Meseik
IJÜI4
Tiber 1919
71930
die Scbuü
ilWich M li*|i
-AK
tW qSS KL'S"'
,*«^929
Nr. 201 Drittes Blatt
Samstag, 31. August 1929
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)
Wandern und weisen • Bäder und Sommerfrischen.
Wanderfahrten
Gesell-
die
Doinäne'Ssiilffenbei'öfflad-Jlaufieim
auf waldiger Höhe gelegene histor. Stätte aus 112S, I ,, . .. , nmAnAnmt
auf waldigei
gelegen.
Oer Miltelunnlil aller seaiaerlitiien VeransialtönOen Her weiteren BmSeäenfl
4165D
mal-ßktotiei
Dresden1929 ~
MM
Bad-Nauheim
Hotel-Restaurant Gaudes
Dährösschau
Ml» 1
Ausstellung
Und noch eins: Der „Wald" wäre nicht denkbar, ohne feine feinste Blüte, die Erika, die gerade jetzt im beginnenden Herbst alle Wegränder und besonders die Dcrghänge überdeckt. Millionen von Bienen fliegen von Dolde zu Dolde. Aber der köstliche Honig, der hierzulande von den Immen bereitet wird, ist von tiefdunkler Farbe, enthält er doch auch dcn Dlüten- staub der Fichten, die gerade in diesem Jahre in ihren Wipfeln so von -Zapfen übersät sind, daß sie tatsächlich des öfteren unter der schweren Last zusammenbrechen.
So sah ich den Mainhardter Wald. Er ist weder Harz, noch Thüringer- noch Schwarzwald. Nicht in schroffen Felspartien liegt seine Schönheit, wohl aber in der ausgeglichenen Harmonie von Höhen und Tiefen. Und in dieser Harmonie ist dieser freundliche Erdenfleck im Schwabenlande das, was der Erholungsbedürftige sucht, ein Land, ja ein Königreich der Ruhe.
Neuer Besitzer Kurt Klenn
Gut bürgerliches Haus Gartenwirtschaft Touristen bestens empfohlen
schrist über Pilzkunde herausgab und um des Pilzreichtums des „Waldes" willen seinen Wohnsitz nach Wüstenrot verlegte, wo er dann in der Einsamkeit die Pläne für die bekannte gemeinnützige Bausparkasse erdachte.
Ruhe ist das Charakteristikum des Mainhardter Waldes, wenn auch durch ihn die vielbefahrene Autostraße von Stuttgart über Heilbronn nach dem freundlichen Schwäbisch-Hall, der uralten Salzstadt, führt. Wer deshalb Buhe und Nervenausspannung sucht, braucht nur wenige Schritte in den Wald hinein zu tun. Auf immer sauberen, ob des durchlässigen Keuperbodens stets trockenen Waldpfaden und -wegen genießt der Freund deutschen Waldes in abwechslungsreichen Blicken die stillen Schönheiten dieser nicht menschenreichen Gegend und so er als Fremder einem Einheimischen vom „Walde" begegnet, wird er einen offenen biederen Schwaben treffen, der in freundlicher Mundart uns ebenso freundlichen Bescheid auf unsere Fragen gibt.
Jedes Mofelstädichen ha. seinen ureigenen Cha- rallcr. Kommt man von Koblenz—Trier her von Wengerohr, so betritt man in Berntastel eine eigene k eine Welt, eine eigenartige in sich geschlossene Kultur. Im weiten Ke selrund der weNberühmten Weinöeree liegt die Stadt gegenüber Eues, vö.lig erdailen im alten Staot- charaller, wenn auch mo-erne, Bequemlichkeit durei aus nicht mangelt. In der strahlcni.cn Sonne dieses südlich anmutenden Weinlan ei, schimmert die Uferstraße mit ihren Gaststätten, überragt vom a-len mächtigen Steinturm neben der Kirche St. Michael.
