Ausgabe 
4.11.1921
 
Einzelbild herunterladen

Dnd 11» Derlog: BriblW UnIo.Gich. ind Sttinbriderei H. fange. S<t>rittleitnng. «tfd>äfirtellt und Draftrti: Sd|ttl1tra>t 7.

dem

Die

D'e Eröffnung der Main-Grotzschiffahrt

Allgemeiner Deutscher Sparllassentag.

Steqerwald über die Regierungskrise.

05er! in. 3. Oloü (WTB.) ®eqenübcr einem 'Vertreter de« WTB äuherte sich der preußische Ministerprä idant Steqerwald fher ten Äüd- tritt der preuhischen Legierung wie folgt:

Der Reichsbankpräsident in London.

Der II. November nationaler Feiertag in Amerika.

Konstantinopel, 3. 2Ioü (Havas.) Der Führer der kemalistifchrn De'egatwn. die nach Persien abge'andt wurde, bat der nationalistischen Aca ening leteg oph ert. die B'r'andlungen be­treffend eine türkisch-persische Entente seien zu Ende geslhrt. Da? 2l5fr>n.nen sei von den Delegationen beider Parteien unterzeichnet worden.

fraftirm der Deutschen Bolk-paNet an den Leich«- Präsidenten), welche die Gesundung der poliUsch- pariomentarischen Berhäitnllke in Preuhen ge­fährden. 3n Zukunft wird Preuhen bei der Ge­staltung seiner parlamentarisch:n Der. ä tzni sc nach eigenen Lezepten arbeiten müssen, ohne auf die Vorgänge im Leich Rücksicht nehmen zu können. In anderen Ländern arbeiten die Gegner der Demokratie und be« Par.amentarismuS an deren Unterhählung. in Deutschland wn dieL die demo­kratisch orientierten Parteien selbst. Die Säufifl- ktti der Legterungswechiel in Deutschland und aaiu besonder« die Lrt und Weife, In der sie vor uh gehen, sind nicht geeignet, da« parlamenta­rische System den breiten Bo.^schichten be^ehrens- tDcrt zu machen Dor allem ist die"öbstruktivn ein undemokratische« Wittel, gleichgültig, ob es aus | der ©trabe oder In Parlamenten angewendet wird | In England kennt man solche Hilf-mittel der I Demokratie in dieser Form nicht.

2 Die Erfahrungen der letzten Tage haben bewiesen, bah der preubifche Ministerpräsident wohl bei der Otcubilbung der Legierung, nicht aber bei der LegierungSumbildung ausreichende Initiative enttoideln kann. Sei LegierunaSumbil- dungen ist er eingeklemmt zwischen den Parteien auf der einen und dem Kabinett auf der anderen

Pari«. 3. Lov (Wolst.) Lach einer Mel» düng der Havas-Agentur au» Washington hat der Äongrcb eine Resolution angenommen, nach der der erste Tag de« Abschlüsse« de« Wafsenstillstande «, also der 11 2kovem« bcr. zu einem nationalen Feiertag er­klärt wird.

^och in Amerika.

Pari«, 3.Lov (WTB) Lach einer Havas-' Meldung au« London erfährt Leuter. dab Mar­schall Zoch die Einladung der kanadischen Le­gierung. vor seiner Lückkehr nach Frankreich auch Kanada zu besuchen, an genommen hat.

(<tehöl)iinq bed belflifrfieit 2lk)>istzolleS gegen deutsche (Erzeugnisse.

Brüssel. 3. Lov. sWD ) Tlaence Delge Um der Bedrohung entgegenzuwii^en. die der belgischen Industrie darau« etivächst, dah infolge de» Marksturzes deutsche Er­zeugnisse in Belgien einbringen. f|i man dem Demedmen nach entschlossen, deutsche Erzeugnisse über den gewöhnlichen Zoll mit einer Zusatzadgabe zu belegen, die bl« zu 20 Pro­zent des Werte« der Erzeugnllse geben kann Die Mastnahmc tritt wah schein!ich 2infanq der lrmmenden Woche in Kraft. Um dollblntcr- gehung auszuschtiesten. soll b ablicbtiqt lein, auf da« System der Ursprungserzeugnlsfe zurückzu- greifen

Der frühere Xiöiiiq Karl auf Madeira interniert.

