Ausgabe 
1.3.1921
 
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Dienstag, 1. März 1921

M- Jahrgang

Erstes Blatt

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daß sie zur Brrmeibung dem beneftrungeri bie Listen bet

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BotidyiUertonkrnu zur Kenntnis gebracht. (Meneralftreif in Polen.

Berlin, 28. Febr. Zum General

gen daS Moskauer Joch aufklmen ließ, und wenn auch ber Erfolg gegen sie zu jprechen scheint, so bürste fid) doch vielleicht seht bald erweisen, baß sie die Klügeren gewesen fcnb. viel klüger jedenfalls als bie große Masse je ner, bie auS blinder Unterwürfigkeit gegen die Moskauer Diktatoren einen Beschluß zut beißen, der eines Tages als Präzedeiisfall berangezogen werden kann, um ihrer eigenen Partei das Grab zu graben.

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henjommer, wenngleich dieRote ihren Ok* treu en versichert, daß die

Vie Soiboner Koifcrtnj.

Landen 28 fir.'br sWolis.^ .DaS Wochen­ende hat eine Dorkonlerenz über die ftrait der Reparationen und Sanktionen ge-

fce* - Tft Trrie-n tre G-rrprt W En. d'eie Beiordnung che Häur« m ober koaummche Bcrrval- RhrinlLnd ko mm«'

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hm# iu dringen. MU brm O'f'tr 'Wfa men das Privaitapital vor den Dorn und macht bm nimii*mmtgtl nur nod> ao ßrt

Ä > edederg 05b iw Baue ki tmerkiit») iimmt dem C^ainbybanLm tvft tu iXt

Otantmbrn in im en UinfiuB aui bw 6a

Bobenpol tit da.'en

Äuidäuler (^tfigeOeltnwev'.e*^n | 1 litt ferne entba Ivlr Re.r<una vor VHIrt nntf> den oberficn VanMlrk-ttcn übe lcfn. Ich Idinpe tmt »roritc Vermiß vor Tv 91 em «tu 'o mah< portnr crllärcn. ivas aus bet MiererichuftveroU»- nuna iverden soll.

rr Schwartz TO-rtrtrr der öv fmvtfU tm): Wir rannen dem Okne» nur piftimmnt. rontn x21 In. 3 flefrhtfjrn wird imb wenn in 9Tb 4 brr Zu ad au genommen w.td, It.väb tr IfruictU-m- gen bcittlKH w lassen. Mini eaatN ttox « f tt- ner Mit « ?Ubja» 3 fest. D« WirtgexbgAung werbe kenie<alls a'^lednt

Tamit schießt die AuUstmache DaS Sn-t* rnietengnetz wird in seinen n '»einen ^am^KuOnt (Ti kt jmmrn. Das Okfe| kfi < Mo' ade nach Sem j^ige ber tkrffr temg in STnah hvirn.

Dienstag vormitrnn 11 Hb:: tDon e Ltt'Mft beSRri Srni tmcK" deS Qe euerung te*'Brronen* unö Güiervertedrs au, den Kleinbahnen.

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T-U5 Ocm Belebt.

Die Tätigkeit der Relchsfchuhoerforgnng.

An die ReichSschuhvcrforgung und dis AltlcderverwertungSstelle sind neuerbingl Anweisungen ergangen, außer den Kommu- nalverbanden auch bestimmte größere Vct- brauchervrganisationen mit Schnlnverk zu be­liefern. An biefe Lieferungen sind bie Be­dingungen geknüpft, daß bie Organisationen die Gewähr dafür übernehmen (durch bat Berechtigungsscheinverfahren oder eine an-

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<dinllde 3(in Gablian rchellsischt 2eelache 2chol!ev

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reu den zuständigen Kommunalverdän^ den jeweils einreichen.

Bei Nichtinnehaltung dieser Bedingun­gen fort eine sofortige Einstellung ber ve-

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Die Ankunft der deutschen Delegation.