Alte Häuser schließen sich an, biege i mit um die Ecke, wo ansteigend vom Gestade die altertümliche Straße hinaufführt zum MarUplah. Man sollie ihn eigentlich an einem Mondscheinabcnd zuerst betreten, die'e t Marktplatz von Bernlastel, dann erschließt er seinen Zauber ganz. Dann erwacht hier die versunkene Zeit, als Dermaste! noch befestigt, eine starke Stadt am Mo'eiufer war, als hier reisige Bischöfliche den mannigfachen Stürmen unruhiger Nachbarn und durchziehender Heerscha.en Trutz boten. Dann erwacht aber auch die gairze idyllische Herrlichleit der köstlichen Giebelenge und gedrängten Nachbarlichkeit, der stolzen Stadtgerichtsbarleit mit ihiem prächtig erhaltenen Rathause aus der Zeit des Trierer Kurfürsten Lothar von Metternich um 1630. Eine Ba altsäule trägt den kunstvoll gezierten Erker, de' c i Dachspihe die Statue des Heilands krönt. Unten aber neben dec Säule sind gut nachgebildet die Ketten mit den Handschellen des Prangers zu sehen. Hier wurden arme Sünder zu '..Bürgerlicher Züchtigung" an» geschlossen und dem Hohn und Spott der Gerech- tey preisgcgcben.
Ringsum schauten die braven Bürgerhäuser zu, die heute noch ernsthaft und kunstreich auf den Marktvlatz herniedersehen. Nicht minder malerisch führt die Straße zum Graacher Tor hinaus, das ganz spitzwegisch anmutet, nach
Zm Mainhardter Walde.
Von Franz Gros.
Nachdruck verboten!
Gar vieles haben wir in der Schule „nicht gehabt". Oder als „es dran war", haben wir gerade gefehlt. Und was der Ausreden noch mehr sind, um etwa unsere Unkenntnis zu entschuldigen — auch nur scherzweise —, wenn wir etwas nicht wissen, was wir wohl wissen sollten, und sei es auch die Kenntnis eines lieblichen Teiles unseres schönen deutschen Vaterlandes. Als wir mit neun Jahren Sextaner waren, führte man uns in der Erdkunde nach dem Nördlichen Eismeer und nach dem dunkelsten Afrika, daß aber uns Buben etwa die Schönheiten des Schwarzwaldes oder der Rauhen Alb später auch nur im Bilde gezeigt worden wären — nein, das gab es nicht. Vielleicht waren wir auch damals noch gar nicht reif dafür, die stillen Schönheiten zu erkennen, die das liebe Schwabenland birgt, und wer diese Schönheiten im Laufe der Zeit kennenlernt, den nimmt es nicht wunder, daß gerade dem Schwabenstamm unsere am innigsten und gemütsvollsten denkenden Geister entsprossen sind.
Und im Schwabenlande erging es mir diesmal wie Saul, der da auszog, seines Vaters Eselinnen zu suchen und — ein Königreich fand. Ein Königreich? IalCin Königreich derRuhe. Wer möchte heute im Zeitalter des privilegierten Lärms, des Ratterns und Knatterns allerorten, nicht Ruhe suchen und — finden? Gibt es wirklich noch geruhsame Gegenden — nicht kleine Plätze — in der sattsam abgegrasten Welt? Ja, allerdings. Aber nur abseits der großen Heerstraßen, der mondänen Bäder und Modekurorte, dort, wo die Herdenmenschen nicht hinkommen. Ich fand sie im Mainhardter Walde, den wir in der Schule „nicht gehabt hatten", im Schwabeländle kurz „der Wald" genannt. Er ist die zerrissene, auch vielfach wellige, mit Wäldern und Wiesen bedeckte Hochfläche in dem fast rechteckigen Winlei, den die Täler der oberen Murr und der Mittellauf des Kocher bilden. Suche also den „Wald" kurz gesagt in der Gegend etwa östlich von Heilbronn am schönen Neckar, der dich begleitet, wenn du mit der Dahn von Heidelberg über Neckargemünd, Hirschhorn, Eberbach, Neckargerach nach der Kätchenstadl fährst. Ton hier bringt dich die Dahn oder ein Autobus in aller Kürze in den „Wald". Als Standquartier habe ich mir Mainhardt ausersehen, eine Stätte, deren Ursprung auf die Römerzeit zurückgeführt wird. Im Orte liegt ein ausgedecktes Römerkastell und der römische Grenzwall, der limes, unser bekannter Pfahlgrabcn, zieht hier, noch in starker Höhe erhalten, mitten durch die Wälder hin von Miltenberg am Main bis zum Hohenstaufen in fast schnurgerader Linie. Die Besatzung des Mainhardter Kastells bestand aus Asturern der 22. Legion. Eine Wälderma'se bedeckt das Ceöiet des Stubenlandsteins und des Krupers.
