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Wirtschaft

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Kühe

bis 75, E 70 bis 74. Im Vergleich mit den

schloß sich an.

Preisen der letzten Woche gaben Ochsen, Kühe

übernommen.

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Devisenmarkt Berlin Frankfurt

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in Mark: Ochsen A 1 57 bis 60, A 2 B 1 48 bis 52; Vnllen A 53 bis 56, B

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schaulicht.

Vach lebhaftem Beifall dankte Oekonomierat

9- © Farben-Industrie Dynamit Nobel . . . Scheibeanstalt.... ©olbldimiBt .... Rülgerswerte .... MetatlgeieUichasl . .

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Deutsche (Erb81 . Gflenrr Steinkohle Geilenkirchener .

und Färsen je 1 ME, Bullen 3 Mk., Kälber 8 Mk. und Schweine 9 Mk. nach, wahrend Schafe behauptet blieben.

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Ricbeck Montan.....

dem andere deutsche Staaten vorausgegangen seien. Bei der Zugleistung müsse ein Pferd das vier- und fünffach: Gewicht seines Eigengewichtes ziehen. Daran schlössen sich Konditionsprüfungen des Tierarztes. Die Vorführungsringe bei Aus­stellungen müßten länglich sein, damit die Tiere durchtraben könnten. Änter Typ verstehe man Form, Stellung. Proportionen, Schnitt, Schwere. Größe eines Tieres, er werde gebildet durch Vererbung und Anpassung. 3n Hessen beständen zwei Zuchtrichtungen: Arbeitsschlag auf belgi­scher Grundlage und Wagenschlog auf Olden­burger Grundlage. Der Arbeitsschlag solle für die hessischen Wirtschaftsverhältnisse ein stark­knochiges Pferd hervorbringen. Das Wagen­pferd solle nicht über Mittelgröße, tief und breit sein. Hier habe man auf Oldenburger Grundlage bereits in Sachsen, Mittelfranken. Rottal und Schlesien gute Erfolge erzielt. Auch Hessen könne mit Oldenburgern züchten, und zwar mit dem tiefen gedrungenen Typ. Kleber Züchtungsfragen erklärte der Redner, daß die größte Bedeutung für die Entwicklung im ersten Lebensjahre des Fohlens liege, hier liegen 75 Prozent des Wachstums, im zweiten Lebens­jahr 17, im dritten 7, im vierten nur noch ein Prozent. Die reichliche Iugendernährung sei neben der Hengstwahl ausschlaggebend für die Rachzucht. 16 Wochen solle das Fohlen säugen, und zwar viermal täglich. Der Weidegana sei unentbehrlich. Als Beifutter gelten Bohi- Leinkuchen, Möhren, gutes Heu. Vor dem vierten Jahre dürfe das Tier nicht schwere Lasten ziehen.

Die fesselnden Ausführungen des Redners wurden durch ausgezeichnete Lichtbilder veran-

Für unverlangt eingefandte Manuskripte '----- -----

ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr Fritsch für den Vortrag. Eine rege Aussprache

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 7 o. Sy, Lombardzinsfuß 8 o. H.

Wochenbericht vom Frankfurter Effektenmarkt.

Auch in dieser Woche änderte sich am Ge­samtbild der Börse nichts. Die Stimmung blieb l u st l o s und nervös. Die Verschlechterung der Situation nahm eher noch überhand, da sich die ungünstigen Momente immer mehr an- häuften. Die ungünstige Entwicklung der Reu- horker Börse machte weiter einen schlechten Ein­druck. ferner nahmen die Insolvenzen zu, so daß eine starke Beunruhigung Platz greifen muhte. Die besseren internationalen Geldmarkt­verhältnisse fanden nur wenig Beachtung. Der Auftragsmangel hielt weiter an, und die Unter­nehmungslust der Spekulation beschränkte sich auf ein Minimum. Das Angebot war vorerst nicht nennenswert groß, aber trotzdem ergaben sich zumeist Abschwächungen. Der Bericht des Aufsichtsrates der I.-G.-Farbenindustrie befrie­digte nicht vollkommen, obwohl die Geschäfts­aussichten günstig seien. Man hatte mit einer Erhöhung der Dividende gerechnet. Dann kam der Liquidationstag, an dem die Spekulation zu Exekutionen schritt, und bei der Aufnahme­unfähigkeit des Marktes traten ganz erhebliche 2tbschwächungen ein. Anregungen waren wieder kaum vorhanden, und die Börse hatte keine Stühe, so dah weitere Tiefkurse zu verzeichnen waren. Die Börse in Reuyork war weiter recht unsicher. Man stand unter dem Eindruck der Insolvenzen in den letzten Tagen, und die Kuli^e schritt durch Verkäufe zur Geldbeschaf­fung. Aber trotzdem konnte sich das Geschäft auf dem ermähigten Riveau verschiedentlich etwas beleben, da die niedrigen Kurse einen gewißen Anreiz boten. Auch machte der günstige Reichs­bankausweis einen vorteilhaften Eindruck. Doch verstärkte sich das Angebot wieder, so dah die zwischendurch eingetretenen Gewinne wieder ver­loren gingen. Rur Reichsbankanteile machten eine Ausnahme und waren lebhaft gesucht, bei einer Erholung von etwa 8 v. H. an einem Tage. Bei einem Vergleich mit den Rotierungen der vergangenen Woche war hier ein Gewinn von 12 v. H. auf getreten. Auch nach der ^leberwin- dung des Liquidationstages war die Börsen­verfassung weiter recht ungünstig, obwohl von einer Materialherausgabe kaum mehr gesprochen werden konnte. Man stand immer noch im Banne der Vorkommnisse der letzten Tage.

