Ausgabe 
31.1.1929
 
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Industrie- und Handelskammer Gießen

zum Kapi-

seine d.cs^ährige Generalversammlung ab.

Bei

ß"

Der ® e - hielt jetzt

auf deren Vorstellungen mit, daß heute auch keine öffentlicheSihung mehr ftattfmoen werde und wahrscheinlich erst am Donnerstag- vormittag die Beratungen fortgesetzt werden formten.

Seefahrers vom Schiffsjungen bis tän" sprechen.

Kreis Alsfeld.

! * J Ruppertenrod, 30. San. fang hereinL i e d e r k r a nz"

Und)), gut.

Abteilung Groß- und Wasscraeflugel. D r o n c e - P n t e n , Stämme: H. Poppelbaum (Hungen), |<br gut. Gescheckte Puten, Stämme: H. Poppelbaum, Ehrenpr. Bronce» Puten: Fr Wolf (Laubach), gut; Fr. Stotz (Lau- bad)), befriedigend. Perlhühner: Bürgermeister Rahn (Attenhain), zweimal sehr aut und gut. Emdener Gänse: E. Sonnenourg (Hungen), Ehrenpreis. Indische Laufenten: E. Dcl- t.n (Langd), Ehrenpreis; 3. Kr<mz (Schotten), R. Schmidt (Kolbenmühle), sehr gut; H. Högy (Lau­bach), 9t. Schmidt und E. Belten, gut.

Abt. Tauben. 5) c s s i s ch e Kröpfer, blau

Vereine hat sich jetzt schon zur Teilnahme ge? meldet, so daß der Wettstreit gesichert erscheint.

]:[ Bindsachsen, 29.San. Am Sonntag hielt der hiesige GesangvereinSänger- tu st" einen Theaterabend ab. Zur Auf­führung gelangten zwei Stücke, die von den Mitwirkenden' in flotter Weise gegeben touröen. Umrahmt waren die Spiele von Oesangsvor- trägen unter der Leitung von Lehrer Hüner - g a r t h, Gelnhaar. Olm Samstag tourte unsere Gerne in dejagd zum Preise von 900 MC. an Otto Wynnelen Frankfurt a. M. verpachtet.

Kreis Schottert.

Laubach, oJ. San. Die Holzver­steigerungen aus den gräflich sollas-laubach- schen Waldungen (Reviere Ruppertsburg und Tiergarten) hatten eine ungewöhnlich hohe Zahl von Kaufliebhabern angclockt. Ursache hiervon ist die lange andauernde Kälte, sowie der Um­stand. daß in Vogels^ eg und Wetterau in die­sem Winter verhältnismäßig wenig Holz ge­schlagen wurde. Die Preise waren dementspre­chend wesentlich höher, als auf den letzten Holz» Versteigerungen. Es kamen der Raummeter Scheit auf 12 bis 15 Mark; Raummeter Knüppel auf 8 bis 10 Mark; Raummeter Slockholz auf 8 bis 9 Mark: Meter Reiser auf 1,53 bis 2 Mark. Dieser Tage hielt der Kriegerverein feine diesjährige Hauptversammlung ab. Ter Kassenbericht zeigte günstige Finanzverhältnisse des Vereins. Die Mitglieöcrzahl ist hoch (ge­gen 203 Kameraden). Verschiedenen alten Krie­gern konnte das Abzeichen für 40jährige bzw. 2öjährige Mitgliedschaft überreicht werden. Der Kriegsgräberfürsorge wurden 10 Mark Angewie­sen. Kapitän von Senden wird am 24. Fe­bruar über: »Werdegang und Erlebnisse eines

der Verlesung des Sahresoerichtes wurde LeS am 19. Suni 1923 verstorbenen Lehrers i. R. Hermann Strack gedacht, der im Sahre 1381 Den Verein gründete und ihn dann lange Sahne leitete. Der Kasseubestand zeigt ein Plus von 290.40 Ml. Die Zahl der aktiven Mitglieder be­läuft sich auf 42, die der passiven auf 27. Dies« Zahlen müssen für unseven Ort als hoch be­zeichnet werden. Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder. Gesangliche Darbietungen verschönten den Abend.