Wer eine „heroische" Landschaft sucht, muß hier fortblciben, obwohl auch seststeht. wie die weite Fernsicht vom Turm des steil absalenden, 525 Meter hohen „Steinkeick e" zeigt, daß es der Gegend auch an Schluck).en und Hängen nickt fehlt. Von blonderer Schönheit ist Schloß Marienfels nvt seinem Höhenschaublick in das wa.d- und wiesenumfäumle Drettachtal, und mit seinem Fernblick in die Hohenlohe chen Lande, die hinter dem in der Ferne sichtbaren Waldenburger Schlosse liegen.
In den Wäldermassen liegen auf der Hochfläche und an den Talhängen große Wiesen- flcichen, die auch jetzt kurz vor der Herbstmahd noch in üppigem Blumenflor steh.'n. Wohin der Blick auch schweifen mag, trifft er auf das üpvige satte Grün der Wald- und Wic'cn,lachen. Don der Hochfläche führen die Wege hinab in stille, wahrhaft romantisch zu nennende Täler, die von klaren, forellenrcichen eilenden Rinnsalen und Dachen durchflossen werden. Allüberall ist der Waldbodcn mit Heidclbeerkraut und Moosen aller Arten bedeckt, und der Pilzsr^ind kommt wohl nirgendsonst besser auf seine Rechnung al5 hier. Wer möchte die Pilzarten alle nennen, die hier üppig aus dem Boden schießen: vor allem Steinpilze. Champignons, Recht r und Pfifferlinge. die, selbstgesucht, eine 'Bereicherung der Mahlzeiten bilden, die hier überall „gut und
Graach und Traben-Trarbach. Ueber der Saut ragt heute die Feste Landshut, einst Burg und Sommerrcstnenz der Trierer Kurfürsten. Es ist einer der schönsten Mo'e.plätze, um im aiten Burgfensterbogen zu sitzen und bei einer guten Flasch: re.r zauberhaften Anblick der sinkenoen Sonne überm Cueier Ufer zu genießen. Dort unten am jenseitigen Gestade liegt der ehrwürdige Dau des St. Nikolaus-Hospitals, der Stiftung des großen geistlichen Philosophen Kardinat Nicolaus Cusanus, der aus dem Dörfchen Cucs stammte. 1451 wurde de: Tau dieses Hospitals begonnen, in dem nach des Stifters Bestimmung „immerfort und beständig unlerha ten w:rden dreiunddreißig Arme, nach der Zahl der Jahre, die Christus auf Erden zugebracht hat". In Cues steht auch die Zweigstelle Dernkastel der Biologischen Reichsanstalt, deren Aufgabe die Erforschung der Rebenkrankheiten ist.
Von der Ruine Landshut aus hat man die berühmtesten Mo'e'.lagen vor sich: den „Ternkaft- ler Doktor", den „Graben", die „Dadstube" usw-, an denen im gut abgefangenen heißen Sonnenstrahl die edelsten Tropfen reifen. An der etwa 6 Kilometer langen und 330 Meter hohen Bergwand von Bernkastel bis Zellingen wachsen jährlich durchschnittlich 2 Millionen Liter Wein!
Der Rückwrg führt durch die bekannte romantische Tcrnlasteler Schweiz. Von Dernkastel aus gibts lohnende Ausflüge: so ins Gebiet ter alten Grafschaft Veldenz mit dem saftig im grünen Tale g-legerea Schlosse zur Burgruine H u n o l st e i n bet dem gleichnamigen Dorfe in der Bürgermeisterei Morbach u. a. m. Die Wanderwege in den Hunsrück und Hochwald hinein sind übersehbar. Bis zum Erbskopf hin ziehen sich die Ausflugsmöglichkeiten.
