Zweites Blatt
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Nr. 28
Donnerstag, 5. Zedruar |921
Vir IloDtle zvm Notsptergrirtz.
£c&rttiunfl ihre l (Ebarater » ff die Beöla bUi -gm, die im 'ßx?.
Ium m den letzten
begrünbet den Antrag
ungen erstattet Hot, he
rotrfitd? SdxifraibCTt ju
sondern der
Fortsetzung 6.
Viutibniif verboten.)
den
einen Schritt jnr Tür.
mit
-um mit
btt Tätigkeit de» . Wie Ansätze |»
16j Die '»lot der nkreise der Selbü»
Äei>
Ion geroünidx. Beu al Welt hak uns gezwungen
über b dauert
6e- und
roerf ? Tac Sode '.-egann mich tatsächlich zu nrter» eil',-?ien, mb ich nahm mir vor, die beiden genau ju beobachten. An diesem Abeich ahnte ich aller* dmgs noch nufX, das ich bereits an der Schwelle eines höchst eigenartigen TeranaS stand.
Wrr harten gm Schlug noch einen Vunich
.. auch Rv^bilanz, Inven-
hiT, AvntokorrentonSzüge, Abschreibungen, 5>anb- lungsnnkosten uiti Fabrikationskosten den Betiieds-
vorstehenden Preußemvalilen bafrn der ganzen ff fcn, inSb sondere
Berlustrechnung
Abg Giebel (6.) Müller-Franken, wonach
<nrf das Zustand-kommen "i Verhandlungen bin» zuwirken. die unter Berücksichrigmig der internatio nalen gleichen Arbeiterin!crciien das Wiedergut urachungsproblem einer praktischen, für alle W<lt deilmmen Lösung entgegen fülrnm. (Lebhafter Beifall. ) Tie (riiitoaffmmg Deutschlands, frißt es am Schtusse der Erklärung, ist heute schon so weit ge- duchen, dost auch für andere Völker kein Anlaß mehr besteht, die schnüren Rüstungen öeiimutraqen, bi?
täten vvrzulcgen sind, ein Antrag, der bereits im Ausschuß abgelehnl worden ist
Nachdem Aba Tr. Most (T. Bpt.) Bericht
gemmTen und speacheu gerade davon, biti e» an der Zett sein könne, sich yrr Ruhe zu geben, alS die Haushälterin mS Zimmer trat sagte:
,_3efct ist er fchm wieder tu.''
«Wer ist da? fragte der Alte
Na der Mann, der am Nuckmriaay £nmo gebräche bat."
Ter 5*n Errang tnr
„Ab, doS gebt also nttfö an," sagte er n was ist denn das für eine Geschichte
km fcyy«b?" nagte der Akte begierig.
^3 wir vvrschtugem. das gony Notvpfrr durch eoie ÄonüramtuNi von Zwar»q autech -n !«n;en-
der Vermögens stzraer zu err &cn
(Schluß wlgt.;
b-> weit über ihre iachlich' Bedeittung hinaus- ,.ug. Da? AgitakionSbcdürsniS der MehrbeitSsozialdemokratie und diebe-
J3d) verstehe dich nicht," sagte er. ,^Mrrf k ledeniaÜS nichts von einem nächtlichen Unwesen bekannt."
Man «ob eS ihm an, daß er mit 'ich selbst fömyfte mrd so viel Anih-bens wegen eines HundeS sicher nicht "«0° ans ©gmfüut machte Schlted» sich satztt er:
„Also dann meinetaegci, aber redetiakktz möchte ich, dotz du den Lund ieünrachst."
(Fortsetzang folgt.)
.^Zch habe den Lund getauft," antmorwie der Söhn, mchm seine Mütze und ging gcr Tut.
Aber der Stier ries ihn zurück.
„Warn ein wenig," Sagte er. ^34 anftl erst noch einmal mü dir reden!"