Großfener in Mainz.

Ein Feuerwehrinspeklor getötet

Mainz, 31.San. (WTB. Funkspxuch.) Sn einer von den französischen Besatzungsbehorden als Benzinmagazin benutzten Lagerhalle in der Wallstraße Krad) heute morgen gegen 3 Uhr Feuer aus, daß in den großen Venzinmengen reiche Nahrung fajib, so daß binnen wenigen Minuten die ganze Halle in Hellen Flammen stand. Eine der Mauern der Halle stürzte während der Löscharbeiten zusammen und begrub den Feuerwehrinspektor L e i ch n e r und den Feuerwehrmann S ch e n t i l unter sich. Leich» ner wurde sofort getötet, der Feuerwehrmann schwer verletzt, so daß er ins Krankenhaus gebracht werden mußte. Die Entstehungsursache des Brandes ist noch nicht festgestellt.

Preußen.

Bau eines Gruppenwafferwerkes Hochelheim-Hörnsheim.

O Hochelheim, 30. San. Wie früher be­reits berichtet, haben die Gemeinden Hochel­heim und Hörnsheim beschso Jen, ein ge­meinsames Gruppenwasserwerk zu Bauen und zur Speisung dieses Ve.les das über­schüssige Wasser aus der Wasserversorgungs­anlage der Gemeinde Riederkleen zu be­ziehen. Rachdem die Te.Handlungen mit der Gemeinde Riederkleen abgeschlossen waren, wurde das Kreistiefbauamt in Wetzlar mit dec Aus­arbeitung eines entsprechenden Projektes be­auftragt. Die Kosten dieses Bauwerks sind auf 305 C00 Marf veranschlagt. Hiervon entfallen auf die Gemeinde Hochelheim einschl. des Anteiles an der Zuleitung von Riederkleen bis .Hochelheim und einschl. der Kosten der Kanali­sation 182 000 Mark, auf die Gemeinde Hörns­heim ebenfalls einschl. dec Kosten der gemein­samen Zuleitung und der Kanalisation 123 000 Mark. Die Landesbank in Düsseldorf stellte für den Bau zunächst einen Betrag von 80 000 Mark und bald darauf einen weiteren von 75 000 Mark allerdings zunächst nur kurzfristig zur Verfügung. Sn einer in Hörnsheim statt­gehabten gemeinsamen Sljung der Gemeinderäte von Hörnsheim und Hochelheim beschloß der Ge­meinderat von Hochelheim, den Dau der Wasserleitung und Kanalisierung für den Ort Hochelheim, sowie den Bau der gemeinsamen Zuleitung auszuschreiben und die Arbe.ten als­bald zu vergeben. Der C e neinberat von Hörns­heim faßte im Anschluß an öicie Sitzung den Beschluß, den Wasserleitungsbau für die Ge­meinde Hörnsheim um ein Sahr hinaus- z u s ch i e b e n.

Kreis Wetzlar

WSN. Wetzlar, 30. San. Sn dem Konflikt zwischen Stadtverwaltung und Stadtverordneten war von den letzteren eine Ueberprüfung der städtischen Finanzlage durch eine un­parteiische Regierungskommission gefor­dert worden. Diese Kommission weilte gestern unter Führung des Dezernenten bei der Regierung in Koblenz, Freiherrn oonKirchbach, in Wetzlar. Es fanden mehrstündige Beratungen mit den Füh- rem der Stadtverordnetenfraktionen statt. Sodann erfolgte eine Besichtigung der städtischen Baupro­jekte, bei denen die kritisierten Ueberschreitungcn eingetreten sind. Die Beratungen waren vertrau- lick). Es ist anzunehmen, daß die nächste Stadt­verordnetenversammlung näheren Aufschluß bringt.

