und dem eingetretenen Erfolg ein Kausalzusammenhang b?stche. 3m übrigen habe der Angeklagte auch bei der Abwehr die Belästigungen des angetrunkenen Fenchel ohne Anlatz die Derteidi- aungsmatznahmen über das zulässige Matz erheblich überschritten. Er beaniragte. dem Angeklagten mit Rücksicht auf das vorausgegangene Verhalten des Fenchel mildernde Ämstände zuzubilligen und gegen ihn auf eine Gefängnisstrafe von zehn Monaten zu erkennen.
Der Verteidiger des Angeklag en befaßte sich zunächst eingehend mit der Persönlichkeit des Verstorbenen und des Angrkla^trn. Während er letzteren als einen ruhigen, bescheidenen, friedfertigen Menschen schilderte, bczrichnet er den andern als einen rauflustigen jungen Mann, der dem Angeklagten infolge geschä,tl'.ch:r Differer^en schlecht gewinnt gewesen sei. Der Angeklagte sei für die Todesfolge nicht verantwortlich zu machen, La ihn hieran keine Schuld treffe. Auch habe der Angeklagte in Rotwchr, Aum mindesten aber in strafloser Lleberschreitung Ixt Rotwchr gehandelt. Er beantragte demzufolge die Freisprechung des Angeklagten.
Rach geheimer Beratung verkündet das Gericht das Urteil. Der Angellagte wurde wegen Körperverletzung mit tödlichem Ausgang unter Zubilligung mildernder Umstände zu 1 3ahr Gefängnis verurteilt. Strafschärfend tour jc berücksichtigt, daß der Angeklagte erst einige Tage vor diesem Vorfall durch das Amtsgericht Butzbach wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer erhebttchen Geldstrafe verurteilt worden war.
Wirtschaft.
Ansere Außenhandelsbilanz 1928.
Die deutsche Ausfuhr hat sich ziffern- mätzig und ihren inneren Verschiebungen nach 1928 nicht unerheblich gebessert, obwohl die allgemeine Wirtschaftslage Deutschlands unztoeifel- haft in der gleichen Periode ständig ungünstiger geworden ist. Dieses »obwohl" bezieht sich auf den rein ziffernmäßigen Widerspruch der Ereignisse, die sich gleichzeitig vollzogen haben; ihre innere Logik ist dagegen vollkommen gewahrt, denn von jeher hat Konjunllur-Rückgang im Inneren zu einer Vermehrung der Ausfuhr und zu einer gleichzeitigen Drosselung der Einfuhr geführt; tote sind nur seit Kriegsbeginn zu sehr Objekt übermächtiger Einwirkungen der verschiedensten Notstände gewesen, um solche Selbstverständlichkeiten bisher ohne weiteres in unserer eigenen Entwicklung wahrnehmen au können.
Ziffernmäßig betrachtet liegen die Dinge so, daß die Ausfuhr zwar noch erheblich hinter der Einfuhr zurückbleibt, aber die Ergebnisse des Vorjahres um fast 1,5 Milliarden übersteigt. Das ist immerhin schon ein erheblicher Fortschritt. Am wichtigsten aber ist die Verbesserung der Handelsbilanz auf dem Gebiete der Fertigwaren. Denn hier ist der Ausfuhrüberschuß allein um 1 Milliarde Mark gestiegen. Das legt Zeugnis ab für die Tatsache, daß die deutsche Fertigwarenindustrie, was man auch immer sagen mag und mit wie einschneidende Mitteln auch die meisten der wichtigen Abnehmerländer sich protektionistisch dagegen abschließen, die deutschen Maschinen, öektrotech- nische, chemische, Textil- usw. Erzeugnisse zu 'tatsächlich konkurrenzfähigen Preisen und in einer für den Weltmarkt unentbehrlichen Qualität noch immer zu liefern vermag. Frellich, die letzten Monate des 3ahreS zeigen bereits wieder einen merkbaren Rückgang der Ausfuhr bei einer mindestens vorübergehenden Steigerung der Einfuhr. Der günstigste Monat ist der Oktober gewesen, der bei Einbeziehung