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des polnischen lenvereins.
deutsche Kultur.
Ott (T.U.) Aus der Se* >es polnischen West* sprach u. d bet Dojwode sich seiner Verdienste im Deutschtum rühmte, linier 'eutung der Wo/Wodschalt ionale Srohmacht -loten der westliche Aach* nach 'HvwmereUen sstreäe. Dan! der aus* t des Derbandcs habe man griffe aus bie pol* Lölkes obgrwchrt. sondern esen Angriss beseitigt durch , im Kamps um bte ischen Kindes. - 3« tgcn wurde u. a. gesordert,
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daß das Verhältnis der polnischen Behörden zur deutschen Minderheit sich nach dem Verhalten der deutschen Behörden zur polnischen in Deutsch-Schlesien richten müsse. Sn erster Linie müsse der Deutsche Bolksbund verschwinden. Weiter wurde zu einem Boykott der deutschen Zeitungen aufge- fordert. Die Hamen der deutschen Zeitungs- abonnenten sollen veröffentlicht werden. Schließlich wurde nochmals gegen die deutschen Aufschriften in den Kinos protestiert.
Oie Wahlen
in der Tschechoslowakei.
DaS Ergebnis des ersten Wahlganges.
Prag. 28. Oft. (Privatmeldung.) Auf Grund der vorläufigen amtlichen Wahlergebnisse werden morgen im ersten Wahlgang von den 300 zu besetzenden Mandaten für das Abgeordnetenhaus 187 besetzt werden. Bach diesem vorläufigen Wahlergebnis wären folgende Verschiebungen im Bestand der Parteien zu verzeichnen: Die bürgerlichem Parteien haben im großen und ganzen ihre Stellungen behauptet. Die tschechische Agrarpartei ist sogar von 1 Million auf 1 100 000 Stimmen gestiegen. Dagegen verzeichnen einen Stimmenrückgang die Slowakische Volkspartei Hlinka und teilweise auch die katholische Volrspar - t e t des Ministers S ch r a m e k. Eine starke Kräfteverschiebung fand unter den s o - zialistischen Linksparteien statt. Die Kommunisten erlitten sehr starke Verluste, dagegen haben die beiden sozialdemokratischen Parteien, die deutsche und die tschechische, sowie endlich die tschechoslowakischen A a t i o n al s o z i a l ist en einen starken Stimmenzuwachs zu verzeichnen.
Aach den bis heute vormittag vorliegenden Ergebnissen des ersten Wahlganges aus 22 von 23 Wahlkreisen (es fehlt lediglich der Llzhoroder Wahlkreis) erlangten Mandate: die Kommunisten 16, die ungarischen Christlich-Sozialem 6, die Deutsche Wahlgemeinschaft 8, die deutschen Sozialdemokraten 14, die polnisch-jüdischen Parteien 1, die Deutsche Nationalpartei 3, die tschechoslowakischen Aationalsozialisten 22, die tschechoslowakischen Sozialdemokraten 30, die Liga gegen die verbundenen Listen 2. die tschechoslowakischen Aational- demokraten 4, die Tschechoslowakische Volkspartei 18. die Republikaner 33, die deutschen Christlich-Sozialen 6. die Gruppe Hlinka der Elowaki- sc^n Volkspartei 13 (ihr Spitzenkandidat Tuka ist im Kaschauer Wahllrcis nicht durchgedrungen), die Gruppe Suriga der Slowakischen Volkspartei 0, die deutschen Aationalsozialisten 4, die tschechoslowakische Gewerbepartcr 2.
Ministerpräsident äldrzal überreichte gestern im Hinblick auf die Aeuwahlen erwartungsgemäß dem Präsidenten der Republik in einem Schreiben die Demission des Kabinetts. Der Präsident der Republik hat die Demission angenommen und Ministerpräsident Lldrzal und die übrigen Ressortminister mit der Fortführung der Regierungsgeschäfte betraut, solange die neue Regierung noch nicht gebildet ist.
Oer 9. November in Sachsen.
