Ausgabe 
4.10.1921
 
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Antounfslle.

'pd. Riederingelheim, 3. Oft. 3n der Nähe tes Dackerahenner Flugplatzes stteh ein amerikanische« Personenauto mit einem deutschen Safljuto yaanunen. Die in drm '^crfoTKnoxigcn sitzendenZnierifaner wurden heran-geschleudert und lebensgefährlich verletzt.

-pd. Soden t T, 3. Oft. Zwischen Hieber- hviheim uni) Obersiederbach wurde der Arbeiter Heinrich Pfeifer au- Nieterhvfheim von dem ÄutLmr-bll te« THöbeliabrifanien Dischmann über­fahren und getötet.

-r Köppern bei Bad Homburg. 3. Oft Der Mühlentesiher Gruner oon derTannen* müjic* war am Samstage auf einer Autofahrt in den Spessart begriffen, wo da- Auto verun- glückte. Eine Tochter ftarb alsbald. die übrigen 3 linssen erlitten schwere Verletzungen. Bein- b'üch« u. dal. Schwer verletzt ist auch der De- fi.er de« Auto«. Mühlenbesitzer Gruner.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

Da « Amtsverkündigungsblatt 7?-. 140 oom 3. Oftobcr enthält. Abgätung der 21nrron- der Kriegsgefangenen auf Nachtewilli- Pitr.g der Löhnung und Entschädigung für infolge "Lc Gefangennahme erlittene Verluste. Haupt- frrungen im Br^irle de« Ärei«t>eterinäramt8 ®ie- f.cn Viebseuchen. Feldbereinigung Berg- l-eiin. Straßensperre.

Unter drm Rindviehbestand der Gemeinde D o r f - G ü l l ist der ansteckende Scheidekatarrh amtlich festgestellt. Es gelten die üblichen Mah- n ah men. --------

Landwirtschaft.

Landwirtschaftliche Schule Butzbach.

Butzbach. 1 CIt. Der diesjährige Lehr­gang der Landwirtsch)f:Uchen Schule Butzbach be­ginnt am 7. November und dauert bis zur Kar­woche. Der Unterricht der in diesem Jahre In zwei Abteilungen, einer Unter- und einer Ober­klasse. abgehalten wird, findet an allen Wochen­tagen und zwei Nachmittagen statt. Der gesamte ilnterricht-stoff ist auf zwei Winter verteilt und zwar derart, dah für jeden Schüler ter Besuch heiter Abteilungen notwendig ist. Aach Besuch der Ober!erst wird das Abgangszeugnis mit Urteilen über Betragen, Fleiß und über die Lei­stung in den einzelnen Unterrichtsfächern erteilt. Das Schulgeld für die landwirtschaftlichen Schulen ist in Helsen einheitlich g regelt und beträgt für den Besuch jeder Abteilung für Hessen 200 Mk, für AichtHessen 250 Mark. Aufnahme finden Schüler- und Schülerinnen, die sich durch <jeug- nisfe der Bürgermeisterei über gute Führung und über die Bekanntschaft mit den gewöhnlicher Ar­beiten der Landwirtschaft ausweisen können Das Alter der Aufzunehmenden soll in der Regel nicht unter 16 (Zähren lein. Anmeldungen sind an den Vorsteher der Schule. LandwirtschaftSlehcer Dr. Schad, zu richten. (Siehe Anzeige.)

Sehmurceritf)*.

Drehen. 29. September 21.

Wiederum unter dem Vorsitz des Landge- rtcht-ratS Gramer wurde heute unter Ausschluß der OessenMchkeit gegen den 53 Jahre alten Schuhmacher Fritz L ä n g e r t aus Steinfurth we­gen Sittlichkeitsverbrechens verhan­delt Die Anklage vertrat Staatsanwalt Iustizrat Weidemann, die Verteidigung führte Rechtsan. !valt Fischer. Gänger! ist beschuldigt, in zwei Fällen junge Mädchen, darunter das eine unter 14 Jahren, g «notzüchtigt zu haben- auch soll er an deiner eigenen Tochter mit Gewalt unzüchtige Handlungen vorgenommen haben. Die Deweis- ausnahme gestaltete sich insofern günstig für den Angeklagten, al« die Tochter und die Schwieger­mutter ihre Aussagen verweigern. Die Verhand­lung beanspruchte den ganzen Tag, erst abends gegen 9 Uhr wurde bai Urteil gesprochen, nach­dem gegen 30 Zeugen vernommen worden waren. Die Geschworenen bejahten die Frage nach Aot- zucht an einem Mädchen unter 14 Jahren und versagten die mildernden Umstände. Der Staats­anwalt beantragte hierauf eine Zuchthausstrafe von 3 Zähren und 6 Monaten. Das Gericht er­kannte nach kurzer Beratung auf 2 Jahre 9 Mo­nate Zuchthaus.