Ter Söhn machte an der Tnr Lalt, iber ich tib sehr wohl, nrt ungeduldig er war
Wo- aber batte der Litt Vlötzlich? Ich er* suumte allen Ern.'LS. Er hatte vo.i ) einem Sessel erhoben, und über sein Gesicht zsg arte mahririn» Bläsze.
Das Geheimnis des Allen
Roman von Sven Elvestad.
Der fritiKte hessische Finan-miuisterDr. Decker »ewfieutlichr eine inlereisanre, zu- igknmenfassende Darlegung der letzten parla- m-rttanstfra BerhauLlungen über Die 9äroelle ,um 92x>upiergde6, die er auch uns »um Ld- ( crui »uidiwte. Da hier »meuellod tat grünb- cher kennet dieser wichtigen Fragen ^on kommt, geben mir dem Lluftatzc kleinen Abkürzungen gerne Raum:
entleiben und des deutschen Zollsysb Dittschaft nicht nur Deutschlands, ganzen Welt ehr unerträgliche Zwangsjacke an- legen. Tie Sozialdemokratie oes stieichstaqcs richtet an die Arbeiter aller Länder die Äufforbenmg,
Abg Tr Löwenstein (U.6.) dae Verholte» des Reichswittschaft-rates n* der Regierung iit dieser Frage, das daS größte Mißtrauen der Arbeitnehmers chafl bervoraeruken habe. Ter Gesek entwurf erscheint daher in keiner Weife ausreichend Seine Pattei hab' ben«rnu!fe einen Aländerang»* tmtrag formuliert, der den Wünschen der Arbeitnehmer besser entspreche
Abg Tfl reell (Jhom.): Der Gesetzen tnmrtz
wäre, diese Vorschläge für ausführbar -u er klären, wird sich nicht finden. (Lekchafter Beifall.) Sie loüibf das Vertrauen weder des Inlandes, noch des Anslmches verdienen, denn sie würde sich einer Unwahrheit schuldig machen. (Lebhafter Beifall Sehr wahr! Tie geforderten 42 Fohr.-s-ahlunaen würden die Leistungsfähig kett des deutschen Volkes um em oiclmches übersteigen. (Lebhafte Rufe Sehr richtig?) Tie Forderung einer 12wwzentigen Ab- s-abe von der gesamten Ausfuhr, ebenso der auf 12 3<4re bcvedRrtt TttgungSplan stehen in Widerspruch »u der im vertrag von Versen les ''estgeleaten in 30 Jahren zahlbaren festen Summe Tie Aus- nchrabgabe würde ein Zwang für die aanze Welt, auf dem deutschen Markt teuer einzukausen, und eine Lerabdrückung der Lebenshaltung und eine Verelendung der deutschen Arbeiterschaft bedeuten. Tie geplante Boni volle der deutschen Auslands anleiben und des deutschen Zollsystems würde der
„SemeSwegs," antnxntrtr er, ivährcnd er noch msen anderen. Hei' en Ge^newnd herabnadm, den er mit grösster Vornan Mxntbdre.
,,Tos fach gleüMallS Sohrn." sagte er.
.Deo kleinen Dinger ixt?" fvagtt «h erstaunt. .Run. ixe Dirnen wohl oder taim lehr ^sahrlich feüt?-
6t sah nrxf) euren Angendlür schweigend an. „(55 smd die gefährlichsten Aaften^d-.e es gibt," ragte er. „Sehen ■soie, dieser kleine Torn birr nxtr vor wenigen Jahren noch mtt bem Gift der Brillenschlange getränkt. Vtellen sie sich vor. ixiB man ihn mit einem Pu'kerrvbr auf einen Menschen abrch«eßt. Der Getroffene nxri>_ im ersten Augenblick nur einen leisen stich füW«n; un nächsten aber wird er auch bereits tot »ein. Glauben Sie nun afto, daß es eine gefährliche Dane ist?" fragte er, indem er die Gegenstände an ihren Platz jurudtjrng „Aber ich habe hier auch noch andere Sachen, die nicht weniger ungemütlich smd. Sehen oie, m der kleinen Flasche da hegt bei»‘pteT5- toei’e eine tote Taetrefliege
Er iriterb-Ji* sich plötzlich unö führte mim <mn Tisch, auf Dem inzwischen ber Steffec auf» getragen worden ituXr
„®otu so viel von all diesen alten Seschich. tat reden," sagte er. „Sie haben ta t*xb nur noch einen Qrämennegdmert, und nicht enrmil die Erinnerungen, die sich daran bnlpfewt, smd tmmer von der angenehm Iren Art."
