Ausgabe 
3.3.1921
 
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liebt,

iinber.

wir aDnt ämlli^tn eni hrrz.

: unseres des

kheit Jlgte ^ch.

15

11b

»1.

OSSI

«mUVhl irrharb untn icbeifiamftat Herr j Arndt, trbinuna finbr i »rniaa nach- /.'Ubroiilbtin ihiebbol iioii- nrn, brm (hu- IrQte Me t Vorltaib.

1.2174

3.50 il.50 1.40 0.60

Nr. 52 Zweiter Blatt Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhefien)Vonnerrtag, 3. März 1921

Die neuen poft- und Telegraphen» gebühren.

Tem $et rf?ita g ,üi2> ieti dir Qkieeentwürfe ttbrr bw Erhöhung der 'SoQ- und 7-*.'trauten* «Kbütm* icgeflan.^en Ter erste enönur, besten -Inhalt f(fK*n bei bett Beverungen de- bei terRncks- yo'':rr;roahun<| eingrriditetcn VertehrstewalS -um trofrim-i yrSoftgebühren Tie Gebühren für Post- t arten »'Nen am 30 auf 40 Pi erhöh: inerten, > Gramm von th <rit 11 1 , über 20 bi- 1OO Gramm von 60 Pt au' 1 M? rnb über 1OO bi* 250 Gramm von 60 $f a:1' l 5u Mk Tie «tebübren ,ür Tr ckck- lachen feilen jevi nadj der (9 irtAtSfhifc von 25 ms 50fitwnt erhöht werden, ebenso tne Gebühren bt Gesctä't paptere und Aareraroben Tie Ge- tuhrea ur , a f e t c werden gesteigert di» zur Ge- Imcktsgr-i - ' tolo u* der?tahwnc von 1 26 *jflr! au' i Mk . in der titrnwne von 2 aut 4 ML in brr Gericht*>ruie von 5 bi» 10 S .Lo in der 9?al>> .«me von 50 Mk auf 6 ®t. m bet Fernzonv rxm 1 r.i» b Mk, in der Gewicktsstufe von 10 ht» 15 h .o ui der yiahsonc von 3 auf 12 Mk, n orr razone von f> auf 16 Mk. endlich in der <*ewi<htA,f.t von 15 bis 20 tolo in der Nahzone rt>u h ar.' 16 Mk. in der Sermone von 12 auf '1 Mark

Mu 6m durch die Postordnung an erhehmben ritct nruuiubrrnten Gebühren iPapierguschlag für rxe amilichen *, jrtenbn-fr. Postkarten und Post 'inveifungen. Lhl- und Smfckreihegebühren und

-n rui Mehrertrag von 1086 Millionen Mk r)ielt werden Tie neuen Gebühren sollen um l Avril in .traft treten, mit AuSnabme her neuen Gebühren für die ZeitungSbetSrde- r y n g, die erst vom 1. Juli an Geltung erhalten ollen Bei der 3eihina?bi,öroerung fort die tibr« lute Mindengebübr für den Bezug einer Zeitung auf 1 HO Wr erhöbt werden Außerdem soll cif flerDarfima der ßeitunu für den Poft versand unter ollen Umstanden w Lasten de» Verlegers gehen. Beansprucht die Postverwaltung au» 9eLricbte gründen die.1uMübrunfl ocr Verpackung, so muß der Verleger ihr die Selbstkosten aurütferitattcn. Um hm Wünschen der Aniick't»kartenIndustrie entgegen- ickommAi hU in der Postordnung bestimmt ioer- dm diß An 1 ichtSkarten autTmrf'üd en gebühr

1.5 Ps versand! werden können, wenn auf ihnen nut höchsten» fünf Worten Grüße oder ähnliche <?öllickkrt t»forme In niedergesck'rieben werten Ter 'uSfall. her her Poft käste hierdurch entsteht, wird auf 30 Millionen Mk. iLhrlich veranschlagt.