London. 28 Fekn. (WTB Tie deutsche Delegation ist deute nodxmttag^mrr ein­gefroren. Sie war um 3 Ubr in ^ooer nn* getroffen, wo ein Vertreter ber engMdx-n 3w- Sirrung sie begrüßte, und fehle ihre irflbtt als- alb nn fahrplanmäßigen Z"ge fort- in dem znwi Vagen reserviert waren. Pünktlich um j? Ubr lief der Zug in London in der di kW na-Station ein. wo der deutsche Botschafter ml Münileveei der Botschaft und Vertreter Lord (Sunonh un Begrüßung anwesend waren. Vor dem Baoodoi hotten sich zahlreiche Neugierige anafiflnm'lt £te Tdegation begab sich in berettftehrnbrn Auto­mobilen ins «avo»-5?otel Tie Abfahrt oalifl ruhig und ohne Zwischenfall.

Die Cr entfrogen.

Paris. 1 Wär» tSBT^ Die türkische Deleaation bat noch ferne Anwori von der Vchtmalrerumm'una ron Angora übt die wirtscha't ichen Be^in.-nn'-en be:- Ber rages ro*1 Seo res erhalten 5 e aaibt mH drß bie An> mort vor TienSuig abttd oder Mütwoch ein- treffet wirb.

Nach einer werteren Meldung da* erre Aniabl Sachv« ntöndiaer der D*leiat:vn von A^gv-a die Rückrei'e nach der'ki anrefeten ® i anberer I 2rl brr SachverüönbiKN bei'n b Lo i»n, um dir Besprechungen über Silkifit sortzv etzen.

neaeitübrr der txHniidm ?Duffaf|ung geltend ge­macht. daß Teutfchland niemals die Erfüllung der ihm obliegenden Vertragsoerrf itfXungen Polen gegenüber von besonderen Lvnzcifionen abhängig genxndM habe Teutsclüand habe vielmehr, da die polnische Regierung bei der Anwendung deS Vev- trageo von Versailles verich-edene seiner Bestim­mungen außer Acht gelassen habe, lediglich bie Ab­teilung zu weit gehender polnischer Maßnahmen jdorbät. Außerdem habe Deutschland eine Ber- tänbigung jtber gewisse poUnfdx Zugeständnisse angeregt, weil auch Polen von Deutschland Zu- leflänbniffe verlanat habe. Es bedürfe keiner Auö- übrung. daß bie Verhandlungen, bei denen b ider- eits freiwillige Leistungen einander gegenübeu- Kftellt werden, mit dem Friedensvertrage nicht

W'derspruch ständen. Xie deutsche Antwort ist

Veulsch'polnische Verhandlungen.

Berlin. 28. Jedr fiSolfi.) In der »weifen fcdlftr deS Dezember 1920 batten in Berlin mit Vertretern der polnischen Regierung in­offizielle Vorbesprechungen ftahgeiunbcn. um die Erledigung aller noch schwebenden Streit' iragen zwischen D eutichland und Polen oorzubereiten. Die polnischrn Unterbänbler haben bao Ergebnis dieser rb.iirre dringen, die sowohl

in der polnischen Presse als auch im Seim zum Gegenstand lebhafter Erörterungen gemacht worden mb. ihrer Regierung unterbreitet Weüere Ver­handlungen »wischen der polnifdrn und deutschen Regierung haben seither nicht stattgefunden. Die polnische Gesandtschaft in Berlin hat nunmehr im Auftrage ihrer Regierung unter Ueberreichung einer Note, von ber auch der Votfchaiterüonseren^ Mitteilung gemacht wocden ist, m.tgeteilt, daß Polen bereit iväre, teils in Pans, teils in Berlin über alle noch offenen Fragen zu verhandeln. In dieser Note wird bie Ansicht vertreten, Deutsch­land mache die Ausführung der Bestimmungen des Art 266 und 321 des Friebensvertrages ron Per» ailles, die den wirtschaftlichen Wiederauibau Deutschlands beschleunigen sollen, von Bedingun­gen abhängig, während Polen bie Rechte Tentsch- ands aus den Artikeln 89 und 98 des Friedens­vertrages bei den jetzigen Pariser Verhandlungen anerkenne, ohne dies von irgendioelchn deutschen »ionzesstonen abhängig ju madxm- In der Ant­wortnote Dom 23. Februar bat Deutschland sich zu den von Polen «etzt vor geschlagenen Verhand­lungen bereit erklärt und deren tunlichst b fchleu- nigten Beginn für wünschenswert bezeichnet In ber dieser Notr beigefügten Auszeichnung wirb

Genossen den Skandpimkr vertraten, daß man mit Serrati verbandeln eG ihm und seinen Leuten goldene Brücken zur L>eimkehr in da» vommuntstische Land bauen müsse.