ZI Wetzlar, 29.San. Das neuerbaute Wetz­larer Krematorium ist, wie schon kurz gemel­det, am Sonntag ohne jede Feierlichkeit seiner e ft i m ux u n g ü vergeben worben. Dieses Krematorium ist das erste in der Rheinprovürz. Es ist im Erdgeschoß der neuen Friedhofskapelle untergebracht und mit einem Ofen (System Deck- Offeneach) ausgerüstet. Die Feuerung erfolgt tei.s durch Kols, teils durch Ga§. Die Anlage rst modernster Art und mit allen erfordert chen Hi.fs- mitteln ausgerüstet. Leichenreden für Feuer- und Erdbestattung sind vorhanden. Reben diesen be­findet sich cm besonders Heck gehaltener Se.ver- raum. Die Kosten für die Einäscherung einer Leiche socken vorläufig 70 Mk. befragen.

lieber die erste diesjährige Sitzung der 3 n - dustrie. und Handelskammer Gießen wird uns berichtet:

Herr Kommerzienrat Schirmer gibt vor Ein­tritt in die Tagesordnung seiner Freude Ausdruck, die Mitglieder wieder in Gesundheit und Schaffens­freude zum Wohle von Handel und Sndustrie des Kammerbezirks versammelt zu sehen. Er begrüßt im besonderen das ncugewöhlte Mitglied, Herrn Fabrikant Georg Dietrich Bücking aus Alsfeld, und appelliert ebenfalls an seine Bereitwilligkeit zu ernster und fleißiger Mitarbeit, was von diesem zu­gesagt wird. Nach dieser Begrüßung gibt der Vor­sitzende, altem Brauche gemäß, einen

Rückblick über das abgelaufene Wirtschaftsjahr mit einem kurzen Ausblick ins neue Jahr.

Seine Ausführungen bewegen sich in großen Zügen in folgenden Gedankengängen:

Die Erfolge von Sndustrie und Handel seien nach der übereinstimmenden Auffassung aller Wirtschaft-,- kreise weit hinter denen des Vorjahres zurückgeblieben. Die Ursache für. diese be­trübliche Erscheinung müsse in den steigenrnm Lasten aller Art, welche in ununterbrochener Reihenfolge der deutschen Wirtschaft aufgebürdet werden, wie Steuern, soziale Abgaben, Löhne und Gehälter, Fracht- und Portokosten, gesucht werden. Eine K a - pitalneubildung in einem für Handel und Sndustrie so wünschenswerten Ausmaße sei deshalb völlig ausgeschlossen. An Hand von rei­chem Zahlenmaterial wird diese schwere Not der deutschen Wirtschaft grell beleuchtet. Auch sei im abgelaufenen Sahre der Gang der Wirtschaft durch lange und schwere Lohnkämpfe erschüttert worden; der W i r t s cha f t s s r ie d e sei aber eine Not­wendigkeit für das Gedeihen der Wirtschaft. Die zukünftige Entwicklung hänge ganz und gar von der Erkenntnis des t a t s ä ch l i ck) e n Zustan­des der deutschen Wirtschaft ab, die zum Ausgangs­punkt aller Steuer- und Wirtschaftspolitik gemndjt werden müsse. Eine weitere Voraussetzung für das Wohlergehen der Wirtschaft sei die endgültige Lösung des Reparationsproblems. Zu einer o p - t i m i ft i s ch e n Auffassung in dieser Be- ziehung bestehe allerdings leider wenig Anlaß. Gleichwohl dürfen und werden Handel und Sn­dustrie nicht den Mut verlieren, an ihrem Teile an dem Wiederaufbau der deutschen Wirtsck)aft weiterzuarbeiten.

Der Vorstand der Kammer, bestehend aus den Herren Kommerzienrat Schir­mer als Vorsitzendem, Kommerzienrat Kling- f p o r als stellvertretendem Vorsitzenden und Herrn Röhr als Rechner, wird burdj Zuruf wieder­gewählt. An Stelle des ausgeschiedenen stellvertre­tenden Vorsitzenden, Herrn Kommerzienrat Grüne­wald, wird ebenfalls durch Zuruf Herr Kommer­zienrat R a m s p e ck (Alsfeld) gewählt.

