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Samstag, 5. März 1921

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger sSr Gdecheffen)

Drittes Blatt

Ur. 54

rüflr tx>nWnmnmrt. 3r beringen mrr rate «jf

weihen ober iwn ha#

UN bdOltKT-

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Bei

Fortsetzung 32.

(WatbbnKf verboten.)

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Kopfschmerz

waren mittet

amtliche üxmlaut der Rede i?L liegt und bie Hratraing nt der

brng», als vt) jefthrffcn norgte, baß r5 fuf) rrr ton P<chmen Kandel», bem gsvsbntich rilogen LerLrvÄtt <urt "heran? qr Rarckyügr aörrn au*-

Landwirtschaft.

Dankbare FrüvjahrSblüfrer

Die befannien Früriahr-bUlher Srttfifctnrut nicht, Stirfmüttcixticn, 'rilmei sind zweftährig- Pflanzen, d. b die 'än^uttl auS Samen geschiedt im ?sidi bisÄuguft: nach guter Uebermuiimmn blühen sie im n&tiitrn frtübjafrr: berat müssen fürs nächste Jahr wieder treue Psianzen au# Samen gezogen werden. Wer die afliäbf.idv ifmrucnuiq und «nidflfhmo er Daren will, sollte sich mit schSnblüdenden Stauden oder 'Lerrravn besannt machen, ausdauernden fiijtnLpftaiupn, die rebc# Frübiahr wrehersoiranen, in Schörihnt und Blüten-

bfeuHungen *u flrhaL Te Äncu.; i.c im bat btric r"rtogr txmrmi, da chr dir jrcen ter Ifcra- dorten Telrqarwrnturtcarmcrnr .'hvonnahon noch nicht vollsfrdibch tx diexr und der Text der Äu*- hitTnrrigrr des englischem Ptemtmrrmüter5 noch CKDUtit werde Ich füge biniu, da« uv mich uänd« in ntgffcr ?n?jUriQ ter Regierung wlle und nach der an "flugcnhlid angrsäugten /In- oiDtainm ist die Neuerung m für Kirr Zeit m der X'ogr, den <nniltdxm Donlaul der entscheiden­den Save der Stete des engjqdm Premiers« »ulfilm Zunächst treten tmr tn die Beratung un- erer Tagesordnung ein.

Abg Ledebou r (USB ) zur Geschästsorte nung Ich bedauere, dem fcerm Präsidenten rmtrr- prrdrn tu'sen Nach unterer Aufiusiung ist cs durchaus norrvendi-r. dah brr Reichstag robn n die Verhandlung über be Londoner 8nrbanb- l imgr n eint rät Wir könnoi nicht warten, bis der

sorge# vor- gtroefen ist.

niemand im Äxnifc fein, her Ürfl&nmg mir dem Versailler

Das Geheimnis des Allen

Roman von Sven Elve st ab.

schliet Er hatte nämlich die Qknxdmbrit, tm Schia' zu Drechen und lebte in der ständigen Furcht, dabet eines Tage# fein Geheimnis yi verraten xtc Wefpenfirr aber, oder vieftnchr bei Oteipfflft, das Sie nn fcxuiic beben umgebe neben, toci n emand archers brr Asien menfch, der ba- Unglüd hatte, enuge -NaSe bn feinen rirmttchrn nächtlichen Besuchen überrascht yi werben "

3a," wandle Srbtiot hier ein.nrrr haben das tettt Mal aber nicht den Aftennenschen, <rm- bem . . "

,,8nm*rrtoi?' entgegnete IhnnUnt emrrr etwaigen Unglück wnu.eugen, lttegratchierte Vf. Ihnen alw. es dürfe kern neuer fc)unb .mgeschaM werben. Wrntae Stunden, nachdem Sie bn» Tele­gramm erholtm batten, tau ich "bereit# selbst tu der C4mmb em unb nabet Wohnung an fcxwr 3brrt ?n<. emrt überaus tietibgm und mrr- <rxtien rangen Tarne, die mir bn meiner wei­teren Arbeit von. gröntem Nutzen gewesen tri Wenn 'Sie glaubten, w einem «wüten Setfcunh em er Veränderung in ihrem Benebmen Ihnen «oerrüber nxrfmrmranen w haben, )o rührt *eir Beränderrwr euiMq unb allein Koder, bah iw schon Kamals einig em Wette war. um Ihr Barer# Ehre unb .Jfrt 15e5enögfflrf w retten

