Aus der Provinzialhauptstadt.
Gießen, den 31. August 1929.
Hoher Vogelsberg.
Erinnert er nicht in vielem an Zeiten der Urwelt, dieser Oberwald? Du schreitest über den federnden Boden dec Breungeshainer Heide: die Latschenkiefer, die man dort jetzt wieder angepflanzt hat, fand man auch, in Besten, im Mehrere Meter starken Torf, — aus der Zeit nach der Eiszeit. Die Renntierflechte findest du da und manches andere, was an Tundren und Steppen gemahnt.
Und so oft läßt nicht nur Pflanzen- und Dlumen- wuchs, sondern mehr das Wetter an die Urwelt denken. Plötzlich, nach einem halben Tag sonniger Zeit, ist es ganz anders geworden: da rieselt der Regen von den Fensterscheiben: wo vorher der Bilstein grüßte oder die bezeichnend« Biegung der Straße von Breungeshain nach Michelbach, wo die Hochäcker in ihren Bögen farbige Unterbrechung brachten in das Grün der Hutweiden, wo fern die Berge verblauten und hinabsanken zur Wetterau, aus der sich das qualmende Wölfersheim abzeichnete, — alles ist jetzt Rebel und Wolken! Alles grau. — ein großes Einerlei, triefend in Rässe. Bis dann Die Sonne heraufkommt auf ewiger Bahn, bis jener gigantische Kampf anhebt, der dich so kennzeichnet, Oberwald: Kampf von Wolken und Sonne. Wie gewaltige Heere im Kampf sieht es sich an. auf- und abwogend, und man weih eigentlich nie, wer da Sieger bleibt.
Wir stiegen einmal herauf, fast schon im Dämmern: der „Riwwel" hüllte alles ein, ein leises Rauschen in den Bäumen lieh den sachte rieselnden Regen erkennen. Trotz sinkender Rächt fanden wir den Weg recht gut, bis dann, am Rande des Waldes beim Gackerstein, das Glück uns verlieh: Taschenlampe war nicht zur Hand, Streichhölzer versagten in Sturm und Regen. — der Kompaß war also nicht zu gebrauchen, und so war bald der Weg verloren. Doch schon nach 500 Metern — glücklicherweise — kamen wir an eine Stelle, die uns vertraut war: wir orientierten uns neu und fanden davon gut durch zum Klubhaus. Wirt atmeten doch auf, als wir den Lichtschein des Hauses, der nur etwa 30 Meter weit durchdrang, gewahrten. 3a, di»Mast deine Tücken, hoher Vogelsberg.
Abe^^erade darum lieben wir ihn, toir heimlich Verschworenen! Er lohnt uns jede Stunde, die wir uns damit herumschlagen, — etwa. wenn wir abends über die Lande weit da- hi-nschauen, über denen der Tag zu Ende geht. Der Feuerball der Sonne versinkt, die Wolken werden dunkler und dunkler und nehmen nächtliche Färbungen an. Hie und da blinkt ein Licht auf: Breungeshain natürlich, davon so viel andere Orte. Und nun klingt Geläut herauf, — sie läuten den Sonntag ein. Wenn du's nicht gemerkt hast, empfindest du es jetzt in voller Stärke: was für ein Frieden hier oben, was für eine Stille. Hier ruhst du aus vom Alltag, — hier kommt die Seele zu sich selber.
Wie bald klingt unser Schritt wieder auf dem Asphalt der Stadt, in der Straße des Dorfes: unser Werktag fordert uns ganz. Aber im 3nnern haben wir einen Rachklang von j-enen Stunden „droben", — auch dann halten wir dir die Treue, Oberwald! Denn in uns und in dir schlummert dasselbe Wesen, im Tiefsten gehören wir zusammen. Wir kommen ja alle von Einem her: Wald und Moor, Fels und Heide. Wild und Mensch: freilich haben wir Menschen jenen starken, reinen Zusammenklang, den man im Deutschen „Harmonie" nennt, — jene innerste Wesens-Einheitlichkeit, verloren. So leiden wir. gerade in den Zusammenballungen unserer Städte, aber nicht nur dort, untereinander, und leiden natürlich auch unter uns selbst.