der Reparationslieferungen ebenso wie die beiden vorangegangenen Monate, aber mit einer Rekordausfuhr von rund 1200 Millionen Mark einen kleinen Ausfuhrüberschuh erbrachte. Ob der gleichzeitige Rückgang der Einfuhr, auf das ganze Jahr berechnet, lediglich günstiges Symptom oder auch Konsequenz des stockenden Zuflusses von Kreditmitteln ist, sei dahingestellt. Der Cinfuhr- bedarf für Getreide ging sichtlich im Zusammenhang mit einer günstigen eigenen Ernte zurück, die eine erhebliche Besserung der deutschen weltwirtschaftlichen Lage zur Folge haben muhte. Es ist bedauerlich, dah die Landwirtschaft von dieser Besserung nicht in entsprechendem Mähe zu profitieren vermochte, so daß auf diesem Wege ein gut Teil der Ersparnis wenn auch nicht ins Ausland gegangen, so doch wertmäßig wieder vernichtet wurde — dieser Ersparnis, die sich aus der Einfuhrminderung und der Ausfuhrsteigerung bei gleichzeitiger Bedarfsdeckung für die Lebenshaltung im Znlande in Höhe von annähernd i/3 Milliarde bilanzmäßig ergibt.
Das Bild der Handelsbilanz für 19 28 zeigt trotz einiger unerfreuliche: Seiten zum ersten Male wieder einigermaßen normale Züge, normaler jedenfalls als irgendeine Handelsbilanz der vorangegangenen Rachkriegs'ah.e. Roch sind wir von einem absoluten Balancieren ziemlich weit entfernt; noch wird die Reparalionsaus- fuhr, die ja keine Valuten zugunsten Deutschlands schaf,t, herangezogen werden müssen, wenn man überhaupt in absehbarer Zeit auf ein Balancieren rechnen will. Aber immerhin erweist sich die deutsche Volkswirtschaft auf die Dauer als elastisch genug, um die Hoffnung auf eine Wiederkehr normaler Zeiten auch für uns berechtigt erscheinen zu lassen.
Opelwerke und General-Motors.
Zu den über eine Interessengemeinschaft O p e l - General-Motors kursierenden Gerüchten erfährt WTB.-ftandelsdienst seitens der Verwaltung der Opelwerke folgendes: Alle Meldungen, die die Tätigkeit irgendeines Abschlusses zwischen GMC. und Opel als vollzogen oder kurz bevorstehend hin- stellen, entsprechen nicht den Tatsachen Von einer amerikanischen Einflußnahme auf die Opelwerke kann in keiner Form gesprochen werden. Der Besuch der europäischen Studienkommission der GMC. in Rüsselsheim hatte rein informatorischen Charakter und erfolgte auf besondere Einladung der Opelwerke, die ihrerseits bei häufigen Besuchen in Amerika ein gleiches, beiderseits nutzbringendes Entgegenkommen gefunden haben. Ob sich aus diesem freundschaftlichen Austausch von Informationen, speziell über das Gebiet der Leichtmetalloerwendung und hochverdichtende Motore, auf dem Deutschland führend ist, engere Beziehungen entwickeln werden, ist nicht anzunehmen, da die für eine Interessennahme aufzuwendenden großen Kapitalien seitens Amerikas im europäischen Autvmobilgeschäst nicht investiert werden dürften, obwohl selbstverständlich die Opelwerke als in Famllienbesitz konzentriertes und umfangreichstes Werk Europas hieran besonders interessiert sind. Das Fabrikationsprogramm der Rüsselheimer Werke erstreckte sich für die Saison 1929'30 nach wie vor auf Fahrräder und Motorräder, Ein-Liter-Wagen (4 PS.), Zwei- Liter-Wagen (8 PS., 6 Zylinder), Vier-Liter-Wagen (16 PS., 6 Zylinder), Sechs-Liter-Wagen (Luxuswagen, 23 P§., 8 Zylinder) und die beiden Lastwagentypen von 1| und 2 Tonnen. Irgendeine Aenderung dieses Programms ist weder beabsichtigt, noch aus technischen Gründen durchführbar.
