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Berlin

1-U$r- 1-UJr- Schluß- Ans.

Saturn:

Schweizer Franken

Für 100 deutsch« Mark wurden gezahlt:

2,60

7,05

,56

Astsrra

.'A<

Amsterbam-Rotterb. 6033,95 6016/5

Brüssel-Antwerpen. 1258,70 1281,30

100

1

100 100

100 100

100

KurS Kucs Kurs 31.10. 28.10. 31.10.

Veld Brief 29. Dkl

London . Italien . Brüssel . Budapest Neuhork. Agram . Bukarest

Ghristiania . . Kopenhagen. . Stockholm . . . HelstngforS . . Italien.....

London .... Neu York .... Paris.....

Schweiz .... Spanten .... Wien (alteS) . Deutfch-Oefterr. Prag......

Budapest. . . . Buenos Aires Bulgarien. . . Konstantinopel

77,50 7U25 54,75 68,- 785,- 718,-

77,60 69 25

81.50 65.25

720, _ 670 - 605;-

550. _ 712,- 690,-

565 - 587,-

1300*1

31.10.

3,05 1,62

3,05

2^0

Geld Brief 31. Oht.

6193,80 6206,20 1288,701291,30 2427,65 2432,45 3456,503463,50

4145,65 4154,15

291,70 295,30

726,75 728,25

711,25 712,76

180,31 180,69

1318,65 1321,35

3316,65 332: ,35 2402,652312,45

2152,10 2357,40

3406,55 3413,45

4035,90 4094 10

279,70 2*0,30

694,30 695,70

699,30 700,70

177,57 177,93

1288,701291,30

3246,75 8253,25

2382,66 2337,35

29.10.

3,12

1,66

3.10

- HOO, - 1080 - 1470 - 960* - 1000, - 1480, - 905, - SSO, - 930, - 1195, 9b5, - 900, - 779,

Kurs 28. 10.

77,50 70,- 82,- 64,-

780,- 800,- 535,-

542.- 720,- 600,-

631.- 520, 560,-

zrjM.uujmHmütÄenzll pcrrüwm oder dieLerLmfsomjeM erhöhen, ha» 5en ivtr uns zu Ltzterrm enheh/osien. in der ÜKei^MM-damit-eu^eua- den unserer ÄNertzMUÜelL tzua litäts-Siczaretten den 5ej-mDiens?zu erweisen.^LLir Sitten hiervon Kenntniszu nehmen und bemerken ausdrüMch,daß wir nach wie vor mir die edelsten^

verwenden.

- 505,- - 695,- - 560,- -P 521,-

- 530,- - 118),- - 1233,- - 1160, - 11:8,- - 1435,- - 960, - - 978,- - 1490,- 900,- - 900,- - 920,- - 1233. - - 855,75 ,- 898,-

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Teilnahme an den neu begonnenen Tages-Kursen noch bis Anfang November möglich. Prospekte frei.

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Saturn;

5% Srfch. KriegSanl. 4* «Stieg. ReichSanl. 3' . Stsch. ReichSanl. 4e/e Pceuh. KonsolS Hamburg-Pakett.. . Norddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Sarmstädter Dank . Seutlche Bank . . . SiSconto-Gesellschast Dresdner Bank. . . Mitleid. Creditbanl. Nationalbank f. S. .

Börsenknrle.

Faillfurr

(In einem TeU der Auflage wiederholt.)

Sine englische Stimme der Dermmst.

London, 31. Oft. (WTV) LautSuuday TimeS" sind sich die meiden Sachverständigen darüber klar, dah der Sturz der deutschen Mark in grobem Mähe auf die groben Rc - parationSsorderungen in diesem Jahre zurückzuführen ist. In NegierungSkrctsen werde lebhaft daran geglaubt, dah Deutschland die nächste Zahlung im Zanuar nicht leisten könne. DieS würde womöglich die Besetzung des Ruhr- gebietes durch Frankreich und den wirtschaft­lichen Zusammenbruch Deutschlands bedeuten. Die Auswirkung auf die französische Währung und den englischen Handel würden verhängnisvoll sein. Das britische Schatzamt befasse sich daher ernst­lich mit einem Plane, der eS Deutschland er­mögliche, seinen Verpflichtungen nachzukommen, ohne bah daraus sein Nuin folge, und man hoffe, bah Frankreich, das sich jetzt über die Lage klar sei, bei diesem Plan Mitarbeiten werde. Wenn Deutschland auf diese Weise unterstützt werde, so sei eS nur natürlich, bah es gewisse Zugeständ nisse mache. Eine der Bedingungen werde es vielleicht sein, bah sich Deutschland verpflichte.