Eine Kundgebung zur Steuerpolitik.

Nach einem Vortrag des Syndikus überDeutsche Finanz- und Steuerpolitik", an den sich eine sehr anregende und ausgedehnte Aussprache onschließt, wird die folgende Entschließung von der Vollver­sammlung angenommen:

Bei dem Zusammentritt des neuen Reichstags hat der Herr Reichskanzler erklärt, daß auf dem Gebiete der Steuerpolitik die Regierung ihr Augen­merk der Frage zuwenden werde, inwieweit die drückende Steuerlast eine Erleichte­rung erfahren könne, wodurch zugleich die Spar­fähigkeit und die Kapitalbildung im Simern ge­fördert würde. Sn diesen programmatischen Worten hat also der Herr Reichskanzler die schwere steuerliche Not der deutschen Wirt­schaft vor aller Welt anerkannt und gleichzeitig auch angebeutet, worauf es in erster Linie an­kommt, wenn die Wirtschaft weiter leben und ge­deihen soll, nämlich auf die Bildung von Neu- kapital. Mit Recht durfte daher erwartet wer­den, daß diesen Worten alsbald die große und be­freiende Tat folgen werde. Um so mehr wird jetzt die Wirtschaft burd) das von dem Herrn Reichs- sinanzminister vorgelegte Steuerprogramm zur Deckung des Fehlbetrages im Reichshaushalts- plan für 1929 enttäuscht. Sn keiner Weise kann hierin eine befriedigende Lösung der zweifellos schwierigen Dcckungssrage erblickt werden. Denn die Erhöhung der Biersteuer wird zu einer weite­ren Konzentrationsbcwegung im Braugewerbe fuh­ren, wobei zahlreiche kleine und mittlere Betriebe zugrunde gehen und die von ihnen beschäftiaten Personen zur Arbeitslosigkeit verurteilt werden. Auck) im Schankgcwerbe werden zahlreich Existen­zen der Vernichtung anheimfallen. Ebenso wird die Landwirtschaft durch Derbrauchsrückgang in Brau­gerste, die Maschinenindustrie durck) eine Absatz- Minderung in Brauereimaschinen empfindlich ge­troffen werden. Die Erzielung eines höheren Be­trags aus dem Branntweinmonopol wird die Lage des Gewerbes noch weiter erschweren. Die Erhöhung der Vermögens st euer und Erb- s ch a f t 5 ft c u e r wird die für die Wirtschaft so lebensnotwendige Kapiatalbilduna in rückläufiger Weise beeinflussen. Angesichts solcher Wirkungen ist gewiß die Forderung gerechtfertigt, andere Wege zur Deckung des Fehlbetrags zu suchen und zu finden. Den ersten Schritt hierzu will ja die Reichsregierung selbst tun, indem sie die K ü r z u n g der alljährlichen Steuerüberweisungen an die Länder und Gemeinden vorschlägt; nur ist zu wünschen, daß dieser als Notmaßnahme ausdrücklich bezeichnete Vorschlag zur Regel wird in dem Sinne, daß ein für alle Male eine Höchstgrenze für diese Uebcrweisungen festgesetzt wird und alle diese Höchstgrenze überschreitenden Beträge zu Steuer­erleichterungen Verwendung finden. Gleichzeitig müssen aber von Reichs wegen Bindungen geschaffen werden, welche es unmöglich machen, daß Länder und Gemeinden nun ihrerseits die Steuerschraube unbegrenzt anziehen. Es muß wei­ter unter allen Umständen auf eine Einsparung am Sozialetat hingestrebt werden, denn die Lasten der Sozialversicherung haben schon lange das wirtschaftlich tragbare Maß überschritten. Schließlich muß gehofft werden, daß es unseren Unterhändlern gelingen wird, eine der Gerech­tigkeit und der Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft entsprechende Herabsetzung der Reparationsschuld zu erreichen, welckze sich wohl auch in einer Entlastung des Reichshaus­halts auswirken dürfte."