*
* Reichskreditgesellschast. Die Reichs- kreditgesellschaft A.-G. in Berlin, die aus einem Reingewinn von 6,52 Millionen Mark (i. V. 6,52) wieder 8 v. ft. Dividende oertellt, vereinnahmte an Provisionen 4,78 Millionen Mark (4,99), aus Zinsen 8,43 Millionen Mark (8,28), und aus Gemeinschaftsgeschäften 0,70 Millionen Mark (0,81). Die Unkosten und Steuern betrugen 8,32 Mill. Mark (8,07). Aus dem Reingewinn soll u. o. der offenen Reserve 1 Million Mark (2) zugewiesen und für Abschreibungen auf Bankgebäude 1 Million Mk. (0) verwendet werden. Die Umsätze stiegen von 52,6 Milliarden Mark auf 66,5 Milliarden Mark. Das Geschäft im neuen Jahre bewegt sich ungefähr in denselben Bahnen, wie im Vorjahre. Aus der noch immer anhaltenden Geldflüssigkeit kann man jedoch nicht auf eine Belebung des Börsengeschäfts und der Konjunktur schließen.
* Bayerische Hypotheken- und Wechselbank, München. Der Aufsichtsrat beschloß in seiner gestrigen Sitzung, der am 16. Februar stattfindenden o. G.-D. für das Geschäftsjahr 1928 die Verteilung einer Dividende von 10 Prozent wie im Vorjahre Voranschlägen.
* Getreide-Kreditbank A.-G., Berlin. Der Auffichtsrat beschloß, die Verteilung einer Dividende von wieder 10 Prozent vvrzu- schlagen.
' Die Sanierungsakiion der Eisenwerke Gaggenau. Gestern fand in Gaggenau eine endgültige Aussprache von Vertretern von 33 Gemeinden des Amtsbezirks Restatt statt, die sich mit der Beteiligung an der Ausfall- bürgschast für die Eisenwerke Gaggenau beschäftigten. Der Bürgermeister von Gaggenau gab einen eingehenden Bericht über die Entwicklung und die Zukunftsaussichten der Eisenwerke, welche für den Herdbau sehr günstig seien, während im Fahrradbau nicht mehr viel zu verdienen sei. Das 2-Millivnen-Darlehen sei notwendig, um die Fuldschen Ansprüche abzulösen. Die Sicherung für dieses Darlehen geschehe durch die Gießerei bei Rotenfels, während der Rest mit 800 000 Mk. von den Gemeinden verbürgt werden müßte. Die Ausfallbürgschaft soll je nach der Finanz- fraft der Gemeinden in Beträgen von 5000 bis 50 000 Mk. gestellt werden. Die Gemeinde Gaggenau habe allein 500 000 Mk. übernommen. Rach vierstündiger Verhandlung wurde dieser
Sanierungsplan u~t:r Vorbehalt der Entscheidung der lrllichcn Körperschaften einstimmig angenommen.
* Oberschlesische Eisen bahn-De- d a r f s A.-G., G l e i to i tz. Der Ver^attungsaus- schuh beantragt die Ausschüttung einer Dividende von wieder 5 Prozent. 3n Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse in der ober- schlesischen Industrie erscheine eine Erhöhung der Dividende nicht vertretbar.