Gießen. 30. September 21.

Angeklagt ist der 23 Jahre alte Landwirt Adolf Kraft an« Wohnbach wegen Mein­eids Die Anklage wird von Staatsanwalt Iu- stizrat Weidemann vertreten, die Verteidigung von Rechtsanwalt Fischer geführt. Dem Ange­klagten wird zur Last gelegt, daß er am Amts­gericht Hungen wider besseres Wissen unter Eid in Abrede gestellt habe, innerhalb der Empsäng- niSzeit mit einem Mädchen geschlechtlich verkehrt zu haben. Das Mädchen bat ihn in einem Prozeß vor dem Amtsgericht als Vater ihre« unehelilyen Kindes in Anspruch genommen.

Es sind übet 30 Zeugen zu vernehmen. Die interessante und an Zwischenfällen reiche Ver­handlung wird auf Antrag de« Staatsanwalts, der noch weitere Ermittelungen für erforderlich erachtet, nachmittags abgebrochen und auf Frei­tag den 7. Oktober vertagt. Arn Dienstag den 4. Sktober soll nur eine kurze Verhandlung in der Sache ftattfinden.

Die für Mittwoch den 5. Oktober gegen - chdld und Genossen wegen räuberischer Erpressung angesetzte Verhandlung wurde abgelebt und kann erst in der nächsten Schwur- gertchtsPeriode im Dezember stattfinden. Die An- a cf tagten haben immer behauptet, sie hätten bei tbrem Überfall auf die Mühle in Mühlsachsen stvch zwet Komplizen. Diese fonnten aber bi« jeftt trotz aller Nachforschungen noch nicht ermit­telt und ergriffen werden. Bei der Staatsanwalt­schaft sind auch neue Mitteilungen eingegangen, bte eine Aussetzung der Verhandlung notwendig machten. -------

fBerichtsfaal.

Der Velberter HochderratSpro-.

Leipzig. 3. 0ft. (WTB.) Das AeichSge- richt begann mit dem Velberter Hochver­rat s p r o z e ß. Den Vorsitz führte Senatsprä- fibent Dr. v. PelarguS, die Anklage vertritt

tAtermchSanwalk Dr. Sbermarer. Angeklagt sind 14 Anhänaer der K. AP.D. aus Velbert, Düsseldorf und Elberfeld. herunter eine Frau. Den Angeklagten wird Hochverrat vorgeworsen, be­gangen durch den am 20 August 1920 unternom­menen Versuch, in Velbert die öffentliche Gewalt in die Hände der Kommunisten zu bringen, um die Räterepublik auSzurufen Di? Vernehmung des H^up ang t agten, keo Schlosser« Wilh Groh aus Beiter'. des Dor» suxTlden der dortigen K. A. P. D. beansprucht lange Zeit 5 leitete das ganze Unternehmen, veranlaßte die Besetzung ter öffentlichen Ge­bäude. requirierte 1 100 000 Mart, ließ einen Teil davon verteilen und enttoeffnete den Polizei kommt star. Der Angellagte behauptet, daß die 211 Ion nicht gegen die Ro- gienmg gerichtet gewesen fei. sondern sie hätte nur eine Kundgebung für Außland sein sollen. Er bestreitet, die Absicht gehabt zu haben, den Bürgermeister abzusetzen.

Oberhesfischer Kunstverein.

Gießen, 4. Okl. 1921.

Die derzeitige Ausstellung, mit der die Winterarbeit des Verein» beginnt, bietet aus­schließlich Graphik. Die vertretenen Künstler, darunter Hamen vcn Hang, zeigen fast durchweg sehr gut zusamrnengestelfte, bezeichnend? 2U16- wählen, so daß die Ausstellung im einzelnen wie im ganzen eine schöne Geschlossenheit ausweist.

