Ausgabe 
3.5.1921
 
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7. Fortsetzung

(Nachdruck verboten.)

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k)errn Collins Abenteuer

Roman von Frank Heller.

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suchung wurde fefigeftelTt, baß Rein nach yrnejb* oietz reifte und cs fern- brad)tc, sich durch Stofe fibcr zu verständigen, so bah ft Von b'r Außens, arbeit üurchgeben und sich mit anderen Slletbcnt

«ti und flog unter e dem (rinhanfment . bcr, n>o he b*ihin* tri*i bildere, auüe

Muse« ^onnnen mckm Bekämt Mitteln mdßdlt der kn flrfM schieden trab Etc s-L ein bald Lor dl einen e Trock htm nr gehen X nicht ti dm ga Auch d der Tr btt Steg

Pachta deiner iotntas 250 M. schnittli Ntef lich Ob, legme ! ^achsmg borgen.

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HintbenTcmq ohne Bewußtsein hittit. *Z3am der Verunglückte ferne innere Verlegung tcMidzug, dürfte er mit dem Leben buwn&xnmen.

Kreis Büdingen.

Ein neuer Badeort in Oberhessen.

* Selters, 2 Mai Tie Gesellschaft des hier nn (Enruehen begriffenen Badeunterneh- mens bat auf bcm zur Gemarkung Dippen- bach gehörigen ^genannten ,L9iotIiDP". einer Fichtenkuppe, schöne Anlagen, Wandelgänge und beralriitoi Herrichten [affen, ebenso ist für ühif Heftung von fRaturbänfen und Tischen reichlich ge- ivrgl Vvn eurigen erhöhten, gelichlcuui Punkten ans hat inan einen schönen Ausoli! in das Nidder» tal und nach Ortenberg. Durch Veredlung txm Mldbämnen und Stofen fud# man die Anlage gcsclMackvvll auszugeftalten.

ols baß er etwas sehen konnte, und plötzlich trat em scbrvarzbärtiger Herr aus bcm Kontor der öanT, eine schrvere schwarze Tasche in der Hand. v-t Iticg tn den wartenden Cab, urb eine halbe 3)ctnute spater folgte 12 M 1000 seinen spuren.

Nun mutz man sich die Prozession batten. Zuerst das Cab, die fette, harmlose Taube, d e ahnungslos durch den Nebel bimmelt: bann te 1000, der grausame Habicht, vorsichtig der leckeren Beute folgend: zuletzt Philipp Collin dl^Urv Collin, der Rächer, bcr Königsadler, bc* ficb auf txm bösen Habicht zu ftür ten und cne Taube für eigene Rechnung zu retten. Philipps ^p^war das schwerste. Demi während bet Cab n j?5 r< . oHtlte, lugte Mr. Batewn genau naa» allen Richtungen aus, und Philipp war go zwangen, sich in so weiter Entfernung zu halten, ke rückwärtige Laterne von 1? M 1000 sah und sich airr fein Gehör Der taffen muEte, um zurecht zu kommen.

Jetzt biegen sie in der erwähnten Ordnung SS011»!?' ««» bet Gab, tumi 1- M 1000, bann Philipp. Tas Embankment if. D*r0^L uuht einmal die Banfe btc sonstfa Dtfle Obdachlose beherbergen, sind besetzt GS rtadt ^.jccnnutifl von den e-.itfauHen Zweigen der Banw, unb es necht, als wäre London der Keller Der Welt.

(Fortsetzung folgt.)

versehen konnte. Er fanb mm bei Reitz in ViblV Aufnahme, bcr chn ein versteckt gelegenes Zim­mer zu feinem Aufenthalt und zum Betriebe der Falschmünzerei ciirrichtete. Zur Zabrikalton voq Papiergeld in es anscheinend nicht gekommen.

Hessen^Naffau.

Eine Fahrzeugsteurr.