iVrar.:.artet Börse
Frankfurt, 31. Ian. Die Börse stand nach wie vor im Zeichen der kommenden Reparations- Verhandlungen und des heutigen Ultimo:. Bei den geringen Engagements der Spekulation werden jedoch kaum Schwierigkeiten irgendwelcher Art erwartet, zumal die Geldverhältnisje immer noch sehr günstig sind. Die Stimmung war allgemein beruhigend, und im Grundton machte sich ein etwas freundlicheres Aussehen bemerkbar. Eine gewisse Zurückhaltung und Vorsicht war jedoch nicht zu verkennen, da der uneinheitliche Schluß der gestrigen Neuyorker Börse und die weiter herrschende Orderslosigkeit einen Druck ausübten. Die Spekulation schritt nur in vereinzelten Werten zu Deckungen. Material kam auch nur wenig an den Mar t, so daß einer Aufwärtsbewegung der Kurse nichts im Wege stand. Die Besserungen gingen gegenüber der gestrigen Abendbörse jedoch kaum über 1 o. ft. hinaus. Etwas vermehrtes Interesse bestand für J.-G.-Farben mit plus 1,5 v. 5)., da von der heute stattfilidenden Aufsichtsratssitzung doch günstige Auslassungen erwartet werden. Nachfrage bestand noch für Schuckert mit plus 1,75 v. f)., Scheideanstalt plus 1 v. ft., Zellstoff Waldhof mit plus 2 v. ft., Mansfelder Bergbau mit plus 2,25 v. ft. und Autowerte, die bis etwa 1 v. ft. anziehen tonnten. Auch die meisten Bankwerte, für die sich immer noch etwas Interesse erhallen hatte, waren gefragter, doch gingen die Erholungen kaum über 0,75 o. ft. hinaus. Vernachlässigt lagen dagegen Soenska mit minus 2,50 Mark und Chade-Aktien mit minus 2 Mark, während Bergmann und Licht & Kraft knapp behauptet blieben. Sonst waren die Umsätze äußerst minimal. Im Freiverkehr bestand für amerikanische Kunstseiden-Shares weiter einige Nachfrage. Amerikanische Glanzstoff 76 bis 77,50 Dollars. Renten still und geschäftslos. Im Verlaufe machte sich wieder eine größere Unsicherheit bemerkbar, da das inzwischen bekanntgewordene Kommunique der I.-G.-Farbenindustrie, die Versteifung des Geldmarktes und ein neuer Bankkrach in Berlin verstimmten. Auch machte sich der heutige Zahltag, da in Börsenkreisen doch mit evtl. Schwierigkeiten gerechnet wird, stärker fühlbar. Es traten auf Abgaben der Spekulation allgemein Verluste bei großer Lustlosigkeit der Börse vis zu 3,5 v. ft. ein. Am Geldmarkt erfuhr Tagesgeld mit 6 v. ft. eine Versteifung. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 42130, gegen Pfund 20,425, London gegen Kabel 4,84975, gegen Paris 124,11, gegen Madrid 30,45, gegen Mailand 92,64, gegen ftolland 12,1013.
Bereuter Börse.
Berlin, 31.Ian. Das ftauptgefprächsthema der heutigen Börse war der Tressoreinbruch bei einer Disconto-Filiale, ohne daß dieses Moment, wie ja auch gar nicht zu erwarten war, einen Einfluß auf die Tendenzgestallung ausgeübt hätte. Vorliegende günstige Meldungen wie der Abschluß der Reichskreditgesellschaft und die sehr flüssige Bilanz der A. E. G. befriedigten die Börse, dem. Bankkrach der Firma Rothenberg wurde gar keine Bedeutung beigemeffen, dagegen erwartet man mit Spannung das Ergebnis der Verhand- fangen Commerz-Bank/Mitteldeutfche Bank, das für morgen zu erwarten ist, das Kommunique über die heutige Aufsichtsratssitzung der I.-G.