Pari«, 3. Lov. tWolff.) Da« .3ournaT meldet bah die Derhandlungen mit Portugal über die Ueberwachung Karl« IV.. der auf Madeira interniert werden soll, vor dem Abschluss stehen.

London, 3. Lov. (WTB.) Wie Leute, erfährt, erhielt der Botschaftsrat dne Lote der ungarischen Legierung, worin diele MC Absicht au«brüdt, die gesamte Dynastie Hab«burg vom Throne au«zuschlleben Die Nationalversammlung von Angora will Frieden mit den (ttrostmächten.

Konstantinopel, 4. Lov. lHava«) Die Latlonalverfammlung von 2 n g o r a hat beschwi- sen. nach Frankreich. England und Italien eine Mission zu senken, die die 5rtcbcn«bextngunfen der Legierung von Angora mltteilen soll. Ebenso ttnrb eine Mission nach den Bereinigten Staaten abreiten, um Derhandlungen zweck« Abschlusses einer Anleihe zu fgbren

Di- türkisch-persische (Vntente.

Aschaffenburg. 3. ^.(Wl^ll)

Sier bcr Sröfsnung der Main-Drob sch if f fahrt und des neuen Häsens von wurde heute vormittag durch einen Fe'tatt be­gangen. an dem etwa 403 Personen teilnahmen, darunter Derlreter der Leicksbeborden sowie der Legierungen von Preuhen. Day'rn. Württemberg. Baben und H:llen. Für die bayrische Legierung batten sich ei gefunden Minist-rnra ibrnt 2e-- ch e nf elb 'owie StaatSminister D Schwey-r Dr Krausnecl und Oswal). Don üen .^lamenten de« Leiche» und der Länder toaren über 100 Ab­geordnete al« Däste erschienen An die S f abru^g bcr kanalisierten Mainstreckc über zwei bayn che Staustufen auf dem Maine schlvb hd) eine Lund- fahrt durch den festlich ge'chmuckten ^ifen fejft in dem ein reger Verkehr herrschte. Bom Lerchs- ver!ebrSminister ® roner war ein Telegramm cinpclaufcn. in dem er die be ten Glückwünsche zur Eröffnung des Safen« übe irrtie te-

Ministerpräs dent LerchenseId, h ext eine kanalvvlitifche Lede. S« fei ^ne Fügung des Schicksal» hab in diesem Augenblick der bedeu- teufte Träger der Kanalibre zu Grabe getragen werde. ®rohe Schwierigkeiten und langwierige axrfcmMungtn 6a5e ba» Tert £ ubenmnben gehabt Zur Ausführung grober StuI tu rauf gaben gehöre auch die Lch f'ung einer neuen Derkehr-- ftrabe und die Ausnützung der natur uchen Hckfs-

Zur Washingtoner Konferenz.

Pari«, 3. Lov. (Wolff.) Lach einer Mel- bung einer Lachrichten-Agentur au« Tltntyort berichtet der Wachingtoner Korrespondent des .Lew Pork Herolds dab die Delegierten der Bereinigten Staaten auf der Sntwallnungs- konserenz den Gedanken bet Errichtung einer freiwilligen Gesellschaft der La rto­nen mit einem i n ter n at t o n a I e n Ge­richtshof als das beste Mittel zur Herab- setzung der Lüstungen ö" Nasser.und zu Laiche betrachteten Sie batten die Absicht di^mDor schlag als einen Zu'atz zu dem Pakte von Parts^ also dem Dölkerbundsstatut. euvubnngen. - Lach der Ehicago Tribüne" handelt es fich um den ursprünglichen Hardingschen Plan einer Gesellschaft der Lotionen, der an die Stelle des Dvllerbundes treten solle.

Der Gesamtwert der abzutretenben Werksanlagen und deS etwa betragenden; Steile« der WallerversoraungSanlagen beläuft sich I auf 285 Millionen Doldmark. Dazu kommt der CSkrt der unerschlossenen Kohlenselder, der mit 240 Millionen Doldmark sehr niedrig geschätzt tft Der Wert der abiutretenben Forsten und Do­mänen beläuft sich auf etwa 5,5 Mill. Goldmark.

Aus dem Reiche.

Die Kredithilfe der Ii'duftrie.

