Ausgabe 
31.10.1929
 
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" S^Mkihr, drei mecha- L^2-n Anschluß mr die d-r Schuheich-lle eine Aach- chung der Hebung statt. Sie W spielte zur Aachseier. - dl- großen Treibjagden inen sich überall in unserer eilt hat, daß die befürchtete Lildbestandes durch die lang« Nte im letzten Winter nicht ie geschossenen Strecken aus überall gut

). Oft Sie Arbeiten an un- >ad in der Aordwestecke des r Westseite des Aainsberges, t Ich. Friedrich Bühl über­schon weit vvrgeschricken. Das iben, und die Wände bereits etonierung des Dvdens soll in n in Angriss genommen Wer­ne Anlage sind durch Beschluß vergrößert worden. Ursprung- ge des Beckens von 30 Meter vn 12 Meter bestimmt worden. Men, das Becken zu 50 Meter ter Breite bei einer Tiefe von en. Das Becken für W ? Siefe Don 1,20 Meter und Meter. Bei der Qlu^*g ein eine Anzahl Kreble,die rwäslern leit derwceWn Iten geworden sind. - M steht vorzüglich. Das Km ß-t ntwiäelt,und auchderM-tr- ganz schön ausgeschlagen. ^agd bietet ein gutes Hasen

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lange gegebenes Versprechen einzulösen. Am Sonntagnachmittag traf er mittels Autoomnibus in Stärke von etwa 60 Mann mit seinem Vor­sitzenden Schuhbecker und seinem Dirigenten V i l o l a i zum Besuch deS Kirtorfer Bru­dervereins hier ein. Der Besuch galt zu­gleich auch dem Dirigenten des hiesigen Männer­gesangvereins, Lehrer Erdmann, der in Rut­tershausen seine Heimat hat. So gab es ein frohes und herzliches Wiedersehen. Der Ehren- Vorsitzende, Heinrich Lather (Kirtorf), hieß alle Sangesbrüder im Ramen des Vereins will­kommen. Bei einem guten Trunk und manchem schönen Lied, von den Vereinen abwechselnd vor­getragen. verlebte man im Gasthaus3um offenen Helm' einige frohe Stunden, bis die Trennungs- Sinde am Abend schlug und die Gäste in der ichtung Gießen über Marburg wieder heim­wärts fuhren.

Preußen.

Kreis Biedenkopf.

T Rodheim a. d. Bieber, 30. Ott. Rach über­standener Inflation fanden sich bei der Spar­kasse R o d h e i m a. d. D i e b e r die verschie­densten Geldvermittler ein, die zum Teil der

Kaffe den lgrößten Schaden verursachten. Es wurden ihnen Wechsel ausgestellt und der Kasse gehörige Wertpapiere ausgehändigt, auf das bloße Versprechen hin, dafür Bargeld vermitteln zu wollen. Zum großen Teil be­deuteten diese LInternehmungen einen großen Verlust für die Sparkasse. Dieser hätte ver­mieden werden können, wenn eine Auskunft über die Personen eingeholt worden wäre, denen man das Vermögen der Kasse anvertraute. Als cui Wechsel in der Führung der Kasse eintrat, wurden die größten Unregelmäßigkeiten aufge­deckt, aus denen sich allein 3 4 Wechsel - prozesse ergaben. Für einen Fehlbetrag in der Kasse selbst wird der damalige Dor- st a n d, bestehend aus Direktor, Aufsichtsrats­vorsitzende, Rendant und Gegenbuchführer ver­antwortlich gemacht. 3n der letzten Versamm­lung des Derbandsausschusses der Sparkasse Rodheim wurde nun beschlossen, daß die Be­treffenden der Kasse den Schaden zu glei­chen Teilen zu ersehen haben. Der neuen Verwaltung der Kasse ist es durch eine völlige Umstellung des Gefchäftsverfah- rens gelungen, das Kassengeschäft wieder zu heben und sich das Vertrauen der Bevölkerung in weitgehendem Maße zu erwerben. Beweis

dafür ist die Tatsache, daß die Kaffe heute be­reits wieder über einen Einlagenbestand von über 470000 Mark verfügt und im Sparkasfenbezirk an Hypotheken, Dürgschaftsdar» lehen und Darlehen an kleine Geschäftsleute wieder über 350000 Mark ausgeliehen worden sind.

Dillkrcis.

WSN. D i l l e n b u r g, 30. Okt. In Schönbach bei Herborn ist der Gemeinderechner Herr verhaftet und dem Landgerichtsg-fängnis zuge­führt worden. Eine Nachprüfung der Gemeindekasse hat ergeben, daß Veruntreuungen in Höhe von über 14 000 Mark vorgekommen sind.

AusstellungSremhe Heiligtümer^.

Dcr Marburger Iubiläumsbaubirgt in diesen Tagen eine seltene Ausstellung!. Fremde Heiligtümer" nennt sich die Sammlung, dne hier unter der Leitung des be­kannten Religionsforschers Professor D. Otto und unseres früheren Gießener Systematikers und Religionshistorikers D. Heinrich Frick in Marburg der Öffentlichkeit gezeigt wird. Wertvollste und seltene Gegenstände aus der

Welt der sog. Primitiven sind hier zusammen- getragen. Vertreten ist vor affem Afrika, der Indische Archipel und die Südsee.

Den interestantestcn Teil bietet die Ausstellung aus den fremden Religionen der Kulturvölker. Hier ist zunächst der Islam'vertreten mit der Innenaus­stattung einer Moschee, mit heiligen Gerätschaften der Susis, der islamischen Mönche, und mit allerlei Zeugnissen des Volksaberglaubens. Eine besondere Abteilung führt in den chinesischen Ahnenkult und den Taoismus ein, eine andere lehrt eine buddhi­stische Kapelle kennen, während wieder eine andere mit dem antiken Grabkultus vertraut macht. In­dien und Oftasien sind mit auserlesenen Stücken ver­treten, die man sonst wohl selten bei uns zu Gesicht bekommt.

Eine kleine, sorgsame Misstonsausstellung, die be­sondere Schöpfung von Prof. D. Frick, zeigt die Bemühungen der christlichen Religion um das Der- ftändnis dieser Welten, von dem ersten Zeugnis christlicher Mission im fernen Osten, dem in Nach­bildung wiedcrgegcbenen Nestorianerdenkmal in China vom Jahre 781, bis zu den Sprachforschun- ?,en moderner Missionare. Geschickte Führungen assen das reiche Gut lebendig werden, das uns Welten nahe rückt, die uns der moderne Verkehr in ungeahnter Weise heute geistig nahcgebracht hat.

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Die Bedingungen können während der üblichen Gesckäftsstunden im Stadthaus, Bergstraße, Zimmer Nr. 18, eingesehen werden.

Gießen, den 30. Oktober 1929.

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