(Langd), befriedigend. .

licner: G. Osthcim (Steinheim), gut. Weiße Leghorn: Wilhelm Reichhardt (Rodheim), gut. Bantam, schwarz (Zwerge): E. Kühn (Lau-

. Oberhessen.

Geflügelschau in Hungen.

! Hungen, 28. San. Am Samstag und Sonn­tag fand in der Turnhalle die Geflügel aus- sceltung des Bezirkes Schotten -Lau- b a d) « H u ii g e n statt. Die Schau war mit etwa 200 Nummern sehr gut beschickt. Die durch die Preis­richter O st h e i m (Echzell) und 5 ä g e r (Ober- Hörgern) vorgenommene Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:

Abt. Hühner. 0 r p in g to n : Wilhelm Keil II. (Ellingshausen), Ehrenpreis; derselbe noch zweimal gut. Plymouth-Rocks: Hch, Högy (Laubach), befriedigend. Wyandottes, weiß: G. Heßler (Hungen), Ehrenpreis; K. Spamerlll. (Schotten), zweimal sehr gut; G. Heßler und H. Poppelbaum (Hungen), gut. Schwarze Wyandottes: Ernst Kühn und K. Rühl (Laubach), Ehrenpreis; H. Poppelbaum (Hungen), sehr gut; B. Hogy (Ruppertsburg), K. Rühl (Laubach), G. Müller I. (Bettenhausen), Ernst Kühn (Laubach), gut; BHögy, K. Rühl (Laubach) und G. Müller (Bettenhausen), befriedigend. Rebhuhnfarb. Wyandottes: Lehrer Dietrich (Rodheim) und Ludw. Roth (Stern- Heim). Ehrenpreis; L. Roth zweimal sehr gut; Leh­rer Dietrich und L. Roth, gut. Goldhalsrge Wyandottes: Lehrer Dietrich (Rodherm), Ehrenpreis; Gustav Ostheim (Steinheim), sehr gut. Gestreifte Wyandottes : O. Graf (Schotten), Ehrenpreis; derselbe zweimal gut. Helle Wyan­dottes : Th. Eise (Schotten), zweimal gut. llhodeländcr: Bürgermeister Metzger (Röthges), Ehrenpreis, sehr gut und gut. M i n o r t a : 3. Kranz (Schotten), zwei Ehrenpreise; K. Spanier (Schotten), '.wcimal gut. Barnevelder: Bürgermeister Metzger (Röthges), zwei Ehrenpreise; derselbe und K. Lotz (Schotten), sehr gut; derselbe und Bürger­meister Metzger, gut. Weiße Reichshuhn er: L. Kröll (Rodheim), sehr gut und gut. Schwarze Rheinländer: Fr. Stotz (Laubach), gut. Hon­da n ' Karl Reitz (Stockhausen), Ehrenpr. und sehr- gut. Silberhalsige Docking: Heinr. Högy (Laubach), Ehrenpreis, zweimal gut und befriedi­gend. Bunte Sussex: R. Schmidt (Kolben­mühle), Ehrenpreis und zweimal sehr gut; derselbe und R. Fritz Wwe. (Langd), gut; letztere befriedi­gend. Rebhuhn farb.Staliener: R. Schmidt (Kolbenmühle), Otto Bommersheim (Dettenhausen), Ehrenpreise; dieselben und G. Kohlheyer (Hungen), sehr gut; Schmidt, Bommersheim. Kohlheyer und E. Hofmann (Rodheim), gut. Schwarze Sta­ll c n c r : A. Steul (Bettenhausen), zweimal, 3m. Rochenberger (Gedern), einmal Ehrenpreis; diesel­ben, sehr gut; Sui. Rothenberger, Otto Säger VI. (Ulfa) und'R. Kriesel (Laubach), gut. Schwarz- scheckige Stal i ener: Wilh. Vellen (Langd), Ehrenpreis, sehr gut und zweimal gut. Gelbe Italiener: Fr. Spuck II. (Laubach) und Rud. Schmidt (Kolbenmühle), Ehrenpreis; Fr. Spuck, R. Schmidt und F. Faber (Hungen), gut; letzterer befriedigend. Gestreifte 3taliener: Karl Pitz (Laubach), sehr gut und dreimal gut. Silber­halsige Stal i ener: Hch. Rühl VI. (Laubach), Ehrenpreis, gut und befriedigend. Weiße Leg­horn: H. Döpfer (Langd), sehr gut; derselbe und Fr. Wolf (Laubach), gut. Ostfriesische S,l- bermöoen : Alb. Enaeler (Hungen), sehr gut; ders. und W. PietschI. (Hungen), gut. Schwarze Hamburger: Ed. Schäfer (Muschenheim), zwei­mal Ehrenpreis; derselbe zweimal und Hch. Höay (Laubach), einmal sehr gut; Hch. Högy, W. Keck II. (Ettingshausen), Sol). Dörniß (Laubach), gut.