Berlin, 4. Lov Der Leichsverband ber deutschen Industrie hat stch heute mit der Kredichllse bet Industrie b schältigt Heber den Stand brr bisherigen Be'rrcchu anS-

ländifchen Fchanzgruvpen teilt derCo,a.1^ mit: Zwilchen t>ed<b ebenen a m erifa n Hd>en Zinan-gruppen einerseits und äutfchm Industrie anbererfeit« »urbe Fühl mg in k« Frage einer Industrieanleibe genommen, ohne hab b;6ber ein greifbare« Lng bot herats- ^dommen wäre. Lur von einem sehr kapital

Sämtllche Sifenerzgruben Obersch'e- sien« fallen an Polen Ihre ®cfamteneugung beträgt 61060 Tonnen Ehrlich Bon tn«gcfamt 37 Hochöfen auf 8 Hochöfenwerken bleiben nur 15 auf drei Hochöfenwerken deutsch, und zwar die Obersch'es'sche Sitenlndustrie mit der I «lienhutte, die Donner-marckhltte und Bor'ia-Wrrk. Don der 3abre«cne igunq an Lo^cifen 1923.in einer Hobe von 576 000 Tonnen behalten wir eine Prvduk- tion«möallchkdlt von etwa 170 000 Tonnen, ver- Tieren also rund 400 030 Tonnen Loheisen. 03'm 18 Stahl- und Wallwerken werden 9 polnisch, darunter b e CBBmhrcfb* tte unb die Königs- und Laura-Hütte. Don 25 6len- unb Stahlgiehereien bleiben nur 10 deutsch Don 16 in Betrieb be­findlichen Z n'- und Dteler gr-iben behält D utlch- kand nur 4. unb zwar einen Teil der staatlichen Friedrlchsarube unb drei private Gruben mit einer Förderung in Z'nkrrzen von iährllch rund 39 000 Tonnen (bisher 256 000). in Bleierzen von jühilich rund 5000 Tonnen (bisher 22 000 Ton­nen) Somit behalten tote von der Zinkerzsorde- rung nur 14 v H Di Obersch'eNen 83 v H der gesamten de-t'chrn Z nker'förderung aufbrach e, verliert Deutfch'-ind 75 v. H der ac,amten ,,'nk- erxförbcruni. Don der oberschlesisch n Bleierz­förderung bleiben un« etwa 23 v H Sämtliche Zink- unb Bleihütten gehen an Polen über, ebenso bie zwei vorhandenen Blei- unb Gilber- bütten mit einer Produktion von 2000 Kilogramm SUber (1919).

dem Wettstreite zwischen S senbahn unb Dasscr- ftraben sei eine Gemeinschaft geworben, deren sicht- bare« Zeichen sich in dem neuen Werk des Aschaf­fenburger Hafen« darstelle Die Häsen. Bthnhöic, Schienen unb Wege, alle bienten dem einen Zweck bcr wirtschaf lichen 6n f iltung unb der Einengung und Den erlang der Güter. Aber nur dann könnten die Wasierstratzen ihrer 21 >fgäbe gerecht werden, wenn sie Massengüter zu befördern imstande seien. Höchstes Ziel müsse fein; Verbindung von Main unb Donau, eine SchiffahrtSlinle. die durch Ausbau der oberen Donau und Einbezieh­ung Württemberg« in den Derkehr-krei« noch ergänzt werden müffe. Für Bayern eröffne fich damit eine reiche Zukunft. An Kohlen und Erzen arm, sei e« reich an eilenden Nüssen und trag- fähigen Wallerstrasten.

Der hesslfche Ministerpräsident U l r i 4) er- I klärte, dab die Abstchten unserer früheren Feinde, die Mainlinie wieder herzustellen, an dem festen Willen zur Leichseinheit scheitern würden.

mnaqier aoa ckijtiae« für die lageenummer bis rum Nachm itag vorher obnejede Verdindlichtzeit. Sreit fir 1 mm hdde für

nzeigen v 34 mm Breite örtlich 55 Pf. au»®ärts 65 Pf..- für Reklame. Anzeigen von 70 mm Breite 250PI Bei Platz. Vorschrift 20 Huf chlag. Haupischriftleiter .lug. i^oetz Verantwortlich für Postiik. 31 ug. Doetz; für den übrigen Teil: flarl Walther : für den Lnzeigenteü. yan» deck, sämtlich in D'ehen.