Zum Wochenschluh änderte sich die Tendenz jedoch plötzlich. Die Banken schritten zu I n - terventionen. und die Kulisse fühlte sich veranlaht, zu Deckungen zu schreiten. Vachdem es vorübergehend, hervorgerufen durch neuere Konkurse, auch im Auslande, und der starken Zunahme der Arbeitslosigkeit im Reiche schwächer geworden war, machte sich auf einmal leb­hafteres Deckungsbedürfnis geltend. Die Kulisse schritt zu Reuengagements. Ein Teil der Verluste, die im Lause der Woche einge­treten waren, konnte wieder eingeholt werden. Besonderes Interesse mochte sich für Elektro-. Montan- und Chemiewerte geltend. Einige Kauf­aufträge sollen ebenfalls Vorgelegen haben. Rur Bemberg, Chade und Svenska hatten einen grö­ßeren Verlust aufzuweisen. Kaliwerte lagen ge­genüber der vergangenen Woche bis zu 19 v. H. schwächer. Bei Schuckert und Siemens blieb ein Verlust bis zu 10 v. H. bestehen. Renten lagen still und schwächer. Am Devisenmarkt war Spa­nien weiter schwach. Die Mark konnte sich inter­national befestigen. Geld war zum Ultimo mit 7,5 v. H. gesucht. Die Börse schloß etwas lebhafter und zuversichtlich.

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Im Einklang mit den angekündigten Regie- rungsmaßnahmen (Regelung des Getreidezolles) und den weiter festen Auslandnotierungen er­öffnete der Frankfurter Produktenmarkt die neue Woche in ausgesprochen fester Haltung, wo­bei die Umsahtätigkeit sehr lebhaft war. Rament- lich in Brotgetreide und in Roggenmehl waren beträchtliche Preissteigerungen zu verzeichnen.

Weizen war etwas mehr angeboten, da aber das Mehlgeschäft zur Zeit ziemlich befriedigend ist, kamen wieder größere Abschlüsse, namentlich für rheinische Mühlen, zur Ausführung. Aus­landweizen infolge der starken Steigerungen an den lleberfeemärtten nur wenig gefragt. Auch ist das Interesse insofern sehr gering, als nach einer Regierungsverfügung nur noch Inlandbrot-

getreide verarbeitet werden darf. Roggen wurde angesichts der Unsicherheit über die kom­menden Regierungsmaßnahmen zurückgehalten, und da die Mühlen nur schwach versorgt sein sollen, fand das herauskommende Material bei bis zu 1,50 Mark höheren Preisen glatte Unter­kunft. Mehle im Einklang mit der besseren Lage am Drotgetreidemarkt und dem zunehmen­den Bedarf für die Weihnachtsfeiertage lebhaft und im Preise ziemlich erhöht. Roggenmehl stand dabei im Vordergründe des Interesses. Auch von Weizenmehl feinste Auszugsmehle gut ge­fragt. Hafer und Gerste ruhig. Von Gersten fanden nur feinste Brauqualitäten, die ziemlich knapp angeboten waren, etwas Beachtung. Mais ruhig. Kleie weiter erhöht und ziemlich lebhaft.