hrrmal an Dc unb Stelle, fiel es mtr ntdn sderer, biqerngen auSnttdm w machen, br Ihren Baler mrt Trohungen unb VrantTnmqex reinigten es formten. ja nur du- »nn Irenchen lern, bo* enr w gehetmnrsvoslf Werfe in der (rigrrib au»getaucht

if, ju einem Un-| Sache so zusammen düngen müsse, ahnte ich von Aiftang an: bie Unterredung mit Ihrem Vater hat mir bas mm bestätigt unb noch einiges andere bovu.

lehnte.

Abg. Lvgtherr fllSPI betont, die fier- logen bat von 1914 bi» 1918 müsse endlich auf« hären Besser fei eS daher, daß mebt in den Fraktionen, sondern in aller Oeffentlichkeit Der» handelt würde.

Nachdem her Abg. M üller-Franvm noch­mals feinen Standpunkt vertreten bat, beharrt auch der Abg fiogtberr auf seinem Standpunkt, während er gleichzeitig erflärt. daß eine Abord­nung von Arbeitern bet Stettiner fiulkanwerke in der Sitzung anwesend sei, um die Erledigung biefer Angelegen beit zu erwarten Großer Lärm, l

Der .Intron Schiffer wird sodann angenom­men gegen dir stimmen der Ludersten Linken

Präsident Soebe teilt mnunetyr mit, daß der Wortlaut der crU scheidenden Satze auS ber Rede Llond Granges tn London setzt vor liege. Er ver­liest diese Sätze und schließt unter tofenbem Beifall des Dauses mit der Bemerkung, es werbe wohl 'aube, daß diese

*DieneuenWeltpo st gebühren Die Weltpoftgebühren hat der .stongreß in Ma­drid bekanntlich im allgemeinen vom 1. Ja­nuar 1922 an verdoppelt. Die einzelnen Lan­der können aber schon vorher die Satze er­höhen. Wann dies in Deutschland geschieht, stekt noch nicht fest. Für deutsche Empfänger sind aber die von einem Teil der Länder be­reits erhöhten Sätze von Bedeutung für gar nicht oder ungenügend freigemachte Briefsen­dungen. Sie zahlen den doppelten Fehlbetrag, mindestens aber 30 Gold-Rappen, die tn Deutschland vorläufig noch mit 120 tißf. gtt rechnet werden. Für riefe auS diesen Län­dern werden als L^chstsätze bis auf weiteres 160 Pf für die ersten 20 Gramm und 120 Pfg. für jede wetteren 20 Gramm erhoben. Zuerst erhöht hat die Gebühren am 1. Januar Rumänien, das den Gold-Franken mit 8 Pa- cher-Lei rechnet, feit oem 1. Februar Italien zu 1,20 Lire und bte Schweiz zu 80 Rappen, ferner Dänemark, Schweden und Norwegen mit 80 Oere, Finnland mit 3 finnischen Mk., Deutsch-Oesterreich mit 10 Kronen, so daß ein einfacher Ausländsbrief 5 Kronen, eine Post° karte 3 Kronen, und eine einfache Drucksache eine frrone kostet: nach Deutschland gelten die tnländischen Gebühren, die dort freilich noch schneller steigen als frier. Am 15. Februar ver­doppelte Frankreich die Gebühren

