Ausgabe 
3.7.1921
 
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"X-Mschchch» >00 legen i ücherhalle. 3m ausgeliehen. Davon Literatur 939, jeit- 13, Literaturgeschichte Länder- und Mer- > Geschichte und Du>» 9, Aaturlvjslenschast ld Seewesen 2, HM» tndheilslehre 3, Xe» )taatswi!ienscha!t 18, lprachliches 14 M inbe.

des deutschen den Tiehener An» Metern Bericht über bilbung von Lehrern )uibe unb berichtigt, gann mit einer Teil» Personen und nicht iligten abschloh. Dah rot) der schwindenden uch nach Beendigung nt ist, soll die ®rim» inigung Vssenbacher immenkünste von 15 icht toerden.

r Oberschlesien beendeten Sammlung taate Hessen nicht am (Juli statt.

nein hielt am Der» diessährige General- I Gleiberg ab. Leider ngunst der Witterung, chen Auisichvbedorde

Landrat Dr. Sa r » hienen, für die Stadt und für ben W r! Der 1. Lvrsrhende. cheimerat Dr. U|in- tsbericht über das ab» konnte die erfreuliche r Verein im De«e* Werbearbeit, einen ou Hebern zu verzeichnen i Z Mitgliedern durch

Die Mnung^

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Redner:

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Binöegarn

eure bedeutende vteuerftrafe die ^tvlge fein, je­denfalls ist dies eine TDarming für andere.

Kreis Wetzlar.

AAuS dem Kreise Wetzlar, 3.Juli. 3n den Dörfern sind vielfach die Brunnen und Wasserleitungen so wasserarm geworden, daß die Einwohner in ganzen Ko­lonnen an die Lahn fahren, um Wasser zu holen.

Hessen-Nassau.

Frankfurt ohne KiuoS

mc. Frankfurt a. 1, 3. Gult Die Kino- besiher scheinen es in der Frage der Billettsteuer mit dem Magistrat auf eine Machtprobe ankom- men zu lasten. Alle KinvS find trotz deS heutigen trüben Sonntags geschlossen, mit Ausnahme des Anion-Theaters, jedoch wird dieses morgen eben­falls seine Pforten schließen. Damit werden aber* inals 50 Personen brotlos, so datz sich die Zahl der durch die Kinoschließung arbeitslos gewor­denen Personen auf 550 erhöht, für die alle zehn Tage rund 80 000 Mk. Arbeitslosen-llnter- stühung zu zahlen ist. Der Magistrat erklärt vor­erst noch, sich auf nichts einlasten zu wollen. Bc- kannllich hatte man eine Minderung der Biliett- sleuer ddh 40 aus 30 Prozent gefordert, die aber abgelehnt wurde. Man darf gespannt sein, wie der Streit sich weiter entwickelt.

Theaterverpachtung.

X Hanau. 3. Juli. Dem hiesigen Theater- direktor Hoh. P o e t s ch, der seit einem Jahre das Hanauer Stadttheater leitet, ist auch das Aschaf­fenburger Stadttheater, vorläufig auf die Dauer eines Jahres, übertragen worden.

Eine gestörte Stadtverordnetensitzung.

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Steuervortrag

Dienstag, Den 5. Juli, 8fk W aöeaös,

Statt Karten.

Bei dem Hinscheiden unseres lieben, guten

r Heinz

sind uns so zahlreiche Kranz- und Blumenspenden zu­gegangen und so viele Beweise von herzlicher Teil­nahme entgegengebracht worden, daß es uns nur auf diesem Wege möglich ist, unseren tiefgefühlten Dank auszusprechen. 74,-0

Familie Heinrich Junker.

Gießen (Roonstraße 31), den 4. Juli 19^1.

Sriebberg, 30. Juni. Gn der heu­tigen v ta dtverordnetensitzung wurde beschlossen, der Bereinigung hessischer Woh­nungsämter mit einem Beiträge von jährlich 30 Mk. beizutreten. Der Wochenmarkt soll ür die Folge in diegroße Allee" auf der Kaiserfttaße verlegt werden- die Anschaffung von Markttischen wird beschlossen, sie sollen gegen eine Leihgebühr von 50 Pf. für den Quadratmeter oder eine Pauschalgebühr von 75 Mk. pro Jahr abgegeben werden. Dem LandesverbandHessen" zur Bekämpfung der Geschlechtskrankheiten soll mit einem jähr­lichen Beitraa von 500 Mk. widerruflich bei­getreten werden. Die Errichtung einer WassergaSanlage wird einstimmig beschlossen. Am Sonntag den 3. Juli findet ein Blu­mentag zum Besten der Kriegerehrung statt, am Sonntag den 10. Juli der Kinderhilfstag. Das Gesuch der Gießener Studentenschaft um Bewilligung von Freittschen wird ab- aelehnt, da die Stadt in erster Linie für die Bedürfnisse der hiesigen Studentenschaft ver­pflichtet ist.