W. Klemm-Weimar z^igt unter vielem anderem seine Holzschnitte zu .Heinete FuchS". gleich meisterlich nach Technik wie Inhalt. Wundervoll zart und froh sind seine Bilder zu deutschen Tierfabeln. Die Holzschnitte zum Lukas­evangelium fallen aus seinem Rahmen. W. Geiger-München faßt Szenen an« Wede­kindsGulu in zwingenden Visionen von gro­tesk-schauerlicher Wirkung. K. Easpar- München ist mit Lithographien §ur Bibel ver­treten. in denen er die Stosse |einer beiannten religiösen Gemälde abwandcll. »Johannes auf Patmos" und da« .QtSenhmabT sind sehr starke Blätter. L. C o r i n t h - D e r l i n ist mit zwei flüchtigen Blättern Leiter nur schwach b?r.reten Herb und verhalten-kraftvoll find dir Ha- dierungen von F. Mejcck-Berlin (Die gol­dene 2lu' Deutsch sei der Rhein); beruhigend klar wirken die reizvollen Landschaften, die S ch i n - nerer- nchc n bietet. - E. Hagmann- München durfte Wohl am meisten Ai klang mit feinen in guter Technik sicher gegebenen Hunde­bildnissen finden. Heber *oie Stosse. Lie F Sturhlopf-Weimar immer wieder abwan­delt. kann man Wohl mit Hecht geteilter Mei­nung sein. Seine technischen Mittel sind reich, aber ungleich. H. Berlit-Letpzig zeigt Landschaften in Hadierung und Holzschnitt in geistreicher, impressionistischer Technik. Daß auch die schweren Holzschnitte, die so stark an die Geste Schmidt-Rottluffs erinnern fbef. der Knabenkopfs, von ihm sind, wird wohl niemand ohne weiteres vermuten.

Heben den erwähnten Künstlern treten die übrigen Aussteller zurück' Schwemmer- München, der Landschaften. Liebespaare und Stilleben in einer Art zeigt, wie sie heute kon­ventionell wird; H. H i r z e l-B r r l i n, der mit Motiven, die oft nur allzu an Worpswede und den Jugendstil erinnern, Sttrnmungslandschaften gibt; ferner Fr. und L. Driesler-Mun- chen

Die schöne Ausstellung, deren Besuch sich lohnt, ist mir noch Vis Mittwoch, 12. Oktober, ge­öffnet. W.

Turnen, Sport und Spiel.

Dom 1. Internationalen Wettschwimmen in Darmstadt

dellen Ergebnisse wir gestern berichteten, ist noch nachzutragen, daß zwei der dabei aufgestellten deutschen Höchstleistungen gleichzeitig neue Weltrekords bedeuten, deren Anerkennung un« die F. I.21. A. wohl oder übel nicht versagen kamt.

Die Zeit Rademachers von 2:53,2 im 200-Meter-Bruftschwimmen überbietet die alte Höchstleistung von 2:54,4, die Lützow-Magde- 6urg schon seit dem Jahre 1913 innehält. Be­merkenswert ist es, daß auch der von letzterem ebenfalls schon in der Vorkriegszeit aufgestellte 100-2lleter-Weltrekord tm Brustschwimmen eben­falls in deutschen Händen ist.

Fröhlich, ebenfalls HellaS-Magteburg, konnte mit seiner hervorragenden Leistung von 1:14. die bei den vorjährigen Olympischen Spielen in Antwerpen von dem berühmten Haa>ai-In­sulaner Kealoka aufgeftellte Welthöchstleistung von 1:14,8 drücken, ter auch in diesem Jahre wieder mit seiner in Honolulu aufgestellten Welt­rekord mit 1:06,4 über die 100 VardS Aussehen erregte.

Damit befinden sich sämtliche Welthöchst­leistüngen im Rückenschwimmen jetzt in deutschen Händen bis aus die letztgenannte Strecke, die wir Äealola erst nehmen können, wenn die En­tentemächte sich endlich werden entschließen müssen, unS wieder zu intet nationalen Veranstaltungen zuzu lassen.