NN. Darmstadt. 4 März Der Änmetrr- Präsident Adelung bat an bte Mitglieder der tAntunen Ausfchüste ein Sd>reiben ergeben lasten, in welchem zur Vermeidung von Irrtümern und unnötigen Rüctfraaen über Die von Den Ans­chüssen gefönten Beschlüsse, eine^etn* dejtliche Fassung in nachstedender Form Vorschlägen wird: 1. Dem Gesuch soll Folge gegeben werden, roenn Gründe für die Merodbrung ptachen. 2 Das Gesuch der dtegierung zur Be- rüdfitbtigung |u überweisen wenn es ich in vollem Umfang als berechtigt unb burd>- übrfxir darstrllt 3 Dao Gesuch der Regierung als Material zu überweisen, wenn et für geeignet erachtet wird, bei der Ausarbtttung etnefl zu erwartenden bezüglichen Gesetzentwurfes geprüft und berücksichttgl zu tverbrn. 4. Da s ty e f u di für erledigt z u erklären, fion tnefet Fainmq dürfte möglichst wenig Gebrauch zu machen sein und sie wäre mir dann zu wählen, wenn b.e Regierung inzwischen den Wünschen der G«fuchsteller entsprochen hat ober dos Gesuch sonst­wie durch die ReairrungSmabnadmen gegenstands­los geworben ist. 5 Tas Gesuch ist ab|U- l ebnen, wenn eS als unbearünbei erachtet wird. Die Ausschüsse roerbrn ersucht, bte fiorschläge zu prüfen unb evtl Abänderungsanträge dis »um 1 April dem Präsidenten mitzuteilen. Da weiter nach Att 39 der Geschäftsordnung der Ausschuß über Gesuche und Beichwerden endgültig ent- scheidet, falls sein Beschluß einstimmig ist, muß au£ den Ausschußdeschlüssen deutlich hervor­gehen, mit welchem StimmverhältmS (ob ein­stimmig ober mit Srimmenmebrbeü) bn Beschluß gefaßt wurde

tiem LksttnandertetzUTVTr. t* auch red) luitar ib der Pause anbaurm fieflotn brr Paust <K»en 3 Uhr

Bis ' < vor 5 Uhr K tuemma reeb nicht wieder aufgmonnnrn Um btese 3eu werden bte m Saale noch vzw xhcm wieder anwesenden Mu nlieber des Rerdz lases unb bst Presstvertrtter durch den Buveaudrrekwe Geheinrrut ^ungheim davon verständuu, daß bte beuiw Sitzung ge­schlossen ist und das» ber Reichstag nwnn zu einer nod. zu befiinnnrnbni Stunde fe-u nächste Sitzung ad holten wirb

klang stehe.

Als Abg. S)of fmann (USB.) das Dort zur GcfctäftSordnratg verlangt, «hebt sich stürmischer Protest

Piüsidi-nt LoebeerAätt dem Abg vornnan:.. ihm das Wott zur Geschäft«wrdnung nicht atben zu können, ba dies nut bei ffldetrnbntai aescheden könne, die auf der Iaa*rtmunfl stand«. Als fick darauf ein grn*altiger Tumult erchcht, vertagt der Präsident bte Sitzung bis 31/» Uhr Zwischen ben Unabdäügvien unb brr Rechten tommi es zu btt-

amrrtta uwö Me 6tuffdft Iltparaiionsfragt.

Bon Birgit 3orban

Venn and) der Durchschnttisamerikaner ür die iteriaiLrr Friedensdedingungen und die sich aus dem Vertrag für Europa ergeben^ oen Ikonstauenzen nur geringes Interesse ge­leigt hat, fo gilt dies keineswegs für die Mehr» uhl der weilerblickenden amerikanischen Ge- chäftsleute aus Industrie- und Ftnanz« [elfen, bie während und nach der Friedens- on/eren» immer laut betont haben, daß jeder Imerikanec an der Wiederherstellung des oirtichaftlichen Gle,chgennchts tn Europa in so hem Grade beteiligt ist. Trotzdem die ame­rikanische Oeffentlichkeit in dieser Einsicht so von berufener Seite gewarnt wurde und auch Gelegenheit hatte, sich über diese Fragen an :>and von Broschüren und Bürlicrn zu unter chten, von denen wohl das bedeutsamste, das 'oebene im Erscheinen begriffene Buch des rüheren Staatssekretärs Robert Lansing st, kümmert sie sich wenig um die europäischen Angelegenheiten, und auch der von den Alli- rrten Deutschland ausgezwungene Repara« onSplan hat eigentlickr nur in Wirtschafts- 'teifen lebhaftere Beachtung gefunden. Inu- nerhin muß sestgestellt werden, daß in der imerikanifchen Bresse, deren dal- ung durchweg skeptisch ist, heute weit hätte ,ger als vor einigen Monaten die Ansicht bet­reten wird, daß die wirtschaftlichen Prin- lipien von Versailles von Grund aus tngefunb und unausführbar seien mb deshalb die Wiederherstellung normaler Jeben*- und Schaffensbedingungen in der tanzen Welt verhindern.