-Farbenindustrie, die Londoner Meldung, die Auskunft geben soll über die weitere Diskontpolitik der Bank von England. Wenn man auch vorherrschend die Meinung vertreten hört, daß eine Veränderung auch heute nicht eintreten wird, so sind Veränderungen in diesem Monat nicht ausgeschlossen; die Situation des Pfundes ist schon seit langem recht stetig, eine Stützung des Kurses gelang bisher nicht, und das Gold stoß in beträchtlichen Mengen aus dem Lande. Diese Diskonterhöhungsbefürchtungen waren auch der ftauptgrund für die abwartende ftattung der Spekulation. Die Kurse zeigten keine einheitliche Entwicklung, die Stimmung war jedoch bei kleinem Ordereingang zu Beginn der Börse etwas beruhigter. Spezialwerte, wie Berliner ftandelsgesellschaft, Reichsbank, Daimler, Schubert & Salzer, Deutsche Kabel, Deutsche Linoleum, Polyphon, Leonhard Tietz, Mansfelder, Rheinstahl und Farben konnten sich bis zu 3 v. ft. bessern. Soenska minus 2,50 Mark und Chade- Aktien minus 2,50 Mark sielen durch schwächere ftallung auf. Bei letzteren wirkte sicherlich die schwächere ftallüng der Devise Madrid mit. Deutsche An
leihen behauptet. Ausländer ruhig. Pfandbrief, markt gehalten. Der Geldmarkt zeigte heute zum Ultimo weiter angespanntere Sätze, obwohl der Zahltag als solcher als überwunden gilt. Man nannte Tagcsgeld, d. h. heute Geld über Ultimo 7 bis 8,5 o. ft., Moratsgeld 6,75 bis 8 v. ft., Wa- renro? j-fel etwa 6 25 v.ft. Im Verlaufe kam die Unsicherheit wieder stärker in den Kursen zum Ausdruck, obwohl das inzwischen bekanntgewordene Farben-Kommunique nichr ungünstig enttäuschte, da es nichts über die ftöhe der Dividende für das Geschäftsjahr 1928 brachte. Die Kurse gingen auf allen Marktgebieten ziemlich einheitlich um 1 bis 2 o. ft. zurück. Kunstseidenwerte waren 3 bis 5 v. ft. gedrückt, was ebenfalls zu der allgemeinen Verstimmung beitrug.
b nf,urtcr GcLrciD
5 r a n t> f u r t a. M., 31. Jan. Der Pvodutten- markt verkehrte heute auf die durchweg festen Auslandmeldungen ebenfalls in fester Gattung. Das Geschäft ist aber nach tote vor 'sehr gering, nur für Weizen und für Mais machte sich etwas verstärktes Interesse bemerkbar, so daß dieselben 0,25 Mark anziehen konnten. Auch das Mehl-- geschäht ist etwas reger. jedoch konnten sich die Preise hier nur behaupten Cs wurden notier!: Weizen 23,75 bis 21; Roggen 23,50; Sommergerste für Drauzwecke 24,50 bis 21,75; inl. Hafer 23,75 bis 24; Mais. gelb. 23,50 bis 23,75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0. 33,25 bis 34; Roggenmehl 31 bis 31,50; Weizenlleie 14,25; Roggenlleie 15 OKarf. Tendenz: fest.
Frankfurter Schlachtvieymartt.
Frankfurt a. M., 31. Jan. Auftrieb: 1219 Kälber, 339 Schafe, 414 Schweine. Cs wurden notiert: Kälber: Beste Mast- und Saugkälber 68 bis 71 Mk.; mittlere Mast- und Saugkälber 62 bis 67; geringe Kälber 55 bis 61. — Schafe: Wastlämmer und jüngere Mast- Hammel (Weidemast) 50 bis 54; mittlere Mastlämmer. ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 45 bis 49; fleischiges Schafvieh 38 bis 44. — Schweine: Dollfleischige Schweine von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 72 bis 74,' von etwa 160 bis 240 Pfund 72 bis 75 Mk. — Marktverlauf: Bei allen Viehgattungen schleppend. Schweine äleberstand, Kälber und Schafe ausverkauft. Rorddeutsche Mastkälbcr über Rotiz.
Kundfunkprogramm.
FreUag, I.Iebruar.
6.30: Morgengymnastik. 12.00: Schallplatten- Konzert: Beethoven. 15.05 bis 15.35: Stunde der Jugend. 15.55 bis 16.05; Hausfrauendienst: „Was Konsumentinnen fragen!“ 16.35 bis 17.35: Haus- frauen-Rachmittag, veranstaltet vom Frankfurter Hausfrauen-Verein: Von der Kochtante: Zubereitung der Gemüsekonserven — „Wie man eS nicht machen sollte". 17.35 bis 18.05: Von Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.30: Lesestunde. 18.30 bis 19.00: Stund« des Südtoestdeutschen Radio-Clubs. 19 bis 19.20: Zwanzig Minuten Fortschritte in Wissenschaft und Technik. 19.20 bis 19.30: Film-Wochenschau 19.30; Vom großen Saal des Saalbaues: Konzert der Frankfurter Museumsgesellschaft. Anschließend: Von Kassel: „Soleidas bunter Vogel", musikalisches Lustspiel nach einem Märchen aus „1001 Rächt" in einem Aufzug von Curt Böhmer, Musik von Max Donisch.