Zum Wochenschluß machte sich auf Grund der nunmehr veröffentlichten Regierungsvorlage über die Agrarfrage eine starke Vervosität bemerk­bar, unter der das Geschäft stark zu leiden hatte. Die Nominierung sog. Rormalpreife für die ver­schiedenen Getreidearten veranlaßte die Verkäufer zu größter Zurückhaltung. Aber auch die Käufer, insbesondere die Importeure von Roggen und Hafer, wollen Veuengagements nicht eingehen angesichts der Unsicherheit über die Höhe des Einfuhrscheinwertes. Einige Umsätze fanden ledig­lich in Roggen und Roggenkleie statt, die weiter etwas anziehen konnten. Im übrigen hielten sich die Veränderungen in kleinem Rahmen.

Verglichen mit den Preisen der vergangenen Woche lagen Roggen und Roggenmehl je 1,5t Mark, Weizen, Weizenmehl, Weizen- und Rog­genkleie je 1 Mark und Gerste 0,25 Mark höher, während Mais 0,25 Mark niedriger lag. Hafer blieb behauptet. Weizen 26,50 bis 26,60; Roggen 19,25 bis 19,50; Gerste 19,25 bis 19,75; Hafer 18; Mais 18,75 bis 19; Weizenmehl, südd., 33,50 bis 39; Weizenmehl, niederrh., 38,25 bis 39; Roggenmehl 28 bis 29,50; Weizenkleie 10,75; Roggenkleie 10,75 Mark.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Der Frankfurter Schlachtviehmarkt eröffnete den neuen Derichtsabschnitt in überwiegend ge­drückter Halt ung und sehr gerin­gem Geschäft. Waren schon am Haupt­markt die Rinder ziemlich flau, so am Reben­markt besonders Kälber und Schweine, wäh­rend Schafe von der Abwärtsbewegung ver­schont blieben. An diesen Preisrückgängen dürften vor allem der starke Austrieb und nicht zuletzt die immer mehr anwachsenden Arbeitslosen­ziffern schuld sein; der dadurch bedingte Ab- sahrückgang bei den Metzgern läßt diese nur den geringsten Bedarf eindecken. So waren vor allem Kälber und Schweine stark in Mitleiden­schaft gezogen, so daß Preisvcrluste bis zu 9 Mk. die Folge waren. Am Rindermarkt gingen die Preiseinbußen bis zu 3 Mk. Der Antrieb war erheblich stärker. Das Geschäft wickelte sich infolgedessen in den denkbar engsten Grenzen ab. so daß größerer Ueberstand ver­blieb. Der Abtrieb nach auswärts war weiter stark. Auf dem Sch weine markt war die Beschickung wieder ungewöhnlich groß. Rach sehr flauem Geschäft verblieb großer Ueberstand. Die Preise gaben, wie schon oben erwähnt, bis zu 9 Mk. nach. Am Kälbermarkt war die Situation die gleiche wie bei Schweinen. Auch hier war der Auftrieb erheblich groß. Rach schleppendem Geschäft wurde der Markt jedoch geräumt Hier gingen die Preisverluste bis zu 8 Mk. Schafe hatten trotz des geringen Auf­triebes nur schleppendes Geschäft. Der Markt wurde jedoch geräumt. Die Preise konnten sich behaupten. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1772 Rindern, darunter befanden sich 347 Ochsen, 97 Dullen 706 Kühe und 455 Färsen, ferner aus 1751 Kälbern, 702 Schafen und 5422 Schwei­nen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergan­genen Woche waren 180 Rinder, 478 Kälber und 828 Schweine mehr angetrieben, während 313 Schafe weniger zum Verkauf standen.

Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht

Hessischer Landespferdezuchiverein.

Es war eine stattliche Anzahl von Pferde- züchtem aus dem Hessenlande, die sich in Fried­berg im Hotel Trapp zusammenfand, um sich mit wichtigen Fragen der Pferdezucht zu beschäftigen. Als Ehrengäste wohnten der Tagung bei: der Präsident dec Landtoirtsch.iftskainmer, Oekono­mierat Hensel, Generaldirektor Dr. Ha­mann, Darmstadt, der Vorsitzende des Provin­zialausschusses für Oberhessen, Oekonomierat Breidenbach, Dorheim, Generalsekretär Dr. KL g g n e r, Gießen, Graf v. Bredow. Alten­burg und Graf Erbach- Erbach, der Ehren­vorsitzende Oekonomierat Müller, Reuhof, und Landesstallmeister L R. Schörke, Darmstadt.