Dürnberg. 3. Lov. (WTB.) 2luf

QI l em i e b utschen 6 r a r fa r f ntaa i* c re Aelh. interessanter Fragen aus dem Debi:e des Sparkasfe-iwrsens b?bandelt worden. Dargennei- fier ® b c r l c - Dresden rtf-rimte über die Spar­kassen und Bank'n und hob besonders hervor, dast bie Sparkassen baS Denengewicht zu der immer tote ter um sich greifenden Zentralisation der Bankm bildeten. LeteerungSrat Ott» Dunzlau führte au«, dast die Lachfrage nach zweiten Hypotheken mit der bald zu erwartenden Wiederbelebung der Bautätigkeit eine erhebliche St-igerung rrfabren werde, wo'ür bie Svarkallen beizeiten rüsten müstten. Präsibent ®ebcimcal Kleiner-Berlin sfr ach über bie Aufgaben ter Sparkallen zur Pflege bes Kommunal- und StaatSkreditS. Sparkallendirekwr Bel-Köln gab einen Ueberblid über bie Gesetzgebung der Sparkassen und forderte eine engere Fühlung­nahme bcr Sparkallen mit den Parlamenten sowie eine gröstere Bewegungsfreiheit. In einer ein­stimmig gefaxten Gntschliestung wurde auf die Hemnnrngen hingewiesen, die du-ch die Steuer- retetrebung bmt Cra-toefen bereitet Verden und Abhckfe gefordert wird.

Deutschlands Verluste in Oberschlesien.

Die Berkuste. tHe Deutschland durch die Will- rtrr der Entente in Oderschlesien erleidet, lallen sich allmävllch zadlenmästig genauer erfasseir Don ber Bevölkerung de« gesamten Adstim- muna«gebiete«. die nach den Angaben bc« öta- tf st Ischen Lc'.chSamte« rund 1 950 003 Si wohner betrug werden rund 965 000 Einwohner den Polen überantwortet. Da« find rund 49 t> H welch rück'tchtßloser Weise «ich ber Spruch bcr Entente über ba« Adst immuna«ergebni« hinweg- fetzt, gebt bacau« hervor, dast in den jetzt ab- iutretenden Gebieten neben 281 192 polni chen Stimmen Nicht weniger al! 220 953 deutsche Stim­men abgegeben toorbm sind. Also nur um den Pclen bie wertvollsten Telle Oberscheslen« zu verschallen, werben fast ebenfo^ide ge­

firmte tote polnisch Def innte dem polnischen Leiche ^"^Don^der gesamten Dodenfläche b-n« 2b- stimmung«gebieteS. die 1 093 <Xv Hektar betrüg, sollen an Polen 327 003 Hektar (30 v. H.) fallen. Don 61 Steinkohleng ruben tommen 49/, an Polen nur 11'/. bleiben deutsch Don den vier Kohlengruben be« Preustischen Staate« wecbm die drei wichtigsten polnisch Don den "Berg- revieren bleiben b utsch nur da« ^ergrrmer Tnrb- Dleiwih sowie Teile des Leviers Sub-Dleiwttz. Vüb-Bcuthen. Ost-Beuthen unb Tarnowih Don der Defamtkohsenförderung Obe 1<tl f en«. die sich tm 3abr 1920 auf rund 31 750 000 Tonnen belief, fallen n-b 24 600 000 Tonnen (77.5 v. H.) an Polen 6* Deutschland bleiben nur 7 140 000 Ton­nen (22 5 v. H ). Deutschland bezog bisher au« cberschlesien monatlich 1 100 000 Tonnen Stein- kohlen In Zukunft blteben nur 370 003 Tonnen, so dast monatlich 733 000 Tonnen au« dem abge­tretenen Gebiet otrv au« anderen Ländern em- ne'übrt werden müllen. Don hen bi« 1003 M ier anstehenden Koh'enmengen von rund 60 Milliar­den Tonnen verbleiben Deutschland nur etwa Ä 5 Milliarden Tonnen oder noch nicht 10 v^ H. Davon liegen 25 Milliarden Tonnen im Wasser­schutzgebiet find also vorläufig nicht greifbar. Die oberschlesische KokSindustrie Bleibt nur zur fjälftc deutsch Sie ist zudem im wesentlichen von dem abgetretenen Gebiet abhängig, ba die zur llterkokun« geeigneten Äeblenfirten in btefem ®tbite liegen. Bon vier oberschlesischen Drikett- faBrifen werben drei polnisch

Die Studierenden sind wahlberechtigt!