Endlich ist noch zu erwähnen, daß Dingel- deh, Jung-Deutschland Darmstadt, neben feiner im 200--Metcr-Seiteschwimmen geschaffenen deut­schen Höchstleistung von 2:41,6 auch einen neuen 100-Meter-Rekord mit der guten Zeit von 1:13,1 auf stellte, der die alte deutsche Höchstleistung des Magdeburger« Wohlfeld aus dem Jahre 1916 '1:16) somit fast um 3 Sekunden überbot

Der Reich« Minister und die Hallenbäder. In einer Verfügung hält es dec Reichsminister des Innern im Interesse der VcllS^esundheit für wünschenswert, daß die Schwimmhallen wieder geöffnet und in Betrieb gesetzt werden. Gr ist deshalb mit den zustän- Ztigen Reichsstellen in Verbindung getreten, um (Trvtgegenfommen in bezug auf die Kohlenliefe­rung zu erwirken. Hm die Benutzung der Schwimmbäder möglichst volkstümlich zu machen, einpfiehlt der Minister weiter, die Preise für die Schwimmbäder und die Kosten für die Derein«- slunden tunlichst niedrig zu bemessen oder den Schwirnnwereinen ali Trägern der Jugendpflege

nach Schluß der öffentlichen Bad«ett eine Mebungsstunte möglichst kostenlos zur Verfügung zu stellen.

- Die Bertreterversammlung des Deutschen Ski-Verbandes nahm vor­gestern in Stuttgart ihren 2lnsang. Heben einer außerordentlich großen Anzahl von 2kr- tretem aus allen Tnlen des Reiches waren auch die Vertreter des Oesterreichifchcn Ski-Verband es. der jetzt dem D. S. D. angeschlossen ist. aus Wien und Klagenfurth sowie Generallekretär Dr. Diem vom Deutschen Reichsausschuß für Leibes­übungen erschienen. Fast der ganze erste Der- handlungslag wurde für die Berichterstattung des HauplvorstvndeS und der Mnlerausschüffe in Anspruch genommen. Vorerst ist lediglich be­schlossen worden, daß die Deutsche Skimeister- schast 1922 dem Schiri ischen Ski-Bund übertragen und Tür Krummhübcl bestimmt ist. Sie wird Mitte Januar ftattfinten. Die nächste Vertreter­versammlung ist auf Ansang Oktober 1922 fest­gesetzt und als Ort dafür Klingenthal in Sachsen bestimmt worden.

We i tere Eportspenden für Op- p a u. Der Süddeutsche Fußball-Bund tritt eben­falls für die verunglückte Obbauer Bevölkerung ein und läßt kein Mittel unausqenutzt, um sich auf diese Weise im 3ntereffe der Allgemein! eik nütz­lich zu machen Eine kür lich stattzefundeae Sitzung des Bundes beschloß einstimmig zunächst 2300 Mr. zu stiften Ferner soll der Gesamtüberschuß der Fußballspiele deS vergangenen Sonntags zwilchen Süd und Horb in Ludwigshafen sowie zwischen Speyer und Frankenthal in öpeyer zur Linderung der Rot in Obbau abgeführt werden. Alle Städte, Vereine usw., die dazu nur irgend in der Lage sind, schließen sich diesem Vorgehen an.

lieber weitere Spenden berichteten wir in unserer letzten DienStagsbeilage der .Sport- Umschau st

vermischtes.

Gifenbahnunfall rn Hamburg.

* Hamburg. 3. Oft (WTB.) nach­mittag« fuhr ein aus Osten kommender Zug auf einen Dorortzug. 4 Personen wurden verletzt. Der Materialschaden ist recht bedeutend.

tzandel.

Der Handel der Vereinigten Staaten mit Deutschland.

3n der Zeit vorn 1. Januar bis zum 31. Juli d. I. war Deutschland das einzige wichtigere Land, wohin der Gesamtwert der amerikanischen 2lus-

DörfenkKrse.