Der Landesvorsitzende Oekonomierat Fritsch begrüßte die Gäste, wies auf die hohe Bedeu­tung der Landestagung hin und stellte den neu gewonnenen Referenten für Pferdezucht der Landwirtschaftskammer, Dr. Denker, vor. Dr. Denker zeigte an zwei vorgeführten Pferden vor dem Hotel Trapp die Frisur und Aufmachung eines Pferdes, tote man es bei Ausstellungen und Märkten präsentiert. Den Schnitt von Mähne und Schwanz führte er praktisch aus und gab Anleitung über Hufbehandlung und Vorführung eines Pferdes. Daran schloß sich im Saale ein Lichtbildervortrag über das Thema:

Das Ausslellungswesen unter besonderer Be­rücksichtigung von Typ- und Züchtungsfragen in der hessischen Landespserdezuchtz"

Dr. Denker erklärte einleitend, daß er bet Körungen etwa 260 Stuten gesehen habe, er habe oft gesunden, daß noch Unklarheiten über Typ­fragen herrschten, daß Aufmachung, Hufbehand­lung und Vorführung der Tiere zu wünschen übrig ließen. Seine weiteren Ausführungen glie­derte der Redner in: Zweck und Ziel des Aus­stellungswesens, die hessischen Verhältnisse, Typ- fragen und Züchtungsfragen. Die wichtigsten Förderungsmaßnahmen zur Hebung der Tierzucht seien Leistungsprüfungen und Ausstellungswesen. Die Ausstellung fei eine Reklame und diene dem Absatz, sie bilde daneben ein vorzügliches Lehrmittel, sie zeige Vererbung und Auslese der besten Zuchttiere. Die Ausstellung sei ein Weg­weiser zum Typ des Tieres. Die Bezirksschauen und Provinzialschauen brächten einen größeren Wettbewerb, bei Familienwettbewerb komme es in erster Linie auf die Rachzucht an, hier zeige sich die Vererbung des Zuchttieres, und dies sei für den Züchter maßgebend. Bei größe­ren Schauen solle man stets darauf bedacht sein, das beste Material dem Zuchtgebiet zu erhalten. Die Turniere hätten als Pferdeschauen nicht ge­ringen Wert. Die Leistungsprüfungen sollten auch in Hessen durchgeführt werden, nach-

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* Deutsche Gold- und Silberscheide­anstalt vorm. Roehler, Frankfurt am Main. An der gestrigen Frankfurter Börse trat ziemlich lebhafte Rachfrage nach den Aktien der Gesellschaft bei steigendem Kurs in Erscheinung. Dem Vernehmen nach ist für das Geschäftsjahr 1928 29 wieder mit 9 v. H. Dividende zu rechnen. Die darüber beratende Aufsichtsratssitzung findet jedoch erst Mitte Dezember statt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt, 30. Nov. Tendenz lustlos. Zum Wochenschluß änderte sich an der schon zur Gewohn­heit gewordenen Börsenverfassung nur wenig. Das Geschäft war noch stiller als an den Vortagen, da Anregungen fast vollkommen fehlten. Die Neuyorker Börse war geschlossen. Im Grundton der Börse war jedoch eine gewisse Widerstandsfähigkeit nicht zu ver­kennen, da einzelne Bankberichtc vor allzu großem Pessimismus warnten, die Lage eher als gesund be­zeichneten und die Krise als beendet betrachten. Die Kursgestaltung war jedoch gegenüber der gestrigen Abendbörse keine einheitliche, da einerseits ver­einzelte Nachfrage eine Besserung der Kurse brachten, anderseits einige Abgaben ein Nachgeben in ge­ringem Umfange herbeiführten. Die Abweichungen nach beiden Seiten gingen aber selten über 1,5 v. H. hinaus. Etwas mehr gedrückt waren am Elektro­markt Siemens mit 2,5 v. Sy, Gesfürel konnten da­gegen 1,5 v. Sy gewinnen, während Licht und Kraft 1,5 d. Sy einbüßten. AEG. knapp behauptet. Am Chemiemarkt lagen J.-G.-Farben geringfügig gebes­sert. Deutsche Erdöl auf Realisationen leicht nach­gebend. Nachdem heute bekannt wurde, daß eine höhere Dividende bei Scheideanstalt wahrscheinlich nicht in Frage kommt, war dieses Papier wieder an- geboten und etwa 4 v. Sy schwächer. Zellstoffwerte etwas fester, ebenso Kunstseidenwerte. Bauunterneh- mungen vernachlässigt. Am Montanmarkt bestand für Rheinstahl und Phönix mit je plus 1,5 v. H. etwas Interesse, das durch einige Käufe von Rheinland­seite hervorgerufen wurde. Harpener gewannen 1,75 v. Sy Banken leicht nachgebend. Nur Reichsbank wurden etwas höher taxiert. Am Rentenmarkt konn­ten Neubesitzanleihen etwas anziehen. Im Verlaufe schrumpfte das Geschäft immer mehr zusammen. Ma­terial kam aber auch nicht heraus, so daß die Kurse gegen Anfang behauptet blieben, teilweise sogar Bes­serungen um Bruchteile eines Prozentes aufwiesen. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 8 v. Sy unver­ändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1775, gegen Pfund 20,398, London gegerf Kabel 4,8790, gegen Paris 123,85, gegen Mailand 93,21, gegen Madrid 35,18, gegen Holland 12,09.