Reich an Schönheiten, an Geschichte und Sage träumt so das Bernkasteler Land — für viele Deutsche noch immer unentdeckt.
Reisewinke.
Neue Hütte in den Lstalpcn.
Am Hauersee (2330 Meter) bei Längenfsld im Oehtale hat die Sektion Iung-Leizig im D. u. Oe. Alpenverein am 11. August eine neue Hütte geweiht. Durch diesen Bau wird das Gebiet zwischen Oehlal und Pihtal, das bisher noch ziemlich unbekannt war, erst richtig erschlossen. Erreichbar ist die neue Hütte von Längenseld aus in etwa 4 Stunden. Sie bietet Unterkunft für 30 Personen, tei-ls in Einzelzimmern, teils im allgemeinen Schlafraum. Während des Sommers wird für einfache Bewirtschaftung Sorge getragen sein. Das neue Tergsteigerheim ermöglicht Bergbesteigungen im Gebiet nördlich der hohen Geige. Außerdem ist ober auch durch Ausbau eines Höhenweges Don der Frischmannhütte am Fundusfeiler über die Hauerseehütte zur Chemnitzer Hütte und weiter zur Braunschweiger Hütte Gelegenheit geschaffen worden, vom unteren Oetztal unter Vermeidung der Autostraßen in die Güetscherregionen der Oetztaler zu gelangen. Der neue Weg hält sich immer in etwa 2000 Meter Höhe und ist allen Bergsteigern nur zu empfehlen.
reichlich" geboten werden.
Wenn man uns erzählt, daß hier im Mainhardter Walde einstmals R ubcvbandcn hausten, so fechten uns solche gruseligen Erinnerungen ebensowenig noch an, wie die Schinderhannes- geschichten von anno dazumal im Rhein- und Taunusgebiet. Statt dessen hat im Mainharrter Waldgebiet, in Wüstenrot, die „Gesell- sch ast der Freunde", die große Förderin der deutschen Eigenheimbewegung, durch den genialen Georg Kropp ihre Gründungsstätte gefunden, der in Heilbronn eine weitbekannte Zeit-
Neiseliieraiur.
— Wanderkarte der Fulda-Werr a- Landschaft. Maßstab 1: 75 000, fünffarbig. Heraus gegeben vorn Verkchrsvcrl and für Hessen und Waldeck im Verlag von Max Augustin, Kassel. Preis 2 Mk. — Das vorliegende Kartenwerk, das von Warburg i. W. und Dransfeld im Norden bis Malsfeld im Süden reicht und von Arolsen im Westen und von Eschwege im Osten begrenzt wird, also neben der näheren Umgebung von Kassel das interessante Edersee- Gebiet mit Bad Wildungen und das schöne Werratal umfaßt, kann als eine tüchtige Arbeit bezeichnet werden. Hauptsächlich auf die touristischen Bedürfnis: des Wanderers zugeschnitten, findet die Karte ihre besondere Eigenart darin, daß alle Glanzpunkte der Landschaft, wie wichtige Aussichten, Ruinen und sonstige Wanderziele durch starke Schrift hervorgehoben werden und durch Anwendung der verschiedensten Schriftarten eine Übersichtlichkeit des Kartenbildes erzielt wird, wie es sonst nur selten anzutreffen ist.
Zum Wochenende schnell u. bequem auf Sonntagskarte zu erreichen. Auch wochentags vielseitige Anregung u. bequeme Rückfahrt nach den abendl. Veranstaltungen.
Bad Vilbel
6000 E. (Strecke Frankfurt-Gießen, 7 km nördlich von Frankfurt (gute Omnibusverbindung), 700 Morgen Laub- u. Nadelwald, 10 Minuten vom Ort, mit schön angelegten Spazierwegen, zahlreichen Ruhepunkten an besonders schönen Punkten. Abwechslungsreiche Umgebg. m. schönen Rundgängen. Viele kohlensäurehalt. Mineralbrunnen zu Trinkkuren. Brodscher Heilsprudel gegen Herz-, Nerven und Rückenmarksleiden, Rheumatismus all. Art. Keine Kurtaxe. Gnte Verpflegungs-Verhältnisse. Prospekte durch den Verkehrsverein.
