegten Kleidungsstücken in ihrer Rumpelkammer geworfen. Rur „augenblicklich" wollen sie mit der Partei StresernannS nichts zu schaffen haben, und das ist ja auch nicht fehr verwunderlich, denn die bekannte Erklärung der ..Rationalliberalen Korrespondenz", wonach die Haltung der Mehrheltesozialisten bet dem letzten bedeutungsvollen ReichStagSbefchluß eine Einigung mit dieser Partei ausschließe, wirkt noch nach.
Sv verworren die Fäden des Parlamentarismus im Reich und in Preußen jetzt vor uns liegen, so lläglich und unzulänglich das Paneigettiebe der letzten Tage war — die grundsätzliche Einigkeit im Ziele eines in großer Koalition gewünschten Zusammenarbeiteng erhellt die allgemeine Lage, die freilich trostlos genug aussieht. Die Reichspolitik ist und bleibt das Bestimmende. Der schmähliche Zusammenbruch der oberschlesischen Hoffnungen batte zunächst einmal alle Anzulänglichkeiten der bisherigen Regierungsmethoden bis zur Racktheit enthüllt, wobei natürlich die mit Der Regierung ..tief Enttäuschten" und Blamierten einer gewissen Wartezeit bedurften, um zur dollen Besinnung und Neuorientierung zu kommen. Die „Frankfurter Zeitung" zeichnete eine Regenwurmperspekttve. wenn sie Immer wieder ausrief, der Sturz Wirths sei sinn- und zwecklos gewesen, da ja doch wieder ein Kabinett Wirth auferstanden sei. Rein, da ist doch ein erheblicher Anterschied, den selbst die Gegner Deutschlands richtig erkannt haben. Das erste Kabinett Wirth war eine anspruchsvoll aufgetakelte. breitspurig dem Derschlin- gungSrachen zufahrende Fregatte, das jetzige Kollegium der ..Persönlichkeiten" fährt auf schwankem Schifflein und repräsentiert das namenlose Anglück, das durch das Schicksal OberschlesienS über uns hereingebrochen ist. Drinnen und draußen muß dieser Anblick zu neuer Besinnung führen, und das klägliche Dersagen des Parlamentarismus und der neu- deutschen Demokratie wird die deutschen Wähler ernüchtern. Sin neues Ziel wird sichtbar: über die Sümpfe Inner- und außenpolitischer ErfüllungSprvgramme führt es hinaus zu richtigerer Einschätzung der Wirklichkeiten und zu wirksamerer Zusammenfassung der deutschen BolkSkräfte.
Ein englischer Arbeiterführer für Frieden und Abrüstung.
London. 4. Rov. sWTD.) Lloyd George hat an der gestrigen Anterhausdebatt« über die Washingtoner Konferenz nicht teilgenommen. Die Debatte verlief fehr ruhig. Der Arbeiterführer ElhneS vermied in feiner Rede jede Bezugnahme auf die Politik, die auf der Washingtoner Konferenz erörtert werden könnte und befchränkte sich auf die Darlegung deS Abrüstung-Problems. Bei Einbringung feiner Entschließung, in der erllärt wird, dah daS Unter- Haus der internationalen Konferenz in Washington warm zustimme und vertraue, daß die größten Anstrengungen gemacht würden, um zu einer Vereinbarung zu gelangen, die eine wesentliche ortschreitende Herabsetzung der drückenden Rüstungslasten sichere, sagte Elhnes. eine Generation, vielleicht auch mehrere, sei notwendig, um die im Kriege erlittenen Verluste wieder gut- zumachen. Der Völkerbund sei für seine Iwecke unvollständig. Die Vereinigten Staaten versuchten, durch eine Konferenz die Hauptgrundsätze der Zwecke, die der Völkerbund anstrebe durchruführen Die Washingtoner Konferenz sei in keiner Hinsicht eine Konkurrenz deS Völkerbünde-. Wenn die Konferenz nicht den Rüstungen auf den Grund gehe, bestehe wenig Hoffnung auf Verminderung der Rüstungen. Durchschnittlich wü'kxm 20 Prozent der StaatS- auSgaben zur Ausrechterhaltung der Rüstungen und neuen Kriegsvorbereitungen verwendet. Die internationale Finanzkonserenz In Brüssel habe bewiesen, dah die Welt sich diese Ausgaben nicht leisten könne. 3m letzten Kriege seien 9 Millionen Menschen getötet und 30 Millionen zu Krüppeln gemacht eher verletzt worden. Der Krieg kostete den TLi- ticnen. die an ihm teilnahmen, nicht weniger alS 50 Milliarden Pfund Sterling Für England Betrugen die Kosten 8 Mi l- liarden Pfund Sterling. Es »et die Pflicht der Staatsmänner und der Parlamente, ihre Augen den vernichtenden Folgen ,u offnen, die aus den verschwenderischen. unproduktiven Ausgaben entstünden: es gäbe feine größere Verschwendung, als die Aufrecht er Haltung von Heeren und Flotten. Den Staatsmännern und Wirtschaftlern sei keine bessere Gelegrnh it zur HeradfeNung der Ausgaben geboten, alS die augenblickliche Die Well brauche ein Beiftnrl.