„Run, eS werden doch woh«. ober auch <rnge- »'chme darunter teöi?" wgte_ sch leichthin, während ich in einem der grvgri Sessel Blatz re6m
„Unter diesen nickst," antwortete er anb es ltmen mir, als ob fern Gesicht sich oerfrnstere
Zch erzählte dies so ausführlich, west es für den fptirrm Verlauf der Tinge von Bedeutung ist: im übrigen war es nicht das letztemal, datz ich mich mtt dem Alten über die emenfamidien Morü-werkHeugc unterhielt.
Ter Zeiger der ZLandubr rückte allmählich auf Mitternacht vor. Ter Attr schien es sich angelegen fern yi lassen, den Ettchruck |j matten, als »et er bei glän-ercher Laune, der Sohn aber schien bedrückt, wenn er sich and) aus Rücksicht auf mich Mühe gab. feiner Stimmung Herr zu werden
Rach und itach verstärtte »ich ui mir das Gefühl, bar m biqer Familie nicht alles so wir, wie es sein sollte. Dec Sohn sürch.tie stich vor .rgend etwas, er Halle von einer heraus ziehenden lSeiaör, von kinetn nabenden Unglück ge'prodvn Sollte das etwa mtt bem Vater -mvnmeichSngen? Fast idsai mir so, denn wie soll e ich mir ,onst bie forschenden, ängstlichen Blicke c^öäier-, ine « von Zen »i Zett ju baa Wen fcxeitei*
Die Aussprache im deutschen Reichstag.
i>e rl ttt, 8. Krhr
Am RegwamgOtrsch: RZchs'anzler ift.r- <xä, Luhenmmnter Tr. Simoa- und andere Mu- glreder des Reichs^obmetts.
Ter Sitzungssaal und die TdMhren »rnd fkrrl besetzt
Präftdent Löde eräfftiet btt Sitzung um 1.30 Uhr 2Uq der loQ-dorbratng stehl als er.er Ge^rnsrand die Besprechung brr Regierungserklärung
Abg Schiffer (Tem.-: Romens der Zen, trumsratte'. der Teutsche-i Bol.-are-. um> b r Teutscken Tcmokcatuchn P-.r^ei, te-' Ba ettf.e Volkspatte, und des Bäuerischen Bauernhundec habe ut) folgende Erklärung abameLe.i: Tie m.s noDgelegten Roten enchch.en Znmutur.gu, die w - der mit den Bestimmungen des Fnedensoerrrages, noch mit der tÄtre und b?n nnrtjdjaitiicbrn Lebens Bedingungen des deutschen Bolles vereinbar sind (Lebhaftcr Bestall.) Mit Schmerz und Empörung, aber auch m vollem Bewutzliem unserer durch den furchtbaren Ernst der Snrtüage gegebenen Berrnt- iDortmifl erheben wir feierlichst Einspruch gegen den Mißbrauch der Gewalt (Lebhafter Bei^ckl.) Tie ErklärunffTn des Reichsministers des s?leu6em billigen itnr (Lebhafter Beifall. > In ter Enllvon- nungsfraae wollen wir die von uns übernommenen Verpflichtungen im Geiste lower Auflegung aussühren Aus bcmielben Geist loftxler Auslegung Heron- legen wir Becrealirung ein gegen diejenigen Entschiietzungen die oft nii'tftch gegen den Friedensvettrag verstoßen od?r die in ihm gezogenen Grenzen zu unseren Ungunsten überschreiten. (Sehr ttchtig!) Tie Berantworw'g b^* für, da« durch unsere roeUcrgelifi*.' Schwäckfung auch die Widentai.b5kraft gegen von au feen und innen drohenden