X. Kassei, 2. Mai. Nach einem Entwürfe soll eure allgemeine Fahrzeug steuer cingeruprt werden, nach der nicht nuc idfer gCi Wer61iche Wagen, welcher auf der Landstoatzc Derfebrt, fcnbcrn auchjebeSlandwirt schaffe lrH,e Fuhrwerk versteuert werden soll Ter XSorftanb der ÄvchwirtschastSkarnmer des Stegie- rungsvezircks Lch sel sprach sch gegen eine derartige allgemeine Besteuerung der landwirtschaftlichsr n^ayi^euge aus, besonders aber auch dagegen, ba6 btc landwirtschaftlichen Wagen mit gewerblichen Wagen gleichgestellt würden.

NhmrKbervht der lsandeklammer Giehen.

^Schluß.)

La sich das Bedürfnis nach Errichtung enter Einlaß- und Un ter suchungs ste llc für das in bad Zollgebiet eingehende Fleisch (zu­bereitetes Fleisch im Sinne des Fleischbeschau- gesetzes) in Gießen l-erausgestellt hat, ist das Mini­sterium des Innern, Abteilung für öffentliche Ge sunbheitsvflege, gebeten worden, das Erforderliche in die Wege zu leiten, damit die Stelle bald ins Leben treten und ihre Tätigkeit aufnehmen kann.

Ein Antrag bet Bereinigten Handels kamnrern Frankfurt a. M.Hanau auf Schaffung eines Ausnahmetarifs für Eisenerz für den Hasen Frankfurt a. M. ist, da im Jvteresfe des Eisenerzbergbaues des Kammerbezirks gelegen, befürwortet worden.

Es wild von den beteiligten Eisenbahn­verwaltungen die Herstellung eines direkten Güter­tarifs für den Güterverkehr zwischen Deutschland und Italien abgestrebt. Die Handelskammer hat bcr Eifenbahndirektion Frank­furt a. M. diejenigen Güter und Stationen des Kammerbezirks bezeichnet, für welche ein Bedürf­nis zur Ausnahme in den direkten Tarif besteht.

Wie andere deutsch; Handelskammern haben sich auch die hessischen Handelskammern der Notwendigkeit einer Erhöhung der Privat- anschlußgleis-Gebührcn, soweit sie einer wirtschaftlichen Betriebsführung entsprechen, nicht verschließen können. Wohl aber haben sie sich gegen die sechsfache Erhöhung ausgesprochen, da fie das Maß der Berechtigung übersteige. Tie im Reichsverkehrsministerium geführten Verband hingen wegen einer Herabsetzung der Gebühren haben aber bisher nur zu einem teilweise befrie­digenden Ergebnis geführt.

Ten Wünschen der Handelskammer auf eine bessere Vormittagsverbindung zwischen Gießen und Darmstadt ist seitens oec Eiscnbahnverwaltung durch Einlegung eines neuen (rilzuges und Führung des D 76 über die Main-Neaar-Strecke (Gießen ab 8.18 v., Darm­stadt an 10.33 v.) entsprochen worden.

Tas Postamt Alsfeld hat den von der Handelskammer vorgetragenen Wünschen der dor­tigen Derkchrskreise auf Durchführung des Fern- sprechdienstes an Sonntagvvrmittagen von 8 bis 12 Uhr entsprochen.

Um bcr Konkurrenz bcs elsaß- lothringisckenBiercs begegnen zu können, hatten die Handelskammern, einer Anregung des Verbandes Oberhessischer Brauereien Folge gebend, an die hessisck>e Regierung die Bitte gerichtet, sich dafür einzuseyen, daß den deutschen Brauereien die Herstellung eines 12prozcntigen Bieres aus aus­ländischem Malz ober aus Maisgrieß gestattet werden möge. Tas Reichsministerium für Er­nährung und Landwirtschast hat jedoch die Er­füllung dieses Wunsches im Interesse der Volks- ernäbrung absielehnt.

Tic hessischen Handelskammern haben die Aufstellung einer Prüfungsordnung für Buch fach verständige sowie die Errichtung eines Stenographeuprüfungsamtes beschlossen.

Gleich den übrigen hessischen Handels­kammern hat sich die Handelskammer für die Auf- .hckung bcr Zwangsbewirtschaftung mit Brotgetreide ausgesprochen.

