Herr w mn KK GOEry Mtvr tÄft
&onie raten. ®cnaalleutnani a. D. von Äieitv*
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Oie Wetterlage.
120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120 Pf. das
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.^^"voraussichtlich anertztag.
n, 29. Juli. ($.11 Funk- graphen-Änion vom Lult- hrt. wird die Amerika- eist am Donnerstag! -neu, da einige Fahrgäste, ich am 1. August angesetz- ^rechnet hatten und M men, kaum am Mittwoch- [en eintressen wertem Sw
einen ganz ungeahnten Umfang. Auf..........
fahrt werden an Kaffee 43 Zentner, an Tee 3, an Kakao 6 Zentner verbraucht. Für eine Fahrt von 'Bremen nach Neuhork und zurück werden gegen 1000 Zentner Fleisch, 17 500 Liter Milch, 140 Zentner Butter, 40 Zentner Salz, 300 Hektoliter ‘Bier, 15 000 Flaschen Wein und 120 000 Zigaretten benötigt. 'Brot und Weißbrot werden an Bord in elektrisch geheizten Defen her- gestellt; dazu gebraucht man 440 Zentner Mehl. 80 Zentner Brot werden außerdem auf die Fahrt
Pfennig *das'Bund; alte Kartoffeln 4,50, neue Kartoffeln 6,50 Mark der Zentner.
Bornotizen.
— Tageskalender für Di e n s t ag. Stadttheater: „Salome", 21 bis 22.30, Uh», bei
güitlttgcm Wetter auf der WcckkBlWv. — Lichtspielhaus BahnHofftrahe: „Abenteurer — G. m. b. H.".
— Stadttheater Gießen (1BaIW>übne). Die heutige Aufführung von Oscar Wildes .6 a- lome" (Spielleitung: Intendant Dr.Prasch) be- ginnt um 21 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet Sie Dorstellung im Theater statt, waS durch Aushängen von Fahnen angezeigt wird.
'eWchn teWreter.
ote.
< TO. 5°nkspruch.) 'Hnungs-Orube in neigueie sich gestern oere 5chlagweiier. e 23Bergleute ge- iwer verlehi wurden, sind geborgen. Serghaupl- »berbergral Weber oom ]fen noch nachis in weder, nnsam mif den Bergtroier- befahren. Die vrfache der st fest. Vie von der fyplo- ind befahrbar, doch ist ihr I1L Jtn übrigen ist der ör- 'ötL
Aas der Proviiykalhaupiffadt.
Gießen, den 30. 3ufi 1929.
Wühlmausplage.
Gärtner und Landwirte klagen in diesem Jahre in zahlreichen Gemarkungen über das massenhafte Auftreten der Wühl-, Moll- oder Schar maus. Hier in Gießen treibt sie hauptsächlich ihr Unwesen an beiden Lahnufern. Aach Hilterer, Pflanzenschutz, ist sie identisch mit der Wasserratte, wodurch sich ihr häufiges Auftreten gerade auch an Bach- und Fluhufern erklärt. Der Schädling, der bei Tage niemals zu sehen ist, und infolge feiner außerordentlich scharfen Sinnesorgane äußerst schwer oder überhaupt nicht in eine Falle zu locken ist, gräbt lange Gänge unmittelbar an der Erdoberfläche, geht aber auch in die Tiefe und beschädigt durch Abnagen der Wurzeln unsere Obstbäume auf das schwerste, so daß wertvolle ‘Baum* Mtuten vollkommen absterben können. Während der Maulwurf durch Vertilgen von Engerlingen u. dgl. Außen stiftet, ist die stets schädliche Wühlmaus wohl unser gefährlichster vierfüßiger Schäd-
Oberheffen.
Ariitteristeniag in Lich.
• Lich, 30. Juli. Wie gestern schon kurz berichtet wurde, fand am Sonntag nachmittag in Steins Saalbau die diesjährige kameradschaftliche Zusammenkunft der Ortsgruppe Lich des Artilleriebundes in Hessen statt. Ueber 130 ehemalige hessische Feld-Artilleristen der F.A.A. 25 und 61 und chrer Crsahformationen hatten sich eingeftrnden. Der Dundesvvrsitzende, Generalleutnant a. D. von Kleinschm it aus Darmstadt, war auch anwesend und erfreute durch seine bekannte, frische Art, indem er mit fast jedem einzelnen sprach und alte Erinnerungen auslauschte, die Kameraden.