stfe.ahren d.s Bolschewismus gelahmt wird, trifft die Alliierten. (Sehr nxihr!) Tie Vorschläge, die uns von den 'XHiierten unter Abänderung des Bertr^ages vorgelegt ftnb — bar-* über dürfen wir Feinen Zweifel lasten — sind für uns unannehmbar und nicht geeignet, die Grund läge für Bcrhandlungen zu bilden. Sie roürixm nicht die Gesundung b'd deutschen Volkes herbeifuhren, sondern die wirtschaftliche und voliftsche Verelendung des deutschen Bolles nach sich lieben Turch ihre Rückwirkung, tue sie in ökonomisckttt und srmrnDieller Beziehung aut alle anderen Böller ausübe, würde fte auch diese in unseren Untergang verstricken Tas deutsche Boll wurde als Abnehmer und B erb rau her ans der Weltwitt'chast auSid'eibni. Aus oicier La-e atü ge zu weisen die bte deutsche Leiituiigrsähigkeit nicht vernichten, ist bte Absicht der Reichsregierung. Möge es ihr gelingen, mir der Grundlage neuer, diesem Gesichtspunkt entsprechenden Borschlägen etne Einigung zu erzielen, btt die Welt sruckt- barer Arbeit tifütrrt. Tee Regierung wird uns an ihrer Sette sehen, wenn ihre Vorschläge ab- gelehnt werden und de Entente an ihren Forderungen festhält, die die Bernichtung des deutschen Bolles in Geg^iwatt und Zukunft bedeuten. (Stürmischer Beifall.)
Abg. M aller-Franken (6? gibt im Auftrag der sozialdemokratischen Fraktion eine Erklärung ab, in der es u a heißt: Tie sozialdemokratische Fraktion des Reichstages stimmt den Aus- 'ührungen deS Reichsaußenministers über die Un- ausführbarkeit der Pariser Borschlage zu. (Lebhafter Beifalls Eine deutsche Regierang, die bereit
Te*i Reichstag ist bekanntlich vor nachten eine Itoodle zum Rotoperg:setz . _ gangem, die den b.'sch^idernn Titel „Entwurf ei .es '*)e$e> zu b.scht,u,ttzten Erh-bung des Rc.chö • otopterS u.io de. Unlezsabgaa.' von Zermäge..s uivachs" trägt, aber auch recht wichtige »achtiche . lue^irige.i oeS Robo^i .^Z.tzc^» vor schlägt. Die :rahinge.i über dir Regerungsvor chiäg im rars- ■ djub oe. fleich^tageS waven recht gründlich 8er apch r.<t f.iti) <*• ßox chläge bis jetzt nur m einem Bruchstück, nämlich m dem Teil, der tatsächlich oie fidjleuniflte 6 r be b u n g des RplopserS -rfah, während die enpmllichen matmeiten Ze- mnrun<;en Berabicheuung im Ausscchtß und im Lle-runl Reich-tag-s bis jetzt noch nicht ge •unben haben D»e B'r nungen über die Novelle waren ax nicht nur grüniittb, sondern sie wurden auch mtt einer bemerkenswertm Schärfe gefühtt.
aqeit gefühtt wor-sen sind, mit einer ganz aus rjof. Amiawrisch.' eingelb.llt«i Red: der Abgeord- i'cten fied lieben über bat Zweck dieser Att den Brbrndlung mdX bei geringftm Znxnfel mehr zu.
Um was handelt ei sich m der Sache? Zunächst schlug Ixe Novelle vor, baß ein Drittel des /rfdjultdrn Notopferr, mindestens aber 10 v. v.