Dresden, 29. Oft ($11.) Sm Rechts- ausschuß des Sächsischen Landtages wurde am Montag die Regierungsvorlage auf Aufhebung des 9. Aovember als gesetzlichen Feiertag gegen die Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten angenommen. Die Anträge der Deutschnationalen und der Aationalsozialisten. außer dem 9. Aovember auch den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag fallen zu lassen, wurden abgelehnt. Ein demokratischer Antrag, wonach die Reichsregierung ersucht werden soll, unter Aufhebung der Ausnahmelandesfeiertage einen einheitlichen Aationalfeiertag einzurichten, wurde mit den Stimmen der Deutschnationalen abgelehnt.
Unsicherheit in Jerusalem.
Serusalem, 28. Oft. ($11.) Die allgemeine Unsicherheit und Erregung in Serusalem hat neuerdings wieder zugenommen. Mehrere jüdische Geschäfte wurden von Arabern übet* fallen und geplündert. Sn einem Geschäft wurde die Kasse ihres Snhalts beraubt. Man befürchtet, daß es am 2. Aovember, dem Sahrestag der Balfour-Erklärung, zu Kundgebungen kommen werde. Sn Saffa haben die Araber die Abschaffung der elektrischen Straßenbeleuchtung verlangt, da die arabischen Lampenanzünder keine Arbeit mehr finden können. Der arabische Vollzugsausschuß hat den Generalstreik in Saffa beschlossen. Sn Serusalem sind kürzlich zwei Araber, die während der letzten Unruhen einen Süden erschossen hatten, zum Tode verurteilt worden. Zwei weitere Araber wurden zu je zehn Sahren Zuchthaus verurteilt. Sn jüdischen
Aus der provinzialhaupistadt.
Gießen, den 29. Oktober 1929.
Vernünftiges Sparen.
Am 30. Oktober wird auch in diesem Scchre in Deutschland, ebenso wie in fast allen Ländern der Welt, wiederum der Weltspartag begangen. Cs geht zurück auf einen Beschluß des Sntcrnatiomucn Sparkassenkongresses im Sah re 1924, der damit bezweckte, einen Tag im Sahr zu schaffen, der ganz besonders der Förderung und Ausbreitung des Spargedankens gewidmet sein soll. Die Spareinlagen bei den öffentlichen Sparkassen sind von Weltspartag zu Weltspartag wie folgt gestiegen: von 1925 bis 1926 von 1475 Millionen auf 2832 Millionen, im folgenden Sahre auf 4444 Millionen und von Oktober 1927 bis Oktober 1928 auf 6776 Millionen Reichsmark. Ende August 1929 beliefen sie sich auf 8,5 Milliarden Reichsmark. Die Entwicklung der Sparkonten im gleichen Zeitraum zeigt ein ähnliche- Bild. Sie sind seit dem Sahre 1924 in ständigem Aufstieg von 1.8 Mill, auf etwa 12 Mill, in ter Gegenwart angewachsen. Während 1224 knapp drei Sparbücher auf je 100 Einwohner der Bevölkerung (in Preußen) entfielen, sind es in der Gegenwart bereits wieder über 20, so daß etwa auf jeden 5. Einwohner ein Sparbuch entfällt.
Rein ziffernmäßig gesehen, ist auch die Zeit seit dem letzten Weltspartag 1293 für das Sparen günstig gewesen. Wenn von manchen Seiten die in diesen Zahlen sich ausdrückende Spar- fähigkeit in Deutschland skeptisch betrachtet wird, so muß demgegenüber gesagt werden, daß dieser sich verhältnismäßig schnell vollziehende Wiederaufbau des deutschen Sparkapitals sich aus dem Bestreben erklärt, gerade bei der heutigen Ungunst der wirtschaftlichen Verhältnisse auf alle Fälle eine Rücklage zu schaffen. Sn weiten Kreisen der Bevölkerung hat zudem der recht verstandene Spargedanfe in seinem weitesten Sinne, nämlich ine planmäßige und umsichtige Bewirtschaftung des Einfon,mens, unter dem Druck der Verhältnisse viel stärker Fuß gefaßt als in der Vorkriegszeit.