Wie fein, daß da „droben" uns so manches geschenkt wird, was wir zuinnerst brauchen! U W. K.
Zeitungsreklame oder Rundfunk?
Wie sehr die Zeitung als Reklamemittel dem Rundfunk überlegen ist, dafür wurde kürzlich bei einem Versuch in den Vereinigten Staaten ein interessanter Beweis erbracht. Man ließ an einem Samstagabend für den Preis von 13 000 Mark eine halbe Stunde lang im Rundfunkanzeigenteil den Text einer Anzeige verbreiten. Die gleiche Anzeige wurde am folgenden Montag für denselben Preis
Oie Wohnungsnot in Gießen.
Von der Stadtverwaltung wird uns über die Wohnungsnot in Gießen folgendes mit* geteilt:
Da in der letzten öffentlichen Stadtratssihung die Angaben über die Wohnungsnot in Gießen, die Beigeordneter Dr. Hamm am 18. März 1929 in einer Sitzung im Wohlfahrtsamt gemacht hatte, infolge eines Mißverständnisses unrichtig zitiert wurden, die damaligen Angaben aber die Grundlage für die gesamte Wohnungs- statistir bilden, sollen sie hiermit der Oeffentlich- keit übergeben werden:
Am 1. Januar d. I. waren in Gießen 8311 Wohnungen vorhanden. Haushaltungen bestanden zu dieser Zeit 9062, so daß 751 Haushaltungen ohne eigene Wohnung auskommen mußten. Die Zahl der vorhandenen 9062 Haushaltungen ist einwandfrei auf Grund der Reichswohnungszählung vom 16. Mai 1927 ermittelt worden. Die Zahl der Haushaltungen ist in Hessen im Durchschnitt gegenüber der Vorkriegszeit um 14,5 v. H., in Gießen aber um 27,2 v. H., gewachsen, während die Bevölkerung in Hessen nur um 5,1 o. H. zugenommen hat. Die Zahl der Haushaltungen hat also in einem ganz anderen Maße zugenommen als die Bevölkerung. Zu beachten ist auch, daß die Kopfzahl der einzelnen Haushaltung im Durchschnitt geringer geworden ist als vor dem Kriege. Gießen hat auch einen Bevölkerungszuwachs in den letzten Jahren erhalten. Rach der genauen Statistik des städtischen Steuerbureaus, welches sich auf der Volkszählung vom 16. Juni 1925 aufbaut, find in Gießen am 16. Juni 1925 = 33 525, aber am 1. Januar 1929 = 35 727 Einwohner (ohne Militär) vorhanden gewesen. Abgesehen von einem Geburtenüberschuß muß in Gießen auch mit einem söge- nannten Wanderungsgewinn gerechnet werden (Ueberschuß des Zuzuas gegenüber dem Wegzug). Seit dem Kriegsende sind bis zum 27. Februar dieses Jahres in Gießen 1230 neue Wohnungen gebaut (davon 172 noch im Bau), aber 3 0 9 5 Ehen geschlossen worden. Wenn auch nach der Statistik des Standesamts anzunehmen ist, daß etwa ein Viertel der Neuvermählten ihren Wohnsitz auswärts aufschlägt, so ist damit zu rechnen, daß ebensoviele Neuvermählte, die ihre Ehen auswärts geschlossen haben, nach Gießen ziehen werden. Man kann, ohne zu übertreiben, sagen, daß durchschnittlich in den letzten 10 Jahren doppelt bis dreimal soviel Ehen in Gießen geschlossen, als Wohnungen hier geschaffen worden sind. Nach einer genau geführten Statistik des Wohnungsamts haben 307 Haushaltungen auf eigene Wohnungen verzichtet. Die Zahl der dann noch verbleibenden Woh- nungfuchenden ohne eigene Wohnung beträgt nach dem Stand vom Dezember 1928 = 584. Dazu