Am 15. März b. Js. ist im Reichstag" von den bürgerlichen Partäen eine Entschließung r Her demokratischen Partei angenommen worden, wonach von allen Kommunalisierungsversuchen bis wls weiteres abgesehen werden soll. Mit Rücksicht auf diesen Beschluß haben die hessischen Handels- Jammern von der beabsichtigten Erklärung gegen die Kommunalisierung von Wirt- f chafts betrieben abgesehen.

Klagen über Fehler, Verstümmelungen und Entstellungen bei der Beförderung von Telegrammen haben bcr Handelskammer Ver­anlassung gegeben, bei bcr Oberpostdirektion Tarnt» ftabt vorstellig zu toeeben; btefe hat die Nach­geordneten Stellen zur erhöhten Sorgfalt bei der Abfertigung von Telegrammen angewiesen.

Im übrigen hat die Handelskammer eine rege Gutachtertätigkrit entfaltet; sie betraf die Begutachtung von Gesuchen um Erteilung der Handelserlaubnis, die Enttraaun^fähigkctt von 'Firmen ins Handelsregister, Zulässigfeit der ge­wählten Firmenbezeichnung, Benennung von Sach­verständigen, Handelsgcbräuchen und dergleichen.

Tie Handelskammer macht die beteiligten Verfehrskreise darauf aufmerksam, daß Saar» lief er ungen von dem Rheinzoll der Asti- irrten nicht betroffen werden, sondern nach einer Grenzkontrolle das Rheinland zollfrei im Transit­verkehr passieren. Um jebod) Verzögerungen und Verluste durch die dreifache Zollnachpriining zu vermeiden, hat die faarländische Kausmannjchast einen Stückgut-Sarnmelverkehr zwi­schen Reich und Saargebiet an 8 Plätzen ks Reiches, darunter auch Frankfurt a. M., ein» grrichtct. Nähere Auskunft wird auf dem Sekre­tariat der Handelskammer erteilt.

Zur Ausführung detz Friedensvertrages ftud nach der Rctchsverordnung vom 6. April Aegenstände aller Art, insbesondere Tiere, Maschinen, Maschinenteile, industrielle und

** lSein OOjäbriges Arbeits- unb Geschäftsjubifäum feiert in die­sen Tagen der Schriftsetzer Theodor Loos. Er trat im Mai 1871 in die Brühlsche Univerfitätsdruckerei ein, um den Berns seines Vaters zu erlernen, der ebenfalls lange Jahre in diesem Betriebe tätig und den Lesern des Gießener Anzeigers durch seine Gedichte bekannt war. Das gesamte Personal der Brühlscheii Druckerei versammelte sich gestern aus, diesem Anlaß in dem großen Setzersaal, wo Herr Loos durch eine An­sprache des Verlegers begrüßt wurde. Hier­aus gedachte der Jubilar der früheren Zeiten, in denen die Briihlsche Druckerei noch in ihren Anfängen ftant>, aus denen sie sich aber schon bald Pt größerer Ausdehnung emporarbeitete.

" Ter hiesige n Ortsgruppe der deut sch nationalen Volkspariei ist, wie uns mit geteilt wird, auf das an den ehemaligen Kaiser gesandte Beileibsschreiben aus HauS Doorn folgender Dank des Kaisers zugegangen: Seine Majestät der Kaiser und König lassen für die beim Hin scheiden Ihrer Majestät bet Kaiserin und Königin ausgesprochene warme Anteilnahme herzlich danken. Im Allerhöchsten Auftrage v. Gon- taro, Generaladjutant.

** Der Komet Pous-Winnecke, der von Pous im Jahre 1919 entdeckt wurde, steht jetzt int Sternbild des Schwan und wird wohl bald sichtbar werden. Das Stern­bild d^s Schwans befindet sich am nordöst­lichen Himmel, hat etwa dieselbe Entfernung vom Polarstern, wie dieser vom Großen Bä­ren. Der Schwan steht in nächster Nähe der Leyer in der Milchstraße.