Wir müssen heute in Deutschland alles vermeiden, was irgendwie den Spargedanken und damit auch die Kapitalbildung stört oder beeinträchtigt. Die gesamte Wirtschaft leidet nach wie vor unter einem starken Kreditmangel, der nur behoben werden kann durch steigende Sparkapitalbildung im Snland. Auf keinem Gebiete des Wirtschaftslebens fällt wohl das Sntereffe des einzelnen Menschen so offensichtlich mit dem der Allgemeinheit zusammen, wie beim Sparen. Für den einzelnen bedeutet Sparen Sicherung gegen alle Wechselfälle, Fortschritt und Aufstieg. Die Allgemeinheit ist andererseits — und gerade heute mehr denn je — auf die Sparkapitalien angewiesen. Als Beispiel sei nur auf den Wohnungsbau hingewiesen. Hier haben sich die Sparkassen, bei denen die Sparbeträge aus unzähligen kleinen Kanälen zusammenfließen, als die zuverlässigste Finanzierungsquelle schon seit Sahren erwiesen.
Daß auch der Weltspartag 1929 dem vernünftigen Sparen neue Freunde zuführen möge, liegt im Sntereffe jedes Einzelnen und der Allgemeinheit.
Taten für Mittwoch 3v. Oktober
(Sonnenaufgang 6.48 Uhr, Sonnenuntergang 16.38 Uhr — Mondaufgang 4.03 Uhr, Monduntergang 16.05 Uhr.
1910: Henri Dumont, der Begründer des Roten Kreuzes zu Heiden in der Schweiz gestorben: — 1923: der englische Politiker Sonar Law in London gestorben.
Gießener Wochenmarktpreise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt: Butter 210 bis 220, Maite 30 bis 35, Käse (10 Stück) 60 bis 140, Wirsing 15 bis 20, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 10 bis 15, gelbe Rüben 10 bis 12, rote Rüben 10 bis 12, Spinat 25 bis 30, Römifchkohl 10 bis 12, Unter-Kohlrabi 8 bis 10, Grünkohl 20 bis 25, Rosenkohl 40 bis 45, Feldsalat 100 bis 120, Tomaten 20 bis 25, Zwiebeln 10 bis 15. Meerrettich 50 bis 80. Schwarzwurzeln 40 bis 50, Kürbis 5 bis 8, Pilze 25 bis 30, Kartoffeln 41/z bis 5 Pf., Aepfel 10 bis 15. Birnen 10 bis 15, Dörrobst 30 bis 35. Preiselbeeren 40 bis 45, Pfirsiche 40 bis 50, Zwetschen 10 bis 15, Honig 40 bis 50, junge Hähne 120 bis 130, Suppenhühner 100 bis 120, Gänse 100 bis 120, Aüsse 50 bis 60 Pf. das Pfund: Tauben 70 bis 90. Eier 17, Blumenkohl 30 bis 80, Salat 15 bis 20, Salatgurken 20 bis 30, Endivien 10 bis 15, Ober-Kohlrabi 10 bis 15, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 10 bis 30 Pf. das Stück: Radieschen Dd. 10 bis 15 Pf.: Kartoffeln 3,50 bis 4 Mk., Wirsing 12 bis 15, Weißkraut 5 bis 6, Rotkraut 8 bis 10, Aepfel 8 bis 12, Birnen 8 bis 10 Mk. der Zentner.
Bornotizen.
— TageskalenderfürDienstag. Stadt- theater: „Der arme Heinrich", 19.30 bis 22 Uhr. — Vortrag „Neues aus den Missionsgemeinden in Afrika und Borneo", 20 Uhr, in der Stadtkirche. —
Volkshochschule: Musikalischer Volkskunstabend, 20 Uhr, Neue Aula. — Experirnental-Vortraa des Hell* sehers Erik Jan Hanussen, 20 Uhr, Cafe Leib. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Die Carmen von St. Pauli" und „Das Girl von der Revue". — Astoria-Lichtlnielc: „§ 182 Minderjährig" und,Lhr großer Reinfall"
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Die Vorstellung „Der arme Heinrich" beginnt um 19.30 Uhr. — Morgen: „Die Frau, die jeder sucht" (Hirschfeld), Beginn 20 Uhr. — Frei* tag, 1. November: „Vosanlasena". — Sonntag, 3. No. vember: .Hochzeitsreise". — In Vorbereitung: „Robert Guiskard" (Kleist). „Demetrius" (Schiller).