BecinözenS, alsbald au> die tm ganzen «e- idmüxrte Abgabe m die Reichs läse abzusühron sei. ^knt den bürgerlichen Parteien wurde versucht, nSbesondere dte hätten, bee in dieser unter- chredSlosen Behandlung aller St<n«erzabler lieaen, abzu «egen. Air machten insbesondere dar- aus ausmerlsam, daß ti aner ganzen Anzahl von ^ieueriahlerU, ineb.-sondere aus der Gruppe der kleineren und mittleren Gewerbetreibenden in einer .Vit, m ber der Bedari an Betriebskapital so erheblich (rfngert ist, nicht möglich sei, die von ihnen fiel diuIbdr Steuer in zwft kurz aufeinander folgende i Terminen abm'ühren. Das werde ihnen betrieblich große Schwierigkeiten machm, sie unter Umständen bman bm.Vtn, nolwendige Betriebs allstehmmfie-i vorMnebmen imb sie schwerer belasten, als man ihnen zumuten könne. Frn Grunde genommen bat die Fassung, die dieser Teil des Entwurfes schließlich an genommen Hot, unserem <Kd>anfri im wesentlichrn Rechnung getragen. Aus den zwei Term men wurden drei, die Zahlung»- .fiten wurden weiter hinausgesetzt, überdies aber fand eine ganz allgemeine Vorschrift Annahme, »onach die bet'ckKemiigtr Ettiziehung überhaupt icht m rrsolaen hat, soweit der Abgabepflichtige glaubhaft macht, daß die beschleunigte Entrickllmg ber Abgabe die Gefährdung der wirkschastlichen >ristrnzen. die Ent^'hung des für die Fortführung des Betriebes erforderliche Kapitals ober die Beentträch'igimg teS angemessenen Unterhaltes für ihn ober leine Famllie «ur Folge haben würde; in vielem Fall kann auch die Zahlung in den im G,'fe» über das Reichiwlovser vorgesehenen Teil- 1 ftrogeu bewilligt werden. Der Minister gab über dies end iniieir Anregung hin die Erklärung ab, daß ber Begr-ifs „Fortführung des Betriebes" auch die notwendige weitere Entwicklung mtt umfasse Ferner wurde ausdrücklich festgelegt, daß ber Steuerpflichtige diese Vergünstigung auch schon im Beranla.gungSver fahren in Anspruch nehmen kann. Endlich aber wurde auch beschlossen, daß, soweit gegen dm von der Steuerbehörde m erfassenden vorläufigen Steuerbescheid Ein sprach erhoben wird, die Einziehung der Abgabe, soweit sie angrivedten ist, bis zur Zu strllnng des Einsvruch^b.'scheideS auS zu setzen ist. Damit war sachlich das an Milde erreicht, wac- wic beantragt batten, und so war auch uns die Möglichkett gogeftm. dem Gef?tzeStorso, wie er danach verabredet werden sollte, zuzustimmen Denn aber dabei zur Schonung der deutschen Witt schäft etwas erreicht wurde, so ist dieses nicht in letzter Linie auf unser (rintreten zurückzuführen. Freilich war der Weg bis in diesem Erfolg nickst leicht. Wiederum tauchten die ganzen Probleme auf, die uns bei ber Verabschiedung des NotvpferS ''elbst m ber National versa minlung beschäftigt haben Ersatz ber Vorlage und eines Teils des NotvpferS überhaupt durch Zwangsanleibe bildeten wiederum bet Gegenstand eines Teils der Besprechungen, m denen eine Rede des Reichs' van km äsidenten den iWwnift bildete. In ein dringlichen Dorten stellte er dtt Not des Reiches nochmals dem Ausschuß unb der ganzen Öffentlichkeit vor. Er bekannte 'rch als Freund der Zwangsanleihe, und eS ergab sich aus seinen Dar- legingen wiederum, wie recht wir srinerzett batten.