** Der Personenverkeh r am Him melfahrtstage wird auf den Eisen­bahnen wie an Sonntagen durchgesührt werden.

** Das Backen von ÄranTenbrot für diese Woche wurde außer den Bäckermeistern Hanfe, Riegelpfad und Neurath, Asterweg auch dem Bäcker­meister SUiguft Deibel, Neuenweg, übertragen.

* Auszeichnung. Bei der interna­tionalen Hunde-AiSstellung in Köln eibteft btc Berlchardinerhünbin Zita des .Herrn August Petri-Gießen außer dem Prädifetvorzügliä/' den ersten Preis, zwei Ehrenpreise und eme sil­berne Medaille.

Bornotizen.

Tageskalender für DicnStag: Ltadttheater, 7 Uhr, ..Hippolytos". Hotel (Sn* Horn-, »Mr, ößenllicher Dortrag:Unsere letzige Zett tm Lichte der Bibel". Hotel Einhorn, 8 Uhr, Tegcmfeer Bauerntheater. Cafe Leib, b Uhr, Konzert einer Wlner Truppe. Lichtspiclthrater, wie gestern.

Landkreis Gießen.

t. Allendsrf a. d Lda., 3. Mai. Nachdem erst *ieitmt ein junger Mann, der mit dem R d den steilen Berg Nordeck SHIenborThrnab- fuhr, so unglücklich gestürzt war, daß er hier ärztliche Hilft in Anspruch nehmen mußte, fan­den gestern abend Noidecker Arbeiter an demselben Berg einen fungen Menschen von 151b Jahren bewußtlos neben feinem Fährradc liegen. Er hatte eine llafsende Wunde an der Schläfe und hxrrtfe fj, fort zu einem hiesigen Arzt gebracht, wo er noch

N i d d a, 1. Mai. In der vergangenen Nacht wurde hier in der Gold- und Uhr­warenhandlung von D. Storck ein schwerer Einbrucksdicb stahl versucht. Der Dieb hatte das Gitter vor dem Mortsensker her­aus genommen und war durch das Fenster bis zur Labentüre gelangt. Beim Versuch, diese zu ösfiten, begannen sofort mehrere elekttische Schellen zu Tlrngeln, wodurch der Besitzer des Geschäfts den Dieb entdeckte und verscheuchte. Der Einbrecher sprang durch die hintere Haustüre in den Hof und war nicht mehr au^ufinden. Heute veranstalteten die hiesigen Sozialdemokraten eine Maifeier, an der sich aiuy die Genossen aus den um­liegenden Orten beteiligten. Die Ar- b ei ter vom Himmelsbachschen Sägewerk, etwa 3oO Mann, streiken schon über 3 Wochen, und es besteht noch keine Ansficht ans Wiederbeginn der Arbeit. Auch die Arbeiter vorn Bergwerk Salzhau- s e n haben am Freitag mittag die Arbeit niedergelegt. 20 derselben war wegen lang­samem Geschäftsgang gekündigt'worden.

Kreis Friedberg.

nt. Petterweil (bei Vilbel), 2. Mai. In der Nacht vom Freitag auf Samstay brannte die Scheune des Beigeordneten Heß nieder. Die landwirtschaftlichen Vorräte, Maschinen und Geräte, welche sich in der Scheune befanden, sind restlos mitverbrannt. Das Vieh konnte rechtzeitig in Sicherheit ge­bracht werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt Brandstiftung vor. Vom Dienste heimkehrende Eisenbahner bemerkten gegen 12 Uhr nachts das Feuer und wollen das Ge­räusch eines Wagens gehört haben, der sich querfeldein rasch entfernte. Da bei dem Bei­geordneten Heß und anderen Petterweiler Landwirten wiederholt nachts Martoffebi und andere Sachen gestohlen wurden, wird allge­mein angenommen, daß das Feuer durch Diebe veranlaßt wurde. Der Schaden ist sehe bedeutend.

Starkenburg und Rheinhessen.

