Ausgabe 
4.1.1921
 
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Ein Hefrcht mit Einbrechern.

* Niederkleen (Kr.Wetzlar), 31.Dez Schon nnedrr haben Einbrecher versucht, bi die Wohnung unseres verstorbenen Pfar­rers einzubringen und dadurch die 2Bitnx und ihre Angehörigen in große Aufregung versetzt. Fn der letzten Nacht nun kam es ssmiscyen Einbreckern und Leuten, die frei­willig die Bewachung des Pfarrhauses über­nommen hatten, zu einem Kampfe, bei dem auf beiden Seiten geschossen wurde. Leider ist es nicht gelungen, einen der Diebe dingfest zu machen. Man vermutet, daß die Bande sich in dem Wald zwischen Dornhoh- hausen, Niederkleen und Ärng-Göns aufbält Dorr wurde vor einigen Wochen der Sohn unsere- verstorbenen Pfarrers von einem Räuber angehalten unb ihm ein Messerstich beigebracht. Eine von der Polizei veranstaltete Streife durch den Wald nach den Räubern, wahrscheinlich entwichenen Sträflingen aus dem Zellengesängnis zu Butzbach, ist leider erfolglos geblieben, .hoffentlich gelingt es aber bald, des (3e- stndels, das unfern Hüttenberg in Auf­regung versetzt, habhaft zu werden.

Unfall beim Ntujahrsfchicheo.

* Ho che iheim, 1. Jan. In der Neujahrs- nacht ereignete sich hier beim Schießen ein Un­glücksfall. Ein junger Mami lud eine Pistole, wahrscheinlich mit Spreugmunittou. Tabei explo­dierte die Waffe und riß chm ein Glied des Zeigefingers weg, wchrend die Hand und andere Finger erheblich beschädigt wurden, so daß er sich nach Anlogen eine: Verbandes noch in der Nacht in bic Gi -ßcner Klinik begeben mußte. Viel­leicht schreckt dieser Vorfall die jungen Leute etwas ab. Alle polizeilichen Verbote und Anordnungen! haben bisher diesem arooen Unfug nicht steuern lärmen, im Gegenteil, Die Schießerei und der Lärm während der Neujahrsnvcht hrben von Jahr zu Jahr mehr zugenommen Unsere Jugend hat eben tzu viel Geld in den Fingern!

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* Hochelheim, 1. Jan. Haute kehrte der letzte Kriegsgefangene aus unserm Orte, Karl Weller, Sohn des Müllers Karl Weller, in Hie Dermal zurück. 5'/, Jahre befand er sich in russischer Gefangenschaft. Ten größten Teil davon verlebte er in Sibirien. Nur ganz spärlich trafen Nachrichten von ihm ein. Er selbst hat während der letzten Jahre seiner Gefangenschaft nie ein LebenS- Uxfjen von den Seinen erhalten. Daß sein Bru­der gefallen war, erfuhr er erst bei seiner Rückkehr. Da er der Mitbegründer unseres Turnvereins und stets ein eifriger Turner war, holte ihn der Verein heute Nachmittag mit Musik am Bahnhof Großen- Lnsden ab. Am Abend sand eine Begrüßungsfeier

vor seiner Wohnung statt, an der sich die ganze Gemeinde beteiligte

Lchlichtungsausschutz der Provinz Lberhcsfen.

Sitzung Dan 16. Dezember 1920.

In der Shrtw&adx des Fabritarbei terv erban- des gegen Gastwirt Elges wegen Entlassung des Hausburschen Sckäfer wnrde c<n PvNeien aut* gegeben, die Angelegenheit vor dem Gewerbegericht zum Austvag zu brmg-n.

Dem Anträge Des Betriebsrates der Firma Heyligenstaedt & Co., die Jirma zu verpflichten, an einer Sitzung des Betriebsrats teil zunehm«,, za der sie getoben, aber nicht erschienen war, wert he ine Gegenstände der Drgesordirung teils für er­ledigt, teils für M unbestimmt, teils auch nicht zur Zuständigkeit des Betriebsrates gehörend er» adxtet hatte wurde nicht entsprochen, da der 8 29 Abf. 2 des BetricbSrätcge'etzes nätö den Sinn hat, datz der Arbeitgeber an dm Sitzungen des Be­triebs nates teilnehmen müsse. Er wurde daher dahin erfffimt.Erne gesetzliche Berpf ttch- tun g der Firma, an den Sitzungen des Betriebs­rates teilzunehmen, tonn nicht erkannt werden/'

In einer weiteren Sache derselben Parteien wurde entschieden, daß die bei der gleichen Firma beschäftigten gelernten Anstreicher mit ordnungs­gemäßer Lehrzeit im Fach für Anstreichevarbeiten an Maschinen und Maschinenteilen als gelernte Arbeiter (nicht nur als angelernte Arbeiter) zu entlohnen sind.