Der »weite (Mehflünniri ermächtigt den Reick»roftm niiter, t*r Ausland» po st ge b ü h- r e n im 91 ahmen der Beschlüsse de» Madrider Veltpoftkongresfes mit Zuftrmmung be? Reick.(rato don im Laufe de» Jahres 1921 m toaft zu setzen. In Madrid war vorgesehen worden, die inter­nationalen trorttägr über die Erböhmig der Aus- tgnd-Postgebühren, die tm Durchschnitt eine 8er* r unq der bisherigen Gebühren bringen, erst nom 1 Icmimr 1922 Mi in Stuft »u setzrn Indes st allen Ländern mit Rücksich! auf die allgemeine Ungunst der Kutan »nt, da» Neckt em geräumt roor- rert, die erhöhten Gebühren schon Früher einju- chrrn Von dieser Lrmäcktigmig soll auch in Deutfckland Gebrmtck gemacht werden. Wann d'e jtnm Auslai-tevorti in .tonft treten werden, -angt davon ab, binnen welcher Beit die Reich» oostverwaltung m den Besitz der endgültigen Drucke eS Bureau» deS Delwostverem? gelangen werd

Der dritte Entwurf schlägt «eitbcnmaen be» P osts cke ckgesetztS vor Danach 'ollen tne Ge- hübten für eine (hniahlimg mit Zählkarte, die gegeuwcrtig bet Beträgen bi» 25 Mark 5 V» , bei .'öfTren Beträgen 10 Pf betragen, erhöht werden.

Be- B< trägen bi» 50 Mk. auf 25 Pf.

Bei Beträ.ien von mehr al» 50 Mark bi» 500 Mark auf 60 Pf.

Be. Betragen von mehr al» 500 bi» 1000 Mk. cmf 1 Mark

Bei Beträgen von mehr al» 1000 bi» 2000 Mark auf 1.50 Mk ___

Bei Beträgen von mehr al» 2000 Mark aut 2 Mark

Bc: Auszablimgen war die Gebühr bisher 10 Pi und außerdem ein Zehntel vom Taufend des mi»»iHahIcnbm Betrage» gewesen. Künftig soll die Gebühr von einem Zehntel vom Tau'eud ebenfalls für all* Auszahlurmcn gelten, die feste (Gebühr ragegen. die aut M Pi erhöht wird, nur für die bat nutd) die Postscheckämter und die von den Post- anftalten bar oder durch Gutschrift geleisteten Auszahlungen erhoben werden. Der Uederweifungs verkehr, der die S>auptamgabc des Posticheckweien» feitet, foll auch künftig von jeher Belastung frei- gelassen werd.-nXu» den neuen Postfcheckgebührrn wirb eine Mehvrinnabme von jährlich 95,5 MUI. Mark erwartet. _____________________________

Das Geheimnis des Allen.

Roman von Sven Elvestad.

fRackdruck verboten.) Fvnktzung 30

Ach bat den Berwalwr, mrr enndermaßen ge­nau tne Richtung aitipgeben, au» brr tetnrr Mei- uung nach die ediu \ gekommen »eien und ging oetnu, nach Mogl^knr jedes Geräw'ck- t^rmn» henb reck:s vom S?auk in den Wald hm ein i^ch>in ick etwa him Mmmen gegangen .Dar, tittb ick ftrbcn unv lauidur st em Laut rmqsum Ich nwlUr gerade irr. {ergeben, als m einiger irnt- ferramg das Kmncken von öchnrer. an^ mein cbr drang 3d) stand int vollkommenen uanlf» v,e Schritrc kamen ;iäber, tee.cen etnen Augen- blick inne kamen tocoer ni&er 3d» wr- nachte deutlich zu uMerschechen, da« es nur ein Mensch fern koimte. der durch, den «old gmg . . .

Äl» er so nabe beranaetommea war, daß er, meiner Schätzung nach. bö2 : n» nock br^1 Schrille von mir entfernt inn konnte, vocke iw memen Rerviver fester und waare mit lauter Stimme:XNxrto.1 Der da?"