Ansüebung einer Falschgeldfabrik.

rm. Biblis bei Worms, 2 Mat. Evt Falschmünzernest wurde am vergangenen Freitag und Samstag durch die StaatStmwccktscbast ausgehoben. Man sand in bcm Hause des Landwirtes Karl Heinrich Ret'ß, bcr auch als Schleichhändler bekannt \fl, eint bjUftänbigc Irin* richtung zur Herstellung von Banknoten aller Art, wie Platten, Klischees, Farben, Papier, eine Preße ufro. Wir erfahren hierzu, daß Reiß schm län­gere Zeit im Verdacht stritt, mit Fälschern von Pai Viergeld Verbindung zu 'haben. Er soft bet dreien Geschäften schm namhafte Beträge verloren haben. Er stand auch mit bcm vielfach wegen Münz* fälschmtg vorbestraften Lickwgraplfen .Karl "Unze aus Höchst a. M. in Verbindung, bcr wegen des gleichen Vergehens eine längere ^ürchthcrusstraft in Freicndictz zu verbüßen hatte. Durcki die Unter-

greifen, bauvtiackeicS Frankreich, England und Bel­gien. Wenn wir Deutfche, und besonders wir deutsche .Hausftauen, alle diese, Daren wie Kon­serven, Schoüoladen, Tee, störte und Lederwrren, Seife und Parfüms (nach bcr Statistik lind cs beträchtliche Mengen) nitfit mehr kaufen, mürben die feindlichen (Staaten baib gesteigerte Absatzschwie­rigkeiten haben und c»er geneigt fein, auf eine Verständigung ern^ugeben. Gleichzeitig würde un ferer deutfchen Industrie wiÄer mehr Arbetts- gelegenheit geboten, denn alle diese Waren könne Deutschland intb das neutrale Ausland mindestens ebenso gut und eben jo billig liefern. Mtthrifer bei dem Boykott müßten auch die Männer jein, da auch sie Äs Kvnsmncnten von ausländischen Wei­nen, Likören und Tabak in Betracht kommen. Nicht zu vergessen sei aber auch das geistige Gebiet. Tbeaterftüdc und Romane unteufdfen, midentschen Inhalts wollten wir nicht in unterer Umgebung eitben, sondern uns an kerndeutscher poetischeü Weisheit wieder aufrichten. Reickfer Beifall be­wies die Zustimmung der Versammtung. Frau Lerch und Frau Schvor; erfreuten durch vorzüg­liche musikalische Darbietungen. Ter Nachmittag war für jifte Teile so beftiedigenb, daß allgemein der Wunsch laut wurde, möglichst bald weitere der­artige Zusammenkünfte zu reranstatten.

rricrvorattsrage fürMittwoch:

Vorwiegend bedeckt, leichte Niederschläge, kichl, in höheren Lagen Nachtfrostgefahr, nörd­liche bis nordwestliche Winde.

Heber Skandinavien hat sich eine neue Depression ausgebildet. Jrn übrigen hat sich die Wetterlage wenig verändert.

21m Stadt und Land.

Gießen, den 3. Mai 1921.

Bcrgarbeiterstreik in Wölfersheim.

Der Schiedsspruch des Schlichtunasaus- schusses für den oberhessischei Braunkohlen- und Eisensteinbergbau (in unserer letzten Samstagnummer veröffentlicht) war be­kanntlich von den Arbeitgebern abgelehnt wor­den, weil die wirtschaftliche Lage des Berg­baues keine weitere Belastung vertrage. Auch der hessische Staat als Besitzer der B r a ün- kohlengruben Wölfersheim, von bereit Förderung bekanntlich die Stromerzeu­gung der dortigen Heberlandzentrale abhängig ist, weigerte sich, den Schiedsspruch anzuneh­men. Daraufhin legte die Belegschaft am Frei­tag nachmittag voriger Woche die Arbeit nie­der. JnderStrombelieferungOber- h esse ns trat vorerst noch keine Stö­rung ein, da für zwei Tage noch Kohlenvor­räte vorhanden waren. Eine Unterbrechung in der Stromerzeugung wäre aber spater auf je­den Fall verhindert worden, denn die Tech­nische Nothilfe hatte alle Vorkehrungen getroffen und wäre spätestens am Montag früh eingesetzt worden. Am Freitag setzten so­fort Verhandlungen ein, die denn auch nach zwei Tagen das Ergebnis hatten, daß die Ar­beit am Montag wieder ausgenommen wurde.