Starkenburg und Rheinhessen.

Ein Erzeugerftreik.

rm. Darmstadt, 3. Juli. Die Gemüse­händlerinnen von Griesheim streiken seit dem letzten Donnerstag und kommen feit dem Samstag nur in ganz geringer Fahl mit ihren Erzeugnissen auf den hiesigen Markt. Sie wollen die Cßeftimmung umstoben, das) ein Berkaus von Gemüse an Wiederverkäufer. Grobhändler ufw an Bormittagen vor 10 llhr nicht erfolgen darf, damit die Konsumenten Gelegenheit Haven, ihre Bedürfnisse direkt zu decken unb das Gemüse nicht durch den Zwischenhandel unnötiger Weise ver­teuert wird. Die Griesheimer haben sich mit den Händlern durch ein Flugblatt verständigt und auch der Bauernbund hat sich mit den Händlern ufw. solidarisch erllärt. Man ist auf den Ausgang deS Streites gespannt. Zunächst machen die Händler aus den anderen Rachbarorten wie auch die Darm­stadter Produzenten gute Geschäfte.

«Heften. BabnbofstrZ) Sei. 1007. Gegr. 1009.

Beginn neuer 22c Wnö- n. Ingesturfe. BuGhlöhrang 8ehti*, Bud- nnd Liek* ickrlft u.Hudelsiaeher. AnmeldJägl. ProipJreL

Todes-Anzeige.

Es hat Gott gefallen, unseren guten Vater, Bruder, Groß­vater, Schwiegervater und Urgroßvater Christian Jungblut heute vormittag 7 Uhr im Alter von 87 Jahren nach schwerem Leiden zu sich zu nehmen.

Um stille Teilnahme bitten

Familie Michael Kreiling Witwe Familie Veterinärrat Nuß Familie August Braun Familie Emil Bender.

Gießen, Darmstadt, Bitterfeld, Gonsenheim, den 2. Juli 1921.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. Juli, nachmittags 4 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt

Blumenspenden sind nicht im Sinne des Verstorbenen. (^

Statt besonderer Anzeige.

Samstag den 2. Juli starb plötzlich am Herzschlag im 76. Lebensjahr mein lieber Bruder

Herr Erich Wasserschieben

in Gießen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Richard Wasserschieben, Major a. D.

[1 Marburg, 30. Juni. Aus Anlaß eines in der letzten Stadtverordnetensitzung zur Beratung stehenden AnttagS, zu einem im August hier abzuhaltenden Feste der Freien Turnerschaft einen städtischen Deittag zu bewilligen, hatten sich eine An­zahl jüngere Mitglieder der Freien Turner­schaft im Sitzungssaal eingefunden. Der Ma° aisttat schlug mit Rücksicht darauf, dah zu dem am nächsten Sonntag hier abzuhaltenden großen hessischen Gauwetturnen 3000 Mk. be­reit gestellt seien, 500 Mk. vor. ES kam dann zu einer stundenlangen Auseinandersetzung über die Festlichkeiten, die studentischen Fah- partien, das Hineintragen der Politik in die Turnvereine, die traurigen Zeitverhältnisse, und den Anttag, Sonntags von 911 Ahr sportliche Veranstaltungen polizeilich zu ver­bieten. Zugleich wurde angeregt, solche Ver- anstalwngen ohne Alkohol abzuhalten. Als schließlich der Anttag, 1000 Mk. zu bewilli­gen, angenommen. Die freie Hergabe des Platzes jedoch abgelehnt und die Onstand- setzung eines Geländes für Spielzwecke ver­schoben worden war, verließen die 'Zuhörer unter großem Lärm und mit den Rufen: Schiebung, wir kommen auch noch an den grünen Tisch", den Saal. Diese Belästigun­gen, die. wie sie sagten, jeden Augenblick in Tätlichkeiten ausarten können, wollen sich die Stadwerordneten, die jetzt sehr oft wechseln, nicht mehr bieten lassen. Es wurde angeregt, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und Karten auszugeben. Die sozialdemokrattschen -Vertreter verwahrten sich dagegen, solche Vorkommnisse als Parteisache anzusehen.

flbrwotuen.

27aaeSkalender für Montag. Turnhalle, OSwaldsgarten, RotgelLausstellung

- Lichtspiele, Lilli und LllllS Ehe.