Nicht ohne Einfluß dürften dabei Erwä­gungen und Befürchtungen wegen der eigenen Partei gewesen fein. Bekanntlich tst die Ver­einigte Kvmmunisti'che Partei TeuN'chlandS weit entfernt, die letzte Möglichkeit der LtnkS- entw cklung darzustellen: seit längerer Zeil schon ist. ganz abgesehen von den Svndikaltsten und Anarchisten, die Sommuntstische Arbeiter­partei dabei, ihr diesen Rang und Ruhm strei­tig zu machen, wobei H thr gelungen ist, nach anfänglichem Mißerfolg allmählich daS Vohl» wollen ber Moskauer Päpste zu erlangen. Ge- geuwarttg befindet sie sich, wenn eS erlaubt sst. einen Vergleich aus dem studentischen Lor- porationSleben deranzuzirhen, in einer Art von offiziellem VorsteNungsverdälmtS mit den Vollmitgliedern der dritten Internatu> nale, und idion ist der Zeitpunkt abzusehen, wo sie ins befreundete oder gar Sartellverhälb- nis treten wird. Diese Entwicklung aber ge­rade ist es. bie von den Führern desRechtS"- Kommunisten seit langem,befürchtet worden ist und die zu verhindern ne keine Muhe go- fdjeut haben. Das italienische Venpiel nun bunte ihnen besonders zu denken gegeben ha­ben: denn was dort der Serrat,gn>ope zuge- stoßen ist, nämlich von einer mit noch größe­rem Maulheldentum begab'cn Ge ePadiatt kur­zerhand aus der Mos^uer Gnadenionne ber- ausgeworfen iu werden, das kann nach mensch­lichem Ermessen eines Tages auch das Schick­sal der vereinigten gominunistenvärtei wer­den, wenn der Nachbar zur Linken weiter­hin von seinen Ellenbogen und von seinem Mundwerk so wacker Gebrauch macht. Es war also nichts anderes als parteipolitischer Selbst­erhaltungstrieb, der die nunmehr ihrer Würde entkleideten KommunistenhaiwUmge sich ge-

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$o<N Ttraeteerth^ für T«tl-h le» fOir 5#* thriate !<* 1^- Vtinhelb Ze-» !» Tuieiqentril ft. V»ck,

bracht DaS Ergeb ns brr Berat in^i wird zu aic treten, wenn die Alliierten mit den deutschen Delegierten zusammen r*.cn. ES wurde ein Aus­schuß e'snamit, der die Frage etwaiger wirt­schaftlicher Sanktionen »n prüfen hat, die zur Anwendung gebracht werden, ivenn bie Deutschen die Re ara'ions orderungeir der 'JUIiter- ten nickt annebmen Dr Rerava:ions raie soll zuerst zur Verhandlung kommen Aus Lloyd Georgeö Anregung bin soll dann die Entwaff­nungsfrage bidhiti.Tt iverhen Im Verlaute des gestrigen Tages wurde der f aniö.tfdtt Bor.clk f er in Berlin nach Chcauers geru en. augenscheinlich im 3uiammenbang mit der Re^ration-irage. Be­vor die erste le.-aiä- mit tei Deutidm stat- findet, wird roabrfdKinlib in der Do-rming-Street eine Beratung ter Alliierten über bie Rcvara- tionSfrage statt finden Nach der in AiiberraHt der Stellungnahme »u Beginn ber Son ernu geieitlen versöhnlichen Haltung, bie Lloyd George bei den Verbanbl ingen über den Vertrag von Sevres an den Zag legte und für die ihm ote Franzosen und Jia teuer ban.lxar find roirt) er­wartet. daß dies auch gete.iüber den fReuaratIonen und Sanktionen der Fall iein wird Er habe »u verstehen gegeben, daß, wenn Zwangsmaßnahmen notwendig werben sollten, eine wirksame bri t die Unterstützung und Weieilinung nicht auSbiet en roürbr. Der dirlomatiiche Mi a b ier d.-S , Temps" [agt: Die Frage sei in EHequerS eingehend be- spwchen worben. _ .