Die Langsdorfer Kameraden hatten ihre neue, schöne Standarte mitgebracht, die sie den Anwesenden vorzeigten, wobei ihr Vorsitzender, Willi Bender III., diese als Sinnbild der echten, treuen Kameradschaft im Andenken an die Gefallenen und als Vorbild für die Uebet* lebenden erklärte.
Eine besondere Freude war die Anwesenheit des Altveteranen Heinrich Weil aus Langsdorf, der am 29. d. M. seinen 80. Geburtstag feierte. Gr ist im Jahre 1869 bei dem F. A. R. 25 eingetreten, war Fahrer und Richtkanonier, rückte 1870 mit dem aktiven Regiment ins Feld, machte den ganzen Feldzug bei der aktiven Truppe mit, nahm an der Schlacht bei Gravelotte, hx der er bei dem großen Verluste der Geschützbedienung, das Geschütz fast allein bebiente, und an box späteren heißen Stampfen der hessischen Truppen an der Loire und bei Orleans teil. In ganz seltener geistiger und körperlicher Frische feiert«
tnzr flUf der abschüssigen 2-yaunee wij nad) Berdohl ein mit 20 Mitgliedern exneä holländischen Kircbenchors ^letzterAu^us m vol ler Fahrt in den Straßengraben. Der, 2üitobus wurde zertrümmert; zehn Personen erlitten Der letzungen, vier davon ziemlich schwer.
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mitgenommen. ,
Tränengas über Berlin.
In der Barstraße in Berlin-Wilmersdorf stießen, Berliner ‘Blättermelbungen zufolge, gestern mittag einige Gas arbeitet, die auf einem Grundstück Ausschachtungsarbeiten vornahmen, auf ein aus der Kriegszeit stammendes Lager von Giftgasflaschen. Einige der Flaschen zersprangen, als die Arbeiter sie mit dem Spaten berührten, und nach wenigen Sekunden lag die ganze Straße unter Gas. Arbeiter und Passanten flüchteten. Bei denen, die in der Rahe gestanden hatten, stellten sich Unwohlsein, Augenschmerzen und Sehstörungen ein. Wie ein späterer Bericht besagt, haben sich jedoch die ersten Meldungen als übertrieben herausgestellt. Es handelt sich bei dem Fund nicht, wie man anfänglich Horen konnte, um Tausende, sondern nur um einige Glasballons, und um einige hundert fingerdicker Ampullen, welche ein weder lebensgefährliches noch gesundheitsschädliches Reizgas enthielten, tote es während des Krieges zur Prüfung der Gasmasken benutzt wurde. Die Arbeiter, dte den Fund gemacht haben, nahmen feinen Schaden an chrer Gesundheit und brauchten keine ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, da sich die anfänglich starke Reizung der Tränendrüsen nach kurzer Zeit von selbst verlor. Die Feuerwehr hatte sofort einige mit Gasmasken ausgerüstete Beamte nach der Fundstelle entsandt; Glasballons und Ampullen wurden toeggeräumt, so daß keine weitere Gefahr besteht.
•• Schont die Anlagen! Don der Stadtverwaltung wird erneut darauf hingewiesen, daß bei Plünderungen oder Beschädigungen der städtischen Anlagen, wie sie in diesem Jahre z. B. wiederholt an den ‘Beeten am Stadttheater vor» gekommen sind, die Täter, sobald sie gefaßt sind, unweigerlich mit einer Anzeige zu rechnen haben; außerdem wird jeweils die Art der Bestrafung mit öffentlicher Namensnennung bekanntgegeben.