Die amerikanische Geschäftswelt ist an je- cm Reparationsplan nach zwei Richtungen nn auf das lebhafteste interessiert: Einmal zinsichtlich ihrer finanziellen Beziehungen zu futropa, und zweitens hinsichtlich des arneri- 'anischen Außenhandels, d fr. m erster Linie »er amerikanischen Industrie. Nach Ansicht -merikanischer Finanzleute ist eS, damit der fkeparationSplan lebensfähig fei, notwendig, die von Deutschland zu leistenden Zad- iunaen etwa mit Dilfe von alliierten Schuld« xfyiiinr firumitert werden, bie ihrerseits durch deutsche Aktive sichergesteUt sind. Indessen ist cs wenig wahrscheinlich, daß solche Schuld­cheine auf amerikanischen Märkten ohne wei-

drächte, Ihren Vater, fcerm Äignf. |u einem Un-1 trmrbmen $u locken. daS sein Ururlikf jwrtm sollte | Gttmtz. Ihr «ater war nicht ber Urheber der Sache gewesen, aber er war doch immerhin mrnilrultna. Glückte das Unternehmen, fo mußte eS em Riesrn- txrmögm einbringen, glückte eS nicht nun, i«, so rtxrr immerbm noch nicht viel 'verloren, rau# bie Unterrifhmer eS verstanden, die ümen wr fier» fügung ftrl>mbat Verkehrsmittel m richtiger Weise au-Munupcn Trotz altem war es immerhin ein >?afärbjn.'l ersten Ranges Ls würbe hier zu weu übrm. wenn ich Ikmen näfrer auseirimberfcben tooUte. um was es sich eigentlich handelte; das wird Ihr Barer bann wohl auch tun, das eine aber möchte ich.dervorheben: Ihr Vater, ben. tfciqte, wiißte. als er sich auf die Sache einließ, nicht, vaß sie unter Umfrärtm einem TZenfdm oas Leben Ionen könne, bem- ich zweifle nicht barxm. oaß n

eres gebandelt werden Önnnt, wenn sie ein Lfandrecht auf die Erzeugnisse deS Landes >arstellen, dessen wirtschaftlirve und kommer- iielle Aktivität einerseits durch die Bestim- nungen deS FriedenSvertraaes so gut wie ge­ahmt ist, andererseits durch die geplante 12*/r ^rozentige Erpo/tsteuer völlig unterbunden ii toerden droht. Die amerikanische Ge- chäftswelt wird sich jedem Plan widersetzen, "er darauf h^nouSläuft, irgendeinen der ame« ikanischen Schuldner zu schwächen, aus der laren Erkenntnis heraus, daß sede derartige 'lraßnahme für Amerika selbst eme ungeheure Gefahr bedeutet.

Schließlich ist ber deutsche Markt ür amerikanische Erzeugnisse ge­rade in letzter Zeit von stets nximfcubet Dichtigkeit gttovri»en. Seit dem WossenstiN- tonth' bet sich ber amerikanische Handel mit ventschkand fast vervielfacht und übertrifft m letzten Jahre an Wachstum den Außen- Ninbel mit allen anderen Ländern Ta bic Amerikaner tn den letzten Reparationsplan Der Alliier den eine unmittelbare Bedrohung »er Handelsbezi^ungen mit Deutschland er« »licken, so irehmen sie auch aus diesern Grunde t»em Plan gegenüber eine entschiedene ableh. »ende Haltung ein.

bürte bei dem atzen Mawr gr« wenig erfianni rxnT uh öfter«

wurde al io m Är.gnf genommen und schlug feW Und bei bietet Gelegenheit fiel ein Schuß, oer einen Mann niederste eckt k. unb diesen Schuß hatte mchr Ihr Vater, sondern Patter'cm abgegeben.

Ta? ist der eigentliche Anfang des Tram ei.