— Der Zentralverband der Angestellten veranstaltet am 30. Oktober, 20.30 Uhr, im Gewerkschaftshaus einen Lichtbilderoortrag „Wanderungen im Teutoburger Wald". (Siehe heutige Anzeige.)
— „Ser elektrische Herd und seine zweckmäßige Verwendung" ist das Thema eines vom städtischen Elektrizitätswerk Gießen am 31. Oktober, 20 Uhr, im Saale des Cafö Leib veranstalteten Vortrages. Der Vortrag ist verbunden mit praktischen Kochvorführungen und Gratisverteilung von Kostproben. Von sachkundiger Hand werden ganze Mahlzeiten gekocht und Kuchen gebacken.
•* Außerkurssetzung der Fünfzig- Renten, und Reichspfennig st ücke aus Aluminiumbronze. Auf Grund des § 14 Absatz 1 Ziffer 1 des Münzgesetzes hat der Reichs- finangminifter mit Zustimmung des Reichsrats die Fünfzig-Renten- und Reichspfennigstücke aus Alu- miniumbronze zum 1. Dezember 1929 außer Kurs gesetzt. Die Einlösungsfrist läuft bis zum 30. November 1931. Die kurz vor Ablauf der Ein- lösuugsfrist bei den Reichs- und Landeskasien ein« gehenden Fünfzig-Renten- und Reichspfennigstücke aus Aluminiumbronze werden von der Reichsbank noch bis zum 31. Januar 1932 angenommen. (Es handelt sich hierbei um die sog. gelben Fünfziger. D. Red)
** Schulpersonalien. Ernannt wurden: die Lehrer Leonhard Grünewald zu Fauerbach v. d. H. (Kreis Friedberg), Otto S a k o b i zu Friedberg, Karl Klee zu Deckenbach (Kreis Alsfeld), Wilhelm Pilger zu Rendel (Kreis Friedberg), Heinrich Sang zu Heuchelheim (Kreis Gießen), Friedrich Strößinger zu Ober-Lais (Kreis Schotten), zu Lehrern an der Volksschule zu Darmstadt mit Wirkung vom Tage des Dienstantritts an.
** (Ein Achtzigjähriger. Herr Melchior Wadenpfuhl, Ostanlage 19, begeht morgen in körperlicher und geistiger Frische seinen 80. Geburtstag. Der alte Herr versieht heute noch die Kassierergeschäfte Jür mehrere Vereine.
Rückkehr in die Garnison. Linser Bataillon weilt seit einiger Zeit auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf zum Winterschiehen. Morgen, Mittwoch, wird das DataiUon von dort wieder hierher zurückkehren. Die Ankunft in Gießen erfolgt um 19.25 Llhr. Der geschloffene Einmarsch des Bataillons geht durch die Frankfurter Straße, Südanlage, Gartenstraße, Lud- wigsplah, Kaiferallee und Licher Straße zur Kaserne.
** Kreislehrerkonferenz in Gießen. Morgen Mittwoch, findet in Gießen eine Kreislehrer- Versammlung statt. Universitätsprofesior Dr. R o - loff wird in einem Vortrag die Kriegsschuldfrage behandeln. Das Programm bringt ferner Mitteilungen über die Entwicklung des Schulwesens im Kreise Gießen. Weiter ist die Wahl der Lehrermitglieder des Kreisschulamts vorzunehmen.
** Volkshochschule. Man schreibt uns: Um Unklarheiten au vermeiden, fei darauf hingewiesen, daß morgen (Mittwoch) die erste Besprechung und dann regelmäßig die Uebungsftunöen im Singsaal der Oberrealschule stattfinden. (Näheres in der heutigen Anzeige.)
** Sammelt Eicheln. Aus Iägerkreisen wird geschrieben: Mit erschreckender Deutlichkeit steht der vergangene Winter noch vor unseren Augen. Viel Wild fiel dem qualvollen Hungertode und der Kälte zum Opfer. Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß auch im kommenden Winter mit einer strengen Kälteperiode zu rechnen ist. Schon jetzt muß man daher Maßnahmen treffen, um dem Wild helfen zu können. Bei der Beschaffung von Futtermitteln foUte man die Nahrung nicht außeracht lassen, die die Natur in fo reichem Maße liefert. Man sollte Eicheln, Kastanien usw. sammeln und im Winter verfüttern.