Datum-

« , Disch flrieg»<mL 4e/e Disch. '.HrdjsanL 3*/e Disch Reichsanl. «/, Preus, Konsole Darml'tätter VonK . deutsche Dank . . . Dioconto-Eejelschaft dresdner Dank. . . Ulationalbank f. D. . Mitteld. Tredstdank. k.-Amerik Pakets. . Norddeutscher Lloyd. Doch Eußstadl»erk . v.-Lusemd. Dergw.. Delsenkirch. Dergw. . harpener Derydau . Oderschlel. Eilend.-D. i?berschles. Lisenind. . Phönix-Dergb -Aki.. Lod. Amlin- u. Soda Höchster Farbwerke. rlekir.LE.G. ... Schuckert-Werk«. . . Felten.Guilleaume. , Daimler Lud.- Lisenw.- Akt . Adlerwerke 4*, Hess.Staotsanl. , Elektron (Btitsbti»

Frankfurt Berlin 1-fthr- 1-llbr- Schluß- Ans.» Kurs Kur« Kurs Kur« 30.9. 3.10. 30.9. 3.10. 7730 77,50 77,50

73 30 74,75 61^0

400.- 405^-

29»;2

299,- 339,-

-,- 360,- 87L-

750,- 790,

-.- 800,-

750,- - - 960,-

651,- 730,- - - 761,-

610,- 650,- - - 690,-

840,- 940,-

565,- -,- 5K5,-

eoo;- eooV V- Iso',-

588,-

855,- 453,50 919,-

505,- 550,- 550,-

-r- 630,-

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld Brief Datum: 1. Oht. 3. Oht

Amsterdam. Dotterd. 3896,10 3903,909045,95 4054,0$ Drüstel-Antwerpen . 861,60 86 «,4O 889,10 890,90 Thristiania...... 1498,50 1501,50 1550L0 1554,10

Kopenhagen 2187,80 2192,20 2*272,70 2377,30 Stochholm 2737,25 2742,75 2832,15 2837 85

Helsingfor» 170,80 171,20 179,30 179,70 Italien........ 494,50 495,50 504,45 505,55

London 462,50 463,50 473,- 474,- NeuyorK . ..... 124,37 124,63 127,37 127,63

Daris......... 874,10 875,80 899.10 900,93

Schweiz 2147,85 2152,16 2213,75 221b,25 Spanien 1610,84 1614,15 1663,301666,70 Wien (altes). . . , .

Deulsch-Oesterr. . . . 7,88 7,92 7,48 7^2

Prag......... 127,35 127,65 129,60 12%90

Dudapest 17,88 17,92 17,98 18,07

Bulgarien

Konstantinopel. . . ,

3. Olt. Am ersten Monats war die Gemäß den Be-

Frankfurt a. M., GeschäftStage des neuen

Börse schwächer besucht.

schlüssen des Börsen Vorstandes werden in der heutigen Börse variable Hotterungen borge»

Züricher Devisenmarkt.

Wechsel auf fioCanb .......

Deutschland Dien........

Prag Pari» ....... London

Italien .......

Brüssel.......

Budapest ..... NeuyorK ...... Agram. ...... Bukarest

RonnefeldfsTee

11 arcmtittl eri tilUg la Verbraati;

Niederlage* I a allen itadttelln

...» ..............

fuhr eine Steigerung erfuhr: sie war um 77 102000 Dollar größer als in der gleichen Zeit des Vor» jahres, während die Einfuhr von Deutschland um 282 000 Dollar geringer bewertet war als in der gleichen Zeit des Jahres 1920. Hähere Angaben darüber, welche Artikel von dieser Steigerung am meisten betroffen worden sind, werden aus dem soeben veröffenllichten arnllichen amerikanischen Bericht ersichtlich. Darnach stieg in den ersten sie­ben Monaten 1919 die Ausfuhr von Baum­wolle nach Deutschland aus 832 291 Ballen gegen 288 383 Ballen in der gleichen Zeit des Vorjahre«, die Ausfuhr von Äubfev von 62 503 036 lb«. auf 127 632 422 lbS . die Ausfuhr von kondensierter Milch von 16 263 778 lbs auf 33 093 090 lbS.. die von Schmieröl von 19 211 179 Gallonen auf 20 503 184. Unter Len eingeführten deut­schen Waren, deren Wert sich in der VerichtSzeit auf insgesamt 45 274 000 Dollar belief, waren 1 558 563 Iards Sbitzen und Stickereien gegen 704 167 Iards in der gleichen Zeit des Jahres 1920. An Porzellan sandte Deutschland für 1 002 242 Dollar gegen für nur 277 578 Dollar in den sieben Monaten de« Jahres 1920, an Hand­schuhen 111 689 Dutzend Paare gegen 52 568 Dtzd. in der Berichtszeit 1920.