Kirchenkonzert. 3n dem am Diens­tag in der Stadtkirche stattfindenden Orgelkonzert, zu dem Mitglieder der Fam.lie Kruse chr Mn- wirken zugesagt und stch m den Dtenst einer wohl- tätiaen^Sache gestellt haben, werden Werke von M Buftchude, Mozatt. Reger. Haas zum Vor­trag ' kommen. Selten haben sich bis jetzt bu> ftraftc au« dieser in Gießen bekannten Familie hören lasten: daher ist um so mehr zu erwarten, hast rech' viele Konzertbesucher bie unserer Dater- ftabt entstammenden Künstler begrüßen werden. Der Reinertrag des Wends ist in freundlicher Beile dem hiesigen Studentenheim zugedacht.

Der Bund für anthroposophi­sche Hochschularbeit, Ortsgruppe Gießen, teilt mit. daß der Vortrag über ..Die geistigen Grundlagen bei Haaß-Berkow-Spiele" wegen Verhinberung bes Rebners a Umfallen muß unb auch in absehbarer Zeit nicht stattfinden kann. Die bereits gelösten Karten werden zurück­genommen.

Landkreis Gietzen.

u Heuchelheim, 4. Zull. Der hiesige Gesangverein .Lieberkranz" feierte gc- ftern fein fünfzigstes Stiftungsfest, an bem sich bie ganze Gemeinde lebhaft beteiligte. Rachmrt- tan« gegen 3 tthr bewegte sich ein stattlicher Fest­zug, an bem sämtliche hiesigen vier Gefangvereine unter Vorantritt einer Anzahl Radfahrer mit prächtig geschmückten Rädern teilnahmen, durch die Äraßen unseres Dorfes. Auf bem Festplay wieS der Vorsitzende bes festgedenden Vereins, Karl Rinn, auf bie Bedeutung des Festes hin und gedachte desonber« der Gründer des Ver­eins. von denen noch sieben die Teilnahme am Feste vergönnt war. Daran anschließend über­reichte eine der Festdamen im Hamen der Frauen unb (Jungfrauen dem Verein eine Fahnenschleife. Gz folgten nun abwechselnd Gesangsvortrüge der einzelnen Vereine. Sie alle legten Zeugnis davon ab daß auch bei uns der Männergesangverein eine Heimstätte und liebevolle Pflege gefunden bat Damit auch die Jugend zu ihrem Rechte kam, wurde dazwischen fleißig zum Tanze aufgesptelt.

1 Leihgestern, 3. Juli. Das 60jäh­rige Jubelfest des Gesangvereins Eintracht" verlief bei starkem Besuch sehr schön. An dem Festzuge beteiligten sich 30 Vereine, darunter 23 auswärtige Gesang­vereine. Der einzige noch lebende Gründer deS Vereins Jung fuhr mit der alten Fahne bem Feftzuge voraus. Auf dem Festplatz hielt Präsident Schäfer die Festtede und Frau­lein Kröll übergab die neue DereinSfahne. Daran schlossen sich die Ehöre der auSwärttgen Gesangvereine.

Kreis Friedberg. KindeSmord.

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Einladung rn einer

Mitaliederversnmmlnng am 6. Juli 1921, nachmittags S'/, Ubr, im Lenzichen Jelfenkeller, Babnboistrafte.

3-aaeSordnung: 1. Beamtenrätewahl. Be» fanntflabe der in Frankfurt a. M. ^Ügefeylen Äan- bibaicnliite »um BeAirksbeamtenraL L «uf^ F. G. 5 (Rangteroersonal«. 3. Berschtedenes.

Vollzähliges Erscheinen aller bienstfteten Kollegen aller Fachgewerkschasten tft nöiig.

09441__Der Vor.tmnd.

rm. Darmstadt, 3. Juli. Doppelten Scha­den hat ein Landwirt eines Dörfchens im Ger- sprenztal bei dem letzten schweren Unwetter er­litten, das bekannllich großen Wasserschaden in dem Erdreich angerichtet hat. Während des Wet­ters schlug der Blitz in die Hofteite ein, Stall und Scheune wurden ein Opfer der Flammen und nur mit Mühe konnte durch das energische Ein­greifen der Feuerwehren das Wohnhaus wie auch das Vieh gerettet werden. Bei der drohenden Feuersgefayr brachte man auch den Geldvorrat in Sicherheit, der bei der bekannten Sparsam­keit der Leute nicht gering war, und anscheinend auch bei der Finanzbehörde nicht vorschriftsmäßige Anmeldung gefunden hatte. Das Geld, darunter auch für etwa 1000 Mark Silbergeld, wurde in ein Körbchen gepackt und an einem versteckten Orte untergebracht. Anscheinend waren aber die bei der Löschung des Feuers Beteiligten nicht dicht, es wurde über das viele Geld gesprochen unb nach einigen Tagen erschien die Finanzbe- hörde mit der nötigen Gendarmeriebegleitung, es dürfte niemand mehr da- Haus verlassen und nach kurzer Zeit kam das Körbchen mit Inhalt, den Eingeweihte zwischen sechzig bis hunderttausend Vlark schätzen, und wurde von der Steuerbehörde mitsamt dem Silbergeld beschlagnahmt. Äußer dem beschlagnahmten verfallenen Geld wird noch