rm. Darmstadt, 3. Lov. Die Studieren- den sind wahlberechtigt. So entschied in ber ge­strigen Sitzung de« KrelSauSschus e« de« Äre f(4 Darmstadt, nachdem ber Parte sekretär der snzial- demokratischen Par'ei Lie-el ki- durch die Darm- städter Stadtverwaltung angeordne e Ausnahme der Studenten in die Wählerliste b«mstanbet batte In der Te-bardümg berief sich Lt-gel mf den B techlust deS ® esehgebung « auS l ch u f- ses be« LandUgs. durch wrschen die richthellifchen Studierenden der Techn Schule in Friedberg nicht wahlberechtiat feien, da lle keinen bruernden Woh s tz an bem Orte ihre« ÖtubtumS bitten. Wie c« das Gesetz verlangt. Aluch in G l e 6 e n wurden die nichthessifchen Studenten nicht in die Listen eingetragen. Die Bürgermeisterei O^Bt von der Ausfällung au«, bah bei dieser Handhabung vtelen Hai!?angestellten unb Flüchtlingen in ungerechter ODeite das Wahlrecht genommen würbe, bi nach Artik-l 2 Abs 1 be« LandtagswahlgetetzeS alle Leichsange^rige in bie Listrn aufzunehmen Nnd, bie am Wahl ag? 23 Jahre alt llnb u ib in H?fsen wohnen § 73 bestimmt bah al« Wohnort ber Ort nüL an dem ber Wähler seinen Wohnsitz, ober feinen gewöhnlichen Aufenthalt hat Gin nur für wenige Tage oder Wochen berechneter Aufenthalt sei nicht al« Wohnort zu betrachten. Der Bor- lltzende bes StubentenauSschulleS legte bar. bah bte Zeit des Studium« al« Wohnort nette, ba tnäb'-cnb be; Semest rschlü se keine po'i e liche W- meldung erfolge, sonbern die Abtoe'enheil aU Ur­laub gelte Auch stehe fest, bah bei den heutigen Derhältnillen bie Skubierenden genötigt sind, meh­rere Zähre an einer Hochschule zu bleiben. Da« Gericht entschied, wie oben milgeteiLL

M. 259

Der 6ie|ceer A»zeiaer erscheint täglich, aosier Senn. «"» JctertMs. MeoatficheSeina»»re fr. Ms 5^0 einschl. Träger- lohn, durch die Polt yöL 6^0 einichl. BefttB. geö, auch bet Nichterschei- nrn einzeln" Nnmmern infolge höherer Dewalt. Ferntprech.Snfchlüsie: fürbifSAtihteunnqll2; für Druckerei. Der tag unb u>eid)a|itftelie 51. «nichrstl für Drohtnach. richten; Anzeiger ckiehe».

peßfchecktsnto:

SraiMert a. m. 11686.

-Berlin, 3. Lov. (Wolff.) Don zustän- ! dlg-rLi.- wird mitflttdU: Der WM nettSfeite ocrblnbcrt bie DLrfaffung. Berfasfungs- LeichSbankpräf identen in Londoit gemäh kann der Minllterpräfident keinen Mintster bezweckte attsschliehlich die Erörterung bank- zum Lücktritt anhalten. Im Leich steht über bicfen i^ckwischer, den Geschäftsverkehr der Reiche- Dingen noch der Leichspräsident. _ Hank mit der Dank von England betreffender

3. Zu dieser Sachlage kam noch ein Person- ^gen. Mit Anleihe-oder Kreditverhandlun- Höbet Umstand; Ich bin im Avrll bei der end- ftant) cr überhaupt nicht im Zusammrn- aül-igcmWahl zum ^wisterprasb-ntenge die h insbesondere hat der ReichSbankprasi- &0,la^Dtraiie g^tnlblt »orber, un» bdt auch mit dem Hau,« DochlckM Iclncrlcl

berartlg« TerMnMungen ttaflefeltet ober g°. Einbeziehung der Sozialdemokratie eine Legierung führt.

bilden, die al« alte Koalition angesprochen werden ---------

konnte. Für diesen Umstand sollten aud) bie Äretjc «« hom HpifhemlrtfcbQftsrttt. ber Deutsch-Demokratischen Partei Derstandnts UUS OCHl JteiO)5Um:L|u;uf

zeigen, die jetzt in Zuschriften an die Presse an Berlin, 3. Lov. In der heutigen Litz- meinem Der halten Herumzumakeln suchen. ung ReichSWirtschaftSrateS