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Wechsel auf Holland. . . Deutschland Wien ....

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Datum: 1.7.14.

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Prag..........Kr. 117 80

Stockholm.......Kr 88.80

Wien..........Kr. 117.80

London.........Eh. 97.80

Paris..........Fr. 12540

Neuhork........$ 23.80

Handel.

Bremen, 31. Oh. (WTB.) Der Nord­deutsch« Lloyd nimmt Anfana 1922 dl« direkten Beziehungen zu den Ber­einigten Staaten wieder auf und richtet zu diesem Zweck als Neujahr in Neuhork eine eigene Lloydvcnrslung ein.

Berlin, 31. Oft. Börsen st immungs- b il d. In der Hausseperiode an der Börse ist heute wieder einmal eine kleine Stockung in­sofern eingetreten, als die Börsenspekulation unb ihre Gefolgschaft, in minderem Mähe auch daS Publikum, die jetzigen hohen Kurse teilweise auc Realisation benutzten. In der Kursbildung der sogenannten variablen Papiere trat daher nicht mehr der biS jetzt einheitlich geschlossene starke Zug nach oben hervor, wenngleich neue Kurs­steigerungen überwogen, wobei die Berliner No­tizen teilweise den inzwischen an anderen deut­schen Pläyey erreichten angepaht wurden. Die

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teten Zuschusses hat durch die Fürsorgestelle yi geschehen.

21 jb im Erwerbsleben stehend wird angesehen, wer durch rereLmä dge Arbeit ci en ArbZiSver- dienst hat, ober ErwerbSlvsenuntecstützung bezieht oder auf ®iu J> v.riiche ungs^f.icht ger Deschä,- tigung ein hinter den Be.rägen d>.r L.werbslolen- f. te 'lützu g nicht wrsent.lch zu ückblcibend.S Krankeitgrst) erhalt.

Die Auszahlung der Zuschüsse erfolgt durch die städtische Fürsorgestelle in der in dec heutigen Nummer unseres BlatteS erschienenen Delannt- machuna feflgelegten Neihensolge Zur Empfang­nahme der Zuschüsse find mitzubringen: bei Ren- tenbe scheid, das Rentenbuch. die ©tammtaiien- Nummer sowie bei Verheirateten daS Familien- stammbuch ober Gebuctsurlu iden der Äinter. Sie Auszahlung kann nur dann erfolgen, wenn diese Papiere vollständig und auch in Ordnung sind. Kriegsbeschädigte, die diese Unterlagen nicht zur Hand haben, tun gut, dieselben an zuständiger Stelle vervollständigen zu lassen.

Als Schwerbeschädigte gelten auch Friedens- rentenempsänger, wenn sie wegen ihrer Dienst­beschädigung eine Militärrente von mindestens SO Prozent Rente beziehen.