Den Arbeitern des Buderus'schen Eisenwerks Hirzenhain, gegen das der Deutsche Metallarbeitev- verbano, Frankfurt a. M., Antrag aut Verhand­lung gestellt hatte, wurde mit Wirkung vom 25. Ok­tober 1920, als dem von der Firma vorher be­reits zugesagten Rückvergütungstermin, auf die bestehenden Löhne ein Zuschlag von 12 Prozent für Arbeiter über 21 Jahre und von 6 Prozent für Arbeiter unter 21 Jahren und für Akkordarbeit bei Durchschnittsleistungen ein weiterer Zuschlag von mindestens 20 Prozent über den Stundenlohn zugebilligt Beide Parteien haben den Scheebs- sprmb inzwischen angenommen.

Tem Einspruch des Deutschen TnrnSporl- arbeiterverbandes gegen die von der Postdirektion Friedberg gegenüber drei Poslhelfern ausgespro­chene Kündigmig konnte nickst ftattgegebm werden, weil die Leute nur za einem vorübergehenden Zweck angenommen worden waren. Gern ätz § 97 deS Bettiebsrätegesetzes erteilte der SckLickstm^--auS- schutz feine Zustlmmung zur (£nttoftung eines vier­ten Posthelfers, der zwar Betriebsratsmitglied, aber in weniger bedürftiger £a« war als einer der vor­genannten drei Leute. Das Betrievsvatsmjtglieb hätte in ferner Stellurig nur dann belasten werden können, wenn ein Schwerb s bädigter zur Eattol- hmg gekommen wäre: auf die hierzu erforderliche Zustimmung der Hess, üauptfürtorgestelle für Kriegsbeschädigte u;<i> >1 ri?qShmterbliebene Tonnte tedoch vorläufig nicht gerechnet werden.

Siehener Theaterveretu.

Die luftigen Weiber von Windsor. Kvmisch-rchantostische Oper von Otto Nicolai.

Gießen, den 4. Jan. 1921.

Kr. Die vierziger Jahre des vorigen Jahr- hundetts sino die klassische Zeit der deutschen Spiel­oper. Die Namen Looping, Flotow und Nicolai bezeichnen ihren Siegesxug. Nicolai aber nimmt unter diesen Dreien nieder eine besonder.' Stellung ein. Seine Erstlvmsopern, in Italien entstanden und italienischem Geschmacke anaepaßt, sind längst vergessen, vielleicht niemals lebensfähig gewesen. In denlustigen Weibern von Windsor" fand er den eignen Säl. Als Kapellmeister in Berlin hat er sein Werk noch aus der Taufe beben -dürfen. Gleich darauf ist er (1849) als 38jähriger gestorben. Sicher ist eine Fülle ungehobelter musikalischer Schätze mit ihm in's Grab «funken. Wie reich er war, davon legen feinelustigen Weiber" noch heute vollgültiges Zeugnis ab. Nicolai war ein origineller Musiker. Wo er sich an Vorhandenes anlehnt, da geschieht cs gewollt. So wenn er die Art der großen Oper, die damals schon in's Kraut geschossen war, sich in Komischer Verzerrung wieder­spiegeln läßt. Ter Born seiner Melodien ist von ursprünglicher Frische, unb seine kompositorische Meisterschaft stehl außer allem Zweifel. Tazu kommt die überlegene Art, mit der er^ von einem geschickten Tertbiditer unterstützt, Shakespeares geniale Komödie nachempfunden btt. Jedem dieser burlesken Charaktere ist er mit völliger Sicherheit bis in die kleinsten Einzelheiten nachgegangen, so daß auch der litevarische Feinschmecker, wenn an­ders er musikverständig ist, bei rinn auf seine Rech­nung kommt. Vielleicht, daß in dieser Beziehung die gestrige Aufführung seine und des großen Nrbik>s Absichten nicht so voll herausgearbeitet hatte, wie man es hätte wünschen mögen. Man wollte sichtlich zu scharfe Würze Dermciben unb war darum vielleicht nicht übermütig genug. Wo Dichter und Kvmvonist so souverän mit ihren Gestalten umspringen, da brauchen auch die Dar­steller nicht zu fürchten, über die Schnur zu bauen, und die Oper erlaubt ihnen in dieser Beziehung noch mehr als die Komödie. So war Falstaff durch Herrn Schl em dach zwar stimmlich aus­gezeichnet, darstellerisch aber nicht mit der über­zeugenden Komik wiedergegeben, die denRitter" zum £emi der Szene machen soll, wenn immer er auftritt. Auch Spärlich und Casus, zwei köstliche Chargen, würden kaum verloren haben, wenn die Herren Siegfried und Petersen noch mehr au5 sich bcrauSgegancjen wären. Vorzüglich waren dst beiden Frauen Schon äußerlich ergänzten sich Fräulein Jungbauer und Frau Jacobs in der angenehmsten Weise, in Stimme und ©viel kamen vollends Zartheit und Reise zu wohl­tuendem Ausdruck. Anna unb Fenton vermögen als bloße Stafsagefiguren wenig Interesse zu er» wecken. Leider wurde uns Frau Reichs Ballade nom Jäger Herne voventhalren Sie ist aber für