Berliner Börse.
Berlin, 29. Ott. (WTB. Funkspruch.) Im heutigen Frühverkehr wird die Tendenz im Einklang mit der internationalen Baisse ebenfalls schwächer taxiert. Von einem Geschäft kann aber noch nicht die Rede fein, da die Spekulation stärkste Zurückhaltung übt und Aufträge außenstehender Kreise nicht vorliegen. Kurse, in denen der Report per Ultimo November enthalten ist, werden noch nicht genannt.
F PASTILLEN ÖHUPe
■ (ACDIDIHIUMOearVAT)
Kreisen hat der Freispruch eines Süden, der beschuldigt wurde, einen Araber verletzt zu haben, große Befriedigung ausgelöst.
Aus aller Well.
General der Kavallerie von der Marwitz f.
Im Alter von 73 Jahren starb in Wundichow (Kreis Stolp) General der Kavallerie und General- infpetteur a. D. oo n der Marwitz. Im Welt- kriege befehligte er den Vormarsch der deutschen Kavallerie durch Belgien, war später Korpsführer in Masuren und in den Karpathen und schlug als Armeesührer den englischen Großtankangriff bei Cambrai ab.
Flugzeugkatastrophe im Golf von Genua.
Das Postflugzeug .Stadt Rom" geriet, nachdem es Neapel verlassen hatte, bei Livorno ineinfurchtbares Anw etter und wurde zum Niedergehen auf das Meer gezwungen. Auf feine drah.losen Hilferufe eilte der italienische Dampfer »Famiglia" herbei und nahm das Flugboot ins Schlepptau. Nach einer Stunde rissen die drei Schlepptaue, worauf der Dampfer nach Spezia zurückkehrte, um Hilfe herbeizuholen. Sofort nach der Ankunft des Dampfers verlieh ein italienischer Zerstörer Spezia, konnte aber das Flugboot nicht finden. Auch alle Nachforschungen mit einem anderen Schiff sind ergebnislos geblieben. Da der Leichnam des Piloten an Land gespült wurde, wird befürchtet, daß sämtliche sieben Sn- sassen der »Stadt Rom", darunter vier Passagiere, ertrunken sind.
Bon einem wütenden Bullen getötet.
In dem Dorfe Wittichow bei Stargard in Pommern wurden auf dem Hofe des Gutsbesitzers Rem- mer der Melker Rutnow und fein Sohn von einem wütenden Bullen tödlich verletzt.
Oie Wetterlage.
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Wettervoraussage.
Das britische Tief hat sich unter Verstärkung südöstlich bis auf den Kontinent ausgebreitet und das Hochdruckgebiet zurückgedrängt. Dabei kam es schon in der letzten Nacht in Deutschland vielfach zu Niederschlägen. Beim Wciterzug der Störung, die westlichen Weg angenommen hat, bleiben wir unter dem Einfluß ihrer Südseite, wo eine Westwindströmung auskommt, die uns weiterhin feuchte, zunächst noch warme ozeanische Luftmassen zusührt. Somit hält also das gegenwärtig herrschende regnerische Wetter noch an. Später, wenn Luftmassen aus höheren Breiten zufließen, tritt Temperaturrückgang ein.
Wettervoraussage für Mittwoch. Llnbeständiges, wolliges Wetter mit Niederschlägen, Temperatur zunächst wenig verändert.
Witterungsausfichtcn für Donnerstag. Vorübergehened Besserung, jedoch noch keine Beständigkeit der Wetterlage, allmählich etwas kühler.
Lufttemperaturen am 28. Oktober: mittags 7,3 Grad Celsius, ibends 6 Grad-, am 29. Oktober: morgens 5 Grad. Maximum 8,6 Grad, Minimum 4,4 Grad. — Erbten peraturen in 10 cm Tiefe am 28. Oktober: abends 8 Grad: am 29. Oktober: morgens 6,4 Grad Celsius. — Niederschlag 2,4 mm. — Sonnenscheindauer 1% Stunden.
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