e

L U. BonderLanbes-Universität. Der Assistent am Zoologischen Institut. Prosefsvr Dr. Arthur L o o h. Ist .mit Rücksicht auf seine groben wissenschaftlichen Verdienste von der Kgl. Sozietät der Wissenschaften zu Up- lala zum ordentlichen Mitglied der Sozietät erwählt worden. Der Urkunde liegt ein Handschreiben bet von Sven G. Hebln, dem Sekretär der Sozietät. Professor Qooh war von 18961914 an der staatlichen Medizinischen Hoch­schule in Kairo Professor für Biologie und '^aroHtotogie. Insvktze des Krieg ausbruch s wurde er ohne irgendwelche Entschädigung aus seiner Stellung eutlassen, erhielt von den Eng­ländern die Erlaubnis zur Rückkehr nach Deutsch­land und war 3>/, Jahre Im Heeresdienst in Belgien tätig. Dann hielt er sich in Leipzig auf, biS ihm Geh. Rat Spengel eine Assistenten- stelle am hiesigen Zoologischen Institut anbot. Professor Looh ist zur Zeit ber beste Kenner der parasitischen Würmer des Men­schen und ber Tiere und hat auf diesem Ge­biete eine grobe Anzahl von ülnterluchungen ver­öffentlicht. Seine bedeutendste Entdeckung, die für die Hygiene einen auherordenillch hohen Wert hat. ist die Aufklärung der Biologie des Ancylostoma duodenale, des Grudenwurms, der in unseren Breiten die Bergarbeiter- ober Tunnelkrankheit, in ben Tropen bie tropische Chlorose ber Canb- arbeiter verursacht. Erst dadurch, daß Looh er­kannte und durch Versuche an Tieren und sich selbst feststellte. bah bie Zugenbstadien bieses Wurmes bie Haut beS Menschen an beliebigen Stellen zu bucchbohren unb von hier auS zum Darme zu gelangen vermögen, war eine erfolg­reiche Verhütung bleser auch bei unseren Berg­arbeitern weitverbreiteten Krankheit möglich.

KreiS Wetzlar.

K. Krofdorf. 29. Ott Heute begann die Liga zum Schuhe deutscher Kultur auch hier ihre diesjährige Winterarbeit. Herr Grtel auS Berlin, der längere Zeit russischer Sowjetbeamter war, hielt einen Vortrag über daS Thema:Sie Hungersnot in Ruhland und ihre wirtschaftlichen Ursachen". Der Vortrag fand reichen Beifall.

Hessen-Nassau.

va. Dillenbu rg. 31. Ott Zur Erwerbung des alten Stadtturmes am Graben auS Privatbeslh in daS Eigentum deS Historischen Vereins haben die Stadtverordneten 500 Mk. bewilligt. Bet der Verpachtung städtischen Ge­ländes zu Scbreberaärten wurden hohe . Preise erzielt viS zu 60 Mk. pro Rute.

Kurserhöhungen betragen für bie variablen Pa­piere vielfach biS zu 109 Proz. und gingen über dielen Satz für eine ganze Anzahl hinaus. Wit Ste'gerungen von über 230 Pro; find zu er­wähnen Paketfahrt. Phönix, De eilf«haft für elef- tr.fche Unternehmungen, Gothaer Waggon. Otavi, Erdöl. Deutsche Petroleum. D.e Kursrückgänge blieben demgegenüber vereinzelt, erreichten aber doch teilweise 100 Proz., bei Rütgerswerken, Kund Hannoverschen Waggon-Aktien 230

I Pro-. D es genügte, um tn ben Händler- kreifen ein gewisses Gefühl der Unsicherheit auf- kommen zu lassen, so dah auch späterhin in den hoch im Kurse stehenden Papieren Schwan­kungen eintraten. Ausgesprochen fest lagen Va­lutawerte, besonders Mexikaner und Eanadas infolge der mit erneuter Kraft einfeyenden De- visenyauffe, wobei aber die hohen Kurse vom Vormittag sich nicht behaupteten. Am Markt dec unnotierten Werte herrschte anfangs gleich­falls RecllcsutlonSlust vor. doch erholten sich die Kurse später wieder. In den zu Einheits- kurfen gebandelten Devisenpapieren lagen ganz enorme Kaufaufträge des Publikums vor. so dah mit üoertolegenb neuen starken Kucs- sprüngen zu rechnen ist. Don den festverzinslichen Werten bestand besonders Nachfrage für Hyvo- thekenpfandbriefe sowie seitens des Auslandes für Anleihen der deutschen Länder, besonders Bayerns und PreuhenS.