London, 28. Febr (Wolff.) Der Sonder berüHerftalter brr Agentur Pavas nr.'ITei: Die deutsche Delegat ion wird am 1 »enslag (? abend hier rrnnrffen . Eine erste Staffel txm ^re tären ist bereits ae'rm ang Born e-u F<ir Diens­tag rechnet man 'mit trütrr Sitz ina ber Istonß-rem, da der Bucka-^iam Palait tronnit curi n>gtn ber Feiertichkeü des ^'evcr" te.< Ä'öni«5 nidM »flir Verfügung W, lehxb ftr die erste F.ü h- l u n g n a hm e m it den De u t sche n «^ntz res tag abend ewigen Nach em gen Ci I tarne,*Por­ten wird der Vorsitzende der »üonf re z, Lloyd George, Dr. Simons d<rS Won er eilen, da­mit dieser feine SVm-rfungen zu dem Paris-r Ab- fcnn nen vorb inge. Darauf darf, so fagi r^rLavas- oerfftrr rociter, ber de tstlx 2Iu&mmni tr nur Erklärungen abgeben stier M glichiei^i Deutschlands, fub seiner «ciiflffe/ur.gm m entledigen. Aond George nnd) daran m Namen der Wlffertrn antwvnei unbbobci ganz besonders aui de NoNveiL^gkeit tmtei en, batz tne «Hilfden tm W iehe ra u 1^0u der zerstörten Gebiete en-elrn len, oh^e bau neuerding- die Frage der frrKgsre «"twortlul-irck Sr Sprache gebracni hntb. vier am niro i-lob »rge bie Bildung bc4 Ausschusses wrfdia- gm, ber aui afliie-tcn und beitv'm LadDerstm- bigen besteht urch ura«er|":fl'.it) ei e m3 em«rtne gehende Durchprüfung der beu tid>e n Ge­genvorschläge auwehmen soll, iaw Vor­arbeit wird vvraust'ichtüch bii Freitag beendet IP-n. Die Stonieerr*? wird al<\rm m Voll­sitzungen bie Qnmrfrffire burrfir aten, yi denen bie beutuben uitb driieren 5ddre ita ta en ae- Umat sind. Zu diesem Zeitpunkt sowgt irr bara> Vertreter we fr, rorr^i bie ©.Irtxenarri en von beu"scher De f he i wen. Llo d vanye urb Br,and Halm bereits gestern dre Zwangsmay- nadmen geurtfi. bie im der Sevterung des Deutschen Reiches in Statt t.e.ei würden.

dere 5idxrrun!i :

daß daS Schnhwerk nur Minderbemit­telten zugeführt wird,

daß Verteilung nicht durch Zeitung oder sonst rote öffentlich durch Aus- gebot bekanntgegeben wird, kiff die verteilenden Stellen eigenen Unkosten decken und keinerlei Gewinn dabei erzielen,

lreik in Polen wird derRoten Fahne" aus Warschau berichtet: Die Eisenbahnen ind militarisiect, auf Befehl des Äommaw- >antcn des Warschauer Militärbezirks wurde das Standrecht verhängt. Das Streiken und die Agitation für den Streik wird mit Erhängen und Erschießen bedroht. Die Zen­tralkommission der Gewerkschaften der volni- chen Republik ruft zum Generalstreikin g a n z P o l e n für den 28. Februar und den 1. März auf, wenn die Regierung nicht vor­her die Militarisierung der Eisenbahn aufhebt, >m Notfall soll der Generalstreik verlängert werden. ---

