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mc. Frankfurt a Ak.. 2. Okt. Die durch die Esplotion von Oppau hier angerichteten Schä­den an Fenstern. Gebäuden usw werden auf 120150 000 Markgeschätzt. Wie man fetzt hört, beträgt der Schaden in Oppau selbst und in der näheren Umgebung rund 1500 Millionen. Da­bei ift die eigentliche Fabrik mit über 500 Mil­lionen beteiligt.

Mannheim, 2. Okt. (WA.) Aach der achten und neunten Totenliste sind die erkann­ten Toten auf 3 7 3 gediegen. Uner­kannte Tote werden jetzt 75 gezählt. Die Zahl der Termihten betrug nach den letzten Ver­öffentlichungen 177.

spd Dürkheim, 2. Okt Gin nachahmens­wertes Verhalten betätigten die Bewohner von Dürkheim und Umgebung, die sich mit einem Auto mit TB c i n, enthaltend 435 Liter in Fla­schen und 1374 Liter in Fässern nach verschiede­nen Krankenhäusern, darunter in LudwigSbafen, fuhren, wo er für die Verwundeten abgegeben wurde.

fpd. Oppau, 2 Okt. Die endgültige Zahl der Toten des Oppauer Unglücks ist noch nicht fest gestellt. Mit den 421 Toten, die daS Durgermeist eramt Ludwigshafen verzeichnet, ist die Höchstziffer der Todesopfer nicht erreicht. Von den 200 Vermissten dürfte ebenfalls keiner mehr am Leben sein. Ferner sind in die Zahl 421 diejenigen Toten, die Frankenthal, Mannheim. Schwetzingen usw. hatten, nicht eingerechnet

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Turnen, Sport und Spiel.

1. Internationale- Wettschwimmen in Darm­stadt.

Am SamStag und Sonntag sand im Hallen­schwimmbad das 1. Internationale Wettschwim­men statt. Der Zuschauerraum war bis auf den letzten Platz gefetzt. Auch der ehemalige Groh- heczog befand sich unter den Gästen. Die Wett- lampse wickelten sich programmähig ab. Man­cher deutsche Rekord wurde verbessert.

Die Resultate vom ©amdtag:

1. I. Seniorstassel 5 mal 50 Meter bei.: 1. V. f. v. S München 2,27; 2. Hellas Magdeburg 2,283/6.

2. Zuaendbrust 200 Meter: 1. K. Ortemann, Zung-Deutschl. Darmst., 3,22; 2. <S. Müller, Zung- Deutschland Darmst., 3,27- 5.

3 1. Geniorbruft 100 Meter: 1. E. Rade­macher, Hellas Magdeburg, 1,19; 2. H. Sommer, Rhenus Köln, 1,20; 3. F. Levaday, V. f. v. S. München, 1,23.

4. 2. Seniorstaffel 5 mal 50 Meter bet: 1. 2. Mann sch Jung-Deutsch! Darmst. 2,37?/s; 2. Aikar Heidelberg 2,39.

5. 1. Seniorspringen (8 Sprünge): 1. Scheck, Delphin Stuttgart, 59 P.; 2. Pfvrdte, Alter Leip­ziger S. D.. 46 P.; 3. M. Gerbig, T. G Darm­stadt, 40-/5 P.

6. 2. Seniorlagenstaffel 4 mal 50 Mtr.: 1. Zung-Deutschl. Darmstadt 2.20l,5; 2. Aikar Heidel­berg 2,23.

7. 1. Seniorseite 100 Meter: 1. E. Singel» bei), Darmstadt, 1,13Vs; 2 <8. Dahlem, Ruhrort, l,16i 5.

8. Damenbrust 100 Meter: 1. Marianne Dero, Darmstadt, ID., 1,45; 2 Annelise Drosi, Lud­wigsburg, 1,451/5.

9. Zugendlagenstaffel 4 mal 50 Meter: 1. Aikar, Heidelberg, 2,34Vs» 2. Iung-Deutschland, Darmstadt, 2,40.

10. 1. Seniorstaffel. 3 mal 100 Meter beL: 1. Hellas Magdeburg 2,25*/». 2. D. f. v. S. Mün­chen 3,33»/»-

Resultate vom Sonntag.