Ada. tzerg t <T Nat.) teilt alS KLlluna- nahme seiner Pattrifrcunde mtt. Bir sind durch- drangen von dem ganzen Ernst der durch die Natt der Enten ttre zu rangen geidxuieaen Lage, (für uns gibt « gegenüoer kneien Zuauttungen nur em glattes „Unannehmbor ?' Bei »all) Zu den Aus iu brau gen des ReichSmimsters be-> Lasur «itwaifnungs'rage b
klarere Llll.uugnahme und tuten entichttdeneren
Boll Da. nx> von 600 OnnruibeKttLera 400 fern vemd ax*aben. ree tue iküiicr bin ourgemten Minbent tnr Bem m* «5nx köioun. ba zeigt ftck daS Elend des i<ui#drn Botketz Das txutiOX Voll dat ferne mamentr Sitnunr nhoben vud fte übetdött. dann trriiet du Folgen nutzt nur un«, !andern gan, i'<uidcua>pQ und auch btt* icneai, die ie «xtooigm-ien hab- n Lebhafter Beisall int Sbaufe und auf bat Tribünen?
Die Äbg.ott>ncien li > pten UoMA Dr Levt (L > Adolf Hoffmann Ä i und i? c bc* bour (U6B.) erklären unter lebhasD der- spruck ber Ü.-edrhei', der Präiident -et nicht ber rechtiat gewesen, m bw Debatte ttnGugrisen.
Tie X^otbneicn Müller- Franttn (6.) und Trtwborn(Z) erllä en dog?gen bei Prästt dent habe nicht die b<Nt>Mt*ortnum<i ve-. letzt, sondern er beüx damit de. Mehr Heu <x* Locke« au» dem ixeven gesprochen Bon dau» und T i tbünrn werden diese Urflffiintg-n tmi lautem Be<eU lx- nlcitet. Eine Ck'gmrrt'.ariuig des Abg Adolf £>>fb mann wird crsttcki tnr.xh schallend-» Ärfäticet.) Tee. Verlesung der betetts in b-r Pivse oeröstentlichtae Entscdlieitzmg des baDnijdxn tanbtagc« grgai die Cntentrfotbcaineöi wird mit großem Beuall auf- grnminn en.
In der dritten Lesung wird der Notetat für 1920 bewilligt. Sodann folgt die zweite Beratung des Reick-siuurSbalts bet Titel ..Dehnnim- nerium" Der Titel wird genehm.gr mit t^m brau gestellten Anträgen The Neuordntma ber Mili- ichtSordnung wird gegen die Linke abg*- - Angenommen wirb die Änieg-mg, ein Berzetchni» der vorhandenen Wasfen anzuseitigen Ter Musiker-Antrag ber Sozialdemokraten wird adaelehm.
Ter Antrag BrÜninphauS auf Bermeh- rang der Hauptleute wird mit den Stimmen bet bürgerlichen Parteien gegen die Linke angenommen, desgleichen der glricpe Antrag aus Erhöhung bet Schlußsumme des 1b;p tel» 4 aui 221 Millionen Matt Ter unabhängige Antrag aus StreichunW des Posten- für Sportbekleidung nnrb abgelehnt Zum Titel ..Marinew-sen" wird der gemeinsame Antrag BrünttighauS auf 8ermebriina der Ü'opi- tulantenstellen angenommen. Ebenfalls angenommen untb der Antrag Müller-Franken (6. > aus Einführung der kaufmännischen Buchiührung in Willn lmShrvcn. Ter „Meine ÄYeuier" w rb gegen die Linke und einzelne Temofraten bewilligt und ber Titel genehmigt. TaS Gesetz über die lieber. gangSwtttschatt wird bei Zweidrittel-Lumsenhett der Mitglieder mit Kveidrtttelmehrhett angenommen.