kommen rund 5 0 baufällige Wohnungen und 150 unhygienische Wohnungen, so daß die Summe dieser Wohnungen mit 784 als die Zahl der mangelnden Wohnungen anzusprechen ist. (Diese Zahl ist um die Zahl der inzwischen erneuerten Wohnungsgesuche zu erhöhen.) 307 Haushaltungen hatten sich nämlich auf die Aufforderung des Wohnungsamtes, ihr Wohnungsgesuch zu erneuern, nicht mehr gemeldet. Inzwischen haben aber verschiedene Haushaltungen ihr Gesuch mit der Begründung erneuert, daß sie seinerzeit die in dec Zeitung erfolgte amtliche Aufforderung übersehen hätten. Diese Haushaltungen sind also der angegebenen Zahl von 784 mangelnden Wohnungen noch hinzuzuzählen. Die Behauptung, daß viele Wohnungen von einzelnen Damen bewohnt würden, ist dahin richtigzustellen., daß 43 alleinstehende Damen in Gießen Wohnungen innehäben. 38 davon Haden untervermietet: ein Beweis dafür, daß es ihnen wirtschaftlich nicht zum besten geht. Wollte man diese Damen aus ihren Wohnungen (23 haben Dierzimmerwohnungen, 16 haben Fünfzimmerwohnungen und 5 haben Sechszimmtzrwohnungen) ausweisen und ihnen Kleinwohnungen geben, in denen sie nicht untervermieten können, so würden sie dem Wohlfahrtsamt zur Last fallen und müßten zudem noch einen Teil ihrer Einrichtung verschleudern. Kleinwohnungen sind aber nicht vorhanden, dort ist der allergrößte Mangel. Also würde durch eine derartige Umsiedlung wenig gewonnen werden.
3n der oben angegebenen Zahl von 8311 Wohnungen sind enthalten: 50 baufällige, 154 vollkommen unhygienische und 50 an sich brauchbare Wohnungen, in denen aber die Menschen in einer furchtbaren Enge zum Teil noch bei ansteckenden Krankheiten zusammengepfercht sind. Die Zahl dieser 254 Wohnungen ist in dem obengenannten dringendsten Wohnungsbedarf enthalten. Dabei sind aber die 115 Rvtwoh - nungen in der Kaiserallee und bei der Marga- retenhütte nicht mitgerechnet. Dieses Wohnungselend wird noch gesteigert durch die Exmissionen. Zur Zeit sind acht Familien gegen Stellung einer Ersahwohnung und 43 Familien ohne Stellung einer Ersahwohnung zur Räumung verurteilt. 72 Familien mit Personen, die mit ansteckenden Krankheiten behaftet sind, sind in vollständig unzureichenden Wohnungen untergebracht. Schwer Lungenkranke müssen mit anderen das Bett teilen. Zum Beweis dafür, daß dieses furchtbare Wohnungselend in Gießen nicht etwa in den Köpfen der städtischen Beamten besteht, sondern tatsächlich vorhanden ist, sei gesagt, daß eine Liste über diese 254 furchtbaren Fälle mit ausführlichen Einzelheiten im Stadthaus vorhanden ist.
in mehreren großen Zeitungen in Chikago, Neu- york, Boston, Cleveland und Philadelphia aufgegeben. Der Erfolg war ebenso überraschend wie bezeichnend. Auf bie Radioanzeige liefen 16 Anfragen, sowie zwei telegraphische Aufträge ein, die Zeitungsanzeige dagegen brachte nicht weniger als rund 4000 Anfragen. Die inserierende Firma hat demnach für jede durch den Rundfunk erzielte Anfrage mehr als 700 Mark, für die durch die Zeitung herangeholten dagegen nur etwas über -j Mark auf- zuwenden gehabt. Angesichts der ungeheuren Verbreitung des Rundfunks in den Vereinigten Staaten ist dies Ergebnis von besonderem Interesse.