Niemand anrtoortetc, aber bie cehrhtc dtt* lummicn. Zck knrdtc mit nerbalrer m n:em Cine Murutc verstrick, die mir cnbU>2 twrtam, wie ein Jahr ... Und rlötzlick ertomen die ZchrirtL wieder . . und ick vermochte mm au >. ;u unterscheiden, wie der Fremde 'ick vornckti'. zwischen den Bäumen vonvärls^dewegvc . . . iru btc ZweigL fick unter feinen Füße« tagen unb knackten ... er mußte nun ganz in meuter Nahe an gelangt sein . . .

Der da?" nei ick nock cinmi.

Ader diesmal hielten die Sckrilt: gar mmt

Ja dem lquen <5denennmir: wird die Er HSHung der lelegramm gebühren von 20 f♦ für jebei? Son aut 30 P- pcraeid'.agct. Cbenfo »oll die 5Rinbtitgrbübr »ftr gewöhnliche Telegramme von 2 auf 3 '««iart grümgert werden Für Presfetelegrarnme >oll auch kui'Ng nur die tzälite bttfer Gebühren bereduir'. ;nr.b.-n ^rrMedr- rtrag aus bin er Gebührenerd c^un; wird au' jähr­lich 100 Millionen Mark veran'chau

Äne Novelle über die eteigerang her Fern­sprechgebühren wird erst in nm er Zeil dem Reichstage vorgelegt :verben 3te foll weitere 800 Millionen Mark jährlich erbringe-', so daß tm ganttn die neue Gebührenstn.lerunr 'ür Post. Telc- graplen und Teievhon nnih 2 Mil.ia.-dio Mark MeHmnnahmen bringen wird. Trotzdem wirb zu­nächst der chtai der ReickwvostveiWaldung noch einen ungedeckten FedUietrag von runb 2 Milliarden Mark au Ironien.

Petttfcbcr Ucicbftag.

7 3. Sitzung

Berlin, 2 Mär^ 1921

Präsident Loebe eröffnet bi'* 2ifum.i m:t einer kur;en Änsprach , vi der er au' die Be- deuurng her gtgenrodmi in London stattfui^endeu Berhandlunom für Tmtsckland iui? gun- (hiroM dinweift. Der Reichstag kann da,u nvd inch: Stellung nehmen. D:c ^Regierung könne über bi.je Aeihandliuiiieu noch nickt nähere Mitieüungen macken Unter dem Truck bietet Lage müiim nhr unsere Arbeiten foNietzen, in der Hoffnung, daß die kommenden Ereignisse unsere 4rbeiicn nickt zu nickte macken.

2lnf der Tagesordnung steht bte

Beratung der Poftgebsthretwr)nung

Äbg Dr. Pack nicke Ttnt.) beantragt, die Vorlage einem besonderen Ausschuß zu übernxiiai, da der >?auoholtSauSsckuß gogentvärtig überlastet fei uno hier ''ckneUr Virbrii g-lcistet werde-, müßte, 'iad längerer (^esckäflSordnung.'dcbatte tvirD die­ser Antrag angenommen.- Die Pastgebührenord^ i'ung und die übrigen Postgesetze g.hett an einen AuSscknf- von 21 Mitgliedern

li» folgt die »weite Beratung be» Gerichte- entlastung-dgrsetzev

9lbg Tr Rosenfeld (USP begründet die ^Intrc.v b?r äuswrsten Linken, rocld u. a für eine llmatzl Strafsachen, bi? ;ur Zuständig­keit der Slrakkamniern gehören, die Zuttäudigkeit der Sdjöfiengcrid'te noch bewirken wollen, außer­dem in fielen rhuelneit Punkten eine Abändr runa der Berlage ivünicken D.-r Redner re langt stärkeien Schutz bce IVitfüngn» gegen die O/croalt de» Präsidenten und fordert größere Freiheit für den Rechtsanwalt

Inzwischen gebt ein Antrag Hostmann (Jtom.) ein aus

Zulassung brr Frau zum Scköftenamt.