Dingeldey I.-D. Darmstadt versucht einen neuen deutschen Rekord in 200-Meter- Seite, was ihm in 2,41 gelang.

1. 1. Seniorlagenstaffel 4 mal 50 Meter 1. Hellas Magdeburg 2,10i/6; 2. D. f. v. S. Mün­chen 2,122/5.

2. 2. Jugend 100 Meter beL: 1. QU Dir» linger, Freiburg, l,124/»i 2. A. Barth, Weitzen- felL 1,161/5.

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gc n, Frankfurter Zerrung, General-Anzeiger, Aachrichten und Mttagsbtatt. erhobenen For­derungen auf eine wesentliche Erhöhung der Trägeilöhne von den Verlegern nicht erfüllt wer­den konnten, traten am Samstag die betreffen­den Träger in den Streik. Vergleichsverhand­lungen scheiterten. General-2 zr gor und Frank­furter Zeitung tarnen am Samstag und heute nicht zur Bestellung, dagegen wurden die Aachrichten ausgetragen Der Streik wurde begönne', ohne Mb der SchlichtungSausschutz angcrufen wurde. Die Verlagsfirmen waren zu wesentlichen Zu­geständnissen bereit.

spd. Frankfurt a. M 2. Ott Eine von mehr als 4000 Personen besuchte Versammlung Frankfurter Mieter forderte nach teiwrife stürmischen Auseinandersetzungen dies 0 f 0 rtige Beseitigung deS Stadt Mieteini - gungSamtes oder dessen Besetzung rach ab­solut paritätischen Grundsären, unter Ausschal­tung aller Hausbesitzerinterellen.

mc. 5 r a n f f u r t a. M., 2. Oft. Der Ma­gistrat hat die Bewilligung der 50 000 Mk. für das hungernde Rußland, die seinerzeit die Stadtverordnetenversammlung für gut befun­den hatte, abgelehnt. Ueber diesen Be­schluß herrscht in den sozialistischen Kreisen der Versammlung große Erregung und man befürchtet einen schweren Konflikt mit dem Magistrat.

gn. Eschwege (Werra), 30. ©ent. Der bis­herige tommiffaritoe Landrat des Kreises Esch- Wege. Langer, ist vom preußischen Minister des Innern zum Landrat des genannten Krrises er­nannt worden. Langer gehört der Sozialdemo­kratischen Partei an; der Regierungsbezirk Kastel hat damit 4 sozialdemokratische Laadräte.

fb. Hünfeld, 1. Ott. Bei der Versamm­lung des landwirtschaftlichen Orts Vereins ©rotten» dach wurde beschlossen, von jedem Acker Kar- toffelanbausläche einen halben Zentner Kartof­feln zum Preise von 15 Mark an die Minder­bemittelten und die kariatioen Anstalten Hünfelds zu liefern.

[] Marburg, 3. Oft. Der langjährige Lei­ter der Marburger Realanstalten. Geh. Rat Dr. Knabe, ist mit Ende dieses Sommerhalbjahres unter Ernennung zum Oberstudiendirektor au« seinem Amt geschieden Aus diesem Anlah brach­ten ihm am Donnerstag die jetzigen und viele ehemalige Schüler einen Fackelzug und am an­deren Tag fand in der Aula der Oberrealschule eine Abschiedsfeier statt.

[] Marburg, 3. Okt. Der Schreiner­ausstand dauert jetzt dahezu 12 Wochen. Die Mehrzahl der Gehilfen hat anderwärts Stellung angenommen.

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Hessen-Nassau.

Das Ende der Messe.

mc. Franksurt a. M, 2 Okt. Die Messe 11 am Samstag zu Ende gegangen. Das Ge - s t war an den letzten Metz tagen weiter- , r gut, und sogar am Samstag stellten sich >4) Käufer ein. Um die Mittagszeit begann um daS grotze Packen, alles suchte möglichst qr.ell zur Dahn zu kommen, um noch vor Sonn- g zu Hause zu fein. Die Dahnverwaltung hatte eshalb einen Ansturm zu bewältigen, wie et den der Fall war, zumal auch der Ausflügler- ! [uitb Arbeiterverkehr sehr stark war.