•• Neues von der Alten Klinik. Nachdem das Finanzamt und bas Dersorgungsamt seit einigen Tagen das erste und zweite Obergeschoß Ser Alten Klinik geräumt haben, haben Sie Gewerbe- und Waschinenbauschule sowie die gewerbliche Fortbildungsschule diese Räume, die zur Zeit hergerichtet werden, belegt. Außer den genannten Schulen sind in der Alten Klinik noch Sie kaufmännische und die allgemeine Abteilung der Fortbildungsschule, ferner noch das Telegraphenbauamt und das Arbeitsamt untergebracht. Die seither von der Gewerbe- und Maschinenbauschule benutzten Behelfsschulbauten in der Rodheimer und Gabelsberger Straße sind von der Schillerschule bezogen worden, während die restlichen Klassen dieser Schule hx der Goethe- schule untergebracht sind. Das Schulhaus der Schillerschule und das Gewerbehaus sind jetzt zur Durchführung der erforderlichen Umbau» und Renovierungsarbeiten völlig geräumt. Nach Beendigung dieser Arbeiten, etwa zu Beginn des neuen Schuljahres 1930, wird das Gewerbehaus die allgemeine, gewerbliche und Mädchenfort-
I bildungsschule, und die Schillerschule ihre frühe- | ren Klassen wieder aufnehmen. Das neue Schulgebäude in den Cichgärten wird nach feiner Fertigstellung die seitherige Stadtknabenschule auf» nehmen und deren Gebäude der Gewerbe- und Maschinenbauschule überwiesen, so daß bamx_ die Alte Klinik für andere Zwecke frei werden würde.
* Ehescheidungen in Hessen. Die Zahl der Ehescheidungen in Hessen ist im Jahre 1928 um 47 gegen das Vorjahr geringer geworden. Sie I betrug nach den Mitteilungen des Landesstatisti- schen Amts noch 466 (Oberhessen 71, Rheinhessen 160 und Starkenburg 229). Die meisten Ehen wurden geschieden in bet Stadt Marnz: 100 (101), dann folgen Offenbach und Darm- I stadt mit je 80, während die Städte WormS I und Gießen nur 28 bzw. 30 Scheidungen zu verzeichnen haben. Die meisten Ehen wurden nach fünf- bis zehnjähriger Dauer geschieden, und zwar fast die Hälfte: 194 (204). Nach ein bis fünf Jahren sind es 117, bis zu einem Jahr nur drei. Verhältnismäßig hoch sind die Scheidungen nach langjähriger Ehe. So wurden nach 25 und mehr Jahren immer noch 24 (26) Ehen geschieden. In 272 Fällen wurde die Scheidung von der Frau, hi 194 Fällen vom Mann beantragt. Nach der Religion waren 204 Ehen evangelisch, 102 katholisch, 67 Mischehen. Die übrigen verteilen sich auf sonstige Religionen.
** Vortrag im Gießener GDA. Wan schreibt uns: Die Verwaltungsstelle Gießen der Berufskrankenlasse des Gewerkschaftsbundes der Angestellten (GDA) hatte am letzten Samstag die Kassenmitglieder zu einem Vortrage des Herrn Kahner, Frankfurt a. M., über: „Die sozialpolitische Bedeutung der Berufskrankenkasse des Gewerkschaftsbundes der Angestellten" ein- geladen, der starkes Interesse fand. Die Aufwärtsentwicklung der Krankenversicherung schildernd führte der Redner aus, daß die Krankenkasse des GDA. am 31. Dezember v. I. bereits über 380 000 Versicherte hatte. Allein für ärztliche, zahnärztliche Dehandlung, Arzneien, Heilmittel und andere Krankenhilfsleistungen hat die
endgültiger Entschluß kann deshvlb erst morgen mittag gefaßt werden.
Es werden an bet Amerikafahrt u. a. teilnehmen: Der russische Pianist Gurewitsch mit Gemahlin, Henry Pierce mit Gemahlin, die bereits die abgebrochene Amerikafahrt mitgemacht hat, Graf Soden, Direktor bet Zahnradfabrik in Friedrichshafen und Vertreter des Llllstein» unb Scherl-Verlages.
Die amerikanischen Danerftieger 390 Stunden in der Luft.
Neuyork, 29.Juli. Die amerikanischen Flieger Jackson und O'Brien sind nunmehr 390 Stunden ununterbrochen in der Luft. Der Motor arbeitet nach wie vor gut.
Beim Dauerflug tödlich abgeftürzt.
Minneapolis, 29. Juli. (WB.) Das Flugzeug „M i n n c f o t a", bas sich auf einem Dauerflug befand, stürzte nach 15 4 Flugstunden während der Vorbereitungen zu einer weiteren Brennstoffergänzung plötzlich aus einer Höhe oon 61 Meter ab und siel auf die Autorennbahn. Beide Flieger sind tot.