das Verständnis der Handlang unentbehrlich. Fehlt sie, so muß Hernes erste Erwähnung viel stärker unterstrichen werden, als eS gestern geschah. Fräu­lein Meyer unb Herr os En e hielm wußten ihnen so Diel Leben ubzugewmnen als möglich ist unb wurden ihrer Ausgabe auch musikalisch Döllig S AehnllcheS gilt von Herrn Heuser- unb von Herr Kubnö Reich. Das er war ganz auf der Höhe. Herr Wagner erwie- sich durch die Sicherheit, mit der er Darsteller und Musiker in seinem rbot- mischen Bann zu halten wußte, wieder al» treff­licher Büdnendttigen! Die Wiedergabe der Ouver­türe brachte uns den Zauber diese- ivundcrvollen Musikstück- voll »um Bewußtsein Doch darf nicht verschwiegen Nerven, daß die feine Stimme de- Fräulein Jungbauer zumal anfangs Mühe hatte, sich gegenüber den wohl etwas zu kräftig auttretenben Streichern und Bläsern durchzusetzen, und daß selbst gutgeschulte Ohren von dem Clmr hinter der Sttcnc zu Anfang des ClsenspnkS kaum etwas vernehmen konnten. Tie Szene selbst wirkt in ihrer äußeren Aufmachung trotz aller daraus ver­wandten Sorgfalt auf unsere Einbildungskraft schwerlich noch mit der gleichen Stärke, nm- eS bet unfern Eltern und Grotzeltern der Fall war. Da­für ist und bleibt sie in ihrem inneren (Aufbau der Höhepunkt des Nicolaischen MeistettverkS

Uraufführun g in Hanau a. M. Am 12. Januar 1921 findet im Stabttbeater zu Hanau a M unter der Leitung des Direktor- Johs. Poetsch die Uvausführung des dvnante8 Eheringe " von den Autoren Hans Sturm und Aler. Engü statt. Tiefe Uixtuffülmuig für Süddeutscklaiid ist glcidjyitig mit den Uraufführun­gen in Hannover (©dtaiänirg) und Def fau (LondeSthevter).

Vermischte».

Zweibrücke p, 3. Jan. (Wolff/ Bei der Verfolgung Pirmasenser Schieber aus dem Bahnhose feuerte einer der flüchtenden Schiebet auf den ihn verfolgenden Beamten, ohne zu treffen.Tie anderen S du ober fielen über drei weitere Beamten bec und mißhandelten sie schwer, worauf diese von der Waffe Gebrauch machten. Der Haupttäler konnte festgenommen werben und sechs weite« Teilnehmer sind ermittelt

Eingesandt.

(Für Form unb Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Attikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Frie-enSlüer."

Das seit einiger Zeit hier eingefüftrte fran­zösische Bier bat nicht, wie angefüubigt, einen Stammwürzengehalt von 13 Prozent, sondern laut Untersuchung von nur 11,1 Prozent.

Verband ober hessischer Brauereien.

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Mainzlar, den 3. Januar 1921.

Gießen, den 4. Januar 1921

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem schmerzlichen Ver­luste unserer teueren Entschlafenen danken herzlich

die ttauernden Hinterbliebenen: Gg. Staub, Lok.-Führer, u. Frau Familie Ernst Töpfer.

Klein-Linden, 3. Januar 1921.

Die Beerdigung findet Mittwoch den 5. Januar, nachmittags 724 Uhr, statt.

Treis a. d. Lda., den 3. Januar 1921.

Die Beerdigung findet Mittwoch den 5. Januar 1921, nachmittags 2'/, Uhr, statt.

Nüddingshaufen, den 31. Dezember 1920.

__________________118

Üockcn 3.60, Neisgrien u. TalelreiS 8.505.50, Lin­ien 4.60, la aiißl Griest und Mebl 3.60 und 4.HX Daierkakao. la Tee. Stbo* totabe, tonb. Schweizer Milch. Crtninal-Smüiflbi unb andere Sernteirrn.