DieSanktionen"

und die deutfche Hausfrau.

Tic Frauengruppe bcr Deutschen Volkspartei veranstaltete am Freitag nach­mittag ent geselliges Briscnnmenseiu im Scbützew- dauS, bie aus allen Kreisen sehr gut besucht war. Die Vorsitzende gedachte zunächst der verstorbenen Kaiserin, bcr edlen Dulderin, bte fern von der Heimat nach langen körperlichen und fedifdfen Leiden für immer btc Augen geschloffen habe

Dann folgte der Vortrag von Frau Regie» rungdrat Pf aff:TicSanktionen" und bie beutschc Hausfrau." Die Sanktionen, die man richtiger als Gewaltmaßnahmen bezeichnen müsse, seien für die deutsche Mrtschaft und bo- sonders für die deutsche Hausfimi von der ein­schneidend sten Bedeutung. Abschnürung des Ex­ports, Stillegung der Fcckriten und damit Arbeite loiigfrit, Verteuerung her Lebenshaltung usw. wür­den die Folgen fein. Mit Gewalt könnten wir uns nicht mehr wehren, Proteste blieben wirkungs­los. 9hir ein Mittel stehe uns noch zu Gebote das ist Bovkott der Waren aus allen Län­dern, die diese Geivaltmaßnahmen gegen uns er*

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in den: Umkreise eines Wagenroduis urb war eine Sekunde spater beim Piccadillyztrkus Hier wiederholie »ich dasselbe Mannöver zehnmal im xaufe von eben soviel Sekunden, woraus daS Auto 12 M 1000 mit einem schrillen Triumphsänri in vackmarkri verschwand: an Charing Erdtz vorbei, d c Pvlizcikvnstab er sich heiser pfinen und W* dtei stifte avschricben, um btc Nummer 11 M 1000 aufzunotferen, flog bcr kleine Chaui- feur parnament-Street hinunter, den Weg über Westmmiter nehmend, um bcm G d äuge des ^traub zu eitioheiu Unten bet bcr ^citminüer iteicn ci einen Augenblick unvemundltcb, mit einer <-tranc:ttxchn zu kollidieren, die o.ö?- - u' Glockenl outen im dievel aurtiudxt. aber durch eine wunderbare Schwen- .xx Batefon um ein Haar mifTvic trotze

landwirtschaftliche Gerate, Zubehörteile die­ser Geräte, ruhendes Eilenbahnmaterial, Fluß'chifsahrtsmaterial, Transportmaterial, Rohstoffe, Möbel und sonstige Einrichtungs- gegenstände, Teppiche (Gobelins), Kunftge^eu- ftänbe, Silberzeug, Gemälde, Schmuck, Bücher, Dokumente, Korrespondenzen, Wert­papiere usw., die in den besetzt gewesenen Ge­bieten Frankreichs, Belgiens, Polens, Ru­mäniens, Serbiens und Italiens den Berech­tigten durch behördlichen Zwang entzogen oder rechtswidrig fortgenommen oder gesun­den worden und die nach Deutschland ver­bracht worden sind, vom Inhaber bis zum 1. Juni bei der Reichsrücklieferungskommis­sion, Berlin W. 9, Potsdamer Straße 10/11 anzumelden. Zur Meldung verpflichtet ist fer­ner, wer derartige Gegenstände innegehabt sie anderen überlassen, zerstört oder ins Aus­land verbracht hat.