Berlin, 3. Lov Die Fraktionen de« zunächst die DermögenSsteuer-

Preußischen Landtag« berictrr> heutevor- ß f (a ln zweiter Lesung angenommen mit

genommen werden sollen. Eine Entschuestung

Erster Blatt 17b Jahrgang Srettag, 4- November 1921

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

dem Standpunkt, zur Zeit könne eine Koabtion mit ber Deutschen Bollspartei nicht in Frage kom-

Dagegen feien sie für bie sogenannte alte I genommen werden fouen. ^ne Koalition aus Zentrum. Demokraten unb Sozial- hex Derbrauchergruppe, von der Rctchsregte- bcmDtralen, die evtl, später durch den Eintritt der rung schleunigste Maßnahmen zu verlangen, Teutschen BolkSpartei, ber zwei Sire tm Kabinett um ßer sprunghaften Preissteigerung, inobe- freigehalten werden sollen, verbreitert werden Andere der ungerechten Preistreiberei und der könne. Die Demokraten erklärten lltch zunehmenden Verkäufe an daS Ausland, ent-

wurde na*

Sg? Sitbuna rin^gror:n Äoalition mll ebcnfalt» angenommen

Einschluß der Deut'chm To k Partei. Dte Frak- Hierauf nahm daS Haus noch den Bericht tion der Deutschen Bclkspartei sprach sich gleich- Ausschusses über die Erfassung der Sach­

falls für eine Koalition auf breiter Grundlage entgegen, der die Luyanwendung der au8. Sachwerte für die Erledigung unserer Lepa-

Berlin 3. Lov ^?nn^n^Bol?s- rationspflichten nur auf dem Wege der hei- Da rlt°e i b f^oV mtt ten anderen bürgerlichen willigen Kredithilfe für möglich hält zu wel- Fraktionen M Preußischen Landtage« to gen i^er chem Zwecke die deutschen Erwerbsstande zu Haltung der bürgerliche Pa tteen in Irr Frage einer KreNtgemeinschafl zusammengcschlossen der preustischen Te-'imngeMTdung Füllung zu werden sollen.

nehmen. Die preustifche Landtagsfraktion per Hie Sitzung über diesen AuSschußbericht ^1'4fu^nnaM>TwrU2eiiunnto6^ m,uÄ>uiBe aas Sreitag hormtüag vertag.

Staatsgesckä t? ein Sozialdemokrat berufen we.be.

Die Fraktionen der U S P. und der KPD. bc« Preußischen Landtage- veröffentlichen zur Tegi?rung8frife in Trmf-en Gif ärungen. in denen He sich für die Bildung einer rein sozia­listischen Legierung oussprcchen. Sowohl die Unabhängigen aT« auch die Kommunisten stellen eine Leide von Ford runden auf unb d e komm i- nistifche Fraktion fragt die SPD und die ULP.. ob sie bereit seien, unter den von ihnen ange­gebenen Bedingungen die Legierung in Preuhen zu bilden, die sie harlamertonfcb unb austerparla- betragenden ; mentarisch unterstützen würden.

1. Sin Berliner Blatt schrieb dieser Tage: Das Kab-.n-tt S egerwa d ist zur ckgrtr.'ten, weil es seine innervvlitisch: Aafgade (Schafsung einer breiten Koalition) necht gelöst hat.'' Damit ist nicht bcr Kern bcr preuhischrn Legierungskrife ge­trogen. Der L icktr tt bcr pr-ustischrn Leaierung ist vielmehr und letzten Snbe« nicht auf Borgästge in Preu he n. sondern auf solch: im L.'ich: zurück­zuführen. In Preusten war eine grohe Koalition schon seit vier Wochen mög'.ich Mit ihrer Ber- wirklichung wurde zuruckgeb atzen, um durch Preuhen gleichzeitig auch für da« Lerch eine Gesundung ber parlamentarisch-polüllchen D?r- hältnille herbeizufahren. In Preutzen waren die Srtcien die in bie LegierungSkoalmon ein- ogen werden sollten, b.e Lehmenben iAntell- men an ber Verwaltung das grofjt?n ßandrt),

fleuern' und nun find cs wieder Borgänge tm zugute kommen muhten o^e ,nu.f an ben Brief ber Leichstags-I Lte besonderen Interessen emzelner Lander. AuS