Der Höchster Streit.

mc. Höch st (Main), 2. Okt. Am SamStag vriammeLten sich die Mitglieder des christ - chen Gewerkschaftskartells, um zu rm Streit mit der Farbwerksdirektion Stellung .'i nehmen. Die Versammlungsleiter brachten zum LuSdruck. daß mir strikte Einstellung auf dem Standpunkt der Gewerkschaften hier von Vorteil .b könne, alle Eigenmächtigkeiten der Arbeiter ien von Ucdel Warnen müsle man weiterhin I ^unverantwortlichen Hetzern, welche im Generalstreik treiben, besten Ausgang b-V- mmen ungewitz sei. Es könne absolut nicht , ie Befürchtung von der Hand gewiesen werden, ?af) er sehr zu Ungunsten der Arbeiterschaft WMalle.

fpd. Frankfurt a.M., 2.Oft. Ueber die Wiederaufnahme der Arbeit in den Betrieben ker Chemischen Fabrik Griesheim-Elektron in 4 .trieshcim a. M., der Farbwerke Höchst und «der 3cunftfeibefabrifen in Kelsterbach wurde in 4 <ax:ttäglger Sitzung zwischen den Arbeit­et) e > - und Arbeitnehmerorgani- Hlationen folgende Vereinbarung getrof- <ct: Die Verbandlungsparteien erkennen an, dah flr die Ehemische Fabrik Grie-Heim-Elektron der Tcichstarif der Chemischen Industrie matzgebend 1 st Die Wiedereinstellung der enüaffenen Ar­biter erfolgt nach Matzgabe des Bedarfs und icch freiem Ermessen der Werksleitungen. Die auf Grund dieser Vereinbarung wieder einzu- i eilenden Arbeiter werden auch in ihre allen Rechte wiederum eingesetzt Jede Entschädigung tiir nicht geleistete Arbeit wird abgelehnt. Die Abstimmung der früheren Belegschaften von Griesheim-Elektron über diese Verein- >arung fand SamStag nachmlltag statt und hatte dus Ergebnis, datz sich 1212 Stimmen dagegen »ad 236 dafür erklärten. An der Abstimmung beteiligten sich etwa 45 Prozent der früheren Belegschaften. Die Abstimmung in Höchst und Kelsterbach findet Montag bzw. Dienstag stall.

Schwurgericht.

(Sieben, 1. Oktober 1921.

Unter Ausschluß der Öffentlichkeit wurde heute gegen Elisabeth Rohrbach von Gie­ßen wegen Abtreibung verhandelt. Geladen waren 14 Zeugen und 2 Sachverständige. Ur­sprünglich war Anklage von der Strafkammer erhoben worden; diese hatte aber auf Grund der vor ihr stattgefundenen Verhandlung den Fall an das Schwurgericht verwiesen, weil die Ange­klagte der Abtreibung gegen Entgelt drin­gend verdächtig erschien. Die Geschworenen ver­neinten, diese an sie gerichtete Frage, bejahten aber die weitere Frage, datz die Angeklagte mit Einwilligung einer Schwangeren, die ihre Frucht vorsätzlich abgetrieben habe, ihr die Mittel zur Abtreibung beigebracht und bei ihr angewendet habe. Wildernde Umstände wurden ihr versagt. DaS Gericht verurteilte die Angeklagte zu drei Jahren S' Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. Schärfend kam bei Ausmessung der Strafe in Betracht, dah die Angeklagte wegen Abtreibung bereits mit IV» Zähren Gefängnis vorbestraft war, und dah daS Mädchen, dem sie zur Abtreibung der Leibesfrucht die Mittel bei­gebracht batte, an den Folgen des Eingriffs, der eine eiterige Bauchfellentzündung zur Folge ge­habt hatte, gestorben ist.

