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Aus der Provinzialhauptstadt.
Sieben, den 30. April 1929.
Km die Bebauung der Schwarzlach.
Auf Einladung der Stadtratsmitglieder Nikolaus, Haubach und Balzer fand gestern abend im Saale des Caf6 Leib eine gut besuchte Versammlung von Bewohnern des Nordostoiertels und Freunden des Nordostens statt, die sich in eingehender Aussprache mit der Frage der Bebauung der Schwarzlach beschäftigte.
Der Versammlungsleiter, Stadtratsmitglied Bal. zer, bezeichnete den guten Besuch als einen Beweis dafür, daß die Fragen des Nordostviertels die Oeffentlichkeit stark interessieren. Er betonte, daß man in dieser Sache allenthalben in dem Bestreben auf Förderung des Nordostviertels einig sei, Meinungsverschiedenheiten dagegen nur über die Frage der Bauausführung bestünden.
Als Referent sprach hierauf das Stadtratsmitglied Nikolaus. Der Redner beschäftigte sich einleitend mit den Verhandlungen des Vorstandes des Nordostvereins am Montag voriger Woche und erklärte, in dieser Sitzung seien nach den ihm gewordenen Informationen wahlagitatorische Momente im Hinblick auf die kommenden Stadtratswahlen in die Frage der Schwarzlach hineingetragen worden. Er widersprach weiter der Behauptung, daß er und die übrigen Mitglieder der Bauausschußmehrheit von ihren Versprechungen an den Nordosten abgewichen, also umgefallen seien. Weiter verwies er darauf, daß das Bauprogramm der Stadtverwaltung, das für die Schwarzlach in diesem Jahre 60 Wohnungen vorsehe, einstimmig angenommen worden sei und daß ebensolche Einhelligkeit herrsche hinsichtlich der Erschließung dieses Viertels. Sodann kam der Redner auf die Differenzen zwischen der Bauausschußmehrheit und der Stadtverwaltung hinsichtlich der Art der Baugestalluna in der Schwarzlach zu sprechen, wobei er den Standpunkt der Bauausschußmehrheit verteidigte. Dieser Standpunkt geht dahin, die Geländestücke zwischen Ederstraße-Asterweg- Steinstraße zunächst zu bebauen und bann erst eventuell eine Verlängerung des Asterweges in die Schwarzlach hinein vorzunehmen, wenn auf jenen Geländestücken die vorgesehenen 60 Wohnungen nicht untergebracht werden könnten. Für die von der Bauausschußmehrheit vorgeschlagene Regelung machte der Redner geltend^ daß sie dem Stadtbild an jener Stelle ein gutes Gesicht gebe und das Auf- tauchen unfertiger Straßenteile hintanhalte, damit den Reisenden von der Bahnstrecke her ein freundliches Bild geboten werde. Im Gegensatz dazu wolle die Stadtverwaltung die 60 Wohnungen beiderseits der vorzunehmenden Verlängerung des Asterweges errrichten und die Geländestümpfe zwischen den obenerwähnten Straßen erst später durch Bebauung schließen. Diesen Standpunkt halte die Mehrheit des Bauausschusses nicht für richtig. Natürlich könne trotzdem von einer Gegnerschaft des Bauausschusses gegen das Nordostviertel keine Rede sein. Der Redner beschäftigte sich weiterhin polemisch mit den Verhandlungen des Vorstandes des Nordostvereins am Montag voriger Woche, streifte dabei kurz den Artikel des „Gieß. Anz." vorn vorigen Samstag, nahm für sich und die anderen Herren der Bauausschußmehrheit rein sachliche Beweggründe bei ihrer Entscheidung in Anspruch und wies ihm be- rannt gewordene unzutreffende Unterstellungen gegen einzelne Mitglieder der Bauausschußmehrheit
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zurück. Zum Schlüsse betonte er, daß die Bau aus- schußmehrheit voll und ganz für ihren Beschluß einstehe.
Die Stadtratsmitglleder W i n n und Haubach, die ebenfalls zur Mehrheit des Bauausschusses gehören, betonten in kurzen Ausführungen ihr Interesse und ihre Arbeitswilligkeit für das Nordostviertel und schlossen sich im übrigen den Darlegungen des Referenten an.