Das Bernkasteler Land
Von Gurt Hohel.
immer den gelben Strichen nach, durch viel Wald über Rudingshain nach dem Endziel Schotten.
Gießen — Wettenberg — Waldhaus — Schmelz — Fronhausen.
Wir gehen die Krofdorser Straße entlang bis zur Straße nach Launsbach. Am Wegweiser beginnt die schwarze Punktmarkierung, der wir folgen. Sie geht zunächst ein kurzes Stück die Straße entlang, um alsdann, die Bahn überschreitend, in langsamem Anstieg die Höhe des Wettenbergs zu erreichen. Letzterer wird von Gießenern auffallend wenig besucht, obwohl man von der höchsten Erhebung, der sog. Napoleonsnase, einen entzückenden Ausblick hat. Das Zeichen führt uns, naä;dem wir später die Wißmar—Krofdorser Straße überschritten haben, in den ausgedehnten Krofdorser Forst. Auf einsamen Pfaden durch prächtigen Buchenhochwald kommen mir nach geraumer Zeit durch ein Fichtengehölz, an dessen Ende uns eine Tafel und weihe Keile nach dem gastlichen Forsthaus Waldhaus leiten. Nach genügender Rast wandern wir auf der . Schmelzer Straße, einem hübschen Waldweg (unterwegs zur rechten eirte alte mächt ge Eiche) zur Schmelz im lieblichen Salzbödetal (Wirtschaft). Hier treffen wir wieder die schwarzen Punkte, die uns auf schmalem Pfad über einen Höhenrücken mit schönem Rückblick nach unserem Endziel Fronhausen bringen.
harlmannshain — herchenhainer höhe — hoherodskops — Schotten.
Diese genußreiche Wanderung führt durch den höchsten Teil des Vogelsberges und erfordert etwa 4i Stunden. Wir fahren mit Sonntagskarte Gedern —Schotten über Stockheim nach dem hochgelegenen Hartmannshain (Fahrkarte Gedern—Hartmannshain nachlösen). Schon die Bahnfahrt von Stockheim ab, die uns durch das Niddertal, an Lißberg, Ortenberg und Hirzenhain vorbei bringt und bei Gedern viele Windungen macht, ist hochinteressant. Bon H. gelangen wir in mäßiger Steigung gelben Strichen nach in einer halben Stunde, nachdem wir Herck-enhain, das höchstgelegene Dorf Hessens durchschritten haben, zum Bater-Bender-Heim auf der Herchenhainer Höhe, wo wir gute Unterkunft finden. Nachdem wir die prächtige Rundschau und das in der Nähe gelegene stimmungsvolle Denkmal für die im Weltkrieg gefallenen V.H.E.-Brüder bewundert haben, gehen wir dem Zeichen, das sich später mit dem rot-weißen Band vereinigt, weiter. Wir kommen auf schönen Wegen, über saftige, blumenreiche Wiesen, durch hübsche Waldungen, die öfters herrliche Ausblicke auf unser heimatliches Gebirge bieten, in 2£ Stunden über den Taufstein, von dessen Vis- marckturm wir eine großartige, umfassende Aussicht genießen, zum Hoherodskops. Nach genügender Rast in dem gut bewirteten Klubhaus erfolgt der Abstieg,
LL!l?^,»-ZzgStzLlisSiiöekkiis Post Ostbeim-Butzbach. Tel. Butzbach 8. Idyll.mitlen im Walde gelegen. 360mü.d.M. Prachlausnchi, siaubsr. ruh. Lage m Uerrl. Laub-u.Nadelholzwäldern. Belieblek Ans stugsorl. Große gedeckte Halle u. Veranda. Reine Weine, prima Avselwern, ff. Biere. Volle Pension 4—5 Mk. pro Tag.
40270 Ernst Sommerlab, Besitzer.
Bcfllffl Herrl. Erholungsaufenthalt /Täglich 3 Konzerte / Jeden Illi BI Donnerstag, wöchentlich abwechselnd, Sinfoniekonzerte Opern- oder Operettenvorstellungen / Jeden Samstag b T -A - abend Tanz oder Ball / Sonntag, Dienstag und Freitag BU M O nachm. Tanztee / Parkbeleuchtungen, Feuerwerke usw.