Berliner Börse.

Berlin, 30. Nov. Die heutige Samstagsbörse eröffnete in dem üblichen kleinen Rahmen; auch ein­zelne Aufträge, die bei den Banken Vorlagen, konn­ten keine Belebung herbeiführen. Die Kurse waren mehr oder weniger dem Zufall unterworfen, und die Entwicklung war daher auch keine einheitliche. Be­sondere Anregungen lagen ebenfalls nicht vor. Die Neuyorker Börse war geschlossen. Allerdings zeigten die Börsenkredite weiter rückgängige Bewegung. Der Abschluß des Berliner Anleihekredites fand nur wenig Beachtung, dagegen verwies man auf den ersten Monatsbericht der Vereinigten D. D. Bank, der zwar auch nicht allzu optimistisch geschrieben ist, aber doch vor übergroßer Beunruhigung warnt. Ab­weichungen gegen die gestrigen «chluhkurse von mehr als 3 u. Sy waren selten. Reichsbank, AKU., Ostwerke, Schultheis lagen bis etwa 2 v. Sy fester. ^Bemberg, Schubert & Salzer, Dessauer Gas, Esse­ner Steinkohle waren im gleichen Ausmaße schwä­cher. Interesse bestand wieder für Montanwerte, da man an diesem Markte mit der Möglichkeit von Dividendenerhöhungen bei einzelnen Gesellschaften rechnet. Deutsche Anleihen geschäftslos. Ausländer behauptet. Pfandbriefmarkt ruhig. Liquidations- Pfandbriefe und -anteile zur Schwäche neigend. Der Geldmarkt war unverändert. Tagesgeld, refp. Geld über Ultimo und Monatsgeld 8,5 bis 10 v. Sy Nach den ersten Kursen war die Tendenz ziemlich gehalten. Bei der Geschäftslosigkeit bröckelten die Kurse weiter ab, vereinzelt bis zu 1 o. Sy Neubesitzanleihe mit 8,75 v. Sy lebhafter.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st elle zu richten.

Banknoten.

Berlin, 29- November

Geld

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Amerikanische Noien ....

Belgische Noten .......

Dänische Noten ........

Englische Noten . ....... .französische Noten ....... Holländische Noten ....... Italienische Noten........

Norwegische Noten.......

Deutsch.Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

Schweizer Noten........

Spanische Noten ....... Tschechoslowakische Noten.....

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16,44

16,48

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62.75

62,13

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Schwei» . .

81.41

81.57

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10

158

Spanien -

57,64

58.76

57.74

57,86

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124

Orenstem L Roppel .

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19.5

Japan . .. Hio de Jan

2,044

2,048

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124,5

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70,9

70

0.998

0,500

0,491

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129

130.5

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Wien in D-»

58.85

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58.74

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Prag . . . .

12,383

12,403

12,381

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91

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Franks. MMchtnen . .

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43

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Hclsrad -

7.396

7.410

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7,408

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45

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Budapest.

73,03

73,17

73.015

73,155

91.5

91,5

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5,25

Bulgarien

3.016

3,022

3,016

3,022

108.5

108

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50

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Lissabon

18,83

18,87

18,83

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69.5

Leckwerte.

8

101,5

101

-

Danzig. -

81,02

81,18

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8

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PonfL.ntin.

1,928

1,932

1,918

1,922

49.25

100.75

100.4

101,5

Miag.

10

120,5

119

119

Athen. .

5,435

5,445

5,43

5.44

240

239,75

241

240,25

Gedr. Roeder . . .

10

105

Canada

4,127

4,135

4,127

4,135

101

102,5

102

103.5

Böig! & Haesfna - -

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222

222

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3,996

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100,75

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10

159.25

158,5

Cairo

20,877

20,917

20,88

20,92