3n der anschließenden Aussprache legten als Vertreter des Vorstandes des Rordostvereins Redakteur V l u m s ch e i n und die Stadtratsmitglieder S ch w i e d e r und L o e b e r den Standpunkt des Rordostverein-Vorstanbes in eingehenden Reden dar. Cs wurde anerkannt, dah die Vauausschuhmehrheit ebenfalls das Bestreben hat, dem Rordosten zu helfen, und dah man im Zielpunkt einig sei, jedoch in der Frage des Weges zum Ziel auseinandergehe. Rachbrücklich wurde betont, dah in der Dorstandssitzung des Rordostvereins keinerlei wahlagitatorische Momente aufgetaucht seien und dah überhaupt niemand bei der Behandlung dieser Angelegenheit an die kommende Stadtratswahl gedacht habe. Die Stellungnahme des Rordostvereinsvorstandes sei frei von allen politischen Gesichtspunkten lediglich nach reiner Sachlichkeit gewählt worden. Dabei sei der Vorstand des Rordostvereins zu dem Ergebnis gekommen, dah das Projekt der Stadtverwaltung auf Verlängerung des Asterwegs in die Schwarzlach hinein und beiderseitige Bebauung der neuen Strahenstrecke, bei erst später anschliehender Bebauung der Geländestümpse, für den Rordosten vorteilhafter sei, als die von der Vauausschuhmehrheit vorgeschlagene Lösung. Das Projekt der Stadtverwaltung sei als Ausgangspunkt einer großzügigen, auf weite Sicht abgestellten Daulanderschliehung in der Schwarzlach und am Rodberg zu bewerten, von der aus eine starke wirtschaftliche Förderung des Rordostens zu erwarten fei. Bei dem Vorschläge der Dau- ausschußmehrheit käme dagegen eine Abschliehung jenes Stadtteiles heraus, und ob oder wann bann später einmal wieder die Wirklichkeit zu Baulanderschliehungen an dieser Stelle geboten sei, wisse man nicht. Da die Stadtverwaltung jetzt, nach jahrelangem vergeblichen Hoffen des Rordostens, die Möglichkeit zu dieser großzügigen Erschliehung biete, solle man die Gelegenheit wahrnehmen und unter allen Umständen die Verwirklichung der Vorschläge der Stadtverwaltung unterstützen.
Der Leiter des Stöbt. Hochbauamts, Stadtbaurat Grawert, erläuterte in Vertretung des durch Krankheit am Erscheinen verhinderten Dezernenten des ftäbt. Bauwesens, Beigeordneten Dr. Hamm, die Vorlage und die Absichten der Stadtverwaltung hinsichtlich der Baulandaufschließung und der Bebauung in her Schwarzlach. Man ersah aus diesen Aufschlüssen, daß nach den Absichten der Stadtverwaltung dort dreigeschossige Wohnhäuser in soliden Bauformen und in Flachbauweise (diese ist nicht zu verwechseln mit slachem Dach) geschaffen werden sollen. Es sind zwei Wohnungstypen vorgesehen, und zwar Zweizimmerwohnungen mit Wohnküche zum voraussichtlichen Mietpreis von 40 bis 45 Mk. monatlich und Dreizimmerwohnungen mit Wohnküche zum voraussichtlichen Preis von 45 bis 50 Mk. pro Monat. Die Anlage der Wohnungen soll so geschehen, daß Licht und Sonne den ganzen Tag über wechselnd die Räume der Wohnungen durchfluten können und ein gesundes, angenehmes Woh
nen ermöglichen. Die Anlage der Häuser beiderseits der Verlängerung des Asterwegs soll der Anfang einer systematisch sortzusührenden Bebauung der Schwarnlach sein, die um so leichter durchzusühren ist, als Der größte Teil des Geländes an dieser Stelle der Stadt gehört. Im übrigen setzte sich der Redner in eingehenden Ausführungen mit dem Standpunkt der Bauausschußmehrheit auseinander, wobei er besonders betonte, daß man bei der Beurteilung über die zu schaffenden Wohnungen weniger an die Augenweide der Reisenden von der Bahn her denken solle, als vielmehr in erster Linie Rücksicht nehmen müsse auf die Leute, die für diese Wohnungen als Mieter in Betracht kommen. Für die Forderung eines ästhetisch einwandfreien Städtebaubildes bekundete der Redner vollstes Verständnis, er stellte dabei aber auch heraus, daß die Fragen der Geländeerschließung und der wirtschaftlichen Hebung des Stadtteils von nicht minder großer Bedeutung sind.
Nachdem Stadtratsmitglied ßoeb er noch seinem Bedauern darüber Ausdruck gegeben hatte, daß hier sonst gesinnungsverwandte Männer gegeneinander ständen und eine Verständigung zwischen ihnen nicht zustande gekommen sei, was u. a. auch von dem Stadtratsmitglied Professor Dr. Krausmüller und von Oberbürgermeister Dr. Keller bedauert werde, die beide der Förderung des Nordostens ebenfalls sehr günstig gesinnt seien, sprach Stadtratsmitglied N i k o l a u s das Schlußwort, in dem er sich in sachlicher Polemik mit der Gegenseite auseinandersetzte. Nach weiteren kurzen Ausführungen des Stadt- ratsmitgliedes Kreiling und des Stadtbaurats Grawert konnte der Versammlungsleiter, Stadtratsmitglied Balzer, die trotz aller Gegensätzlichkeit der Meinungen in vorbildlicher Sachlichkeit verlaufene Versammlung schließen und dabei mit Recht und unter allseitiger Zustimmung feststellen, daß die Gegner wie die Freunde der Vorlage der Stadtverwaltung übereinstimmend nur die Förderung des Nordostviertels im Auge haben.