Mm ins Einzelne zu gehen: Die Politik der D e m o k r a t i f ch e n Partei hat ihr eine Krisis beschert. Ein durch trübe Erfahrungen etwas gewitzigter nationaler Znsiinkt hat sie nach dein neuen Gewaltstreich der (Sn- tente veranlaßt, dem alten RegierungSkurS eine Absage zu erteilen. Diese verliert ihre Bedeutung nicht durch das Berttauensvotum das dem provisorischen Kabinett Wirth gewährt wurde. Herr Hergt hat auf dem Deutsch- nationalen Parteitag in Gießen uns tiefere Einblicke gewährt in den Verlauf jener Verhandlungen. die eine feierliche Rechtsverwah- rung des Reichstags gegen die Lostrennung oberfchlefischer Landesteile bezweckte. Die 5>c- mvkraten und das Zentrum, ja sogar die So- 5ialdemvkraten, waren bereit, der von den Rechtsparteien voraefchlagenen Entschließung zuzustimmen. Der Reichskanzler in höchsteigener Derson hat die Linke umgeftimmt und von Der Pariser Botschaflerkonferenz daS „Rull unD nichtig" entgegennehmen müssen. Eine wachsende Mehrheit unseres Bolles wird ihm dies, wie so Diele andere seiner Fehler, nie vergessen. Dor was banale ihm wohl mehr wor Zwangsmaßnahmen der Entente oder vor einer sich anbahnenden breiten ReaierunaS- foalition. für die er nicht mehr die erwünschte Spitze gewesen wäre? Er zerriß das mühsam gewonnene, gemeinsame Band, und die Deutsche Dolkspanei warf ihm und seinen unbedingten GcsinnungSgenosien. den Sozialdemokraten, die Feyen vor die Füße.
Dem .Vorwort?" zps Ige f iea bctliu'ii nächstes« ibe Grundsätze ür . ie 0 egirrungSb ld i g unter den vier Fraktionen vereinbart worden: Die D amten sind, unbeschadet ihrer pol tischen Mei- nungsäuherung verl si chtet, die V.rsaslung des Staates gegen jedermann mit allen Mitteln in Schuh zu nehmen und aktiv für die Attori'ät d:s gegenwärtigen Freistaates und der vo f f ung?- mc-ßigen Regierung einjutreten. Schasiunn eine- zeitgemäßen Difzipliralce'ehesi Schein-, d?- mokcat schen S lbstbestimmnngSrechtes des Vrl eS in Staat und Gemeinde, Sicherung und Ausbau der s"'i-lm Gesetze ^rb«n->ng einer darckufelfen- b i 3 stizreform, flößerc S^lbstäcki leit e pr u- bifchc» P orinzen: Aviplitte ungskestrebungen von Preußen find nicht zu unte- stützen. Aeber die Aus- einande-sehuna deS preuß-s^en S'^a'et mV der Krone Ho^e volle:n ko in e iS er ein Ei n erständ- niS der Parteien nicht erhielt werben. Hrute oor- m'.ttag findet beim Landtaaspräfttenten Leinert erneut eine interfraktionelle Delprechunng statt, in der das Kabinett endgültig gewählt werden soll.
Berlin. 4. Rov. (WTB) Die soiial- demokratifch« Fraktion deS La d ag.-S beschloß nachmlttaa- mit 46 gegen 4 1 Stimmen grundsätzlich den Eintritt in die große Koalition. DaS Z:nt um nominierte für den Posten deS Ministerpräsidenten nach wir vor Stegerwald.