Berufslrankenkasse des GDA im vergangenen Jahr über 23 Millionen Mark ausgegeben. Ausführlich nahm der Redner Stellung zu den Forderungen des GDA. zur Krankenversicherung der Angestellten. Es wurde eine Entschließung angenommen, welche die Forderungen des GDA zur Reform der Krankenversicherung gutheiht und verlangt, daß endlich die Derufskrantenkassen mit den übrigen Trägern der sozialen Krankenversicherung als gleichberechtigt anerkannt werden. Weiter verlangt die Entschließung eine, den besonderen Standesbedürfnissen der Angestellten angepahte, zweckvollere Gestaltung des Kranken- gewes und die Ausrechtcrhaltung der Sachleistungen. Keine grundsätzliche Kostenbeteiligung der Versicherten im Krankheitsfalle. — Die Versammlung brachte einstimmig zum Ausdruck, daß sich der Reichstag recht bald mit der Aenderung der Reichsversicherungsordnung im- Sinne der vom GDA. gegebenen Anregungen beschäftigen möchte.
.ielleichi nicht kindlich (je- i Zett ein Gitter baM mtel machen zu lassen M Stunden mit Luftballon« chnsucht nach einer Za -allzu großes 21* iofeit befriedigen konnte.
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«’ 6of Ä’hV >in£e.n‘ wadjeschenbrot schmalen
die Gkfch räBN dem groven cheii aller >ten unbJBtow _ Kind.^chschlminern^ ■ en, P^ÄMchenbrote einzelne $ rnim* । hin viel, aver Ia(ea S ÄSW* •£ n noch IT.u einem ■ä lar"
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benburg nebst dessen Bildnis mit eigenhändiger älnterschrift, und sprach ihm zugleich die Glück- wünsche der Kameraden aus. Exz. von Kleinschmit führte dann die Kameraden hn Parademarsch an dem Jubilar vorbei. ,
GS wurden noch verschiedet«, echt patriotische, aber vollständig unpolitische, Ansprachen gehalten, unter denen besonders die des Herrn Willi Bender III. (Langsdors) und deS Herrn Karl Albach (Hattenrod) zu erwähnen sind, die beide zur echten, treuen Kameradschaft ermahnten und damit begeisterte Zustimmung fanten. Kamerad Klein F. A R. 61 lud noch die Kameraden rDenkmalseintoeihung der 2. Abteilung des
A R. 61 hx Babenhausen am 1. September dieses Jahres ein. Degen 7 Ähr trennten sich die Kameraden, um mit den Zügen wieder in ihre Heimatsorte au gelangen Alle schienen hoch bc- sreidigt zu sein, wieder einmal einige schöne Stunden mit den alten Kameraden verlebt und alte schöne Erinnerungen mit ihnen ausgetauscht zu haben.
Landkreis Gießen.
+ Elimbach, 29. Juli. Gestern nachmittag hielt der Geflügelzüchterderein Allen- d o r f und llmgcgenb bei Mitglied Dchnepp, hier, eine Monatsversammlung ab, die gut besucht war. Der Vorsitzende, W. Nachtigall, Allen- dorf, schlug vor, die geplante Geflügel-AuSstel- lung am 11. Januar 1930 bei Ranft, Allendorf, abzuhalten, womit die Versammlung einverstanden war. Preisrichter sollen die Herren Säget, Ober-E^rgern, und Peil, Heskem, sein. Eine öffentliche Verlosung von Gewinngegenständen soll nicht ftattfinben, aber eine Tombola soll auf- gestellt werden. Nachdem noch einige züchterische Hinweise gegeben und verschiedene Futtersorten eingehend besprochen worden waren, wurde die Versammlung geschlossen.
> Aus der nördlichen Wetterau, 29.Juli. Die (Ernte ist bereits seit einigen lagen im Gange. Nachdem die Wintergerste schon längere Zeit abgeerntet und unter Dach ist, konnte man jetzt gleichMig mit dem Roggen- und Gersteschnitt beginnen. Beide werfen trotz längerer Trockenheit gute (Erträge ab. Da Lagerfrucht nur vereinzelt auftritt, werden die Maschinen sehr zur Beschleunigung der Ernte beitragen können. Di« Reife bei Weizen und Hafer
gvortenlos.<3 nent*. Onam otdetn, »wofXia ©oeatcu •Ktgtn
* Sehnet Q, Grauptin e Nebel K 6twiuer.©wind>till<. «Os 5thf (eichter Ost. massioer SlidSOöwes» O Stürrntttho norowes^ Oie Pfeile fliegen mit dem winde. Oie beiden Stationen dienenden Zahs len geben die TemperMue an. Die Limen verbinden Ortemil grekheni euf neercsniVeai» umgerechneie* lultdrud
Wettervoraussage.