Bornotizen.
— Tageskal^nderfürDienstag. Stadttheater: „Dame Kobold", 20 bis 22.15 Uhr. — Zirkus Hagenbeck: 3.30 und 8.15 Uhr. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Es war". — Astoria-Lichtspiele: „Rintintin als Lebensretter".
— Aus dem S t a d t t h e a t e r b u re a u wird uns geschrieben: Das für den vierten Tag des vom Stadttheater und Goethe-Bund gemeinsam veranstalteten Kammerspielzhklus vorgesehene Gastspiel der Kammersängerin Professor Anna Bahr-Mildenburg aus München findet am kommenden Donnerstag statt. Die Künstlerin gibt im Rahmen ihres Gastspiels einen ihrer Lehr- und Demonstrationsabende, den sie ^Schauspiel in der Oper" nennt. Mit Hilfe ihrer Schüler zeigt sie Operszenen von Gluck bis R. Strauß. Diese Darstellung hat überall begeisterten Beifall gefunden.
52.11. Von der Landesunivers itat Gießen. An die Theologische Fakultät unserer Universität ist eine Abteilung für religiöse Volkskunde angeschlossen worden. Professor Dr. Georg Koch, einer der Führer bet volkskundlichen Arbeit von heute, hat die Abteilung übernommen und kündigt für dieses Semester Hebungen über die „Bäuerliche Seele" an. Die Hebungen sind für Hörer aller Fakultäten und unentgeltlich.
**Da»Maienblasen,daslm vorigen Jahre so starken Anklang bei unserer Bevölkerung gefunden hat, wird vorn morgigen 1. Mai ab wieder eingeführt. Abends um 7 Uhr werden Mitglieder des Bläserchors des Evangelischen Arbeitervereins vom Turme der Iohanneskirche herab erhebende Weifen ertönen lassen. Unsere Mitbürger seien auf diese schöne Maiengabe heute bereits hingewiesen.
** Städtische Hvlzversteigerung. Bei der gestrigen Kiefernnutzholzversteigerung aus den Waldungen der Stadt Gießen wurden im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Kiefernlangholz und Abschnitte A, Klasse 3a und 3b, 4a 56 bis 70 Mark; Kiefernlangholz N, Klasse 1b 21 Mark; Klasse 2a 20,50 Mark, Klasse 2b 22,50 Mark, Klasse 3a 40 bis 47 Mark, Klasse 3b 49,50 Mark.
** Dienstjubiläum bei der Post. Der Oberpostschafsner Wilhelm Stein, Ebelstraße 39 wohnhaft, kann am morgigen 1. Mai auf eine 25jährige Tätigkeit bei der Postpakctzustellung beim hie- figen Postamt I zurückblicken.
** Deutscher Iugendabend im Stadt- t h e a t e r. Der Frauenverein vom Roten Kreuz für Deutsche über See kündigt im heutigen Anzeigenteil den Deutschen Iugendabend im Stadttheater am 5. Mai an. Auf die Einladung sei hiermit besonders 'hingewiesen.
•• C i n Zimmerbranb entstand gestern vormittag gegen 10i/3 Hhr in einer von den Wohnungsinhabern verlassenen und verschlossenen Wohnung des Hauses der früheren Kreu- berschen Metzgerei in der Reustadt. AuS den Fenstern der Wohnung drangen starke Rauchwolken auf die Straße hinaus und erregten hier die Aufmerksamkeit der Passanten, die schleunigst die Feuerwache alarmierten. Die rasch herbeigeeilte Feüerwehr konnte sich nur durch gewaltsames Oeffnen der Türen Zugang xu dem Brandherd verschaffen. Sie stellte fest, daß unter dem Küchenherde auf gestoppeltes Holz lichterloh brannte und auch der Fußboden von den Flammen bereits in Mitleidenschaft gezogen war. 3n etwa halbstündiger Löscharbeit mit einem Hand- seuerlöscher gelang es der Feuerwehr, den Brand zu unterdrücken, ehe er noch größere Ausdehnung annehmen konnte. Als Hrsache des Brandes wurde feftgeftellt, bah bie untere Herdplatte Sprünge aufwies, durch welche Feuerfunken in das ttockene Holz gelangt waren und dort das Hnheil angerichtet hatten.
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Länder* und Sfädtewappen aller Erdteile in Gold- und Silberdrucli: Die FREUDE des KURMARK-RAUCH ER5L
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