Daten für Sonntag, 1. September.
Sonnenaufgang 5.11 Uhr, Sonnenuntergang 18.48 Uhr. — Mondaufgang 1.40 Uhr, Monduntergang 18.28 Uhr.
1776: der Lyriker Ludwig Hölty in Hannover gestorben: — 1848: der Psychiater August Forel in Morges geboren.
Daten für Montag, 2. September.
Sonnenaufgang 5.13 Uhr, Sonnenuntergang 18.45 Uhr. — Mondaufgang 3.10 Uhr, Monduntergang 18.51 Uhr.
1851: der Dichter Richard Voß in Neugrape geboren.
Vornotizen.
— Tageskalender für Samstag. Stahlhelm: Fahnenfeier, 20,30 Uhr, Cafö Leib. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Don 3uan“. — Astoria-Lichtspiele: „Der fliegende Cowboy".
— Tageskalender für Sonntag. Verein Rudersport Gießen 1913: 9. Herbstregatta,
norm. 8 älhr und nachrn. 2,30 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Don 3uan“. — Astoria-Lichtspiele: „Der fliegende Cowboy".
— Zirkus Kapitän Schneider eröffnet sein Gastspiel in Gießen am Dienstag, 10. September, auf dem Oswaldsgarten. Infolge anberroeiter Verpflichtungen kann das großzügige Unternehmen nur drei Tage in Gießen gastieren. Zirkus Kapitän Schneider, der den Sommer über mit großem Erfolge in der Schweiz zu Gast war, kommt von Freiburg i. Br. direkt nach Gießen und bringt dasselbe Programm nach Gießen, das die ganze Schweiz restlos begeisterte. Es umfaßt nicht weniger als 58 Programmnummern. Nebers rein ztrkenfischen Darbietungen, seien die hundert Quo-oadis-Löwen erwähnt, die von Kapitän Alfred Schneider per- sonlick vorgeführt werden. Ferner fei das Manege- schauspiel Zirkus unter Wasser" genannt, ein Schaustück, das überall restlose Bewunderung her- oorruft. (Man beachte die heutige Anzeige.)
*
** Gießener Tennisturnier. Der Gießener Tennisklub 1922 schreibt uns: Am Samstag, 31. August und Sonntag, 1. September, findet auf den sechs Tennisplätzen hinter dem Schützenhaus das zweite Dezirkstumier für Bezirk 9 und Kreis Wetzlar statt. Bei zahlreichen auswärtigen Rennungen wird sicherlich sehr guter Sport geboten werden. Die Preise sind im Schaufenster der Firma C. Drück, Juwelier, Kreuzplatz ausgestellt.
•* Stadttheater-Abonnement. 3m heutigen Anzeigenteil erfolgt die Einladung zum Abonnement im hiesigen Stadttheater für die
Spielzeit 1929'30, die vom 1. Oktober b. 3. bis zum Mai 1930 dauert: Abonnementstage sind Dienstag. Mittwoch und Freitag: je 32 Abonnementsvorstellungen sollen stattfinden. Alles Rä- Here ist aus der heutigen Bekanntmachung zu ersehen.
** Der Hessische Chordirigenten- Verband hält seine diesjährige Hauptversammlung am 7. und 8. September in der Turngesellschaftshalle zu Offenbach a. M. Reben internen Vereinsangelegenheiten wird die berufliche Ausbildung und Weiterbildung im Vordergrund der Beratungen stehen. Tüchtige Fachleute, wie Geheimrat Prof. Schwickerath, Bonn, und Musikschriftsteller M. Bartsch, Frankfurt a. M., sind dafür gewonnen. Rach einer Verfügung des hessischen Kultusministers kann den Lchrerdiri- gentcn Urlaub zur Tagung gewährt werden.