Äbg. L e u t h e u f e r (X ' spricht im all- gememen feine Anerkenaumg für den Gntwurf an» (5s mußte aber audi nocki aur die Teckmik des Oiesck-es Bedacht gelegt weiden, damit nicht wieder technisch io an,« ckckbave (besetz'? zustande kämen roie in 2^imar. ",'luck wir sind gegen du C.biunge- ftraien, alxr oicicIngdegeuMt gebärt nicht in das Gesetz über du Gnüaltung b?r Gerichte Auch d.e übrigen Vlnträgc der Linken gehören nickü ui das O^efeji, da sie ta keine (Entfaltung der (^richte bv- deuten. Redner unterbreitet »um Schlittz einen gemerniamen Antrag der bürgerlichen Parteien über die icchRiische Abänderung einzelner flrtitel und plädiert für Ausdehnung be» Littznevertad- ren», wie sie in der ckntsMicßung tr» Aus­schüsse» gefordert werde

Abg. Raddruck s.): Ter ckntroun be­deutet weniger eine 6ntla,tung al» nne Berschie- bung der Arbeiten auf die flmL^flend'tr. Bon dem Südneveriadren, das fick al» eine Art Bolls- recht aegnuiber dem Zustrzrecht au »wach'en kann, ift vict zu erroarteu. Tie (Lutickließung de» Aus- fckusie» über diele Angelegenbe,l hätte rulng etwas bärtiger auSwllen können LSir begrüf-xn es, datz Mehrer nun auch schönen und i'k'idiroorene wer­den können. Unter Antrag über bte Aufhebung der CrtnungMtraien für Anwälte vaß: eigentfitb nicht in das (besetz, aber schände,tsiebler können un» nicht abbalten, die etftr (Menenbeit iu er­greifen bk für den AnwaltSstand kränkenden £rb- nungSstvafeii zu beseitigen. Auck den Antrag 5?ot'- mann aut Zulassung der Frau als Schönen wer­den wir mmedmeu. Ten weiteren Anträgen der U^x können mir mis praktischen Gründen nicht zustimmen.

Abg Marx Zentr stehl der Gnlschlreßung des Aussckus'es über da? Sühnever'abren eben fall? fnmpcrb:f(b gegenüber und meint im übrigen, daß man fick streng an dem ballen mühe, was ,u e uer Entlai'nrna der 'iibr-u törni.

mF?mie, 'andern kamen frei ter ganz unbeirrt aut mich pi

Ta vackfa mich die Dur Fck trai hinter em en Baumstamm, hob den Revolver und sckne dnckrnd' ..kommen Sie nicht naher: beim ich sckieße!'

R.chui und 'ckeichmaßia. al» )ei gar nickt? weiter gefckchen, lasteten die Schritte nar* wie vor heran . . .

. steinen Sckwm werter, oder ick net ick aut englisch

Ater Oer nächtliche Wandere, f um inerte fick um mente Trobima nickt tm nrnuxäen. uno da ick» glaubte, umfeben den stimmen tif 'schei­den, »limmemben Augen des Afienmewck :i ' > merkt 'M baden, drückt? .ck ab . -3d- '

diesmal nock m btc Luit: denn der Un^elaui« war immerhin noch ß» wen vou mtr ennemt, batz mir Zei: genug übrig blieb, ön auck noch mit dem «weilen Schutz ins Zensc r: iu befdr- ßem, aber me::i Revolver versag:e . -ter andere aber beschleunigte keine sckrittk . ud vermeinte fein: dunklen Umrifk unminelbci vor mir ;u teden .ick zielte u.td drückte ab iSiebn renagte mein-: 3af»e . . . ne vertagte a'ich e:n drittes Mal! .

Ta ertürtt em leises, spörnick^. rckr-r. die 3dm::e hielten mnt, unb ick dörre, nric eine Stimm, dickt ror nnr tm Twt?dn <arn:Aber ,o ,enkcn S,e dock endlich den Revolver, beiter itramb, sonst renne ck mir ia btc Stirn daran ein!"

Tiefe Summe! Großer (hott, totictY Stimme: rat das roetße

Taichenfattrne wem i^.ickt und blendete t-t is Xar .. .iuwiÜkürlick bte L>and rar bte -- legte Ta ndjTetr der Mann vor mir da?