Samstag, 2. Februar.
6.30: Morgengymnastik. 1245 bis 13.15: Schulfunk: Französisch, vorgetragen von Professor Dr. Millequant. 13.15: Schallplotten-Konzert: Lustiges zum Wochenende. 15.05 518 15.35: Stunde der Jugend. 15.55 bis 16.05: Hausfrauendienst. 16.35 bis 18.05: Rach Stuttgart: Konzert des Rundfunkorchesters. 18.10 bis 18.20: Briefkasten. 18.20 bis 19: Alfred Brehm, Gedenkfeier seines 100. Geburtstages. 19 bis 19.30: Stunde des Frankfurter Bundes für Volksbildung: „Der Sternenhimmel im Februar, Venus als Abend-- stern", Vorttag von Prof. E. Sittig. 19.30: Dom großen Saal des Saalbaues (Rach Stuttgart): Lieder-Aöend, Richard Tauber. Anschlie-i ßend: Vom Schauspielhaus: Racht->Variet6.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitisch" Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 2. Februar. Vorabend: 5.15 Uhr; morgens 9; abends 5.30 und 6.10 Uhr.
Israelitische Reltgionsgesellschasll (Sabbatfeier den 2. Februar. F eitag abend 4 55 Uhr; Samstag vor- mittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 6.10. Wocbengottesdienst morgens 7; abends 5 Uhr.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die btnter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt
Frankfurt a. M
Berlin
FlattAlurr a. M
Berlin
Schluß^ R'tr» ।
I-Uhr- ftnr»
Sch utz.t Änr»
liniang flut*
Schluh-i
Sure
Sch uü- fl’tr»
tiniang flttr-
Datum
30 1 j
31. 1.
>1.
(31. 1
--------—.
Tamm: |
30. 1 1
31. 1.
30, t.
1 31.1-
Dt »eichsanleitze o 1937 ft Inl.-tiblöl.-StbulB mti Än»
IcixHecblen
Drtgl ohne Huelol.-Jiedite
7% tfiantf hyp.-Bi Bowvi «m tünDbar bü 1932
tVi% iHbetniidx Lvv-Lant gtau Eoldvl
S.E.» abn v orkriege» OdU-alUm rädtablbai 1932
4% Sdjroru äunbeeb.-tinL 4% C eitertet ebiftbe (Seltne.
4,80% Ceften Silberne 1% Cefteneich findetl! Ölte 4% Ungartlcbe «olbtte 4% Unganidie Staate: o 1910 47i% beefll von 1919 4% Ungariicte ftronenrte. 4% lud Bolianleibr v 1911 4% luditof läafiOabbabn-’JLnl.
Serie l
4% vosgl Serie 11
4% Rumänen konven Äte lVs% Rumänen Srltxm! »n 1913
Mg ®eut|»e Öilen'xUjn 4h
öambutjvtimerito Laiei 6
pamb .«uvaw Tumvilcd 8
Van io SaiiivHtiiilf St
ÄotDbeuridw: L'loob 6
jUlg Seulldir (IrebiumB io
Barme: Bonloerein 10
öetiinei Vanbel^geleUitb 18
lommeti- und Pnval-Baal ll
tXntmfi u tRaitonalbanf 12
Üeutldje Boni U>
•5i4tor.lv tüelelhdxih flnl 10
Vertonet Bant 10
<hJtibeutld)f Httlnäwd t?
6a.*>ant 8
***4*<v» . . . 12
87,4 i
55.75
18.8
20
81.3
86. U
97
1.975
E
2 11,65
19,25
(28,5
i .'6,75 .38.;.
141.5
224 I99,a 279,5
• 70
Ito
.02 Ll.
44
1 ll 1 । ' ' ' ' > ' ' ' ' ' ' ' £ S’ '^*-2-2! 2 ।
B 'S? -.5'2
87.5
33.75 13,9
33 25 u,2
26.65
24.75 1.95
12
11.9
19
.29 174 tu- 147.4
i. 9.&) 140..