Tie Fortsetzung ist die. daß eS beiben, dank dem Umstande, daß sie m einem halbwilden Lande lebten, gelang, zu entkommen, ja. es gelang Ihrem Vater sogar, den Akrobatra xin sich abiuttbüßebt; er reifte tn andere Gegenden unb erwarb sich bort durch Energie unb unermüd' che LrbeU das Ber- mögen, da-> ram zur Stande nicht mehr sein ist. Tann lehrte tt in fein Vaterland zurück, wo er sich hier unter feu ern richtigen Namen annebelte. Biete Jahre verstrichen darüber: er lebte als ein friedlicher, glücklicher Mann: die Vergangenheit war begraben, bis er plötzlich ben Brief Patter-

das olles ru tetüfen Tie Tatsachen, tne bem Reichstag als solchen fietnnlaffuna »rL- eine Meinung »ut Frage auSzufprechen, liegen »ereil > txn.

Abg. Levt (ÄV>mrn? schliefu sich bem an.

Ter Antrag Ledebour Nnrd gegen die Stim­men ber Unabhängigen unb Ätonrnruniften ab- getelNtt

Aut ber Tagesockmung stehen umMjft fiemr Anfragen.

Äu» eine Anträge ber rtmrmnfdrn Abgevrd- nnen wegen fienatf>trili(ning der Stadt Volle unb der rtjüringifdjen Stod.e durch bce fierfeguna des SckmeN moev von fiert in nach München aber Leipzig>wf. wird regierungsseftig erklärt, es be* liebe mchl die Absich^ den Scteie.lzu.nL'erkebr über XXtfte em Kriterien Ter Verkehr solle mrr etwas erleichtert werden.

Es folgt die fimatung des R«herri-Abftn- rimg-Svertrages

"Abg Schisser (Tem.) beantrngt Absetzung von der Tagesordnung, da augenblicklich nicht die Zeit 5» außerordentlichen Debatten sei

Abg. fiogtherr (USB.) sieht in dem An- trag das Bestreben nach außen bm eine Einheit­lichkeit vorzutäuschen, die in Wahrheit trabt be­steht Semer Partei werde dadurch tnc Möglich­keit genommen, die letzten Vorkommnisse tm Ree­dereibe triebe in FtenSburg zur Sprache zu bringen. In Stettin fei freute der Generalstreik ausgo brodm, weil das Recdereikapital den Wünschen ber Arbeiter nicht entsprochen habe Regierung unb Reichstag haben bte Pflicht, hier rtn»ugreifen.

Adg M üll e r-Franken (Soz.i betont, daß in Stetlrn die Einigung-Verhandlungen morgen schon wieder beginnet Im übrigen sei das. was hir das Reich auf dem Spiele stehe, ungleich wcchttger als bte Reederrifvagc in Hamburg, Stettin oder Fien-burg. Er schließt sich dem An­träge Schifter an.

Aba. Levi üvmmunistt widerspricht. Denn die Londoner fierbanblungen für den Abg. Müller- Franken fo wichtig sind, hätte er ja vor 10 Mi­nuten Gelegenheit gehabt, dieser Ansicht gerecht zu werden, als er unfern dahingehenden Antrag ab-

Der Alte, stbloft itfr. man während seines Aus« enthalte* bort unten eine Tat be»7anaen haben, bei ber er einen Muwiner bat Das war der Lcksüsfel xn des Rädel« Lönmg. und als id> diesen an mal hatte, war die wettere Rtombinatvii nubt mehr sonderlich schwer Ter Alte batte sein <fre- »intnv. wodlgehütet geglaubt T<nui bekam er vor einigen Monaten den elften Schock: er er« breit einen finet teines Mitwisser«, der. wie Sie sich wobl denken Mimen, menuxnb anders ist. al« ber tagen amtte Asien men ich Tamal». als der Alte bruntrn m Panama lebte, nannte er sich, wie bort vntfach üblich, nicht bei seinem richtigen 'Samen, ttntbcm Berlin, Sterling aber fo etwas ähnliches. Tem Assenmem'cheu gelang es damals, ihn zur Teilnahme an einigen gewagten spekulanonm zu berwaen llebrigen? muß id> über bieten «nen- m en scheu, ber ber internationalen Triminaltjolijei kein Uiibefarmtcr ist. frier vorerst noch einige oortt ein siechten. Er heißt rimntlich Patterson, war ju Anfang Artist, wurde dann Abenteurer. Goldara- ber inst» endete schließlich als trrüablrr Räuber imb irinbretiber, wodn jm fein sicherste- Kletter- taleut mttürlcch ganr besonders^«stmttti kam. Leine arnngfh* Kunst ist, an einer Dachtraufe ober dem Blitzableiter empvrpisteigrn. bei'elbcn Leichtig­keit, mit der andere Leute spaxierm gehen.