Tie Anträge ter thuü-bhnngtn feem uns nehm her (5s wäre khr wchi'chcnsro-n. wenn Stande»- terrmnigm. ror hc. Druck che Anwalisverem, Gutachren tarübn abarbnt rrinten, ob bte Crb- min ieftrak roegiaUen Inmt- T < Zulassung der Lehrer al» ^ckä' en und >*v*nxnmr würde un­serer Recktwreckuna mrräihedtth fein Tte Zu- lasnma der iVrau al» 5dx»,»e und iste'ck-rorener bedeute: baaeyai em (i ;ngr.- von io entscheidender und gründ'aplich". Bedrutting. daß wir tbn bei bttfer Gelegenheit ratti pomehmen wollen

Abg ® raef - TWrmgm T Ratt 1: ®,t bitten tr Regierung dringend, nidte der sozial- demokrackicken Anrrguna orüge ;u leisten, nämlich den flrkticrfefretai.akii und R.tfasau tunftä» ftrllen das 3übnrtrnähren zu üb rlaisen. dadurch würde dem Rickterderuk der 'chönstr dhdürn artprer. zu arnmeit T ^gtarTrrtrr :4t Zeit mit chr.r Berwildetung tp: rnttrn ist r-d-t geeignet. Lrbnungsstrcken adzulckasfen. In Berlin sind die Gericku-vervandlungen 'ckon zum Teil auf da» Niveau er Reickrtagrsitziuig.-n h.vabgefunken. Unruh? br. den ror ildemokraten Dir lehren deshalb i*en iotwlistricken Antrag ab. ebenso den Antrag vofimann au> Zulassung der Frau als Sckv' uut Ge'ckwoien-. Tageg.n fhmmcit wir der Julanung der Bolksickullehrer^ zu diesen Aern- tegelung der Zuständigkeit lehnen mtr ab.

Adg Brodau« Tenk.ck Mehrere Be'ckm- mutigen b.» ihtnouricS bdttutm keine Entlastung her (Httublc A,r stimmen der Entschlicßung de» Au-scku>''e? zu Meine freunde hobeii schon in Weimar die Zulastung d t Frauen al? Sckö'en und Geschworenen beantragt, aber wir wvllc.i diese ^ragc bn her kommenden Stra'vrozeßresorm er hiMdi Zctzt werden rotr den Antrag i?orfn,ann Auch b.-n .'Intragen der U34- können wir nicht -unimmcn. weil fic den Staatsanwälten erne zu große Mackibeiugnis emrüumen Der überwieocnbe Teil bi*r Anwälte emv'indct die Ctenungeftrafe öl? cine Pcileuuni ferner Rechte und al- einen w^!ui-VlNg von Hedr anroaltcn und Staatsanwälten Jw Gerichtssaale. Tie Zulassung der Lehrer als Schöffen und Ge- fckworriicn ist eine Farderung der ^Gerechtigkeit, und wir werd.ni der Vorlage zusnmmen, unter Ablcl-nung aller Abänderung-Mi träge.

Abg Tr. tze r»selb .Qiomtn.): Tie Novelle will t if Antw Nagten luiditiger Schutzmittel heran ben. Das scköfien.gerich: wird durch die Novelle überlastet Ter "?ili»richter wirt mein in An­spruch genommen und die Zuftn wird verschlechtert. Ti> Trdnmig 'trak für Anwälte muß beseitigt werden.