Frankfurter Fruchtmarkt.

mc. Frankfurt a. M., 31 .Olt. Der heu­tige Fruchtmarkt zeigte M fester Tendenz sehr stark ansteigende Preise. Weizen und Roggen stellten sich z. D. im Waggon um 67000 Mk. höher. Trotzdem wurde feht stark getauft Ins­besondere waren Hülfenfrüchte und Getreide be­gehrt Es notierten amtlich für 100 Kilo Frank­furt Hafer 505 Mk,. Welzen 660 Mk., Roggen 550 Mk., Gerste 675 -700 Mk., Weizenmehl süd­deutsches) 920 Mk., Weizenmehl (norddeutsches) 875 Mk., Roggen 690 Mk.. Weizen kiele 310 Mk., La Ptata-Mais 505 Mk.. Linsen 1230-1400 0111., Erbsen 700825 Mk.. Weihe Bohnen 600700 Mark. Grünkern 900 Mk., Haferflocken 800 Mk., Viktoria-Erbsen 650 Mk., Futtererbsen 500 Mk.. Trockenschniyel 155 Mk., Treber 180 Ml., Kur- tofseln 90- 100 Mk., Zwiebeln 100110 Mr Stroh 4045 Mk., Heu 125 Mk. Burmareis 11001400 Mk., Dreeningreis 800 Mk., vaigon- rel» 1000 Mk., Valenciareis 1400 Mk. Der Nach­frage wurde nicht vollkommen Genüge geleistet.

Frankfurt a. M., 1. November.

Berliner Devisenmarkt.

Märkte.

Frankfurter Schlachtvieymarki.

Frankfurt a. M, 31. Ott. (Amtlich ) Der Rindermarkt wurde bei lebhaftem, der Kleinvieh- Handel bei langsamem Handel geräumt. Die stei­gende PrebStendenz auf dem Rinderrnarst hält weiter an. Auf dem Klelnviehmarkte lagen bie Preise fest. Arn Schweinemast war das Ge­schäft gedrückt: bie Preise gaben etwa- nach unb es verblieb Üeberftanb. Im einzelnen ist zu bemerken. Aufgetrieben waren 1476 Stück Grotzvieh, bavvn 242 Ochsen. 74 Bullen. 1151 Färsen unb Kühe: ferner 235 Kälber, 400 Häm- mcl unb 1578 Schweine. An Preisen wurden an­gelegt per Zenter Ledendgewich!: für Ochsen 700 bis 1000 am., für Bull ei, 550-850 Mk., für Färsen unb Kühe 300950 Mk., für beste Färsen unb für beste Kühe bis 900 Mk.: ferner für Kälber 7001050 Mk., für Hämmel 400550 Mark, für Schweine unter 80 Klgr. Lebend­gewicht 11001350 Mk., von 80 bis 100 Klgr. 14001500 OUT., alle schwereren Sorten Über 100 Klgr. Lebendgewicht 14501550 Mk., Sauen und Gber 13001400 Mk. Die Marktpreise lie­gen um so viel über den Stallpreisen, als sie bie nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen unb Händlergewinn in sich schliehen

Sine benmglütfte Fifchprelstreiberei.

Berlin, 1. Nov. DerDerk. Lokalanz." be­richtet auS Hamburg: In Euxhaveii hat heute die Fischauktionnichtstattfinden kön­nen, weil die kaufenden deutschen Händler sich weigerten, Gebote abzugeben zu den von den zahl- ceichen ausländischen Käufern wahnsinnig hoch ge­triebenen Preisen.

Der Vertrag von Vngvra.

Paris. 31. Oft (DTB.)Scho de Pa­ris" veröffentlicht heute vormittag das fran­zösisch-türkische Abkommen, das am 20. Oktober in Angora abgeschlossen wurde; es umfaßt 13 Paragraphen. Das ..Ccho de Paris" betont nochmals, es handele sich nur um ein Svezialabkommen, durch das ein effektiver Friede zwischen Frankreich unb der Türkei hergestellt werde.