.24 198,5 79.2.
17b
1 4.75 .70 4O2 132 15.3
53,9 13,8
26,6
2
11,9
U9
126.4
139.2
2‘7. .98
4
i7n
401
I 316
L.tL.» ..... 8
Öeigtaana
Mete Sfefmntflee. - , . . 80 Lickt trab Srait . » • • 80
."teilen 4 »utile au «•. 0 • o ■ 6 Sei. f (Sein Untern.. • • « 10 Hamb Wellt. Werls , o o « 80 «bein. Glettt...... . 9
Schlei, ©eftx. . . 0 • o . 80 Schucken . .ooo. 8
rranMobto , o • o • S
Labmev» iS«....... 80
Subenio .ooo. 6
Deutiche .ooo. 6
Eiiener ©tetnlobte . o • . ■ 8
Selfenhrdxitex , o i % 3- 4 Harvener .ooo. . 6
Hoeich Eilen . « o o o o . . 8 51le tBetflbau =00000.8 fflättnerroerfe .00000.? ßo!n-4?euefieu 0 0 0 0 0 • 8
Mannesmann ... 0 0 ■ 8
Mansfelder 7
Cberidtlri Eilend ®ete8 B
Cberiditel flötemett? 8
Ldantz 8CTflbau 5%
KbetnÜche Braunivdlerr 10
•Nbeinftabi f. % Aa» 4Vj
Webed Montan 7,2
•^eretntflir Stahl» ... 6
Ctaui IRtncn . ° . . t et-
fl all äidjcTelebn» ... 10
tiafi tiefterefleln . , 10
flalimerf ©aUberinetB 16
.1 * ^arbrn.,tn6atOÄ la
l'Dtiamü tllvbel .... b
edieioeanitaJi . . , , v g
Uolvichmtoi ..ooo 3
•Nütflerertiertt . e o e . <
ÄfiaUoeieUIOxÄ. . . 0 0 • U
175.a 214
313,5
143.5
243
225,75 .81
171,5
12«
133.5
217
127.5 111
6.5
75.5
132
98
76 82 ■02
4
178
1 ”
1 2 । ) । 1 g ’ 1 1 1 । 1 1 | • 1 *«4 60,2 1 । 3 S 1 ® 1
— TO "--- CO o . - N ■ -
* r-00 O
175.1 213.5
165,75 213,5 143,5 242,5
146,5
165 213,3 225.- 381-5 154.5
172
66 129,65
128 133.5
120
106.65 ll!',* 26,65
111.75 94,5
108.3 96,6.» 27-,5
I..4 145,5
98 0-1.1-
.75 -8l, 3 4) >.3
119
25 99
176,2-
213 166,25
212
243
147.5
165 2P.25 226.7t ,8'.25
154.0
85.75
130
128.25
133
121
107 .21
12.
113.7.
9 »,2a 109.4
275..
.34
.8,1-
8.7.»
-
Ü5.2o
o9.25 u9,2o
neu Dividende an.Reichsbankdiskoni 6,5 Prozent, Lombardzinsfuh 7,5 Proz
ent
DerN»
Berlin. 0. Mannar
(Selb
t*nef
y uiionui. u. «
ffraniönfebe Jlotcn
öollänbifcfie Noten ... 0 5t..lienilche Noten ..... Norwegische Noten • • • •
Deutsch Testerr. * 100 Äroncn Rumänische Noten .... Schwedische Noten ...... Schweizer Noten ......
Cvanikche Noten.......
Tschechoilowaitiche Not« . • Ungarische Noten
Devisenmarkt Berlin
Telegra f hische
“ ii».4t»
168,23
22.00
111.80
59,01
2.50
112,13
80,86 «.46
12,41
73.15
-Frankfurt Ausza ’.'/l
10752 168.91
22.08 U2.24 »9,25 2,52
<12,57 81,18 8/74
<2.48 7^.45
a.21L ung.
Schluß-! 1-Uhr- Ä'ir» , flut»
Sch uh illniang R"rs flur*
Datum: |
30. 1 | 31 t.