Abt. Zwerge. Weiße Wyandottes: K. Feickl. (Rainrod), gut und befriedigend. Ban - tarn, schwarz: A. Schühler (Schotten), H. Hogy (Laubach), Ehrenpreis; H. Högy, sehr gut; derselbe, Ä. Schiißler und Fr. Wolf (Laubach), gut. Ban­tam., Silber: Fr. Wolf (Laubach), Ehrenprers und gut. Mille-Fleurs, p o r z e l la n f a r b.: K Reitz (Stockhausen), Ehrenpreis; derselbe zwei­mal gut. Sebright, Silber: Theodor Eise (Schotten), Ehrenpreis, zweimal sehr gut und gut. Seb rightGold: A.Schühler (Schotten), Ehren­

sehr gut; Ehr. Kühn (Schotten), Ehrenpreis; Heinr. Marx, Wckh. Sauerwein (Hungen), Ehr. Kühn (Schotten), zweimal, Wilh. Schuld (Hungen), gut; Ehr. Kühn (Schotten), W. Sauerwein (Hungen), W. Diehl (Hungen), W. Schuld (Hungen), befriedi­gend. Tauben, paarweise: 3. Rothenberger (Gedern), einmal, K. Pitz (Laubach), zweimal Eh­renpreis; 3. Rothenberger, K. Pitz, zweimal, H. Göbel (Laubach), Hch. Aug. Stengel (Laubach), zweimal sehr gut; 3. Rothenberger, zweimal, B. Högy (Ruppertsburg), R. Kriesel (Laubach), K. Pitz (Laubach), H. K. Silz (Laubach), zweimal und Otto Ebersohn (Hungen), zweimal gut; Otto Ebersohn (Hungen), befriedigend.

Für die Prämiierung standen etwa 60 Ehrenpreise zur Verfügung. Die Eröffnung der Schau fand am Sonntagvormittag durch den Bezirksoorsitzenden 21. Schühler (Schotten) statt, der in seiner Ansprache auf die Wichtigkeit der deutschen Rasse-Geflügelzucht hinwies. Der Besuch der Ausstellung war recht stark.

Landkreis Gietzen.

u. Klein-Linden, 29. San. Der Män- nergefangvereinHarmonie", gegrün* bet 1887, trat am Sonntag im Saale des Gast­hausesSur deutschen Eiche" mit seinem ersten Konzert an die Oessentlichkeit. Anerkennens- toerterweise kam das Volkslied voll und ganz zur Geltung. Die Dortragsfolge brachte im ersten Teil zwei alte Soldatenlieder, die dem Gedächtnis unserer Gefallenen gewidmet waren. Sn der Folge tarnen dann noch einige im Volkston ge­haltene Chöre von Kirchhof und Mühlberg, einige Ständchen und alte Liebeslieder zum Vor­trag. Am besten gefiel der ChorRosemarre von Mühlberg, gehalten in feinem Piano bis Pianissimo. Der Vortrag dieses Chores zeigte, daß der Dirigent, Lehrer Lotz, Weidenhausen, der den Verein erst seit einigen Monaten leitet, den Chor schon weit gefördert hat. Sämtliche Liedervorträge ernteten reichen Beifall. Lobend erwähnt seien auch die vortreffllchen Musikvor- träge der Kapelle Topp, Gießen. Abends fand die Abenbunterhaltung statt, bei der einige Thea- terstückchcn, recht gut gespielt, dankbare Aus­nahme fanden. Wilhelm Germer würdigte die Verdienste des langjährigen ehemaligen Vor­sitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden Heinrich W> ahl, der schon über 40 Sahre dem Verein als aktiver Sänger die Treue hält, und über­reichte ihm aus Anlaß seines 66. Geburtstages ein Dlnmengebinde. Tanz und Verlosung been­digten die Feier.