nvmmen, da Aktien, welche nur zum Gtu» heitskurse gehandelt werden, nicht notiert wer» deit Infolge dieser Teilnotterung war der Verkehr ruhig und bei Beginn machte sich eine sichtliche Zurückhaltung bemerkbar, aller­dings waren, wie andererseits zu erwarten, die Aufträge bescheidener. Realisationsnej- gung, welche am letzten Börsentage zu beob­achten war, hat einer Befestigung Platz ge­macht. Lebhafter Umsatz vollzog sich in un- notierfen Werten, von denen Gebr. Fahr an» zogen bis auf 20. Reger waren auch Benz- Motoren gehandelt, deren Kurs sich auf 435 bis 440 stellte. 3m Devisenverkehr war die Ten­denz fester. Gegen Morgen wurden die aus­ländischen ZahftmgSmtttel niedriger bewertet. SchiffahrlSaktien hatten festere Haltung. Bei Schluß waren sehr gesucht Adlerwerke. Erfreu­lich war die starke Nachfrage nach 4prvz. Äeichsanleihe. Die Börse schloß ruhig aber fest. Privatdiskont 3*/< Prvz.

Frankfurt a. M. 3. Oktober. In­folge des hohen jüdischen Feiertages findet die Getreidebörse am Mittwoch, den 5.Ok­tober statt.

Frankfurt am Main, 3. Oktober. Heute, den 3. Okwber, findet eine Kursfest­stellung für Dividendenwerte, die nur zum EinheitSkurS gehandelt werden, nicht statt.

Frankfurt a. Ut, 4 Oktober.

Marknotierung en.

Für 100 deutsche Datum: Zürich . Amsterdam ...... Kopenhagen ..... Prag..........

Stockholm ...... wie,...........

London....... .

Paris ......... Neuyork

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Der Sifeubahstverkehr an der ehemaligen Zollgrenze.

M a i n z, 3. Okt. (WTB.) Die Eisenbahn» direktion teilt mtt: Nachdem die wirtschaft­lichen Sanktionen aufgehoben worden sind, wäre die sofortige Beseitigung der überaus lästtgen Z0lla u fen t ha lte auf den Ueber- gangSstattonen für die Reifenden wie für die Eisenbahnverwaltung sehr erwünscht. Mit Rücksicht darauf, daß die Wiedereinführung! der westeuropäischen Zeit in der Rächt vom 26. Okwber, also schon in wenigen Wochen, ein neuer Fahrplan in Kraft treten muß. set es untunlich, den Fahrplan vom Sommer noch einmal einzuführen. Die Eisenbahnverwaltung wird aber in Einzelfällen Verbesserungen durchführen, sowett eS sich ermöglichen läßt.

Ein festlich begrüßter deutscher Dampfer im Hafen von Aeuhork.

Heuhork,2. Oft. (WTB.) Der deutsche Dampfer ^Bayern"' wurde bei seinem Ein­treffen tm Hafen von Heuhork von den städti­schen Behörden offiziell begrüßt. Eine Gmp- fangSkommission deS Magistrats leitete auf einem mit Flaggen, geschmückten städtischen Dampfer dieBayern" bis an den Pier. Kom­missar Mann drückte als Vertreter des Bürgermeisters m einer Ansprache die Hoffnung aus. daß wettere deutsche Schiffe -wischen 'Deutschland und Amerika verkehren mögen und daß die friedlichen Beziehungen, die während langer bitterer Zahre abgebro­chen waren, für ewige Zetten fort bauern werden.

Gin Raubüberfall.

B e r l i n, 3. Okt. Gestern wurde in früher Morgenstunde in Wannsee bei Berlin auf den Postassistenten Friedrich Gerhardt aus Berlin ein Rau büb er fall verübt. Zwei junge Burschen schlugen ihn hinterrücks nieder, brachten ihm verschiedene Messerstiche bei und warfen ihn in den See. Der Meter- fallens wurde von Ruderern aus dem Wasser gezogen und ins Krankenhaus transportiert. Seine Verletzungen sind sehr schwerer Natur.

3. 10. Schweizer

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