30. 1 | 3<. 1
titiutüv voymana .... 7
Heidelberger Cemeiü .00. 10
Tement flarlitabt .00.8 ©atjfe 4 SrriUrg . » . . 80
Scbultbeis Vechendvf« . . 15-
Cftroerte . . ° 0 . 12
Set. Glanzkoy . - ° 0 . 18
Bemberg ..00. 14
SeOftoff Waidboi . . - . 12
Zellstoff aithaffenburg ... 82
Charlonenburger Wall« ... 7
Delicnier Gas ..00.8
Daimler Motoren 0
Demag -.0000.0
flbleroette flleeo .0000.6
Oubn». äoeroe .000. 10
9?at. Automobil . . 0 0 0 0
Crenfiein 4 ftoopd .00. . 6
OeonbarD lieu - 0 0 0 . S
Bamag-Mefluin . 0 0 0 0 . 0
Atanfi Malchine» .0000 - S
Griyner .00000 81
Oetjliflenftaett .00000.0 3ungbane . ooo 00 .4
Lechwerie .00000.8
Mainkraltroerl» . 0 0 0 v 0 . 8
Mag 80
flefartulmei 00- .8
Peter; Union 0000 S
Gebr Noeve, .000. 10
Smfli 4 t-aefhrtl..... S
6übb Zucker ..... 8
Dank
1^8.3
134.5
181,75
132
25",5
195
59,4
57.75
64
109
77
117,5
143
24
101,
126
212
146.5
noken.
' | 1 1 III *1 ■ 1 ■ 53 1 “» • 1 1 ' ' 1 1 1 I 1 ' 1 1 1
R 5* 8 __________
Ul.b
289.75
249
463
425
26O
126.75
213
59
51.25
224
9$ 252,75
64.25
109
77,13
144
24.5
101,5
212
145.6
iiii 1 “’.s;:?0. । i » i i i i ■o. • • • » »
*3 2" 3*^9 y 2
30. Januar
3 . Januar
tinttiidjc Non.rung t*elb 1 Brie'
Amtliche Noncrung iAeld 1 Ärtet
tim ft» Won Boen.-ÄtreS Brff.-Ännv Lbriftiaoia Sopenhaaen Stockholm Oelnnarort. Italien London. . . Neuvorf . . Poris - . . Schwei» . . Sva «0 Iavaa
•Hio de ^aa täten in D-- Cefl abaeft Prag Beltrad «ndavcst Hul arieD i'tfiabon TanjtQ Qnnft etta tiiben Lanad» Ilm ad) Sä»
168,36 1.774 38,46
112,09 112.16 112,42 id.579
.2,01
-U,u96 1.206 l >,44 >0,89
8.5„ 1.908
-.11)5
-9,115 «2.444
7,385 -3,29
,042 «6.48
,1.535 .,(■66 i.4o5
.194
1.3 tu
20,915
169,90 1.778 J9.58
«12,31 112.3c
112.64 10,599
.2.03 20,436
1.214 16.48 81,05 t>8.67
1.912 -.5(k,5
33,235 12.464
'.399 <u,43 -.048 18.52
81.69-
168,61
1,775 5s.465 112.13
112.21
112.,7
10.58
22.0^5 25.40a l,2VJ5 16.435
80.93 -8.67 ..906
, 5025
33,11 .2,45
<,ab6 •5,32
3,0.9 18,58
81,57
-.068 .43
«.196 4.30t
20.925
168,95 1,779
58,585 112.35 112.43 112,69
10,5b 22,065 4u,44-, *.2165 16.473
81,09 •8,86 1.91-
1.5045
»9,23 12,47
. .400 <3,46
.045 18,62 »1.73 2.072
».44
4,204 4.314
;ß.')65
! i i.jU). tfanuar_________
.'liitiTlInni’rtk Note» ... ^elaiiche Holen ...ooo Tau tbe 9lorra . . . 0 0 . ■ itnaltfcbt JI0U3.000000.
»e 1,186 ,8.e3 11,88 20.372
2' ric L2fi6 ,8.47 •12.32
0.452 .
2,b7ü ».44.
-.202
4.32, 20,955