** Eine Sängerehrung. Der Gesangverein „Concordia", Gießen, gegründet 1864, beging kürzlich in einer Singstunde schlicht und eindrucksvoll die Ehrung seines Ehrenvorsitzenden Phil. Horn anläßlich seines 40jährigen Sängerjubiläums. Der erste Vorsitzende, PH. Heiß, begrüßte den anwesenden Jubilar, sowie Herrn Emil Koch, Vorsitzenden des Gaues Lahn als Vertreter des Hessi- scheu Sängerbundes, und die aktiven Sänger des Vereins. Nachdem Schäfers Sonntagslieb („Der Tag des Herrn") unter Leitung des Vereinsdirigenten
Adreßbuch
der Siadi und des Kreises Gießen.
Oer Abschnitt III mit den Einträgen der Buchstaben
W bis 3
in das alphabetische Einwohner- und Firmenverzeichnis der Stadt Gießen liegt 3 Tage, vom Montag, dem 2.bis einschließlich Mittwoch, dem 4. September zu jedermanns Einsichtnahme in unserer Geschäftsstelle offen.
Oie zuständige Einwohnerschast Gießens sowohl als die beteiligten Behörden und öffentlichen Körperschaften usw. werden um Prüfung der Einträge auf Richtigkeit und Vollständigkeit hiermit gebeten. Für Fehler und Unrichtigkeiten kann keine Haftung übernommen werden. Oberhessischer Adreßbuchverlag Gießen
Schulstraße I
Eingang von der Kaplaneigaffe aus.
Ph. Groß wirkungsvoll vorgetragen worden war, überreichte Herr E. K o ch im Namen des Hessischen Sängerbundes dem Gefeierten die silberne Ehrennadel für 40jährige Sängertätigfeit und ermahnte alle Sänger des Vereins, ihrem Ehrenvorsitzenden nachzueifern und auch einst diese Dlabel zu erwerben im Interesse der „Concordia" und des deutschen Liedes. Darauf dankte der Jubilar in bewegten Worten: nachdem verschiedene Volkslieder und Chöre zum Vortrag gebracht worden waren,^blieben der Jubilar und Herr E. K o ch mit den oängern des Vereins noch einige Stunden in gemütlicher Stimmung zusammen und man trennte sich mit dem Gelöbnis, dem Verein „Concordia" sowie dem deut
schen Liede die Treue zu halten.
* D i e Aufwertungsmasse der Hess.
Landeshypothekenbank. Rach Abgang
der bei der ersten (10proz.) Teilausschüttung für
die Liquiöationspfandbriefe entnommenen Dek-
kungshypotheken und nach Abzug des Verwal
tungskostenbeitrages betrug die Teilungsmasse
für Pfandbriefe am 30.3uni 1929 zusammen
10 349 714 Mk., wogegen die teilnahmeberechtigten Pfandbriefe 103 707 700 Mk. betragen. Darnach
ergibt sich eine restliche Maximalquote von 9,979
Prozent, der aber noch ein gewisser älnsichcr-
heitsfaktor innewohnt. Die bisher noch nicht feststehenden Aufwertungsansprüche belaufen sich
nur noch auf 230 456 Mk. Die Teilungsmasse für die Kommunalobligationen beträgt nach Abzug der Verwaltungskosten am 30. 3uni 1929 8 461 857 Mk., während die teilnahmeberechtigten Kommunalobligationen 55 154 821 Mk. betragen. Die Maximalquote hat somit eine Höhe von
15 342 Mk. erreicht. Eine weitere Aufbesserung ist abhängig von dem Ausgang noch schwebender Verhandlungen.
Weitere Lokalnachrichlen im 2. Blatt
Shv VvNteM -
Werden Sie Mitqlied des
seiner Derusökrankenkasse und Lebensversicherung. — Geschäftsstelle Gießen, Ballnbofskololxnadcn. 5837D
-GARAGEN
HEIZUNG
WOLF
FINNENTROP'/WESTF
9ERLIN
i, Dammstr. 43,
MUIWMWIW in bester Ausführung in allen Edelhölzern am Zager.