Nack dem .LempS" muh das 2Ibtommeii innerhalb von zwei Monaten, gerechnet vom 14. November an. ausgeführt werden. SS ent­hält u. a. folgende Bedingungen: Die Bag­dadbahn wird auf der Strecke BozantiNisi- bin von einer französischen Desellschaft betrie­ben werden. Die französischen und türkischen Behörden erkennen sich gegenseMg das Reckt zu. sowohl auf syrischem wie auf türkischem Se- biet auf dem Schienenweg Truppen zu beför­dern. 3m syrischen Gebiet von Alerandrette wirb eine Üntcrverwaltung eingerichtet, um die Rechte der türkischen Bevölkerung dort )Ui Geltung zu bringen. Die türkische Sprache wird dort zur Amtssprache gehören. In Siliclen wird der Schutz der Minderheiten durch Maß­nahmen gesichert, wie sie die verschiedenen europäischen Friedensverträge zum gleichen Zwecke enthalten. Schließlich soll durch beson­dere wirtschaftliche Maßnahmen verhindert werden, daß Nordshrien durch eine Zollgrenze von dem anliegenden türkischen Gebiet abge- schnitten wird.

DaSJournal des D^batS" hebt eine Un­terscheidung hervor, auf die anscheinend amt- licherseltS Wert gelegt wird. Das Blatt stellt fest, daß es sich nicht um einen Vertrag, son­dern einfach um ein Abkommen zu dem Zwecke handelt, an der cilicischen Grenze den Frie den wiederherzustellen. Bis zum 4. Januar nächsten Zahres müßten die französischen Truppen Ciliclen geräumt haben.

KriegSvorbereitrmgen in Sowjet-Rußland?

PariS, 31. Okt. (WTB.) Nach einer Ha- vasmeldung aus Warschau veröffentlicht eine Depesche aus Moskau ein Dekret über die R c- frutictung von fünf ZahreS- k lassen.

Em Dampferunglück auf dem Wannfee.

Berlin, 30. Oft. Auf dem Wann- sce sind heute zwei Dampfer zusammen- gestoßen. Ein Dampfer sank. Nach den bis jetzt vorliegenden Meldungen find 1 0 Per­sonen ertrunken.

Berlin. 30. Oft. (WTB.) Zu dem Dampferungluck auf dem Wannsee erfahren wir noch folgendes: Der DampferKaiser Wilhelm" ist in den DampferStor­kow" der Sterngesellschaft beim Haveleck hin- elnaefahren. Der DampferStorkow" ist ge­sunken.

Berlin, 31. Oft. (WTB.) Zu dem Dampferunglück auf dem Wannsee wird um 12V, Uhr nachts gemeldet: Am Sonntag stießen ein Motorboot und ein Dampfer, beide der Sterngesellschaft gedörla. zusammen. DaS Motorboot, das aus der Richtung Kladow kam und ungefähr 90 Personen fassen soll, wurde von dem Damvfer inderMittege- rammt. Der Stembampfet war leer, da et erst kurz zuvor einen Potsdamer Zagdflub be­fördert hatte. Dieviele Personen umgefommen find, konnte noch nicht festgestellt werden. Bisher wurden 16 oder 17 Personen gebor- gen. DaS Unglück geschah in der Mitte deS WannseeS. Die näheren Feststellungen über die Schuldfrage erfolgen zur Stunde.

Berlin, 31. Cltober (WTB.) Nach ben bisherigen Feststellungen waren beide Dampfer vorschriUSmähig beleuchtet. Schuld soll den Führer des DampferSKaiser Wilhelm" treffen, der nebst dem Steuermann verhaftet worden ist. weil er anaebllch eine falsche Fahrstrecke benutzte. Die Leichen ber Ertrun­kenen wurden z. T. geborgen, doch fehlen noch mehrere Personen.

100 Fl. - 186.- 100 auf. - 3.10

100 Kr- = 0.27

100 Kr = 5.10

Fr. =* 39.90 £ -- 21.45

L. = 2L85

Fr. « 38.80

Kr. = 0.725

t = 545 -

Kr. = 1.80

... 100 fi. = 3 75

Marknotieruugen.

Züricher Devisenmarkt.

31.10. 1.11.

kein P<ll>iergeld mehr zu brücken, sondern sich - ,56 ' entsprechend zu besteuern.