Justiuninister Tr. vcintze: Tie Novelle könnte nicht mit so melcn Einttlhtiren verknüpft w. iden, wenn inan nicht der Zioilpro eßresorm vor- grtisen wolle Zch erwarte außerordentlich viel ran ter Ausgestaltung des Sühiiev.i ehrens. Ader dicfe idgin-riuirflenben Fragen könnten nicht in Xkrbin bung mit der Novelle erledigt werben. Dir arbeiten ja letzt an einer weitgehenden Reform be» Ber- ini-rrn? im Zivil- unb Strafprozeß. Tie heutige Vorlage stellt mir ein Notgesetz ror, aber ganz, so schleckt ist fic dock nickr, wie sie der Abg. derz- st-ld gefckildert hat. Fck bitte die Anträge oev Un- abhängiqen abjuktmen. Bei der kommenten Gesetz- gebung nurt» wohl auf die Crbnung»ftrafen gegen die Amrolte verzicktet werden können, (dort, hört.) Aber diese Vorlacke ist nicht geeignet, die Frag«- yu lösen TaSselbc gilt von dem Anträge Adolf voffmann Mit Zulassung der Frau al» Schössen und Geschworenen. Ich bitte deshalb auch diesen Antrag abzulchnen

Abg Rosenfeld MSP) zieht einen Teil seiner Anträge über die Erweiterung der Zuständig­keit der Sckössengerichte (urüd^unb plädiert für die Zulassung der Frau als Schössen und Ge­schworenen

Abg Brodaus bat inzwischen einen Antrag eingebracht die Regierung zu erhüben, für 1922 einen Gesetzen twuri von. ul egen, der den Frauen gestattet, al? Schönen und Geschworene zu wirken.

Ter Berichterstatter Abg. M a rj (3tr.. wider - setzt sick bem Anträge, der nicht einmal dem Au? schuß rorg-Legen baten und dessen Beratung ooer Annahme aller Tradition widerspreche.

Abg Brodau! (Tein.) entgegnet, er Ixibe ten Antrag schon in Weimar gestellt.

Iustizminister Heintze bittet, ben Ditrag nicht amunchmen. Tic Frage der Frau würbe im Jugendgesetz ihre Erkebigung finden

Adi Frau Z,ctz USP meint, btc Frauen aller Pan ei en sollten hier iuiammcnftrben.

Abi Fran PfÜ1 f So» '±hc6t iib bem an.

Abi Zirau Transfeld Ztr nimmt bem Getenk-u ;u. stellt sich aber aus formalen Grün- ten auf b.-n Bobm ter Auna''ung ihrer Partei Licktt mf fern nien^? tMidjt und ick fcck, baß ich rnick nick: getiusckt hatte: der Mann vor mir war Asbtöm toag!

Im ersten 3tannen war -ck fauni fähig, ein Start tervoniutrmgen ,,Nun sagen Sie mir aber," 'tv- -ck bai:n «nd'.ick. ,,'inb sie e» itnrflt* oter t es nur 3br Geiit? _So in aller Welt tomr-.m Sie b . - cfa? nm Sie teer im Walte? Serum sind 3,t mrhe direkt su tm» gekommen? Warum ?!"

Ter letdnn lachte All in ndi tenrm .-värrr,' oau erJetzt rooL'en rotr ent mal au» dem Wald da terau?kommen" Unb er nahm meinen Arm unb wanderte mit mir in der Rtck- tuna au das (*krl»bau» HU

, 3vrecken Sw nick: allzu laut," warnte er Er könn:- un? sonst t-.rflevbt hören!

Der?

Spater." arhDortrtr er etunCni

x-nr 3t< etwa 'ckon trüber einmal tn-i g» efen?" kaaic ub, über femr Segfemitnu ver» Hiftt

. Allerdings bin ick das!"

c r mackge ror Der Allee ©al: ia lag da- Gut, .-aus m.l '.gner Rnte von erfacktneo Fen

-r £<re berocüic i der Verwalter und die flnedxz, t:: ten ^o bewachten

Ter Terekt.o roks tenü-erSehen ext, faav er.ick» w.itz ganz gut bedt-b Da ni ter Mitte ist das 3teveiimmcr, inu-- dte Fenner ron cu* tem lacken Fiügei geDdren, -u d - 3j®* mem oes Alten vonenllud tKü<n Sie meine ?Ui- rr: 1JU3. ibn nick: allem ui lafien. berölgt sa, ri. xrm ist f: ia recht' Uno da aten tu ,*br f' t--? 3innner, lieber Freund Uebngen» bähen 3 : re rgehen, ok ifamr- ausztllösckvi.