Es folgt die zweite Beratung deö Gesetzes übet die Betricbsbilanz und die Betriebsgewinn- und
sie jetzt noch bedrücken .6* wahr!, Nut dtt oll- yrx-ue Endow ftrung nmd den Fiiedeu der Belt sichern und dtt Borau. »etz^tigen de» wahren Bö^ kcrbunde» schäften, der da» jea der so»ialmi'a<n Arberderscha t der aanyai Wett bedotttt Lebhafter
eibaltung Abänderungen der Bestimmungen des Friedeusoertrages zu txrlang.m Auch die Entente at sich b.Sher oirftr Rück.rcht aui die Not nicht ganz verschliehen können Jetzt läyt die Entente nutzt nur alle Rücksichtnahme auf dttse Not ml len, andern über die unerhört harten EntwafmongS- ^Dingungen des Veriarller Frieden»vertrag »
hinaus muiei fie uns ohne jeden Beraunits- imb Rechisgrand wettere Emschränkungen unserer Machtmittel zu. In der Frage der Reparation stimmen wir sachlich den Ausführungen des Reichsministers des Auswärtigen zu Die Folge der Annahme der foflcnanntni Propositumen der En. tente wäre bte dauernde Bercklavung und Ent- münbigwia des deutschen Volkes. Diesr Vorschläge müsien daher zurllckgewrcsen werden und dürfen in keiner Äris? die Grundlage oder auch nur als Anhaltspunkt zu künftigen Verhandlungen bienen. (Lebhafte Zustimmung Die UNS angedrohten Sankrioneii gehen noch über bk int Versailler Vertrag festgesetztm Strafniaßnahmen hinaus. Wir erheben g?gen bkk völlig rechtswidrigen, jedem Nechtc-aefübl wibersprechenden, nur aus uneriätilichem Äeratcbtnngswillen gegen unser Volk erklärlichen Vorschläge ent ch.eden nnb feierlich Einspruch Beifall.' Will uns oie Entente ihre Forderungen mit ötivaltmUldii auf zwingen, so zerreißt sie mtt eigener Sjanb den Versalller Vertrag (mit erhobener Stimme) und bas auch für uns! (Lebhafter Beisall rechts.) Wir itnd bereit, hinter jede Regierung uns zu stellen, die gewillt ist, diesem neuen unerhörten Ser- gewaltigungSversuch mit unbeugsamer Entschlossenheit ent gegen zulreten. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Redner fügt im Auftrage ferner Fraktion ber Erklärung noch einige Bemerkungen an: Das deutsche Volk wttl lieber ein Ende mtt Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. (Beifall rechts.) Benn bkk Stimmung gestern hier nicht so zum Ausdruck kommen Konnte, Jo ist es heute Vslicht der Abgeordneten, hier dieser einmütigen (rntrüfnmq des Volkes ihre Stimme zu verleihen «Beifall.) Mögen sie wissen, daß über die von uns selbst gezogenen Gren?en hinaus ein Befolgen der dikt retten Forderungen nicht in Betracht tommtn kann.
Ab« ßebebour (VSP wlemifirrt geam die Rechte, ds: die Schuld an allem trage Die EntwaffmmgSforderungen hätten eine gewisse Be» lecfdigung, mit Ausnahme des Passus über die Luftscbirfahtt, soweit hier nmrichastliche Angelegen^ betten in Frage kommen. Der Redner verbvrittk 'ick* dann über bte imperialistischen Friedenssowe- rangen ber Rechten. Temneamflbrr schienen die Tvordernngen der Entente verständlich DaS Ziel, die A-usbenrimg der Arbeiter durch die inländischen Kapitalisten zu veaneiben, lasse sich nur durch den internationalen Zusammenschluß Der Arbeiterschaft erreichen Weil nnr unser»! Arbeiterbrüder in den Ententeländern in dem ®i\rffanb gegen die imperialistischen Regierungen * c Länder iuv- terftüben müssen, dürfen wir nicht eine nationalistische Welle auf rühren lassen. Die Rechte nützt mit der Auspeitschung nationalisti'ckxr Instinkle nur dem Ententeimperialismns. 'Beftall bei den USB \
Abg Tr Levi (#.): Die Erklärung der RraierungSpatteien steht im Widers Prack- zu der Erklärung des Äabmetts. Mtt arten biekn Erft ärangen werden fk ber (rittente nicht imponieren, auch nicht met ber Erklärung des Abg. Müller Franken. Mtt tfyrtn feyiffen Mitteln kann bte Regierung nichts gegen die Entente ausrichten Star eine Sterte gibt es, dtt bie große Welten wende herbeisühnm kann: Sowietraßiand! ovt ist die einzige Macht der Welt, btt sich dem feindlichen Ententekapttalismüs nicht gebeugt hat. Sehe wahr bei den Kommunismen.) Dte brat ich: Reaie- rung bat die mwße Bedeutung biefer Machtoer- hältnisse noch immer nicht erkannt ^Getäckiter kt den M ehrhettSpordeien.,
Damit schließt bte BespwckMMg.