Berlin. 5.Rov Der Desckluß der sozial- demokratischen Fraktion deS preuß.schen Landtags, ihre Anterhänoler zu Verhandlungen auf der Grundlage der großenKoalitionzu ermächtigen, hatte bereits aestern, den Blättern zufolge, die FraktionSvorstänoe zu Verhank lunfen über die Rcgiei-ungSbildung zufammengefüh t Als Ergebnis di 1er Besprechungen wurde von den Blättern folgende Ministcrliste angegeben: Präsidium Lei- nert (Soz.), Inneres Seoering (Soz), J.nanzen Dr. Leidig oder Dr von Richter (D Vpt). Anter- ticht Dr. von Lampe iD V t) Landwir schuft Dr. Wendvtfk (Sem.). Iustll Dr An Z h chofs (Ztr), Handel Otto Braun (Soz.), WohlfahrtSministc- riurn ein ZentrumSmann.
bas unfruchtbare System Dinh durch eine großzügige nationale Politik zu ersetzen suchen. 2llso war die Dernonsttation gegen ihn bedauerlich und schädlich. Aber eS ist möglich, daß auch er, wie Wirth, wieder aufersteht. ES muß sich insbesondere zeigen, was die Zen- trumspartei aus den Wirren der Zeit gelernt hat. Sie tritt für die sogenannte große Koalition ein; hoffentlich seyt sie sich damit auch durch — falls Herr Wirth nicht zu gewichtig In der andern Wagschale styl, in der die Sozialdemokraten und Fürsprecher der linkspar- teilichen Koalition es sich gemütlich gemacht haben. Es war, schon unter Stegerwaü), eine Einigung im Sinne einer Koalition der Mitte in Sicht gewesen; zuletzt war erwogen worden, im Hinblick darauf, dah über den im Reichstag neu entstandenen Konflikt mit der Deutschen BolkSpartei Gras wachsen müsse, dieser Partei zwei Ministerstühle für spätere Zeit vorzubehalten und sie vorläufig mit Beamten, also nicht parteipolitisch, zu besetzen. Die Durchführung scheint an dem mangelnden Entgegenkommen Der Demokratischen Partei gescheitert zu sein. Ob Der Reubau auf anderem Grunde jetzt gelingt? Mit seiner letzten, gestern von uns veröffentlichten Meinungs- kundgebung einem Vertreter des Wolff- Bureaus gegenüber betastet Stegerwald mit finsterer Miene Die Gebreste unseres gegenwärtigen Parlamentarismus. Durch Rächt zum Tag! Wenn Durch Die zunehmenDen Röte unD Erfahrungen Des Deutschen Volkes Die auf Dem FelDe unserer RieDerlage emporgeschos- sene Vegetation einer neuen Treibhauskultur allmählich abgewelkt sein wird, wenn DaS neue Deutschland den rechten Blick Dafür gewinnt, was ihm Dem AuSlanDe gegenüber frommt, wenn es sich sammelt zum'Marsch auf klarer erkannten Wegen, Dann wirD DaS Parteileben sich vereinfachen unD eine gefünDere Form Des BerfassungSlebenS gefunden toerDen.
besohlen, wenn eS kttne kostspielige Flotte und kein kestspieligeS Hocr zu unterhalten brauche Wenn Die Alliierten diese Lehre pr«- Digten, müßten sie sie auch auf sich anwenden. SS gäbe Menschen, di« be- reitS Die 2kuSstch'en deS näch ten Ztri.-g-s erwähnen. Der nächste Kriei w.'rke die Frauen und Kinder nicht weniger t5ten und verwunden a(« Die Männ i. und vielleicht b c 3*rflörung der Zivilisation bedeuten Die Ge! hrten c • ; ■ n non diesem Krieg ein entsetzliches Bild. DeS weiter^, sagte der Redner, man könne nicht auf Bündnisse vertrauen. iMe sich auf pegentoa-tift ober frübe-r Freu-dsch/'s-en und materielle oder wirt'chattiich? Int-r.'sien prün- deten Die Taifache trete immer deutlicher Kut.ige
die grvßm internationalen Interellen pe^ meinsam in Btt^acht n«in<»en werden müst'en. und daß der künftige Fortschritt der Mensch^lt nur gesichert werden könnte b»rch die qm*'en Rationen die sich zum künftigen Frieden der Welt zusammentaten.