Die Angeklagte, die bis zuletzt geleugnet Halle, erkannte das Urteil sofort als rechts träf-

fc22 vorgesehen werden Sine Regierungsvorlage »tragt daher, der Finanzausschuß wolle sich Mit der alsbaldigen Anschaf,ung des erwähnten ^vjettionsapparateS zum Betrage von 36 403 larf einverstanden erklären, vorbehaltlich 6in- ellung in den Staatsvvranschlag 1922.

Starkenburg und Nheinhesien.

Der Buchdruckerstreik ht Darmstadt.

rm. Darmstadt, 2. Oft. Der Buch- ruderftreif ist, wie wir bereits kurz mittet« 1 konnten, am SamStag eingetreten. ES er- beinen keine hiesigen Blätter außer dem ; olksfreund, der die Forderungen der Buch« itder unter Vorbehalt bewilligt hat. Die : vteitenden erklären, dah die am 24. Septem« < t durch das Schiedsgericht festgelegten Ansätze unter Aichtkenntniö der Darm- rluer Lebenöverhältnisse bestimmt seien und Ließfalld für die heutige Teuerung aus« ichen. Da auch das amlliche Organ, die crmstädter Zeitung, nicht erscheinen kann, der Strett auch für das Ministerium, Be« ; den ufw. sehr unangenehm, wenn er sich rauszieht. ES sollen schleunige Derhandlun- 1 angebahnt werden.

Xlreie Wetzlar.

Groh-Rechtenbach, 2. Oft. Eine stlich-nationale V 0 l ks ve r sa m m- : n g Ler Rechtsparteien fand heute nachmlltag dem Orte im Freien statt Der Zudrang * ben Orten des Kreises Wetzlar war auher« 2enlltch stark. Die Versammlung wurde durch fr bei und Gesang einge leitet. Als Redner traten .l* Lehrer Martell- Frankfurt a. M. und !»chhänbler Sonnenschein-Warburg. Ihre ! esjuhrungen sanden lebhaften B i all.

Hochelheim. 30. Dept. Gestern mit- Jrg gegen 12 Uhr entstand hinter der Scheune W Gastwirtes Jung an einem Strohhaufen ein 5<uer. Die bei der Dreschmaschine beschäftigten .cute und die AachdarSleute konnten es sofort Aschen, ohne datz die Spritze in Tätigkeit zu «en brauchte. Durch schnelles Eingreifen konnten S Scheune sowie die Dreschmaschine gerettet werben.

Gerichtssaal.

rrn. Darmstadt, 2. Oft. Der Derwal- tungSgerichtShof hatte am SamStag Entscheidung zu treffen gegen den Lehrer Steffan zuMaarin Oberhessen wegen Kör­perverletzung. Eteffan ist beschuldigt, einen Schüler wegen Ungehorsams dadurch verletzt zu haben, dah er ihn derart an die Bank stieß, daß am Kopf eine Wunde entstand. Trotz der Aussage mehrerer Schuler, dah der Lehrer den Jungen gestoßen habe, gilt die Schuld des Lehrers, der behaichtet, daß der

Für Cpbau.

Scharfe Bestrafung der Hyänen des Oppaner Unglücksfeldes.

fb. Frankenthal, 2. Ott Recht empfind­lich verurteilte jetzt das hiesige Schöffengericht den ersten dieser Schurken. Der 25jähnge Zalod Buckel aus Friesenheim war in die Fabrik Opvau gelangt, ohne datz er der Belegschaft an- gehörte. Sin Wärter überraschte ihn, wie er sich verdächtig an einer cmgeftürjten Hülle zu schaffen machte. Bei der Untersuchung durch die Gendarmerie fand man bei ihm einen Fahrrad­mantel, den er von dem Rade eines verunglückten Arbeiters entfernt hatte. Er wurde trotz des an und für sich geringfügigen Diebstahls zu drei Zahnen Gefängnis verurteilt.

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10 Zugendbruststaffel 4mal 50 Meter 1. Frei» bürg, 2,4^ 5; 2. Zung-Deutschland Darmstadt 2,51«/».