Löbcrklitzt 18, jtL

9-12 u. 2-4 täglich. 071

Oberst Ziegler

Forstmeister Gilmer

Mieze Fischer, Orten berg

Frau Dodo Fries geb. Fischer, Ortenberg

Julie Fischer, Ortenberg

14 Enkel und 3 Urenkel.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Zugführer Hch. Schneider.

wU: Vrrtobimge- und Vermlblimgeanx«<geii, D.nMuirtm, Geburt.- und Creueranwfgca, VlHtmkxrten . ClnUdini geteerten, Rodfzrtte- telrungen, feftzeitungen und 6lü<*wunfd>- Nerten fertigt feuber und fdineU an dU

Buch- und Steindrudterei

7urtU8Cbrirt,OIctzfteinrtr.38

Nur durch Spezialität bin ich in der Lage, wirklich gute und dauerhafte Waaen für den Handbetrieb

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern nachmittag gegen 5 Uhr unsere innigstgeliebte Schwester und Tante

Fräulein Johanna Schneider nach langem, schwerem Leiden im Alter von 64 Jahren zu sich in die Ewigkeit zu rufen.

nmninnifflinirnnmnnfimiirnnfflimniniinnininninniiniRiinnmif'

Bratate aller irl

wer! dio Brtdissbe Ualv.-Drnckarei. R. Lange, ßiefiea

iii.uiitiiuitiiituuiiiuuiiituinniniimuunmmuimiuiuumujuuuium

Gestern mittag 12 Uhr entschlief sankt nach langem Leiden meine liebe 9rau, unsere gute Mutter, Schwieger­mutter unb Tante

Hrau Katharina Böckner

geb. Heddertch

im 72. Lebensjahre.

Die ttauernden Hinkerbltebeuen.

Jobanu Böckner.

«letzen sMühlftt 2L 8. Januar 192L

Die Beerdigung flnbet Donnerstag den k. Januar, nachm. 2 Uhr, auf dem neuen Friedhos statt. 0108

Wir machen hiermit die traurige Mitteilung, daß mein lieber Mann, unser guter Vater. Großvater. Urgroßvater und Schwiegervater

Herr Justizrat Davidson

Rechtsanwalt und Notar

im 86. Lebensjahr am 28. Dezember sanft entschlafen ist.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Frau Julie Davidson geb. Hofmann, Ortenberg

Frau Theo Reus geb. Davidson

Darmstadt, Wittmannstraße 25

Frau Luise Ziegler geb. Davidson

Sellin auf Rügen

Frau Jula Gilmer geb. Davidson Hirschhorn a. N.

Frau Else Davidson geb. Vogel, Ortenberg (H.) Dr. Reus

Hartspiritus in Dosen offeriert 14c Cestral-Drogerle Schall tr.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil, nähme bei dem Hinscheiben unseres teueren Entschlafenen, und die vielen Kranzspenden, sowie für die trostreiche Grabrede des Herrn Pfarrers Hofmann sagen wir unseren innigsten Dank.

Familie Diehl.

Vogt'sehe Privat - Handelsschule Gießen, Qoetheetr.32. Tel. 2064.

Anfang Januar beginn, wieder neue Tages- u. Abend-Kurse

in Buchführung, Stenographie und Maschinenschreiben.

Anmeldungen können täglich erfolgen.

Prospekte kostenfrei d. die Schulleitung.

Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme während der langen, schweren Krankheit und beim Heimgange unseres lieben

Wilhelm

sagen wir hiermit unseren innigsten Dank.

FamilieWilhelm Ph. Schlapp.

herzu stellen.

SeMkMWllL s.MeSkMlWer

Nur nute Arbeit läßt sich leicht verkaufen.

Verlangen Sic Prelse von

JuiusNölier,Niedernhausen,Taunus

Speetaifebrik für Wagonbau. 25

Heute morgen um 4'/, Uhr entschlief unerwartet nach Kurzem, schwerem Leiben unser geliebtes, eirrziges Töchterchen und Schwesterchen

Else

im Alter von 1 Jahr und 2 Monaten.

3n tiefer Trauer:

Wilhelm hch Sender und 5rou geb. Gilbert

Adam und Karl Sender

Christian Karl Sender u.Zraul Groß. Altdürgermeifter Gilbert I eitern Paten, Soten u. alle Angehörigen.

Grüningen, den 3. Januar 1921

Die Beerdigung findet Mittwoch den 5. Januar, nachmittags 2 Uhr, statt. (

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten hier­durch die schmerzliche Mitteilung, daß gestern abend 101/, Uhr mein innigstgeliebter Mann, unser treusorgen­der Vater, unser guter Bruder, Schwager und Onkel Herr Philipp Becker II.

nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 47 Jahren sanft entschlafen ist

In tiefer Trauer:

Frau Johanna Becker geb. Ziegelstein und Kinder

Familie Opper und sonstige Angehörige