Slcbe Sonderanzelgen. Plakate und die Wochenprogramme in Gießen.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 1. September. 14. Sonntag nach Triniktis.
Stadlkirche. 8 Uhr: Pfarrer Becker; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Marlus- gemeinde; 9.30: Pfarrer Troch aus Weilburg; Festgottesdienst zum Jahresfest des Bundes deutsck)er Jugendoereine; 11: Kinderkirche für die Matthäus- gemeinde; Pfarrer Mahr. — Iohanneskirche. 8: Pfarrer Ausseld: zugleich Christenlehre für die Ncu- konfirmicrten der Johannesgemcinde. — 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukas- gemeinde: Pfarrer Bechtolsheimer: 8: Bibelbefprc- ck)ung im Johannessaal; Pfarrer Lenz. — Kapelle des Alien Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Luther- gcmeinde; 10.45: Kinderkirche. — Elifabelhklcin- kinderschule. 9.45: Pfarrer Becker. — Klein-Linden. 9: Hauptgottesdienst, anschließend Christenlehre für die weibliche Jugend; 10: Kindergottesdienst. — Wicscck. 9.30: Eröffnungsfeier des Konfirmandenunterrichts; Opfer für die Innere Mission; 10.45: Christenlehre. — Ailen-Buscck. 10; 1: Pfarrer Kalbhenn (Großen- Buseck). —Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: Christenlehre für die männliche konfirmierte Jugend; 1.30: Lollar; 1.30: Daubringen. — Lich. 7: Feldgottesdienst anläßlich des 9. Gau-Frauenwetturnens; Stiftsdechant Kahn; 9.15: Beichte; 9.30: Stiftsdechant Kahn; hl. Abendmahl. — Nieder-Befsingen. 9.30: Stiftspfarrer Lic. Schorlemmer. — Hausen-Garbenleich. 10: Garbenteich; 1: Haufen. — Wahenborn-Sleinberg. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kinderkirche.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 31. August.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 1. September. 15. Sonntag nach Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14: Andacht. — Grimberg. 9.30: Messe mit Predigt. — Bungen. 18: Andacht. — Lanbach. 10: Messe mit Predigt. — Lich. 7: Hochamt mit Predigt. — Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schollen. 11: Hochamt mit Predigt.
Donnerstag, den 5. September.
Gießen. 17.30 Uhr: Beichte.
Freitag, den 6. September.
Gießen. 6 Uhr: Segensamt.
Sonntansvieutt). Merzte n. Ituotbeten am 1.9.29 Frau Dr. Marx, SanikätS-Rat Dr. Schlievbake, Hirichavolbeke. fabn-ern: Ih-, Fischer. ’D
mit herrl. Fernsicht. Angenehmer Ausflugs- und.Erholungsort. Pensionspr. RM. 6.-. Eisenbahn-Station Schiffenberg, an der Strecke Gießen-Gelnhausen. Autobus täglich ab Ludwigsplatz um 3.30 Uhr nachmittags. Fernsprech-Anschluß: Gießen Nr. 183
KtosterArasten
Eine Perle des Hessenlandes.
Beliebter Ausflugsort mit historischen Baudenkmälern u.idyllischerümgebung
Vierquellenbad
Bad Salzhausen
In herrlicher, waldreich.Lage— all bewahrt bei Rheumatismus, Ischias, Herz-, Ner- ucriitövunnen, Franenletden u.a.m.
Köstliche Sommerfrische I 20 Minuten von dem blühenden, naitlicben Landstädtchen Nidda Ober Hessen.'Man verlanae Prospekte Kur- und Verkehrsverein Bad Salzhausen - Nidda
Hotel Pension
Hospiz
46511) Bad-Xanheim
Benekestr.6—8 Telephon 2096 Beste Kurtage. behaglichesHeim für Kurgäste. Passanten und Wochenende. 76 Z. 95 B. Neuzeitl. eingerichtet, vorzügliche Verpflegung. Preis 9—11 M.