Abg Frau T»r Baum Dem spricht itd) tm Samn, ter tentefrairdten Frauen Wir ten Antrag auf

Au» Antrag te» Abg Ii Ro, cnfelb ioll bie Abstrnrnnour über te? uriiiMjänfluyit unb kom- muuvn -dtii Atut.v idvr te Frauen zufafstmg namentlich mol»m (?? .PW> ^temn er erste Ar-

-

i.catmen Ter Antrag Roienstlb-r)ockm.,mi auf ioiomqc Zulafluna ter Frau zum 3dxrftcnamt rottb ht nanmiluter ffinnmntinui mit 17(> geyit 12b 3tunmrn bet 7 ^rmmmtbaj [ur.yn a,i-r ncnimm Bei derÄbirvnnt.iM ulx teil Antrag an' Aaf"tebu, g ter Oxtrnma ftrafen i IN« *-it- ann>ajtc cogt! '. rfr tee Notuvndgke,' ane Aue- »äbtung vorpmebmen. bte un Weg? d - gfamntrl- iprung? erfolgt Der Annazi imrt» animommen, eben fr ter Reil br» Artikel» 1

Der Rest ter Börlas wi'.b mit umtxknUuhm Port, n in tei <Sn-K<uiiiahune "g-w'mi.m.

ler <v<ictienüvun über uw rr>.-bt< Anrech­nung ter wahrend des ^Irt-gr» gI et ii Ttnin- zeit wird ohne Tvbalte tem twiptau»'du;i übet wirten

Nächste Sitzung Donnerstag nachmittag 1 Uv, Klehv Bockteien

Scklnß ter Sitzung 5' 7 Ute

Aus Liefen.

Ter Verein hessischer Steteren» bare Hielt am 20 Februar m Frankfurt a M eine auH-rnrtentlidK fcHnmtD.-Tan,ntluni ab, m brr neben anderen nichtigen mf»fragen voi allem

dir Besoldungsfrage bie nock immer nicht gelöst ist, zu ausgiebiger Vespreck.mg gelangte Tie Bersammlwig raklc ihren Stand punkt in dieser Frage m folgenden sayn zusammenEme Ge- itähnmg von Austvant sentsckäb:gung an Rekren farr n a ck B e b u r f t i g ke i t» n a ch we i0 b r, iidjtliuien bedeutet eine unwürdig« M aßnabme T,e Aufwandsentschädigung von ^lerwenbung. aufträgen abhängig zu macken, ent fvrtckl glmckckalls nickt tem erstrebten Zi.1 öbenfo könnte die (Vkroähmng von Aufwandsentschldi gun gen ledtgl.ck an strstg i iln.ten r mn als em st weil ge Regelutui angcT: n werden Der Berei» beffi'dvr Sieferendare erstrebt ficlmrhr grundsätz lich di.- Gewährung einer ben Heutigen Teuerung» ncrbäUmiffu rntfptrdxnteu AustvandSentschäHt- gung mit weit rückwirkender Kraft an alle gleich ob unb wie verwandten Referendare wahrend idve» Borbereitungsdieufte»."

Tchlichtungsautzschutz der Provinz Cbcrhefien.

iSitzung vom 24 Februar 1921.

Die tem Angestellten der Deutschen Prrtn* bank, Filiale Gießen. Mai Götz gegenüber aus- gekvrockene MÜnbifliutg wurde für u-wi karn er- Uärt. ea ungradnet ter Umoraani'a wu bet» Be iricbv? zunächst ter Versuch der Artent»stre«ÜMA gemacht werten muh.

In her Antragtksache des Deutschen Land arbcitert>erbante? gegen Gutspüchter Schul» in Cfienbeim aui $? 1 ctx-reinft Alimn brr texben fristlos eutlaisencu Arbeiter Adam unb JfliDpert unb aul ihre 3<habloebaltung für bat enfaaugeneu Der bumft wurde da» Verfahren ausgesetzt mit Rück­sicht daraus, daß in derselben Angelegenheit bereit# ein gerichtliche» Berlahren fdnodk

Zn einer weiteren X'aubmbntr- o<1k schlossen bie Parteien einen Vergleich

Der Gesellschaft für Bevon- und Äsentetonbau tourte bie Di Verein stell urig der vckvlge be» Streck» in ihrem Sägewerk m Gaenoi entlassenen Leute empfohlen.