[]01Iar6urfl,30. Juni. Gestern nach­mittag wurde in der Bahnhoffttaße ein R a d - ahrervon einemsAutoumgerannt, wobei das Rad in Trümmer ging. Der Auto- besitzet, ein Schwede, hielt sofort an und zahlte dem Geschädigten die Summe von 2500 Mk. aus. Wie Reisende erzählen, sprang heute mittag bei Bürgeln ein Gefangener aus ) e m Zug und schwamm durch die Ohm. Er wurde sofort von seinen Begleitern verfolgt und anscheinend, noch ehe er die Lahnberge erreichte, wieder ergriffen.

Landwirtschaft.

Griesheim b. Darmstadt, 3. 3*111 Die französische Besatzung hat das Absahren von lüsflgem Dung (Pfuhl) dahier während der Tageszeit verboten. Die Feldbesitzer haben dte Rachtzcik hierzu zu benützen. Der nächtliche Der- kehr ist daher seit einigen Tagen recht lebhaft.

Göttingen, z. Zt. Gießen, den 3. Juli 1921.

Die Beerdigung findet am 5. Juli, 3 Uhr nachmittags, von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt.

00438

fpd. Dad-Rauheim, 3. Juli. Tochter eines wohlhabenden Dauern Langenhain wurde unter dem Verdacht, heimlich geborenes Kind unmittelbar nach der Geburt getötet zu haben, verhaftet.

Hochschulnachrichten.

rm. Darmstadt, 3. Gull Der Geh. Ober­baurat Pros K. Hofmann in Darmstadt erhielt von der Technischen Hochschule in Hannover die akademische Würde eines Dr.-GngenieurS ehren­halber.

(] Marburg, 1. Gull Rach bem soeben herausgegebenen Studentenverzeichnis stellt sich der Besuch der älniversität in diesem Srmmcrhalbjahr auf 2556 immatrikulierte Stu­dierende (darunter 331 Frauen). Es studieren 232 (12), Theologie, 535 (14). Gura 771 (62), Med'zin unb 1048 (243) Philosophie. Der Heimat nach finb 697 (61) aus Hessen-Rassau, 451 (73) au« den übrigen deutschen Staaten, 96 (15) auS dem übrigen Europa und 2 au« überseeischen Ländern. Außerdem sind noch 47 (12) zum Hören der Bor» lesungen berechtigt.

Kirche und Schule.

eb. EichelSdorf, 30. Juni. Da unsere Kirche außerhalb deS Dorfes liegt, besitzt das Schulhaus eine besondere Glocke. 3m Jahre 1917 wurde unsere bronzene Schulglocke abge­liefert und sofort durch eine Stahlglocke ersetzt, die aber bald zersprang, immer mehr zer- splitterte und zuletzt nur noch jämmerliche Töne von sich gab. Dieser Tage traf nun unsere neue Schulglocke ein. Sie ist eine über­zählige Kirchenglocke der Gemeinde Dersdorf an der Oder aus dem Jahre 1642 und kostet 2100 Mk. Durch freiwillige Gaben aus der Gemeinde wurden 1400 Mk .aufgebracht, den Rest gibt die bürgerliche Gemeinde.

4 Orten berg, 30. Juni. Schwestei Klothilde Pabst, die Leiterin unserer Kinder- schule, wurde am vorigen Mittwoch im Elisa- bethenstift in Darmstadt feierlich eingesegnet. Zur großen Freude aller bleibt sie in unser« Gemeinde.

Vermischtes.

' M e m e l, 2. Zuli. (WTB.) Dem Memeler Dampfboot zufolge ist in der vergangenen Rächt ein Einbruch im Memeler Postamt ver­übt worden. Es wurden 5 Millionen Mark in neuen Lausendmarkscheinen unb für mehr als 30 000 Mark Briefmarken unb eine Reihe von Wertpaketen gestohlen. Für die Wiederbeschaf- fung deS gestohlenen Gutes ist eine Belohnung von 100006 Mk. ausgesetzt.

E. Doemling, Seilerw.-Großhcmdlg.

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