Die im Norden vorüberziehenden Störungen greifen immer noch bis nach Deutschland vor und gestalten unser Wetter veränderlich. Im Westen steigt der Luftdruck an, so daß wohl zeitweise Aufheiterung eintreten tamx. Da jedoch dauernd auf der Rückseite der Störung ozeanische Luftmassen zufliehen, so wird wolkiges Wetter vorherrschen, wobei auch vereinzelt noch Regenschauer aus treten. Die Temperaturen werden etwas sinken.
Wettervoraussage für Mittwoch! Wechselnd wolkiges Weller mit zeitweiser Aufheite- rung, etwas kühler, noch vereinzelt Regenschauer.
Wettervoraussage für Donnerstag! Allmähliche Besserung der Wetterlage.
Lufttemperaturen am 29. Juli: mittags 16,5 Grad Celsius, abends 16,7 Grad; am 30.3uli: morgens 17,2 Grad. Maximum 17/4 Grad, Minimum 13,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe: am 29. Juli: abends 16,4 Grad, am 30. Juli: morgens 16,6 Grad Celsius. — Niederschlag 6,6 mm.
Reisewellerdienst
der amtlichen Wetterdienststelle Gießen.
Bayern (Garmisch-Partenkirchen): Gestern kühle Nacht und regnerisch; heute morgen 14 Grad, Windstill«, nach Niederschlägen halb bis ganz bedeckt. — Berchtesgaden: Gestern vorherrschend kühl und regnerisch; heute morgen 16 Grad, Nordvstwind, heiter bis halb bedeckt nach Niederschlägen.
Küste (Borkum): Gestern der Jahreszeit angemessene Temperatur, veränderlich; heute morgen 16 Grad, Südtoestwind, halb bis ganz bedeckt. (Swinemünde): Gestern kühle Nacht, teils heiter, teils wolkig; heute morgen 17 Grad. Südostwind, halb bis ganz bedeckt mit Niederschlägen. (Helgoland): Geiern der Jahreszeit angemessene Temperatur, veränderlich; heute morgen 15 Grad, Südtoestwind, halb bis ganz bedeckt.
Baden (Baden-Baden): Gestern vorherrschend' kühl und regnerisch; heute morgen 18 Grad, Süd« Westwind, halb bis ganz bedeckt. — (Triberg) k Gestern vorherrschend kühl und Dauerregen; heute morgen 17 Grad, Windstille, halb bis ganz bedeckt nach Niederschlägen. — (Freiburg): Gestern der Jahreszeit angemessene Temperatur und regnerisch; beute morgen 18 Grad» Südwestwind» halb bis gan- bedeckt,
Neuer Dauerflugrekord für Frauen. Itng. Don der Fischbrut in den Gewässern bis
Baris 29. Juli (WB.) Die französische Fliegerin 5« den Gras- und Getreidewurzeln ist nichts vor Maro sä'Bastle, die gestern ftüh 5.17 Uhr in ihr sicher. Besonders gefährlich ist sie, wie ge- Le Bourget aufgestiegen war, um den Dauer- W. langen und auch älteren Obstbäumen, deren flugretorb für ffrauen, ben bie Amerikane- Wurzeln sie derart benag^ daß die Baume exn- rin Miß Smith mit 26 Stunden 24 Minuten auf- f«& absterben unb tote Stecken aus der Erde gestellt hatte, zu verbessern, ist heute früh 8.03 Uhr T ।
oe anbet unb hat fomit ben Rekord um 22 Minuten Wer d,- Literatur aber die Dekampsun^nnttel ””,71 1 der Wühlmaus nachlxest, totrb finden, daß es an
oerbe,fer . solchen Mitteln nicht fehlt. Weirn man aber
Zwei englische Kleinflugzeuge zusammengestohen. I gleichzeitig feststeUt, daß der höchst übele Schäd-
London, 29 Juli. (WTD.) In Kings- ling auf weiten Flächen sein Zerstörungs. burv nordwestlich von London, stießen zwei werk ausübt, so gelangt man zur Emsicht, daß -- - xfluflAcuge in der Luft zusam- es mit der Macht des einzelnen nxcht getan xst.