Die oben genannten Gegenstände werden gleichzeitig beschlagnahmt. Die Beschlagnahme hat die Wirkung, daß ohne Zustimmung der Reichsrücklieferungskommission die Vornahme von Veränderungen, auch von Ortsverände­rungen, verboten ist, uno rcchlsgeschäftliche Verfügungen über sie verboten und nichtig sind. Den rechtsgefchaftlichen Verfügungen stehen Verfügungen gleich, bie im Wege der Zwangsvollstreckung oder Arrestvollziehung erfolgen. Die Beschlagnahme endet mit dem freihändigen Eigentumserwerbe durch das Reich, mit der Enteignung, oder mit der Frei­gabe. Die Inhaber der beschlagnahmten Ge­genstände sind verpflichtet, sie aufzubewah­ren und pfleglich zu behandeln. Wer vorsätz­lich den Vorschriften ole)er Verordnung zu- wioerhandelt, wird mit Gefängnis bis zu einem Jahre und mit Geldstrafe bis zu ei hunderttausend Mark ober mit einer dieser Strafen bestraft.

Diese Verordnung, die in der gestrigen Nurnnier des Arntsvertiindigungsbütttes ver- öfsentlicht wurde, mag auch als Beweis dafür gelten, wie es in Wirklichkeit mit dem an­geblichen bösen Willen der deutschen Be­hörden bei der Ausführung des Friedens- verttages steht.

Wäre'er setzt m letzter Minute ausrichtig ober doch wenigstens freigebig gewesen, nicht unmöglich, daß der Beine Chauffeur ihn gereitet hätte: aber, seiner Gewohnheit getreu, suchte Mr. Battfvn ihn mit furchtbaren Drohungen rinzuschüchtern unp versprach chm. wenn alles gut ging. ;rim Pfund Belohnung. Zehn Psund, wo eS freh um 70000 handelte! LeScvt stieß einen innerlichen Flrnh aus, aber hörte ausrnerksam feine Informationen an- iDritn bcr Herr, auf den bcr Cab wartete, aus der Bank gekommen und emgeftfegen war, dann fellle lfescot nachfahren, m vorsichtiger Entfernung, aber den Cab unter fernen Umständen au-- d n Augen verlieren. Wahrscheinlich rmhbe er bas Embchik- ntait bbumterfabren. Wenn Lescvttwrr drei kurze Pfifte von fernem Herrn hörte, sollte er inne höchst« ©cxfnimtbigfeit anf(halten, au? den Cab ;mliegen, nut tbm kollidieren und ihn, ivenil mög- l-ckv umrennen. Di bcm, was tont folge, fbflecr ixii rwr mHfern bveüigen, als er sich aur gege­bene £>*rc wieder m Gang zu fetzen uub un Nebel zu verschwinden habe.

.. allem Ja und «men, und

rapceich wcr^ mtewn noch fpcuch. fufrr em an* and tndt einen Meter hinter 12 M 1000- Huhjn fernem Volant wtz fein an.

5^9° Collin, etwas versvätet durch emea Ä

neuen

In Band-Ltreet 118b batte bcr $afl wenig ^,'"chsr Fracht, als Mr. William Bate>on gegen ril Uhr d-.e Treppe zur Wohiumg seines Bruders vmaufgetturzt tarn.

ist fort," war das erste, womit "Raubst du, daß es bcr Nebel fern lann r

^llte es sonst fern? Ich 2 ^gcn, bau c8 heute lss-

zwanzig Mi'uiten non Ihitueh luerljcr «S.'IhICLL £?<5cJl ^Int wie bcr Teufel. Man

'j.Laubai- baß er iveiß, um lixi? eS sick w.eU. cr ttnrb eS auch bad c.-abreu, Dalters tft schon am bem selbst vonstatlett Dio Adieu'" J ' 1

Cbnc eine Antwort aözwvarten wieder die Drepvvi bäumtev u b warteiche Aute Eine Schi- 12 M 1000 in rasendem Tempo du.ch : Tie Straße war leer, tki> Riji? a j aal der Ecke zu Piecadilln wmbe o <ic' Ein schwerer Lasdwgen unb ein Lurusauw einen kaum anb-rtlxilb Meier teetten Sva i aber ohne am'bie Rufe bcr TbtorfülTrer zu flog LeScor mitten zwischen ihrsen burdi, öt

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