Sitzung vom 1. Mstrz 1921.

Geyen bie Firmen Stbeibtaurr & Gießing, Ab­teilung CuatMtftrinbtüdu' Rockenberg unb Rom­berg <l b. Ohm, D Dasserheß, Steilarverk A -G. inmn. BiUifd) & Eo in Rockenberg unb HhnnifdieT Vulkan in Dörnberg hatte her Trabnfarbeilmrtbanb Antragouf ikrbnnh'una trogen £'(-1rirrbdhung ge> stellt. Mit der Firma Rhein,scher Vulkan kam ror ter Verhandlung eine Verständigung zustande; die beiten anderen Firmen lehnten eine Lohnerhöhung ab. Ta gegenüber der letzten Feftsetzrmg ter Lote' sätze eme wesentliche Veränderung in ten Leben»- Verhältnissen nickt Cüifletrcten ist, fab ter ^ckl,ck nmgöaussckuß von einer Neuregillm-i zur -sei, ab.

Tem Einspruch ter Verkäuferinnen de» R'uifrr Magazins in ließen E. Schneider und A. dem siege, oertreten durch den Zenwalverband brr An gestellten, gegen hie ihnen *um 31 Mär, 1931 ausgesprochene Sünbigung wurde in io weil statt- »..-n-ten, bau ihr Arbeit»Verhältnis dem 31 S.'iän 1921 nur unter der «oraussetzwtg im auiflriäft gilt, daß alsdann bte geHxr b'hen Ver bälmiffc ter Firma eine DeiterHeschä tigung Nicht gestalten .Innerhalb vier Docken nock bem 1 April 1921 sollen ter teiben Ang^nllkm tm rfroaijen

Ja, aber wie in aller Welt . .

pater," sagte ter Tetrkno.

3m Vorzimmer stießen rotr <w' Frtdtzat, ter verwundet", raten Schritt wir itfrrat, al» er den frrmten (Wt gerottet' , Asbiörn toeg!" stellt» ich vor

A»btöm Ära., mackie eine flüchtige Verkra­gung unb mdir I ächrfad 3m übngen lieh er aber m-.nen überta'cktm "reimb mt. fa-nt seiner Hebet- raidnma irrten, stellte eme kleine ixmbtaftte aut den Tdd), 'Tileingte sich te» Mantel» und er kündigt-- ror allem nack tem Veftnd.m des Alten Et <ckuh einem Ar,', ten man ,m letzten, m rstte identen Auron blick k , -u-ezogen hat Tann schrieb er eme »arte und reitet sie Fridttot

u\ t br.ngen,' iafltt er Unb da er eine unrotö- küi'. ck brrt iung mciw ? Freunde» ajfhng:Sie brauchen den Fridakt einstweilen nicht zu leien."

Fridtror ai-tg, um btt Sterte hem Alten w bringen und ftreihf den Tetrtw tm Borbeigeten m-t einem Blick, wir in. tonder ihn tm Theater riben, wenn unerwartet der qrow tauberer rar ihnen aus der Versenkung emporitetgt.

..Vären Sie mal," hxmbt' ub toag an mich. .jr-a: ri-chen berat eigenllick all bie riefen Leuk< da draußen au* bem 60*9'

Sie halten Säte "

... lu was? Unb wa» beoiten fx berat über» haartv Io» ist drfoün lLerflülllg," 'tagte «tag mtnr.Uw , Sagen Sie ihrer, st? (offen artätlifln ms Be:: geben unb bk : 'x*tu>en an »lösten. Es ist ia g'lr.ck ybn, und Leuv., die tm4*rr ^rüb au- den B'-n-n ieri mwkn, rohören auch »eilig ms Ben 3 m trfrriaen hrJ. rh auck ben £ot rrrt baten."

(Fortsetzung folgt..