das hier über nicht hergehätt

Ich bin schon sehr bald hier in der Gegend emgetroffen, ba es jedoch von großer Dichtigkeit war. meine Anwesenheit nicht bekannt werden M lasten, fo trat ich eben unter falscher Flagge auf: fo werden Sie wo hi selbst schon herausbekommen haben, daß ber frutftbrr des Amtmanns. $)an<. kein anderer war als ich Als ich hörte, daß der Notar zum M<nor fahren wolle, nerftanb ich fofort, daß er eine Nachricht an den Akrobaten überbringen sollte, und da ich nicht dulden konnte, daß er mtr tn meine Pläne p-ufchte. blieb mir leider nichts anderes übrig, als feinen Fahrradschiouch unbrauch­bar zu mochen.

U ebn gen S habe ich da etwas voogegrisi«. Ich jagte nrrr nämlich bei meinen SBrnnfrciarirmen, dir der Mitwisser Ihres Vaters frier tn der r-teemb ein getrosten fein nrüne, unb wiewohs ich noch nicte m.fien torntir, wer er war, unb was er eigenrliri wußte, st fmnb es für nnch dennoch außer . ''

datz Ihr Borer mtt ihm unterhandelte So net- Y rit es sich auch in ber Tot Ihr Vater bat 'ich lange tmrer zur Vehr gefetzt, er hat tbm Gelt) grtotrn, »uerst flemert, bann immer größere Sum­men. aber der Schurke blieb nicht nurjnertnttf'.dj. nein, er wurde fogar immer unverschämt' Tenn in iwifchen war ein neuer Mann anf dem fiLm er t> er en. mit bem er feine Beute iwÄ ober üie .eilen mußte Sie teerten nun verstehen, warum Ihr Vater leinen bunb im Öame bauen nv>"tr: er reoüte nicht, daß die heimlichen .^bammm« fünfte, die er mit seinem Miri'ckuld- rr. barte, r.ö-rlxtrttoeix 'durch bei £nmb verraten werben wüten: aus benielden ®nnbe itrrrte er sich auch stets angstlZch eau der Subensoett ab, mam er

Daüfcber Reichstag.

76 Sitzung

Berlin, l. März 1921

Präsident Loebe eröffnet um 2*. Ubr die Sittzlwcr Bor (Hntritt in bie T nehme

ich Anla^, Ihnen folgendes mitjuteilen: habe

mich m ber Angelegenheit, bic uns zur eit alle tief berührt, nämlich in der ("trage der fierbanNungrn. an die Rrick^rogieruna gewandt

für fibaitup Stellen wssend. Rarzvstn. ba^ mvn bl um rar vMnldxm. ha# baue Lungenkraut, her Riefenstetndanb, die A rübiingMoasdwickr, bk bim len Schneervfen. alle» tiörfrüblbybltibeT, bw schon Ende siebraar mdvnntn rm lafstn sich durch etnifle riimetrlqeiixxbir ivTmetnrn. me Blau Hern, MYvfue,3rtnrrnlixti1m u a ."vriUMmg- lammenblumen mit leuchtend rosen unb türm tu raten Bluten, rrinroeir, fieAckenpdlot. iarihl.i blühend, mit wrifu und rat blühenden Abarten, eignen sich gut für Stenignwven unb (hnfaffimgrn

Bauentregeln für März

Ein grüner März erfreut krine» Bauern xXri.

Mstnenstaub bringt Grn» unb Laub Märzenictiner und Aprilblut tut fetten gut. Wi-nn vlihanebd 100 Tage rvrüder sind kommt

U-gen und Wind. Gewitter im Märvn <sthen dem Landmann M üxnen. Was der Mün, nicht will, holt sich der April Wa» ber April nicht man. steckt sich der Mai in den Sack. - - Wenn du (arn im März tz» früh, ist ee oft ürrarb'ne Müh'

Mämenblüte ist ohne Märzenstaud sei und beschert, von ihm ist'ö Lin einen Trier teert Ter Monat Mürz versteht keinen c-ctrn