ie einen Vrabgelang auf die biSl^rigcn. tüfrrrr und Leuchten der kommunistisckxn Partei abschließt. Fünf der prominentesten gtamrn, nämlich Levi und Zetkin von der alten kommunistischen Partei, Dänmig, Adolf Hoffmann und Braß von dem jüngst zu den Kommunisten lterübergewechsclten Linksflügel brr Unabhängigen, norden nämlich sürderhin bie Parteileitung nicht mehr zieren, weil sie in einer grundsätzlich wichtigen Frage mit der Melwhrit des ZentralausschnsseS nicht mehr Überei »stimmen ES handelt sich dabei um bie Stellung, die die deutschen S^ommunisten iu der jüngst erfolgten Spaltung ber italieni- sck>en -oinmnnistenpartei einnehmen sollen. Moskau dekretierte ein BerdammungSurtei! argen die sogenannte Serratigruppe, die seit dem Songreß der dritten Internationale ihre politische Kampsfront angeblich gegen links anstatt gegen rechts eingestellt hat und die infolgedessen ans ihrem schoff eine neue, über denrichtigen" Moskauer Geist ver­fügende Partei hat hervorgeben sehen. Devot und gefügig, wie ein braver deutscher Avm- munist sich nun doch einmal Moskau gegen­über zu verhalten hat, sckstoß die Mehrheit deS ZentralausschusseS sich dem Votum derer um Apfelbaum an, während die Levi und

Bus Italien.

Rom, 28 Febr. (WTB.) Die Blätter verweisen auf die Schnelligkeit, roor*it der Senat das Gesetz zur Erhöhung des Brot» Preises und einige Steuern, die sofort in ihre ft treten werden, angenommen habe und beglückwünschen Giolitti, der gestern im Senat mitteilte, daß daS Defizit, daS vor einigen Monaten noch 14 Milliarden Lire betrug, nach den Erklärungen deS Schatz- Ministers auf mir vier Milliarden herabge­drückt werden würde.

Florenz, 28 Febr. (DTD.) Als die Verernigung derliberalen Jugend nach der Einweihung ihrer Fahne einen Aus­lug durch die Stadt veranstaltete, wurden die Teilnehmer von den Lommunisten an* gegriffen. ES gab zwei Tote und mehrere Verwundere Nachmittags griffen die FaS- zisten daS HauS der Bereinigung der ^offeekellner unb daS ber Proletarischen Liga an, wobei ein sozialistifcher Führer getötet rrrirbe DaS Personal ber Florenzer Straßen- bflbn legte als Protest bie Arbeit nieder Die Polizei nahm mehrere Verhaftungen vor.

Dom Heifsöirtfdfcffsrat.

Berlin, 28 Febr Ter vockäu'iie Reut»s- tv-rffdxi'Mral rai bnve in tne (finyCe'aTrm tes ReichSwietengeletzes ein wb ? 1 A> 1 !arn ber Mie:er wik ber $ermrtrr eines ^e- >äuves ober Oebntrtrilei leerjeir dem arre en iiertra'«eil oegr ft er e-flären. as bir 6 tr b » M'eru ses ach ben OodAri tn btr e? G^etzes xxe.*re nrr'en W3 ,rte»ib M etm S5*re 6 b-x sieoirnrg km erftei Tenw fftr enrrhrrb-nt) *rf!5n. ffh bei bie tMciix mng rad> brm lirrtraae 'Vr nah bei 8erfcfrrttn bs '-jrxni-hri 'rmcW etiiTig an würde, f btag! bv L s wny- c-iima brs NeichSw lock« ss a es le'rdtdi brn -rffer Tmnin vot, m dem bie "am

- 565 de« R -G -B. Wen wäre M Enu- <nr'<r^amt tartn brr Vvckieim tvxx xWren uiw

ver Klabbcrabalfd) auf der äußersten Linien.

Unser Berliner Mitarbeiter schreibt uni:

kknapp eine Woche ist eS her, daff die Bereinigte kkvmmunistifcktc Partei einen lauten Tdumphacfang aufhmmte über ihren angeblichen Dablsieg, der sich in Wirklichkeit daraus beschränkte, daß eS lhr, dem natür­lichen LiitwicklunaSgrsctz gemäß, gelungen war. den rechts nne links Anstoß erregenden unb kein rechtes Vertrauen mehr findenden Unabhängigen eine verhältnismäßig erkleck­liche Zahl von Stimmen und Mandaten ab­zunehmen Daß eS darüber hinaus wirklich nicht viel zu triumphieren gab, daß im Gegenteil mit aller nur ivünschenSwerten Deutlichkeit sich gezeigt hatte, welch kleiner Teil der preußifckrcn Bevölkerung, ja selbst der Arbeiterschaft, ben kommunistischen Idealen huldigt. daS tat dem höchstivahr- scheinsich auch mir vorgctäuschten Sieges­rausch der Leute um Levi und Däumig weiter feinen Abbruch; sie hatten der verhaßten Konkurrenz eins auSgewiscktt, und die Genug­tuung hierüber sollte ihnen nun für einige Zeit da» politische Dasein versüßen. Wider alleS Erwarten schnell ist nun aber ein Stirn» nrungSumschiming eingetreten: Heute herrscht im kommunistischen Lager und Blättenoald