z Rödgen, 30. San. Llnsere älteste Ein­wohnerin, Elisabeth Schmidt, geb. Körber, vollendet am Freitag, 1. Februar, ihr 8 8. Le­bensjahr. Wenn sie auch körperlich schon längere Zeit leidend und infolgedessen immer ans Haus gebunden ist. so ist sie geistig noch rege.

ctz Lollar. 30. San. Eine öffentliche Ge­meinderatssitzung mit umfangreicher Tagesordnung fand gestern abend statt. Von den Verhairdlungen ist u. a. zu berichten: Die katho­lische Geistlichkeit hat um Heberlaffung eines Schulsaales für die Abhaltung von Gottesdiensten an jedem zweiten Sonntag für die Katholiken von Lollar und Um» gebung nachgesucht- Dem Antrag siche, so wurde betont, ein früherer allgemein gültiger Beschluß des Gern rindern tos entgegen, wonach die Sch'll- räume nur für unterrichttiche Zwecke überlassen werden tonnten. Der Geme'nderat kam daher zu einem ablehnenden Beschluß. Ein Gemeinde­

ratsmitglied teilte dazu mit. daß die General- direkiion der Buderusschen Eisenwerke inzwischen einen Raum des Wohlfahrtsgebäudes des hiesi­gen Werkes für den genannten Zweck zur Ver­fügung gestellt hat. Auf ein Gesuch des Vogelsberger Höhenklubs um Unter­stützung für das Sugendhe im auf der Her - chenhainer Höhe wurden atä einmaliger Betrag 20 Mk. bewilligt. Der Wegever­kauf an die Buderusschen Eisen- werke konnte heute endgültig entschieden wer­den. Das Werk hat sich mit dem Grundstücks­besitzer wegen des Verkaufs des Daumstückes ge­einigt. so daß der Einspruch des Besitzers gegen die Abtretung des Weges zurückgezogen wird. Der Eemeinderat beschloß einstimmig den Ver­kauf des Weges. Mit Mehrheit wurde weiter als Verkaufspreis der Betrag von 2 Mark für den Quadratmeter beschlossen. Die Ge­meindejagd wird am 4. Februar auf neun Sa£tc verpachtet. Der Gemeinderat behält sich die Genehmigung bei gleichzeitiger Auswahl unter den drei Letztbietenden vor. Zum wieder­holten Male stand die Frage der Gebühren­fest s e h u n g für die im Sahre 1926 beschlosse­nen Doppelgrab ft ätten auf der Tages­ordnung. Der zwischen dem ©emcinberaf bzw. einer knappen Mehrheit einerseits, dem Kreis­amt Gießen und dem Ministerium des Snncm anderseits bestehende Streit über die Höhe der Gebühr hat das Kreisamt veranlaßt, erneut darauf hinzuweifen, daß es, wie auch der Mi­nister des Snnern. über den Betrag von 500 Mark hinaus nicht genehmigen könne. Deshalb empfiehlt das Kreisamt dem Gemeinderat brin­ge nb, einen Beschluß in dieser Höhe herbei­zuführen. da andernfalls die Gemeinde wegen Fehlens eines rechtsgültigen Beschlusses keine Gebühr erheben kann. Gegebenensalls käme nur das Verwaitung2streitversähren in Betracht. Wäh­rend die sozicckdemolratischen Gemeindevertreter auf ihrem Standpunkt beharrten, machten die übrigen Gemeinderatsmitglieder in eindringlich­ster Form auf die Gefahren dieser Streitfrage aufmerksam, bezeichneten den vom Kreisamt zur Annahme empfohlenen Vorschlag als sehr gün­stig. da es sich nur um eine Dürgezeit von 30 Jahren handelt (der gebrauchte Ausdruck ..Erbbegräbnis" ist daher nicht zutreffend, D. 2.) und lehnten die Verantwortung für einen evtl, erwachsenden Prozeß, der keinerlei Aussicht auf guten Ausgang habe. ab. Ein Antrag im Sinne des Vorschlages der Aufsichtsbehörde wurde bei der Abstimmung mit 7 gegen 7 Stim­men der sozialdemokratischen Gemeinderats­mitglieder abgelehnt.