Mini bat Gift tm Sterz Wenn - bonnert in den März hinein, wird brr Rogoen gut oeOrib n - - Trockner Mär», nasser April, kühler Mai füllt .(Hier und Stuften und macht viel S>eu - Im Mär zen Staub unb Sonnenschein, teilt» eine gute Ernte im Maien warm und schän. Rasim März, der bie Sonne wehrt, wird vom Landmmni toaitg gr flirt Ist» im Mävz zu feucht. wird'S firot ini Sommer leicht Trockner März. April naß. Mai lustig und txm jedem waS. bringt fiorn in den Sock und "Sein in'S Fuß Auf MatHmi donner folgt ein fruchtbar 3aln, weil Trost und Regen bringt sistsahr Aus Mürzenregen folgt kettt Sonnensegen

Seinem unangoichmen Aeußeren Mm Trotz er ist übrigens aum fruc*tg bat er emen tüctcigei Kopf au! den Schultern. Na. gut also Ter Alte lernte ihn kennen, als sic sriammen C'vtb in Sali« formen gruben, dann traf er ihn wieder tn ^ucn tau unb dort war eS, loo Patterion «S tertig1 »ons.

ist Io OTOH. batz man bei »Martw damit vom sirüfrtabr b« imn vetb>t xttmiAm kvira 3v find nanteröart, erfrieren nulx. taffen fvfr letdx bunt ieihato trnnettm mtd nrxbglwtKn eine tnrifätXK fimrmtem-'. un 0'aani Die brite Pslanzzeit frt nn Auqust. man fanm aber Pidr aud nn FriUnahr rilamen. außer den sirüdtado» Uübrm mit yih xt crcm.flung Evi- htrie AuhflUimg ber schönsten Aite,i in Ärdam*Um oeriirm trieb ber Reechdallmtz-il bo* £<mtber. garten* beweisen Zu den rrfvn Btührrn gehrit xu? yiUrngftiuefmut. meiflu. bte l<u<HrnfcxMl* st rmS,vurz. btt.' V«-bert)lumdm. Mau, rot. west brr i"artrndmrmetidAülfd. bte sorMblimv mit

Kircbfidir UacbriAtm«

Evüngtlifche Gemetndk. 3<aming, 6. März Lätzcnr

In der Stodtkirche Borni ft*llfrr: Per"iriir 11: irinberfirdjt t "b ^lartbäiHÄKm : Ptr. Mahr 3bte 6 Pfr. Becker - Montag, 7 Mär», abte 8: fiemraaunq d tont weite. Jugend 5 Markusgem Mittwoch. 9. Mäti, alte 6: Pasfwns.wtteSvienst: Pir Becker Tonnerstag, 10. März, abte 8; Jirfamnienhnifi b. Frauenvecrms d Marku^gem. Ju bei IvfranneSktrche Storm. 9,,>: fih. Bechtols- beimer 11: Widerftrclp f. d liufwnt : Btt ^rfnolriKimer. Rachm. 2: Vorstellung u Vrü fung d. stvnftrma-nten a b Iobannetz- u. Militär­gern.: Ptt. Ausfeld "Lte 6: Ptarrassist. Mütter Montag, 7. März, adbs Vf8: Veremigung d tonfirm weite. Jugend d. LutaSgem. Frei- tag, 11. März, alte. ' -6: Berrinstnmg b. Ion firm, weite 3ugenb d Iobamie-gem Wieseck. ti Mär, Bonn. 10: xxnangoörx'Oimn Alte <: Kontirmanbenabcnb Sonntag, 8. März V'rm 10: Kirchberg. Nachm IV» I aufrr in gen Ii/,: Mainzlar

«acholische Gemeinde.

Sam-tag,> Mär», nadmt. 5 u alte, hflfrif Gelegesth z hl. Beichte. Sonntag, 6 März A. ^aftenlonntag Ämn. 6^*: Geleaenh. ». Ü fiekfrtt 7: Hl. Messe ^fbrnmunnm d. Männer u Jünglinge. 8: Hustrilimgb « tomurmon 9: txxbamt xn. Pr 11 : Hl Messe m »r Rachm abrtftrnlffrrr; bar. 'ßaifemoanbade iw* tag u- Freitag abend 6: ,^astenandacht ifa- tdolifcher Gottesdienst. 6. Mättz. 2ttb, vorm. 1/18. Laubach, norm. 10 Ubr