Die droi Insassen wurden getötet. daß vielmehr sich sämtliche Gartenliebhaber und „ Landwirte zusammentun muffen, um in ‘Berbin-
Die Rückfahrt der „Bremen « I düng mit der betreffenden Gemeinde Dertilgunas- Neuhvrk 29 Juli. (WB.) Die „Bremen" mahnahmen ^u treffen. Die Gemeinde kann sich funkte sie fahre seit ihrer Abreise durchschnitt- dieser Hilfelexstung nicht entziehen, da sie zunächst lich 27 5 Knoten Bis gestern mittag wurden Steuerempfängerhx und selbst Grundbesxtzerm xst. 629 Seemeilen zurückgelegt. Ein blinder Passagier Sie hat aber auch ein unmxttelbares materxclles ist diesmal nicht an Bord, dagegen zwei un- Interesse an der Dekänxpfung der Wühlmaus, freiwillige Passagiere, die den Danxpfer weil diese — die Frage xst nach dem von der xn dem Riesengedränge nicht mehr rechtzeitig Biologischen Rexchsanstalt für Land, und Forst- verlassen tonnten. — Heute mittag überholte wirtschaft im Aprxl 1929 herausgegebenen Flug- bte Bremen" die etwa sechs Stxmden vor tiyr blatt Nr. 98 noch nicht ganz geklart - wohl xben. MÄ ÖtcuDorf obgefuhr-m- „Sete d- France». Ach mit der W-Iterrail- ch. die ber ftatfem ÜSTÄ SÄ I Ä-Ä.SÄÄ Str. der Wasserratte nicht vernachlässigt Werdern denn sie kann ja jederzeit vom Wasser aus in Feld und Garten einwandern und empfindlichen Scha-
rt -® 3-®«i 2 ,
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Wien 1920 und W J- der Reichstags! "e -ms GesMheiL te tourbe daraufhin zum itpartex ernannt
den verursachen. Es ist auch die Ansicht^ geäußert worden, daß die „Wühlmäxrse" jüngere, und die ^Wasserratten" ältere Tiere der gleichen Art seien." Die Biologische Reichsanstalt für Land- xmd Forstwirtschaft ist in besagter Richtung eifrig mit Forschungsarbeiten beschäftigt, und deshalb für älebersendung lebender oder I toter Tiere stets dankbar. Wie schon oben gesagt, ist der Zusammenschluß aller bereits Geschädigten und von Schaden Bedrohten erforderlich. Für den Praktiker heißt die Losurxg: Vertilgung der schädlichen Nager. Der Garten ist die Stätte der Erholung xmd der Freude in der Natur. Er ist, wie das Feld, ein Quell unserer Volksernährxmg. Ein von der Wühlmaus befallenes Gelände ist aber ein Gegenstand des Aergers, zumal bann, wenn der einzelne sieht, daß er allein dem Schädling machtlos gegen Übersieht.
Für die Massenbekämpfung kommen giftige Gase, die dem Baumwurzelwerk nicht schaden, ferner Gifte in fester Form, Bakterien und | Fallen in Betracht. Die Bekämpfung gestaltet sich I deshalb besonders schwierig, weil die Wühlmaus ihrer Nahrung unterirdisch — d. h. fast nur im Verborgenen — nachgeht. Der Laie wird wenig oder nichts gegen sie ausrichten. Erfolgt die Bekämpfung auf genossenschaftlicher Basis durch Fachleute und mit der erhofften { öffentlichen Unterstützung, so wird der Erfolg schon nicht ausbleiben.