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12. Damenschwimmen 100 Meter bei. 1. Olafen* berg, Hannover, 1L5V»; 2 E. Kramer. Darmstadt, 1,33.

13. 1. Senior Rücken 100 Meter 1. Fröhlich HcllaS Magdeburg 1,14; 2. Dahlem, D.-Ruhrort 1.15. Sröbltd) drückt den deutschen Rekord von 1,16» r auf 1,14.

14. 2. Damen Rücken 100 Meter. H Qtinbt Hannover 1,394 5; 2. Roll Heidelberg 1.42.

15. ErmunterunaSschwimmen 100 Meier beL 1. 5. Lang Karlsruhe, S. B. 30; 2. E. CBrsmer LudwigSdurg 314....

16. Zugendstaffel 4maI50 Meter beL: 1. Hei­delberg 2,21; 2. Freiburg 2,22.

17. 2. Seniorschwimmen 100 Meter 1. Vobis, RhenuS Köln. l,07Vs; 2. Laube. Wasserst. Han­nover 1,10V».

18. 2. Seniorrücken schwimmen 100 Meter? 1. E. Heber er. E. F. S. £, 1,19; 2. Kaufmann. Lud­wigsburg, 1,20. O

19. Damenstaffel 3maI50 Meter: 1. Hannover 1.57V.*; 2. Darntstadt 1.58.

20. 1. Seniorstaffel 5mal 100 Meter beL: 1. Hellas Magdeburg 5.51, 2. V. f. v. S. Mün­chen 6.011 <5.

21. Wasserballspiel: Zungdeutschland Darm» stadt.Bayern" Rürnbe^ 4: 3 (H lbzcit 3:0), von. .Bayern" tarz vor Schluß abgebrochen.

Erfolge deu tscher Schwimmer in Wien. Bei dem zweitätigen internationalen Wettschwimmen in Wien schnitten die deu Vertreter hervorragend ab. So gewann Hein - r i ch (Leipzig» sowohl das 200-Meter-Schwimmen in 2:34,5 als auch da« 300-Meter-Schwimmen in 4:07,7 und das 500-Meter-Sck-wimmen in 7: 22,4. Dem dreimaligen Erfolg Heinrichs stand die Leistung des Bremer« Sitner wenig nach Auch er vermochte drei Siege auf sein Konto zu bringen, darunter die Meisterschaft von Oester­reich im Rückenschwimmen über 100 Meter. Zum Schlüsse sei noch dos Siege- von Mundt (Hal­berstadt) gedacht, der im Turmspringen einen überlegenen Sieg übet den Oesterreicher FarckaS errang.

Vermischtes.

Der Bonner T heat er schwi ndel. Der 22jähriae Theaterschwindler Horst Düring, der vor eiriaen Wochen die städtische Verwaltung und zahlreiche Bürger getäuscht bzw geprellt hat, indem er mit groben Rellamcmitteln schwi.idelhaf- terweise die Aufführung der Opern Tannhäuser. Lohengritz und Fidelio durch die Charlottenburger Reifeoper ankündigte, mit dem ErlöS des Kart en« Vorverkaufs von 21 000 Mark aber gleich noch dem ersten Tage des Verlaufs verfchwu den wat; ist jetzt in Leipzig verhaftet worden.

Wien, 30. Sept. (Wolff.) Den Abend­blättern zufolge istDaniel Duin, der Chef einer hier etablierten holländischen Finna, nach Schädigung zahlreicher Banken flüchtig. Die BerbindlichLeiten des Flüchtlings, der Da­luten, für die er Gegenwerte übernommen hatte, nicht ablieferte, sollen eine Mil­liarde betragen. Hierzu meldet die Polizei- korrespvndenz, dah ihr bis zum Abend n"Q von einer Bankfirma Anzeige erstattet wurde, die Duin um 12 Millionen dadurch schädigte, dah er ihr eine Summe in holländischen Gul­den, Auszahlung Amsterdam, anbot, für die sie ihm den Gegenwert auSzahlte, jedoch bei der Behebung in Amsterdam erfuhr, dah Die Auszahlung ungedeckt war.

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