Kreis Friedberg.

WSN. Oppershofen, 30.San. Heute mor­gen gegen 6.30 Uhr wurde der verheiratete Snva- iide Älbert Ascher tot aufgefunden. Er ist auf dem Wcge nach Hause offenbar gestürzt, konnte sich nicht mehr erheben und ist bann er­froren.

Kreis Büdingen.

Q Aidda. 30. San. Der Gesangverein SängcrErans 1 8 3 9 Ridda" feiert vom 29. Suni bis 1. Suli daS Fest seines 90jäh­rigen Bestehens. Er hetbiitbei dieses Fest mit einem nationalen Gesangswett- st reit. Der Delegierten lag sinder bereits am 3. Februar nachmittags hier statt. Eine Anzahl

preis und gut.

Abt. Zuchtstämme. Porzellansarb. Dr« pington: Heinr. Poppelbaum (Hungen), gut. Schwarze Wyandottes: Lehrer Walther (Willingen), gut. S i l b e r h a l s i g e Dorting: H. Poppelbaum (Hungen), sehr gut. Russische Orlofs: Bürgermeister Rahn (Altenhain), Ehren- preis. Schwarze Rheinländer: Fr. Stotz <Laubach), Rich. Schäfer (Hungen), gut. Reb - buhn f. Italiener: G. Kohlheyer (Hungen), sehr gut; O. Ebersohn (Hungen), gut. Schwarze Staiiener: Ad. Steick (Bettenhausen), Ehren­preis. Schwarzscheckige Staliener: W. Velten II. (Langd), sehr gut. (Bc ft reifte Sta­liener: Karl Pitz (Laubach), sehr gut; öerd. Gall ...... Silberhalsige Sto­

rni! Binden: H. Högy (Laiibach), gut und befriedi­gend. Hessische Kröpfer, blau ohne Binden: Karl Pitz (Laubach), Ehrenpreis. Hessische Kröpfer, son­stige: G. Hupfer (Schotten) und H. Högn (Laubach), Ehr, "preis: derselbe, R. Kriesel (Laubach), sehr gut; H. Höoy, R. Kriesel, gut. Brünner Kröpfer, weiß: 'H. Högy (Laubach), sehr gut, zweimal gut und befriedigend. Blaue Strasser: 3. Kranz .Schotten), Ehrenpr. und gut. Schwarze M o h - rcnlöpse Helmut Guntrum (Münster), sehr gut und f t. Koburger Lerchen: 3. Kranz (Schotten), Ehrenpreis; Wilh. Biedenkopf (Mün- Her), zweimal, 3. Kranz, einmal sehr gut: Bieden- topf zweimal. Kranz 'inmal gut. Sohurger Silber l er d)en : Wilh. Biedenkopf (Münster), Ehrenpr. und gut. Schwarze Starenhälse: 0. (Münster), sehr gut, mennal gut Gold' gimpcl K. Silz (Laubnch), gut. Silber flü- qe l : Otto Ebersohn (Hungen) sehr gut. Engi, rot gcrnönchl: K. Pitz (Laubad)), sehr n üben : Hch. Marx (Ruppertsburg),

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