K o b l e n z, 28. Febr. lDolsf.) lieber eine Verordnung der Rheinlondkomms- s i o n be*re »end Filmaufiührungen in »weiSprachen sinkt in der letzten Zeil ver- ich-edentlich Meldungen tn der Preise erfck'v- nen, die dem tatsächlichen Sachverbalt n cht ent'prechen. D«e interalliierte Rbeinlondkom- mission hat durch Verordnung die bru'fdien Einfuhr- und Zensurvorfchrtfken tniomnt außer Kraft gesetzt, als sie fid) auf zwei- und mehriprach ge Films aus den Ländern t'tc Besatzungsmächte bereden. Ter Re:cbS- i-tafr-ve-. kommnlar für die besetzten Gebiete dal gegen ifisn bar bar auf bin ban

irtchledem

itotsinli zu 90 lüorgr. icbi.grf.Lidv'.' 03062 nnb.hta!

Gohne"

Partei Ihren Wegklaren Blickes, feftge- schlossen, unbekümmert um olle Nachtge- spenflrr. heitern MuteS fürbaß gehe".

Diese Anhäufung von Beteuerungen der diversicht ist an sich sckw" verdächtig, und ie wird eS noch mehr, wenn man weiß, daß

Sor». in» gwrtai». «eiltet fr

T er« 5 - ^»'chlirtztich Drsgrttobm. berty btt Pofl TTIari 5 75

ttichlirtzllch MtclgrlM. Ftr, prr*.«n|4)Uiik: furbl#^*'Htl,itung I 12; ftr Drecker ti, Verletz eib <Ä«,d)dh»|trnr 5L Sel*rtfl für vrohwach- ridftrn liirletr ckletzr».

Pell4<«en:t Äreiherl a. M. i|6M.

General-Anzeiger für Oberhessen

Dmd und Derfag: vrühl'sche Univ.-Vuch. vnd Stelnörudcrel R. tauge. Sdtdftlefhtng, Geschästrftekle nwö Druderel: 5chttFtraße 7.

(ieferung eintreten.

Dort, wo LondeSbekleidungSstellen bis­her eingefck)oltet waren, erfolgt die Beliefe­rung auch der Verbraucherorgattisntionen grundsätzlich über die LandeSdelleidungle stelle.

Aus her demokratischen Partei

Berlin, 28. Febr sPriv -Tel) Der Porteivorstand der deutschen demo­kratischen Partei hielt vorgestern und gestern in Berlin eine vertrauliche Vo- sprechung ab. Der demokratische Partei- auSschuß tritt am 12. und 13. März in Berlin zusammen.

Eine füttruttoe Ministerkon'e-^ns

Stuttgart, 28 Febr. (DTB Amt­lich. Heute traten die Minister vont Bayern, Baden, Hessen und Würt- t e m b e r g in Stuttgart zusammen, um über die schwebendenpolttischenFragen zu beraten.

D'e Wasferkrattausnutzuntz in Bayern.

München. 28 Febr (BTB.) DrK Staatshaushalt-au-schuß des bayer. Land­tag- letzte heute die Beratungen über die Dasserkrastaulnutzuna für die Elek- trizität-versorgung fod und fpram ftm schließlich gegen die Stimmen der sozial­demokratischen Parteien für die Vorschläge bet Regierung auf Umwandlung des Bayern- werfes in eine Aktiengesellschaft au».

Uns dem belebten Reblet

Koblenz, 28. Febr lDolff.) Landrat Frhr. v Lvnick in Neuß, der vor kiirzew von dem belgischen KriegSgreicht wegen bet Anklage des Ungehorsam- gegen einen mNi- täriichen Befehl zu einer Gefängnisstrafe von zwei Monaren verurteilt worden ist, ist auf ein vom Reichskommisfar v Stack an den belgischen Cberfommiffar Rolin Iacauemyna gerichteten Antrag auSderHasteutlaf- sen worden.