Besonders preiswert
mehrere Speisezimmer und Küchen abzugeben. Auf Wunsch Zahlungserleichterung Louis Vetter / Schreinerei Kaiserallee 15. 7190D
Von der Reise zurück:
Erich Lohr
Dentist
Kaiserallee 24 / Fernspr. 3261
MWMlM!
15/70/100 P. S. Mercedes-Benz offener Tourenwagen, maschinell in beiter Verfassung, neu lackten, besond. Umstände halber znm festen Preise von Mk. 5500.— abzugeben, Vermittler zwecklos, nur an Selbstkäuser. Offert, unter F. K. S. 426 durch Rudolf Moese, Frankfurt Main. [7222V
7205D
Neue Kurse
Beginn 15. Oktober
Vogtsche Handelsschulen
Gießen Herborn
Verlangen Sie ausführliche Druckschrift von d. Schulleitung Gießen, Goethestraße 32
zum Äesuch von Privatkunden gesucht. Hohe Provision, guteDerdiensimöglich- keit. Einige 100 Mk. Kaution erforderl. Schristl. Angeb. mit Angabe der bisher. Tätigkeit u.05448 an denGieß.Anzeig.
Für Verwandte, etwa 40 Jahre alt suche ich bestehendes Ladengeschäft zu pachten, oder Laden zu mieten, tn d. ev. Lebensmittelgeschäft betrieben iverden kann. Schr. Angeb. unter 05541 an den Gieß. Anz.
Dame
die durch jahrelange Krankheit u. Todesfall tn moment. Not geraten tst, lucht Darlehen v. Mk. 200.— nur von Selbstgeber gegen monatl. Rückzahlung und Zinsen. Schristl. Angeb. unt. 05520 a. d. Gteff.Anz.
PFEILRING fanolin SEIFE
Haft*
gepflegt undgefiind...
Das macht PFEILRING Lanolin SEIFE •flifammen mit der berührten PFEILRING CREME. Die rechte Körperpflege für TTlutter und Kind. Sun Sie es auch!
iiySperrholz „•■So!’S tn Eiche. Gaboon u. Kieser 3-25mm 2 i » ° Bretter und Dielen aller Stärken, ä " o • schwedische und bayerische Hobel- • K -g breiter, ©polierlatten, Eichen- u. Z o Buchen-Schnittwaren liefern in
allen Stärken (u?D jH 5 6ogen Wi & Go., (gießen Telephon 149.
Latten in allen Starken prompt lieferbar
Gefchäftsverlegiing!
Meiner werten Kundschaft zur Kenntnissnahme daß ich mein Schuhmachergefchäft von Neustadt Nr. 22 nach der
Wolkengasse 19 verlegt habe. Bel reeller Bedie- 06538 nung bitte ich um güt. Zuspruch
SchuhmacherHeinrichStork
I Polstermöbel Matratzen Federbetten * * * * * * * 8 * 10 * * * * 15
in jed. Ausführung. Nur garantiert beste eig.Werkstattarbeit.
Polsterwerkstätten Gebr, Seelbach Südanlage 20
Am 7. September (Werbetag der Fa. Hausrat verbunden mit Äuntem Abend) sind noch ?i9w
einige Wen in Kusflefluagsimeflen für die Geschäftswelt zu vergeben. Anfragen an: Herfo, Telephon 3335 W. Weber, Plocksiraße, Teleph. 2543 Helm. Kirchner, Am Nahrungsberg 16 Telephon 4167.
Stellcnsucbende
Slenvlypislinmn die mindestens 120 Silben stenographieren und flott Maschine schreiben, wollen sich melden beim 7194V
Arbeitsamt Giefaen
Abt. Angestelltenvermittlung Bahnhofstraße 90.
Ferner werden ständig gesucht: Kataster-Techniker und HilfStechnire» oder Vermessungstechniker.