Der von Den Demokraten Durch Die Zurückziehung ihre* Mitglieder herbeigeführte Sturz DeS Kabinetts Stegerwald war durchaus keine Dringende Rotwendigkeit, solange man nicht wußte, was Daraufhin eigentlich werden soll. Gewiß, auch Das preußische Ka- bmett war nur ein Provisorium gewesen, aber ^err Stegerwald, Der sich ja um Die große I gekräftigt werden. Koalition nach links und nach rechts redlich be- "uHte, ist gerade Der Träger jener ÖDeen, Die *
_ P^is, 4 Rov. (WTB.) ...Journal De ®ebatö schreibt, offenbar beeinsiußt. Lord Eurzon habe aestern mit Dem französischen Botschafter in LonDvn über das kümlich ahne- schlossene französisch-türkische Ab- kommen eine ilnterreDunq gehabt. Der Minister habe zu Diesem Mschsuß einige Bvr- Denatte gemacht. unD Übermittelte Die Borb?« halte in einer Rote an den Quai D'Orsay Die englische Regierung soll die Einwondunq gemacht haben, daß Die vereinbarte Reglung die allgemeine Dolitik der Alliierten berühre. Die englische Regierung fei zwar praktisch nicht geacn Die von Der französischen Regierung ergriffene Initiative wolle aber darauf Hinweisen, daß es gut fein tDürbc. allgemeine Verhandlungen über dte Orientangelegenheiten anzuknüvf.'n. Auf alle Fälle würde diese Angelea-nheit demnächst Geaenstand eines Meinungsaustausches zwischen Paris und London sein.
Einen Bericht des .Da-ltz Tel gr-aph" zufolge beanstandeten die mllitätttchen Sachnerständi en E'-plindS b sonders die Bestimmungen be ne'f^nd die Bagdadbahn und das Recht ter Tür'en Triipven zu befördern. S; sei kaum ,u glaube» daß die fran^öst^chen Staat männe- und m'lj ätischen Sachverständiaen nicht di? Gefahr söhen die auS einer solchen Bestimmung für die Sich-rbei- EnslandS und Mef-priamienS erwachte A «her- dem sei daS große Gebiet in Rord-S.-nNrna fog Frankreich der Türkei zurückerst^tten w-lle' von den Enrländern mit arabischer H lf? ervb'rt worden und ki'her kas fron Sich Man'a über dieses Gebiet noch nicht einmal bestttin werden waS die Handlungsweise der Fran.osen, über diese- Gebiet »u veifügen, ob^e imanSen »u f-ng?n noch zweifelhafter mache Der Manteldrief Zus- suf KemalS mache d er noch pti"l ch-ren Ein- ter Otertiag I-lbst. Dieser Brief bebrule nämlich, dah Frankreich dafür, daß eS für die Tdückerstattung Smyrna» und Th^a,ienS an die Türkei fovie für die Räumung ^Konstantinopels durch die Alliierten wirken wolle sich die wirt, schef liche Pri-rität im pesam'en tiir i'chen Re ch sichern könne. Gs bttibe adzuwarlen, welh» Hnl- tung Italien in dieser Frage einnehmen w^d» in Angora beabsichtige
Verteidigung der ital etisbea toirt- ^"terestenzone die von dem fran ö i'ch- kemansttschen Abkommen scharf bedroht werd- Der Ber.chterstatter deS .Daily Telegravh" sch'ieh' ' L* Utsickenden un'er den Türken würden einseten. oav allem Großbritannien nicht versuch: ha'^e unter dem Vorwande der Freundschaft Konzeffto- ner von der Türkei zu erpresten.
Der Berichterstatter der .Times" m-tdet aus Konstantinovel. tn dem .ad referendum-Ab- _ . - - , kommen", das von Zusius Kemal und F anllin
1 'L/a n d bic Vorteile vor Bouillon unterzeichnet wurde, sei. wie verkautet, Augen die sich für dides Land ^geden. und d.e vora-sehen, daß Alexand-ette Freihefm für bi m Stand fetzen wurde. Die Reparationen jj * türkische Einfuhr sein soll, die für die von de
Erster viatt i?i. Jahrgang Samstag, 5. November 192t
GietzenerAnzeiger
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