Wie ich zu wissen glaube, wird sich das Landwirtschaftliche Institut unserer Landesuniversität, Abteilung für Pflanzenschutz, gegebenen Falles in dankenswerter Weise der Muhe unterziehexx, die Leitung der Bekämpfung in die Hand zu nehmen. Die Bekämpfung wird wohl am besten im Herbst und Winter erfolgen, xmd zwar noch eixtem einheitlichen Plane. Hoffen wir, daß alle beteiligten Kreise — auch unser rühriger Obst- Meuterei im Gefängnis von Auburn, xmd Gartenbauverein — dabei mithelfexx, denn Rache,.er (Neuyark,. 29. Juli. (WB.) Wie jetzt £ diesem Satte führt nur Einigkeit zum bekannt wird, haben 17 66 Sträflinge sich an 961 Amtsgerichtsrat Gros,
der Meuterei im Gefängnis von Auburn betexsigt. - . ... <xn1i
Ueber 30 Sträflinge wurden verwundet. Daten für Mittwoch, 61. INI».
40 mit lebenslänglichem Zuchthaus Bestrafte ver° Sonnenaufgang 4.22 Uhr, Sonnenuntergang 19.50 teidigten mit drei M a f ch i n e n a e w e hre n die y. _ Mondaufgang 23.43 Uhr, Monduntergang Werkstätten. Früh morgens wurde die Ordnung iz zg uhr.
wieder hergestellt, doch waren die Mafchmengeweyre 1818- der Geograph f). Kipvert in Berlin geboren unauffindbar. Die Feuerwehr wurde bei ihrer korben 1899). _ 1843: der Schriftsteller Peter Arbeit stark behindert, weil von mit den Straf- $orefl(jer ,n Alpl bei Krieglach geboren; — 1914: singen sympathisierenden Elementen die Schlauche ber |ran3öfifd)e Politiker Jean Iaurös in Paris er- zerschnitten wurden. mordet.
Unglückliche Folge eines Tellschusfes. Gießener Wochenmarktpreise.
Ein Schausteller auf einem Rummelplatz in kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Oberhausen wollte seinen Desuchero den sog^ butter igo bis 200, Maite 30 bis 35, Wirsing nannten Tellschuß vorsühren. Hierfür bot sich Btß 30, Weißkraut 25 bis 30, Rotkraut 40 ein etwa 16jähriger Bursche an. Der Schutze ^üben 15 bis 20, rote Rüben 15
schoß aus vier Meter Entfernung auf eine kleine 20 Spinat 30 bis 35, Römischkvhl 12 bis Gipsscheibe, die auf dem Kopf des jungen Man- arünc Bohnen 20 bis 25, gelbe Bohnen 20 nes befestigt war. Der Schuh aus einer 6 Mxllx- > Bohneix 15 bis 20, Erbsen 15 bis
meter-Düchse ging fehl und die Kugel traf den Mischgemüse 10 bis 12, Tomaten 25 bis 45, jungen Mann in die Stirn. Nach Anlegung om;ef>ein io bis 20, Rhabarber 10 bis 15, Pilze
eines Notverbandes schaffte man den Bewußt- & 55 ölte Kartoffeln 5, neue Kartoffeln 7,
losen in ein Krankenhaus, wo er bedenklich dar- «r.-lhäbcel' 35 5^ 40, Falläpfel 5 bis 6, auslän- nicbcrliegt Der Schütze wurde in Haft genommen. Asche Äepfel 45 bis 70, Birnen 10 bis 40, Bankkrach in Oranienburg. Kirschen 45 bis 70, Sauerkirschen 40 bis 45,
Das Bankgeschäft L. Blumenthal in Oranten- Heidelbeeren 45 bis 50, Stachelbeeren 20 bis 25, bura das seit 1^2 besteht und sich ununter- Johannisbeeren 20 bis 0 S’
brodxcn im Besitze der Familie befand, ist gestern Pflaumen 50 bts 55. Mlrabellen bx8 50, vlöksick msammengebrochen. Beim Amtsgericht Reineclauden 45 bis oO, Ap^tosin 50 big i?oii £a " 2Ä auf Erufsnuug d-s Pfirsich« 70 bis rs. Hon.g Ä 50 lung« ^»™
fo H. 90. «« 13 «S®“ sind empfindlich geschädigt m^urten 3 bte 6 oSo^rabv 10 bis 15,
Schweres Aukobusungluck. Lauch 10 bis 15, Rettich 10 bis 25 ©etteric
Infolge Versagens der Bremsen fuhr am Sonn- 10 5id Ps, &ag Stück; Radieschen 10 bis 15 tag auf der abschüssigen EH^uss^ von Mtena Pfennig ^das Bund; alte Kartoffeln 4,50, neue
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d.29.Juli, 1929,7" av65.