Präsident £ übe knüpft daran eme Atipiaix, in ber er ausführt: Mögen die Gegner auf tue Worte des Reichstages hören, damit ihnen imb .ms bie Tatsachen erwart bleiben, bie ein tret en löimen bei dem Bettuch einer «uwalftamen Durch- sekarng dieser umrujglidvi Foroeran^n Lebhafter Beisall Die Forderungen cntfpnngm vielleicht dem naivst Glauben, baß die ArbettSkraft des beut* scheu Volkes unvettvEich Mcibt auch bei den groß en T rangfal ienmgm Tas aber, was ber Fremde tn g-di versorgten Lokalen sicht, iR nicht das beurdy
einer gefunden Iottentwickttung sind |rit bm Za* gen der No!icmckoer:aminlung wie" er v r chnmn» ben ES heißt den Arbeiter betrügen, wenn man man ihm die MöglickLett vorivttgeU. mit geefr- lichem Wege etwas tu erreichen T« Arbeiter würden bte Mschtcechällnisie außettralb deS Parlaments entscheiden lassen
Abg. Schlack (8trJ steht ar entgegen gelebtem Ssandpvnkt BetriebSgtteim! i fe. die für den Deiftand deS Geschäfts von Wett smd, bür en nicht pr» egegeben werden, roie das ber wztaldemo» kvotifche urid rrvtchhängtge S'avtlmnkt b#t> ngt Ter gerne msorne An, rag ber bür «erlichen Parteien ttnfl, ha« die AuskunstSettettung sich auch am dte Unterlagen der Bilauz grünten muß, eine Lerpllichtung zur Bvttegimg von Biltittzimterlagen aber nicht besteht
Tamit schließ! die Tratte. Der unakchäwpge Antrag wird geo-n die Linke ubgelchnt mb f 1 m der AuSsckmnfassung angenommen. Auch zu 8 la roetoen der jntrooangiflt nxt der wztaldems* kvatische 2lr.tcog abgrietmi. Der bürge liche triff angenommen Ter Rest des Gesetzes wich nach den Bricktzüslen deS AuSscha se? genehmigt Es folgt der LuÄckurßberick» für btt Geschäft so rd- Tiimg, dunb den beantragt wird, bie Genehmigung zur Stvafvertzo^gung ber Abgeordneten Eichhorn. Tettber und Ernst « verjagen. Das bt»- schließt demgemäß. lern A.trag Oe? ->fchäftS- ordinrnesanSsckRifs''S gemäß beschließt dod Xxa? «tanfhtinmmg eine4 Autzschus e- >ur Untersuchung ber gegen den 5rnäbatngSettnuJtt zi. Dermes erbe Mn en Borivürte
Tonnerstag 1 Uhr: Weheg-tttz. BiersteM-r. Seme Boriagen, Lxner-.s7ireroel!ati«ni. - Schluß dUbr
Was^reillft du nur eigralltch mtt bem vund'^ fragte er irmidrr. „Tu weißt doch daß ich dtett aufsäs-igen Tiere nicht leSen mag . . ."
„Tas scheint aber erst in letzter Zeit so «r sein," arrtroortrtr der Sohn. „Bor einem Fabre noch haltest du doch selbst sogir brei ömtbe pr gleicher Zett."
„Nun gut," dann hat sich eben mein Keichmack inzwischen geänbert Und nun mag ich bie Hunde ebei n -cht mehr."
„Ich ar.n dir mal etwas jagen, Brttr: tttz ar<G aber dttS Unwesen des nachtS tm Haute mcht mehr baden, und deshalb habe ich gcrn-r etnWb hen Hund getauft"


